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Es ist wie ein Katz-und-Maus-Spiel: seit Jahren geistert die Behauptung durch die Presse, dass die „die Muslime“ den Terror, der angeblich im Namen des Islam ausgeübt wird, nicht verurteilten. Man kann auf die Demonstrationen verweisen, die als Folge des 11. September überall in der islamischen Welt – auch in Teheran stattfanden, man kann auf die entsprechenden Verlautbarungen verweisen, es hilft nichts. ……
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Die Terrorangriffe auf Mumbais Fünf-Sterne-Hotels waren gut geplant. Allerdings war keine große logistische Intelligenz nötig, denn alle Ziele waren ‘weiche Ziele’. Man wollte eine Katastrophe erzeugen, um die Scheinwerfer auf Indien und dessen Probleme zu lenken. Das ist den Terroristen gelungen. Die Identität der Gruppe mit den schwarzen Kapuzen bleibt weiter mysteriös.

Die ‘Deccan Mujahedeen’, hatten in einer Pressemitteilung mittels E-Mail, die Verantwortung übernommen. Der Name ist neu. Sicher wurde er für die Aktion erfunden. Es gibt viele Spekulationen. So behauptet ein hoher indischer Marineoffizier, die Angreifer (die mit dem Schiff M V Alpha nach Indien kamen) hätten Verbindungen zu somalischen Piraten. Damit will er andeuten, dass es sich um einen Racheanschlag handelt. Die Indische Marine hatte vor wenigen Wochen eine erfolgreiche aber blutige Aktion gegen die Piraten im Arabischen Golf durchgeführt, bei der es viele Opfer gab.

Indiens Premier Manmohan Singh, besteht darauf, die Basis der Terroristen läge im Ausland. Die indischen Medien sind ein Echo seiner Argumentationslinie: Pakistan (siehe Lashkar-e-Taiba) und die Taliban stehen auf der Liste der üblichen Verdächtigen.

Es handelt sich um eine bedachte Ausrede, die der politischen Imagination des offiziellen Indiens entspringt. Zweck dieser Ausflucht ist es, die Möglichkeit zu leugnen, dass der Terror ein indisches Gewächs sein könnte und ein Produkt der Radikalisierung junger indischer Muslime, die das politische System Indiens aufgegeben haben. Aber um dies zu akzeptieren, müssten Indiens politische Doktoren sich selbst kurieren.

Wie die CIA vor kurzem deutlich machte, ist Al Kaida eine Organisation im Niedergang. Es war ihr nicht möglich, einen zweiten Anschlag durchzuführen, der auch nur vage an den 11. September heranreichte.

Ihr oberster Führer, Osama bin Laden, ist wahrscheinlich tot (in die US-Präsidentschaftswahlen 2008 griff er auf alle Fälle nicht mit seinem üblichen Markenzeichen – einer Videobotschaft – ein). Sein Stellvertreter belässt es bei Drohungen und Drohgebärden.

Aber was ist mit Pakistan? Das pakistanische Militär ist massiv in die Aktionen an der Nordwest-Front involviert – wo der Afghanistankrieg auf Pakistan überschwappt und das Land destabilisiert. Die derzeit in Pakistan herrschenden Politiker unternahmen mehrere Versuche, sich mit Indien gut zu stellen. Die (Terror-)Gruppe Lashkar-e-Taiba scheut sich normalerweise nicht, sich zu ihren Anschlägen zu bekennen. Im Falle der Angriffe von Mumbai weist sie jedoch jede Beteiligung weit von sich.

Warum wäre es so überraschend, wenn es sich bei den Tätern um indische Muslime handelte? Es ist kaum ein Geheimnis, dass der ärmste Sektor der muslimischen Gemeinde (Indiens) voller Zorn ist. Sie sind zornig über die systematische Diskriminierung und die Gewalttaten gegen sie. 2002 kam es im leuchtenden indischen Bundesstaat Gujarat zu einem Progrom gegen Muslime. Es war nur eine Episode von mehreren – und sie wurde am besten untersucht. Der Ministerpräsident von Gujarat und der lokale Apparat des Bundesstaates unterstützten die Untersuchung.

Hinzu kommt die chronische Wunde Kaschmir. Die indischen Truppen behandeln die Provinz seit Jahrzehnten wie eine Kolonie. Sie verhaften willkürlich, vergewaltigen und foltern Einwohner Kaschmirs. Es passiert täglich. Die Zustände sind weit schlimmer als die in Tibet. Doch der Westen zeigt wenig Sympathie. Der ‘Schutz der Menschenrechte’ ist im Westen sehr stark instrumentalisiert.

Die indischen Geheimdienste sind sich all dessen bewusst und sollten ihre politische Führung nicht beim Fantasieren helfen. Am besten wäre es zuzugeben, dass es im Land schwere Probleme gibt. Indien hat 1 Milliarde Bürger. 80 Prozent Hindus, 14 Prozent Muslime. Man könnte die große Minderheit der Muslime nicht „ethnisch säubern“, ohne einen ausufernden Konflikt zu provozieren.

Das alles ist in keinster Weise eine Rechtfertigung für Terrorismus. Jedoch sollten die Ereignisse zumindest dazu führen, dass die Führer Indiens gezwungen sind, ihren Blick auf das eigene Land zu lenken und auf die vorherrschenden Bedingungen. Die ökonomischen Unterschiede sind tiefgreifend. Die absurde Vorstellung, der globale Kapitalismus werde positiv nach unten durchsickern (‘trickle-down effects’) und die meisten Probleme lösen, ist heute als das entlarvt, was sie immer war: ein Feigenblatt, das die neuen Formen der Ausbeutung verbergen sollte.

Quelle

Es sieht ganz danach aus, dass in Mumbay (ehemals Bombay) der nächste Waffengang nach Pakistan vorbereitet wird. Als Präsident will Obama Pakistan angreifen, „wenn wir schlüssige Hinweise auf Zielpersonen haben und Präsident Musharraf nicht handelt, dann werden wir es tun, … Ich werde nicht zögern, militärische Gewalt anzuwenden, um Terroristen zu beseitigen, die eine direkte Bedrohung Amerikas darstellen.“ meldete die Welt schon am 2.8.07.

