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Am 1. Mai vor fünf Jahren verkündete der US-Präsident den Sieg in der »Schlacht um Irak«

Fünf Jahre nach dem von George W. Bush verkündeten Sieg in Irak steckt dieser tiefer im Kriegsschlamassel als jemals zuvor.
»Officers and sailors of the USS Lincoln, my fellow Americans, major combat operations in Iraq have ended. In the battle of Iraq, the United States and our allies have prevailed.« Unter einem schnell noch am Kommandoturm des Flugzeugträgers USS Lincoln aufgehängten Transparent mit dem Slogan »Mission Accomplished«, was soviel heißt wie »Auftrag erfüllt«, präsentierte sich am 1. Mai 2003 ein strahlender Präsident George W. Bush und erklärte unter dem Jubel und dem Beifall von Offizieren und Matrosen seinen »amerikanischen Mitbürgern«, dass die Kämpfe in Irak vorüber seien und die USA mit ihren Verbündeten in der »Schlacht um Irak« gesiegt hätten. Nun werde sich die Koalition »der Sicherheit und dem Wiederaufbau des Landes Landes« widmen.

Fünf Jahre später ist dieser peinliche Auftritt als »Mission Accomplished« sarkastisches Synonym für ein Unternehmen geworden, das weder gelungen noch beendet ist. In Irak bedeutet »Mission Accomplished« ein anhaltendes Desaster, das von vielen arabischen Irakern – nicht allerdings von den Kurden in Nordirak – als schlimmer empfunden wird als das, was unter der Regierung von Saddam Hussein geschah.

Allein für den 27. April zählt die Webseite »Iraq Body Count« (benannt nach dem Ausspruch von US-General Tommy Franks: »We don’t do body count« – wir zählen keine Toten) 71 getötete Iraker: 2 in Shaab (Bagdad), 1 in Bayaa (Bagdad), 2 in Amel und Kadhimiya (Bagdad)… Und in der Provinz Diyala wurde ein Massengrab mit 50 unbekannten Leichen gefunden. (www.iraqbodycount.org)

Mehr als 4000 US-Soldaten und vermutlich Hunderttausende Iraker verloren in den letzten fünf Jahren in Irak ihr Leben. Das Jahrtausende alte Kulturland Mesopotamien wurde zerstört und geplündert, eine moderne, säkulare Gesellschaftsstruktur entwurzelt und zerstückelt. Mehr als vier Millionen Menschen, die Hälfte von ihnen Kinder, wurden in die Flucht getrieben, darunter die besten Professoren, Mediziner, Ingenieure.

Aus einem Mosaik vieler Religionen wurde ein Labor für religiöse Eiferer aller Couleur. Während muslimische Eiferer die Frauen unter den Schleier zwingen wollen, würden christliche Eiferer am liebsten alle irakischen Christen in einer Großoperation evakuieren und das Land ansonsten sich selbst überlassen. 24 000 Iraker werden nach Auskunft der UN-Mission in Irak in US-Gefängnissen wie Abu Ghraib, am Flughafen von Bagdad und Camp Bucca in Basra festgehalten. Die Mehrzahl dieser Gefangenen kennt keine Anklage, hat keinen Zugang zu einem Rechtsanwalt oder Kontakt mit Familienangehörigen.

Im Zweistromland herrschen Chaos und Gewalt, was – wie in allen Kriegen – der internationalen Rüstungsindustrie und ihren Handlangern nutzt. Während Kinder von Albträumen geplagt werden, Krieg nicht spielen, sondern täglich erleben und mangels medizinischer Versorgung, an schlechtem Wasser oder Unterernährung sterben, profitieren private Sicherheitsfirmen wie »Blackwater«, Ölkonzerne, Banken und Logistikgiganten wie Halliburton oder DHL von dem Elend. Korrupte Politiker schaufeln sich die Taschen voll Dollars, lieber noch Euros, die sie im Ausland bunkern. Die meisten Mitglieder der Regierung haben mindestens einen weiteren Pass. Ihre Familien leben im Ausland.

