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Die drei Richter des Gerichts in San Francisco gaben gestern einstimmig mit der veröffentlichten Urteilsschrift bekannt, dass die Klage gegen die von der CIA entführten und zu Verhören ins Ausland gebrachten fünf Kläger zugelassen werde.(1) Die neue US-Regierung hatte die Entführungen durch die CIA weiterhin als „geheim“ eingestuft………………….WEITERLESEN.
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Die Friedensorganisation Peace Now beklagt den Bau weiterer israelischer Siedlungen in Ost-Jerusalem. Dieser trage dazu bei, „den Gürtel jüdischer Viertel um den arabischen Ostteil von Jerusalem zu schließen“. Auch die USA haben sich gegen den Ausbau der israelischen Siedlung ausgesprochen.
In Ost-Jerusalem schreitet der israelische Siedlungsbau unvermindert fort. Derzeit würden etwa sechzig neue Wohnungen für orthodoxe jüdische Siedler im 1967 annektierten Ostteil der Stadt gebaut, sagte eine Sprecherin der Organisation Peace Now am Montag. Das Neubaugebiet im Stadtteil Talpiot-Ost liege direkt neben dem palästinensischen Stadtbezirk Arab el Sawahra. Ziel sei es, „den Gürtel jüdischer Viertel um den arabischen Ostteil von Jerusalem zu schließen“. Die Arbeiten hätten bereits vor zwei Monaten begonnen. „Wir protestieren gegen das Projekt, denn es schmälert unsere Friedenshoffnungen“, sagte die Peace-Now-Sprecherin.

Nach Auffassung der Stadtverwaltung handelt es sich bei dem Neubauprojekt nicht um einen Siedlungsbau. Die Pläne wurden bereits im Jahr 2000 gebilligt. Dagegen beklagen die Einwohner von Arab el Sawahra starke Einschränkungen bei den Genehmigungen eigener Bauvorhaben seitens der Stadtverwaltung. Die von Israel einseitig festgelegten Grenzen Jerusalems sind international nicht anerkannt.

Erst am Sonntag war bekannt geworden, dass ein Ausschuss des Innenministeriums ungeachtet der Einwände aus den USA den Ausbau der Großsiedlung Maale Adumim im besetzten Westjordanland empfohlen hat. Die US-Regierung hatte wiederholt zu verstehen gegeben, dass sie eine Erweiterung der Siedlung ablehnt. Von Seiten der Palästinenser gibt es heftige Proteste gegen die Ausbauplanungen, weil das Westjordanland dadurch zweigeteilt und die Bildung eines unabhängigen Palästinenserstaats mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt erschwert würde.

 Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

wir als orthodoxe und antizionistische Juden, die den Lehren unserer Heiligen Thora, unserer Propheten, Weisen und Gelehrten über alle Jahrtausende hinweg gefolgt sind, lehnten die nationalistische Idee des Zionismus und die unter anderem daraus entstandene Gründung des sogenannten Staates „Israel“ von Anbeginn ab und bekämpfen beides bis zum heutigen Tage.

Für das seit nahezu einem Jahrhundert anhaltende Blutvergießen in Palästina hat der Zionismus die alleinige Verantwortung zu tragen und das anhaltende Massaker an der Bevölkerung in Gaza ist ein weiterer Meilenstein ethnischer Säuberungs- und Vertreibungsstrategien seitens der Zionisten. Doch sind bloße Worte einfach unzureichend, um das gesamte Ausmaß des Leidens und Schmerzes auszudrücken, welches das palästinensische Volk insbesondere im Augenblick zu erdulden hat. Täglich erreichen uns neue Schreckensmeldungen und ein Ende des zionistischen Terrors scheint nicht in Sicht. Wir wollen deshalb auf diesem Wege auch den in Deutschland lebenden Palästinensern unser Mitgefühl und unsere Solidarität bekunden. Gleichzeitig wollen wir auch darauf hinweisen, dass jene in Deutschland ansässigen sogenannten „Jüdischen“ Gemeinden und ihre Sprecher nichts mit den Grundlagen und Werten unserer jüdischen Religion zu tun haben. Sie sind nichts weiter als Sprachrohre der zionistisch-nationalistischen Ideologie und des Staates, der auf dieser Ideologie begründet wurde und sie missbrauchen und schänden das Judentum für ihre politischen Zwecke. Der Thora ergebene Juden sind keine Zionisten und Zionisten sind keine Juden! Für ein freies Gaza in einem befreiten Gesamt-Palästina!

 In Freundschaft, mit Respekt und Verbundenheit!

Ruby Cabelman (Neturei Karta Antwerpen/London)

http://www.nkusa.org/

Die israelische Besatzungs- und Annektionspolitik widerspricht nicht nur UN-Resolutionen, sie sind auch eindeutig gegen die Vorgaben der Road-Map gerichtet, so ein Sprecher der UN gestern.

Der besondere Unterhändler des UN-Generalsekretärs für den Friedensprozess im Mittleren Osten, Robert Seri, erklärte weiter: „Israels Vorgehen im besetzten Ost-Jerusalem widerspricht internationalen Gesetzen und Regeln und den Verpflichtungen aus der vereinbarten Road-Map. Diese Politik Israels ist nicht hinzunehmen!“

Während seines Besuches am Mittwoch konnte er in den verschiedensten Stadtteilen Jerusalems, die drohende und vollzogene Vertreibung der palästinensischen Bewohner und die Zerstörung ihrer Wohnhäuser sehen. Er sagte gegenüber der Presse: „Israel muss diese Maßnahmen umgehend beenden!“

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon verfolgt regelmäßig diese Aktionen der Besatzungsmacht in der Stadt, sagte Robert Seri während seines Besuches. Robert Seri besuchte auch das Haus der Familie von Ali Gomaa Sawahreh, welches schon zweimal zerstört und immer wieder aufgebaut wurde. Ebenso das gerade zerstörte Haus der Familie von Amar Hdidon.

Er besuchte ebenfalls Al Bustan im Stadtteil Silwan unmittelbar südlich der Al-Aqsa Moschee, der von der totalen Zerstörung durch Israel bedroht ist. Die Begründung der Besatzer: Das ist die Stadt Davids!

