You are currently browsing the daily archive for Mai 16, 2008.

Hitlers »Friedensrede« vom 17. Mai 1933

Den Reichstag hatten die Deutschen am 5. März 1933 gewählt. Schon am 23. März, der Verabschiedung des Ermächtigungsgesetzes, hatte er sich selbst ausgeschaltet und war vollkommen verstummt (siehe jW vom 19.3.2008). Daß ihm einzig die Rolle eines Dekors des Regimes und einer Kulisse für die Auftritte Hitlers gelassen war, wurde zwei Monate später, am 17. Mai, offenkundig, als er in dieser Zusammensetzung noch einmal – und zwar zum letzten Mal – zusammengerufen wurde. Freilich waren die Lücken in den Reihen der Abgeordneten nun noch größer geworden. Nicht nur, daß die illegalisierten Kommunisten fehlten, deren Mandate kassiert worden waren. Auch die sozialdemokratische Fraktion war weiter geschrumpft. Es ließe sich fragen, warum Mitglieder der Sozialdemokratischen Partei sich an jenem Tage überhaupt noch in der Kroll-Oper im Tiergarten einfanden. Angekündigt war eine Erklärung Hitlers zur Außenpolitik der Regierung. Man mußte kein Hellseher sein, um vorauszusagen, daß diese Veranstaltung nur eine weitere Bekundung und Bekräftigung des angeblichen Friedenswillens der Faschisten sein würde. Da dem Betrug am Ort nicht widersprochen werden konnte, ließ sich die den Sozialdemokraten zugedachte Rolle des Stimmviehs (und des Bürgen obendrein) ausrechnen. Und die spielten sie am 17. Mai 1933 denn auch.

Scheinheilige Versprechen

Das aktuelle Ziel, daß Hitler mit dem Auftritt verband, bestand darin, der fortschreitenden Isola­tion seines Regimes im Ausland entgegenzuwirken, die durch die Meldungen über den Terror gegen alle Gegner, die Einrichtung von Konzentrationslagern, die Aufhetzung gegen die Juden und andere hervorgerufen worden war. Nichts schien ihm dafür geeigneter und wohlfeiler als eine Rede über die friedlichen Absichten des »neuen« Deutschland. Auf diesen Auftritt folgten noch viele nicht minder verlogene.

Doch schon bei der Uraufführung zog Hitler alle Register der Scheinheiligkeit, posierte als vollkommene Unschuld, wies beleidigt angeblich ungerechtfertigte Verdächtigungen der NSDAP und der Absichten der Regierung zurück. Er gab sich dreist als Apostel der Völkerverständigung: »Wenn ich in diesem Augenblicke bewußt als deutscher Nationalsozialist spreche, so möchte ich namens der nationalen Regierung und der gesamten nationalen Erhebung bekunden, daß gerade uns und dieses junge Deutschland das tiefste Verständnis beseelt für die gleichen Gefühle und Gesinnungen sowie für die begründeten Lebensansprüche der anderen Völker.« Nicht nur Friede solle zwischen den Völkern herrschen, sondern die Deutschen wollten in Freundschaft mit ihnen leben: »Die Generation dieses jungen Deutschlands, die in ihrem bisherigen Leben nur die Not, das Elend und den Jammer des eigenen Volkes kennenlernte, hat zu sehr unter dem Wahnsinn (damit meinte Hitler nicht den Krieg, sondern die Nachkriegsregelungen des Versailler Vertrages, K.P.) gelitten, als daß sie beabsichtigen könnte, das gleiche anderen zuzufügen. Unser Nationalismus ist ein Prinzip, das uns als Weltanschauung grundsätzlich allgemein verpflichtet. Indem wir in grenzenloser Liebe und Treue an unserem eigenen Volkstum hängen, respektieren wir die nationalen Rechte auch der anderen Völker aus dieser selben Gesinnung heraus und möchten aus tiefinnerstem Herzen mit ihnen in Frieden und Freundschaft leben.« Freilich seien da Wunden noch zu salben und Rechnungen noch zu begleichen: »Wir haben aber keinen sehnlicheren Wunsch als den, beizutragen, daß die Wunden des Krieges und des Versailler Vertrages endgültig geheilt werden, und Deutschland will dabei keinen anderen Weg gehen als den, der durch die Verträge selbst als berechtigt anerkannt wird. Die deutsche Regierung wünscht, sich über alle schwierigen Fragen politischer und wirtschaftlicher Natur mit den anderen Nationen friedlich und vertraglich auseinanderzusetzen. Sie weiß, daß jeder militärische Akt in Europa auch im Falle seines vollständigen Gelingens, gemessen an seinen Opfern, in keinem Verhältnis steht zum möglichen endgültigen Gewinn.«

