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Kabul: Seit der UN-Sonderermittler für illegale und willkürliche Hinrichtungen, Philip Alston, am Donnerstag die Existenz durch “ausländische Geheimdienste” gesteuerter Todesschwadronen in Afghanistan hat auffliegen lassen, herrscht in der deutschen Presse Schweigen. Geheime Razzien, völlig gesetzloses Operieren, Morde an Unschuldigen, all das unter Beteiligung von US-Militärs und wahrscheinlich auch deutschen Spezialeinheiten. UN-Ermittler Alston hatte auch die typische Reaktion der von US-Militärs kommandierte NATO (ISAF) benannt: von solchen Razzien sei nichts bekannt, man werde dem nachgehen oder man könne nichts unternehmen.
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Ilan Pappes brisante Thesen zur „Ethnischen Säuberung Palästinas“

Ilan Pappe, israelischer Historiker und Politikwissenschaftler, hat seiner Heimat fürs erste den Rücken gekehrt, „doch hoffentlich nicht für immer“. In England, wo er derzeit lebt, forscht und unterrichtet, hofft er, „nicht wie ein Pestkranker gemieden zu werden“, so Pappe in einem Interview mit der italienischen Tageszeitung Il Manifesto.

Die ethnische Säuberung Palästinas, kürzlich auch auf Deutsch erschienen, ist vermutlich das Werk, das seinem Ruf in Israel den schwersten Schlag versetzt hat, während es international höchste Anerkennung findet. Bereits in den achtziger Jahren waren Pappe und andere israelische Historiker angeeckt, als sie mit einer Revision der zionistischen Darstellung des 1948er Krieges begannen und insbesondere zeigten, „wie falsch und absurd die israelische Behauptung war, die Palästinenser hätten das Land ›aus freien Stücken‹ verlassen“. Doch Pappe ließ vor allem ein Tabu keine Ruhe, das er und seine Historiker-Kollegen bisher nicht angerührt hatten: Wir leisteten „nie einen signifikanten Beitrag zum Kampf gegen die Leugnung der Nakba, da wir die Frage der ethnischen Säuberung umgingen“.

Auch für den, der keine Illusionen über die mit der Staatsgründung Israels einhergehende Nakba – die Katastrophe für die Palästinenser – hegte, ist Die ethnische Säuberung Palästinas ein bedrückendes Buch. Nicht, weil es eine Aufzählung von Gräueln wäre (was es auch ist), sondern weil der Autor nicht umhin kann, es mit einer düsteren Note enden zu lassen: Der Zionismus sei – anders als das Judentum – nicht ausreichend pluralistisch, um die Palästinenser in ihren Rechten und in ihrer Existenz gelten zu lassen.

Pappe deckt anhand der Äußerungen führender Zionisten der Gründungsjahre und ihres Agierens den inhärent ausschließenden Kerngedanken des zionistischen Konzepts auf. Demnach konnte und kann ein jüdischer Staat nur mit Gewalt durchgesetzt und aufrecht erhalten werden. Das Muster der frühen Jahre wirkt fort, solange es tabuisiert bleibt, und verhindert weiterhin jede friedliche Lösung. Deshalb geht es Pappe darum, die Mechanismen der ethnischen Säuberungen von 1948 aufzudecken und das Paradigma ethnischer Säuberung anstelle des Kriegsparadigmas zu etablieren: „Als die zionistische Bewegung ihren Nationalstaat gründete, war es keineswegs so, dass sie einen Krieg führte“, bei dem es auch zu Vertreibungen kam – umgekehrt „das Hauptziel (war) die ethnische Säuberung ganz Palästinas“.

