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Von Amira Hass, Haaretz 22.7.09

Etwas in den von „Breaking the Silence“ letzte Woche veröffentlichten Zeugenaussagen von Soldaten macht der israelischen Armee Angst. Sonst würden all die Sprecher – offizielle und inoffizielle – sich nicht an solch einer Gewalttour von Kampagne beteiligen, um sie zum Schweigen zu bringen.

Unsere Medien sind unabhängig. Es war nicht die Delegitimations-Kampagne, die sie bewogen hat, diese Zeugenaussagen gering zu schätzen. Im Gegensatz zum zweiten Libanonkrieg wird die Operation „Gegossenes Blei“ aus Sicht öffentlichen Interesses schon unter „Archäologisches“ abgeheftet, da die Anzahl israelischer Toter gering war. Auch ohne die Bemühungen des Armeesprechers hatten die israelischen Medien nicht vor, allzu viel Energie auf diese Zeugenaussagen zu verschwenden.

„Breaking the Silence“ gelang es, nicht von der Armee ausgewählte Soldaten zu erreichen und mit ihnen zu sprechen, trotz des strikten Verbots der Kommandeure, Details der Operation außerhalb des Militärs zu erwähnen. Trotzdem kann die Armee stolz sein auf ihre Fähigkeit, Disziplin zu wahren. Keiner der Interviewten wandte sich aus eigener Initiative an die Organisation.

Von den Tausenden von Soldaten, an die sich die Mitarbeiter der Organisation „Breaking the Silence“ und ihre Helfer wandten, waren nur einige Dutzend bereit, zu sprechen. Die Interviewten sind übrigens der Meinung, dass der Angriff gerechtfertigt war, ihr Gewissen ist allerdings von einigen Phänomenen dabei belastet. Alle waren an der Bodenoffensive beteiligt; keiner zählt zu den Piloten der israelischen Armee, oder denen, die durch einen Knopfdruck Bombardierungen durch unbemannte Flugkörper auslösten. Der Großteil der todbringenden Zerstörung in dieser Operation kam allerdings aus der Luft.

„Breaking the Silence“ veröffentlicht grundsätzlich Vorkommnisse, die von zwei oder mehr Soldaten einer Einheit bezeugt werden. Sie verfügen über andere Berichte von weit schwerwiegenderen Vorkommnissen, die aber nicht bestätigt wurden. Deshalb finden sich in der diese Woche veröffentlichten Broschüre nur einige Zeugenaussagen über Tötungen von Zivilisten, die zweifellos hätten verhindert werden können.

Die Verleumdungskampagne wurde losgetreten, um gezielt Mitglieder von „Breaking the Silence“ zum Schweigen zu bringen, ihr Ziel ist aber ein ganz anderes: Diese Verleumdungen zeigen die Preisliste der Armee, was solch ein Verhalten kosten kann, ähnlich den Bränden, die Außenpostenbewohner in palästinensischen Feldern zünden. Die Siedler warnen die Behörden vor einem Versuch, sie zu evakuieren – die Armee warnt diejenigen Soldaten, die das Schweigegebot noch nicht gebrochen haben, sie sollen nicht wagen, so etwas zu tun. Das geschieht, um die Mitglieder von „Breaking the Silence“ daran zu hindern, ihre moralische Pflicht zu erfüllen, weiter mit Soldaten zu sprechen, und so zur Vervollständigung des Bildes der Offensive beizutragen, eines Bildes, das Israel um jeden Preis zu vertuschen versucht.

In einer Gesellschaft wie der unseren kommt die Wahrheit am Ende doch ans Licht. Zeit ist aber ein kritischer Faktor. Eine Zeugenaussage, die in fünf Jahren veröffentlicht wird, wirkt anders als eine, die heute veröffentlicht wird, wenn palästinensische und ausländische Menschenrechtsorganisationen im Ausland Anklagen gegen hochrangige Vertreter von Regierung und Armee vorbereiten, wegen Verletzung internationalen Rechts und gravierender Vorwürfe.

Die aktuelle Broschüre dokumentiert die verhältnismäßig „leichten“ Fälle. Die von amnesty international, Human Rights Watch, den internationalen Untersuchungskommissionen, der Presse aus dem Ausland und von Haaretz aufgenommenen und veröffentlichten Zeugenaussagen beinhalten Berichte über sehr viel schwerwiegendere Fälle.

Die Zeugenaussagen in der Broschüre beweisen wieder und wieder die Glaubwürdigkeit palästinensischer Berichte. Und umgekehrt: Die Zeugenberichte der Palästinenser beweisen die Authentizität der Berichte der Soldaten. Die Zeugenaussagen insgesamt beweisen, dass es sich hier nicht um einzelne faule Äpfel handelt, sondern um bewusst gezielte Politik. Darum müssen die Armee wie die Regierung, die diese Politik gezielt verfolgen, verhindern, dass solche Wahrheit weiterhin bestätigt wird.

Es passt der Armee ausgezeichnet, dass entlassene Soldaten nach Peru und Kolumbien reisen, um quälende Erinnerungen oder verspätete Einsichten – als Erwachsene – zu begraben. Die Armee zieht es vor, dass ihre demobilisierten Soldaten nach Goa reisen, um sich dort um den Verstand zu kiffen, bevor die Mitarbeiter von „Breaking the Silence“ sie erreichen.

Es geht weiter voran im permanenten globalen Krieg der USA zur Ausplünderung der freien Welt.

In Opiumkrieg gegen Afghanistan wollen die USA nun die Toten ihres Terrors verschweigen. Dafür muss man Verständnis haben, denn schließlich läuft der Boss der staatlichen Drogenhandelsorganisation der USA sonst Gefahr, als Top-Terrorist dazustehen. Und das wäre, wo der Mafiastaat USA gerade weitere 30 Mio Dollar zur propagandistischen Vorbereitung des Krieges gegen den Iran bereitgestellt hat und die US-Terroristen in Deutschland schon ihr Europa-Hauptquartier dafür umrüsten, sicher kontraproduktiv.

Gerade jetzt, wo das deutsche CIA-Hausblättchen Der Spiegel vor den Wahlen mal wieder kräftig Propaganda macht gegen die einzige im Bundestag vertretene Patei, die den US-Imperialismus ablehnt, muss die USA da gerade sehr sensibel sein. Erstmal muss die Neuauflage der Dolchstoßlegende wieder die bekannte Wirkung im Rechtsstaat Deutschland entfalten. Der den USA stets auf’s Wort gehorchende Ex-SPD-Kriegsminister Peter Struck ist derweil dafür, dass er gehorsam Truppen der deutschen Kolonie für die Eroberung des Hindukusch durch die israelisch-amerikanische Drogenmafia bereitgestellt hat, im die USA beherrschenden rechtsradikalen Apartheidstaat Israel mit einem Ehrendoktor ausgezeichnet worden, ohne dass öffentliche Proteste gegen die blutige Titelwürde stattfanden. In Honduras festigt sich die Herrschaft der USA wieder. Die Diktatur in Honduras konnte sich nach dem von den USA geförderten Putsch nun trotz zähen Widerstandes von Demokraten und Bürgerrechtlern schon über einen Monat halten. Dagegen, dass die Frau des Präsidenten Mel Zelaya die US-freundliche Militärdiktatur der für den Kokainhandel wichtigen US-Kolonie kippt, werden die USA bei Zeiten noch geeignete Maßnahmen finden.

