Vielerorts im Westen werden gewisse politische Parteien oder Bewegungen behandelt, als kämen sie vom Mond oder wären jeglichem politischen Gemeinwesen fremd. Ihre Existenz unter dem Volk wird immer als etwas Negatives und Vergängliches bewertet, als etwas, das in einer Vorstandsetage oder einem Hinterzimmer entstanden ist, und einem unkultivierten Volk, das nicht zwischen einem echten politischen Programm und inhaltsleerer, vereinfachender Rhetorik zu unterscheiden weiß, aufgedrängt wurde. Diese Parteien oder Bewegungen werden dargestellt, als sprächen sie nur die Menschen am Rand der Gesellschaft an, die von allen „normalen“ demokratischen Gruppierungen ausgeschlossen sind, also marode Banden sind, die eine Minderheit unter der Wählerschaft repräsentieren. Angesichts ihrer oppositionellen Haltung gegenüber den schon bestehenden Parteien werden sie mit einem Etikett versehen, das dazu dient, sie von den existierenden Strukturen zu isolieren. Statt durch eine Analyse der Wirklichkeit soll die Partei oder Bewegung durch Propaganda zerstört werden.

Um die palästinensische politische Bewegung Hamas (aus der eine Partei wurde) wurde eine ganze Mythologie aufgebaut. Tatsächlich hat dieses Konstrukt als eine faktische Interpretation von Hamas mehr Legitimität erworben als die Fakten an sich. In den meisten westlichen Medien, unabhängig davon, ob sie rechts oder links stehen und in einigen der „moderaten“ Medien in arabischen Ländern ist der Name dieser Partei an Begriffe wie „fundamentalistisch“, „radikal“ oder „terroristisch“ gekoppelt. Offensichtlich dient dies dazu, einen Furchtauslöser zu schaffen, der das Wort einer kritischen und ehrlichen Bewertung entzieht. Der Hörer wird Hamas sofort mit einer negativen Konnotation identifizieren und ist der Verantwortung enthoben, zu verstehen, dass dies eine Manipulation der Wirklichkeit ist. Vom Hörer wird erwartet, dass er die Behauptungen, Hamas sei „anti-demokratisch“ und „fanatisch” akzeptiert. Es ist ein Kinderspiel, den Hörer dann davon zu überzeugen, dass Hamas schlecht ist, dass sie von allem, was wir darstellen (in unseren eigenen Augen Toleranz, Demokratie, das Gute selbst) der Feind ist. Dies ermöglicht es, diese Lesart dann auf den Glauben auszudehnen, es müsse etwas gegen sie unternommen werden, dass sie ein „Krebsgeschwür [ist], das man loswerden muß“, so die institutionelle Peacenik Noa. Wie eliminiert man Krebs, wenn man ihn einmal diagnostiziert hat? Durch Ausrottung oder Bombardierung. Bei der Krebsbehandlung werden auch die gesunden Teile des Körpers mit giftigen Stoffen „bombardiert“, um zu sehen, ob nach der Schlacht genügend gesunde Teile übrigbleiben, die dem Organismus das Weiterleben ermöglichen. Hat man es einmal geschafft, in den Köpfen von Millionen Menschen die Idee zu verankern, dass Vernichtung gut ist, weil der Feind einfach so zerstörerisch und böse ist, wenn ihm das Weiterleben ermöglicht wird, wird das Risiko, den gesamten Organismus ins Grab zu bringen, indem er massiv geschwächt wird, als ein kalkulierbares Risiko angesehen. Auf diese Art und Weise kann man sie dazu bringen, Taten rechtzufertigen, die in ihren Augen nicht lindernd, sondern grauenvoll und böse sind.

Wie hat es funktioniert, dass sich die Welt so täuschen ließ und es Israel erlaubte, Gaza zu zerstören, um „Hamas loszuwerden”? Es war ziemlich einfach und es ist immer die gleiche Antwort: Israel und seine Verbündeten sorgen dafür, dass die Leute desinformiert bleiben. Diejenigen, die tatsächlich etwas weiter vordringen als die schreienden Schlagzeilen in den Zeitungen, finden dort vielleicht einige Fakten vergraben, die dem Spin widersprechen, doch nicht viele Leute arbeiten sich so weit vor, da sie etwas ausgesetzt sind, das tief im Innern einen Kern Wahrheit enthält. Als wäre das nicht problematisch genug, haben sogar die „Progressiven“ einen wertvollen Beitrag dazu geleistet, Hamas unberührbar zu machen. Sie wird von ihnen vielleicht als „Widerstandsbewegung“ akzeptiert, aber ihre eigenen ideologischen Vorurteile verbieten es ihnen, Hamas als eine progressive Kraft für die Weiterentwicklung des eigenen Volkes anzusehen. Dies mag aus Überzeugung, Bequemlichkeit oder sogar einem Mangel an Wissen oder einem blinden Fleck sein, der keine Variationen zum Thema Klassenkampf zulässt, bei dem alles „international“ ist und diesselben Arten von Regeln und Ideale für alle gelten und notwendig sein sollen, was in einigen Fällen soweit geht, dass „Demokratie“ unter mehr oder weniger aggressiven Formen „importiert“ wird.