Wie am 11.9. kommt nun wieder pünktlich nach der Wahl wie bestellt der entsprechende massive Terroranschlag. Am 27.11. meldet Telepolis, dass die „Angreifer Marineeinheiten …zum Verwechseln ähnlich gewesen sein“, mit 4 Schnellbooten kamen, und sehr professionell vorgingen. Ein Angreifer mit pakistanischer Nationalität wurde festgenommen und sagte aus, dass er angeblich von Lashkar-e-Toiba ausgebildet worden sei, einer Gruppe, die „1989 vom pakistanischen Geheimdienst gegründet worden sein soll“. Dies alles roch nach einem Angriff unter falscher Flagge.

Auch die Meldung vieler Zeitungen, dass die Angreifer Jugendliche waren, wies auf einen Angriff von einer von Provokateuragenten geschulten Truppe hin. Wenn der Angriff tatsächlich von Pakistan geplant wurde, warum sollten die sich mit all diesen Ähnlichkeiten und einer Person mit pakistanischer Nationalität verraten?

Prompt ging dieser Schwachsinn am 28.11. weiter. Inforkrieg übersetzt mehrere große englische und amerikanische Tageszeitungen, die den Angriff als ein Werk von al Quaida ansehen. Der BBC meldet: „Vorhergehende Augenzeugenberichte aus den Hotels legen nahe, dass die Angreifer auf Leute mit britischen und amerikanischen Pässen abzielten. … Falls die Berichte stimmen, deutet dies laut unserem Korrespondenten für Sicherheitsfragen Frank Gardner auf ein islamistisches Motiv hin – Anschläge die von al-Kaida inspiriert oder koordiniert wurden.“

Inforadio bemerkt zu der VBBFC-Meldung: „Wirklich? Vielleicht sollte sich der „Korrespondent für Sicherheitsfragen“ der BBC nach einem anderen Job umsehen, denn die Faktenlage widerspricht direkt vergangenen angeblichen al-Kaida-Anschlägen. Seit wann nimmt al-Kaida Geiseln? Seit wann bleiben sie so lange vor Ort dass sie gefangengenommen werden können? Seit wann verwendet al-Kaida Granaten anstatt Sprengsätze oder Selbstmord-Sprengsätze? Wenn die Anschläge auf britische und amerikanische Bürger abzielten, weshalb befand sich dann unter den mindestens 101 Getöteten nur ein britisches Opfer? Wenn die Anschläge britischen und amerikanischen Bürgern galten, warum feuerten die Terroristen dann laut Berichten mit AK-47-Gewehren wahllos in Menschenmengen die hauptsächlich aus Indern bestanden? Von 101 Opfern waren nur sechs Ausländer, der Rest waren Inder. Dies war kein gezielter Anschlag auf britische und amerikanische Bürger, es wird jedoch von den Medien als solcher präsentiert um eine koordinierte militärische Reaktion der Briten und Amerikaner zu rechtfertigen, die wohl aus verstärkten Bombardements in Pakistan und aus einer größeren Präsenz in Afghanistan bestehen wird.“

Die BBC-Meldung wurde von allen Medien übernommen. Die vereinigten Auftragsjournalisten die fälschen die Faktenlage doch immer dann,  wenn der Angegriffene mit selber dahinter steht und damit ein neuer Krieg vorbereitet wird. Infokrieg weiter: „Berichte tauchen nun auf in denen behauptet wird, dass die Terroristen mit Schnellbooten aus Karachi in Pakistan kamen.“ Indiens Premier warnt schon seine Nachbarn und Pakistan dementiert.

Der London Guardian berichtet: „Es ist wahrscheinlich dass die Anschläge Pakistan und deren Inter-Services Intelligence Agency (ISI) angehängt werden, wie auch vergangene islamistische Gräueltaten. US-Funktionäre im Bereich Antiterror glauben, dass manche Mitglieder des ISI eine Rolle bei einem Anschlag dieses Jahr auf die indische Botschaft in Afghanistan gespielt hatten.“

Nachdem Bush vergeblich versucht hatte, Iran anzugreifen, erklärte Russland, dass es dann zurückschießen werde. Also wollen die Amis erst Pakistan angreifen. Die Neocons um Bush und Obama herum schlagen auch vor, bei dem Angriff auf den Iran nicht erst auf die Reaktion von Russland zu warte, sondern gleich vorsorglich den Rest noch mit zu erledigen, also nach Pakistan dann Iran, Russland und China. Wenn wir schon beim Großreinemachen sind, dann wird auch gleich Somalia mitgemacht. Nun kann man doch prächtig von dem Finanzcrach ablenken.

Der Anschlag von Mumbai, egal von wo er auch ausging, dient nur den Kriegstreibern, die die Annäherungsversuche zwischen Indien und Pakistan wieder rückgängig machen möchten und Pakistan in die Katzenecke der Alliierten stellen wollen.