Rückschläge gibt es für den Krieg der USA gegen die freie Welt hingegen in Frankreich. Die vom CIA-Agenten Nicolas Sarkozy angeführten Partner in Crime müssen gerade den Dolchstoß zweier französischer Untersuchungsrichter verkraften, die einfach öffentlich herumposauenen, dass ein mörderischer Bombenanschlag 2002 in Karachi mitnichten von “Al-Kaida” verübt worden war, sondern Folge eines Streites zwischen den französischen Spitzenpolitikern Jaques Chirac und Nicolas Sarkozy auf der einen sowie Edouard Balladur auf der anderen Seite um Kickbacks von französischen Schmiergeldern beim Verkauf von Agosta U-Booten an Pakistan war.

Besser voran geht es im Schurkenstaat Georgien. Nun, wo die Proteste gegen den vom von der US-Mafia trainierten Schurken Michail Sackarschwilli geführten Angriffskrieg gegen Russland abgeebbt sind, kann US-Vize-Terrorchef Joe Biden den Crime-Partnern in Georgien wieder öffentlich Unterstützung zusichern.

Quelle

Der alte Begriff Herrenrasse ging von einer Einteilung der Menschen in Rassen aus. Obwohl jenes Gedankengut in der westlichen Welt nach wie vor besteht – es heißt heute nur Ethnie statt Rasse – ist das Herrenmenschengedankengut heute mehr bezogen auf eine Gruppe von Menschen, die die Definitionshoheit über alle Begriffe der Welt für sich beansprucht.

In einer Medienwelt ist die Definitionshoheit über jegliche Begriffe ein Machtinstrument zur Unterdrückung von Menschen. Die neuen “Herrenmenschen“ treiben ihr Definitionsmonopol derart auf die Spitze, dass sehr viele Unterdrückungsmechanismen bis hin zu Morddrohungen und sogar Morden – ob in Dresden oder Guantanamo – die Folge jenes Machtmissbrauchs sind. Ausgeübt wird jene Unterdrückung vor allem von der Hofberichterstattung der westlichen Welt und deren Journalisten sowie jenen Politikern, in die sie eingebettet sind. Die Verzahnung ist inzwischen so eng, dass gar nicht klar ist, wer da in wen eingebettet ist.

Ein typisches Beispiel für die Definitionshoheit und daran gekoppelt üblen Missbrauch von Begriffen ist der “selbsthassende Jude“. Damit ist i.d.R. jeder Jude gemeint, der Israel kritisiert. Wenn ein Jude der Meinung ist, dass Israel ein rassistischer Imperialist ist, wenn er glaubt, dass Israel einen Rassismus wie einstmals Südafrika praktiziert, wenn er veröffentlicht, dass Israel den Holocaust instrumentalisiert, um Kritiker ruhig zu stellen, dann gilt er als “selbsthassender Jude“. Immer wenn ein besonders herausragender Jude und Jüdin, die ausgezeichnet wird – wie z.B. Herr Finkelstein für seine sachlichen Bücher oder Frau Langer für ihr Lebenswerk – ein bekannter Gegner des real existierenden Zionismus ist, dann gilt er als “selbsthassender Jude“ für Zionisten. Das Totschlagsargument fragt nicht nach Hintergründen oder geht auch nicht auf Inhalte ein. Der Angriff gilt gegen die Person als solches und entkräftet nicht eines der inhaltlichen Argumente. Bis heute hat noch kein Zionist inhaltlich erklären können, welches Recht Israelis haben, Menschen zu vertreiben und auf welcher menschenwürdigen Ideologie jene Vertreibungsverbrechen gerechtfertigt werden können. Tatsächlich ist es so, dass diejenigen, die jeden Juden der Welt für sämtliche Verbrechen Israels vereinnahmen wollen, die wahren “selbsthassenden Juden“ sein müssen. Sie sind antisemitisch, weil sie die Ideologie vertreten, dass jeder Jude den Rassismus Israels mittragen müsste. Sie sind antisemitisch, weil sie der Meinung sind, dass jeder Jude die tagtäglichen Verbrechen der Siedler mittragen müsste. Sie sind antisemitisch, weil sie das Gaza-Massaker als ein Recht des “Jüdischen Volkes“ betrachten. Denn viele Juden der Welt betrachten diese Dinge inzwischen als Verbrechen, sind nicht mehr bereit sie mitzutragen und wehren sich zuweilen dagegen! So ist diese Begriffsvergabe eine totale Umkehrung der Realität. Israelkritische Juden, antizionistische Juden treten im Namen des Judentums auf und verteidigen die menschlichen Werte des Judentums. Sie zeigen ein Bild des Judentums, das die Würde des Menschen achtet, unabhängig von Religion oder Herkunft. Für sie hat ein Nichtjude, der in Palästina beheimatet ist, das Recht auf seine Heimat. Das ist eine Vorstellung der Liebe, nicht des Hasses! Es ist eine Darstellung einer von Liebe geprägten Religion. Diese Juden verteidigen das Judentum! So sind sie nicht die “selbsthassenden Juden“ sondern die das Judentum liebenden Juden. Und sie werden immer mehr, je unerträglicher die Verbrechen Israels für die Seele eines jeden gesunden Menschen werden. Selbsthassend sind hingegen jene, die im missbrauchten Namen des Judentums all jene Verbrechen zu rechtfertigen suchen.

Der “selbsthassende Jude“ ist aber nicht der einzige Medienmissbrauch mit selbst gewählten Definitionen. Eine der fürchterlichsten Missbräuche unserer Zeit ist der Begriff “Terrorist“. Seitdem sich Politiker und Hofberichterstattung darauf verständigt haben, dass jeder Terrorist ein Muslim zu sein hat, wird diese Hetze systematisch durchgezogen. Ein CDU-Politiker hatte einstmals nicht nur im Fernsehen gesagt: „Nicht jeder Muslim ist ein Terrorist, aber jeder Terrorist ist ein Muslim“. Diese Aussage selbst ist ein fürchterliches Verbrechen in den Augen vieler wahrheitsliebender Menschen und verdeutlicht das Herrenmenschendenken in der herrschenden Politik. Wie extrem jenes Gedankengut aber tatsächlich durchgezogen wird, konnte jeder gerade in den letzten Tagen nachlesen. Die baskische Terrororganisation Eta hat einen Bombenanschlag verübt, bei dem Dutzende von Menschen zu Schaden gekommen sind. Wie in einer unvorstellbaren Form der Gleichschaltung haben sämtliche Medien in Deutschland einschließlich ARD und ZDF stets von der “baskischen Untergrundorganisation“ gesprochen bzw. geschrieben. Da Basken keine Muslime sind, können sei folglich auch keine Terroristen sein, selbst wenn sie einen Terroranschlag ausüben. Die FAZ bildete diesbezüglich eine rühmliche Ausnahme, welche die Regel bestätigt. Den größten Terror dieser heutigen Welt üben aber weder Basken noch sonstige Organisationen aus, deren Terroranschläge allesamt zu verurteilen sind, sondern die Staaten USA, Israel und ihre Verbündeten mit Millionen von Toten! Der Begriff wird immer wieder auf den Kopf gestellt. Wenn z.B. deutsche Soldaten Zivilisten in Afghanistan erschießen, dann ist es ein Versehen und kein Terror. Wenn aber deutsche Soldaten selbst Opfer werden, dann ist es stets ein Terroranschlag.

