Die israelischen Behörden haben nach Angaben einer Nichtregierungsorganisation die Verwaltung eines arabischen Viertels in Ostjerusalem einer ultranationalistischen jüdischen Siedlergruppe übertragen. In einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht der Bürgerrechtsgruppe Ir Amim (Stadt der Völker) heißt es, dies sei »klammheimlich« und gesetzwidrig geschehen. Die Maßnahme sei Teil eines großangelegten Projekts zur Vertreibung der Palästinenser aus dem Stadtteil und zur Übernahme der Kontrolle ihrer Gebiete rund um Jerusalems Altstadt, um diese jüdischen Siedlungsblöcken anzugliedern.

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