Quelle

„Die Menschen müssen ihre Aufmerksamkeit wo anders haben, während die kleine Gruppe der Elite ihre kriminellen Pläne ausführen.“ Es ist nicht zu glauben, wie die Medien sofort, ohne einen Beweis zu haben, Al-Kaida und natürlich Bin Laden für den Angriff in Mumbai verantwortlich machen. So schreibt „Der Schmiergel“ unter der Überschrift „Indische Attentäter spielen Bin Laden in die Hände“…….WEITERLESEN.
Nach den Net News Global vorliegenden Informationen handelt es sich bei den Angriffen in Mumbai um einen Machtkampf innerhalb des indischen Staates selbst. Eine Verschwörung aus Teilen des Sicherheitsapparates, speziell der indischen Marine, der Bundesregierung unter Ministerpräsident Manmohan Singh, sowie Nationalisten und fanatischen Hindu-Gruppen, soll die Bevölkerung zu Massakern unter sich selbst anregen, innere Spannungen erzeugen und somit die äussere Kriegführung gegen Pakistan und in der Golfregion unterstützen, anheizen und politisch ermöglichen. Anzeichen dafür sind:…….
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Auf CNN wurden Fotos von drei der Attentäter in Mumbai veröffentlicht, unter dem Hinweis, diese „zeigen möglicherweise Undercover-Polizisten“ („may show undercover police“). Einer der mutmasslichen Attentäter war erkennbar in eine Militäruniform gekleidet, ein anderer hatte Tarnfarbe nach Art von Marinesoldaten im Gesicht auftragen.Gestern war der pakistanische Aussenminister Shah Mehmood Qureshi zu Gesprächen mit der indischen Bundesregierung in Neu Dehli, zwecks einer friedlichen zukünftigen Kooperation der beiden Staaten. „Ich will friedliche Beziehungen mit Indien. Die Region hat gelitten, die Menschen haben gelitten. Wir müssen den Menschen Südasiens Hoffnung geben,“ so Qureshi in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem indischen Kollegen Pranab Mukherjee. Diese voraussehbare friedliche Entwicklung passt Einigen wohl nicht in ihre Interessen. …….WEITERLESEN.

Trotz Beweislage die auf einen anderen Urheber weist, bewerben die Konzernmedien den Krieg gegen den Terror und berichten über vermeintliche Verbindung zu Pakistan

Der Großteil der Konzernmedien hat sich wie besessen auf die Terroranschläge in Mumbai gestürzt und behauptet, jene wären das Werk von „al-Kaida“; dies trotz klarer Beweislage die auf einen anderen Urheber weist. Das Ereignis dient als Vorwand um die Bombardierungen in Pakistan zu intensivieren und um neue Unterstützung zu gewinnen für den schwächelnden Krieg gegen den Terror in Afghanistan. Die Unmittelbarkeit mit der die Medien „al-Kaida“ verantwortlich machten war ungeheuerlich; besonders da die Anschläge noch nicht einmal beendet waren bevor das altgediente Gespenst erneut als Rechtfertigung für den Krieg gegen den Terror bemüht wurde. Die TV-Sender nahmen die Gelegenheit wahr, haufenweise Blut, Panik und Authoritätsfiguren mit Schusswaffen in den Händen zu zeigen. Die einzige Bekenner-Mitteilung kam von den “Dekkan Mudschahedin” (das Dekkan-Plateau ist eine Gegend im südlichen Indien), aber die Presse versucht nun vehement den Eindruck zu erwecken, diese Erklärung sei eine Irreführung und die scheinbar allmächtige, mythische al-Kaida sei definitiv die Täterorganisation.

„Vorhergehende Augenzeugenberichte aus den Hotels legen nahe, dass die Angreifer auf Leute mit britischen und amerikanischen Pässen abzielten,“

berichtet die BBC.

„Falls die Berichte stimmen, deutet dies laut unserem Korrespondenten für Sicherheitsfragen Frank Gardner auf ein islamistisches Motiv hin – Anschläge die von al-Kaida inspiriert oder koordiniert wurden.“

Wirklich? Vielleicht sollte sich der „Korrespondent für Sicherheitsfragen“ der BBC nach einem anderen Job umsehen, denn die Faktenlage widerspricht direkt vergangenen angeblichen al-Kaida-Anschlägen. Seit wann nimmt al-Kaida Geiseln? Seit wann bleiben sie so lange vor Ort dass sie gefangengenommen werden können? Seit wann verwendet al-Kaida Granaten anstatt Sprengsätze oder Selbstmord-Sprengsätze? Wenn die Anschläge auf britische und amerikanische Bürger abzielten, weshalb befand sich dann unter den mindestens 101 Getöteten nur ein britisches Opfer? Wenn die Anschläge britischen und amerikanischen Bürgern galten, warum feuerten die Terroristen dann laut Berichten mit AK-47-Gewehren wahllos in Menschenmengen die hauptsächlich aus Indern bestanden? Von 101 Opfern waren nur sechs Ausländer, der Rest waren Inder. Dies war kein gezielter Anschlag auf britische und amerikanische Bürger, es wird jedoch von den Medien als solcher präsentiert um eine koordinierte militärische Reaktion der Briten und Amerikaner zu rechtfertigen, die wohl aus verstärkten Bombardements in Pakistan und aus einer größeren Präsenz in Afghanistan bestehen wird. Die London Times verkündet bereits fleißig, dass die Anschläge das Werk von Osama bin Laden wären:

„Das Abzielen auf Bombays luxuriöseste Hotels und eine dicht gedrängte Bahnstation trägt die Handschrift einer al-Kaida-Operation.“

Skeptische Stimmen konnten sich glücklicherweise Gehör verschaffen:

“Christine Fair, ranghohe Politikwissenschaftlerin und Expertin für Südasien bei der RAND Corporation, sagte mit Bedacht dass die Identitäten der Terroristen noch nicht bekannt sein können. Sie beharrte darauf dass der Stil der Anschläge und die Ziele in Mumbai darauf hindeuteten, dass es sich bei den Militanten wahrscheinlich um indische Moslems handelt die keine Verbindungen haben zu al-Kaida oder der gewalttätigen südasiatischen Terrorgruppe Lashkar-e-Taiba,”

berichtet der International Herald Tribune.

„Es ist absolut nichts daran das al-Kaida ähnelt,“

sagte sie über den Anschlag.

