Einerseits sollte man gewissen Kreisen und ihren Äußerungen nicht dadurch unnötig Publicity verschaffen, dass man sie zum Gegenstand der Berichterstattung macht. Andererseits lassen sich bei jeder sektenartigen Struktur, die sich in ihrer Parallelwelt mit eigener Sprache, eigenen Wertmaßstäben und eigener Wahrnehmung eingerichtet hat – seien es 9/11-Truther, Rechtsnationalisten, militante Atheisten, Antisemiten, „Islamkritiker“, Endzeitwarner oder sonstige Verschwörungstheoretiker – bestimmte Mechanismen beobachten, die deutlich machen, wie in solchen Zusammenhängen gearbeitet wird und wie ihre Propaganda funktioniert.

Durch welche trüben Kanäle innerhalb der „islamkritischen“ Internetsekte die Säue durchs Dorf getrieben werden, lässt sich beispielsweise anhand der neuesten Räuberpistole erkennen, die es aus dem Kotzkübel über PI in die „Gegenstimme“ geschafft hat, die sich ja gerne – allerdings bar jeder Realität – als die “gesittete“ Variante des islamophoben Spektrums darstellt.

Es handelt sich dabei um einen „Offenen Brief“ eines angeblichen Moslems, der hier nicht nur zu Zwecken der Belustigung  wiedergegeben werden soll, sondern auch um deutlich zu machen, wie der rot-braune Sumpf, der hinter der Hetze steckt, selbst mit jener Lügenstrategie operiert, die er anderen gerne und immer vorwirft.

Bild: Kaderpersonal der IGMG-Geheimarmee des Islamischen Weltkongresses

So sieht also der neueste Clou der fremdenfeindlichen Märchenonkel aus:

Autor: soist / Datum: 24.12.09 23:38
Grün Politik
Offener Brief eines Muslims
Ich bin ein Muslim und weiß, wovon ich rede!
Ich war der erste Vorsitzende zweier islamischer Vereine , die mittlerweile aufgelöst sind. Ich konnte aufgrund meiner sprachlichen und politischen Kenntnisse in den islamischen Raum eindringen, der für Europäer gemeinhin geschlossen ist.

Seit 1968 beobachte ich die islamische Szene in Deutschland. Seit einer Zeit also, da noch niemand daran dachte, Moscheen einzurichten und keine Gedanke an eine doppelte Staatsbürgerschaft von Muslimen aufkam.

Die CM hat richtig erkannt, daß wir eine Inflation von Moscheebauten und Moschee-Bauplänen haben. Natürlich ist dies kein Zufall.

Die schleichende Besetzung Deutschlands und der anderen mitteleuropäischen Staaten durch die Muslimbrüder bzw. den Islamischen Weltkongreß nimmt handfeste Formen an. Bei allen muslimischen Gruppen in Deutschland ist dies – trotz Rivalisierens untereinander – das Hauptziel. Darüber soll sich niemand täuschen lassen.

Die bereits bestehenden Moscheen und Zentren der islamischen Vereine und Gruppen in Deutschland sind weit mehr als nur die Stätten religiöser Erbauung und Unterrichtung. Angeschlossen und geheim dienen sie der Ausbildung und Disziplinierung einer Menge türkischer Reservisten innerhalb der schon bestehenden islamischen Geheim-Armee.

Junge Türken, die in der Türkei ihren Militärdienst abgeleistet haben und aus Fundamentalisten-Familien stammen, werden von der IGMG (Islamische Gemeinschaft Milli Görüs) nach Deutschland geholt.

Die Mitglieder der IGMG werden veranlaßt, ihre Töchter, die durch ihre Geburt in Deutschland eine Daueraufenthaltserlaubnis besitzen, mit den von der IGMG Ausgewählten zu verheiraten. Mit dieser Heirat erwirbt der junge Türke ebenfalls die Daueraufenthaltserlaubnis. So entsteht eine Geheim-Armee.

Als Zentrum wurde Deutschland ausgewählt, weil hier der größte Prozentsatz der Auslandstürken lebt und alles verpönt und verboten ist, was nach Ausländerfeindlichkeit riecht. So wird jede berechtigte Warnung als Ausländerfeindlichkeit zurückgewiesen und den islamisch-fundamentalistischen Aktivitäten die beste Tarnung verschafft.

