Beim Prozess gegen zwei israelische Soldaten vor einem Kriegsgericht sind weitere Verbrechen der zionistischen Besatzer aufgedeckt worden. Wie Farsnews unter Berufung auf das Staatsfernsehen der Türkei NTV berichtete, kam im Laufe eines Strafprozesses gegen zwei Armeekräfte des zionistischen Regimes ans Tageslicht, dass die Angeklagten einen 10-jährigen palästinensischen Jungen als menschliches Schutzschild benutzt hatten, um bombenverdächtige Gegenstände zu untersuchen. Laut Anklägerin, Majorin Dorit Torval, sollen die Soldaten den Jungen gezwungen haben, „Behältnisse zu öffnen, von denen sie annahmen Sprengvorrichtungen zu sein“. Unterdessen wurde die Veröffentlichung der Namen der Angeklagten untersagt.

Der Vorfall soll während der Operation „Gegossenes Blei“ stattgefunden haben. Yehud Shaul, Aktivist einer Gruppe dissidenter israelischer Soldaten „Breaking the Silence“ unterstrich, dass die Nutzung von „menschlichen Schutzschildern während der Operation keine Ausnahme gewesen sind“.

Menschenrechtsgruppen sehen in der Strafverfolgung dieser Soldaten lediglich einen Vorwand der Israelis um ihre verbrecherische Politik zu vertuschen. Diese Gremien fordern eine Untersuchung der Verbrechen des zionistischen Regimes während der Gaza-Offensive Ende 2009/10 durch ein unabhängiges internationales Komitee.

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