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Die Welt wird derzeit in Gaza, wo anderthalb Millionen Menschen nahezu ohne jeden Zugang zur Außenwelt von der See, aus der Luft oder über Land gefangengehalten werden, Zeuge eines schrecklichen Verbrechens gegen die Menschenrechte. Eine komplette Bevölkerung wird hier brutal bestraft.

Diese grausame Misshandlung der Palästinenser im Gazastreifen wurde von Israel – mit US-Unterstützung – drastisch verschärft, nachdem politische Kandidaten, die die Hamas vertraten, 2006 eine Mehrheit der Sitze im Parlament der Palästinenserbehörde errangen. Die Wahlen waren von allen internationalen Beobachtern unisono als ehrlich und fair bewertet worden.

Israel und die USA weigerten sich, das Recht der Palästinenser auf Bildung einer aus Hamas und Fatah bestehenden Regierung der Nationalen Einheit anzuerkennen, und inzwischen kontrolliert die Hamas, nach internem Kampf, den Gazastreifen allein. Einundvierzig der 43 bei den Wahlen erfolgreichen Hamas-Kandidaten, die im Westjordanland lebten, wurden inzwischen von Israel inhaftiert, dazu weitere zehn, die Positionen im kurzlebigen Koalitionskabinett innehatten.

Unabhängig davon, auf welcher Seite man im Partisanenkampf zwischen Fatah und Hamas innerhalb des besetzten Palästinas steht: Wir müssen im Gedächtnis behalten, dass Wirtschaftssanktionen und Beschränkungen der Lieferung von Wasser, Nahrungsmitteln, Strom und Kraftstoffen unter den unschuldigen Menschen in Gaza, von denen etwa eine Million Flüchtlinge sind, extreme Not verursachen.
Israelische Bomben und Raketen schlagen in regelmäßigen Abständen in dem umschlossenen Gebiet ein und verursachen gleichermaßen hohe Verluste unter militanten Kämpfern und unschuldigen Frauen und Kindern.

Schon vor der Tötung einer Mutter und ihrer vier kleinen Kinder während der letzten Woche, die ein hohes Maß an Aufmerksamkeit erregte, wurde dieses Muster durch einen Bericht der führenden israelischen Menschenrechtsorganisation B’Tselem belegt: 106 Palästinenser wurden zwischen dem 27. Februar und dem 3. März getötet. Vierundfünfzig davon waren Zivilisten, die nicht an den Kämpfen beteiligt waren, und 25 waren unter 18 Jahren.

Bei einer vor kurzem abgeschlossenen Reise durch den Nahen Osten habe ich versucht, ein besseres Verständnis der Krise zu gewinnen. Einer meiner Besuche galt Sderot, einer Gemeinschaft von etwa 20.000 Menschen in Südisrael, die häufig von aus dem nahe gelegenen Gaza abgeschossenen rudimentären Raketen getroffen wird. Ich habe diese Angriffe als verabscheuungswürdig und als terroristischen Akt verurteilt, da die meisten der 13 Opfer während der vergangenen sieben Jahre nicht an Kämpfen beteiligt waren.

In der Folge traf ich mich mit Führern der Hamas, und zwar sowohl mit einer Delegation aus Gaza als auch mit Vertretern der obersten Führung in Damaskus, Syrien. Ich äußerte ihnen gegenüber dieselben Vorwürfe und drängte darauf, dass sie einen einseitigen Waffenstillstand erklären oder mit Israel eine gegenseitige Vereinbarung abstimmen sollten, um für einen längeren Zeitraum alle Kampfmaßnahmen in und um Gaza einzustellen.

Ihre Antwort war, dass frühere derartige Maßnahmen ihrerseits nicht erwidert worden seien, und sie erinnerten mich daran, dass die Hamas zuvor auf einem Waffenstillstand für ganz Palästina – also für Gaza und das Westjordanland – beharrt hatte, den Israel abgelehnt habe. Die Hamas habe dann einen öffentlichen Vorschlag für einen gegenseitigen, auf Gaza beschränkten Waffenstillstand gemacht, den die Israelis in Erwägung gezogen, aber dann ebenfalls abgelehnt hätten.