David Ben Gurion, damals eine der führenden Persönlichkeiten der jüdischen Einwanderer, sprach sich am 2. November 1947, vor der Exekutive der Jewish Agency unmissverständlich für ethnische Säuberungen aus, die gewährleisten sollten, dass der neue Staat ausschließlich jüdisch sei. Am 3. Dezember desselben Jahres bedauerte er in einer Rede vor Mitgliedern der israelischen Arbeiterpartei, dass es „in den Gebieten, die dem jüdischen Staat (von der UN) zugewiesen sind, … 40 Prozent Nichtjuden“ gibt. Ein jüdischer Staat sei erst mit 80 Prozent Juden lebensfähig und stabil. Am 10. März 1948 verabredeten Gurion und zehn weitere zivile und militärische Vertreter der zionistischen Bewegung einen Masterplan zur ethnischen Säuberung Palästinas. 531 Dörfer und elf städtische Siedlungen wurden dann tatsächlich mit Waffengewalt geräumt, 800.000 Palästinenser zur Flucht gezwungen, die Häuser samt Mobiliar dem Erdboden gleichgemacht und die Ruinen vermint, damit die Vertriebenen nicht zurückkehren konnten.

Wenn bis heute alle israelischen Regierungen jedes Gespräch über das Rückkehrrecht unbedingt verhindern müssen, so steckt, laut Pappe, „eine tief sitzende Angst vor einer Debatte über die Ereignisse von 1948“ dahinter, „da Israels ›Behandlung‹ der Palästinenser zwangsläufig beunruhigende Fragen nach der moralischen Legitimität des gesamten zionistischen Projekts aufwerfen würde.“ Solange diese Debatte nicht geführt wird, sind jedoch alle Friedensverhandlungen zum Scheitern verurteilt.

So merkwürdig es anmuten mag, Die ethnische Säuberung Palästinas ist auch eine liebevolle Darstellung dessen, was durch das Projekt eines Staates zerstört wurde, der auf der Negation des Anderen beharrt. Wie Hunderte palästinensische Dörfer, so musste auch Sirin verschwinden. Seine Geschichte, die Landschaft, die seine Bewohner über Generationen geprägt hatten, die Namen, mit denen sie sie belegt hatten, mussten ausgelöscht werden. Sirin, das die palästinensischen Bauern „in einen kleinen Garten Eden verwandelten“, „galt als gutes Beispiel für das Kollektivsystem der Landwirtschaft, an dem die Dorfbewohner seit osmanischer Zeit festhielten …“. Muslime und Christen lebten dort friedlich zusammen. „Innerhalb weniger Stunden wurde dieser Mikrokosmos religiöser Koexistenz und Harmonie verwüstet“, als jüdische Truppen das Dorf am 12. Mai 1948 überfielen und seine Bewohner vertrieben.

Pappe nennt es „Memorizid an der Nakba“, wenn der Jewish National Fund (JNF) dafür sorgt, dass auf den Ruinen palästinensischer Dörfer Wälder und Erholungsgebiete entstehen, zu denen auf den JNF-Websites und den aufklärenden Tafeln am Wegesrand jeweils die kolonialistische Umdeutung von Landschaft und Geschichte mitgeliefert wird. Allerdings, an manchen Stellen trotzen die Olivenbäume und andere Nutzpflanzen der palästinensischen Dörfer der fremden Flora: Die Olivenbäume im Nadelwäldchen der neuen Reißbrettstadt Migdal Ha-Emeq haben manche der Kiefernstämme „buchstäblich in zwei Teile gespalten“ und wachsen aus deren Mitte hervor, nachdem die in dieser Gegend fremden Kiefern, die Israel ein europäisches Flair verleihen sollen, dort häufig nicht gedeihen.

Der Memorizid ist Teil eines kognitiven Systems, das Pappe durchleuchtet, denn es ist auch heute noch wirksam, wenn die täglichen Bombardierungen des dicht bevölkerten Gazastreifens oder die Ermordung von Terrorverdächtigen, einschließlich der dabei entstehenden „Kollateralschäden“, stillschweigend hingenommen werden. Das sind nicht nur „interessante Parallelen“, es sind erstaunlich und erschreckend wirksame Mechanismen, die Fakten schaffen und zementieren helfen – nicht zuletzt die Mauer, von der israelischen Politik als Sicherheits- oder Separationszaun propagiert, ein monströses Bauwerk, das das Leben der Palästinenser in der Westbank stranguliert und faktisch das Landraub- und Vertreibungsprojekt fortführt, das vor 60 Jahren begann. Israel, heißt es im Epilog, „hat nie aufgehört, Palästinenser zu töten“, als wären sie vogelfrei: in „Kfar Quassim, wo am 29.Oktober 1959 israelische Truppen 49 Einwohner auf dem Heimweg von den Feldern ermordeten …1982 in Sabra und Shatila … 2002 im Flüchtlingslager Jenin …“. Warum? – Weil es, wie Pappe aufzeigt, im Interesse der Interessierten lag und liegt: der Briten in der Mandatszeit, heute vor allem in dem der USA und Europas und ihres Verbündeten Israel.