Diese oftmals mit guten Absichten bewaffneten Leute haben nicht wenige der glatten Lügen und Verzerrungen, die ein Teil der von den Hamas-Gegnern – also hauptsächlich Israel und der Westen – geschaffenen Mythologie sind, gekaut und geschluckt und spucken sie nun wieder aus. Was sind die Bestandteile dieser Mythologie

1) Hamas wurde vom israelischen Mossad geschaffen.

2) Hamas repräsentiert einen marginalen Anteil der Palästinenser.

3) Hamas ist demokratisch genug geworden, nur um eine gewisse Legitimität zu erwerben, um dann später die Macht zu übernehmen und die palästinensischen Gebiete in einen islamischen Staat zu verwandeln.

4) Ihr Sieg an den Wahlurnen war nichts weiter als ein Wählerprotest gegen die Korruption von Fatah.

5) Hamas besteht aus einem Haufen Analphabeten und ihre Wähler sind ihr aufgrund der eigenen Unwissenheit auf den Leim gegangen.

6) Hamas ist eine fundamentalistische Gruppe und daher unflexibel und unfähig, sich zu ändern oder zu entwickeln. Die oft zitierte Charta wird gegen sie eingesetzt, um zu betonen, dass sie nur eine radikale, zerstörerische Gruppe ist, bereit für den heiligen Krieg.

7) Hamas sucht keinerlei Kompromiss mit anderen palästinensischen politischen Parteien oder Fraktionen und ist daher das teilende Element, das die Einheit des Volkes verhindert.

8 ) Hamas indoktriniert sein Volk mit Hasspropaganda, um es als Kanonenfutter zu benutzen.

9 ) Hamas ist eine Terroristengruppe, deren Existenz nur dank der Finanzierung durch „fundamentalistische Regime” ermöglicht wird.

Dass Hamas bloß eine Widerstandsbewegung ist, wurde durch die Wahlen gründlich widerlegt, doch dies scheint der sichere Ort zu sein, an dem sich Aktivisten versammeln und wo es ihnen möglich ist, Hamas zu tolerieren, während sie ihren schnellen Untergang herbeiwünschen. Demnach wird sie nicht als eine politische Partei mit einer echten Tradition, die mit denen der „demokratischen Nationen“ der „internationalen Gemeinschaft“ verglichen werden kann, angesehen, dadurch kann eine Analyse von Hamas auf einem elementaren Niveau bleiben, was sich für für vorschnelle Verallgemeinerungen eignet.

Ich bitte meine Leser, mir freundlicherweise all die Anführungszeichen zu vergeben, aber wenn diese Wörter auf die von den Spin-Doctors, den Wahrheitsverdrehern, deren Aufgabe es ist, nach der Pfeife der Hegemonialmächte zu tanzen, markierten Themen angewendet werden, dann werden sie ironisch und leer von echter Bedeutung. Wie kann eine Minderheit unter einer Handvoll Nationen, die sich immer gegen den Willen der verbleibenden Weltgemeinschaft in der UNO stellt, als die „internationale Gemeinschaft“ betrachtet werden? Es ist ein Herrenclub, der praktisch jeden ausschließt. Wie kann ein Land, das dem Kandidaten das Präsidentenamt gibt, der weniger Stimmen bekommen hat, eine „Demokratie“ genannt werden? Wenn wir damit beginnen, unsere eigenen Grundfesten in Frage zu stellen, dann können wir feststellen, dass wir es uns sehr leicht machen, wenn wir jede Opposition darstellen, als sei sie ein Feind und stehe außerhalb von Denkmustern, die für uns den Kern unserer Annahmen bilden, wie eine gerechte und gleichberechtigte Welt zu errichten ist.

Es ist an der Zeit, einige dieser Mythen mittels Fakten zu entlarven.

1) Hamas wurde nicht von Mossad geschaffen. Obwohl Israel für vieles gerne die Lorbeeren erntet, ist das keine seiner Taten. Der politische Islam besteht in Palästina seit Anfang der 1940er Jahre im Mandat Palästina und Hamas entstand als Teil der Mulimbrüderschaft (Ikhwan), mit der viele seiner Führer aus der Anfangszeit formal verbunden waren. Es war die Erfahrung der Flucht, die aus der Hamas ein autonomeres Element mit einer spezifischen nationalistischen Ausrichtung machte, ein natürliches Resultat der akuten und realen Situation der Vertreibung und des Verlusts ihrer kulturellen und nationalen Identität.