Das tiefinnerste Herz, der sehnlichste Wunsch, die grenzenlose Liebe, Treue, Freundschaft, Friede. Der Wortschwall sollte glaubhaft machen, diese Regierung werde nicht nur von nüchternen Gedanken, nicht von bloßer Berechnung und kaltem Kalkül, nicht vom Kopf allein also geleitet, sondern eben von durch und durch völker- und menschenfreundlichen Gefühlen. Dieses Vokabular wurde in den folgenden Jahren von Hitler und seinen Nachbetern permanent eingesetzt. Dabei hätte an diesem Maitag ein Redner genügt, der den Heuchler mit seinen Auslassungen aus »Mein Kampf« konfrontiert und ihn befragt haben würde, ob und wie er sich denn auf dem Wege vom Parteiführer zum Reichskanzler von einem Saulus zum Paulus gewandelt habe, und das Groteske der Szene wäre an den Tag gebracht worden. Doch konnten die Veranstalter dieses Auftritts sicher sein, daß das niemand wagen würde.

Adressaten der Friedensrhetorik

Und so ging es fort. Vor oder nach jedem Schritt, den das Naziregime näher zum Krieg hin machte, hielt der »Führer« eine Rede mit Beteuerungen seiner Friedenswilligkeit: 1933 nach dem Austritt aus dem Völkerbund, 1935, als die allgemeine Wehrpflicht eingeführt worden war, 1936, als die entmilitarisierte Zone des Rheinlandes von der Wehrmacht besetzt und vor den Grenzen Frankreichs und Belgiens wieder Garnisonen eingerichtet und militärische Anlagen gebaut wurden. Eingedenk der Tatsache, daß Frankreich – mehr als Großbritannien – wegen seiner Weltkriegserfahrungen der deutschen Aufrüstung mit Mißtrauen begegnete, war dieses Nachbarland der bevorzugte Adressat solcher Beteuerungen. Und es fanden sich ausländische Journalisten, die sich in Interviews von Hitler oder einem seiner Mitführer versichern ließen, daß von Deutschland her niemandem Gefahr drohe.

Einer dieser dienstbaren Schreiber war der britische Daily Mail-Korrespondent Ward Price, auf dessen Fragen Hitler wenige Tage nach der Abstimmung im Saargebiet im Januar 1935 antwortete. Als deren Folge hatte sich die deutsch-französische Grenze verlängert, von der das Kaiserheer 1914 tief nach Frankreich hineingestürmt war. Price durfte Hitler zunächst erklären, daß er mit einem französischen Politiker gesprochen habe, der die Meinung vertrat, der Nachbar im Osten werde nur so lange Reden und Gesten der Versöhnung zeigen, wie die Reichswehr noch nicht kriegsbereit sei. Auch die friedfertigen Begegnungen französischer Traditionsverbände der Weltkriegsteilnehmer mit ihren deutschen Partnern, habe dieser Ungenannte gemeint, würden deutscherseits nur der Tarnung dienen. Darauf nun Hitler: »Dieser Politiker hat noch nie ein Volk geführt. Oder könnte er sonst glauben, daß man ein Jahrzehnt lang vom Frieden reden kann, um dann plötzlich mit demselben Volk so mir nichts, dir nichts einen Krieg zu beginnen?«

Genau das aber glaubte Hitler bewerkstelligen zu können, was jedoch nicht ohne Schwierigkeiten ablief. Er selbst drücke, fuhr Hitler dann fort, wenn er vom Frieden rede, nichts anderes aus als den »tiefinnersten Wunsch des deutschen Volkes«. Er kenne die Schrecken des Krieges und wisse – da war wieder die Floskel von 1933 –: »Gemessen an seinen Opfern sind alle Gewinne unbefriedigend.« Mit der Sprache, die unter Pazifisten gebräuchlich war, nannte er einen künftigen Krieg mit seinen noch größeren Schrecken als jenen des Weltkrieges eine »europäische Schlächterei«.