Er besuchte mehrere von der Räumung ihrer Häuser bedrohten Familien in Sheikh Jarrah. Dort konnte er mit der Familie Hanoun sprechen, die den Räumungsbefehl zugunsten einer fanatisch-religiösen Siedlerfamilie erhalten hatten. Abu Amer Nusseibeh, der Vorsteher der Sheikh Jarrah Bezirksverwaltung, sprach über den Plan Israels, der 27 Familien im Gebiet betrifft. Sie müssen die Häuser ebenfalls zugunsten zionistischer Siedler räumen.

Robert Seri erklärte seine Solidarität mit den von Vertreibung bedrohten Familien aus und betonte wieder, dass diese Politik Israels aber auch jedes internationale Recht bricht und den Vereinbarungen der Road-Map zuwiderläuft.

Quelle: Ma’an

Rudolf Walther hat in „der Freitag“ vom 23. April 2009 einige alte und neue Lügen über Ahmadinedschad in deutschen Kommerz- und Staatsmedien zusammengestellt……………..WEITERLESEN.

Die irakischen Sicherheitskräfte verängstigen die Bevölkerung durch brutale Übergriffe und systematische Korruption – und lösen so wieder Attentate auf Polizeistationen aus. Ein Teufelskreis.

Es war ein kurzer Film, der den irakischen Menschenrechtler Jassim al-Bidawi wütend machte. Der ehemalige Bürgermeister der Stadt Falluja, die etwa 50 Kilometer westlich der Hauptstadt Bagdad liegt, schilderte die Aufnahmen gegenüber der Zeitung «The Times»: Eine offensichtlich von Drogen betäubte Frau übergibt sich, ruft nach ihrer Mutter und versucht mit letzten Kräften, den grinsenden Mann im weissen T-Shirt und Boxer-Shorts daran zu hindern, sie zu entkleiden. Vergeblich. Der Mann vergewaltigt sie – und weisst seinen Mittäter an, das Verbrechen mit seinem Handy aus mehreren Winkeln zu filmen.

Irakische Polizisten, wie al-Bidawi behauptet. Sie hätten die Frau unter Drogen gestellt, als sie ihren Ehemann in einem Gefängnis in Ramadi besuchte. Die Namen der Täter seien bekannt – doch weil ein Onkel des Vergewaltigers ein hochgestellter Polizeioffizier sei, sei er nahezu unberührbar und werde nicht verfolgt.

Opferbericht: Grundlos mit Kabeln ausgepeitscht

Klagen über solche Übergriffe haben sich laut der «Times» und anderer Medien in letzter Zeit gehäuft. Angesichts der Gewalt im Irak waren die Sicherheitskräfte mit zahlreichen Vollmachten ausgestattet worden und missbrauchen diese auch gegenüber unbescholtenen Bürgerinnen und Bürgern des Landes. Eins der häufigen «Verfahren» besteht laut dem Bericht darin, Unschuldige zu verhaften und erst gegen die Bezahlung von viel Geld wieder freizulassen.

Der 35-jährige Abu Aliya beispielsweise berichtete gegenüber den Journalisten, dass er im vergangenen September gemeinsam mit 15 weiteren Männern in Bagdad verhaftet worden sei. Während eines Picknicks, das sie an einem Feiertag veranstalteten, erschienen Soldaten, legten ihnen Handschellen an, befragten und schlugen sie. Anschliessend seien sie inhaftiert worden. Mit elektrischen Kabeln hätten die Uniformierten sie ausgepeitscht, damit sie gestehen, zu einer gewalttätigen Miliztruppe zu gehören.

Nach drei Monaten wurde den Männern eröffnet, dass sie einen Anwalt benötigten. In ihrer Angst hätten sie dafür jeweils 3000 Dollar bezählt, berichtete Abu Aliya – und der Richter liess sie mangels belastender Fakten rasch wieder frei. In einem weiteren Fall, den die «Times» schildert, kam ein Opfer erst nach 18 Monaten frei, nachdem er durch die irakischen «Verhörmethoden» mehrere Zähne verloren hatte. Solche Dinge passierten überall und ständig, behauptet Abu Aliya: «Die irakischen Sicherheitskräfte sind ausser Kontrolle»

Anschläge häufig als Rache-Aktionen

Auch Offizielle bestätigen solche Übergriffe. Sawsan al-Barrack, der in einem Ministerium mit Menschenrechten beschäftigt ist, bestätigte laut dem Zeitungsbericht, dass Frauen in Gefängnissen oft geschlagen und vergewaltigt werden – vor allem von Polizisten in Haftanstalten, die als Zwischenstation vor einem Verfahren dienen. Eine Vergewaltigung werde in vielen Familien als Schande und Ehren-Makel angesehen, so al-Barrack weiter: Die Opfer würden oft getötet – ein Schicksal, das wohl auch die junge Frau ereilt habe, deren Vergewaltigung gefilmt wurde.

Amel al-Qaadi, eine Abgeordnete im irakischen Parlament, bestätigte ebenfalls, dass ihr Berichte von zahlreichen Vergewaltigungen zugetragen worden seien – in den Hauptquartieren unterschiedlicher Sicherheitskräfte. Sie warnte davor, dass die willkürlichen Übergriffe der Polizisten die Gewalttätigkeiten im Land weiter anheizen würden. «Die meisten Anschläge auf die bewaffneten Truppen sind Resultate vorheriger Verhaftungen», sagte al-Qaadi, «letztlich werden sie Terroristen, weil wir sie dazu getrieben haben.»

Quelle

Netanjahu hat nichts gelernt aus seinem schon früheren maßlosen Imponiergehabe, das in Verbindung mit einer radikalen Politik die Beziehungen zu den USA drastisch verschlechterte………WEITERLESEN.