Eine genau so auf den Kopf gestellte Begrifflichkeit ist die “Internationale Staatengemeinschaft“. Eine Handvoll Herrenmenschenstaaten versuchen ihre oft verbrecherischen Imperialentscheidungen damit zu rechtfertigen, dass die “Internationale Staatengemeinschaft“ so entschieden hätte. Tatsächlich ist oft das Gegenteil der Fall. Imperialistische Staaten mit Besatzungssoldaten in vielen Ländern setzen z.B. “Urangeschosse“ ein. Die Folgen sind eine radioaktive Verseuchung der betroffenen Länder für Jahrhunderte mit fürchterlichen Folgen für die Zivilbevölkerung! All das ist hinreichend nachgewiesen und in der UN haben sich mehr als 140 Staaten dafür ausgesprochen, derartige Munition zu ächten. Mehr als 140 Staaten haben sich für das Verbot solcher Waffen ausgesprochen, was als Rekordübereinkunft von Staaten gewertet werden kann. Das ist die wahre “Internationale Staatengemeinschaft“. Aber die Herrenmenschen in der westlichen Welt schert das kein Stück. Sie interessieren sich nicht für die wahre “Internationale Staatengemeinschaft“. Sie verwenden solche Begriffe nur dann, wenn sie für ihre Unterdrückungspolitik nützlich sind.

Den geradezu schulbuchmäßigen Missbrauch von Begriffsverfälschungen liefert Israel tagtäglich mit seiner Festlegung von Begriffen, die genau das Gegenteil von dem beschreiben, was Realität ist. Und die Hofberichterstattung der westlichen Welt folgt ihr: Palästinenserreservate werden Autonomiegebiet genannt, Besatzungsvorposten werden zu Siedlern, Vertriebene zu Flüchtlingen, Vertreibung und Verschleppung zur Umsiedlung, der Unterdrückungsprozess zum Friedensprozess, eine menschenverachtende Mauer zum Zaun, Verstümmelungsgeschosse zu Gummigeschossen und jeglicher Widerstand gegen Unterdrückung und Besatzung zum Terror.

Ähnliche Beispiele lassen sich aber in der gesamten westlichen Welt finden, bei dem Menschen mit Begriffsverfälschungen unterdrückt werden. Ein-Euro-Jobs ist nicht anders als eine moderne Form der Sklaverei. Die Finanzkrise ist eine Kapitalismuskrise und hat mit “Finanzen“ im Allgemeinen nichts zu tun, sondern mit einem spezifischen System im Umgang mit Finanzen. Die Gesundheitsreform ist eine Leistungskürzung, die Rentenreform auch. “Reform“ impliziert eine positive neue Formgebung, wohingegen eine Verminderung der sozialen Gerechtigkeit die Folge ist. Die Staatsverschuldung ist in Wirklichkeit eine ewige Gelddrucklizenz für die Zinswirtschaft, da fest steht, dass der Staat seine Schulden nie wieder wird zurückzahlen können. Der Autodiebstahl der letzten Tage war in Wirklichkeit ein brutaler Raubüberfall, wobei dem deutschen Bürger nicht zugemutet wird, darüber nachzudenken, wer denn den Chauffeur einer deutschen Ministerin gezielt überfällt und ein Fahrzeug stiehlt, dass niemand kaufen wird. Der angebliche Gebärboykott in Deutschland ist eigentlich eine Entmenschlichung und systematische Familienzerstörung, denn da, wo der Raubtierkapitalismus erst später Einzug genommen hat und daher die Menschen ihre Menschlichkeit mehr bewahrt haben, gibt es mehr Kinder! Und so ließe sich wohl bei fast jeder “Nachricht“ der westlichen Welt eine Herrenmenschenmentalität von Politikern und Journalisten herauslesen, die zur Ablenkung und Unterdrückung dient.

Sie schaffen sich und der Bevölkerung eine mediale Scheinwelt, die ihre eigenen Machtansprüche aufrecht erhält und ihre Unterdrückungsmechanismen vertuscht. Allerdings haben sie dieses Spiel inzwischen zu weit gerieben, so dass es immer weniger wirkt. Daher sind sie gezwungen, immer dreistere Lügen, immer intensivere Vertuschungen, immer größere Ablenkungen aufzutischen. Und das führt wiederum dazu, dass es immer leichter zu durchschauen ist; eine Verhängnisspirale, die letztendlich aber in die Befreiung der Menschen führen kann, die anfangen nachzudenken.

Von der Bevölkerung in Deutschland wurde einstmals behauptet, dass sie zu einer Revolution nicht fähig sei, weil die Bürger Bahnsteigkarten kaufen würden, bevor sie einen Bahnsteig besetzen. Aber jene, die das behauptet haben, haben selbst eine Revolution durchgeführt, die zur Unmenschlichkeit mutiert ist, weil das zugrunde liegende Menschenbild unmenschlich war. “Revolution“ muss nicht “Umsturz“ nach außen heißen. Wahre Revolution ist eine Revolution im eigenen Herzen. Wenn hinreichend Menschen sich selbst läutern, wenn hinreichend Menschen Politiker auffordern, Entscheidungen zu treffen, die den Menschen dienen, wenn hinreichend Menschen der Hofberichterstattung den Rücken zukehren, dann werden auch die sich ändern müssen. Wenn aber hinreichend Menschen bei der bevorstehenden Wahl die Herrenmenschenmentalität weiter an die Macht wählen, dann sind sie mitschuldig daran, dass sie weiter von Herrenmenschen regiert werden.

Die Juden, die trotz größer Unterdrückung durch Zionisten, unaufhörlich und immer deutlicher Israel kritisieren und dafür sogar als “selbsthassende Juden“ gebrandmarkt werden, zeigen mit ihrem Mut, dass Menschlichkeit unteilbar ist. Es wird Zeit, dass wir das auch für Deutschland verstehen.

Mit der neuen US-Strategie in Afghanistan wird der Boden für eine Internationale Dschihad-Zentrale in Pakistan bereitet: Der neue Bin Laden heißt Baitullah Mehsud

Es ist ein humanitäres Desaster. Die gefeierten Erfolge der pakistanischen Armee, errungen in einem monatelangen Großeinsatz gegen die Taliban im Swat-Tal und in der Malakand-Region der Nordwestprovinz, stehen in keinem Verhältnis zu jenem gigantischen Exodus, den sie verursacht haben. 3,4 Millionen Menschen flohen aus der Kampfzone und leben seither unter größtenteils verheerenden Umständen in überfüllten Camps.

Premierminister Yousouf Raza Gilani gab zwar grünes Licht für die Rückführung von ein paar Tausend Vertriebenen, doch könnte die zum Prolog für den zweiten Akt im großen Drama werden. Nicht auszuschließen ist, dass die angeblich so vernichtend geschlagenen Islamisten in die „befreiten“ Gebiete zurückkehren, und zwar in neuer und gefährlicher Stärke. Was geschieht dann mit den Rückkehrern?

Wie Phönix aus der Asche erheben sich derzeit die zuvor versprengten, zerstrittenen, nur lose verbundene Gruppen als konsolidierte Kriegsmacht unter einheitlichem Kommando. Während die alte, arabisch geprägte al Qaida in den Hintergrund tritt, entsteht eine neue, pakistanisch geführte internationale Dschihad-Zentrale. Der neue Osama bin Laden heißt Baitullah Mehsud und profitiert davon, dass der „Krieg gegen den Terror“ zuletzt eine prekäre Wende erfuhr. Vor der alliierten Großoffensive im Süden Afghanistans (Operation Schwertstoß) drängte Washington die pakistanische Armee, den Nachschub der Dschihadis für die Taliban zu unterbrechen. Das traf die Domäne von Baitullah Mehsud, den Islamabad bisher mit Samthandschuhen anzufassen pflegte, ganz unmittelbar – er war seit Jahren in Südwaziristan dafür zuständig, Tausende von Kämpfern nach Afghanistan zu schleusen.