Und darauf folgt die Angel des Antikommunismus, ausgeworfen nach jenen französischen Politikern, die sich einer eben in Gang gekommenen Annäherung des eigenen Landes an die Sowjetunion zum Zwecke der Schaffung eines Systems der kollektiven Sicherheit widersetzten. »Ich glaube«, so Hitler weiter, »daß der kommunistische Wahnsinn der einzige Gewinner wäre. Ich habe aber nicht 15 Jahre dagegen gekämpft, um ihn dann auf einem Umweg erst recht auf den Thron zu heben.« Feierlich schloß er das Interview mit zwei Bekenntnissen: »1. Deutschland wird von sich aus niemals den Frieden brechen, und 2. wer uns angreift, greift in Dornen und Stacheln. Denn ebenso wie wir den Frieden lieben, lieben wir die Freiheit.« Dann folgten noch eine Versicherung und ein Angebot: Deutschland habe keine territorialen Forderungen mehr an Frankreich – was den Verzicht auf Elsaß-Lothringen ausdrückte – und sei bereit, mit allen seinen Nachbarn Nichtangriffspakte abzuschließen, wie er es, das diente Hitler insbesondere zum Beweis seines Verständigungswillen, 1934 mit Polen getan habe. Wiederum: höchstes Glück der Friede – tiefstes Leid der Krieg, heilige Versicherung, ehrliebende Völker, ehrbewußte Regierungen, gegenseitiges Verstehen, Rücksichtnahme. Die Weltgeschichte kannte seit Jahrtausenden Lügner von außergewöhnlichem Format. Hitler konnte es mit jedem und allen aufnehmen.

In einem weiteren Interview, das er dem französischen Journalisten Bertrand de Jouvenel am 21. Februar 1936, also kurz vor dem Einmarsch der deutschen Truppen in die entmilitarisierte Rheinlandzone, gab, beteuerte er wieder, daß ein Treffen der Nachbarn auf dem Schlachtfeld ein Ruin für beide wäre. Er habe den Deutschen klargemacht, »daß der Begriff der Erbfeindschaft ein Unsinn ist«. Er präsentierte sich als Aufklärer und Erzieher der Nation, der durch seinen Appell doch schon erreicht habe, daß innerhalb Deutschlands der Klassenkampf als »Unsinn« abgetan werde. Ein ähnlicher Appell an die Vernunft ließe sich auch auf internationalem Gebiet und für die Beziehungen der Völker zueinander aussprechen. Diesmal kam die Rede, wie der Interviewer zurückhaltend sagte, auch auf die »sehr schlimmen Dinge über Frankreich«, die Hitler in »Mein Kampf« geschrieben habe. In diesem Punkte, erklärte der Befragte, könne er sich angesichts der veränderten Zeiten korrigieren, und das tue er als Politiker nicht in einer künftigen Ausgabe seines Buches, sondern in dem der Geschichte. Dieser Führer war auch nicht um eine noch so faule Ausrede verlegen.

Die mit dem Blick auf den künftigen Kriegsgegner immer wieder zur Schau getragene Friedfertigkeit der Naziregierung hatte freilich einen Haken. Sie wirkte, da Inlands- und Auslandspropaganda nicht getrennt werden konnten, auf die Deutschen zurück.

Der Preis der Lüge

Derart war die Bevölkerung im Reich zwei ideologischen »Berieselungen« ausgesetzt. Die eine, der Naziideologie adäquate und dem wirklichen Kurs der Führung entsprechende, war darauf gerichtet, die »Nation« zu militarisieren, sie an den Gedanken des Krieges als eine unausweichliche Erscheinung im Leben der Völker zu gewöhnen und sie auf diesen »Fall« einzustellen – geistig, mental und auch ganz praktisch. Auf verschiedenste Weise wurde – weit über die Reichswehr, ab 1935 die Wehrmacht, hinaus – das Morden, Kriegshandwerk genannt, gelehrt und eingeübt. Die andere »Berieselung« erfolgte durch die Friedensheuchelei, die Millionen für bare Münze nahmen. Und das umso mehr, als die Mehrheit der Bevölkerung Erinnerungen an den Weltkrieg besaß und aus eigenem Erleben um dessen Folgen wußte. Doch statt ihren Augen zu trauen, trauten sie ihren Ohren, und in diese blies ihnen Hitler mit der Friedensschalmei. Zu sehen aber war doch, daß im Lande eine moderne Riesenarmee aufgebaut, Kriegsliteratur in Massen und billig verkauft, in Filmen und Bildern die »Heldentaten« der vorgeblichen Vaterlandsverteidiger verherrlicht, Kriegsspielzeuge angeboten wurden, die sich in vielen Kinderzimmern wiederfanden.

