„China setzt sich konsequent für den Non-Proliferations-Modus ein, und wir glauben daran, dass das iranische Problem auf diplomatischem Wege geregelt werden muss“, sagte Qin Gang, der offizielle Sprecher des Außenministeriums Chinas.

Er versicherte, dass Peking „eine konstruktive Position einnimmt und seine Rolle bei der Fortsetzung des Dialogs und der Lösung dieses Problems weiter zu spielen beabsichtigt“. Die Berichte, wonach China die Vorschläge zur Iran-Resolution bekommen hatte, wollte er allerdings weder widerlegen, noch bestätigen.
Dieser chinesische Verantwortliche hob bei seiner letzten Sitzung mit den Pressevertretern die Notwendigkeit der Fortsetzung der Atomgespräche hervor mit dem Zweck, sie aus der gegenwärtigen Sackgasse zu führen.
China glaubt, dass Verhandlungspartner ihre diplomatischen Bemühungen beschleunigen sollen und zu einer fairen Lösung des Konflikts beitragen.
Chinesische Experten und Medien unterstrichen in den vergangenen Monaten den Standpunkt Chinas in dieser Angelegenheit und sagten, dass der Iran ein Recht auf die friedliche Nutzung der Atomtechnologie hat.
Ihrer Meinung nach suchen die USA und die westlichen Ländern nacheinem Vorwand und sind nicht um eine Lösung des Problems bemüht. Sie betonten, Sanktionen gegen den Iran würden kein gutes Ergebnis bringen.
Sie fügten hinzu, Iran und China werden von den USA unter Druck gesetzt und das ist ein Zeichen der amerikanischen Hegemoniebestrebungen. Die Länder unterhalten stabile Handelsbeziehungen und China ist der größte Handelspartner Irans und der Iran ist nach Saudi-Arabien und Angola der größte Öllieferant Chinas.
Während China auf einer diplomatischen Lösung des Atomstreits mit dem Iran besteht, fordern die USA und einige ihrer westliche US-Verbündeten Sanktionen und Erhöhung des Drucks gegen  Iran.
Auch der russische Botschafter bei der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA), Grigori Berdennikow, Mitglied des IAEA-Gouverneurrates, sagte am Mittwoch, Russland ist der Auffassung, dass es zu einer diplomatischen Lösung der Frage des iranischen Atomprogramms keine Alternative gibt.
US-Außenministerin Hillary Clinton, hält sich derzeit in Lateinamerika auf und versucht bei ihren Gesprächen die dortigen Verantwortlichen auf eine antiiranische Haltung umzustimmen. Wie aus diplomatischen Kreisen zu hören war, hatte Clinton dabei jedoch keinen Erfolg.
Der brasilianische Präsident Luiz Ignacio Lula da Silva, sagte am Mittwoch, die Staatengemeinschaft kann Iran wegen seines Atomprogramms nicht unter Druck setzen.
Iran ist einer der Unterzeichner des NPT-Vertrags und hat wiederholt die ihm gemachten Vorwürfe zurückgewiesen und erklärt, Iran werde die Kooperation mit der IAEA fortsetzen. Es gebe keine Abweichung von der friedlichen Ausrichtung des Atomprogramms.
Dabei muss betont werden, dass die Islamische Republik Iran auf seine verbrieften Atomrechte keinesfalls verzichten wird. Auch Sanktionen werden nichts nutzen, sondern Iran bei der Erlangung seiner Rechte bestärken.

Advertisements