So lange die Westliche Welt auf niemanden gestoßen ist, der Gerechtigkeit und Logik einforderte, konnte sie den Geist ihrer Herrenmenschenpolitik ungehindert ausweiten. Jetzt aber stellen einige Staatsoberhäupter unbequeme Fragen, und die Westliche Welt hat nur eine Antwort: „Das darf man nicht fragen.“

Der Begriff “Herrenmensch“ wird oft den Nazis zugeordnet, ist aber in seiner praktischen Wirklichkeit viel älter. Der gesamte Kolonialismus und Neokolonialismus fußt letztendlich auf diesem Gedanken. Kernmerkmal jenes Gedankenguts ist neben dem rassistischen Ansatz die Vorstellung, dass das, was dem Herrenmenschen zusteht, nicht automatisch auch jedem anderen zusteht oder es eben keine Gleichheit vor dem Gesetz gibt. Der Herrenmenschengedanke ist ein ungerechter und unmenschlicher Gedanke. Er bleibt auch dann ungerecht und unmenschlich, wenn die gleichen Prinzipien unter dem Namen “Freiheit und Demokratie“ angewandt werden, was an einigen Beispielen belegt werden kann.

Im Prinzip ist sich alle Welt darüber einig, dass Folter unmenschlich ist und daher verboten und geächtet gehört. Folterer, die überführt werden, müssen bestraft werden. Die Westliche Welt hat sich Jahrzehntelang als Vorreiter jenes Gedankens versucht zu etablieren. Doch dann kam George Bush an die oberste Macht in der Westlichen Welt. Das gesamte Antifolterkartenhaus der Westlichen Welt ist innerhalb weniger Jahre zusammengebrochen. Mit dem neuen US-Präsidenten Obama sollte ein “Neuanfang“ gemacht werden. Dieser hat auch offen zugegeben, dass unter seinem Amtsvorgänger Folter begangen wurde, aber gleichzeitig allen Folterern Amnestie versprochen. Nahezu die gesamte Elite der Westlichen Welt hat das begrüßt. Die Schlussfolgerung ist, dass der Herrenmensch offenbar ungestraft foltern darf. Die Zustimmung aller Westlichen Regierungschefs hat auch eine nicht ganz uneigennützige Komponente: Würde man z.B. Bush wegen Folter und Mord verurteilen und bestrafen, kämen zahlreiche Westliche Politiker wegen Beihilfe zu Folter und Mord in Bedrängnis. Und der Gedanke, von einem Regierungschef regiert zu werden, der Beihilfe zu Tausendfacher Folter und Millionenfachem Mord begangen haben könnte, bereitet auch einigen Bürgern der westlichen Staaten ein gewisses Unbehagen, selbst wenn es Politikern kaum Kopfzerbrechen bereitet.

Beispiel “freie Meinungsäußerung“: Die Westliche Welt rühmt sich damit, dass man hier mehr oder weniger alles sagen darf. Man darf Gott anzweifeln, die Propheten verunglimpfen, der Heiligen Maria Schändlichkeiten vorwerfen, sämtliche religiösen Inhalte für unwahr erklären, Geschichtliche Fakten anzweifeln oder gar leugnen usw. usf. Der Herrenmensch darf das, wenn es um Indianer oder schwarze Sklaven in den USA geht. Er darf sogar nahezu jeglichem Land der Erde das Existenzrecht abstreiten und Bürgerrechte auf dem Mond verlangen. Es spielt keine Rolle, ob seine Meinung der Wahrheit entspricht oder nicht, ob andere sich beleidigt fühlen oder nicht, ob er Fakten auf den Kopf dreht oder nicht, im Rahmen der Meinungsfreiheit darf er fast alles; aber eben nur fast. Denn sobald eines der Kernthemen westlicher Weltherrschaftsäulen, z.B. das Ausmaß des Holocaust, angezweifelt werden würde, selbst wenn es wissenschaftlich begründet und in einem wissenschaftlichen Rahmen erfolgen würde, müsste der öffentliche Zweifler mit juristischen Konsequenzen rechnen (zumindest in einigen Ländern). Das hat nichts mit Gerechtigkeit oder Logik zu tun, sondern ausschließlich mit einer Gewaltherrschaftsmentalität. Und wenn er die Gründunggeschichte Israels für ein doppeltes Verbrechen hält (erst werden Juden aus Europa vertrieben und dann Palästinenser aus Palästina), dann bekommt er die gesamte Macht moderner Inquisition zu spüren. Israel darf in der Westlichen Welt nicht ernsthaft kritisiert werden, unabhängig vom Ausmaß der Verbrechen, die begangen werden.

Diese Doppelmoral wird insbesondere in der Gründungsgeschichte Israels deutlich: Man kann viel über die Entstehung Israels lesen, aber Tatsache ist, dass es jenen Staat vor seiner Gründung Vorort nicht gab. Das Gebiet hieß Palästina und war von Juden, Christen und Muslimen gleichermaßen bewohnt. Nach den Weltkriegen war es besetztes Gebiet von Herrenmenschen, von westlichen Besatzern! An dieser Tatsache führt kein Weg vorbei. Und Tatsache ist, dass jene Besatzer, das von ihnen besetzte Land einer Gruppe von Menschen geschenkt haben (sogar schriftlich dokumentiert), die in großen Teilen zuvor dort gar nicht gelebt haben, sondern Opfer eines Herrenmenschenwahns in einem ganz anderen Teil der Erde geworden waren. Entweder war es Unrecht, dass man ein besetztes Land verschenkt, oder aber es war rechtens. Wenn es rechtens war, dann wäre es eine Einladung an jeden Eroberer, Land zu besetzen und es an andere zu verschenken. Wenn es Unrecht war, dann müssen diejenigen, denen Unrecht geschehen ist, entschädigt werden. Stattdessen werden sie seit 60 Jahren mit Zustimmung der Westlichen Welt drangsaliert. Dieser Widerspruch sägt an der Glaubwürdigkeit der gesamten Westlichen Welt, und “gefährlich“ wird es, wenn jener Widerspruch ausgesprochen wird. So wird jeder, der es ausspricht, mit allen medialen Mitteln mundtot für die Hofberichterstattung gemacht.

