Alle Völker sind gegenüber Palästina verantwortlich, alle Regierungen ebenso, ob muslimische oder nicht-muslimische.

Die Palästinakrise ist seit 1948 ein vorrangiges Thema insbesondere für die Islamische Welt. Das zionistische Regime und seine westlichen Unterstützer versuchen die Palästinakrise als abgeschlossenes Kapitel hinzustellen. Aber wegen der Freiheitskämpfe der Palästinenser und der  Unterstützung der muslimischen Weltgemeinde für sie bildet  die Palästinafrage weiterhin ein  wichtigstes Problem in  der Islamischen Welt und  gemäß Ayatollah Khamenei ist heute für die  Muslime nichts so wichtig  wie diese Angelegenheit. Er sagt: „Es ist das größte Unheil, welches in den letzten Epochen über alle Muslime kam, dass die Feinde der Islamischen Welt einen Teil  der Heimat der Muslime in einen Schützengraben zur Bekämpfung der Forderungen und Bewegungen der Muslime und zum Angriff auf ihre Reihen verwandelt haben.“
Der Militärangriff des zionistischen Regimes auf die Flottille mit Hilfsgütern für die Bevölkerung in Gaza, machte die Weltbevölkerung mehr als zuvor auf die Palästinafrage aufmerksam. Bei diesem Angriff in den internationalen Gewässern  wurden 19 Menschenrechtsaktivisten zu Märtyrern und Dutzende weitere verletzt. Ayatollah Khamenei unterstrich in einer Botschaft, dass diese Menschenrechtsaktivisten die Weltöffentlichkeit vertreten  und fuhr fort: „Dieser verbrecherische Angriff muss allen bewiesen haben, dass der Zionismus eine neue und brutalere Form des Faschismus ist, welcher diesmal seitens der Regierungen, die sich Verfechter der Freiheit und der Menschenrechte nennen, ihnen vorangestellt die USA, unterstützt wurde.“

Die Krise  im Gazastreifen begann, als die Hamas – die islamische Widerstandsbewegung Palästinas bei den Parlamentswahlen der Autonomiebehörde im Januar 2006 siegte. Das zionistische Regime und seine westlichen Unterstützer intensivierten sofort den Druck auf die Hamas. Sie beschlossen schließlich eine vollständige Wirtschaftsblockade gegen das kleine Gebiet des Gazastreifens. Ayatollah Khamenei weist darauf hin, dass seit drei Jahren die Versorgung von anderthalb Millionen Menschen mit Arznei und Nahrung, mit Wasser und  Strom behindert wird und man kein Baumaterial zum Wiederaufbau nach dem Gaza-Krieg in dieses Gebiet hereinlässt.  Er verurteilt dieses erbarmungslose Verhalten und bedauert, dass einige arabische Staaten dazu beisteuern.
Der Angriff des zionistischen Regimes auf den Gazastreifen gegen Ende 2008 stieß auf den tapferen Widerstand der palästinensischen Bevölkerung und Kämpfer.  Tel Aviv musste ihn nach 22 Tagen einstellen. Ajatollah Khamenei  sagt über die Standhaftigkeit der Bevölkerung von Gaza: „ Die palästinensische Bevölkerung, und die Bevölkerung von Gaza  haben sich wirklich in der Geschichte als eines der standhaftesten Völker einen Namen gemacht. „ Das Oberhaupt der Islamischen Revolution betonte, dass die Gaza-Frage keine Frage eines Landes ist, sondern eine Frage, welche  die ganze Menschheit angeht und an der sich abzeichnet, wer den menschlichen Grundsätzen getreu bleibt und wer gegen sie ist.  In seiner Botschaft  an den legalen Premierminister der Palästinenser Honija  sagte Ajatollah Khamenei: „Euer Dschihad hat bislang die USA ,  das zionistische Regime und seine Unterstützer und die UNO und Heuchler aus  der muslimischen Weltgemeinde entlarvt.“  Mit diesen Heuchlern unter den Muslimen meint er einige arabische Staaten, die nach außen hin eine Unterstützung der Palästinenser vortäuschen und in Wirklichkeit Verrat an ihnen begehen.