Es gab enge Verbindungen dieser Gruppe mit der ägyptischen Basis und das erste Politbüro der Ikhwan in Palästina wurde 1945 in Gaza gegründet, es wurde von einem Mitglied einer der wichtigsten Familien in der Zone geleitet: Sheykh Zafer al Shawwa. Während des ersten arabisch-israelischen Krieges wurden die Truppen von islamistischen Freiwilligen, die vor allem aus Jordanien und Syrien kamen, verstärkt, und diese Unterstützung zeigte den Flüchtlingen, dass die Ikhwan den Mut hatte, sich zu verteidigen, auch während des „israelischen Unabhängigkeitskrieges“. Die wachsende Zahl der Flüchtlinge verlieh der islamistischen Bewegung in Palästina eine stärkere Identität und Zielstrebigkeit. In der Zivilgesellschaft und in der Bevölkerung im Allgemeinen war eine andere Motivationsquelle daher nicht mehr vonnöten, um geloben zu können: „Ich verspreche, ein guter Muslim zu sein bei der Verteidigung des Islam und des verlorenen Landes Palästina. Ich verspreche, ein gutes Vorbild für die Gemeinschaft und für andere zu sein.“ Diese waren die Worte, die von jenen gesprochen wurden, die den Ikhwan die Treue schwörten (Quelle: Beverly Milton Edwards, “Islamic Politics in Palestine” [Islamische Politik in Palästina], S. 43). Die lokalen Ikhwan hatten ihre eigenen Vorstellungen – die Verteidigung ihres verlorenen Landes. Es brauchte keinen Fanatismus, Einfluss von außen oder etwa Propaganda. Die Flüchtlinge selbst waren der lebende Beweis für die Schrecken der Abschiebung und des Leidens. Die Identifizierung als Teil einer internationalen Bewegung ging einher mit der Anerkennung der Besonderheit der palästinensischen Erfahrung. Die offizielle Gründung am 9. Dezember 1987 war nur der Gipfelpunkt dieser Organisation, deren Werden mehrere Jahrzehnte dauerte. Der organisierte islamische Widerstand wurde darüber hinaus genutzt, als sich die Situation 1967 dramatisch verschlimmerte und eine neue Generation als Flüchtlinge geboren wurde. Diese Generation erachtete eine Rückkehr zum Islam als eine Notwendigkeit für die moralische und politische Zukunft eines Volkes, das im wahrsten Sinne des Wortes vernichtet wurde. Die Ursache der Nakba wurde von vielen als das Resultat der Distanzierung von einer normalen Gesellschaft, der palästinensischen, angesehen, in der die ethischen, religiösen, kulturellen und traditionellen Werte von der Besatzung zerstört worden waren, und das Abgleiten in noch mehr Erniedrigung, Armut, Entrechtung und soziale Haltlosigkeit wurde nicht nur als ein Ergebnis der Besatzung, sondern auch als ein Teil ihrer Ursache angesehen.

Die „internationale Gemeinschaft“ kam diesem Volk nicht zu Hilfe und der Rest der Umma war nicht in dessen nationalen Kampf verwickelt, hauptsächlich deshalb, weil sie nicht direkt involviert war oder ihr eine Beteiligung sogar verboten wurde. Der extreme Schmerz und die Schande, sein Land zu verlieren, war damals ein neues Charakteristikum in der Region, in der frühere Kolonisierungsversuche es vermieden, die indigene Bevölkerung zu vertreiben, und sich der Usurpatoren zu entledigen war nicht kompliziert und bedeutete nicht den totalen Verlust von Wurzeln und Boden. Die Grundlage für die formale Dimension von Hamas bestand also schon Jahrzehnte vor ihrem offiziellen Geburtsdatum. Um unter dem Druck der Besatzung operieren zu können, hatten die existierenden organisierten Gruppen karitative und gemeinnützige Organisationen für ihr Volk gegründet. Diese Institutionen wurden von Israel in den besetzten Gebieten toleriert. Israel gewährte durch die Vergabe von Lizenzen einen gewissen Spielraum. General Jitzchak Sager sagte 1981 in einem Interview mit dem International Herald Tribune, die israelische Regierung “…stellte Geld zur Verfügung, das der Militärgouverneur an die Moscheen verteilte […] die Geldbeträge wurden sowohl von den Moscheen als auch von den religiösen Schulen genutzt, mit dem Ziel, ein Programm zu fördern, das dem der Linken, die die PLO favorisierte, gegenüberstand.“ Wenn es für Israel einen Beweggrund gab, sich daran zu beteiligen, dann geschah dies in Wirklichkeit unter dem Motto ‚trenne und herrsche‘, ein bisschen Toleranz, ein bisschen wirtschaftliche Unterstützung für die verschiedenen religiösen Vereinigungen, um zu sehen, ob sich eine Opposition zu den Nationalisten der PLO herausbilden würde. Tatsächlich versuchte Israel herauszufinden, auf welche Weise die PLO, die im Westen eine gewisses Maß an Unterstützung erhielt, geschwächt werden konnte; es hat eine Bewegung, die dann irgendwie unterwandert und kontrolliert werden würde, weder gegründet noch maßgeblich finanziert oder auf andere Weise beeinflusst. Dies ist ein reiner Mythos. Warum soll man Israel dafür Anerkennung zollen, wenn es keine verdient hat?

