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Jüdische Gemeinden sehen sich in ihrer Existenz bedroht. Der Grund: Freikirchliche und evangelische Gruppierungen werben gezielt um Juden aus Osteuropa, die nach Deutschland ziehen. Sie sehen sich durch die Bibel dazu aufgefordert. Ein alter Streit zwischen den Religionen flammt so neu auf.

Juden haben nicht nur mit dem Papst in Rom ein Problem. Sie betrachten auch Tendenzen im Protestantismus kritisch. Beispiel Köln: Die Synagogengemeinde der Domstadt hat „Anfragen“ an den Evangelischen Kirchenkreis gerichtet. Sie möchte wissen: Wie haltet ihr es mit der Mission unter Juden?

Stein des Anstoßes ist die missionarische Aktivität kleiner freikirchlicher und evangelikaler Gruppierungen vornehmlich unter Juden aus Osteuropa, die kaum in Deutschland Fuß gefasst haben. Sie werben, wie ein Sprecher der Synagogengemeinde berichtet, mit Sabbat-Gottesdiensten, jüdischen Themen und Gesängen um im mosaischen Glauben nicht gefestigte Personen. Dieses Vorgehen, so der Tenor der „Anfragen“, gefährde jüdische Gemeinden in ihrer Existenz.

Die Besorgnis bezieht sich zum einen auf die wachsende messianische Bewegung von Juden, die an Jesus Christus glauben und die sich – von Berlin ausgehend – zum Ziel gesetzt hat, alle Juden in Deutschland mit dem Evangelium zu erreichen. So hat schon 2007 der Berliner Pastor Wladimir Pikman, Leiter des ersten jüdisch-messianischen Zentrums in Europa, erklärt: „Das ist wunderbar, was Gott in Deutschland tut! Mittlerweile gibt es in fast jeder deutschen Stadt eine messianische (judenchristliche) Gemeinde oder einen solchen Hauskreis.“

Die Kölner Fragesteller haben auch eine in den evangelischen Landeskirchen aufgeflammte Debatte im Blick. Die Leitung der rheinischen Kirche sieht den Casus als so gravierend an, dass sie einen alten Synodenbeschluss über die Ablehnung der Judenmission „ohne Wenn und Aber“ bekräftigte.

Im Jahr 1980 wurde im Kurhaussaal zu Bad Neuenahr zum ersten Mal in der Geschichte des Protestantismus öffentlich gesagt: „Wir glauben die bleibende Erwählung des jüdischen Volkes als Gottes Volk und erkennen, dass die Kirche durch Jesus Christus in den Bund Gottes mit seinem Volk hinein genommen ist. Wir glauben, dass Juden und Christen je in ihrer Berufung Zeugen Gottes vor der Welt und voreinander sind; darum sind wir überzeugt, dass die Kirche ihr Zeugnis dem jüdischen Volk gegenüber nicht wie ihre Mission an die Völkerwelt wahrnehmen kann.“

Diese Aussage ist eindeutig, die innerkirchliche Debatte hat sie nicht beendet. Das gilt auch für die Evangelisch-Lutherische Landeskirche von Bayern. Ende 2008 hat sie eine Pflicht zur Unterstützung jüdischer Gemeinden postuliert und Aktivitäten mit dem Ziel einer Konversion von Juden zum Christentum als „undenkbar“ bezeichnet. Prompt kam Widerspruch.

 

Was besagt das Evangelium?

 

140 Pfarrer, Theologieprofessoren und Laien sahen die biblische Aufforderung in Frage gestellt, das Evangelium allen Menschen, auch den Juden zu bezeugen. Dieser Argumentation stellt die rheinische Kirchenleitung, quasi stellvertretend für die EKD, „Klarstellungen“ entgegen: Es gebe keine biblische Legitimation für eine heidenchristliche Judenmission mit dem Ziel der Bekehrung der Juden zu Jesus Christus und zur Taufe; der „Missionsbefehl“ (Matthäus 28, 19) rechtfertige keine Mission von Nichtjuden an Juden, sondern er fordere die Apostel auf, sich (als Juden, die sie sind) den nichtjüdischen Völkern missionierend zuzuwenden, um sie zu taufen und die Gebote Jesu zu lehren.

