… dass einige Palästinenser Repräsentanten des Staates Israel einfach nicht leiden können? Nachfolgender Anfang eines gerade bei Uprooted Palestianians publizierten Artikels mag eine Vorstellung davon geben, wie Palästinenser die Repräsentanten des Staates Israel wahrnehmen.

Bericht: 278 Kinder in “israelischen” Besatzergefängnissen sind Folter, Schlägen und Schlafentzug ausgesetzt. Ramallah, Alintiqad

“Jedes Mal wenn wir zu schlafen versuchen, wecken sie uns auf und schlagen uns mit den Kolben ihrer Gewehre. Für drei Tage sperrten sie uns in die Toilette ohne Essen und Wasser bis wir das Wasser der Toilettenspülung trinken mussten. Sie drücken auf uns ihre Zigaretten aus und schreien uns permanent an.” Das ist die Aussage des Kinderhäftlings Mohammed Tarik Mokheimer, dessen Heimatstadt Beit Oure nahe Ramallah ist. Er wurde im Juli verhaftet.

Wer noch mehr Details wissen will und den Artikel auf Englisch weiterlesen möchte, findet ihn hier: Report: 278 Children Exposed to Torture, Beating, Sleep Deprivation in “Israeli” Occupation Prisons.

Für den israelischen Staat ist das ganz normal: zuerst verprügeln Siedler palästinensische Kinder oder schießen auf sie und anschließend werden die palästinensischen Kinder dafür ins Gefängnis gesperrt. Und wenn sie dann im Gefängnis sind, werden sie nicht selten so behandelt wie oben beschrieben. Die israelische Militärjustiz ist nicht mal im Ansatz dazu da, um Gerechtigkeit walten zu lassen. Es geht der Justiz darum, Palästinenser zu schikanieren und einzusperren.

Für nächste Woche plant der deutsche Bundestag eine Resolution zu verabschieden, in der die bedingungslose Freilassung des wegen Mitgliedschaft in der terroristischen Vereinigung IDF in Gaza inhaftierten Israelis Gilad Shalit, dessen Freiheit der Staat Israel nicht gegen die Freiheit von entführten Palästinensern tauschen will, gefordert werden wird.

Zu den in den Folterkammern des Staates Israel inhaftierten und misshandelten palästinensischen Kindern wird der Nachfolgestaat des “tausendjährigen deutschen Reiches” hingegen schweigen. Das muss man verstehen, denn schließlich hat man gemeinsame Werte.

Quelle

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