„Haben sie irgendwelche Selbstmord-Bombenattentäter gesehen? Und es gibt keine typischen Hinweise auf Lashkar. Die nehmen keine Geiseln und die benutzen keine Granaten.“

„Die Inder werden einen großen Anreiz haben, dies mit al-Kaida zu verbinden. Aber dies ist eine innenpolitische Angelegenheit. Dies ist nicht Indiens 9/11,“

sagte Fair. Der Terrorexperte Professor Bruce Hoffmann stimmte darin überein, dass der Angriff „nicht wirklich der Modus Opearandi von al-Kaida [war], nämlich Selbstmord-Anschläge.“

„Der Name an sich (Dekkan Mudschahedin) – falls es eine echte Gruppe ist – legt eine innenpolitische Agenda nahe,“

fügt der Report hinzu und betont eine mögliche Verbindung zu den Aufständen in Gujarat State in der Nähe von Mumbai vor sechs Jahren, die 2000 Moslems getötet hatten. Aber der Großteil der Medien berichtet wie besessen über vermeintliche al-Kaida und verbindet dies mit Barack Obamas Mandat, den von George W. Bush begonnenen Krieg gegen den Terror fortzuführen. Mike Rivero von WhatReallyHappened.com betont:

“FOX News und CNN berichten nun beide dass die ‚Terroristen‘, die Geiseln beim Oberoi-Hotel nahmen, gezielt Leute mit amerikanischen und britischen Pässen suchten. Also, ganz egal was die “Dekkan Mudschahedin” als ihr Ziel nennt, es ist die echte Agenda eine britische und amerikanische Reaktion zu provozieren.“

 

„Das Timing ist verdächtig, es geschieht genau dann wenn Bush einen Vorwand braucht um einen weiteren Krieg loszutreten mit dem sich Obama dann beschäftigen muss; es ist auch ein Timing welches Israel gelegen kommt, das Obama für einen wesentlich unwahrscheinlicheren [Präsidenten] hält der sich an neuen Kriegen für Israel beteiligt. Und: In den vergangenen paar Wochen hat Israel gnadenlos Gaza ausgehungert im Vorfeld einer offensichtlichen Militäraktion.“

Wie lange wird es dauern bis ein Zusammenhang zwischen der Terrorgruppe und Teilen der pakistanischen Regierung behauptet wird und Obama den idealen Vorwand hat, die Bombardements
in dem Land auszuweiten? Der London Guardian berichtet heute:

„Es ist wahrscheinlich dass die Anschläge Pakistan und deren Inter-Services Intelligence Agency (ISI) angehängt werden, wie auch vergangene islamistische Gräueltaten. US-Funktionäre im Bereich Antiterror glauben, dass manche Mitglieder des ISI eine Rolle bei einem Anschlag dieses Jahr auf die indische Botschaft in Afghanistan gespielt hatten.“

In unserem ersten Bericht über die Ereignisse sagten wir voraus, dass eine Verbindung zu Pakistan letztendlich als Grund genannt werden würde für eine Verschärfung der US-Aggression in dem Land durch Obama. Berichte tauchen nun auf in denen behauptet wird, dass die Terroristen mit Schnellbooten aus Karachi in Pakistan kamen. Die Bekenner-Botschaft von den Dekkan Mudschahedin wird vernachlässigt während die pakistanische Lashkar-e-Taiba in den Vordergrund gestellt wird. Indiens Premierminister sagte dass jene hinter den koordinierten Anschlägen gegen Mumbai von „außerhalb des Landes“ kämen und warnte „Nachbarn“, die anti-indischen Militanten Zuflucht gewähren. Damit war offensichtlich Pakistan gemeint. Das Mossad- Medienorgan Debka File verkündet bereits dass der “MV Alpha Frachter unter Verdacht steht, die Terroristen zu Mumbais Küste vom pakistanischen Karachi gefahren zu haben“. Die Medien beuten die Anschläge auch dahingehend aus, dass im Zuge der Panikmache über al-Kaida den Bürgern im Westen abermals vermittelt wird, dass sie sich im Namen der Terrorbekämpfung von Staatsbediensteten durchsuchen und herumschubsen lassen müssen.

Quelle

Worum geht es? Es geht darum, daß, unter dem Einfluss eines aufblühenden evangelikalen Christentums, das die Ansätze eines interkulturellen Zusammenlebens zwischen Christentum, Hinduismus und Islam zerstörte und die Kaiserkrone für das Empire sicherte. Wie Dalrymple in einem weiteren Buch ausführlicher dokumentiert, entwickelte sich zunächst ein gedeihliches, wie wir heute sagen würden, multikulturelles Zusammenleben: die Macht des Großmoguls war zwar längst nur noch eine nominelle, die sich auf das „Rote Fort“ von Delhi beschränkte, doch galt er immer noch als Indiens höchster Soverän…….WEITERLESEN.

Iraks Ministerpräsident Al-Maliki konnte die Abstimmung über sein »Sicherheitsabkommen« mit den USA wieder nicht durchs Parlament bringen

Wiederholt wurde am Mittwoch die geplante Abstimmung im irakischen Parlament über das von den USA geforderte bilaterale »Sicherheitsabkommen« verschoben. Der Vetrag regelt den Verbleib von US-Truppen im Irak bis mindesten 2011. Dabei sprach die Symbolik des Ortes für sich selbst, denn die Abgeordneten tagten unter den Augen der US-Besatzer in der von diesen kontrollierten sogenannten »Grünen Zone« im Herzen von Bagdad. Wa­shington will das Abkommen, weil es ihm freie Hand geben würde und es sich seinen Ende des Jahres auslaufenden Besatzerstatus nicht länger vom UNO-Sicherheitsrat bestätigen lassen müßte. Zugleich setzt sich die Al-Maliki-Regierung für das Abkommen ein, weil sie ohne den Schutz der US-Soldaten keine Chance hätte, in Bagdad zu überleben. Unterstützt wird der von den USA eingesetzte Premier im Parlament vom schiitischen und kurdischen Block, der zusammen über 140 von 275 Stimmen und somit über eine hauchdünne Mehrheit verfügt. Dem gegenüber steht die Opposition, die sich hauptsächlich aus dem sunnitischen Block zusammensetzt, der den Verbleib der Amerikaner ablehnt und eine Volksabstimmung (Referendum) über das US-irakische Sicherheitsabkommen fordert. Streit herrscht aber im Parlament darüber, ob für das Abkommen nicht die für Sicherheitsfragen in der Verfassung vorgesehene Zwei-Drittel-Mehrheit erforderlich ist.