2) Dass Hamas nur einen marginalen Anteil der Palästinenser repräsentiert, ist ein weiterer Mythos, den es zu entlarven gilt. Es stimmt zwar, dass nicht alle Palästinenser Flüchtlinge sind und es ist auch wahr, dass fast alle der Führer von Hamas im Exil geboren wurden oder irgenwann in ihrem Leben Vertreibung und Verlust von Haus und Besitz erfahren mussten. Dies ist eine zentrale Erfahrung für Palästinenser, aber es ist auch zutreffend, dass diejenigen (wenigen) Palästinenser, die nicht entwurzelt wurden, sich mit dem Verlust ihrer kulturellen und nationalen Identität identifizieren können, und sie alle wissen, dass ihre nationalen Hoffnungen und ihr Gruppenzusammenhalt von Israel zerstört wurde. Daher wird auch eine Bewegung oder Partei, deren eigene Identität aus den Flüchtlingslagern und dem Exil oder aus religiösen Wurzeln erwächst, von allen Palästinensern als ein intrinsischer, legitimer und natürlicher Vertreter anerkannt. Sie erhielt sogar die Stimmenmehrheit in Gebieten der Westbank, die nicht als Hamas-Hochburgen angesehen wurden und sie erhielten auch Stimmen in vielen christlichen Gebieten.

3) Der Mythos, dass Hamas „demokratisch genug“ geworden ist, nur um ihren Fuß in die Tür zu bekommen, als einen ersten Schritt zur zwangsweisen Errichtung einen islamischen Staates in ganz Palästina, ist sehr weit verbreitet, vor allem in den progressiven Kreisen, die die Popularität der Bewegung nicht anerkennen oder die ideologische Vorteile gegen jegliche religiöse Bewegung haben. Es gibt viel, was für eine Trennung von Kirche und Staat spricht, aber dies kann natürlich nicht von außen aufgezwungen werden, darüber hinaus muß man viele Ebenen der Trennung in Betrachtung ziehen. Diejenigen, die dem Standpunkt beipflichten, das „Hamas Zeit zu gewinnen versucht, bevor sie die Scharia einführt“, streiten gerne ab, dass eine Demokratie bestimmte Eigenschaften hat und nicht notwendigerweise gleichbedeutend mit „Säkularismus“ ist.. Wenn das Wort „Demokratie“ korrekt angewendet wird, dann hat es bestimmte Eigenschaften und Hamas erfüllt diese. Hamas hat den Konsens des Volkes. Sie hat eine interne Struktur, die autonom ist und von ihren Wählern als legitim anerkannt wird. Sie beachtet das Wahlrecht und erfüllt die Bedingungen für eine Teilnahme an der Wahl. Nach ihrer Wahl nimmt sie ihre Rolle innerhalb des existierenden Systems ein; sie hat die etablierten Strukturen nicht umgestürzt oder durch einen Staatsstreich beseitigt. Sie ist eine politische Bewegung mit mehreren Fraktionen (einige davon bewaffnet, was auf viele Parteien in besetzten Gebieten zutrifft, einschließlich Fatah), mit einer Geschichte und einer Organisation. Vor einer Entscheidungsfindung finden ausführliche Diskussionen unter ihrer Wählerschaft statt – politische Gefangene miteingeschlossen – und die Mehrheit entscheidet, welche Maßnahmen unternommen werden sollen. Ein Aspekt unterscheidet sie von den im Westen bekannten Parteien: die höchstrangigen Führer übernehmen im Allgemeinen keine Regierungsfunktionen. Dies ist verständlich bei einer Partei, bei der viele ihrer Führer regelmäßig von Israel ermordet werden. Die Tatsache, dass der derzeitige politische Führer, Chalid Maschal, im Exil leben muß, nachdem er Opfer eines versuchten Mordanschlags geworden ist, sagt über diese ungewöhnliche Situation mehr aus als Tausend Worte.

4) Dass der Sieg der Hamas bei der Legislativratswahl nichts weiter als ein Wählerprotest war (noch eine Lieblingstheorie der Linken), wurde von Paola Caridi in ihrem sehr guten Buch (trotz des sensationsheischenden Untertitels) „Hamas – Was sie ist und was die radikale Palästinenserbewegung will“ – herausgegeben von Feltrinelli und im Augenblick nur auf Italienisch erhältlich – auf brillante Weise als falsch dargestellt. Ich übersetze einige Absätze, die sich mit dieser Frage beschäftigen.