Fortschritte trotz kurzzeitiger Traras

Es sind auf beiden Seiten glühende Argumente zu vernehmen, wer am fehlenden Frieden im Heiligen Land schuld sei. Israel hat das palästinensische Westjordanland besetzt und kolonisiert, das etwa ein Viertel (28,5%) des Staatsgebiets Israels ausmacht, so wie es von der internationalen Gemeinschaft anerkannt wird. Einige religiöse israelische Gruppierungen erheben Anspruch auf das Land zu beiden Seiten des Jordans, und andere betonen, dass die 205 israelischen Siedlungen mit ihren etwa 500.000 Menschen aus „Sicherheitsgründen“ erforderlich seien.
Alle arabischen Staaten haben sich zur uneingeschränkten Anerkennung Israels bereit erklärt, falls dieses zentrale UNO-Resolutionen einhalte. Die Hamas hat erklärt, sie werde jeden zwischen dem Präsidenten der Palästinenserbehörde, Mahmoud Abbas, und dem israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert ausgehandelten Friedensvertrag anerkennen, vorausgesetzt, dieser würde vom palästinensischen Volk durch ein Referendum gebilligt.

Dies verspricht Fortschritte, doch trotz des kurzzeitigen Traras und der positiven Erklärungen auf der Friedenskonferenz vom vergangenen November in Annapolis, Maryland, hat es einen Rückschritt im Friedensprozess gegeben. 9000 neue israelische Wohneinheiten sind für die Siedlungen in Palästina angekündigt worden, die Anzahl der Straßensperren im Westjordanland hat sich erhöht, und der Würgegriff um Gaza wurde verschärft.

Es ist eine Sache, wenn andere Führer den USA bei den entscheidenden Friedensverhandlungen den Vortritt lassen. Doch die Welt darf nicht tatenlos zusehen, während unschuldige Menschen Grausamkeiten ausgesetzt werden. Es ist Zeit, dass sich in Europa, den USA, Israel und andernorts starke Stimmen erheben und diese Menschenrechtstragödie unter dem palästinensischen Volk verurteilen.

Süddeutsche Zeitung; 26. Mai 2008

“Sie kamen um vier Uhr morgens mit zwei Bulldozern und vor acht Uhr waren sie wieder verschwunden. Ich besitze diese Hühnerfarm mit meinen drei Brüdern und wir arbeiteten Tag und Nacht, 18 Jahre lang, um unser Geschäft aufzubauen. Die Israelis haben alles in weniger als vier Stunden zerstört.“

Nasser Jabers Hühnerfarm wurde vor zehn Tagen von der israelischen Besatzungsarmee zerstört – in den frühen Morgenstunden des 16. Mai, während er in seinem Zuhause in Rafah schlief. Er sieht immer noch wie betäubt aus. Resigniert führt er uns durch die Ruinen seinen 18 Jahre alten Unternehmens. „Das war ein Lebensprojekt für mich und meine Brüder“, sagt er, als wir über Schutt, Kabel, verstreute Metallplatten und tausende verweste Hühner klettern. „Ich war nie Mitglied irgendeiner politischen Gruppe und ich war nie im Gefängnis. Ich weiß, nicht warum sie das getan haben.“ Die Arbeiter, die damit begonnen haben einen Teil des Schuttes wegzuräumen, tragen alle Masken. 40.000 tote Hühner liegen zerquetscht inmitten der Trümmerteile und der Gestank ist widerlich.

Als seine Arbeiter Alarm schlugen, dass die Hühnerfarm abgerissen wird, eilte Nasser Jaber nicht schnell zu Farm, sondern blieb zu Hause und wartete, bis die Israelis verschwunden waren. „Es wäre viel zu gefährlich gewesen zur Farm zu kommen, während sie dabei waren alles zu zerstören,“ sagt er. „Dies ist nicht das erste Mal, dass die Israelis hier waren. Die Grenze ist nur zweieinhalb Kilometer entfernt und sie dringen jeden Monat in diese Gegend ein. Sie hatten bereits eine unserer Mauern zerstört und dann die Wassertanks. Aber Nichts wie das.“ Ein Teil der Hühnerfarm, ein großer Stall mit 9.000 Hühner wurde übrig gelassen. Trotzdem, sagt Nasser Jaber, seien die Tiere traumatisiert und legen nur wenige Eier. Die Farm produzierte einst 45.000 Eier pro Tag – heute sind es nur noch 2.000 und Nasser Jaber befürchtet, dass die Israelis zurückkommen werden, um auch noch den Rest der Farm zu beseitigen. Er schätzt, dass er und seine Brüder schon mehr als eine Million Dollar verloren haben. „Ich bin ein friedlicher Bauer“, sagt er. „Aber sie zerstören unsere Wohnungen, unser Land – alles.“

