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 Solche Typen gibt es immer auf Großstadtstraßen; sie reden mit sich selbst, fragen und antworten, schreien, sprechen mit leiser Stimme, laut nachdenkend und dozierend. Als Kinder hatten wir Angst vor ihnen. Sie sind „verrückt“. Genau das ist der öffentliche israelische Diskurs. Wir reden mit uns selbst, erfinden falsche Axiome und halten an ihnen fest, als ob sie von oben verordnet worden wären und davon überzeugt, das die ganze Welt sie akzeptiert. Aber wir reden nur mit uns selbst. Keiner akzeptiert sie. Das israelische Kollektiv redet nicht nur zu sich selbst, es täuscht sich vollkommen.
 
 Jerusalem ist ein perfektes Beispiel dafür. Es ist eine vernachlässigte Stadt, schmutzig und in manchen Teilen fürchterlich hässlich, mit Armut und Ignoranz geschlagen. Nationalistisch, religiös und soziale Spannungen reißen es auseinander; und ein Teil der Stadt leidet unter der Bürde der Besatzung mit allen gewalttätigen Charakteristiken. Angebliche Bildung, Kultur, Offenheit und Wohlstand – weit entfernt von der aktuellen Situation – sind der Ort unserer nationalen Aspirationen.

Es ist die Hauptstadt, die von keinem einzigen Land der Welt anerkannt wird, aber es ist „unsere ewige Hauptstadt“ mit den Worten des Ministerpräsidenten. Es ist eine ziemlich marginale Stadt, verglichen mit Tel Aviv. Von vielen Standpunkten aus ist es eine Stadt am Rande, in die säkulare Israelis seit einiger Zeit nicht mehr häufig kommen. Es ist eine Stadt, über die sogar der Ministerpräsident predigt – aber er praktiziert nicht, was er predigt, denn zum Wochenende flieht er die Stadt, wenn immer er kann. Es ist das „Herz der Nation“ aber eine Stadt, die nach und nach zu einer Stadt der ultra-orthodoxen und der Araber geworden ist, der ärmsten Minderheiten der Gesellschaft.

Es ist der „Felsen unserer Existenz“ aber eine geteilte und zersplitterte Stadt, die mit unsern irreführenden Worten zum „vereinigten Jerusalem“ wurde. Es ist eine Stadt, deren politische Zukunft mehr in Unsicherheit eingehüllt ist als irgend eine andere Stadt in Israel „Aber sie ist unsere Stadt auf immer“. Dieser Diskurs, der von viel Selbsttäuschung begleitet wird, wird unter uns geführt und zwar nur unter uns. Das Jerusalem-Syndrom hat uns fest im Griff.

Jerusalems Grenzen sind auch irreführend. Wenn man religiöse und nationale Gefühle gegenüber der Altstadt berücksichtigt, da sollte es keine Verbindung zwischen Religion und Herrschaft geben, so wie Uman in der Ukraine, das auch für viele Juden heilig ist. Keiner redet dort über israelische Herrschaft über diesen Ort. Deshalb ist es schwer zu verstehen, welche nationalen und religiösen Gefühle hier mitten in der ständig nach allen Seiten sich ausdehnenden Stadt angesprochen werden – sie ist kaum wieder zu erkennen.

Welche Verbindung gibt es zwischen der Stadt und dem Stadtteil Gilo, der näher an Bethlehems Geburtskirche als an der Klagemauer liegt und dem Heiligtum Jerusalem. Und wie ist es mit Pisgat Ze’ev und dem ewigen Jerusalem? Welche Verbindung gibt es zwischen dem jüdischen Jerusalem und dem Shoafat-Flüchtlingslager? Und wie kann Ministerpräsident Benjamin Netanyahu eine Verbindung knüpfen zwischen dem Bau in Gilo und Har Homa, die innerhalb Jerusalems augenblicklichen Grenzen liegen und Ma’aleh Adumin, das außerhalb der Stadtgrenze in der Westbank liegt? Warum ist es nicht möglich, den Bau in Gilo zu stoppen, aber den in Maale Adumin? Warum nicht Jerusalems Grenzen bis Hebron, bis zum Toten Meer, Ramallah und Ramleh ausdehnen? Warum dort nicht rücksichtslos bauen und alles zu unserer Hauptstadt erklären?

