Der iranische Außenamtssprecher hat erklärt: „Die iranischen Bürger sind Leute von Gesprächen und Kooperation und die sind bereit, im Rahmen des Vorschlagspakets mit dem Westen zu verhandeln.“
Unserem Reporter zufolge fügte Hassan Ghaschghawi am heutigen Montag auf seiner Presskonferenz vor in- und ausländischen Korrespondenten hinzu: „Das was die iranischen Funktionsträger bekannt gegeben haben, ist, dass das iranische Volk über seine verbrieften Nuklearrechte keine Gespräche führt, aber es ist bereit über die Beseitigung der Bedenken und die Devise „Kernenergie für alle und Atomwaffen für niemanden“ zu verhandeln.“
Ghaschghawi hob ferner hervor: „Die westichen Länder können nicht mehr nur über Einzelheiten mit Iran sprechen, sondern sie müssen Themen wie Weltsicherheit, atomare Abrüstung, reine Energie, Wirtschaft und Fragen bezüglich einer Gleichbehandlung im Bereich der Atomenergie für alle Länder mit Iran verhandeln.  Zur Bereitschaft der Türkei die Gastgeberschaft für die Sitzung Irans und der Gruppe 5+1 zu übernehmen sagte er: „Der türkische Außenminister hat im Gespräch mit ausländischen Medien die Frage einer Gastgeberschaft dementiert, wobei die Türkei als befreundetes Nachbarland diesbezüglich bestrebt sei, eine positive Rolle zu spielen.“
Ghaschghawi wies ferner die Nachricht über den Verkauf von 20 Flugzeugen vom Typ Boing seitens der USA an Iran zurück und sagte: „Kein offizieller US-Funktionsträger hat diesbezüglich etwas gesagt und die angeschnittenen Fragen sind nur mediale Spekulationen.“
Zur Abhaltung der Konferenz der Anrainerstaaten des Kaspischen Meeres in Kasachstan ohne die Präsenz Irans äußerste sich Ghaschghawi wie folgt: „Gemäß der anerkannten internationalen Regelungen, die die Festlegung des Rechtstatus von Meeren und Seen in einer Zusammenkunft von Anrainerländern für gültig halten, ist jede die Übereinkunft der vier Nachbarstaaten des Kaspischen Meeres ohne Beteiligung Irans ungültig.“
Ghaschghawi fügte hinzu. „Die Grundlagen zur Festlegung des Rechtsstatus dieses Meeres bestehen in Einhaltung der Rechte aller Länder und auch die IRI unterstreicht die Geltendmachung aller Seiten.
Ghaschghawi hob darüber hinaus hervor, das Kaspische Meer sollte ein Meer von Frieden und Freundschaft sein und der Militarismus würde die Lage verkomplizieren. Er sagte: “ Eine konstruktive Zusammenarbeit unter den Anrainerländern könnte wirksam sein.“
Der iranische Außenamtssprecher sagte dann über eine Nachricht zum Schmuggel russischer Luftabwehrsysteme nach Iran: „Diese Nachricht gehört im Grunde den zionistischen Medien, die bestimmte Ziele verfolgen. Auch die russische Seite hat das Waffenschmuggel nach Iran dementiert.“
Die Ereignisse in der jemenitischen Provinz Saada komentierte Ghaschgawi folgendermaßen: „Iran respektiert die Einheit und territoriale Integrität Jemens und ist der Auffassung, dass Blutvergießen nicht zu Lösung der internen Angelegenheiten des Landes beitrage.“

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