Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat in einem Schreiben an seinen libanesischen Amtskollegen Michel Suleiman zum Tod des schiitischen Rechtsgelehrten Mohammad Hussein Fadlallah kondoliert. In seinem Schreiben würdigte er die wertvollen und ausgezeichneten Verdienste dieses großen Geistlichen um den Widerstand und die Verstärkung der nationalen Einheit im Libanon. „Diese Verdienste werden zweifelsohne in die libanesische Geschichte eingehen“, hieß es.
Auch der iranische Parlamentspräsident Ali Laridschani sprach in einem entsprechenden Kondolenzschreiben allen Muslimen, der libanesischen Regierung und Bevölkerung vor allem den Schiiten, dem Generalsekretär der libanesischen Hisbollah, Seyyed Hassan Nasrallah, und dem libanesischen Parlamentspräsidenten Nabih Berry sein Beileid aus. „Mit seinem Scharfsinn und seiner Weisheit beobachtete dieser hervorragende Geistliche die Lage und durch pünktliches Wachrütteln der Muslime errichtete er einen festen Damm gegenüber den Feinden“, bekräftigte Laridschani in seinem Schreiben.
Großayatollah Seyyed Mohammad Hussein Fadlallah verstarb am Sonntag im Alter von 75 Jahren in einem Krankenhaus im Süden von Beirut.
Der libanesische Ministerpräsident Saad Hariri erklärte, der Libanon habe eine große nationale und geistliche Autorität verloren. Die Hisbollah rief zu einer dreitägigen Trauer auf.

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