Beispiel UN-Sicherheitsrat: Der UN-Sicherheitsrat soll eine Art Weltrepräsentanz zur Lösung von Konflikten darstellen. Tatsächlich aber gibt es darin einige Sonderrechte für einige wenige Staaten. Fünf Staaten haben sich selbst das Recht gegeben, niemals für irgendein Unrecht, dass sie begehen, verurteilt werden zu können! Was hat das mit Gerechtigkeit zu tun? Was hat das mit Freiheit und Demokratie zu tun? Was hat das mit Logik zu tun? Ist das nicht der reinste Geist einer Herrenmenschenideologie? Sobald das aber jemand im weltöffentlichen Rahmen fragt, bekommt er die Wut der Herrenmenschen zu spüren.

Beispiel Atomkraft: Einige wenige Länder wollen das Monopol auf Atomwaffen für sich behalten; darunter ausgerechnet das Land, das als einziges Atomwaffen gegen Menschen eingesetzt hat! Dafür wollen sie anderen Ländern sogar verbieten, Atomenergie zu friedlichen Zwecken zu nutzen. Aber ihr Verbot gilt nicht gegen alle Staaten. Gehört ein Staat zu den Vertretern des Herrenmenschengedankens, dann darf er unkontrolliert Atomwaffen haben, wie er will. Kritisiert aber ein Staat die Herrenmenschenideologie, dann darf er nicht einmal unter Kontrollen die eigene friedliche Wissenschaft umsetzen. Und die Medienmacht drischt auf jenen Staat ein, so laut es möglich ist. Glaubt man ernsthaft auf solch einem Weg Frieden zu bewirken?

Beispiel Weltwirtschaftssystem: Einige wenige Länder der Westlichen Welt haben sich das Recht auserkoren, die “Weltleitwährung“ zu stellen und ihr eigenes Konto nach belieben und auf Kosten vieler armen Ländern der Welt zu überziehen. Mit ihrem unmenschlichen Zinssystem führen sie zudem das eigene System in dem Abgrund, worunter die Armen am meisten leiden. Aber nur wenige Herrenmenschenvölker dürfen ihre Konten nach belieben überziehen, da sie selbst bestimmen, wer das Geld drucken darf und wer nicht. Wollen andere Länder auch ihre Konten überziehen, werden sie stranguliert. Was hat das mit Gerechtigkeit zu tun? Was hat das mit Demokratie zu tun?

Jahrzehntelang dämmerte die Welt vor sich hin in diesem Wahn der Unmenschlichkeit. Seit 30 Jahren aber gibt es ein sichtbares System in dieser Welt, dass obige Missstände öffentlich anprangert und Fragen stellt. Man hat jenes System mit einem grausamen Krieg überzogen. Man hat Saddam Giftgas zur Verfügung gestellt, damit er es gegen den Iran einsetzt. Man hat ein iranisches Passagierflugzeug abgeschossen, Sanktionen über Sanktionen verhängt. Man hat nahezu sämtliche Nachbarländer besetzt und Soldaten gegen den Iran in Stellung gebracht. Man droht dem Iran tagtäglich mit Angriffen, obwohl die Islamische Republik Iran seit ihrer Gründung noch nie ein Land angegriffen hat! Selbst der Einsatz von Atomwaffen gegen den Iran wird öffentlich und ohne Aufschrei der westlichen Bürger diskutiert. Aber glaubt man ernsthaft den unlogischen und unmenschlichen Herrenmenschengedanken für alle Zeit gegen die Mehrheit der Weltbürger gewaltsam aufrecht erhalten zu können?

Die Westliche Welt und die obersten Herrscher rühmen sich stets damit, Vertreter einer jüdisch-christlichen Kultur zu sein. Was hat das Herrenmenschendenken mit dem Judentum oder dem Christentum zu tun? Welcher Gott welcher Religion erlaubt es, so zu verfahren? Wie kann man das Judentum in Geiselhaft nehmen, um anderen Menschen ihre Heimat zu rauben? Was hat es mit christlicher Nächstenliebe zu tun, dass man sich selbst Rechte gewährt, die man dem Rest der Welt nicht gewährt?

Das westliche Herrenmenschendenken ist in eine Sackgasse geraten, aus der es kein Entkommen gibt, ohne das Herrenmenschendenken aufzugeben. Das westliche Herrenmenschendilemma besteht heute darin, dass es inzwischen nicht nur der unterdrückten Völkern schadet, sondern auch selbstzerstörerisch wirkt. Und es gibt nur einen einzigen Ausweg aus dem Dilemma: Gerechtigkeit.

Die Westliche Welt hat einen technologischen Vorsprung, der gleichzeitig in einen enormen moralischen Rückstand geführt hat. Dabei könnte die Kombination von materiellen wie spirituellen Werten zu einer Vorbildfunktion werden. Das setzt aber voraus, dass das westliche Herrenmenschendenken durch ein Gedankegut der Gleichberechtigung ersetzt wird.

Kernland jenes moralischen Weltkonfliktes zwischen Arm und Reich, zwischen Westlicher Welt und der restlichen Welt, zwischen moralischen Werten und Gewaltherrschaft, zwischen Unterdrückern und Unterdrückten, zwischen Besatzern und Besetzten, ist Israel! In Israel haben einheimische Nichtjuden geringere Rechte als ausländische Juden. Israel besetzt seit über einem halben Jahrhundert fremdes Land und hat viele Kriege des letzten Jahrhunderts geführt. Die gesamte Westliche Welt unterstützt Israel finanziell und mit Waffen. Genau hier, in Jerusalem, im Haus des Friedens, wie die Stadt heißt, entscheidet sich, ob es eine Welt von gleichberechtigten Bürgern geben wird oder von Herrenmenschen und Untermenschen. Genau hier entscheidet sich, ob Juden, Christen und Muslime gleichberechtigte Bürger eines Staates sein können, hüben wie drüben, oder ob die einen über die anderen herrschen dürfen. Auf der letzten Antirassismuskonferenz wurde jener Kernkonflikt deutlich. Während die Westliche Welt gegen die Kritik an Israel protestiert hat, hat die überwiegende Mehrheit der Welt applaudiert! Und man löst das Dilemma nicht damit, indem man einfach allen Staaten, die applaudiert haben, verachtet, was wiederum den Herrenmenschengedanken entspräche.

