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„Der Iran, Syrien und der Sudan leiten militärische Zusammenarbeit ein“

 Der Iranische Außenminister ist im Sudan eingetroffen

Der iranische Außenminister Manutschehr Mottaki ist in der Nacht zum Mittwoch, den 9. Dezember, auf Einladung seines sudanesischen Amtskollegen in Karthum eingetroffen. Manutschehr Mottaki wurde auf dem internationalen Flughafen von Khartum von seinen sudanesischen Amtskollegen empfangen. Außer dem Gespräch mit dem Chef der sudanesischen Diplomatie führte Manutschehr Mottaki mit anderen hohen Persönlichkeiten der sudanesischen Politik Gespräche mit dem Ziel der Erweiterung der bilateralen Beziehungen sowie über Fragen von regionaler und internationaler Bedeutung.

Auf wirtschaftlichen Gebiet trat die Gemischte Kommission, die die beiden Länder des Ostens vereinigt, schon zum zehnten Male zusammen. Das letzte Mal fand eine Zusammenkunft Anfang des Sommers im Sudan statt.

Quelle: IRNA Le chef de la diplomatie iranienne est arrivé au Soudan
Der Iran und Syrien beschwören die Zusammenarbeit ihrer Armeen

Der syrische Präsident Bachar al-Assad und der iranische Verteidigungsminister Ahmad Vahidi haben anlässlich eines Gesprächs am Mittwoch in Damaskus die Zusammenarbeit zwischen der syrischen und iranischen Armee beschworen. 

Die Perspektiven der Zusammenarbeit zwischen den Armeen beider befreundeter Länder haben beide Personen in Anwesenheit des syrischen Verteidigungsministers Ali Habib Revue passieren lassen.

Im Verlauf des Besuches in Syrien hat Ahmad Vahidi gewarnt, dass sein Land auf alle Angriffe auf seine atomaren Anlagen reagieren wird. Unsere erste Antwort wird es sein, die Standorte zu attackieren, wo schmutzige Bomben (Atombomben) sowie chemische und biologische Waffen des Gegners produziert werden, erklärte der iranische Minister. Das israelische Regime ist in der Region das einzige Land, das nach Expertenaussagen ein nicht deklariertes Atomarsenal im Mittleren Osten besitzt.

Der Iran führt regelmäßig Militärübungen durch, um die Kapazitäten für den Widerstand gegen einen Luftangriff auf sein Territorium und besonders gegen seine Atomanlagen zu testen.

Der Besuch des iranischen Verteidigungsministers in Damaskus erfolgte nach dem des Sekretärs des Obersten nationalen Sicherheitsrates des Irans, Said Jalili, der am Dienstag den 8. Dezember von Präsident Assad empfangen wurde.

Syrien ist der wichtigste Alliierte des Irans im Nahen Osten.

Quelle: IRNA L’Iran et la Syrie évoquent la coopération entre leurs armées

Kommentar von Hans-Jürgen Falkenhagen und Brigitte Queck

Man kann diese beiden Besuche und getroffenen Aussagen iranischer, syrischer und sudanesischer Politiker durchaus in einen Zusammenhang mit der Militärdoktrin der USA stellen, wie sie von Barack Obama in einer Rede in Oslo mit schwülstigen und blumigen Worten anlässlich der Überreichung des Friedensnobelpreises 2009 an ihn vorgetragen wurde. Obama hat in seiner Osloer Rede eindeutig zum Ausdruck gebracht, dass der Friedensnobelpreis für ihn und die USA-Politik nicht Ansporn zu einer prinzipiell friedlichen Politik, zur Achtung des von der UNO sanktionierten Völkerrechts und zum grundsätzlichen Verzicht auf Aggressionskriege ist, sondern die Rechtfertigung beinhaltet, im Namen des Friedens und des American way of life weiter Angriffskriege zu führen. Wert legt Amerika dabei nur darauf, so unterstrich Obama in Oslo, dass möglichst viele Staaten auf der Seite der USA stehen und bei ihren Kriegen mitmachen.

Obama gebrauchte für die seitens der USA geführten Kriege zwar nicht die Bezeichnung „gegen Schurkenstaaten“, wie sein Amtsvorgänger George W. Bush, aber er nannte klar und unmissverständlich die nächsten Opfer, die Angriffsziele der USA im Namen der Menschenrechte, der Ausbreitung der amerikanischen Gerechtigkeit, der Antiterrorbekämpfung und der Verhinderung der Weiterverbreitung von Atomwaffen sein können, wenn sie weiter auf ihren souveränen Rechten und dem Selbstbestimmungsrecht beharren. Im Visier der Osloer Rede standen namentlich genannt der Iran, der Sudan, Myanmar (Burma), Nordkorea und Simbabwe. Aber verschlüsselt nannte er auch andere sog. „Problemstaaten“.

