Der iranische Außenamtssprecher sagte: „Die jüngste iranische Anlage für Urananreicherung dient friedlichen Zwecken und steht im Einklang mit den Bestimmungen der IAEA. “
Hassan Ghaschghawi deutete am heutigen Montag auf seiner wöchentlichen Pressekonferenz mit in- und ausländischen Korrespondenten auf die Bekanntgabe des Beginns der Errichtung der zweiten Anlage zur halbindustriellen Urananreicherung an die IAEA hin und fügte hinzu: „Das ist ein Zeichen dafür, dass die IRI die internationalen Regeln einhält.“
Ghaschghawi sagte: „Diese Anlage steht im Rahmen der Pläne, zu friedlichen Zwecken und zur Deckung der Bedürfnisse des Landes und all ihre Aspekte sind transparent.“
Der Sprecher des iranischen Außenministeriums hob hervor, dass keine geheime und gegen den internationale geltenden Regeln und Maßstäben verstoßenden Maßnahmen sind getroffen worden und wunderte sich, dass manche westliche Länder behauptet haben, Iran hätte geheime Anlagen.
Ghaschghawi sagte: „Im Einklang mit dem Punkt 3 eines Ausführungsstatuts und dem Inhalt des Kontrollsystems von 1976 soll man 6 Monate (180 Tage) vor der Gasinjektion in die Anlage die IAEA in Kenntnis setzen, aber die IRI hat dies zur Kooperation mit dieser Agentur und Einhaltung der international geltenden Regeln, des NPT-Vertrages und des Kontrollsystem 18 Monate früher bekannt gegeben.“
Der iranische Außenamtssprecher brachte dann zum Ausdruck, dass die iranischen Wissenschaftlicher es fertig gebracht haben die Gipfel der friedlichen Atomtechnologie erfolgreich zu erobern und unterstrich: „Sie kennen auch die Wege zur vollen Beschützung der Errungenschaften der friedlichen Technologie und das wird nun ausgeführt.“
Der Sprecher des iranischen Außenministeriums bezeichnete ferner die Behauptungen des zionistischen Regimes über die iranischen Atomprogramme als haltlos und sagte: „Der Generaldirektor der IAEA Mohammad ElBaradei hat des Öfteren bekannt gegeben, dass es keinerlei Abweichungen im iranischen Atomprogramm gibt.“
Ghaschghawi sagte über die Verhandlung Irans mit den Ländern der Gruppe 5+1: „Die Verhandlungen werden aufgrund des Vorschlagspakets vonstatten gehen und wenn es Wohlwollen, und Wille zur Verständigung und Kooperation geben sollte, würde dies eine geeignete Gelegenheit für konstruktive Verhandlungen sein.“
Der iranische Außenamtssprecher wies jeden Zusammenhang zwischen dem Raketenmanöver erhabener Prophet vier mit der Bekanntgabe der Errichtung der zweiten iranischen Anlage zur Urananreicherung zurück und sagte: „Diese Manöver werden jedes Jahr abgehalten und haben defensive und präventive Ziele.2
Ghaschghawi fügte hinzu: „Das Manöver Erhabener Prophet 4 wird zum vierten Mal aus dem Anlass der Woche der heiligen Verteidigung (Beginn des durch den Irak auferlegten Krieges gegen Iran) durchgeführt.

Agitation des Westens hat keinen Einfluss auf iranisches Atomprogramm

Der Kommissionsleiter für Kultur im iranischen Parlament sagte: Die Agitationen mancher westlicher Länder werden keinen Einfluss auf das iranische Atomprogramm haben. Gholamali Haddad Adel sagte heute bei der Vorstellung des zweiten Bandes der Enzyklopädie der Heiligen Verteidigung: Die Urananreicherung im Rahmen der NPT-Gesetze ist das Recht Irans. Ein Beharren auf dieses Recht gehört zur Bewahrung der Unabhängigkeit des Landes.
Haddad Adel kritisierte die Agitationen mancher westlicher Länder gegen das iranische Atomprogramm und sagte: Diese Länder haben in der Vergangenheit die gleiche Politik betrieben, wobei sie allerdings keinen Erfolg hatten.
Über die Verhandlungen Irans mit der Gruppe 5+1 in den nächsten Tagen sagte er: Das iranische Atomprogramm ist logisch und es hat sich nichts Neues ereignet, was einige westliche Länder als Vorwand nehmen könnten.

Iran hat sich im Rahmen der IAEA bewegt

Der iranische Parlamentsabgeordnete Kazem Dschalali hat erklärt, dass die im Bau befindliche Urananreicherungslage Irans  im Rahmen der IAEA-Gesetze errichtet wird. Dschalali, Vorsitzender der Kommission für Nationale Sicherheit und Außenpolitik sagte über die Agitationen mancher westlicher Medien in diesem Zusammenhang: Iran hält sich an die IAEA-Bestimmungen und besteht seinerseits auf seinem Atomrecht.
Er weis ferner auf die bevorstehenden Verhandlungen mit der Gruppe 5+1 hin und äußerte die Hoffnung, dass diese gezielt und im Rahmen des iranischen Vorschlagpaketes geführt werden. Dschalali sagte: Iran ist der Ansicht, dass die Atomfrage nicht getrennt von anderen Themen gelöst werden kann. Viele westliche Länder haben das Vorschlagspaket Irans begrüßt und es als eine Gelegenheit angesehen, die Bedrohungen in Möglichkeiten umzuwandeln. Wenn nun die Welt das unterstützt und die offenen Fragen in Verbindung miteinander untersucht und besprochen werden, kann eine höhere Stabilität in der Region und international erreicht werden.

Reaktion des Westens auf die neue iranische Atomanlage war voreilig

Der Vertreter Irans in der IAEA hat die Reaktion des Westens auf die neue Atomanlage in Iran voreilig genannt. Ali Asghar Soltanieh warnte am Samstag, dass derartige Aktionen die künftigen Verhandlungen zwischen Iran und der Gruppe 5+1 negativ beeinflussen werden.
Er sagte: Iran hat am 21. September in einem Schreiben an den IAEA-Generalsekretär den Bau dieser neuen Anlage deklariert und betont, dass Teheran sich an die Abkommen und Gesetze halten wird.
Die Vertreter von ElBaradei haben sich schriftlich für diesen Einsatz Irans bedankt.
Soltanieh warf dem Westen vor, die IAEA zu erniedrigen und für eigene Ziele zu missbrauchen. Er sagte: Der Westen versucht im Rahmen seiner Politik die Versuche Irans für Wohlwollen und Transparenz in seinem Programm in den Schatten zu stellen.
Soltanieh sagte: Teheran ist bereit die Hand von allen Personen zu drücken, die die Sorgen der Weltgemeinschaft über das iranische friedliche Atomprogramm beseitigen wollen. Damit möchte Iran beweisen, dass niemand die Gesetze der Internationalen Atomenerieagentur missbraucht oder verletzt.

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