Missglücktes Manöver

Vor Beginn der Helmand-Offensive wurde der US-Druck so stark, dass Generalstabschef Kayani einen Einmarsch von US-Truppen in Pakistan befürchtete und verzweifelte Maßnahmen ergriff, dem zuvorzukommen. Mehr als 500 US-Militär-Beobachter sahen ihm auf die Finger, als er versuchte, sich mit der Festnahme einiger hochkarätiger Islamisten-Führer aus der Affäre zu ziehen – doch das genügte dem großen Alliierten keineswegs. Schließlich wurde entschieden, Baitullah Mehsuds Erzfeinde – koste es, was es wolle – unter das eigene Banner zu holen.

Doch da erlebte Pakistans Generalität eine böse Überraschung: Sie konnte keinen von Mehsuds Gegnern für sich gewinnen. Im Gegenteil, das durchsichtige Manöver provozierte einen Schulterschluss der Militanten aller Couleur unter Mehsuds Patronat. Selbst die „guten“ pakistanischen Taliban brachen plötzlich Friedensabkommen und griffen die Armee vehement an, unter ihnen auch Kampfeinheiten aus Kaschmir, die sich bisher als Freunde Pakistans betrachteten. Als die erboste Militärführung daraufhin einige zufällig von der Polizei gefasste Banditen des Mehsud-Stammes erschießen und dem Anführer zur Warnung vor die Tür legen ließ, rückte das Lager ihrer Feinde noch enger zusammen. Der Volkszorn brodelte sowieso – nicht nur in Waziristan, wo Militärhelikopter abgeschossen, Straßen blockiert und Rettungsteams getötet wurden.

Während drüben in Afghanistan die Amerikaner zur Helmand-Offensive auszogen, begann der Armee die Front in Pakistan aus der Hand zu gleiten. Das Hauptquartier in Rawalpindi sah sich gezwungen, allen Taliban-Führern Waffenstillstandsgespräche anzubieten, auch denen aus dem Swat-Tal. Doch das Angebot kam zu spät. Die einst von der Armee und ihrem Nachrichtendienst ISI als geheimes, willfähriges Werkzeug erschaffenen Taliban sind dem Einfluss ihrer Väter längst entglitten.

Oder ist am Ende wieder alles nur eine neue Variante des alten Doppelspiels? Hat die Armee gar das schreckliche Flüchtlingsdesaster als großes Ablenkungsmanöver inszeniert, um die Dschihadis noch einmal entkommen zu lassen und diesen Joker im Pokerspiel mit den US-Militärs im Blatt zu haben? Es gibt Beobachter, die das für möglich halten.

Mullah Omar will siegen

Letztlich ist es egal, ob es sich um theatralisches Geschick oder strategisches Versagen handelt – die Folgen sind in jedem Fall desaströs. Das Swat-Tal ist die Landbrücke zwischen den beiden Schlachtfeldern, auf denen die Dschihadis ihren Heiligen Krieg führen: Kashmir und Afghanistan. Wird dieses Gebiet von einer erstarkten, gut koordinierten Internationalen Dschihad-Zentrale kontrolliert, besitzt diese einen Korridor, der sich hervorragend als Transit-Station für Guerilla-Einheiten empfiehlt. Wird denen in Afghanistan der Boden zu heiß, könnten sie in den Himalaya ausweichen und von dort ihre Angriffe vorbereiten, sei es auf Helmand, Kandahar oder den indischen Teil Kashmirs.

Wie sich al Qaida mit diesen Realitäten arrangiert, lässt sich am Verhalten von Mullah Omar ablesen, dem spirituellen Führer der afghanischen Taliban sowie Regionalherrscher über die Südprovinzen. Eine große Shura (Ältestenrat) beschloss im Beisein von Abdullah Saeed, dem al-Qaida-Chef für Afghanistan, alle Kräfte zum militärischen Sieg über die alliierten Besatzer zu mobilisieren. Handeln solle künftig eine ebenso homogene wie professionelle Kriegsmacht. So ist Mullah Omar, von London und Washington durch Vermittlung des saudischen Geheimdienstchefs Prinz Muqrin bin Abdul Aziz diskret zu Friedensgesprächen eingeladen, dafür nicht ansprechbar. Er soll erklärt haben, dass er keine andere Lösung als den militärischen Triumph akzeptiere.

Nach dieser kategorischen Absage musste auch noch ein anderer Friedensengel seine Flügel einziehen: Pakistans Armee hat sich eilig von der Aufsehen erregenden Erklärung ihres Pressesprechers, Generalmajor Athar Abbas, distanziert, der während der Helmand-Operation mit erstaunlicher Offenheit auf CNN anbot, seine Armee könne dank immer noch vorhandener guter Kontakte zu den afghanischen Taliban eine Vermittlerrolle übernehmen und Mullah Omar und anderen Kommandanten an einen Verhandlungstisch in Washington bringen. Im Gegenzug müssten sich die Amerikaner zu Sicherheitsgarantien gegenüber Indien bereit finden, das gegenwärtig viel zu viel Einfluss in der Region habe.

Quelle: der FREITAG

Mein Parteibuch hat ja schon mal über die rechtsradikalen Parteien berichtet, die im rassistischen Apartheidstaat Israel die Regierung stellen. Da mit der streng religiösen Shas-Partei einer der rechtsextremen Koalitionspartner gerade für Schlagzeilen in der Weltpresse sorgt, hält Mein Parteibuch es trotz des Informationsembargos der deutschen Massenmedien für eine gute Idee, auch da mal einen Blick hinzuwerfen……………. WEITERLESEN.

Die leidenschaftliche Unterstützung für Israel, wie sie in Talkbacks, Abteilungen der Websites, bei Internat Chat-Forums, Blogs, Twitterer und Facebooks ausgedrückt wird, mag nicht ganz so sein, wie es den Anschein hat.

Vom israelischen Außenministerium wird berichtet, dass es ein Sonder-Undercover-Team mit bezahlten Arbeitern einrichtet, deren Job es sein soll, im Internet täglich rund um die Uhr zu surfen, um positive Nachrichten über Israel zu verbreiten.

Israelische Internetfans, von denen die meisten ihr Studium und ihren Militärdienst gerade hinter sich brachten und gute Sprachkenntnisse haben, werden rekrutiert, um als gewöhnliche Surfer zu posieren, während sie die Regierungslinie über den Nahost-Konflikt verbreiten. „Im Grunde ist das Internet eine Theaterbühne im israelisch-palästinensischen Konflikt, und wir müssen auf dieser Bühne aktiv sein, sonst verlieren wir,“ sagte Ilan Shturman, der für dieses Projekt verantwortlich ist.

Die Existenz eines „Internet-Kriegsteam“ kam ans Licht, als es in das diesjährige Budget des Außenministeriums eingeschlossen wurde. Über $ 150 000 wurden für das erste Stadium der Entwicklung beiseite gelegt mit einem wachsenden Fond im nächsten Jahr. Das Team steht unter der Behörde einer großen Abteilung, die sich schon offiziell mit „allgemeiner Erklärung“ befasst – im israelischem Terminus „Hasbara“. Gewöhnlich ist Propaganda damit gemeint. Das schließt nicht nur Regierungs- PR-Arbeit ein, sondern verschlossne Geschäfte, die das Ministerium mit einer Reihe privater Organisationen und Initiativen hat, die Israels Image in Druckmedien, TV- und im Internet fördern.

