Im von der CIA gestützten Krieg ums libysche Öl bekommen die USA zusehends größere Probleme. Zwar berichten die meisten westlichen Propaganda-Medien täglich von großen Erfolgen der von Washington geführten schwer bewaffneten monarchistischen Konterrevolutionäre gegen die Regierung Libyens, doch die Realität am Boden sieht inzwischen offenbar ganz anders aus.

Wie die New York Times gerade ganz nebenbei berichtet, bestätigte ein Kommandeur der aufständischen Kräfte, dass Spezialkräfte der libyschen Regierung gestern die Raffinerie von Ras Lanuf zurückerobert haben:

Oberst Hamed Bilkhair sagte, dass Spezialkräfte der libyschen Regierung am Montag die Kontrolle über die Ölraffinerie übernommen hätten, obwohl er und andere Führer der Aufständischen die Signifikanz des Angriffes herunterspielten, indem sie sagten, die Raffinerie sei nur leicht bewacht gewesen. „Sie war nur kurz (von den Rebellen) besetzt“, sagte Oberst Bilkhair, und sie hatten keine Waffen.

Ras Lanuff befindet sich viele Hundert Kilometer östlich von Tripolis und deutlich näher an Bengasi als an Tripolis. Die Raffinerie von Ras Lanuf hat laut Wikipedia eine Kapazität von 220.000 Fass pro Tag, was laut Wikipedia etwa 10% der libyschen Ölproduktion entsprechen dürfte.

Außerdem haben Kampfjets der libyschen Regierung Oberst Bilkhair zufolge ein Waffendepot der Aufständischen durch einen Luftangriff zerstört. Die Waffen können zwar von der CIA wie gewohnt über Nachschublieferungen via Ägypten relativ leicht ersetzt werden, aber die Behauptung, die komplette libysche Luftwaffe sei desertiert, ist damit widerlegt.

Der von den USA über eine Operation der pschologischen Kriegsführung bei Facebook und anschließenden massenhaften Falschmeldungen in Masenmedien angezettelte Krieg ums libysche Öl läuft auf vollen Touren und nur noch ein dünner Schleier von Propaganda bedeckt, dass die Kräfte der USA dabei inzwischen auf der Verliererstraße sind.

Den USA ist ihre Regime-Change-Operation in Libyen inzwischen soweit außer Kontrolle geraten, dass sie versuchen, Partner für einen offenen Krieg der NATO gegen Libyen zu finden, doch da die Kräfte der USA sich auch innerhab der Aufständischen sich nicht durchsetzen konnten, können die USA den Angriffskrieg nicht einmal als von den Aufständischen gewünschte Unterstützung maskieren, und das selbst dann nicht, wenn der Angriffskrieg nach irakischem Vorbild in Gestalt der Verhängung einer No-Fly-Zone begonnen wird.

Doch auch das wird kaum klappen, denn für den Fall, dass die USA in Libyen einmarschieren, haben Aufständische angekündigt, ihre Waffen umzudrehen, und gemeinsam mit Gaddafi gegen die Invasoren zu kämpfen. Damit wären die USA dann in der gleichen Situation wie sie es im Irak sind: sie haben einen mit Lügen gerechtfertigten illegalen Angriffs- und Besatzungskrieg begonnen und werden dafür von der dortigen Bevölkerung bekämpft und vom Rest der Welt verurteilt. Was den USA angesichts dieser Lage bleibt, wenn sie in Libyen nicht untergehen wollen, ist nur noch die Kapitulation.

Kriegsfürst Barack Obama und seiner zionistischen Handlangerin Hillary Clinton müssen öffentlich eingestehen, dass ihre Kapitulationsaufforderung an Muamar Al-Gaddafi unverantwortlich war, und wie verantwortungsvolle Politiker der Welt alle Parteien dazu aufzufordern, auf Gewalt zu verzichten und die Lösung des Konfliktes auf dem Verhandlungswege zu suchen. Sollten sie das nciht tun, steht den USA in Libyen ein noch viel größeres Desaster bevor.

Quelle

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