Um späteren Anfechtungen der Rechtmäßigkeit des Abkommens vorzubeugen, fordert die Maliki-Regierung einen möglichst hohen Anteil von Ja-Stimmen bei der Abstimmung. Zu diesem Zweck hatten der schiitische und der kurdische Block am Mittwoch morgen im letzten Moment dem sunnitischen Block eine Kompromißlösung angeboten: Stimmt dieser für das Abkommen, könnte es per Gesetz an eine im Juli 2009 durchzuführende Volksabstimmung gebunden werden. Über beides sollte am Mittwoch paraellel abgestimmt werden. Daß es im letzten Moment doch nicht dazu kam und die Abstimmung auf den heutigen Donnerstag verschoben wurde, deutet auf massiven Protest der irakischen Regierung, bzw. der USA hin. Denn ein erst im Juli nächsten Jahres stattfindendes Referendum würde ein sechs Monate dauerndes Vakuum für den völkerrechtlichen Status der USA im Irak bedeuten. Zugleich fordert die sehr große Mehrheit der Iraker den sofortigen und bedingungslosen Abzug der Amerikaner. Und sowohl den USA als auch der Al-Maliki-Regierung ist klar, daß ein Referendum das Ende der aktuellen Schmierenkomödie von der angeblich demokratisch legitimierten US-Besatzung des Irak bedeuten würde.

Geredet hat mit dem Überlebenden nach eigener Aussage der Besitzer des Bootes, Wicharn Sirichaiekawat, und der sagte in dem Telefon-Interview mit dem International Herald Tribune dazu folgendes: Die Fischer auf ihrem Boot seien von den Indern erschossen worden, nicht von den „Piraten“. Der Kapitän sei in die Beine getroffen worden. Mehrere Fischer seien daraufhin ins Meer gesprungen. Die „BBC“ wiederum meldet, der Besitzer des Bootes, Wicharn Sirichaiekawat, habe Reportern in Bangkok eine ganz andere Geschichte erzählt. „Piraten“ hätten sich in zwei Schnellbooten dem Fischkutter genähert und seien „gerade erst dabei gewesen“ diesen zu entern, als die INS Tabar aufgetaucht sei.Die Marine Indiens liess „drei bis 4 Stunden“ („for about three to four more hours“) auf das nun als Fischerboot identifizierte Schiff feuern, solange bis es endlich sank. Eine schwere Explosion auf dem Boot bezeichnete die Marine Indiens als „Explosion eines Waffenlagers“………WEITERLESEN.

Einstmals gab es in der westlichen Welt den Wettstreit der westlich-kapitalistischen Ideologie mit dem Kommunismus, der sowohl als Feindbild diente als auch argumentativ und politisch niedergerungen wurde. Betrachtete man die gar nicht so lange zurück liegenden Aspekte des einstmaligen Wettstreits, dann muss man zu dem Schluss kommen, dass der Kapitalismus bereits jetzt gegen den Islam verloren hat.

Die Westliche Welt hat einstmals auf nahezu allen Ebenen einen Krieg gegen den “Kommunismus“ geführt. Anhänger jener Ideologie wurden verfolgt und zuweilen sogar ermordet. Aber im damaligen Wettkampf gab es dennoch eine ideologische Überlegenheit des Westens, die sich in vielen Aspekten widerspiegelte, an die man sich erinnern muss, um die heutige Entwicklung besser verstehen zu können.

Tatsächlich wurde der damalige Kampf von beiden Seiten sehr unerbittlich und geradezu mörderisch geführt. Aber die Westliche Welt hatte eine Überlegenheit die zusammengefasst “Freiheit“ hieß und das Freiheitsstreben des Menschen unterstütze. Das Problem heutiger junger Generationen besteht zuweilen darin, dass Sie mit den Symbolen der vergleichsweise jungen Vergangenheit wenig anfangen können. Aber jene Symbole sind Ausdruck einer Lebensqualität einer Realität, die sich mit unterschiedlichen Darstellern wiederholen kann.

Wer erinnert sich z.B. noch an Nicola Sacco und Bart Vanzetti? Es waren zwei aus Italien in die USA eingewanderte Arbeiter und aktive Mitglieder der linken Gewerkschaftsbewegung. Wegen eines Mordes, mit dem sie nichts zu tun hatten, wurden sie im Jahre 1920 angeklagt und nach einem äußerst zweifelhaften Gerichtsverfahren zum Tode verurteilt sowie hingerichtet mit dem heutigen Vorwurf des “Extremismus“. So gingen beide Seiten des damaligen ideologischen Kampfes miteinander um. Aber nicht nur die Brutalität der Westlichen Welt spiegelt sich in jenen beiden Personen wieder, sondern eben auch die ideologische Überlegenheit! Denn es waren die Intellektuellen, Musiker, Sänger und viele andere mehr, die in der westlichen Welt gegen jenes Unrecht protestierten, noch Jahrzehnte danach! Kurz vor dem 50. Todestag wurde in den 70er Jahren in Hollywood ein Film über Sacco und Vazetti gedreht. Zur Filmmusik gehört dieser Titel „Here’s to you Nicola and Bart“, gesungen von Joan Baez. Die Musik war von Ennio Morricone: „Here’s to Nicola and Bart – Rest for ever live in our hearts …” Franz Josef Degenhardt schrieb und sang die Deutsche Version: „Euer Kampf Nicola und Bart brannte weit und wurde Fanal…“