“Es gibt einen präzisen politischen Grund, aus dem die Mehrheit der Palästinenser für Hamas gestimmt hat. Es ist ein Grund, der die Entscheidung betrifft, die die islamistische Bewegung am 23. Januar 2005 formal getroffen hat. (A.d.Ü.: ein Jahr vor den Legislativratswahlen): eine einseitige, zusammen mit dem Islamischen Dschihad (der sie stattdessen mehrmals gebrochen hatte) ausgehandelte Waffenruhe, wodurch aus Worten Taten wurden: dass die Zeit der von Hamas innerhalb von Israel entsprechend der Waffenstillstandslinien von 1949 – also mit anderen Worten das Israel innerhalb der grünen Linie – verübten Terroranschläge ein Ende haben würde. Die Beendigung der Selbstmordattentate in israelischen Städten, wodurch die Intifada im Wesentlichen beendet wurde, sowie die partizipative Wahl wird von der palästinensischen Bevölkerung as ein präzises politisches Programm interpretiert, eine Alternative zu den Parteien, von denen sie bisher regiert wurde und die über sie bestimmten und die bis zu diesem Zeitpunkt die Vorherrschaft aufrechterhalten hatten. Ein Programm, das der Widerstandsstrategie der Hamas gleichzeitig neue faktische Grenzen aufzeigt. Die islamistische Bewegung wurde daher nicht nur aus Protest gegen die Korruption, den Klientelismus und die Ineffizienz von Fatah, die als Partei oft mit der PA verwechselt wird, gewählt. Korruption, Klientelismus und Ineffizienz, die mit dem Scheitern des Oslo-Abkommens und der von den Israelis geschaffenen „Tatsachen“ in Beziehung stehen, zumindest aus einer zeitbezogenen Sicht. .

“Die Leute in Hamas wurden als ernsthafte Menschen, die sich nicht auf Kosten der Bevölkerung bereicherten, angesehen; tatsächlich wohnten sie weiterhin in normalen Stadtvierteln und in den Flüchtlingslagern.” (Caridi, S. 171). .

5) Eine sehr beleidigende, oft wiederholte, Verunglimpfung ist, die Anhänger und Führer von Hamas seien ein „Haufen Analphabeten“ oder „religiöse Fanatiker“. Fast all der Führer sind (oder waren, angesichts der Zahl der Ermordungen unter ihnen ist die Vergangenheit fast obligatorisch) Universitätsabsolventen auf Gebieten, die von Medizin und Physik bis hin zu Jura, Volkswirtschaft und Theologie reichen; dies zeugt davon, dass sie mit dieser Verunglimpfung nur durch den Schmutz gezogen und dargestellt werden sollen, als hätten sie nur religiöse Texte gelesen und seien daher „unterentwickelt“ im Vergleich zu anderen Bewegungen. Bildung ist seit jeher eine der Säulen der Hamas und ihrer karitativen Arbeit. Den Menschen in Palästina muss das nicht gesagt werden, es ist für sie eine Realität, dass Palästinenser ohne die Stiftung in vielen Fällen in dieser Hinsicht Entbehrungen ausgesetzt wären. .

6) Die Unbeugsamkeit der Hamas ist ein weiterer Mythos, der vor allem dann herausgezogen wird, wenn von der Charta 1988 die Rede ist. Scheich Hamed Bitauri, „religiöse Autorität von Nablus, Präsident der Union der Palästinensischen Ulemas“, bekannt für seine radikalen Haltungen, hatte kein Problem damit zu bestätigen, dass „die Charta nicht der Koran ist. Wir können sie ändern. Sie ist nur die Synthese der Positionen der islamistischen Bewegung in ihren Beziehungen mit den anderen Fraktionen und ihrer Politik.“ Aziz Dweik, Gründer der geographischen Fakultät der Universität Nablus, der später der Sprecher des palästinensischen Parlaments nach der Wahl 2006 werden sollte und seit dem Sommer jenes Jahres in israelischen Gefängnissen inhaftiert ist, ging sogar noch weiter und verkündete die politische und pragmatische Notwendigkeit, sich von der Mithaq 1988 zu distanzieren, an Khalid Amayreh, einem palästinensischen Journalisten mit einem feinen Gespür für islamistische Positionen; er sagte, „Hamas würde keine Geisel von rhetorischen Slogans der Vergangenheit wie der von der „Zerstörung Israels“ bleiben.“ (Khalid Amayreh, Hamas Debates of the Future: Palestine’s Islamic Resistance Movement Attempts to Reconcile Ideological Purity and Political Realism, in „Conflicts Forum“, November 2007, S.4) (Caridi . S. 90).