»Die Politiker haben keine Ahnung, wie wir leben«, sagt Kerim, ein junger Familienvater (im Telefongespräch mit der Autorin). Seit Jahren ist er ohne Arbeit, nur mit Hilfe seiner Eltern, Brüder oder von Freunden gelingt ihm das Überleben. Seine beiden Söhne, drei und fünf Jahre alt, haben noch nie ein anderes Stadtviertel Bagdads gesehen als das ärmliche Viertel, in dem sie aufgewachsen sind. Früher war es ein religiös gemischtes Viertel, heute leben dort nur noch Schiiten, manche von ihnen, wie Kerim, mit ihren sunnitischen Ehefrauen. Von der Regierung haben sich die meisten voll Abscheu abgewandt. »Sie wissen nicht, dass wir kein Wasser, keinen Strom, nicht mal genug zu essen haben«, erklärt der Familienvater. »Und sie interessieren sich auch nicht dafür.«

Quelle: http://www.neues-deutschland.de/

Keine Schule, kein sauberes Trinkwasser, mangelnde medizinische Versorgung, sogar Gefangenschaft – Schicksal vieler Minderjähriger im Irak

Fünf Tage lang ließ sich Radhika Coomaraswamy, die Sonderbeauftragte des UN-Generalsekretärs für Kinder und bewaffnete Konflikte, über die Lage der irakischen Kinder informieren, anschließend zeigte sie sich entsetzt. Die Situation sei unerträglich, Kinder in Irak seien »die schweigenden Opfer der anhaltenden Gewalt«, sagte sie auf einer Pressekonferenz am vergangenen Freitag in der jordanischen Hauptstadt Amman. »Viele von ihnen gehen nicht mehr zur Schule, manche werden für Gewalttaten rekrutiert, andere gefangen gehalten.« Es fehle den Kindern an grundlegenden Dingen des Alltags, sie zeigten »eine breite Palette psychischer Auffälligkeiten.« Religiöse, politische, militärische und Stammesführer müßten dafür sorgen, daß die Kinder von Gewalt ferngehalten werden und in die Schule gehen könnten.

Mehr als die Hälfte der 28 Millionen Iraker ist jünger als 18 Jahre. Nur etwa 50 Prozent der schulpflichtigen Kinder gehen überhaupt noch zur Schule, stellte Frau Coomaraswamy bei ihrem Blitzbesuch in Bagdad fest. Im Jahr 2005 seien es noch 80 Prozent gewesen. Nicht mehr als 40 Prozent der Kinder hätten Zugang zu sauberem Trinkwasser, die Gefahr eines Ausbruchs von Cholera sei allgegenwärtig. 1500 Kinder sollen sich nach Angaben der UN-Sonderbeauftragten in Gefangenschaft befinden. Man versuche herauszufinden, wer die inhaftierten Kinder seien und wo man sie festhielte, erklärte auch Sigrid Kaag, regionale Direktorin des UN-Kinderhilfswerks UNICEF für den Mittleren Osten und Nordafrika, die (bei der Präsentation des Jahresberichts 2007 in Dubai Mitte April) ebenfalls auf die große Zahl inhaftierter Kinder in Irak hingewiesen hatte. Wegen der wirtschaftlichen Not beteiligten sich immer mehr Kinder in Irak an bewaffneten Aktionen, angeblich würden sie auch als Selbstmordattentäter eingesetzt.

Mehr als die Hälfte der schätzungsweise 4,5 Millionen irakischen Inlandsvertriebenen und Flüchtlinge sind Kinder, für die weder Schulbesuch noch medizinische Grundversorgung, geschweige denn regelmäßige tägliche Mahlzeiten gesichert sind. Die UN-Sonderbeauftragte forderte von den irakischen und US-amerikanischen Regierungen, Organisationen wie dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, UNICEF, dem UN-Flüchtlingshilfswerk, UNHCR und anderen den freien Zugang zu Kindern in allen Teilen Iraks zu ermöglichen. Internationale Hilfswerke sollten sich mehr in Irak engagieren. Frieden in Irak müsse mit dem Schutz der Kinder beginnen, so Radhika Coomaraswamy.

In Sadr City, dem mit mindestens zwei Millionen Menschen größten Armenviertel von Bagdad, ist Frieden weit entfernt. Seit Ende März sind Sadr City und der angrenzende Stadtteil Shula Kampfzone zwischen der irakischen und US-Armee auf der einen und den Milizen der Mehdi-Armee von Muktada Sadr auf der anderen Seite. Schulen und öffentliche Einrichtungen seien geschlossen, die Einwohner hätten sich in ihren Wohnungen verbarrikadiert, berichten Augenzeugen wie Patrick Youssef, Leiter der Niederlassung des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz in Bagdad. Nachdem ein wichtiges Großhandelszentrum des Viertels, der Jamilia-Markt, bei den Kämpfen zerstört worden sei, hätten sich Lebensmittel um bis zu 300 Prozent verteuert. Medizinische und humanitäre Hilfsgüter könnten wegen der ständigen Angriffe nicht verteilt werden, sagte auch Awad Khalaf Hadi, Sprecher der Al-Zahra-Hilfsorganisation gegenüber dem UN-Informationsnetzwerk IRIN. Auch die städtischen Dienste seien eingestellt worden. »Der Müll stapelt sich in den Straßen, die Kanalisation ist verstopft, das Trinkwasser ist vom Abfall verseucht, überall stinkt es unerträglich.«

Die tapferen, nur vollautomatisiert aus sicherer Distanz agierenden Kämpfer der heldenhaften Israel Airforce (IAF-Motto: Weinen und Schießen!) haben wieder einen großen Sieg errungen.