Als dann – ein halbes Jahr nach dem »Anschluß« Österreichs – im September 1938 die sogenannte Tschechei-Krise ausgelöst wurde und Hitler in einer Rede im Berliner Sportpalast den Ton wechselte und unüberhörbar mit dem Säbel rasselte, stieß das in der Masse der Deutschen nicht auf Beifall. Das hatte selbst eine über Wochen geführte Propagandakampagne, die den furror teutonicus wecken und gegen die angeblich die Deutschen ausrottenden Tschechen mobilisieren sollte, nicht zu bewirken vermocht. Hitler setzte sich in einer Rede, die er am 10. November 1938 in München vor einem ausgesuchten Kreis von Nazijournalisten hielt, mit diesen aktuellen Erfahrungen der Manipulation auseinander – auf seine Weise, das hieß, sie beschönigend. Er zollte den überzeugten oder angepaßten Soldschreibern der Presse für ihre nationalchauvinistische Aufhetzung der Deutschen gegen den tschechischen Nachbarn ausdrücklich Beifall. Das Problem, vor dem er und die Machthaber standen, formulierte er dann so: »Die Umstände haben mich gezwungen, jahrzehntelang fast nur vom Frieden zu reden. Nur unter der fortgesetzten Betonung des deutschen Friedenswillens und der Friedensabsichten war es mir möglich, dem deutschen Volk Stück für Stück die Freiheit zu erringen und ihm die Rüstung zu geben, die immer wieder für den nächsten Schritt als Voraussetzung notwendig war. Es ist selbstverständlich, daß eine solche jahrzehntelang betriebene Friedenspropaganda auch ihre bedenklichen Seiten hat, denn es kann nur zu leicht dahin führen, daß sich in den Gehirnen vieler Menschen die Auffassung festsetzt, daß das heutige Regime an sich identisch sei mit dem Entschluß und dem Willen, den Frieden unter allen Umständen zu bewahren.« Wer aber so denke, fuhr er fort, beurteile die Ziele seiner Politik falsch. Und noch einmal bekräftigend: »Der Zwang war die Ursache, warum ich jahrelang nur vom Frieden redete.«

Dann stellte er, ohne sich um die wohlbekannten Tatsachen zu kümmern, die notwendige Wendung vom Friedensgerede zur Herstellung von Kriegswilligkeit als geglückt dar: »Es war nunmehr (um die territorialen Forderungen gegen die Tschechoslowakei durchzusetzen – K. P.) notwendig, das deutsche Volk psychologisch allmählich umzustellen und ihm langsam klarzumachen, daß es Dinge gibt, die, wenn sie nicht mit friedlichen Mitteln durchgesetzt werden können, mit Mitteln der Gewalt durchgesetzt werden müssen.« Diese Arbeit wäre seit Monaten planmäßig geleistet worden. Es seien bestimmte außenpolitische Vorgänge so beleuchtet worden, »daß die innere Stimme des Volkes selbst langsam nach Gewalt zu schreien begann.« Tatsächlich hatte die innere Stimme des Volkes geschwiegen, und wo sie sich äußerte, waren Hoffnungen auf eine friedliche Lösung ausgedrückt und auf deren Erfüllung gehofft und an sie geglaubt worden. Eine Ausnahme hatten im September 1938 die bestellten Schreihälse im Sportpalast gebildet.

Im Griff der Propaganda

Hitlers Ansprache in München war keine Analyse des Zurückliegenden, sondern eine Ausrichtung auf den nächsten »Fall«. Die ist befolgt worden, als im folgenden Jahr die Krise mit Polen entfacht wurde, die in den deutschen Überfall mündete. Das Problem war jedoch nicht loszuwerden. Denn der Friedenswille sollte der internationalen Öffentlichkeit ja weiter und bis zum ersten Schuß vorgetäuscht werden. Darauf konnten die Machthaber nicht verzichten, Hitler und Co. also den Mantel des Friedensapostels nicht abwerfen. Von der Absicht geleitet, bei einem Angriff auf Polen nicht sogleich in einen Krieg mit den Westmächten zu geraten, machte Hitler in einer Reichstagsrede am 28. April 1939 den Engländern die nettesten Avancen: »Dieser Wunsch nach einer deutsch-englischen Freundschaft und Zusammenarbeit deckt sich nicht nur mit meinen Gefühlen, die sich aus der Herkunft unserer beiden Völker ergeben, sondern auch mit meiner Einsicht in die im Interesse der ganzen Menschheit liegende Wichtigkeit der Existenz des britischen Weltreiches.« Er lobte das kolonisatorische Verdienst, das er Großbritannien zuschrieb, und zielte darauf, daß dies als vollkommenes Desinteresse an der Beschädigung der britischen Weltmachtstellung verstanden werde. Das Verdienst, das sich »das angelsächsische Volk« um die Weltkultur auf diese Weise erworben habe, errege seine »aufrichtige Bewunderung«, und es läge ihm völlig fern, das zu gefährden.