Es ist die Westliche Welt selbst, die jenes Dilemma für sich lösen muss. Sie wird es aber nicht dadurch lösen, dass es auf gestellte kritische Fragen antwortet, dass man jene Frage nicht stellen dürfe. Auch das wäre wiederum der Gedanke der Inquisition bzw. des Herrenmenschen. Vielmehr bedarf es sachlicher und vernünftiger Antworten, die gemeinsam durch Menschen erarbeitet werden, denen mehr am Wohl der Menschheit und der eigenen Kinder liegen, als am eigenen Wohl. Und solchen Menschen Gehör zu schenken ist ebenfalls eine anzustrebende Entwicklung, welche die Westliche Welt in sich lösen muss; gemeinsam mit Juden, Christen und Muslimen!

Die Zeit der Vorherrschaft des Herrenmenschen ist vorbei. Die Zukunft gehört denjenigen, die in der Kooperation den Samen des Baumes zur Wir-Verwirklichung säen und sich dafür einsetzen, unabhängig davon, ob sie selbst die Früchte des Baumes noch miterleben oder die Früchte späteren Generationen hinterlassen werden.

Die ehemalige US-Außenministerin Condoleezza Rice soll als Bushs Sicherheitsberaterin schon im Mai 2002 umstrittenen Verhörmethoden wie Waterboarding zugestimmt haben.

Die einstige US-Außenministerin Condoleezza Rice hat als Nationale Sicherheitsberaterin von Präsident Bush die umstrittenen Verhörmethoden der CIA, darunter Waterboarding, genehmigt. Das berichten Washington Post und BBC unter Berufung auf das Geheimdienst-Komitee des Senats.

Demnach wurden Rice, der damalige Generalbundesanwalt John Ashcroft und weitere Top-Beamten der Regierung Bush erstmals im Mai 2002 über „alternative Befragungsmethoden einschließlich Waterboarding“ informiert. Obamas Generalbundesanwalt Eric Holden bezeichnete diese Verhörmethoden als Folter.

Die CIA gab damals an, den mutmaßlichen Al-Qaida-Terroristen Abu Zubaydah verhören zu wollen, der wenige Monate zuvor in Pakistan gefangengenommen worden war. Im Juli 2002 habe Rice dem damaligen CIA-Chef Tenet geraten, mit dem Verhör fortzufahren, falls das Justizministerium keine Einwände habe, schreibt die Washington Post.

Anfang vergangener Woche war bekannt geworden, dass der Geheimdienst CIA das simulierte Ertränken bei Verhören von mutmaßlichen Terroristen viel häufiger angewandt hatte als zuvor bekannt. Allein der als Chefplaner der Anschläge von 11. September 2001 geltende Chalid Scheich Mohammed sei 183 Mal im Jahr 2003 dieser Verhörmethode ausgesetzt worden, berichtete die New York Times. Die Zeitung bezieht sich dabei auf Memos des US-Justizministeriums.

Bushs Vizepräsident Dick Cheney hält die Methode noch immer für angemessen und forderte am Mittwoch die CIA auf, Dokumente zu veröffentlichen, die den Erfolg der Verhörmethoden belegen sollen. Cheney hält die von Präsident Barack Obama angeordnete Veröffentlichung von umstrittenen Memos für falsch. „Die Entscheidung war ein Fehler“, sagte er.

Quelle

Wieder einmal erlebe ich, wie ich dem iranischen Präsidenten Ahmadinejad beifällig zustimme und seine Worte voll und ganz unterstütze. Kein anderer hätte es besser schaffen können, die diskriminierenden rassistischen Überzeugungen der Europäer ans Licht zu bringen.

Was wir gestern beim Anti-Rassismus-Forum der UN erlebten, war das Aufbäumen von nacktem, kollektivem und tief verankertem islamophobischen Rassismus, eine koordinierte Zurschaustellung von fanatischem westlichem Chauvinismus. Eine Bande von europäischen Diplomaten, die sich wie eine Herde Schafe benimmt und dabei die vollständige Ablehnung jeder Form von Recht auf freie Rede und Diskussionskultur erkennen läßt. Präsident Ahmadinejad hat nichts als die Wahrheit gesagt  und einige allgemein anerkannte Wahrheiten ausgesprochen.

Israel ist tatsächlich ein rassistischer Staat.

Israel definiert sich selbst als den „jüdischen Staat“. Obwohl Juden keine einheitliche Rasse darstellen, ist die Gesetzgebung ihres Landes nach rassischen Gesichtspunkten orientiert. Das israelische Rechtssystem benachteiligt jene, die keine Juden sind. Und als wäre das noch nicht genug, erweist sich die israelische Armee den einheimischen Bewohnern des Landes gegenüber als mordlüstern und blutgierig. Aufgrund dieser institutionalisierten Diskriminierung darf man Israel als Apartheid-Staat betrachten und sollte eigentlich erwarten, daß das Genfer Anti-Rassismus-Forum in erster Linie dazu dient, sich mit Staaten wie Israel auseinanderzusetzen. Aber die tragische Wahrheit ist, daß Israel der einzige Staat ist, der nach Rassen unterscheidet. Und gestern konnten wir sehen, wie der „Westen“ es wieder einmal nicht schafft, sich dem einleuchtendsten humanistischen Aufruf zum Handeln zu stellen.

Es ist überflüssig zu  bemerken, daß Ahmadinejad´s Beschreibung der historischen Umstände, die zu der tragischen Geburt Israels führten, vollkommen zutreffend war.

Es war in der Tat jüdisches Leid, daß zur Gründung des Staates Israel führte. Es ist ebenfalls wahr, daß der jüdische Staat auf Kosten des palästinensischen Volkes gegründet wurde, dessen Angehörige in Wirklichkeit die letzten Opfer der der Nazi-Zeit sind, die immer noch leiden.

