Die aufmerksamen Beobachter von Medienlandschaften wissen es schon lange: Die Systempresse waren noch nie darum verlegen, unliebsame Personen mittels manipulativer Berichterstattung in Misskredit zu bringen.

Im Fall von Wikileaks und Assange wird einem das nur wieder ein mal mehr deutlich vor Augen gehalten.

In die Maschinerie der einschlägigen Presseerzeugnisse geraten, wechselt deren verwendetet Terminologie bezüglich bestimmter Themen, nach kurzer Zeit zu einer schrillen journalistischen Darbietung.
“Da mag doch was zu machen sein, um die Popularität Assanges zum Schwinden zu bringen”, wird sich der eine oder andere Hofberichterstatter gedacht haben, um sich anschließend ganz besonders reißerisch diesem Thema zu widmen:

» Assange droht Feinden mit Total-Veröffentlichung «

Hier sehen wir eine jener Art Überschrift, die gezielt eingesetzt wird, um ihre assoziative Wirkung, besonders beim Überfliegen, zu entfalten. Ein paar Worten aus dem Militärjargon rücken sowohl die darin beschriebene Person, als auch ihr Umfeld, und seine zahlreichen Sympathisanten, in die Nähe des Terrorismus.
Dass Julian Assange mit keiner Silbe die Worte “Feinde” benutzt, dafür muss man schon den Ganzen Artikel lesen. Ebenso, wie die geäußerte Drohung/Bedrohung wohl nur für jene vorhanden ist, die mit Teils kriminellen Handlungen und juristischen Winkelzügen ihre finanziellen und machtpolitischen Vorteile in der Weltgemeinschaft suchen.
Diese Worte werden ihm also schlicht in den Mund gelegt, ohne sie jemals selbst verwendetet zu haben.

Zu guter Letzt bedient das Wort “Total-Veröffentlichung“, sowohl die Vorstellung von “Totalitarismus” und deckt zusätzlich die unterschwellige Botschaft des “Totalen Kriegs” ab.
Die Leser dürften auch 2011 gespannt auf derlei “Berichterstattung” warten, dient sie doch auch weiterhin als eines der wichtigsten “Werkzeuge” der Meinungsmanipulation.
Fallen Sie besser nicht darauf hinein!

Quelle

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