In einem Interview dieses Monats mit Calcalist, einer israelischen Handelszeitschrift, gab Herr Shturman, der vertretende Direktor der Hasbara-Abteilung des Ministerium zu , dass sein Team als verdeckte Ermittler arbeiten. „Unsere Leute werden nicht sagen ‚Hallo ich bin aus der Hasbara-Abteilung des israelischen Außenministerium und ich möchte euch folgendes sagen.’ Sie werden sich auch nicht als Israelis zu erkennen geben,“ sagte er. „Sie werden als Netz-Surfer und als Bürger sprechen und werden Antworten schreiben, die persönlich aussehen, die sich aber auf eine vorbereitete Liste von Botschaften gründet, die das Außenministerium entwickelt.“

Rona Kuperboim, eine Kolumnistin von Ynet, Israels bekanntester Nachrichten Website, denunzierte die Initiative und sagte: dies macht deutlich, dass Israel ein Gedanken-Polizei-Staat geworden sei. Sie sagte noch, dass „gute PR die Realität in den besetzten Gebieten nicht schöner machen kann. Kinder werden getötet, Wohnhäuser werden bombardiert und Familien verhungern.“ Ihre Kolumne wurde von mehreren Talkbakers begrüßt; sie fragten, wie sie sich für einen Job im Team des Außenministeriums bewerben könnten.

Das Projekt ist eine Bestätigung der PR-Praxis, die das Ministerium speziell für Israels Angriff auf den Gazastreifen im Dezember/ Januar entwickelt hatte. „Während der Operation Cast Lead appellierten wir an die jüdischen Gemeinden im Ausland und rekrutierten ein paar Tausend Freiwillige, denen sich israelische Freiwillige anschlossen,“ sagte H. Shturman. „Wir gaben ihnen Hintergrundmaterial und Hasbara-Material, und wir sandten ihnen den israelischen Standpunkt über Nachrichtenwebsites und über Umfragen im Internet.
Die israelische Armee hatte auch eine der populärsten Seiten bei der Video-Sharing-Seite YouTube und lud regelmäßig die Clips auf, obwohl sie von Menschenrechtsgruppen kritisiert wurden, weil sie den Zuschauer in die Irre führten über das, was in ihrem Filmmaterial gezeigt wurde. H. Shturman sagte, dass sich das Ministerium während des Krieges auf Aktivitäten europäischer Webseiten konzentrierte, wo das Publikum gegenüber der israelischen Politik feindseliger gestimmt waren. Auf seiner Liste ganz oben steht für das neue Projekt die BBC-online und arabische Websites, fügt er hinzu.

Elon Gilon, der dem Internet vorsteht, sagte zu Calcalist, dass viele Leute das Ministerium kontaktiert und ihre Dienste während des Gazaangriffes angeboten hätten. „Die Leute wollten nur Informationen haben. Und danach sahen wir, dass die Informationen im ganzen Internet verbreitet waren. Er deutete an, dass es da eine weit verbreitete Zusammenarbeit mit der Regierung gab, mit dem Ministerium für Einwanderer, das Hunderten von kürzlich nach Israel Eingewanderten Kontaktdetails weitergab, die Pro-Israel-Material für Websites in ihren eigenen Sprachen schrieben.
Vom neuen Team wird erwartet, dass es die enge Koordination mit einer privaten Befürwortergruppe giyus.org („Gebt Israel eure gemeinsame Unterstützung“) Über 50 000 Aktivisten haben nach einem Bericht ein Programm mit Namen Megaphone heruntergeladen, das ihre Computer alarmiert, wenn ein kritischer Artikel über Israel veröffentlich wurde. Man erwartet dann von ihnen, das sie die Website mit Kommentaren bombardieren, die Israel unterstützen.

Nasser Rego von ILAM, einer Gruppe, die in Nazareth zu Hause ist, und die die israelischen Medien überwachen, sagte, arabische Organisationen wären in Israel unter denen, die regelmäßig von der Hasbara-Gruppe zum sog. „Rufmord“ gezielt angegriffen werden. Er war daran interessiert, dass das neue Team versuchen werde, solch eine Arbeit professioneller und überzeugender erscheinen zu lassen. „Wenn diese Leute sich nicht richtig vorstellen, dann können wir annehmen, sie werden sich nicht allzu sehr über die falsch dargestellten Gruppen und Individuen, über die sie schreiben, aufregen. Was sie wollen, ist klar: sie wollen jene in Diskredit bringen, die für Menschenrechte und Gerechtigkeit für die Palästinenser stehen.

Als die Nationale den Außenminister anrief, leugnete Yigal Palmor, ein Sprechet, die Existenz eines solchen Internet-Teams; Er gab jedoch zu, dass Offizielle dabei sind, die Medien besser auszunützen. Er lehnte es ab, welche Kommentare durch H. Shturman oder H. Gilad von den hebräischen Medien nicht richtig dargestellt worden sind und sagte, die Ministerien würden wegen der Berichte nicht aktiv werden.

Israel hat eine immer raffinierter werdende Methode für neue Medien entwickelt, als es eine „Brand-Israel“-Kampagne 2005 startete. Marktforschung überzeugte Funktionäre, dass Israel mit guten Nachrichten kommen sollte und zwar über Geschäftserfolge, wissenschaftliche und medizinische Durchbrüche, bei denen Israelis beteiligt sind. H. Shturman sagte, sein Mitarbeiterstab würde versuchen, Websites zu nützen, um Israels Image zu verbessern, als ein (hoch-)entwickelter Staat, der die Qualität der Umwelt verbessert und sich der Menschlichkeit widmet.“
David Saranga, Chef des PR beim israelischen Generalkonsulat in New York, der den Anstoß gab, mehr optimistischere Nachrichten über Israel zu geben, behauptete letzte Woche, dass Israel im Nachteil gegenüber pro-palästinensischer Fürsprache sei. Ungleich der muslimischen Welt, die hundert Millionen Unterstützer hat, die das palästinensische Narrativ akzeptiert, um Israel mies zu machen, hat die jüdische Welt nur 13 Millionen,“ schrieb er in Ynet.

Israel macht sich besonders deshalb Gedanken, weil die Unterstützung in der jüngeren Generation in Europa und den USA weniger wird.
2007 stellte sich heraus, dass das Außenministerium hinter einem Photo her ist, das in MAXIM, einem bekannten Männermagazin, veröffentlich wurde, in dem eine Soldatin im Badeanzug posiert.

http://palestinechronicle.com/view_article_details.php?id=15293

Amerikas Rechte ersetzen Idealismus wieder durch Geopolitik und obliegen damit einem durchschaubaren Euphemismus: Die alte Machtpolitik nimmt unter neuem Etikett die Zügel in die Hand……………WEITERLESEN.

Am Freitag (24.Juli), punktgenau vorm „weltweiten Aktionstag gegen die Regierung in Teheran“, verabschiedete der US-Senat einstimmig den so genannten „Victims of Iranian Censorship (VOICE) Act“ (1)

und erklärte damit ausdrücklich seinen Vorsatz zur weiteren Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Islamischen Republik Iran. Das Gesetz, für das sich die Senatoren John McCain, Joseph Lieberman, Ted Kaufman, Lindsey Graham und Robert Casey stark gemacht hatten, regelt die „Finanzierung von Maßnahmen“ der iranischen Opposition „zur Bekämpfung der Bemühungen der iranischen Regierung, die Radio-, Satelliten- und auf dem Internet basierenden Übertragungen zu stören“.