Mit einer ferngelenkten Luft-Boden-Rakete, die von einer Drohne über dem Gaza-Streifen abgeschossen wurde, konnten sie eine Palästinenserin, die gerade mit ihren vier Kindern in der Gegend von Beit-Hanoun beim Frühstuck saß, samt ihrer Hütte und den Kindern in tausend Stücke reißen. Die vier getöteten Kinder waren im Alter zwischen sieben Monaten und fünf Jahren.

Bei der Explosion der israelischen High-Tec-Rakete wurde auch noch eine vierzehnjährige Schülerin und ein älterer Mann getötet, die gerade an der einstöckigen Hütte der Palästinenserfamilie vorbeigingen. Der für den „Vorfall“ zuständige IDF-Kommandeur mit dem falschen Namen Galant hat eine Untersuchung zugesagt. Das Ergebnis steht jetzt schon fest: Die Hamas war`s.

Die Israelische Armee steht unter dem Befehl des ehemaligen Mossad-Sondereinsatzleiters und Kriegstreibers Ehud Barak, der mit diesem heimtückischen, abscheulichen Massaker an Kindern und Frauen der palästinensischen Zivilbevölkerung die Waffenstillstandsverhandlungen, die zur Zeit unter Beteiligung der Hamas und Fatah mit Hilfe Ägyptens geführt werden, gezielt torpedieren möchte. Die Spannungen im Gazastreifen haben auch prompt wieder zugenommen.

In der Jerusalem Post wird seit einiger Zeit offen darüber diskutiert, welches der geeignete Zeitpunkt für einen Großangriff mit mehreren tausend Panzern auf den Gazastreifen sein könnte, um den Hamas-Kämpfern ein für allemal den Garaus zu machen, die Aufständischen komplett auszuradieren, umzubringen. Seit Monaten üben die IDF-Stabsoffiziere schon den Einmarsch anhand einer militärischen Computerspielsimulation.

Am Montag konnte nach viertägiger Verzögerung der israelische Kommunikations- und Spionagesatellit AMOS 3 via Baikonur in den Weltraum geschossen werden. Die verbesserte Kommunikation und militärische Aufklärung des Gaza- und Westbank-Vorfeldes lässt sich Israel mal eben schlappe 170 Millionen Dollar kosten. Peanuts, die als Abfallprodukte der globalen Finanzkrise von den Gewinnern an der Wall Street zum Pessah-Fest an Israel nebenbei gespendet werden. Geld, dass vom World Food Program dringend zur Behebung der Hungersnot in Gegenden wie Gaza und der Westbank gebraucht würde. Beim WFP fehlen akut 750 Millionen Dollar wegen der dramatisch ansteigenden Lebensmittelpreise.

Benzin, Öl, Verbandmaterial und andere angebliche „Konterbande“, selbst Papier, wird seit fast einem Jahr nur noch in homöopathischen Dosen in den abgeriegelten Gaza-Streifen gelassen, damit die Aufständischen keine Vorräte anlegen können. Die palästinensischen Lagerinsassen des größten KZ der Welt sind durch Hunger und Krankheiten inzwischen total geschwächt, ein aus Sicht des IDF-Generalstabs idealer Rahmen für einen Großangriff auf das Gazagefängnis.

Seit mehreren Wochen gibt es kaum noch Sprit für den Betrieb der Krankenwagen, so dass die Kranken und Verletzten schon auf Eselskarren zur Intensivstation gekarrt werden müssen. Da es auch immer öfter kein Wasser, keinen Strom gibt, sind die Chancen für eine Operation unter hygienischen Bedingungen, die Überlebenschancen für Verwundete minimal.