Worum es hier geht, ist ganz einfach. Europäische Diplomaten bewiesen gestern, daß sie die Wahrheit nicht ertragen können, wenn sie von einem Moslem ausgesprochen wird. Und so läßt sich korrekt argumentieren, daß diese Art von westlichen Diplomaten von vorne herein gar nicht an einem ‚Forum gegen Rassismus‘ hätte teilnehmen dürfen. Die Tatsache, daß sie sich intolerant verhalten haben, beweist, daß sie und die Regierungen hinter ihnen die Wurzel des gegenwärtigen Rassismus und insbesondere der Islamophobie sind.

Jene Europäer, die die Wahrheit aus dem Mund eines Muslimen nicht ertragen können, wären besser beraten, sich auf einer Konferenz zu treffen, auf der die Überlegenheit des Westens gefeiert wird. Ich bin sicher, daß in Tel Aviv und Jerusalem jedes Jahr einige solcher Veranstaltungen stattfinden.

Schließlich wäre noch anzumerken, daß die britische Regierung, wenn sie schon darauf besteht Delegierte zu einer solchen Konferenz zu schicken, sie besser sicherstellt, daß diejenigen, die mit einer solchen Aufgabe betraut werden, auch fähig sind, mit ausreichender sprachlicher Gewandtheit Diskussionsbeiträge zu liefern. Der britische Botschafter bei den Vereinten Nationen Peter Gooderham ist dieser Aufgabe eindeutig nicht gewachsen. Der Botschafter erklärte öffentlich: „Solch empörend antisemitische Äußerungen sollten vor einem Forum der UN keinen Platz haben“.

Botschafter Gooderham sollte uns unbedingt erläutern, wo genau er „Antisemitismus“ ausgemacht hat. Präsident Ahmadinejad hat sich nicht auf eine jüdische Rasse bezogen, auch nicht auf das Judentum. Er sprach auch nicht über das jüdische Volk, wenn überhaupt hat er dessen Leiden angesprochen.

Botschafter Gooderham, falls Sie es fertiggebracht haben, überhaupt nichts zu verstehen, während Sie sich aufführten wie ein Schaf in einer Herde: Präsident Ahmadinejad hat nur die Wahrheit über ein paar allgemein anerkannte Tatsachen gesagt.

Es würde uns in Zukunft einiges an Peinlichkeit ersparen, wenn britische Diplomaten dahingehend ausgebildet würden, die Komplexität der Welt der Gegenwart und die Ideologien, die diese Welt prägen, zu verstehen. Es würde es uns ersparen solchen als Diplomaten verkleideten Komikern zuzuhören, wie sie sinnlos Worthülsen ausspucken, die sie selbst nicht verstehen.

Lesen Sie die Rede von Ahmadinejad / Ahmadinedschad und beachten sie die Ergänzungen 

T:I:S, 22. April 2009. Übersetzt von  Hergen Matussik, Mitglied von Tlaxcala, dem Übersetzernetzwerk für sprachliche Vielfalt. Dank an den Steinmetz

Original: Ahmadinejad: „Read My Lips“, veröffentlicht am 21. April 2009. Über den Autor. URL dieses Artikels auf Tlaxcala: http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=7488&lg=de. Gespräch mit Gilad Atzmon auf SteinbergRecherche

Quelle

auf der UN-Konferenz gegen Rassismus (Durban II) laut staatlicher iranischer Presseagentur in englischer Übersetzung und in deutscher Weiterübersetzung?

1. [T]he post-World War II military invasions on Palestine which preceded the propping up of the entity, were explained by  “Jewish suffering”. 

Die militärischen Invasionen in Palästina nach dem 2. Weltkrieg, die der Abstützung der politischen Einheit [Israel] vorausgingen, seien durch „jüdisches Leiden“ erklärt worden.

2. “They resorted to military aggression to make an entire nation homeless under the pretext of Judaism…They sent migrants from Europe, the United States and other parts of the world in order to establish a totally racist government in the occupied Palestine.” 

„Sie griffen zu militärischer Agression, um unter dem Vorwand des Judentums eine ganze Nation heimatlos zu machen… Sie schickten Migranten aus Europa, den USA und andern Teilen der Welt, um eine völlig rassistische Staatsgewalt im besetzten Palästina zu etablieren.“

3. “And in fact, in compensation for the dire consequences of racism in Europe, they helped bring to power the most cruel and repressive racist regime in Palestine.” 

„Und als Ausgleich für die schrecklichen Folgen des Rassismus in Europa verhalfen sie dem grausamsten und repressivsten rassistischen Regime in Palästina zur Macht.“

 Quellen: presstv.ir , 20. April 2009, 15:55:39 GMT und presstv.ir , 20. April 2009, 15:06:48 GMT

Den Spiegel zum Beispiel schert nicht, was die staatliche iranische Presseagentur über die Rede schreibt. Er hat sich was Eigenes ausgedacht, das anti-jüdisch klingt, und zwei längst widerlegte fette Lügen über Ahmadinedschad hinzugefügt: Ahmadinedschad sei „für seine israelfeindlichen Ausfälle berüchtigt. So hat er den Holocaust geleugnet und gefordert, den jüdischen Staat ‚von der Landkarte auszuradieren‘.“ Siehe ausführlich unter Bundeszentrale für politische Bildung

T:I:S, 21. April 2009

Ergänzungen: Ein Redeausschnitt mit der Simultanübersetzung ins Englische bei CNN als Video, zweieinhalb Minuten. Teile der Rede, nach den Segenswünschen ab 3:12, ca. 7 Minuten, Video, Jewish & Israel News,  Zwischenrufe unterdrückt. Dank an Duckhome. Die vollständige Rede  als Video, United Nations Webcast, englisch simultan gedolmetscht; im Original ab der 4. Minute; in englischer Rohübersetzung als Text im Foreign Policy Journal. Dank an Ruedi. Die Rede in englischer Rohübersetzung als Text bei presstv.ir und als Text, Farsi, Original, zeitweilig überlastet. Dank an Schmidt-Polyglott 

Es ist das erste Mal, dass Deutschland eine Konferenz der Vereinten Nationen boykottiert, und sie tut es mit einigen wenigen Staaten zusammen, offenbar um jegliche Kritik an Israel zu verhindern.