Unter „allen Völkern“ sind nach dieser Auslegung die nichtjüdischen Völker zu verstehen; es geht also um die Begründung der jüdischen „Heidenmission“ durch Jesus. Die von Paulus im Römerbrief ausgesprochene Hoffnung auf die „Rettung ganz Israels“ besage: die Rettung Israels geschehe an der Kirche vorbei, nämlich zu einer Zeit, in der die Kirche an ihr Ende gekommen sei, „weil bereits alle Völker dem Gott Israels die Ehre geben“ (1. Korintherbrief). Die Rettung ganz Israels ist somit die Sache Gottes und seines Messias.

Das Papier der rheinischen Kirchenleitung kommt zu dem Schluss: „Wenn eine Kirche die Rettung Israels zu ihren Aufgaben zählt, also z. B. Judenmission betreibt, maßt sie sich somit an, was nach Überzeugung des Paulus Gott selbst vorbehalten bleibt.“ Im Klartext heißt das: Die „Hoffnung“ im Römerbrief ist das schlagkräftigste biblische Argument gegen jede Form der Judenmission; Christen haben dem Judentum nichts voraus, vielmehr bilden sie zusammen mit Juden eine Solidargemeinschaft der Wartenden. In diesem Sinne hat die rheinische Landesssynode 1996 dem Grundartikel ihrer Kirchenordnung hinzugefügt: „Mit Israel hofft sie auf einen neuen Himmel und eine neue Erde.“

 

Alleine schon das Wort „Judenmission“ gilt als Tabu

 

Aus biblisch-theologischen Gründen ist also eine Absage an die Judenmission gefordert, diese Absage allein mit dem Hinweis auf die Shoa zu begründen, wäre unzureichend. Schon das Wort „Judenmission“ ist ein unglücklicher Begriff„Mission“, schrieb Karl Barth in seiner Kirchlichen Dogmatik, „ist gerade nicht das Zeugnis, das sie Israel schuldig ist.“ Der Rabbiner Robert Raphael Geis wurde 1964 in einem Brief an den Theologen Helmut Gollwitzer noch konkreter: „Einmal hatte die Kirche die Chance des Christusbekenntnisses gegenüber uns Juden: im Dritten Reich. Diese Chance ist nicht wahrgenommen worden, sonst hätten Tausende und Abertausende von Christen für uns und mit uns in den Tod gehen müssen. Menschliche Scham sollte eine Benutzung des Zeugnischarakters des Christentums gegenüber dem Judentum in dem von Ihnen gebrauchten Sinn verbieten.“ Der Rabbiner Nathan Peter Levinson, ein Pionier des christlich-jüdischen Gesprächs, sprach von Judenmission als „Holocaust mit anderen Mitteln“.

Schon als Gast der denkwürdigen Synodal-Tagung im Januar 1980 zu Bad Neuenahr hatte Levinson gesagt: „Ich sehe nicht, weshalb einige von Ihnen die Notwendigkeit der Judenmission gerade in diesem Lande sehen und nichts Besseres zu tun haben, als die wenigen Juden, die noch hier sind, aus ihrem Glauben herauszuholen. Ich bin darüber immer wieder erschüttert, und es sind andere Juden auch, und ich möchte nicht, dass auch in Zukunft unser Gespräch daran scheitern soll. Man kann auch Menschen zu Tode lieben?“ Eine Anspielung auf das, was im ausgehenden 19. Jahrhundert die evangelischen Vereine für Mission an den Juden einst verkündeten: Aus „Mitleid“ mit dem jüdischen Volk müsse alles getan werden, damit es einsehe, dass auch ihr Heil nur in der Annahme des Glaubens an Jesus als den Messias zu finden sei.

Eine ähnliche Intention verfolgt noch heute die von Papst Benedikt XVI. im vergangenen Jahr formulierte Karfreitagsfürbitte für die außerordentliche Form des römischen Ritus, mit der der Pontifex den katholischen Traditionalisten entgegen zu kommen suchte: „Lasst uns beten auch für die Juden, dass Gott, unser Herr, ihre Herzen erleuchte, damit sie Jesus Christus als den Heiland aller Menschen erkennen.“ Auf jüdischer Seite war das Entsetzen groß. Der jüdisch-katholische Dialog stockte. Der Vatikan wies den Vorwurf zurück, er rede einer Judenmission das Wort. Was aber ist heute das „Zeugnis“, das Christen gegenüber Juden ablegen können?

Die Antwort aus der evangelischen Kirche im Rheinland: Es gehe um ein dialogisches Zeugnis und um ein Zeugnis der Tat im Geist der Geschwisterlichkeit. Die Diskussion um die Judenmission geht weiter.