Ich kenne die Geisteshaltung aller islamischer Gruppen in Deutschland. Wir waren als wenige deutsche Muslime in dem Irrglauben, daß man aus dem Kreis der Fanatiker einen großen Teil der Christenhasser eliminieren könnte. Doch dies geht nicht. Selbst der kleinste Muslim fühlt sich erhaben über alle christlichen Europäer. Man gebe sich keiner Täuschung hin, daß sich diese Entwicklung eines Tages in Wohlgefallen auflöst. Das wird nicht der Fall sein.

In letzter Zeit wird viel über die Doppel-Staatsbürgerschaft der Türken gesprochen. Seit vielen Jahren fordern die islamischen Fundamentalisten, die doppelte Staatsbürgerschaft, allerdings nicht öffentlich. Denn das wird in Unkenntnis der damit verbundenen Gefahren von den Deutschen selber besorgt.

Mit der Erfüllung dieser Forderung wird den Islamisten ein ganz wichtiger Schritt zur Realisierung ihrer Herrschaftspläne über Europa gelungen sein. Sollten sich nämlich etliche dieser Fundamentalisten etwas zu weit „aus dem Fenster beugen“, so können sie auf ihre türkische Staatsbürgerschaft pochen und sind vor Nachstellungen sicher.

Was in der Türkei unmöglich ist, kann hier auf deutschem Boden ungestört durch deutsche Behörden getan werden: der Aufbau einer islamisch-fundamentalistischen Streitmacht der Muslimbrüder. Hinter deren Aktivitäten stehen die IKHWAN al MUSLIMIN mit Sitz in Pakistan und der RABITA al ISLAMI mit Sitz in Mekka. Beide werden finanziert von den reichen Ölstaaten.

Die wegen der scheußlichen Morde an wehrlosen türkischen Frauen und Kindern erzeugte Hysterie des hochgespielten „Ausländerhasses“ kommt den Islamisten wie gerufen. Unter diesem Deckmantel können sie ihre Aktivitäten ungehindert ausdehnen. Jede Opposition gegen die islamistischen Bestrebungen kann so unter dem Vorwurf der Ausländerfeindlichkeit oder gar Volksverhetzung zum Schweigen gebracht werden.

Hinzu kommt, daß es christliche Kreise gibt, die das Aufkommen des Islam sogar fördern, in der irrigen Vorstellung, im Falle eines Sieges des islamischen Fundamentalismus selber verschont zu bleiben.

Aber jeder sollte wissen, daß es mit den Islamisten keinen Dialog gibt. Es gibt nur Unterordnung unter den Fundamentalisten. Und diese Leute kennen weder Dank noch Anerkennung für geleistete Dienste. Sie kennen nur rücksichtsloses Machtstreben.

In letzter Zeit ist weiter zu beobachten, daß sich die persönlichen Beziehungen zwischen Deutschen und Türken merklich abgekühlt haben. Eine interne Anweisung des IGMG Köln fordert auf zum Abstand gegenüber den Christen. Ja mehr noch: Es wird zu Übergriffen auf Türken aufgefordert, um den deutschen Staat zu provozieren, damit jegliche Abwehr als Ausländerhaß bewertet, negativ beurteilt und ausgeschlachtet werden kann.

Einige Aussagen der IGMG machen deren Ziele deutliche: „Nieder mit allen außerhalb des Islam stehenden politischen Systemen! Die Macht steht allein Allah, dem Propheten und den Gläubigen zu. Wer sich der Scharia widersetzt, dem zerquetschen wir den Schädel.“

Und deutlicher noch: „Der Europäer ist ein Atheist und Götzenanbeter, ein Wucherer, Kapitalist, Sozialist, Zionist, Kommunist und Imperialist, ständig brünstig und besoffen, ehebrecherisch und materialistisch. Er hat sich dem Teufel verschrieben.
Sie sind Agenten und Spione. Sie können als Arzt auftreten, als Krankenpfleger, als kluger Lehrer, als Gewerkschaftler, aber alle sind Feinde des Islam.“

Das sind Aussagen der IGMG zur Gastgesellschaft der Deutschen! Man kann mir vorhalten, daß ich die Situation dramatisiere. Ich verfolge aber als „Insider“ seit Jahren diese Entwicklung mit wachsendem Entsetzen.

