Reaktion des Islamischen Emirates Afghanistan auf die Behauptungen des Generals Petraeus

Das Islamische Emirat Afghanistan

Der Oberkommandierende der ausländischen Invasionstruppen in Afghanistan, General Petraeus, behauptet, hochrangige Taliban-Vertreter des Islamischen Emirats hätten Kontakt mit der Karzai-Administration aufgenommen. Das Islamische Emirat Afghanistan weist diese Behauptung des Generals Petraeus zurück und geht davon aus, dass solche grundlosen
Angaben des Feindes nur dessen Nervosität angesichts des (im Kampf) mit den Mudschaheddin erlittenen Fiaskos widerspiegeln.
Warum sollten Offizielle des Islamischen Emirats in geheime Kontakte mit der machtlosen Handlanger-Regierung in Kabul treten, deren irreführende Angebote und Vorschläge zur Aufnahme von Verhandlungen bisher immer zurückgewiesen wurden? Tatsächlich konnten die Amerikaner und ihre Koalition bisher keinerlei Erfolge gegen die Mudschaheddin erzielen und haben nichts in der Hand, was sie der Weltöffentlichkeit vorweisen könnten.
Sie haben sich aller denkbaren Komplotte bedient, um die Mudschaheddin zu eliminieren oder wenigstens zu schwächen, aber alle bisherigen Versuche schlugen fehl. Aus den gleichen Gründen ließ der Feind die so genannte nationale beratenden Dschirga einberufen, eine Konferenz in Kabul veranstalten – mit dem Ziel, der schwachen Kabuler Regierung die Verantwortung übertragen zu lassen – einen Hohen Friedensrat einsetzen und Parlamentswahlen abhalten, um die genannten Ziele auf diesem Weg zu erreichen. Alle diese Vorhaben erwiesen sich dank der Initiativen der Mudschaheddin und der Hilfe Allahs, des Allmächtigen, aber als Debakel. Sie brachten dem Feind keinen Gewinn.

 

Die Weltöffentlichkeit wurde Zeuge einer Entwicklung, die das gegenwärtige Jahr nach eigenen Angaben des Feindes zum bisher verlustreichsten für ihn werden ließ, trotz der Komplotte, die er zu schmieden versuchte, und trotz aller Anstrengungen, die er unternahm. Die Erfolge der Mudschaheddin wirkten sich negativ auf die Moral der feindlichen Eindringlinge
aus. Ihre Angst und ihre Nervosität ließen ihre Kräfte erlahmen. Einige Verbündete Amerikas haben ihre Truppen bereits aus Afghanistan abgezogen, und andere suchen nach Mitteln und Wegen, wie sie das Land verlassen können. In dieser (für den Feind) sehr kritischen Situation, werden die Mudschaheddin ihr Vorgehen noch besser organisieren und beschleunigen; sie denken – entgegen der Behauptung des demoralisierten Generals Petraeus – keinesfalls daran, Kontakte zu der zerbröckelnden Kabuler Regierung aufzunehmen.

 

Das Islamische Emirat Afghanistans hält die Anwesenheit ausländischen Truppen in Afghanistan für die Hauptursache der gegenwärtigen Tragödie und ist entschlossen, die Eindringlinge aus dem Land zu vertreiben. Das Islamische Emirat erklärt erneut, dass die Probleme Afghanistans erst nach dem Abzug der ausländischen Eindringlinge aus Afghanistan gelöst werden können und nicht durch geheime Kontakte zu den machtlosen Handlan-
gern der Eindringlinge. Die unbegründete Kampagne über geheime Kontakte, die General Petraeus oder andere Kreise gestartet haben, ist in Wirklichkeit Teil der Kriegspropaganda eines bereits besiegten Feindes. Sie beruht nicht auf Absichten oder Entscheidungen der Führung der triumphierenden Mudschaheddin.

Quelle

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