In seiner Botschaft anlässlich der jüngsten faschistischen Tat des zionistischen Regime in Form des Angriffes auf die Hilfsflottille   hat er diese schlimme Tat als Zeichen für die Verwirrung und Hilflosigkeit des zionistischen Regimes gedeutet  In den Ansprachen  zum  Teheraner Freitagsgebet am 4.6.2010  führte  er den blutigen Angriff auf die Menschenrechtsaktivitäten auf den  barbarischen Charakter des zionistischen Regimes zurück und sagte: „Dieser Vandalismus ist genau die Tatsache, gegen welche die Islamische Republik Iran 30 Jahre lang ihre Stimme erhebt, aber  die   verlogenen und heuchlerischen westlichen Mächte stellten sich blind und taub. Heute ist alle Welt mit eigenen Augen Zeuge, wie barbarisch die  Natur der Zionisten ist.“

Das Oberhaupt der Islamischen Revolution  verwies auch noch darauf, dass nach göttlichem Gesetz die Unterdrücker am Ende ihrer schändlichen Ära mit eigenen Händen ihr Grab schaufeln.  In diesem Zusammenhang verweist er auf die Angriffe auf Libanon und dann auf Gaza, die zum Staatsterrorismus der Zionisten gehörten und sie ihrem Untergang näher brachten. Er sagte, der Angriff auf die internationale Hilfsflottille in den freien Gewässern des Mittelmeers sei auch wieder eine Wahnsinnstat dieser Art gewesen.

Die empörte Reaktion der Völker und vieler Regierungen   auf den Mord an den Menschenrechtsaktivsten auf der Hilfsflotte für Gaza, führt besonders deutlich die verbrecherische  verachtende Natur des zionistischen Regimes vor Augen.

Ajatollah Khamenei, der Führende der Islamischen Revolution unterstreicht die Fortsetzung der Entsendung von Schiffen mit Hilfen an Gaza und sagt: „Die wertvolle symbolhafte Entsendung einer Freiheitsflotte nach Gaza muss in vielfältigen Formen und Arten wieder und wieder geschehen. Das brutale zionistische Regime und seine Unterstützer, vor allem die USA und England, müssen sich mit der unbezwingbaren Macht der Entschlossenheit und Wachsamkeit des öffentlichen Gewissens auf der Welt konfrontiert sehen und fühlen.“   Es haben sich  mehrere Länder, darunter auch Iran,  bereit erklärt Schiffe mit Nahrungs- und Arzneihilfen an die unterdrückte Bevölkerung in Gaza zu verschicken und es hat eine große Welle des Protestes gegen das zionistische Regime eingesetzt. Einige Tage nach dem Angriff auf die Hilfsfrottille für Gaza, begab sich ein weiteres Schiff mit Hilfsgütern für die Palästinenser auf den Weg und wurde von der zionistischen Armee gestoppt.

Ajatollah Khamenei sieht die Befreiung Palästinas in dem Widerstand gegenüber den zionistischen Besatzern.  In Libanon und Palästina hat der Widerstand beachtliche Resultate geliefert und das zionistische Regime verwundbarer denn je gemacht. Ajatollah Khamenei unterstreicht, der Kampf ist der einzige Weg zur Rettung Palästinas.  Das Oberhaupt der Islamischen Revolution spornt die Muslime an, dem palästinensischen Volk zu helfen und sagt: „Die Verteidigung des Islamischen Aufstandes in Palästina  ist eine konkrete Pflicht. Sie ist Sinnbild  für einen Dschihad der Verteidigung und alle Islamischen Gruppen unterstreichen dies.“

Ajatollah Khamenei hat es erneut als  Pflicht aller freiheitsliebenden Menschen bezeichnet, der Bevölkerung von Palästina zu helfen und betont: „  Alle Völker sind gegenüber Palästina verantwortlich, alle Regierungen ebenso, ob muslimische oder nicht-muslimische. Jede Regierung, die behauptet die Menschlichkeit zu verteidigen, ist verantwortlich. Aber die Verantwortung der Muslime ist größer.“

Aus der Sicht des Revolutionsoberhauptes ist das Vertrauen in Gott eine Garantie für den Sieg und die Befreiung der palästinensischen Nation sowie  Voraussetzung für  jeden Kampf.  Der Sieg der Islamischen Revolution und die Erfolge des islamischen Widerstandes Libanons und der palästinensischen Bevölkerung  sind drei Beispiele für den Erfolg eines Kampfes aufgrund des Gottvertrauens.

Ajatollah Khamenei gibt den Palästinensern Zuversicht, dass ihnen eine gute Zukunft beschert sein wird und sagt:

Palästinensische Schwestern und Brüder! Vertraut in den allmächtigen und allwissenden Gott, glaubt an eure Macht und steigert dies und seid überzeugt von eurem letztendlichen Sieg und wisset: „Gott hilft demjenigen, der Gott (der Religion Gottes) hilft und Gott ist stark und unbesiegbar.“

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