Haniyeh hat bei vielen Gelegenheiten erwähnt, dass die Charta inhaltlich von den anderen offiziellen Dokumenten, das wichtigste davon ist das Wahlprogramm der Liste „Änderung und Reform“ (die Liste, mit der Hamas für die Wahl kandidierte), überholt worden ist. Dieses Programm ist strukturiert wie ein Dokument, das dem Führer von Hamas zufolge weit über die Anforderungen einer politischen Kampagne hinausgeht, außerdem charakterisiert es die Politik der Bewegung. Es wurde nicht im Eifer der Revolution oder der Intifada geschrieben und es spiegelt die Entwicklung der Partei wider. Die vorliegenden Änderungen sind nicht so sehr ideologisch geprägt, sie haben vielmehr einen strategischen und politischen Charakter. Diese Positionen sind in Interviews und öffentlichen Diskussionen so oft wiederholt worden, es scheint daher unfassbar, dass die Komplexität und Reife von Hamas mittlerweile nicht für alle offenkundig sein sollte. Es ist klar, dass sie immer noch für die Befreiung Palästinas steht, aber sie versucht, dies durch die Beteuerung der Rechte des Volkes zu erreichen und Hamas weiß ganz genau, dass sie als Partei nicht die Mittel besitzt, die Besatzung auf irgendeine praktikable Weise zu stürzen oder zu zerstören, was sie als Realität anerkennt.

Viele von uns, die die Ereignisse im Nahen Osten mit verfolgen, hoffen, dass sie sich nicht so weit dem Pragmatismus beugt und Israel nicht nur als Realität, sondern als „jüdischen Staat“ anerkennt, doch wir müssen vom Rand aus zuschauen und die Fakten bewerten. Das palästinensische Volk wird darüber wachen, wenn Rechte aufgegeben werden und falls ja, welche, und viele von uns sind der Meinung, dass es, mit dem Rücken zur Wand stehend, aus Gründen der politischen Zweckmäßigkeit nicht kapitulieren und verlieren wird, was ihm gehört. Hamas ist sich dieser Tatsache ebenfalls bewusst.

7) Hamas ist im Vergleich zu seinem Hauptgegner Fatah in einem viel geringeren Ausmaß ein trennendes Element. Der Gaza-„Staatsstreich“, der die Welt schockierte und betrübte, war eigentlich eine präventive Maßnahme zur Vereitelung der geplanten Machtübernahme durch Dahlan-treue Fatah-Kräfte (unter Mitwirkung von Israel). Die Tatsache, dass Hamas die Partei ist, die von ihrem eigenen Volk zum Wahlsieg getragen wurde, ist von der „internationalen Gemeinschaft“ – die doch auf Wahlen drängte und darauf bestand, dass dies für Palästinenser eine Notwendigkeit wäre – nie anerkannt worden, denn dies würde bedeuten, dass der Widerstand Legitimität erhalten hatte und in der Regierung zum Programm werden würde. Die Ablehnung von Verhandlungen mit Israel als Unteralternative, die Politik von Fatah ist, wurde von der Bevölkerung offiziell sanktioniert und es war nur eine Frage der Zeit, bis das Wahlprogramm zum Politikprogramm werden würde. Wenn die „Sicherheitskräfte“ der Fatah Schritte unternommen hätte, in Gaza die Macht zu ergreifen, wäre dies der eigentliche Staatsstreich gewesen. Aber in einer umgekehrten, von Desinformation forcierten Sichtweise der Ereignisse verhinderte das tragische Blutbad unter Palästinensern den wahren Sturz von Demokratie, der stattgefunden hätte, wenn Dahlan die Gelegenheit gehabt hätte. Immer wieder hat Hamas versucht, mit der Oppositionspartei zusammenzuarbeiten, doch diese wollte dies nicht tolerieren, in der vergeblichen Hoffnung, dass ihre wirtschaftlichen Vorteile und ihre politische „Unbedenklichkeitserklärung“ vom Herrenclub es ihr ermöglichen würde, die Kontrolle zu übernehmen, auch wenn ihr dazu das Mandat des Volkes fehlte.

8) Es ist nicht notwendig, Propaganda einzusetzen, um den Palästinensern in den besetzten Gebieten und im Exil, und vielen innerhalb Israels, die laufende Zerstörung der palästinensischen Zivilisation und des palästinensischen Volkes aufzuzeigen. Blockaden, Beschießungen, Mordanschläge, Krieg, Erniedrigungen an den Übergängen, Beschränkungen, Trennung von Familien, Inhaftierung und weitere Misshandlungen sind keine Einzelfälle, sondern sie gehören zum Leben der Palästinenser wie das tägliche Wasser und Brot. Es muss niemand einen Zorn gegen einen Phantomfeind erfinden. Es gibt einen realen Feind, der Menschen aller Altersstufen und sozialen Schichten Erniedrigungen, Entbehrungen und dem Tod aussetzt. Die Vorführung eines als Maus verkleideten Mannes, um darauf zu beharren, dass Kinder mit Hass indoktriniert werden, kommt vielleicht bei den uninformierten Massen gut an, aber ein flüchtiger Blick in die Wirklichkeit lässt Farfur als die niedlichste Art und Weise erscheinen, durch die ein Kind verarbeiten und aushalten kann, dass es ein Gefangener ist, der sein Leben dazu verdammt ist, auf die abscheulichste Weise dafür zu leiden, dass er order sie in den Augen der Unterdrücker als unbedeutenderes Wesen geboren wurde.

