Der Direktor der iranischen Atombehörde hat erklärt, der Bau neuer Atomanlagen ist eine Vorbeugungsmaßnahme gegen jede Art von Bedrohung und Angriff auf die Human-Ressourcen und Atomausrüstung Irans. Über die Eigenschaften dieser neuen Anlage sagte Ali Akbar Salehi: Die Urananreicherung in dieser Anlage ist wie die in Natanz auf 5 % fest gelegt; die Aufstellung der Zentrifugenketten und der anderen Ausrüstung ist ebenfalls wie in Natanz geplant. Die neue Anlage ist jedoch besser gegen jede Art von Bedrohung und Angriff geschützt.
Salehi sagte über den Projektbeginn, Planung und Bau: Der Bau wurde vor mehr als einem Jahr begonnen, bislang sind aber keinerlei Maschinen oder radioaktives Material dort eingeführt worden.
Er fügte hinzu: Laut Vorlagen der IAEA müssen die Anlagen 180 Tage vor Ladung mit Radioaktivem Stoff deklariert werden. Diese Anlage wird aber erst in 1.5 bis 2 Jahren in Betrieb genommen.

Der Leiter der iranischen Atomenergiebehörde betonte: „Die Bekanntgabe des Baus der zweiten iranischen Atomanlage zur Urananreicherung entspricht vollständig den IAEA-Vorschriften.“ Laut der Nachrichtenagentur Fars sagte Ali Akbar Salehi in einem Gespräch mit dem iranischen TV-Sender Al Alam: „Die Inspektionen und Überwachungen werden im Rahmen des Abkommens zwischen uns und der IAEA stattfinden. “ Nach dem Abkommen mit der IAEA habe Iran sich verpflichtet, der Internationalen Atombehörde den Bau jeglicher Atomanlage 180 Tage vor der Einfuhr des Atombrennstoffs bekannt zu geben, so er.
Salehi betonte: „Die Bauarbeiten der zweiten iranischen Urananreicherungsanlage betragen eineinhalb bis zwei Jahren.“ Er fuhr fort, dass die Bekanntgabe der besagten Atomanlage in dieser Zeitphase stattgefunden habe.
Der Leiter der iranischen Atombehörde wies die westlichen Behauptungen zurück, wonach Iran vorgeworfen wird, im Geheimen die Bauarbeiten der genannten Atomanlage begonnen zu haben.

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