Teheran hatte während der wochenlangen Unruhen, die den Präsidentschaftswahlen des Landes am 12. Juni 2009 folgten, sämtliche elektronische Kommunikationsmöglichen gekappt und vor allem britische und US-Medien, wie die “British Broadcasting Corporation” (BBC) und “Voice of America” (VOA), wegen “Dramatisierung” der Ereignisse, Einmischung in die inneren Angelegenheiten und Medienberichterstattung auf der Basis “unseriöser Quellen wie Twitter und Facebook” stark kritisiert. BBC hatte zum Beispiel acht Monate vor der Präsidentschaftswahl einen persischsprachigen Sender eingerichtet, dessen Programm sich ausschließlich mit den Wahlen beschäftige, der nach der Wahl als eine Art Zentrale für die Aufrührer agierte. Und VOA, vom US-Haushalt ernährt, beschäftigte sich hauptsächlich mit den Möglichkeiten des „Regimewechsels“ in Teheran. (2)

„Da dieses grausame Regime daran arbeitet, die iranische Gesellschaft abzuschotten, wird das Gesetz, indem es Support für Rundfunk sowie neue Internet- und Kommunikationstechnologien bietet, dazu beitragen, es zu öffnen“, erklärte der Republikaner und Mitinitiator von VOICE, John McCain, gegenüber AFP. (3) Demzufolge wird die US-Regierung ab sofort 30 Millionen Dollar in das persischsprachige Radioprogramm von „Radio Free Europe“ pumpen sowie 20 Millionen Dollar in Maßnahmen, die Teherans „Bemühungen, das Internet zu blockieren, zensieren oder überwachen“, kontern sollen. Im Klartext heißt dass, es wird ein Fond eingerichtet „zur Unterstützung der Entwicklung von Technologien, die die iranische Bevölkerung befähigen, Zugang zu Information zu erhalten und sie auszutauschen“. Die Gesetzgeber forderten zudem das US-Außenministerium auf, „Information über die Menschenrechte im Iran zu veröffentlichen“. VOICE stellt dafür 5 Millionen Dollar zur Verfügung.

Nichts Kreatives im geheimdienstlichen Westen: Seit Jahrzehnten bedienen sich die US-Geheimdienste, auch aus Sparsamkeitsgründen, einer Art von Geheimdienstoperation, die sie „cloack and dagger“ (Dolch im Gewande) nennt; dazu gehört eben auch die psychologische Kriegsführung. Die vermöge VOICE – übersetzt die STIMME, ein Kürzel mit Hang zum Theatralischen, doch psychologische Kriegsführung pur – locker gemachten Mittel sind daher nichts anderes als die finanzielle Basis zur Fortsetzung jener Art geheimdienstlichen „Krieges“ gegen den Iran, den Ex-Präsident Georg W. Bush 2005 begonnen hat, den Barack Obama lächelnd weiter führt. Schließlich wurde ja seither schon eine halbe Milliarde Dollar in den „regime change“ in Teheran gestopft; geklappt hat bisher gar nichts. Daher werden jetzt Geldspritzen nachgeschoben, um die psychologische Kriegsführung, im Fachjargon auch „schwarze Propaganda“ genannt, zu intensivieren: Das, so steht es im geheimdienstlichen Schulbuch, ist etwas, „was angeblich von anders denkenden Elementen aus den Reihen der Bevölkerung des Feindes (der Iraner) stammt, aber in Wirklichkeit höchst geheim von außen betrieben wird. Manchmal wird diese Hetzpropaganda vom Rundfunk verbreitet, manchmal durch Flugblätter, durch getarnte Zeitungen, durch gefälschte Briefe, durch überhaupt alles, was ein perverses Hirn nur ersinnen kann“. (4)

Immer dann, wenn sich Verantwortliche in Washington für „Demokratie, Freiheit, Menschenrechte, Frieden“ einsetzen, wird es ernst; für gewöhnlich folgten Kriege, Bürgerkriege, Attentate. Es ist anzunehmen, dass sich hinter dem Regierungsakt VOICE, das eigentliche Ziel jeder „schwarzen Propaganda“, im konkreten Fall die Vorbereitung des Bodens für Geheimdienstoperationen in Iran, versteckt: Kollaborateure, Attentäter, Diversanten, Provokateure rekrutieren, die sämtliche „Kategorien geheimdienstlicher Mittel“ bedienen, wie Gerüchte erfinden, mündlich verbreiten, Einschüchterung, Bestechung, Erpressung, Sabotage auf allen Gebieten, Menschenraub, Sprengstoffanschlag, Attentat, Angriff aus dem Hinterhalt, Partisanen und Untergrundarmee einsetzen. „Ferner gehört dazu die heimliche Einschleusung aller benötigten Materialien: Vervielfältigungsapparate, Funkgeräte, Gift, Explosivstoffe, Brandsätze und kleinere Waffen für die Banden, Guerillas und halbmilitärische Formationen.“ (5) Dazu braucht es eben Geld.

Offenbar halten die Herausgeber des Gesetzeswerk VOICE den Rest der Welt für ziemlich dämlich, schreiben sie doch im Text fest, der US-Kongress „respektiere die Souveränität, die stolze Geschichte und reiche Kultur des iranischen Volkes … und mische sich nicht (in die Angelegenheiten des Landes) ein”. Wie ernst es die Frieden hassenden Kohorten in Washington mit den Menschen in Iran wirklich meinen, hat VOICE-Initiator John McCain, verflossener Präsidentschaftskandidat, Kriegstreiber in Sachen Irak, der dort hundert Jahre bleiben wollte (5), im Januar 2008 längst beweisen: Da trällerte er auf einer Veranstaltung in South Carolina frei von der Seele weg: „Bomb, bomb, bomb Iran!“(6)

Quellen:

(1) http://lieberman.senate.gov/newsroom/release.cfm?id=316182
(2) http://www.jungewelt.de/2009/07-11/085.php
(3) http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5gkXKwx64nXJo0t90gcGVMzOAqVyw
(4) S. Kent: Strategic Intelligence for American World Policy, Princeton 1949, S. 21
(5) siehe Fußnote 2
(6) http://www.youtube.com/watch?v=o-zoPgv_nYg&feature=related
(7) http://www.youtube.com/watch?v=o-zoPgv_nYg 

Quelle

… Politik wird in Brüssel im neuen Jahrtausend gemacht wie vor 150 Jahren, als der Zigarrenrauch der Reichsfürsten und Gründerzeitkapitalisten noch die Hinterzimmer der Macht schwängerte. Die politischen Protagonisten der Gegenwart verhalten sich kaum anders. Im Kern ist es eine isolierte, selbstgefällige und vor allem verkrustete Elite, die zum grössten Problem des Systems geworden ist. Von der Verwirklichung des Europäischen Traums einer freien, aber auch fairen und sozialen Gesellschaft ist sie so weit entfernt wie Amazonas-Krokodile vom alpinen Tiefschnee…… WEITERLESEN.

Der Putsch in Honduras läuft für die Putschisten nicht so gut wie von den USA geplant. Die von der faschistischen Katholikenkirche und von der deutschen FDP getragene Propaganda hat es nicht vermocht, die Militärdiktatur weißzuwaschen und der ins Ausland deportierte Präsident Manuel Zelaya unternimmt auch einen Monat nach dem Putsch hartnäckige Versuche zur Rückkehr, die ständig neue Proteste in Honduras beflügeln ……………… WEITERLESEN.

Der US-Journalist Chris Hedges fordert dazu auf, den sinnlosen Krieg in Afghanistan schnellstmöglich zu beenden.