So wechselten in der Nazipropaganda bis in den August 1939 Erklärungen der Bereitschaft, Streitfragen friedlich zu lösen, mit Drohungen und Beschuldigungen gegen den Nachbarn im Osten. Wie schon gegen die Tschechoslowakei geschehen, wurde wieder behauptet, die im Nachbarland lebenden Deutschen seien von Ausrottung bedroht. Und wieder schlug der Versuch, die Mehrheit der Deutschen kriegswillig zu stimmen, fehl. Die hoffte auf eine Lösung in der Art eines »zweiten München«, also auf die Wiederholung der Beihilfe der beiden großen Westmächte zur Durchsetzung der deutschen Forderungen, die bescheiden aufgemacht waren: Eingliederung Danzigs in das Reich und Bau einer exterritorialen Eisen- und Autobahn durch das polnische Pomorze (Westpreußen), um die Verbindung mit Ostpreußen unter eigene Regie zu nehmen. Doch die Polen waren gewarnt. Auf München und die erzwungene Preisgabe der Grenzgebiete waren nach kaum einem halben Jahr der Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Prag und die Liquidierung des tschechoslowakischen Staates gefolgt. So wollte Polen nicht enden.

Die Deutschen, Hitlers Beteuerungen über Verständigungswillen noch immer ernst nehmend, erblickten in den hochgerüsteten Streitkräften vor allem ein politisches Druckmittel, eine Drohkulisse, vor der ihr »Führer« die Forderungen durchsetzen würde, die viele von ihnen für berechtigt und gemäßigt ansahen. Sie vertrauten darauf, daß das erneute Säbelrasseln genügen und Hitler seine Politik wieder am Rande des Krieges steuern werde. Das war eine Mißdeutung der Erfahrungen vom Vorjahr. Diesmal war die Auslösung des Krieges fest ins Auge gefaßt.

Während die führenden Militärs darauf durch Ansprachen des Oberbefehlshabers eingestellt waren, wurde die Masse der Deutschen am Morgen des 1. September 1939 von der Nachricht des Kriegsbeginns überrascht, ja überrumpelt. Sie hatten nicht nach Gewalt geschrieen, trotz der wochenlangen Bearbeitung durch die Goebbels-Propaganda, die sich vor allem der Horrormeldungen über die Verfolgungen der in Polen lebenden Deutschen bediente. Nirgendwo ein Freuden- oder Begeisterungsausbruch wie im August 1914. Die Machthaber wußten das und verzichteten, um sich nicht zu isolieren, auf jede Inszenierung, die solchen Volkswillen vorgetäuscht hätte. Der Kriegsbeginn wurde mit Molltönen begleitet. »Der uns aufgezwungene Krieg« – die Wiederholung der Lüge von 1914. Doch auch kein Anzeichen für den Unwillen in der deutschen Bevölkerung. Nun, da der Krieg einmal begonnen war, stellte sie sich auf diese Tatsche ein. Die Deutschen wollten ihn vor allem nicht verlieren. Dieser Wunsch ließ sich in Verhalten verwandeln. Darauf verstanden sich die Machthaber. Sie nutzten ihn für die Mobilisierung der Millionen, der Soldaten wie der Zivilisten, zu äußersten Kriegsanstrengungen. Und aus dem Herold des europäischen Friedens, den Hitler gemimt hatte, wurde der »Größte Feldherr aller Zeiten« – zeitweilig.

Quelle: http://www.jungewelt.de/

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

Islam Inside

Smash Imperialism

Kategorien

Mai 2008
M D M D F S S
« Apr   Jun »
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031  

Paperblog