Quelle

Von Jonathan Cook, 11.03.2009 – ZNet

Canada Park. Der Frühling hat früh Einzug gehalten. Die Israelis strömen in die populärsten Freizeitanlagen des Landes. Canada Park liegt einige Kilometer nordwestlich von Jerusalem. Die Besucher der Freizeitanlage genießen das spektakuläre Panorama, die Waldpfade, die Mountainbike-Strecken, die Höhlen und idyllischen Picknick-Areale.

Eine Serie von Schildern gibt Auskunft über die historische Bedeutung der Landschaft und einer handvoll alter Gebäude – in biblischer, römischer, hellenistischer oder ottomanischer Hinsicht. Wenn überhaupt achten nur wenige Besucher auf die Steinblöcke, die überall im Park verstreut liegen.

Eitan Bronstein ist Direktor der Organisation Zochrot (Erinnerung). Er sieht seine Aufgabe darin, die Israelis und ausländischen Besucher über die verborgene – palästinensische – Vergangenheit des Parks zu instruieren.

„Tatsächlich liegt der Park überhaupt nicht in Israel – auch wenn einem das nie klar wird“, sagt er einer Gruppe von 40 Italienern, die Bronstein an diesem Wochenende auf eine Tour führt. „Dies hier ist Teil des Westjordanlandes und wurde im Krieg 1967 erobert. Doch die Präsenz der Palästinenser – und ihre Vertreibung – wird hier auf den Schildern völlig ignoriert“.

Zochrot versucht, die Israelis zudem an die Nakba zu gemahnen, an die Vertreibung hunderttausender Palästinenser während der Gründung Israels, 1948.

Die meisten Israelis mögen Bronsteins Touren nicht. Dies zeige, so Bronstein, wie weit sie noch davon entfernt seien, die Notwendigkeit territorialer Kompromisse zu begreifen – Kompromisse, die nötig seien, um ein Friedensabkommen mit den Palästinenser, wie es derzeit von der neuen US-Regierung unterstützt wird, zu erzielen.

Nicht weit von der Parkgrenze entfernt liegen die Reste eines stattlichen Gebäudes. Es handle sich um ein römisches Badehaus, sagt das Schild. Doch es ist das, was von dem palästinensischen Dorf Imwas noch erkennbar ist, das einst auf den Ruinen des biblischen Dorfes Emmaus errichtet worden war.

Man sieht die Spuren eines Friedhofes und verstreute Trümmer von Dorfgebäuden, von einem Café, einer Kirche, von zwei Moscheen und einer Schule.

Die 2000 Palästinenser, die hier einst lebten, wurden zusammen mit den 3500 Bewohnern der beiden Dörfer Yalu und Beit Nuba vertrieben, als die israelische Armee diese Region in der Westbank von Jordanien eroberte. Heute leben die Dorfbewohner und ihre Nachfahren als Flüchtlinge – die meisten in Ost-Jerusalem oder nahe Ramallah.

An dem Ort, an dem die drei Dörfer einst standen, wurde ein Park angelegt. Eine internationale Zionistische Organisation (der Jüdische Nationalfonds) finanzierte den Park mit $15 Millionen. Das Geld stammte aus Spenden kanadischer Juden.

Der Parkeingang ist nur eine Fahrminute von der hektischsten Autobahn Israels entfernt, die Jerusalem mit Tel Aviv verbindet.

Überall in Israel findet man ähnliche Parks, die auf den Ruinen palästinensischer Dörfer errichtet wurden. Allerdings wurden diese Dörfer schon als Folge des Krieges von 1948 zerstört, mit dem Israel gegründet wurde. Der israelische Historiker Ilan Pappe bezeichnet die Auslöschung palästinensischer Geschichte in großem Stil als staatlich organisierten „Mord an der Erinnerung“ (Memorizid).

Doch Canada Park ist noch weit heikler für Israel, da der Park außerhalb der international anerkannten Grenzen des Staates Israel liegt. Die Vertreibung der palästinensischen Bewohner, so Herr Bronstein, war ein Akt der vorsätzlichen ‘ethnischen Vertreibung’ von Bewohnern, die keinerlei Widerstand leisteten.

„Wir haben Fotos, (die zeigen) wie die israelische Armee die Vertreibung durchführte“, sagt er seiner Touristengruppe und hält eine Reihe beschichteter Fotokarten hoch.