Diese kleine symbolhafte Geschichte erinnert an eine Zeit, in der zwar Kommunisten nicht Lehrer werden durften, aber dennoch konnten Bürger der Westlichen Welt erheblich freier für den Kommunismus eintreten, als es umgekehrt der Fall war! Und diese Überlegenheit der “Freiheit“ des Menschen spiegelte sich in vielen andern Lebensbereichen wieder. Keinem Westbürger war es verboten, die Ostsender zu hören, selbst wenn darin solche Hetzsendungen wie der “Schwarze Kanal“ ausgestrahlt wurden. Es war der Osten, welcher Angst davor hatte, dass man Westsender hört und sieht. Jeder Westbürger durfte frei in die östliche Welt reisen und bedurfte dafür keiner gesonderten Genehmigung seiner Heimat. Die Mauer wurde nicht von der westlichen Welt gebaut, sonder von der östlichen, die einen “Antifaschistischen Schutzwall“ errichtete. Denn der Westen hatte zweifelsohne das attraktivere Programm, dass es gar nicht nötig war, den Osten zu verbieten! Zudem konnte man im Westen alles kaufen (wenn man über das Geld verfügte), was im Osten nicht einmal dann möglich war, wenn man das Geld hatte. Auch in der Forschung und Entwicklung hatte man das „menschlichere“ Programm: die besseren Medikamente und Krankenhäuser, die bessere Energieversorgung, den besseren Umweltschutz. Der real existierende Sozialismus bzw. Kommunismus war rückblickend betrachtet chancenlos, obwohl er sich so viele Jahrzehnte gut gehalten hat. Und so gibt es jenes Feindbild nicht mehr, weil jener Feind niedergerungen wurde und sich zumindest ideologisch dem Kapitalismus unterworfen hat. Die bestehenden politischen Auseinandersetzungen erfolgen innerhalb der mehr oder weniger gleichen Ideologie nicht zwischen gegensätzlichen Ideologien, und es geht “lediglich“ darum, wer Anführer jener Ideologie sein darf; nicht mehr aber darum, welche Ideologie überlegen ist.

In diesem Feindbildvakuum offenbarte sich plötzlich eine der bis dahin wenig bekannten Schwächen des westlich-materialistischen Menschen- und Wertemodells: Es konnte ohne Feindbild nicht existieren. Daher wurde sehr komplex und mit unglaublichem Einsatz von Geld- und Personalmitteln an einem neuen Feindbild gestrickt. Wer war da geeigneter als der Islam und die Muslime?

Waren nicht Muslime optimal geeignet für den Vorwurf des Extremismus? Mit der extrem hohen Zahl an ungebildeten Muslimen verfügte man über ein hinreichendes Potential an leicht beeinflussbaren Menschen, die durch Führungsoffiziere (ein Begriff, der damals dem Osten vorbehalten war) zu Extremismus bewegt werden konnten. Und solche Extremisten sollten auch nicht Lehrerin werden – wenn sie nicht bereit waren, ihr Kopftuch abzulegen (merkwürdig nur, dass selbst die Kommunisten die ins Auge springende Parallele nicht bemerken). Jeder Westbürger war frei alle muslimischen Sender zu hören, alle muslimischen Autoren zu lesen (falls er eine muslimische Sprache sprach). Die eigenen “Islamexperten“, die eigenen Filmemacher, die eigenen Intellektuellen würden schon dafür sorgen, dass das Feindbild aufrecht erhalten werden kann. Auf jedes von Muslimen geschriebenen Buch zu Frieden und Liebe, würden 100 “Islamexperten“ hinreichend Bücher zu Hass verfassen. Zudem verfügte man über das enorme Potential an hinreichenden hörigen Königen und Prinzen, die genau jenen “Islam“ verbreiten sollten, wie ihn die westliche Welt benötigte. Der hasserfüllte hirnlose Wahabismus, der dem kleinen Dieb gegen alle islamischen Regeln die Hand abhackt und die großen Verbrecher unterstützt wird ausgerechnet von jenen Königen und Prinzen am Leben erhalten, die keinen einzigen Tag ohne Schutz der US-Soldaten in ihrem eigenen Land verbleiben könnten, ohne das sich ihr Volk gegen sie richtet.

Die westliche Überlegenheit betraf aber auch alle anderen Lebensbereiche. Der Westbürger dürfte überall hin reisen, während der Muslim die Erlaubnis seiner eigenen Regierung benötigte. Man hatte die besseren Medikamente, die bessern Krankenhäuser, die besseren Konsumgüter, die besseren Waffen, das bessere Finanzsystem, die bessere Energieversorgung, den besseren Umweltschutz, die bessere Sozialhilfe; kurz: das “menschlichere“ Programm. Der real existierende Islam sollte genau so chancenlos sein, wie einstmals der Kommunismus.

Doch in dieser Auseinandersetzung ist für die Westliche Welt etwas “schief“ gelaufen. Man hatte zwar die Schwachpunkte der Muslime genauestens studiert, hatte aber keine Ahnung vom Islam! Und im Laufe der letzten drei Jahrzehnte nach der Islamischen Revolution im Iran trat ein Islam auf, mit dem man nicht gerechnet hatte: Die Putzfrau mit Kopftuch war erträglich gewesen, aber die Hochschulabsolventin mit Kopftuch konnte man sich nicht vorstellen. Daher musste sie verboten werden. Das westliche Finanzsystem beruht auf dem selbstzerstörerischen Zinssystem. Der wahre Islam konnte dem ein Wirtschaftssystem entgegen stellen, das eine echte Alternative darstellt und nicht nur den Reichen nützt. Die Westliche Welt baute auf die Überlegenheit der materiellen Starke und Waffen, aber die islamische Revolution gewann die Herzen der Menschen (trotz unglaublicher Propaganda dagegen).

Den einfachsten Argumenten von Muslimen hatte die Westliche Welt nur noch Gewalt entgegen zu setzen, da jene Argumente wahr und somit ideologisch unschlagbar waren! Der Aufforderung, dass Juden, Christen und Muslime gleichberechtigt in Palästina leben sollen, konnte man nur noch eine derartig gewaltige Mauer entgegen setzen, dass selbst die Berliner Mauer daneben wie ein kleiner Zaun wirken würde, wenn sie noch existierte. Dem Argument „glaubt nicht denjenigen, die Mauern bauen, sondern denjenigen, die dahinter eingesperrt werden sollen“, konnte nur noch mit Verboten entgegen getreten werden. Zunächst wurden Vereine in Deutschland verboten; alle (noch) nicht verbotenen wurden durch “Beobachten“ eingeschüchtert, und dann hat die Westliche Welt jetzt sogar einen muslimischen Fernsehsender verboten! Ein deutscher Innenminister verbot den Sender Al-Manar, der bei arabischsprachigen Muslimen sehr beliebt ist! Die Zensur greift um sich, und das in einer Zeit, in der z.B. im Iran zunehmend der Sattelitenempfang frei gegeben wird. Wer die stärkere Ideologie hat, braucht die Schwächere nicht zu fürchten! Und inzwischen ist die Einreise in so manch westliches Land schwieriger, als in manch muslimische Länder geworden (auch für Westbürger).