Der Ministerpräsident hat uns noch andere Lügen erzählt, wie die „unserer Verpflichtung, allen Religionen in Jerusalem den Schutz der Freiheit des Gottesdienstes angedeihen zu lassen und faire und gleiche Behandlung allen Bürgern der Stadt zu gewähren, Juden genau so wie Arabern.“ Freiheit des Gottesdienstes. Das ist ein trauriger Witz. In keiner anderen Stadt richtet sich der Zugang zu Heiligen Orten nach dem Alter des Gläubigen, wie Muslimen, die in der al-Aqsa-Moschee zu beten versuchen. Faire und gleiche Behandlung? Wann hat Netanyahu die palästinensischen Vororte der geliebten Stadt besucht?

Israel kann natürlich weiter so zu sich reden und sich selbst belügen und entscheiden, dass nicht nur Jerusalem, sondern auch das Jordantal und die Golanhöhen für immer zu Israel gehören. Es kann beschließen, dass seine Bewohner nicht „Siedler“, sondern „Bewohner“ sind, wie sie sich schon immer nennen und dass dies alles gar keine besetzten Gebiete sind. Es kann beschließen, dass die „Siedlungsblöcke“ – noch eine israelische Neuschöpfung – „im Herzen des nationalen Konsens liegen, so wie sie jetzt ohne Grundlage definiert werden. Es kann beschließen, dass die augenblickliche Route des Trennungszaunes die wirkliche internationale Grenze darstellt. Wir können darüber mit uns selbst reden, wie die Verrückten, die auf den Straßen unserer Kindheit herumgingen und vor denen wir Angst hatten.

 

– Amerikanische Armeekreise empfehlen eine ethnische
Neuordnung fast sämtlicher Staaten des Nahen und Mittleren Ostens. Territorialverluste und neue Grenzziehungen betreffen unter anderem die Türkei, Syrien, den Libanon, Saudi-Arabien, Irak, Iran und Pakistan. Durch Auflösung ganzer Staatenverbände sollen neue Völkerrechtssubjekte entstehen, die nach Stammes- und Religionszugehörigkeit gebildet werden. Demnach entsteht auf dem Boden der heutigen Osttürkei und des Nordirak ein Flächenstaat von der dreifachen Größe Syriens mit dem Namen “Freies Kurdistan”. Der Rest-Irak wird geteilt, die Hauptstadt Bagdad zerschlagen. Der Iran verliert weite Teile seiner Küsten sowie die an Pakistan grenzenden Gebiete, wo ein “Freies Baluchistan” gegründet werden soll. Mekka und Medina, bisher in Saudi-Arabien gelegen, steigen zu Hauptstädten eines muslimischen Gotteslandes auf, das an die Südgrenzen Jordaniens stößt – bei Verdoppelung des haschemitischen Territoriums (”Groß-Jordanien”). Die Ethno-Neuordnung ist in mehreren US-Karten festgehalten, die der Historiker Dr. Pierre Hillard (Paris) jetzt in Frankreich veröffentlichte. “Die deutsche Politik spielt bei der Propagierung dieser Ideen eine große Rolle”, urteilt Hillard im Gespräch mit dieser Redaktion. german-foreign-policy.com publiziert das US-Kartenwerk erstmals in Deutschland. Die Empfehlungen für einen völligen Umsturz der bisherigen Staatenordnung erschienen im “Armed Forces Journal” (AFJ, Juni
2006), einem Periodikum der “Army Times Publishing Company”.

