Seit der Aufdeckung der Beschuldigung zweier früherer Mitarbeiter der Sicherheitsfirma Blackwater – der Firmeninhaber soll Komplize beim Mord und bei der Vertuschung des absichtlichen Tötens von irakischen Zivilisten sein – reißen die schweren Anschuldigungen gegen Blackwater nicht ab.

Die möglicherweise schockierendste Anschuldigung – in einem Bericht auf MSNBC von Keith Olbermann, am Donnerstag, über die eidesstattlichen Aussagen der Mitarbeiter – ist, dass Blackwater sich der Prostitution von Kindern, in der geschützten grünen Zone von Bagdad, schuldig gemacht hat und dass Firmeninhaber Erik Prince Kenntnis über diese Aktivitäten hatte, aber nichts dagegen unternahm.

Die Aussagen schildern Blackwater als „Zuhälter junger Mädchen, die Firmenangehörigen in dem Blackwater Man Camp Oralsex für einen US Dollar anbieten“ Das passierte auch während Prince seine regelmäßigen Besuche im Lager durchführte und er „versäumte den Missbrauch von Prostituierten und Kindern durch seinen Männer zu stoppen.“
Eine der Aussagen erhebt die Anschludigung, das „Prince’s North Carolina Operation einen laufenden Partnertausch und Sexring unterhält, an dem viele Mitarbeiter von Prince in Top Positionen beteiligt sind.“

Laut den beiden ehemaligen Mitarbeitern, mussten Blackwater-Vorgesetzte im Irak mitunter Männer zurück in die Vereinigten Staaten schicken, weil diese „Turbanträger töten“ wollten, wegen übertriebenem Alkoholkonsum, Einnahme von Steroiden oder wegen Verstößen gegen die Sicherheitsvorschriften im Umgang mit den Waffen, aber „Mr. Prince und seine Führungskräfte schickten sie wieder zurück“, mit der Ermahnung des Vorgesetzten, dass er das Unternehmen Geld kostet. Blackwater entließ auch „das Personal für die psychische Betreung, welches nicht bereit war, das Anheuern von psychisch kranken Mitarbeitern zu billigen“

Die früheren Mitarbeiter sagten zusätzlich noch aus, dass Prince am illegalen Waffenhandel beteiligt sei, an Geldwäsche und Steuerhinterziehung, dass er „ein Netz von Firmen geschaffen hat, mit der Anweisung Schlimmer Verbrechen, Betrug und anderen Delikten,“ und das Blackwaters Finanzvorstand „gekündigt hat, weil er nicht gewillt war, für Erik Prince ins Gefängnis zu gehen.“

Prince hat wiederholt darauf beharrt, dass sein Unternehmen nichts unrechtes getan hat und Blackwater – heute in Xe umbenannt – weiterhin seine Verträge mit der Regierung der Vereinigten Staaten erfüllen wird.

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