Aber auch die Überlegenheit in den westlichen Domänen fing an zu wanken. Während die Pharmaindustrie im Westen immer öfter durch ihre Profitgier Schlagzeilen macht, versorgen immer mehr muslimische Länder ihre Bevölkerungen mit wirklich benötigten Medikamenten zu annehmbaren Preisen. Während das westliche Finanzsystem zusammenbricht und nur noch durch das grenzenlose Gelddrucken aufrecht erhalten werden kann, ist deren Auswirkung auf z.B. die Islamische Republik Iran unwesentlich! Und während die westliche Welt ihren Atommüll teilweise durch Uranmunition in muslimischen Ländern entsorgt, will sie es dem Iran verbieten, an der friedlichen Nutzung der Atomenergie zu forschen. Überall in der Westlichen Welt wurden Menschen für ein Verbrechen verurteilt, dass am 11.9.2001 in den USA stattfand, obwohl dessen Urheber bis heute noch gar nicht gerichtverwertbar bekannt sind! Und die USA selbst betreiben Foltergefängnisse speziell gegen Muslime, ohne dass es einen ernsthaften Aufschrei deutscher Politiker dazu gab, obwohl sie alle davon wissen! Ein Lied für die Folteropfer in Guantanmo gibt es nicht in der Westlichen Welt sondern nur noch in der arabischen Welt, deren Sender jetzt hier verboten werden.

Noch ist ein gewisser Vorsprung der Westlichen Welt vorhanden; daran gibt s keinen Zweifel. Aber die Entwicklung zeigt eindeutig, dass die materialistische Ideologie der Westlichen Welt am Ende ist und abbaut, während die auch die spirituell Dimension des Menschen berücksichtigen Ideologie des Islam zunehmend Anhänger gewinnt, zumal ihre Anhänger auch zu einer Selbstreinigung falscher Aspekte in der islamischen Welt beitragen.

Doch nicht alle westlichen Länder haben den gleichen Weg bestritten. So ist z.B. Spanien in den letzten Jahren einen Weg der Kooperation mit den Muslimen gegangen und hat (Zufall oder nicht) auch die eigenen Banken besser kontrolliert, was zu einer geringeren Auswirkung der Bankenkrise in Spanien geführt hat als z.B. in Deutschland. Und die nicht von den USA hörigen aber inzwischen auch kapitalistischen Länder, wie z.B. Russland, kaufen jetzt sogar westliche Unternehmen auf.

Der Islam ist keine Religion des Zwangs (wie ihn US-Wahabiten vorstellen) sondern der Kooperation mit Andersgläubigen. Muslime streben – so sie sich von falschen Traditionen befreit haben – stets die Selbsterziehung an, die im Resultat die Nächstenliebe zur Folge haben muss; auch die Nächstenliebe zum Nichtmuslim! Das islamische Wirtschaftsmodell unterstützt den Schwachen in der Gesellschaft, nicht den Reichen und Starken. Ein islamisches System baut auf dem “Fußvolk“ auf, nicht auf der “Elite“, denn es ist das “Fußvolk“, dass trotz seiner ohnehin schweren Lage zu noch mehr Entbehrungen bereit ist, wenn es aufrichtig und ehrlich behandelt wird, um das Land zu schützen. Die so genannte Elite hingegen ist i.d.R. nur darum bestrebt, ihren Reichtum auszubauen und zu keinerlei Opfern bereit. Der Islam berücksichtigt die spirituelle Dimension des Menschen und versklavt ihn nicht zu einem tierischen Triebebefriediger der möglichst viel zu konsumieren hat. Gleichzeitig verneint der Islam nicht die Bedürfnisse des Menschen sondern hebt sie auf die Stufe eines Gebets und Gottesdienstes. Er betrachtet den Menschen als ganzheitliches Wesen bestehend aus materieller und immaterieller Dimension, und alle System der Gesellschaft, sei es das Wirtschaftssystem oder das Gesundheitssystem, sind für den Menschen da und nicht umgekehrt.

Solch einer ganzheitlichen und vielen Aspekten bereits durchdachten Ideologie hat die Westliche Welt nichts mehr entgegen zu setzen außer Waffen, Mauern und Verbote, und in wenigen Jahrzehnten werden Historiker schreiben, dass der Untergang des Westens bereits heute absehbar gewesen ist, auch wenn die Honeckers von heute es nicht wahrhaben wollen. Dennoch stehen wir heute vor einer Wahl, welche die DDR-Bürger nicht hatten.

Wir können gemeinsam uns für ein menschenwürdiges System einsetzen, das als Vorbild für die westliche Welt wirken kann. Dazu müsste aber die heutige “Elite“ des Landes ihren sowohl das eigene Land als auch die Beziehungen zur muslimischen Welt gefährdenden, zuweilen sogar zerstörenden, Kurs aufgeben. Und die Aufforderung dazu muss vom Fußvolk kommen.

von Gideon Levy

Das israelische Friedenslager wurde in Sünde geboren und starb wegen einer Lüge: Es wurde als legitimer Sohn der Sünde der Besatzung geboren und starb als illegitimer Sohn der Lüge: „es gibt keinen Partner“, mit dem wir auf der andern Seite verhandeln können. Zwischen September 1967 und Oktober 2000 verbrachte es 33 Jahre mit einem tapferen und entschlossenen Kampf einer Minderheit gegen eine Mehrheit, „Verräter“ gegen „Patrioten“, „Schänder Israels“ gegen „Lovers of Israel“ , David gegen Goliath. Heute müssen wir schmerzlich zugeben, dass es ein Kampf war, der nicht viel erreicht hat.

