Muslimische Länder, Organisationen und Einzelpersonen haben fast eine Milliarde Dollar (787 Mio. Euro) für die Flutopfer in Pakistan zugesagt.

Die Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) erklärte gestern, das Geld komme von Regierungen, Nichtregierungsorganisationen und Spendenaktionen in Saudi-Arabien, der Türkei, Kuwait, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar.

Der OIC-Vorsitzende Ekmeleddin Ihsanoglu sagte auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem pakistanischen Außenminister Schah Mahmud Qureschi, Muslime gehörten zu den größten Spendern, was Bargeld als auch Hilfsgüter betreffe. Ihsanoglu äußerte sich nicht dazu, wer wie viel Geld zusagte oder dazu, ob das Geld an die Regierung oder Hilfsorganisationen geht.

Seit Beginn der Hochwasserkatastrophe durch heftigen Monsunregen im Norden sind weite Landstriche Pakistans überflutet, mehr als eine Million Häuser zerstört und mehr als acht Millionen Menschen auf Soforthilfe angewiesen.

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