9) Die schlimmste Verunglimpfung gegen Hamas dient dazu, sie als Symbol des Bösen aufrechtzuerhalten: dass sie eine Terroristengruppe ist, finanziert von „Schurkenstaaten und der Achse des Bösen“. Wenn man bedenkt, dass ihre finanzielle Unterstützung um ein Vielfaches geringer ist als das Israel von den USA, Kanada und vielen anderen Nationen der „internationalen Gemeinschaft“ offiziell gewährte gigantische Paket an wirtschaftlicher und „militärischer Hilfe“, warum sollte dann der Vorwurf von finanzieller Unterstützung aus dem Ausland als inakzeptabel angesehen werden, wenn Israel sich auf diese Weise durch Milliarden Dollar jährlich in Vorauszahlung über Wasser hält und weiß Gott, wieviel finanzielle Unterstützung außerdem durch die Tausenden „karitativen Organisationen“, die in Wirklichkeit wenig mehr als Fassaden für die Masseneinwanderung nach Israel sind, um das Bevölkerungswachstum der Araber zu drosseln. Wenn der Zionismus und seine karitativen Organisationen als legitim und edel erachtet werden, warum werden die islamischen dann auf schwarze Listen gesetzt und Geldgeber behandelt, als finanzierten sie den Terrorismus? Hier handelt es sich um Doppelmoral.

Es ist eine verbürgte Tatsache, dass Hamas Terroranschläge gegen Zivilisten abgelehnt hat und ihr Bestes dabei geleistet hat, eine realistische Verbesserung der Lebensbedingungen ihres Volkes zu erreichen. Dies wird von keinem Geringeren bestätigt als dem Recherchedienst des US-Kongresses, einem Thinktank, der im Wesentlichen seine konservativen und Israel-freundlichen Positionen dem Kongress präsentiert, damit sie zur Politik werden. Aus dem von Jim Zanotti koordinierten Dokument „Israel und Hamas, Konflikt in Gaza (2008-2009)“ können wir tatsächlich ersehen, dass der angeführte „Grund“ für den Angriff auf Gaza ist, „es von Hamas zu säubern“; die auf israelisches Gebiet abgeschossenen Raketen waren nichts als eine Ausrede, die der Westen so genussvoll geschluckt hat wie Kirschsaft. Man gab zu, dass die extrem primitiven Raketen NICHT von Hamas abgeschossen wurden, außerdem betrachtete man Hamas als imstande und bereit dazu, die Angriffe zu unterdrücken. Es ist von Bedeutung, dass die ersten Opfer der israelischen Angriffe in Gaza die normalen Polizisten waren, die ihr Training gerade abgeschlossen hatten, vielleicht auch für diesen Zweck. Zanotti schreibt:

In den ersten fünf Monaten wurde die Waffenruhe relativ gut eingehalten. Einige Raketen wurden auf Israel abgeschossen, aber die meisten wurden militärischen Gruppen zugerechnet, die nicht mit Hamas verbunden waren, und allmählich schien Hamas immer mehr imstande und bereit dazu, auch diese Angriffe zu unterdrücken. In Israel wurden keine Getöteten gemeldet (doch gab es Verletzte und beschädigte Gebäude) und Israel sah von Vergeltungsmaßnahmen ab.

Trotzdem fühlte es sich für jede Partei so an, als verletzte jeweils die andere Seite die Regeln des ungeschriebenen Waffenstillstandes. Hamas forderte – ohne Erfolg – eine Aufhebung der wirtschaftlichen Blockade Gazas durch Israel, während Israel – ebenfalls ohne Erfolg – ein vollständige Beendigung des Raketenbeschusses und einen Fortschritt bei der Freilassung des israelischen Unteroffiziers Gilad Schalit aus der Gefangenschaft von Hamas forderte.

Israel führte den sporadischen Raketenbeschuss als Rechtfertigung dafür an, die Grenzübergänge und Gazas Hafen für fast alles außer grundlegenden humanitären Bedarf geschlossen zu halten. Hamas, andere arabische Führer und einige internationale und Nichtregierungs-Organisationen, die Zivilisten in Gaza halfen, beanstandeten, dass Israel seine unter der ungeschriebenen Waffenstillstandsvereinbarung abgegebenen Versprechen nicht einhielt.