Der Berufsfotograf Yosef Hochman hatte die Szenen damals festgehalten. Man sieht Kolonnen flüchtender Palästinenser, die ihren Besitz auf dem Kopf tragen. Man sieht Armeeoffiziere im Streit mit einer älteren Frau, die sich weigert, ihr Haus zu verlassen, und man sieht, wie Bulldozer sich nähern, um die Dörfer zu zerstören.

Herr Bronstein sagt, die Zerstörungswelle sei damit zu erklären, dass es der israelischen Armee im Krieg 1948 nicht gelungen war, die Region zu erobern. Das Gebiet geht in das ehemalige vorgerückte Latrun1über. Heute ist Latrun ein Teil Israels.

„1948 hielten israelische Kommandeure die Eroberung dieser vorgerückten Region für vital, um den sicheren Korridor zwischen Tel Aviv und Jerusalem zu erweitern. 1967 bekamen sie eine zweite Chance und waren verzweifelt bemüht, es diesmal zu schaffen“.

Uzi Narkiss war einer der führenden Generäle des 1967-Krieges. Er schwor, das vorgerückte Latrun werde nie zurückgegeben. Die Einrichtung des Canada Park war Israels Art und Weise, das Gebiet zu annektieren, so die Organisation Zochrot.

Seit 2003 fordert Herr Bronstein, dass der Jüdische Nationalfonds zusätzliche Hinweisschilder anbringt, auf denen die palästinensische Geschichte des Parks zum Ausdruck kommt.

Das römische Badehaus, so Bronstein, sei nur deshalb zum Vorschein gekommen, weil dessen Grundmauern nachträglich ausgegraben wurden. Jahrhundertelang war die Struktur darüber ein bedeutender heiliger Ort der Palästinenser gewesen: der Schrein von Obeida Ibn al Jarah, eines arabischen Kriegsherrn, der im 7. Jahrhundert zur Eroberung Palästinas beigetragen hatte.

Der Jüdische Nationalfonds, die zivile Administration und die Militärregierung der Westbank waren schließlich bereit gewesen, zwei neue Schilder aufzustellen, die die Dorfmitte von Imwas und Yalu markierten. Dies geschah jedoch erst, nachdem Zochrot vor Gericht gezogen war. Das Experiment ‘Offenheit’ dauerte nicht lange. Nach wenigen Tagen war das Schild in Imwas teilweise mit schwarzer Farbe übermalt. Kurz darauf verschwanden beide Schilder.

„Man sagte uns, dass wahrscheinlich Schrotthändler für den Diebstahl der Schilder verantwortlich seien“, so Herr Bronstein. „Das ist ein wenig schwer zu glauben, zumal die offiziellen Schilder daneben bis heute existieren“.

Zochrot erwägt, die Kampagne auszuweiten und die die kanadischen Spender auf die gemäß internationalem Recht unrechtmäßige Verwendung ihrer Gelder aufmerksam zu machen: Im Grunde wurde dieser Teil der Westbank von Israel annektiert. Herr Bronstein glaubt, dass vielen nicht klar ist, wie ihre Spenden verwendet wurden.

Er bereitet sich auf ein weiteres Verfahren gegen den Jüdischen Nationalfonds vor – mit der Forderung, die fehlenden Schilder wieder aufzustellen und Schilder dieser Art auch in Parks innerhalb Israels aufzustellen, um der palästinensischen Dörfer zu gedenken, die von der israelischen Armee nach dem Krieg von 1948 zerstört wurden.

Laut Zochrot liegen 86 palästinensische Dörfer unter Parks des Jüdischen Nationalfonds begraben. Die Ländereien von 400 weiteren zerstörten palästinensischen Dörfern wurden rein jüdischen Gemeinden zugeschlagen. Die Organisation Zochrot besteht aus mehreren hundert Aktivisten. Regelmäßig wählen sie ein zerstörtes Dorf aus und fahren mit palästinensischen Flüchtlingen an diesen Ort, um ein handgemachtes Schild, auf dem der Name des Dorfes auf Arabisch und Hebräisch steht, anzubringen. Nach ein paar Tagen sind die Schilder jedesmal verschwunden.

Herr Bronstein glaubt, dass Schilder, die von offiziellen Behörden aufgestellt werden, mehr Eindruck machen, um das Denken der Israelis zu öffnen.

„In einem kürzlichen Zeitungsinterview gab ein hoher Offizieller des Jüdischen Nationalfonds zu, dass es schwer sein wird, unsere Kampagne zu stoppen“, sagt er. „Wir glauben, dass es langsam gelingen wird, den Israelis klarzumachen, dass ihr Staat auf Kosten eines anderen Volkes existiert. Nur dann werden die Israelis wahrscheinlich bereit sein, darüber nachzudenken, Frieden zu schließen“.