Die erste Antirassismus-Konferenz der Vereinten Nationen seit acht Jahren beginnt heute in Genf. An der als Durban II bezeichneten Konferenz nehmen fast alle Staaten der Welt, darunter auch zahlreiche europäische Staaten teil. Die Bezeichnung Durban II gründet auf der Tatsache, dass die erste derartige Konferenz vor acht Jahren im südafrikanischen Durban stattfand. Die Konferenz endete mit einer Überraschung. Mit überwältigender Mehrheit der teilnehmenden Staaten wurde ein Abschlussdokument vereinbart, in dem auf das Leiden der Palästinenser unter “fremder Besatzung“ hingewiesen wurde. Vorher wurde auch darüber diskutiert, den Zionismus als Rassismus anzuprangern, was aber unter den Staatschefs nicht mehrheitsfähig war. Dennoch führte allein die Diskussion zur Abreise Israels und der USA, was dann als Eklat bezeichnet wurde. Aus Sicht der meisten teilnehmenden Staaten war aber nicht das Abschlussdokument oder die vorangegangene Diskussion der Eklat, sondern die Tatsache, dass es immer noch Staaten außerhalb Israels gibt, die dem Zionismus uneingeschränkt verbunden sind. Denn die Abschlussformulierungen vom 9.9.2001 waren durchaus differenziert und sicherlich nicht einseitig gegen Israel gerichtet, dazu einige Beispiele aus der Abschlusserklärung:

„Wir sind uns der Tatsache bewusst, dass die Menschheitsgeschichte als Ergebnis grober Menschenrechtsverletzungen voll von gravierenden Gräueltaten ist, und glauben, dass man zur Vermeidung künftiger Tragödien durch die Besinnung auf die Geschichte lernen kann. Wir rufen in Erinnerung, dass der Holocaust niemals vergessen werden darf. Aufs Tiefste betroffen, stellen wir religiöse Intoleranz gegen bestimmte Glaubensgemeinschaften sowie das Aufkommen feindlicher Handlungen und Gewalt gegen solche Gemeinschaften wegen ihres religiösen Glaubens und ihrer rassischen oder ethnischen Abstammung in diversen Teilen der Welt fest, was vor allem ihr Recht auf freie Glaubensausübung beschneidet.“

„Wir stellen auch mit größtem Bedauern die Zunahme von Antisemitismus und Islamfeindschaft in verschiedenen Teilen der Welt fest, sowie das Aufkommen rassistischer und gewalttätiger Bewegungen, die auf Rassismus und diskriminierenden Vorstellungen gegen Juden, Muslime und arabische Gemeinschaften basieren.“

„Wir sind besorgt über die Leiden der Palästinenser unter fremder Besatzung. Wir erkennen das unabdingbare Recht der Palästinenser auf Selbstbestimmung und Errichtung eines unabhängigen Staates an; und wir erkennen das Recht auf Sicherheit für alle Staaten der Region an, einschließlich Israels, und rufen alle Staaten zur Unterstützung des Friedensprozesses auf, um ihn zu einem schnellen Abschluss zu bringen.“

„Wir rufen zu einem gerechten, umfassenden und dauerhaften Frieden in der Region auf, in der alle Menschen nebeneinander existieren sollen und Gleichheit, Gerechtigkeit sowie international anerkannte Menschenrechte und Sicherheit genießen. Wir erkennen das Recht der Flüchtlinge auf freiwillige Rückkehr in ihre Häuser und Besitztümer in Würde und Sicherheit an, und drängen alle Staaten, eine solche Rückkehr zu ermöglichen.“

Das komplette Dokument ist einzusehen auf der offiziellen Seite der Konferenz:

http://www.un.org/WCAR/

Der Begriff “Zionismus“ kam im Abschlussdokument gar nicht vor und der Begriff “Israel“ lediglich zwei Mal; ein Mal, wie oben erwähnt, und bei zweiten Mal mit Hinweis auf den angestrebten Friedensprozess zwischen Palästinensern und Israelis.

Daneben gab es eine begleitende Konferenz nichtsstaatlicher Organisationen, den so genannten NGOs. Die hatten allerdings mit überwältigender Mehrheit jene Formulierung, dass Zionismus Rassismus ist, in ihrer alternativen Erklärung abgegeben, darunter auch NGOs aus fast allen europäischen Ländern. Am 9.9.2001 stand Israel als staatlicher Unterstützer von Rassismus weltweit in den Schlagzeilen (selbst wenn der deutsche Leser in solchen Fällen nur eine “abgeschwächte Version“ erfährt). Am 11.9.2001 war es kein Thema mehr. Andere Ereignisse hatten jegliche Schlagzeilen der Vortage verdrängt und sollten die Weltgeschichte in eine sehr kriegerische Epoche lenken.

Heute beginnt also die “Folgekonferenz“, und es war von vornherein klar, dass Israel nicht an einer Konferenz teilnehmen würde, in der sie dazu aufgerufen werden, Palästinensern zumindest einen klitzekleinen Teil ihres eigenen Land zurück zu geben. Und dass die USA jede Bewegung Israels mittragen, ist keine besonders neue Erkenntnis. Auch optimistische Kenner der Szene haben unter dem neuen US-Präsidenten Obana nichts anderes erwartet angesichts seines Kabinetts und Stabschefs im Weißen Haus. Allerdings haben einige wenige andere Länder ebenfalls die Teilnahme abgesagt; darunter auch Deutschland.

Hintergrund sei – so übereinstimmende Medienberichte (oder sollte man sagen Propaganda der Hofberichterstattung?) – angebliche antiisraelische Beschlüsse des Vorgängertreffens 2001. Bei solchen Propagandameldungen (oder sollte man von Lüge sprechen?) wird davon ausgegangen, dass die meisten Leser sich ohnehin kaum an eine Ereignis von vor acht Jahren erinnern können und die wenigsten im Abschlussdokument nachlesen werden. Tatsache ist, dass sich im Abschlussdokument von Durban I keine einzige antiisraelische Passage befindet!