Ilan Pappe Die ethnische Säuberung Palästinas. Aus dem Hebräischen von Ulrike Bischoff, Zweitausendeins, Frankfurt am Main 2007, 413 S., 22 EUR

Quelle

US- Präsident George W. Bush hat bei seinem Besuch im Nahen Osten erklärt, das er – Bush – davon ausgeht, dass die Grenzen eines Palästinenserstaates bis Ende seiner Amtszeit feststehen (können).
Damit meint Bush wohl, dass er es für möglich hält, das bis zum Ende seiner Amtszeit ein Staat Palästina existieren kann.

Welch dumme Ansicht, denn der mächtigste Präsident unseres Globus (gleichzeitig Merkel- Spezi) hat übersehen, dass die Möglichkeiten für einen lebensfähigen Staat Palästina mehr als beschränkt sind.

Fangen wir mal in geographischer Sicht im palästinensischen Norden, den Westbank, an:

Israels Ehud Olmert hat auf der Annapolis- Konferenz versprochen, den Bau und Ausbau der jüdischen Siedlungen in den nach wie vor von Israel besetzten Westbank einzustellen.

Tatsache ist, dass sowohl der Bau wie auch der Ausbau eben dieser jüdischen Siedlungen in den Westbank vorangetrieben werden.

Mit anderen Worten: Ein Teil des Staates Palästina, die Westbank, wird ein Schweizer Käse, durchzogen von Siedlungen und Highways, welche nur von eben diesen Siedlern befahren werden dürfen.
Also kein zusammenhängendes Gebiet und somit nicht (über) lebensfähig.
Vom Bau der Trennmauer – für den Bau dieser Mauer werden immer wieder Ländereien von Palästinensern annektiert und zudem eine unilaterale Grenze und somit nicht international legitimiert, gezogen – ganz zu schweigen.

Weiter geht es in den Süden, dem Gaza:

Dort bleiben in brüderlicher Eintracht zwischen Israel und Ägypten die Grenzen für die im Gaza eingeschlossenen 1,5 Millionen Palästinenser/innen dicht, Aus- und Einreise in den Gaza somit unmöglich.

Zwar betont Israels Regierung, das sie den Gaza nicht besetzt hält, aber die permanenten Grenzschließungen und das Verbot für die Palästinenser, im Gaza einen Flug- und Seehafen zu errichten, die israelische Kontrolle über den See- und Luftraum sowie über die Grenzen des Gaza, kommen einer Besetzung gleich.
Nicht- Besetzung und Freiheit sehen anders aus.

Bleibt die Frage nach einer Verbindung zwischen dem Gaza und den Westbank.

Diese ist notwendig, um ein zusammenhängendes Gebiet, eben den Gaza und die Westbank, für einen Staat Palästina zu schaffen.
Fakt ist: Hier gibt es bislang keine Pläne für ein zusammenhängendes Staatsgebiet.

George W. Bush versäumte es bei seinem Besuch im Nahen Osten, die israelische Regierung zur Einhaltung ihrer (Olmerts) Versprechen von Annapolis aufzufordern, stattdessen erklärte Bush, dass sein Land an der Seite Israels steht, wie die Bundeskanzlerin des deutschen Staates, Angela Merkel, zuvor bei ihrer Rede in der Knesset.
Denn auch Angela Merkel versäumte es, einen lebensfähigen Staat Palästina überhaupt zu erwähnen.

Aber unter US- amerikanischen und deutschen Freunden wohl üblich.

Quelle: http://www.profi-reporte.de/

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

Islam Inside

Smash Imperialism

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