Israel ist es heute gelungen, im Westjordanland zahlreiche neue Widerstandskämpfer für die islamische Widerstandsbewegung Hamas zu rekrutieren. Wie die Rheinische Post berichtet, haben die israelische Armee, israelische Grenztruppen und der israelische Geheimdienst Shin Bet heute in einer gemeinsamen Aktion im Dorf Beit Awwa im palästinensischen Westjordanland Ali Suweiti, angesehenes Mitglied der islamischen Widerstandsbewegung Hamas, getötet.

Wie das Palestine Information Center mitteilt, sind die israelischen Kampfverbände mit etwa 70 gepanzerten Fahrzeuge in das beim israelischen Angriffskrieg von 1967 bereits einmal von Israel vernichtete palästinensiche Dorf eingedrungen, haben das Haus umstellt, dann Ali Suweiti, der sich den Besatzern nicht ergeben hat, umgebracht und anschließend zur Bestrafung der Familie das Haus zerstört. Tausende von wütenden Palästinensern hätten anschließend beim Trauerzug für die Ermordung von Ali Suweiti Rache geschworen. Israel begründet die heutige Invasion und das Töten von Ali Suweiti damit, dass ihm vorgeworfen wird, 2004 im palästinensischen Westjordanland den feindlichen Besatzungssoldaten Yaniv Mashiach getötet zu haben.

Auch die staatliche deutsche Märchenschau berichtet heute aus Israel und den besetzten Gebieten. Richard C. Schneider informiert die Rezipienten der Tagesschau darüber, dass in Israel “das Böcklein” “nicht in der Milch seiner Mutter zubereitet werden” darf und “Fleisch und Milch getrennt gelagert und auch verspeist werden” müssen. Über die heutige israelische Erstürmung des palästinensischen Dorfes Beit Awwa verliert die Tagesschau natürlich genauso wenig ein Wort wie über den unvermindert weitergehenden israelischen Terror.

Bei der Tagesschau hat man eben ein gutes Gespür dafür, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen.

Quelle

Advertisements