Abdul Halim Abu Samra, Vorsitzender der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit des Palästinensischen Zentrums für Menschenrechte (PCHR) in Khan Younis sagt, dass die israelische Armee systematisch Farmland im Gazastreifen, insbesondere in der Grenzregion zerstört. „Wir haben gutes fruchtbares Land in Gaza, aber palästinensische Bauern wurden von ihrem Land in diesen Grenzgebieten durch Einschüchterungen und Angriffen wie diesen vertrieben. Das Land liegt nun schon ein Kilometer vor der östlichen Grenze brach, da es für die Menschen zu gefährlich ist dort zu leben und zu arbeiten.

Als wir in Richtung des nordöstlichen Grenzübergangs Sufa fahren, sehen wir nur sehr wenige Menschen, nur gelegentlich einen älteren Mann, der seinen Esel und Karren anführt. Diese ländlichen Grenzgebiete im Osten des Gazastreifens werden immer leerer, da Bauern, die hier oft schon seit Generationen arbeiten, Angst haben auf ihrem eigenen Land zu leben und zu arbeiten. Die engen Grenzen des Gazastreifens, welcher nur 40 Kilometer lang und zehn Kilometer breit ist, werden durch die unerbittlichen israelischen Operationen noch enger.

Die vorsätzliche Zerstörung zivilen Eigentums verstößt gegen internationale Menschenrechte und gegen humanitäres Recht, darunter die Vierte Genfer Konvention (Art. 33 und 53). Seit Beginn der zweiten Intifada im September 2000, dokumentierte das PCHR die vorsätzlich Zerstörung von mehr als 40.000 Dunam (1 Dunam = 1.000 m2) Agrarlandes im Gazastreifen. Allein in diesem Jahr wurden 3.000 Dunam Agrarlandes um Rafah und Khan Younis von der israelischen Armee zerstört (500 Dunam in den letzten sieben Tagen). Kleine Gemüsegärten und Farmen in Familienbesitz wurden zerstört und trugen zum verheerenden wirtschaftlichen Niedergang des Gazastreifens bei.

15 Kilometer von den Überbleibseln von Nasser Jabers Hühnerfarm entfernt, steht Mohammad Abu Daggah inmitten der Ruinen seiner Zementfabrik, welche vier Kilometer vom Grenzübergang Sufa entfernt liegt und vor drei Tagen am 24. Mai von der israelischen Armee zerstört wurde. „Ich begann mit diesem Unternehmen im Januar 2007“, sagt er. „Meine Familie investierte alles in diese Fabrik. Wir schafften es gute Anlagen unter Lizenz zu importieren und wir hatten eine Menge Arbeit durch lokale Kunden und die Vereinten Nationen hier in Gaza. Aber die Israelis kamen mit drei Bulldozern und rissen alles ab.“ 40 Männer waren in Abu Daggahs Fabrik beschäftigt, nun sind sie arbeitslos. Wie Nasser Jaber weiß auch Abi Daggah nicht, warum sein Unternehmen ausgesucht wurde. „Ich hatte niemals irgendwelche Problem und ich wurde noch nie verhaftet. Sie hatten absolut keinen Grund dies zu tun. Aber nun haben wir Nichts, außer hohen Schulden, die wir nicht bezahlen können.“

Der Bericht ist erschienen in der Reihe “Narratives under Siege” des Palästinensischen Zetrums für Menschenrechte (PCHR). Der vollständige Bericht ist hier als englischsprachiges PDF erhältlich.

 

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

Islam Inside

Smash Imperialism

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