Al-Qaida braucht sich keine Sorgen über das zu machen, was wir in Afghanistan tun. Wir können afghanische Dörfer bombardieren, die Taliban in der Provinz Helmand jagen, eine 100.000 Mann starke afghanische Vasallenarmee aufbauen, wegschauen, wenn afghanische Warlords Hunderte, vielleicht sogar Tausende gefangene Taliban umbringen, wir können riesige, ausgeklügelte Militärbasen errichten und Drohnen zum Bombenwerfen nach Pakistan schicken. Damit werden wir nichts erreichen. Dieser Krieg wird die Anschläge islamistischer Radikaler nicht stoppen. Terroristische und aufständische Gruppen sind keine konventionellen Streitkräfte. Sie halten sich nicht an die Spielregeln der Kriegsführung, die unseren Kommandeuren in Kriegsschulen und Militärakademien eingepaukt wurden. Die im Untergrund operierenden Gruppen sind wandelbar, sie ändern ständig ihre Form und ihre Erscheinung, wenn sie von einem gefährdeten Staat in den nächsten überwechseln, einen Terroranschlag planen und dann wieder wie Schatten verschwinden. Wir kämpfen mit den falschen Waffen. Wir bekämpfen die falschen Leute. Wir stehen auf der falschen Seite der Geschichte. Und wir werden in Afghanistan wie im Irak besiegt werden.

Der Afghanistan-Krieg kostet immer mehr Menschen das Leben. Mehrere zehntausend afghanische Bürger sind bereits getötet oder verwundet worden. Der Juli ist der bisher verlustreichste Monat dieses Krieges für die NATO-Truppen gewesen – mit mindestens 50 Toten, von denen 26 Amerikaner waren. Vor allem Sprengfallen am Straßenrand (engl. Roadside Bombs) ließen die Anzahl der Getöteten und Verwundeten bei den Koalitionsstreitkräften anschwellen. Im Juni sind die Anschläge mit Sprengfallen, die auch Detonationen improvisierter Explosivkörper / IEDs genannt werden, auf 736 angestiegen1, das ist der vierte Rekord in vier aufeinander folgenden Monaten; die Anzahl dieser Anschläge war von 361 im März über 407 im April auf 465 im Mai gestiegen. Die Entscheidung des Präsidenten Barack Obama, 21.000 zusätzliche Soldaten nach Afghanistan zu schicken, hat die Gesamtzahl der dort eingesetzten US-Truppen auf 57.000 Mann anwachsen lassen. Es wird erwartet, dass sie bis Ende 2009 auf mindestens 68.000 Mann ansteigt. Das wird nur zu mehr Toten und heftigeren Kämpfen führen, und die Sinnlosigkeit wird noch deutlicher werden.

Wir sind in eine verwirrenden Mischung bewaffneten Gruppen gestolpert, die sich aus kriminellen Banden, Rauschgifthändlern, Milizen der Paschtunen und der Tadschiken, Kidnapper-Ringen, Todesschwadronen und Söldnerhaufen zusammensetzt. Wir stecken mitten in einem Bürgerkrieg. Die Paschtunen, aus denen die meisten Taliban kommen, sind die traditionellen Herren Afghanistans2; sie kämpfen gegen die Tadschiken und Usbeken, aus denen sich die Nordallianz zusammensetzt3; diese hat mit ausländischer Unterstützung (vor allem durch US-Bombenangriffe) im Jahr 2001 den Bürgerkrieg (gegen die Taliban) gewonnen. Die alte Nordallianz beherrscht jetzt die korrupte und unfähige Regierung, die sehr verhasst ist und mit uns untergehen wird.

Wir werden den Krieg in Afghanistan verlieren. Als wir das Land vor acht Jahren überfielen, kontrollierten die Taliban ungefähr 75 Prozent Afghanistans. Heute haben sie etwa die Hälfte das Landes wieder unter Kontrolle. Die Taliban beherrschen den Rauschgifthandel, der ihnen einen Erlös von rund 300 Millionen Dollar pro Jahr einbringt. Sie führen in der Hauptstadt Kabul dreiste Anschläge durch, und Ausländer sind in den Straßen der meisten afghanischen Städte nur noch selten anzutreffen, weil sie befürchten müssen, entführt zu werden. Es ist lebensbedrohend, sich aufs flache Land zu wagen, wo 80 Prozent der Afghanen leben, wenn man nicht von NATO-Truppen eskortiert wird. Aber unerschrockene Reporter können Talibanvertreter in Innenstadt-Cafés in Kabul interviewen. Über die Suche nach Osama bin Laden macht sich alle Welt lustig, weil er zum Waldo (einer in Kinderbuch-Wimmelbildern zu suchenden Figur) des Mittleren Ostens geworden ist. Denken Sie sich die Kugeln und Bomben weg, und Sie haben eine Gilbert and Sullivan-Farce. (Der Komponist Arthur Sullivan und der Schriftsteller und Librettist William Schwenck Gilbert haben in London zusammen 14 Operetten verfasst. Das Namensduo Gilbert und Sullivan steht als Schlagwort für die englische Operette des 19. Jahrhunderts.4

Niemand scheint in der Lage zu sein, zu begründen, warum wir in Afghanistan sind. Geht es darum, Bin Laden und seine Al-Qaida zu jagen? Haben wir den Taliban den Krieg erklärt? Wollen wir eine Demokratie errichten? Bekämpfen wir die Terroristen dort, damit wir sie nicht zu Hause bekämpfen müssen? „Befreien“ wir die afghanischen Frauen? Die Absurdität dieser Fragen, die uns als ständig wiederkehrende Klischees vor allem am Nachdenken hindern sollen, belegen doch nur die Absurdität dieses Krieges. Die Konfusion bei der Begründung unserer Absichten spiegelt die Konfusion in unserem Bodenkrieg wider. Wir wissen nicht, was wir dort tun.

Der neue Kommandeur der US- und NATO-Truppen in Afghanistan, (US-)General Stanley McChrystal, gab kürzlich bekannt, die Koalitionsstreitkräfte würden in Afghanistan eine „kulturelle Wende“ einleiten. (Das soll wohl heißen, dass der berüchtigte Mord-General den Afghanen jetzt gnädigst zugesteht, eine eigene Kultur zu haben.5 Die ausländischen Truppen müssten von ihrer normalen Kampftaktik abrücken und sich stärker auf den Schutz der Bürger orientieren. Der General scheint erkannt zu haben, dass die Luftangriffe, die Hunderte von Zivilsten getötet haben, den Taliban nur immer neue Rekruten zutreiben. Diese löbliche Absicht wird aber in der Realität des Krieges nicht zu verwirklichen sein. Die NATO-Streitkräfte werden wie bisher Luftunterstützung anfordern, wenn aus Hinterhalten auf sie gefeuert wird. Das tun Truppen immer, wenn sie unter Beschuss geraten. Sie können sich nicht den Luxus leisten, vorher die örtliche Bevölkerung zu befragen. Fragen werden erst später gestellt. Bei dem Luftangriff am 4. Mai in der Provinz Farah, bei dem Dutzende Zivilisten getötet wurden, wurden die neuen Direktiven über Luftangriffe verletzt.6 Das geschah auch bei dem Luftangriff in der Provinz Kandahar, bei dem letzte Woche vier Zivilisten getötet und 13 verwundet wurden.7 Der NATO-Luftangriff nahm ein Dorf im Bezirk Shawalikot ins Visier. Verwundete Dorfbewohner äußerten in einem Krankenhaus in der Landeshauptstadt gegenüber (der Presseagentur) AP, dass Kampfhubschrauber am Mittwoch gegen 22.30 Uhr anfingen, ihre Häuser zu bombardieren. Ein Mann berichtete, dabei sei auch seine 3-jährige Enkelin getötet worden. In Kämpfen gelten eben eigene Regeln, und die Verlierer sind fast immer Zivilisten.