Die UN-Beauftragte im Gazastreifen, Koning, hat in mehreren Interviews versucht, auf die verzweifelte, sich immer mehr zuspitzende, furchtbare Notlage der Palästinenser aufmerksam zu machen, vergeblich. Die westlichen Regierungen, darunter wohl auch die eiskalt kalkulierende Frau Merkel scheinen dem Abschlachten der Palästinenser in einer IDF-Großaktion insgeheim schon zugestimmt zu haben. Anders ist das offenkundige Desinteresse an den flagranten Menschenrechtsverletzungen in den besetzten Gebieten und das Schweigen der europäischen Medien nicht erklärbar.

Weil den israelischen Anhängern einer „Endlösung“ wie Lieberman, Zipi Livni, Netanjahu oder Barak klar ist, dass der Überfall auf den dichtbesiedelten Gazastreifen nicht ohne großes Blutvergießen abgehen wird, wollen sie wegen der zu erwartenden schlechten Presse mit dem Zuschlagen bis zur zweiten Maihälfte warten. Dann ist George W. Bush wieder abgereist, der zum 60. Jahrestag der „zionistischen Entität“ seinen letzten großen PR-Auftritt in Israel haben wird. Der ganze „Annapolis-Prozeß“ war offenbar nur ein billiges Propagandamanöver, um von der eigentlichen „Endlösung“ dem großen Frühjahrs- oder Sommerputz im Gazastreifen abzulenken.

Der Generalstabschef der IDF, Gabi Ashkenazi hält sich zur Zeit gerade in Warschau auf. Er erinnerte dort in einer Rede an den Aufstand der Juden im Warschauer Getto. Das ist thematisch die richtige Einstimmung für die Kämpfer der Hamas, denn den Palästinensern im Gaza-Streifen dürfte es aus militärstrategischer Sicht gegen die IDF genau so gehen, wie den schlecht bewaffneten jüdischen Aufständischen im Warschauer Getto, die seinerzeit von österreichischen Einheiten der Waffen-SS restlos vernichtet wurden. Damals stand am anderen Ufer der Weichsel die Rote Armee und schaute zu, wie die Juden von der SS vernichtet wurden. Diesmal wird die Bevölkerung der NATO-Staaten via CNN, Al Jazeera und BBC zusehen, wie die Palästinenser von der IDF vernichtet werden.

Quelle: http://scusi.twoday.net/

Das International Middle East Media Center berichtete, dass am Dienstagmorgen zahlreiche jüdische Siedler  palästinensische Wohnhäuser in der Stadt Hebron angriffen. Augenzeugen berichtete, dass dutzende bewaffnete Siedler aus der illegalen Siedlung Kiryat Arba Steine und Flaschen auf Fahrzeuge warfen und versuchten Häuser niederzubrennen.

Während keine Menschen verletzt wurden, sollen zahlreiche Häuser und Autos beschädigt worden sein. Augenzeugen berichteten, dass Siedler versuchten in mehreren palästinensischen Häusern Feuer zu legen, die Bewohner es aber schafften ihre Häuser zu verteidigen.

Hebron ist die einzige palästinensische Stadt in deren Zentrum jüdische Siedler leben und steht deshalb zu einem großen Teil unter voller Kontrolle der israelischen Armee. Vie Palästinenser verließen in den vergangenen Jahren auf Grund der regelmäßigen Angriffen der israelischen Armee und der Siedler ihre Häuser. Die Übrigen werden fast täglich Opfer von Angriffen und Schikanierungen radikaler Siedler

Da sich die israelische Armee einerseits weigert eigene palästinensische Sicherheitsstrukturen in der Stadt zuzulassen, andererseits nicht bereit ist Palästinenser vor Angriffen zu schützen, ist ISM, neben anderen Menschenrechtsorganisationen, in Hebron dauerhaft präsent. Durch die tägliche Dokumentationen der israelischen Aggressionen und notfalls auch Interventionen durch ausländische Menschenrechtsaktivisten hat sich in den letzten Jahren das Gewaltniveau spürbar verringern lassen.

Quelle: http://www.ism-germany.net/

Vielen jungen Exil-Tibetern geht die „moralische Auseinandersetzung“ des Dalai Lama mit China nicht weit genug. Ihre Lösung lautet: „Wir müssen die chinesische Besatzung Tibets zu teuer zu machen.“

Es ist Abend in McLeod Ganj. Die Strahlen der untergehenden Sonne lassen die 4.000 Meter hohen Gipfel leuchten, die gewaltig über der kleinen Stadt am Himalaja aufragen. Kalsang Namgyal steht auf dem Marktplatz, er ist bereit. In der Hand hält der 22-jährige Student eine weiße Kerze, er hat aus Pappe einen Windschutz gebastelt, damit der Wind später nicht die Flamme löscht. Auf seinem schwarzen T-Shirt steht: „Boycott Beijing 2008“.