Das Friedenslager wurde durch ein kleines Inserat geboren – einem Statement mit den Unterschriften von einem Dutzend kaum bekannter Leute. Es richtete sich an die allgemeine Öffentlichkeit und dann begann es langsam dahin zu siechen und keiner betrauerte es. Seit dem liegen seine traurigen Überbleibsel auf öffentlichen Plätzen, auf denen es keine Demonstranten gibt, auf Straßen, in denen nicht gekämpft wird und im öffentliche Diskurs, der keine neue Ideen hat

Gelegentlich hört man einen verzweifelten und sterbenden Seufzer aus der Richtung einer Gruppe, einer entschlossenen, aber an den Rand gedrängten Gruppe z.B. in der Nähe des Trennungszaunes in Na’alin oder in den wöchentlichen Inseraten von Gush Shalom in der Freitagsausgabe dieser Zeitung.

Gelegentlich taucht es in der Gestalt einer Massendemonstration auf , meist bei den irreführenden Gedenkdemonstrationen für Yitzhak Rabin – auch mit dem Popstar Aviv Geven und Ninet – oder bei allgemeinen Meinungsumfragen, bei der die Mehrheit behauptet, seine Position einzunehmen. Aber die vorläufige Bilanz der Geschichte ist klar und scharf wie eine Rasierklinge: die Besatzung, die Siedlungen, die Schlägertypen der Polizei und die Brutalität haben über alles andere gesiegt. Nie haben so viele Menschen gesagt, wir müssen dem ein Ende setzen, und nie haben so wenig etwas dagegen getan.

Das israelische Besatzungsunternehmen war nie so florierend, das die ganze israelische Gesellschaft wie in einem Strudel hochreißt, dazu eine riesige Armee von Siedlern, Geheimagenten, Soldaten, Juristen, Journalisten, Politiker, Richter, Ärzte, Ingenieure, Bauherren, Architekten, Industrieleute, Künstler, Archäologen und durchschnittliche apathische Bürger. Jeder, absolut jeder, ist mit darin verwickelt. Sie reden über Frieden und machen Krieg; sie sind gegen die Siedlungen, doch beteiligen sich an ihrem Bau; reden von „Zwei-Staaten“, stimmen aber für Likud; schließen ihre Augen, verbergen ihre Gesichter und wickeln sich selbst in die gefährlichste Decke ein: in die Decke der Apathie.

Ich überfliege die vergilbten Seiten von Haaretz vom September 1967. Das Inserat, in dem es um die Gründung des Friedenslagers geht, steckt zwischen Inseraten für ein Auto, das 10849 Lira kostet und einer garantierten „Orginal-Schlüsselkette“ für jeden, der ein Paket Diplomat-Rasierklingen kauft, neben der Todesanzeige einer neuro-psychatrischen Gesellschaft, die um ein Mitglied trauert. Ein Dutzend Mitglieder der Matzpen-Bewegung, die Außenseiter, exkommuniziert und verfolgt waren, setzten das Inserat drei Monate nach Ende des 6-Tage-Kriegs in die Zeitung. Auf der Höhe der nationalistischen Orgie und den religiösen Feiern, die uns damals beherrschten, kam der erste Ruf: „Verlasst die besetzen Gebiete sofort!“

Alles, was die Anzeige vorausgesagt hat, über messianische Besatzung, den Terror und Unterdrückung, die daraus hervorgehen und die Tatsache, dass wir eine Nation werden, die „aus Mördern und Ermordeten“ besteht, ist eine allgemeine Wahrheit, die von der Masse, dem Mainstream geteilt wird, und allgemeiner, unklarer Konsens ist. Selbst Ehud Olmert und Ariel Sharon würden darin übereinstimmen. Aber nun sind wir überraschender und katastrophaler Weise heute an dem Punkt, wie es das berühmte Gedicht von Chaim Nahman Bialik sagt: die Sonne scheint, die Akazien blühen und der Schlächter schlachtet weiter.

Am Ende von Camp David, als uns gesagt wurde „es gibt keinen Partner“, verbreitete Ehud Barak eine noch größere Lüge: dass wir ein Friedenslager haben. Wie angenehm ist es doch, so zu tun, als hätten wir eines und wie deprimierend ist es, zu wissen, dass wir keines haben. Da gibt es keine Linke – es sind nur leere Worte. Wenn es sich in der einzigen Demonstration der Stadt nur um Stipendien für Studenten dreht, wenn sich das einzige Gespräch in Stadt und Dorf nur um „Big Brother“, eine TV-Show, dreht und die lautesten Protestschreie gegen „Korruption“ gerichtet sind und gegen Olmerts häufige Flüge (in die USA), statt gegen verhaftete, blutende und geschlagene Palästinenser, die keinen einzigen normalen Tag in ihrem Leben haben – dann sind wir sicher, dass es im Jahr 2008 in Israel kein Friedenslager gibt.

Vielleicht gab es nie eines? Vielleicht ein Lager, das allein dadurch mit unglaublicher Leichtigkeit beseitigt wurde, indem ihm gesagt wurde, es gebe keinen Partner. In dem Augenblick, als dieses Lager Zeuge von Terrorismus wurde – was Kampf für all jede bedeutet, die Freiheit suchen – schloss es sich zu Hause ein, um die nächste Pauschalreise zu planen und eine TV-Show anzusehen, aus Angst, Stillschweigen, Enttäuschung und kranker Apathie – während nur eine halbe Stunde entfernt die grausame Besatzung weitergeht. Sie ist heute viel grausamer, als sie damals war, als ein Dutzend Matzpen-Mitglieder den öffentlichen Aufruf druckten, eine Stimme, die in der Wüste schreit, in der unproduktiven Wüste der israelischen Linken und in der israelischen Gesellschaft als Ganzes.

Der Terminus „Linke“ und der Ausdruck „Friedenslager“ müssen aus dem hebräischen Wörterbuch gestrichen werden. Wir haben nicht mehr das Recht, sie zu benützen. Ganz gleich in welchem Zusammenhang.

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

Islam Inside

Smash Imperialism

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