Die Islamische Revolution, welche  am 22. Bahman 1357 nach iranischer Zeitrechnung d.h. im Februar 1979 siegte, ist das politische Erdbeben des 20. Jahrhunderts genannt worden.

Dieser Revolution gelang es, das US-abhängige Regime in einem Land zu stürzen, welches die USA als ihr stilles Eiland betrachteten.  Sie vermochte anstatt der vom Westen unterstützten Monarchie eine volksfreundliche politische Ordnung, die auf religiösen Lehren beruht, aufzustellen.

Die Islamische Revolution gelangte aufgrund religiöser Überzeugungen, der Ablehnung der Hegemonie und dem Wunsch nach Verwirklichung der Gerechtigkeit zum Sieg. Daher zog sie den Zorn der imperialistischen Mächte auf sich und sofort nach Beginn der revolutionären Ära  gingen diese in Frontstellung  zu der jungen Islamischen  Republik Iran.  Die Feindseligkeiten gegen die Islamische Revolution haben bis heute nicht nachgelassen. Die westliche Hegemonie geht heute noch ausgeklügelter als zuvor gegen diese Revolution vor. Sie bekämpft   die Islamische Revolution seit  30 Jahren mit verschiedenen Methoden.  

Nach dem Sieg der Islamischen Revolution wurde suggeriert, der Iran wolle die Islamische Revolution ins Ausland übertragen   und rasch  wurde dem Iran vonseiten des irakischen Baathregimes  unter Anführung von Saddam ein Krieg aufgezwungen, bei dem sich der Ost- und Westblock auf die Seite des Angreifers stellten.

Im Rahmen dieser Groß-Verschwörung haben die USA und England den arabischen Staaten in der Region die Angst eingeflößt, das religiöse Regierungsmodell könne ihre Regierungen, die auf  Erbfolge beruhen,  verdrängen. So kam es, dass die arabischen Regionalstaaten  sich ebenso  der Front gegen die junge Staatsordnung der Islamischen Republik Iran anschlossen.

 Doch die Stimmungsmache der USA und der Feinde der Islamischen Revolution gegen diese Staatsordnung zog nicht mehr, nachdem der aufgebürdete Krieg zu Ende gegangen war und sich die klare Unterstützung der USA für das Saddamregime und der Hegemoniecharakter dieser Offensive herausstellte. Man musste sich also etwas Neues gegen den Iran ausdenken.

Die meisten Komplotte in den 30 Jahren nach dem Sieg der Islamischen Revolution wurden    seitens der imperialistischen Mächte zu geschmiedet.    Zugleich wurden feindliche Schritte unternommen wie die Verhängung von Wirtschaftsblockaden oder auch die Planung von Terroranschlägen im Inland unter Heranziehung, Unterstützung und Organisierung von gegnerischen und terroristischen Gruppen, wodurch man in Iran eine unsichere Lage hervorrufen wollte.

Trotz der Vielfalt dieser Verschwörungen, nahm die iranische Bevölkerung durch ihre  bewusste Präsenz auf der Szene dem Feind die Möglichkeit einer Zwietrachtstiftung mit Hilfe ihrer Handlanger und aufgrund von konfessionellen und ethnischen Kriterien  aus der Hand.

30 Jahre Ausdauer und tapferer Widerstand des iranischen Volkes ließen die islamische Revolution tiefere Wurzeln schlagen und festigten die Regierungsordnung. Deshalb griffen die Feinde des Islams und der islamisch-republikanischen Staatsordnung nach neuen Methoden.  Die heutige Hauptdevise der USA und der Feinde Irans lautet: den Iran  am Fortschritt in der Wissenschaft und Wirtschaft hindern und ihn auf den politischen Weltbühnen  isolieren. Diese Verschwörung wurde in den letzten Jahren durch raffinierte Programme in Form eines samtenen Krieges und eines kulturellen Nato-Paktes durchgeführt.  Imperialismus und Gegner der Islamischen Revolution sind mit Krieg und Wirtschafsblockaden nicht weiter gekommen und  versuchen nun bei ihrer  neuen Offensive, einen samtenen Krieg gegen die Regierungsordnung der Islamischen Republik Iran  zu führen. Die Architekten der Informations- und Sicherheitsdienste der USA, Englands und Israels haben die Bekämpfung der Islamischen Revolution auf die Tagesordnung gestellt.  