Allerdings hat sich seit 2001 Einiges geändert. Israel hat seither Tausende von Zivilisten im Libanon und im Gaza-Streifen massakriert, dass selbst die Schweigsamkeit deutscher Medienanstalten und von Politikern das Ansehen Israels nicht retten konnten. Inzwischen regiert in Israel eine Koalition, die sich ganz offen zum Rassismus bekennt und nichts davon wissen will, dass Palästinensern irgendein Flecken Staat zuerkannt wird. Der Rassismus des amtierenden israelischen Außenministers ist derart offensichtlich, dass selbst deutsche Medien (und das will schon etwas heißen) das nicht mehr verheimlichen können.

Gleichzeitig ist die lächelnde Hoffnungsmaske des neuen US-Präsidenten gefallen. In aller Öffentlichkeit hat Obama einerseits faktisch zugegeben, dass die CIA unter seinem Amtsvorgänger gefoltert hat und andererseits sämtlichen Folterverbrechern in eigenen Reihen eine Amnestie gewährt. Eine Amnestie wäre ja kaum nötig gewesen, wenn es keine Folter im großen Ausmaß mit staatlicher Stützung gab. Damit hat Obama nicht nur das Gesicht der USA als Folterstaat zementiert sondern auch alle Staaten vorgeführt, die sich uneingeschränkter Treue zu den USA (und Israel bekennen), und das sind nicht mehr sehr viele Staaten.

Jene Staaten, die die Konferenz offizielle boykottieren, sind neben den USA und Israel nur noch Italien, Australien und die Niederlande. Laut Medienberichten hatte der deutsche Außenminister Steinmeier bis zuletzt versucht, auch Frankreich, Großbritannien, Schweden, Dänemark, Spanien und Tschechien auf die Boykottlinie einzuschwören, war aber gescheitert ist. Inzwischen fällt es selbst der deutschen Hofberichterstattung immer schwerer den von ihr so gern verwendeten Begriff der “Internationalen Staatengemeinschaft“ für die eigene Position zu missbrauchen, denn Russland, China, Indien und fast alle afrikanischen, südamerikanischen und asiatischen Länder (bis auf Israel) sind auf der Konferenz vertreten!

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad, der bereits am Sonntag mit dem Schweizer Bundespräsidenten Hans-Rudolf Merz zusammentraf, will heute auf der Konferenz eine Rede halten, auf die man gespannt sein darf. Es ist davon auszugehen, dass er einmal mehr den Zionismus als Rassismus anprangern wird, was niemanden erstaunen dürfte. Viel erstaunlicher ist es, dass angesichts der aktuellen israelischen Regierungen Deutschland nach wie vor jeden Schritt Israels mitträgt. Das lässt den Eindruck zu, dass die deutsche Politik auch gewillt ist, einen offen vorgetragenen Rassismus Israels zu unterstützen. Offenbar scheint dabei kaum jemanden aufzufallen, dass Deutschland sich damit zusehends isoliert in der “Internationalen Staatengemeinschaft“.

Die Genfer Konferenz soll am kommenden Samstag abgeschlossen werden. Es ist zu hoffen, dass dieses Mal mehr Zeit bleibt, über die Ergebnisse der Konferenz zu diskutieren, auch über die Ergebnisse der Abschlusserklärung von NGOs, die auch dieses Mal bei der Konferenz anwesend sein werden.

Wer wirklich gegen Rassismus ist, der muss jegliche Form von Rassismus bekämpfen, unabhängig davon, ob er im Namen des Islams, Christentums oder Judentums praktiziert wird. Ein Rassismus, der besagt, dass Nichtjuden als Staatsbürger Israels stets nur Bürger zweiter Klasse sein können, wird auf Dauer nicht zu verteidigen sein, selbst mit aller Medienmacht nicht! Aber wer zu spät kommt, den bestraft das Leben, hatte einst ein kluger Politiker gesagt. Das System, dass er damals vertrat, kam teilweise zu spät, so dass davon nur noch ein Rumpf übrig geblieben ist. Der westliche Kapitalismus, deren Vorkämpfer sich als besonders hartnäckig in der Verteidigung eines zionistischen Rassismus erwiesen haben, kommt aber offenbar noch viel zu später. Was wird von ihren Trümmern übrig bleiben?

Es wäre für den Weltfrieden hilfreich, wenn deutsche Politik sich im Übermut der eigenen Stärke nicht schon wieder auf die Seite des vermeintlichen “Endsieges“ schlägt, sondern in einer vernünftigen und sachlich logischen Politik Prinzipien und Werte verteidigt, die es wert sind, verteidigt zu werden. Und jene Prinzipien und Werte müssen auch dann verteidigt werden, wenn sie von der eigenen Seite oder vermeintlichen Verbündeten gebrochen werden.

Rassismus ist eine der schlimmsten Verbrecher aller Zeiten der Menschheitsgeschichte. Doch wer Rassismus bekämpfen will, der kann nicht einzelnen Staaten Sonderrechte diesbezüglich gewähren. Ein Zionismus, der besagt, dass Israel (in welchen Grenzen auch immer) ausschließlich ein Staat von Juden ist und Christen und Muslime daher zwangsläufig mindere Rechte haben werden, wird auf Dauer nicht zu verteidigen sein, selbst wenn Deutschland bis zuletzt daran festhält. Aber ein Staat im Nahen Osten, in dem Juden, Christen und Muslime gleichberechtigt gemeinsam für Gerechtigkeit, Frieden und Freiheit eintreten und der seine rassistische Vergangenheit ähnlich bewältigt, wie es Südafrika einst getan hat, könnte zum Vorbild für viele Staaten werden. Und warum sollte dann die nächste Anti-Rassismus-Konferenz nicht in Jerusalem stattfinden? Durban III in Jerusalem; das wäre eine Perspektive, die viel mehr Hoffnung verbreitet, als die dumme Lakaientreue gegenüber einem sich zunehmend aggressiver gebärdenden Zionismus.

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

Islam Inside

Smash Imperialism

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