Auch die Offensive der NATO-Streitkräfte in der Provinz Helmand wird dem üblichen Drehbuch von Militärkommandeuren folgen, die viel über Waffensysteme und konventionelle Armeen, aber kaum etwas über die Nuancen der irregulären Kriegsführung wissen. Die Taliban werden sich wahrscheinlich in ihre Schlupfwinkel in Pakistan zurückziehen, und wir werden die Operation zum Erfolg erklären. Wenn wir anschließend den Großteil unserer Truppen abziehen, sickern die Taliban wieder in die Gebiete ein, die wir gerade „gesäubert“ haben. Sprengfallen am Straßenrand werden wie vorher ihren Blutzoll fordern. Die Soldaten der Army und der Marines werden, frustriert durch erfolglose Kämpfe mit einem schwer zu fassenden und häufig unsichtbarem Feind, mit noch größerer Wut auf Gespenster einschlagen, und die Zahl der getöteten Zivilisten wird weiter steigen. Es ist das gleiche Spiel wie bei allen Aufständen, obwohl jede neue Soldatengeneration glaubt, den magischen Schlüssel zum Sieg gefunden zu haben.

Wir haben einfach festgelegt, dass der Irak und Afghanistan gescheiterte Staaten sind. Der nächste (gescheiterte Staat) auf unserer Liste scheint Pakistan zu sein. Pakistan ist wie der Irak und Afghanistan eine bizarre Konstruktion der Westmächte, die willkürliche und künstliche Grenzen gezogen haben, durch die Clans und ethnische Gruppen einfach auseinander gerissen wurden. Pakistan hat zugegeben, dass seine Armee den militanten Islamisten zur Macht verholfen hat. Es war das pakistanische Militär, das die Taliban geschaffen hat. Die Pakistaner bestimmten, wer die Milliarden an US-Militärhilfe erhielt, mit denen der afghanische Widerstand während des Krieges gegen die sowjetischen Besatzer finanziert wurde. Fast das ganze Geld ging an die extremistischsten Flügel der afghanischen Widerstandsbewegung. Die Taliban sind in Pakistans Augen nicht nur eine wirksame Waffe gegen ausländische Eindringlinge, gleichgültig ob es sich dabei um Russen oder Amerikaner handelt, sie bilden auch ein Bollwerk gegen Indien. Muslimische Radikale in Kabul werden niemals eine Allianz mit Indien gegen Pakistan eingehen. Und Indien, nicht Afghanistan, ist Pakistans primäre Sorge. Pakistan wird, egal wie viele Milliarden wir ihm geben, immer die Taliban fördern und schützen, weil es weiß, dass sie Afghanistan wieder beherrschen werden. Und das von lauten propagandistischen Tönen begleitete Vorgehen der (pakistanischen) Regierung gegen die Taliban im Swat -Tal in Pakistan, ist kein Zeichen für eine neue Politik, sondern Teil einer inszenierten Scharade, welche die unheilige Allianz (zwischen der pakistanischen Armee und den Taliban) keinesfalls zerbrechen wird.8

Die einzige Möglichkeit, Terroristengruppen zu besiegen, besteht darin, sie innerhalb ihrer eigenen Gesellschaften zu isolieren. Man muss die Bevölkerung von den Radikalen weglocken. Dazu ist ein politischer, wirtschaftlicher und kultureller Krieg notwendig Die schreckliche Algebra militärischer Besetzung und Gewalt ist in dieser Art des Kampfes immer kontraproduktiv. Sie schafft immer mehr Aufständische, als sie tötet. Außerdem legitimiert sie den Terrorismus (als Notwehr). Und während wir Mittel und Leben verschwenden, hat sich der wahre Feind Al-Qaida ausgebreitet, hat Netzwerke in Indonesien, Pakistan, Somalia, im Sudan und in Marokko geschaffen und muslimische Gemeinschaften wie im französischen Lyon und oder in Londons Brixton angesteckt. Es gibt keinen Mangel an brackigen Gewässern und verwüsteten Flecken auf der Erde, wo sich Al-Qaida verbergen und agieren kann. Al-Qaida braucht Afghanistan nicht, und wir brauchen es auch nicht.

Fußnoten

Vorgestern ging die Meldung um die Welt, dass der ausgewiesene Faschist Avigdor Liebermann, zurzeit Minister der israelischen Regierung, einmal nicht mit der Bibel als Grundbuch auf Landraub ausgeht. Nein, dieses Mal wirbt er mit Plakaten um „Verständnis“ für Landraub in Ostjerusalem. Eigentlich immer noch nichts Ungewöhnliches in der einzigen Demokratie des Mittleren Ostens, wenn da nicht das Foto auf dem Plakat wäre:

1941_1

 
Mal davon abgesehen, dass mit solch einem Plakat im Land des treuesten Verbündeten eben dieser Regierung der Staatsanwalt auf den Plan getreten wäre, weil der Zentralrat der Juden dass mehrfach gefordert hätte. Aber der Verbündete, A. Liebermann, darf das!  Ganz in zionistischer Tradition. Erinnert sei an das Hawarra-Abkommen in den 30ern, worin A.H. eben dieser nationalistischen-jüdischen Gruppe massivste Unterstützung bei der Besiedlung Palästinas zusicherte. Auch mit Gründungen von Ortsgruppen der Nazi-Partei im britischen Protektorat Palästina ! 
Bis zu Kriegsbeginn weitere Hilfen obsolet wurden.

Müßig ist die Erwähnung, dass besagter Vorwand für Landraub, Hadsch Hussein der Mufti von Jerusalem, wegen erwiesener Nichtteilnahme am Holocaust in, den Nürnberger Prozessen nachgeordneten Verfahren, freigesprochen wurde. Zu bekannt war seine Tätigkeit auf dem Balkan, wo durch seinen Einfluß oft genug muslimische Gemeinden Juden versteckten, wenn die einheimische SS-Handschar-Division im Verbund mit deutscher SS anrückte. Klar war, dass er Verbündete gegen die Protektoratsmacht England suchte, denn auch im Orient gilt das Wort: Der Feind meines Feindes ist mein Freund!

Und dieser Liebermann bedient sich dieses Fotos für seine aggressive und gesetzeslose Politik. Wohl wissend, dass kein Israeli (oder Deutscher!) die Zusammenhänge kennt oder jemals kennen lernt!

Sicher würde Hadsch Hussein heute der Hamas nahestehen, denn auch er war ein Fan der ägyptischen Muslimbrüder, die schon zu Protektoratszeiten nahezu ausschließlich im Gaza-Gebiet wirkten. Er war ein Fundamentalist reinsten Wassers! Aber damit jetzt Politik machen … der Herr starb in den 60ern.

Interessant zu wissen, dass die bosnischen Herrscher nach 1991 eben diese Handjar-Division als Veteranenverband wiederbelebten und in Wirklichkeit ein Interessenverband der Regierungsclique um Isetbegovic war. Auf der Fahne steht sinnigerweise „Himmler ist unser Gott“. Da die Herren mit der NATO gegen Serbien kämpften, übersah man großzügig diese Feinheiten! Auch die Rolle des „guten Terroristen“ Reda Seyam (Berlin) in diesen Jahren. Der wird immer im Fernsehen vorgeführt, wenn es uns gruseln soll. Darf da aber Dinge sagen, für die andere in die Rasterfahnung rutschen – mindestens.

Quelle

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

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"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

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"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

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