Ich fühle mich gedrängt, auf eine Entwicklung in Deutschland hinzuweisen, die – so sieht es aus – für alle Europäer zu einer allumfassenden Katastrophe wird, wenn sie nicht rechtzeitig gebremst wird. Ich meine mit der kommenden Katastrophe die Unterwerfung der Europäer unter das Diktat des fanatischen Islam.

Die Ausbreitung des fundamentalistischen Islam wird von deutschen Stellen vorangetrieben. Man denke nur an die vielen Baugenehmigungen von Moscheen. Fast jede Woche entsteht in Deutschland eine neue Moschee.

Man denke auch an die Förderung des christlich-islamischen Dialogs durch die christlichen Kirchen und in den Kirchenzeitungen.

Lassen Sie es sich von einem erfahren deutschen Muslim sagen, der aufgrund seiner politischen Tätigkeiten in islamische Räume vorstoßen konnte, die den Christen gemeinhin verschlossen sind: Es gibt keinen christlich-islamischen Dialog!

Von islamischer Seite gibt es überhaupt keine auf gegenseitiges Verständnis ausgerichteten Dialoge. Da gibt es nur Unterwerfung! Nach islamischer Lehre haben sich alle Nicht-Muslime dem Islam zu unterwerfen.

Was mit der Buhlerei um einen christlich-islamischen Dialog nicht anerkannt wird, ist das Ziel, das Christentum auszudünnen. Und es soll mir kein herrschender Politiker sagen, daß er dies nicht wisse,

Die Herren Politiker, die von gutgläubigen Christen gewählt werden, betrügen diese ihre eigenen Wähler. Sie lassen zu, daß ihre eigene Religion im eigenen Land an die Wand gedrückt wird.
Und dies, obwohl sie in ihrer Bibel die ausdrückliche Warnung und Mahnung haben: „Wenn du den Fremden aufnimmst, wird er dir Unruhe bringen und du wirst zu einem Fremden in deinem eigenen Haus“ (Sirach 11,35).

Beschämend, das sie sich das von einem Muslim sagen lassen müssen! Aber ich bin ein deutscher Muslim. Und ich wehre mich dagegen, das klare Denken deutscher Bürger durch Lichterketten und anderes trüben zu lassen.

Die Deutschen kennen keinen Ausländerhaß. Dieses Phantom wird nur aufgebaut, um jegliche Kritik zum Schweigen zu bringen und die Gefahr der totalen Unterwanderung Deutschlands durch fanatische Muslime nicht erkennen zu lassen.

Die Politiker werden wegen ihrer Sympathien für eine Multi-Kulti-Gesellschaft keinen Dank ernten. Was damit erreicht wird, ist einzig und allein, daß die deutsch- und christenfeindlichen Kräfte zu noch größeren Unverschämtheiten gegen deutsche Bürger ermuntert werden.

Die deutschen Politiker sollten zur Kenntnis nehmen, daß die ausländischen Muslime über „dummes deutsche Mann“ nur lachen können.

Alle, die ihre Sympathie für eine Multi-Kulti-Gesellschaft zeigen, sollen sich nicht in dem Wahn wiegen, in Zukunft verschont zu werden. Sie werden genau so unterdrückt und erdrückt wie andere Nicht-Muslime auch. Denn die fanatischen Muslime sind Egoisten die nichts, aber auch gar nichts neben sich dulden.“

Dass der angebliche frühere Vorsitzende zweier (natürlich!) aufgelöster islamischer Vereine, der dies schon gewesen sein will, als es unter Europäern noch kaum Muslime gegeben hatte (der muss 1968 unter den Zugewanderten ja so viel Vertrauen genossen haben, dass sie ihn gleich zwei Mal zum Chef von Vereins-Totgeburten gewählt haben), weder seinen Namen noch zumindest den der Vereine nennt, um die es geht (und deren Auflösung wohl auch an der Presse und den Ministerien spurlos vorbeigegangen sein muss), darf nicht verwundern. Was wäre denn eine Verschwörung ohne die Zeugen, deren Namen die Eingeweihten nie erfahren dürfen?