Man war also gewarnt…

Demnächst wird es weitergehen:
In Afrika, in Asien, in Südamerika und at last but not least in Europa…

Und wer glaubt mit dieser Art der im Artikel beschriebenen Operationen den Terrorismus (egal an welchem Ort der Welt) “beenden” zu können, tja, der möge sich doch bitte sofort an die Front begeben. Dort wird er dann in Musestunden seltsamste Erkenntnisse über Ursachen und logistische Quellen des Terrors sammeln können…

Seit August führt die jemenitische Regierung von Ali Abdullah Saleh in der Region um Sadah einen Feldzug gegen antiamerikanische Freiheitskämpfer unter Führung von Abdul-Malik al-Houthi. Die jemenitische Regierung hat dem Feldzug, den sie unter anderem mit Mitteln wie der Bombardierung von Krankenhäusern und dem Versuch des Aushungers der Freiheitskämpfer durch die Blockade von Hilfsorganisationen führt, den bezeichnenden Namen “Operation Verbrannte Erde” gegeben. Der Name erklärt die simple Strategie: wenn alle Menschen in der Region von Sadah ausgerottet sind, dann gibt es auch keinen schiitischen Widerstand in Sadah mehr.

Wenn es irgendjemand in der westlichen Welt mit dem internationalen Recht ernst meinen würde, hätte es sofort internationale Verurteilungen hageln und ein Verfahren vor dem Kriegsverbrechertribunal in Den Haag geben müssen. Die Kriegstaktik Verbrannte Erde gehört zur Strategie eines Vernichtungskrieges und ist seit 1907 international als völkerrechtswidriges Verbrechen geächtet. Doch stattdessen passiert das Gegenteil.

Saudi-Arabien, Marokko und Jordanien unterstützen die jemenitische Regierung inzwischen mit ihren Armeen bei der Operation Verbrannte Erde. Unklar ist, ob die USA die Operation Verbrannte Erde nur durch die Blockade des nordjemenitischen Hafens in Midi unterstützen oder ob US-Spezialeinheiten wie die Killertruppe TF 88 und US-Kampfflugzeuge auch direkt an der Operation Verbrannte Erde beteiligt sind. Die saudische Beteiligung hat dazu geführt, dass der Krieg auch auf Saudi-Arabien übergegriffen hat. Nahezu täglich, und so auch heute, bombardieren die saudische und die jemenitische Armee die nordjemenitische Bevölkerung. Das Ergebnis, die Vernichtung der Dörfer und ihrer Bewohner in der Gegend von Sadah, kann man sich bei Youtube auf Video anschauen.

In den westlichen Medien ist von diesem brutalen Vernichtungskrieg fast nichts zu hören. Dabei geht es ums Öl. Ölimporteure und das saudische Königshaus befürchten, der Konflikt könne auf die ölreichen Ostprovinzen Saudi-Arabiens übergreifen, wo die schiitische Bevölkerungsmehrheit unzufrieden mit dem sunnitischen Feudalregime Riads ist, und die Ölförderung Saudi-Arabiens beeinträchtigen. Medienberichte würden die Gefahr erhöhen, also wird der Vernichtungskrieg nach Kräften verschwiegen. Auch im UN-Sicherheitsrat ist die Operation Verbrannte Erde kein Thema.

Das Signal, das von diesem dröhnenden Schweigen ausgeht, könnte deutlicher nicht sein: Vernichtungskrieg zu führen ist nicht mehr geächtet. Bill Burton, Sprecher des weißen Hauses in Washington, ließ heute beiläufig ausrichten, dass die USA die Operation Verbrannte Erde prima findet. Barack Obama persönlich gratulierte dem für die Operation Verbrannte Erde verantwortlichen Kriegsherren Ali Abdullah Saleh gerade zur Vernichtung von 14 jemenitischen Kindern. Sollte dieser Maßstab gelten, können auch Hitler und die SS rehabilitiert und die Urteile der Nürnberger Prozesse annuliert werden. Alles das basiert auf dem Völkerrecht. Und das gilt offensichtlich nicht mehr. Die Operation Verbrannte Erde zeigt es. Die Operation Verbrannte Erde wirbt schon im Namen damit, dass es darum geht, Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu begehen. Ganz offen und ohne jede Scham.

Und niemanden im UN-Sicherheitsrat interessiert das. So sieht das Ende des Völkerrechts aus.

Quelle

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

Islam Inside

Smash Imperialism

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