Eine weitere Version dieses Artikels erschien im Original auf The National ( www.thenational.ae ) in Abu Dhabi.

Fußnoten

Warum ich nicht Vorsitzender des Nationalen Nachrichtlichen Rates und Berater der neuen US-Regierung werde

Von Chas Freeman
Der ehemalige US-Botschafter in Saudi Arabien und China, Chas Freeman, sollte Vorsitzender des einflußreichen Nationalen Nachrichtendienstlichen Rats werden und US-Präsident Barack Obama beraten. Da er die Aggressivität der israelischen Regierung kritisiert hatte, war Freeman in den vergangenen zwei Wochen zur Hauptzielscheibe der mächtigen Israel-Lobby in den USA geworden, die Dutzende Senatoren und Abgeordnete gegen ihn in Stellung brachte (siehe jW vom 12.3.2009). Diese warfen Freeman zu große Nähe zu den arabischen Staaten vor und sprachen ihm die »Fähigkeit zur objektiven Analyse« ab. Entnervt trat Freeman am Dienstag zurück, nicht ohne eine aufschlußreiche Erklärung abzugeben. junge Welt dokumentiert daraus Auszüge in einer Übersetzung von Rainer Rupp.

Die Verleumdungen gegen mich, und die leicht zurück verfolgbaren E-Mail-Spuren zeigen schlüssig, daß es eine mächtige Lobby gibt, die entschlossen ist, die Verbreitung jeder anderen Meinung als ihre eigene zu verhindern, und die noch weniger dazu bereit ist, amerikanisches Verständnis für Entwicklungen und Ereignisse im Nahen Osten zu dulden. Die Taktiken der Israel-Lobby stellen Höhepunkte der Schande und Unanständigkeit dar, sie schließen Rufmord ebenso mit ein wie selektive falsche Zitate, vorsätzliche Verfälschung der Fakten, Fabrikation von Unwahrheiten und vollkommene Mißachtung der Wahrheit. Das Ziel dieser Lobby ist die Kontrolle des politischen Prozesses durch die Ausübung eines Vetos gegen die Ernennung von Personen, die nicht ihrer Meinung sind. Die Lobby will, daß die politische Analyse durch politische Korrektheit ersetzt wird und den Amerikanern und ihrer Regierung alle Entscheidungsmöglichkeiten genommen werden, mit Ausnahme von denen, die die Lobby bevorzugt.

Es liegt schon eine besondere Ironie darin, wenn mir vorgeworfen wird, daß ich angeblich zu sehr auf die Meinungen ausländischer Regierungen und Gesellschaften höre. Dieser Vorwurf wird ausgerechnet von einer Gruppe von Leuten erhoben, die selbst nicht deutlicher die Politik einer ausländischen Regierung unterstützen könnte, nämlich die der israelischen Regierung. In der amerikanischen Öffentlichkeit ist es ebenso unmöglich wie in der Regierung, politische Optionen für den Nahen Osten zu diskutieren, die der herrschenden Fraktion in der israelischen Regierung nicht genehm sind. Den Hardlinern in Israel wird erlaubt, eine politische Richtung einzuschlagen, die letztendlich die Existenz des israelischen Staats bedroht, davon bin ich überzeugt. Aber niemand in den Vereinigten Staaten darf das sagen. Das ist nicht nur eine Tragödie für die Israelis und ihre Nachbarn im Nahen Osten. Es fügt auch der nationalen Sicherheit der USA zunehmend Schaden zu.

Die unerhörte Aufregung, die dem Bekanntwerden meiner Kandidatur folgte, wirft ernste Fragen darüber auf, ob die Obama-Administration in der Lage sein wird, ihre eigenen Entscheidungen zur Nahost-Politik und zu den damit verbundenen Fragen zu treffen. Ich bedauere, daß meine Bereitschaft, der neuen Regierung zu dienen, dazu geführt hat, daß Zweifel an ihrer Fähigkeit geweckt wurden, die Maßnahmen zu überlegen und zu treffen, die am besten den Interessen der Vereinigten Staaten dienen und nicht denen der Lobby, die fest entschlossen ist, den Willen und die Interessen einer ausländischen Regierung durchzusetzen.thecable.foreignpolicy.com/posts/2009/03/10/freeman_speaks_out_on_his_

Quelle

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

Islam Inside

Smash Imperialism

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