Als wenn das nicht genügte, macht der Verfasser, der sicherlich keinerlei Sympathien für Hamas hegt, Aussagen über die Nachwirkungen des Krieges, hier gibt sogar Israel zu, dass Hamas nicht für die Raketen verantwortlich war:

Seit Israel seine einseitige Waffenruhe am 18. Januar 2009 begann, fanden etwa 40 sporadische Raketenangriffe auf Südisrael statt, weit weniger als durchschnittlich pro Tag kurz vor der Operation „gegossenes Blei“ stattfanden. Darüber hinaus glauben israelische Regierungsbeamte, dass kleinere militante Gruppen wie der palästinensische Islamische Dschihad und die Al-Aqsa-Märtyrer-Brigaden und nicht Hamas die Raketen abgeschossen haben, wie auch während der Waffenruhe (doch es ist möglich, dass Hamas diese Angriffe ermöglicht oder sie duldet, während sie die Verneinbarkeit bewahrt).

Also nutzte Israel die Ausrede von Raketenangriffen durch Hamas, um die Eliminierung von Hamas (mittels der Zerstörung von ganz Gaza) durch „militärische Aktionen“, wie Israel es nennt, rechtzufertigen – aber der Rest der Menschheit weiß, dass es Krieg ist -, während Israel sich bewusst ist, dass Hamas weder die Urheberin noch die Unterstützerin der Raketenangriffe war; jede Ausrede, die das Land aus dem Zauberhut zieht, um seine Handlungen zu rechtfertigen, sollte auf taube Ohren fallen. Klagen über Waffenschmuggel durch Tunnel der primitivsten Art sollten zum Himmel stinken, wenn wir die Zuwendungen im US-Verteidigungshaushalt für das US-israelische Raketenabwehrprogramm im selben Bericht des US-Kongress sehen. Iron Dome, David’s Sling und andere „militärische Hilfe“, die das US-amerikanische Volk Milliarden Dollar kosten, werden darin kurz beschrieben. Auf fünf ineffektive Raketen, die durch einen Tunnel geschmuggelt werden, kommen volle US-amerikanische Luftfrachtlieferungen mit Waffen und Geld, das Israel für seinen militärischen „Bedarf“ ausgeben soll. Die Doppelmoral hier verursacht das Blutvergießen Unschuldiger indem internationales Recht gebrochen wird, auf Kosten des schwer verdienten Geldes von US-Bürgern. Nochmals, aus dem Bericht des US-Kongresses:

Israel könnte bei seiner Militäroperation in Gaza von den Vereinigten Staaten gekaufte Waffenträgersysteme und Munition benutzt haben, Berichten zufolge gehören dazu unter anderem F-15- und F-16-Flugzeuge, Apache-Hubschrauber und israelischen Medienberichten zufolge GBU-39 gewichtsreduzierte Gleitbomben, die nach Bekanntgabe im September 2008 vom US-Kongress zum Verkauf freigegeben wurden.

Dazu kommt, dass alle einseitigen Waffenruhen zwischen Israel und Hamas (verkündet von Hamas, nicht Israel) jedesmal von Israel gebrochen wurden. In vielen Fällen geschah dies dadurch dass Israel in die besetzten Gebiete einfiel, was rechtlich gesehen unzulässig ist, denn Zivilbevölkerungen, die unter einer Besatzung stehen (auch nach dem Abzug der „Siedler“ steht Gaza unter israelischer Belagerung) müssen vom Besatzer geschützt werden, nicht angegriffen. Israel bombardierte unter dem Einsatz von Waffen und Flugzeugen, vom US-amerikanischen Volk breitwillig zur Verfügung gestellt, Straßen, auf denen sich ihre Ziele befanden (Politiker und Kleriker, die Israel als „militant“ oder gemeiner bezeichnet) und tötete wahllos jeden innerhalb der Reichweite, einschließlich Kinder. Wenn das nicht Terrorismus ist, dann hat das Wort keine Bedeutung.

Dies sind nur einige der Mythen, die sich im Umlauf befinden. Sie stellen nur einen Teil der Lügen, der Desinformation und der Hasbara dar, die über eine der bedeutenden palästinensischen Parteien, die aus der Mitte entstanden ist, sich wie alle Parteien von unten entwickelt hat und durch faire und legale Wahlen legitimiert worden ist, verbreitet werden. Die Entlarvung dieser Lügen ist eine Pflicht. Man muss nicht dem gesamten Programm von Hamas zustimmen, aber man ist verpflichtet, zu erkennen, dass sie sich von dem Image, in das sie gezwängt wurde, vollkommen unterscheidet. Was Jessica Rabbit in dem Film “Falsches Spiel mit Roger Rabbit” sagte, könnte gut auf Hamas zutreffen: “Ich bin nicht schlecht, sie zeichnen mich nur so.”

Quelle: Palestine Think TankHamas – They’re not bad, they’re just drawn that way

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