Die Hassbärte verraten es: Sie sind Mitglieder der IGMG-Hundestaffel für die Machtübernahme

Auch über kleine Schönheitsfehler sei hinweggesehen wie über die Tatsache, dass sich bereits 1958 – also bereits 10 Jahre bevor der sagenumwobene Autor die erst im Entstehen begriffene islamistische Szene in Deutschland beobachtet haben will – die Islamische Gemeinschaft in Deutschland e.V. konstituiert hatte und bereits am 6. März 1960 in München die „Moscheebau-Kommission e.V.“ mit dem Ziel gegründet wurde, in München eine Moschee zu errichten – die am 24.8.1973 feierlich eröffnet wurde.

Auch ist Mehrfachstaatsangehörigkeit nicht ein Thema, das erst mit Amtsantritt des Kabinetts Schröder I erfunden wurde, vielmehr gab es bereits 1963 Abkommen darüber, wie diese eingedämmt und vor allem Rechtssicherheit bei der Wehrpflicht geschaffen werden sollte.

Immerhin erkannte der Insider, dass eine sehr bedeutende politische Kraft, die 1988 gegründete und bei keiner Wahl jemals über 0,2% der Stimmen hinausgekommene „Christliche Mitte“, den Braten roch und offenbar war dies für ihn der Grund, reinen Tisch zu machen und über die finsteren Absichten der Weltverschwörung des „Islamischen Weltkongresses“ auszupacken. Dumm gelaufen nur, dass ein solcher seit dem 17.12.1931 nicht mehr stattgefunden hatte und somit auch Probleme gehabt haben könnte, in der Zeit zwischen 1992 und 1994 (die Bezugnahme auf mehrere fremdenfeindliche Verbrechen mit Todesopfern ermöglicht es, das Erscheinungsdatum des angeblich brandaktuellen Textes in diesem Zeitraum zu verorten, Lichterketten gab es danach ja auch nicht mehr) die „Geheimarmee der IGMG“ zu steuern. Da aber der „Jüdische Weltkongress“ eine tragende Rolle in allen antisemitischen Verschwörungstheorien einnimmt, lag es nahe, zum Zwecke der Fabrizierung dieses „Protokolls der Weisen von Mekka“ auf bewährte Bausteine wirksamer Hasspropaganda zurückzugreifen.

Dass die IGMG auch zu Übergriffen auf Türken aufrufen soll, weist darauf hin, dass der Urheber der obigen Fabel eine Schwäche für linke Verschwörungstheoretiker haben musste, die damals gerne Enthüllungen über die „Strategie der Spannung“ publizierten, in denen dem italienischen und amerikanischen Geheimdienst blutrünstige Inside Jobs vorgeworfen wurden, die den Kommunisten schaden sollten.

Besonders amüsant ist, dass der Beitrag auf der „Gegenstimme“, der vom auf dem sonst strikt nationalhedonistisch ausgerichteten Blog noch geduldeten Alibi- und Quotenchristen „Heinz“ mit einem Teil aus folgendem Zitat überschrieben wird:

„Wenn du den Fremden aufnimmst, wird er dir Unruhe bringen und du wirst zu einem Fremden in deinem eigenen Haus.“ 

Wenn es darum geht, seiner antiislamischen Paranoia Ausdruck zu verleihen, scheut sich der Katholikenfresser nicht einmal, aus einem Buch – Jesus Sirach – zu zitieren, das aus protestantischer Sicht als apokryphe Schrift kein Wort Gottes darstellt und deshalb in einer Bibelausgabe nichts verloren hätte.

Vielleicht möchte uns der angebliche „Muslim“ aber auch bloß in Sicherheit wiegen. Indem er so abenteuerliche Märchen 1001 Nacht fabuliert, dass außer dem PI-Publikum keiner darauf reinfällt, erreicht er, dass sich die westliche Welt weiterhin der islamistischen Bedrohung nicht bewusst wird. Eine so geniale Form von Taqqiya hat bislang noch nicht einmal Udo Ulfkotte erfunden.

Quelle

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