Der Kriegsminister des zionistischen Regimes, Ehud Barak, hat sich für ein Ende der Besatzungspolitik in den palästinensischen Gebieten ausgesprochen.

Israel müsse sich darüber klar werden, dass die Welt eine solche Fremdherrschaft nicht noch jahrzehntelang dulden werde, sagte Barak heute in einem Radiointerview. Den Palästinensern müsse zugestanden werden, sich selbst zu regieren, „ob es einem nun passt oder nicht“, sagte Barak weiter.
Israel könne die wachsende Kluft mit den USA durch eine Friedensinitiative wieder schließen, die alle wichtigen Themen behandelt, die Israelis und Palästinenser entzweit, so der Kriegsminister. Das zionistische Regime hält die palästinensischen Gebiete seit dem Sechstagekrieg 1967 besetzt. Die Friedensverhandlungen stocken wegen der Siedlungspolitik der Zionisten im Westjordanland und in Ostbeitolmoghaddas.
Barak will zudem Befürchtungen vor einem neuen Nahost-Krieg beschwichtigen. Es gebe keinen Anlass für einen Krieg, und Israel habe auch nicht die Absicht, im Norden einen Angriff zu initiieren. Der jordanische König Abdullah II. hatte vergangene Woche eindringlich vor einem Krieg im Sommer gewarnt, sollte es keine Fortschritte beim Nahost-Friedensprozess geben.

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