Wer selbst auf solche Worte Obamas gewartet hatte wie: die USA werden von sich aus bei der Abrüstung vorangehen oder auf Atomwaffen und insbesondere auf den Ersteinsatz von Atomwaffen in seiner Amtszeit verzichten, der wartete vergebens.

Von wegen Wahrer eines verlässlichen Friedens und mehr Sicherheit für die Völker? Bei Obama Fehlanzeige!

Kein Wort ließ Obama z. B. über die in der UNO-Charta völkerrechtlich verankerten Verpflichtungen der USA fallen, auf Angriffskriege und insbesondere den Ersteinsatz von Atomwaffen zu verzichten. In wohlklingenden Worten sagte er sogar: „Kriege hat es immer gegeben und wird es weiter geben. … Amerika hat immer um seiner Interessen willen Kriege geführt und wird sie weiter führen, solange es Staaten und Völker gibt, die sich nicht den Wünschen der USA“, genauer des USA-Kapitals, „beugen“. Er fand sogar beschönigende Worte für Kriege, die im Namen der amerikanischen „Freiheit und Demokratie“ geführt wurden und werden. Bedauerlich seien nur die vielen zivilen und militärischen Opfer solcher Kriege, aber an denen seien auch im Grunde nur die anderen schuld. Mit keinem Wort verurteilte Obama z. B. den jüngsten Militärputsch in Honduras und den dortigen Sturz eines demokratisch gewählten Präsidenten, der, wie jetzt bekannt wurde, von den USA aus gesteuert worden ist. Undemokratische diktatorische Regimes aber bleiben für Washington weiter wohlwollend geduldet, wenn sie deren Verbündete sind. Dass die USA unter Obamas Führung die Folter abschaffen wollten, wie er einst beschwor, bleibt ein Lippenbekenntnis, weil er dafür nicht den glaubhaften Nachweis, wie beispielsweise die von ihm versprochene Schließung von Guantanamo erbringen konnte.

Der weitere Tenor seiner Rede war: Wir sind die Führungsmacht der Welt und wir bestimmen, wo es lang geht, d.h. die USA allein wollen die Leitlinien der Weltpolitik bestimmen. Es gab keine Worte über gleichberechtigte Partnerschaft und Multilateralität bzw. Multipolarität der Welt auf friedlicher Grundlage. Es fiel nur das Wort von der unilateralen Interessenlage der USA, in deren Namen auch Kriege notwendig sein können.

Auch wenn sich Obama in seiner Rede zur Verleihung des Friedensnobelpreises an ihn verpflichtete, die Genfer Konventionen in Kriegen einzuhalten, ist das purer Zynismus angesichts dessen was sich jeden Tag an Verbrechen und Grausamkeiten gegenüber der einfachen Zivilbevölkerung unter einer von den USA geführten NATO-Militärmacht, bzw. Söldnertruppen, in Afghanistan, aber auch im Irak abspielt.

Er sollte von jedem von uns gefragt werden, wann die USA unter seiner Führung endlich den Völkermord in Afghanistan und dem Irak beenden wollen!

Die Osloer Rede Obamas war dem Wesen nach eine Rede für die Pax americana, d. h. dafür, dass über Krieg und Frieden letztlich Washington als Führungsmacht der Welt zu bestimmen habe. Auch an den Stellen, wo Obama wohlklingende verschleiernde Worte über seine friedlichen wohlmeinenden Absichten und Ziele gebrauchte, gehörte nicht viel Intelligenz dazu, den Pferdefuß dahinter zu erkennen. Unter diesem Aspekt erscheint die Verleihung des Friedensnobelpreises an einen Kriegspräsidenten wie blanker Zynismus.

Quelle: die Autoren und IRNA

Originalartikel veröffentlicht am 15.12.2009

Über die Autoren

Hans-Jürgen Falkenhagen und Brigitte Queck sind Mitarbeiter von Tlaxcala, dem internationalen Übersetzernetzwerk für sprachliche Vielfalt. Dieser Artikel kann frei verwendet werden unter der Bedingung, daß der Text nicht verändert wird und daß sowohl die Autoren als auch die Quelle genannt werden.

URL dieses Artikels auf Tlaxcala: http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=9526&lg=de

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

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