Es gibt kaum eine Schandtat oder Gemeinheit, die der Unrechtsstaat Israel noch nicht an der Bevölkerung des Gebietes, auf dessen Territorium der Kolonialstaat errichtet wurde, begangen hat. Ein besonderes Mittel zur Einschüchterung der ansässigen Bevölkerung durch die Kolonialherren sind Vorladungen zum Verhör. Folter ist bei israelischen Verhören Menschenrechtsorganisationen zufolge gang und gebe.

Moira al-Jilani, Witwe des von israelischen Staatsterroristen mit mehreren Kopfschüssen aus kurzer Distanz exekutierten Palästinensers Ziad al-Jilani erhielt nach einer Hausdurchsuchung, bei der ihr Laptop beschlagnahmt wurde, nun anstelle einer Entschuldigung für die Ermordung ihres Mannes auch noch eine Vorladung zum Verhör. Die israelische Hasbara beschimpfte ihren Mann nach seiner Ermordung bar jeder Beweise und Logik als Terroristen.

Der siebenjährige Mohsen Youssef Awad hat eine Vorladung zum Verhör im Geheimdienstzentrum Kfar Etzion erhalten. Unbekannt ist, ob Israel den Siebenjährigen genau wie andere Palästinenser auch generell des Terrorismus verdächtigt.

Menschlichkeit ist den Herrenmenschen ein Fremdwort. So kennt man sie, die Justiz im Unrechtsstaat Israel.

Quelle