Den  Medien in der Hand der westlichen Mächte wurde  ein wichtiger Auftrag in diesem Zusammenhang zugedacht.  Zu passenden  Ereignissen und Themen im Zusammenhang mit Iran und zu  Stichwörtern wie Menschenrechte, Wahlen und Nuklearfrage haben diese unfreien Medien   ständig versucht, den Iran und die Islamische Revolution verzerrt darzustellen.

Ihre Mission kristallisierte sich  besonders nach der Serie von Ereignissen im Anschluss an die  10. Präsidentschaftswahlen im Iran am 12. Juni  heraus. Sie stachelten  speziell über das Internet zu Unruhen und Tumulten  an. 

Es gehört zur westlichen Offensive gegen die Islamische Revolution, die Staatsordnung der Islamischen Republik Iran durch Verbreitung von Falschmeldungen  ins schlechte Licht zu rücken und durch feindselige Analysen und Kommentare und falsche nicht belegte  Behauptungen  schlecht zu machen.

Die Ereignisse der letzten drei Jahrzehnte zeugen davon, dass die Feindseligkeiten gegen die Islamische Revolution sich nur von der Methode her unterscheiden, und alle dem gleichen Ziel dienen sollen.  Es wird offensichtlich, dass  die Schwächung oder Vernichtung der Islamischen Republik Iran weiterhin dass wichtigste Ziel darstellt  und man durch Erreichung dieses Ziels vor allen Dingen die Zunahme des  Islamischen Erwachens in der Islamischen Welt stoppen  will.  Bei der Serie von Unruhestiftungen und Vorfällen nach den 10. Präsidentschaftswahlen im Iran, die sehr raffiniert organisiert worden waren, ging es vor allen Dingen darum, die Islamische Republik zu stürzen und die iranische Bevölkerung zur Rückkehr in die Vergangenheit zu zwingen. 

Die USA und England folgen mit ihrer vereinbarten  Politik und gemeinsamen Strategie gegen die islamisch-republikanische Staatsordnung gleichzeitig zwei Ziele: Erstens wollen  sie durch militärische Präsenz und Einrichtung von  festen Stützpunkten in der umliegenden Region  eine militärische Umzingelung Irans erreichen und zweitens  mit Hilfe eines Sonderbudgets,  terroristische Strömungen unterstützen und aufgrund von  ethnischen und konfessionellen  Motive zur Aufruhr im Iran anstacheln. Für dieses zweite Ziel haben sie die Zahl und den Umfang von   Radio-, Satelliten- und Internetprogrammen gesteigert um  das Projekt „Weicher Sturz im Iran“ durchzuführen, womit sie aber keinen Erfolg haben.   Was bei den  Feinden der iranischen Bevölkerung und den Feinden der islamisch-republikanischen Staatsordnung im Iran anscheinend falsche Hoffnungen erweckte,  waren die bunten Revolutionen in der Ukraine und Georgien, welche mit Hilfe der politischen Strömungen, die von der USA und westlichen Einrichtungen abhängen, zur Änderung des politischen Regimentes in  diesen Ländern durchgeführt wurden.  

Die iranische Nation macht  30 Jahre lang die Erfahrung, dass sie sich  vor Komplotten in Acht nehmen muss. Die Fortsetzung des Druckes und der Sturzversuche durch den Feind zeigen, dass die Verschwörungen gegen sie und die Islamische  Revolution weiter anhalten werden, so lange nämlich wie die Islamische Republik souverän und Gerechtigkeit fordernd an ihren legalen Standpunkten festhält.

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