Dreihundert zumeist junge Männer und Frauen, ein Drittel von ihnen tibetische Mönche und Nonnen, haben sich zum abendlichen Gedenkmarsch für die Toten in Tibet versammelt. Es riecht nach Sandelholzräucherstäbchen, ein Mönch mit Sonnenbrille koordiniert die Menge, er brüllt Befehle ins Megafon.

Hier in McLeod Ganj, einem Stadtteil von Dharamsala, leben 10.000 Exiltibeter. Denn hier hat Tenzin Gyatso, der 14. Dalai Lama, seine Residenz. In letzter Zeit hat sich politisch viel ereignet, die Folgen davon sind weltweit zu spüren. Immer weniger junge Exiltibeter wollen sich an die beschwichtigenden Worte des Dalai Lamas halten, der nach wie vor für einen Dialog mit China und eine einvernehmliche Lösung der Tibetfrage wirbt.

„Wir sind für einen Boykott der Olympischen Spiele“, sagt Kalsang Namgyal, „weil China permanent gegen die Menschenrechte verstößt.“ Für dieses Anliegen geht er auch weite Wege. Vor anderthalb Wochen ist er vom südindischen Bangalore nach Delhi gereist, um dort gegen den Fackellauf zu demonstrieren. Zwar respektierten weiterhin alle Tibeter den Dalai Lama als ihren Anführer, erklärt er und zündet seine Kerze an, „Aber wir einfachen Leute können nicht so viel ertragen wie er.“ Dann taucht er ein in den Gedenkmarsch, der von Mönchen und Nonnen angeführt wird.

 Weinende Polizisten

Tenzin Choeying ist Vorsitzender der „Studenten für ein freies Tibet“. Der 29-Jährige sitzt im Versammlungsraum seiner Organisation in einem Sessel. Eine große tibetische Flagge hängt in der Ecke. Choeying ist gerade erst nach Dharamsala zurückgekehrt, um sich auf seinen Prozess in zwei Wochen vorzubereiten.

Die Anklage lautet auf Störung der öffentlichen Ordnung. Vor sechs Wochen hat der Jurist einen verbotenen Protestzug angeführt. Gemeinsam wollten die hundert Demonstranten bis nach Tibet marschieren. Aber sie sind gerade mal fünfzig Kilometern weit gekommen.

„Es war am frühen Morgen, als die Polizei uns gestoppt hat“, berichtet er. „Wir haben uns dann alle auf den Boden gesetzt, untergehakt und begonnen, zu beten.“ Als die Beamten anfingen, einen nach dem anderen aus der Gruppe herauszulösen und in die bereitstehenden Busse zu tragen, hätten Demonstranten geweint, schildert Choeying die Situation. „Auch viele Polizisten konnten ihre Tränen nicht unterdrücken. Das zeigt, welche Kraft gewaltloser Protest hat.“ Erst zwei Wochen später kam Choeying wieder frei.

Mit dem Marsch haben er und seine Mitstreiter nicht nur gegen indisches Recht, sondern auch gegen eine Anordnung des Dalai Lamas verstoßen: Der hatte seine Landsleute gebeten, sich an die Gesetze des Gastgeberlandes zu halten. Doch Choeying geht die „moralische Auseinandersetzung“ des Dalai Lamas nicht weit genug. „Er hat unserer Gemeinschaft vollständige Demokratie gegeben“, sagt der Studentenführer, „und in einer Demokratie kann man unterschiedlicher Ansichten sein.“ Seine Lösung lautet: „Wir müssen die chinesische Besatzung Tibets zu teuer machen. Dann werden sie sich zurückziehen müssen.“

Wie das geschehen könnte, verraten Plakate, die in den Straßen von McLeod Ganj hängen. Sie zeigen eine geballte schwarze Faust – es ist das Symbol der serbischen Untergrundgruppe Otpor, die im Oktober 2000 ohne öffentlich präsente Anführer Hunderttausende Menschen auf die Straßen Belgrads gebracht hat. Scheinbar aus dem Nichts hat damals die Zahl der Demonstranten jene kritische Masse erreicht, über die sich keine Diktatur mehr hinwegsetzen kann – Otpor markiert das Ende der Milosevic-Ära. Ähnliches hat sich vier Jahre später bei der Orange Revolution in der Ukraine und bei der georgischen Rosenrevolution abgespielt. „Andere Länder haben es geschafft, Diktaturen zu stürzen“, sagt Studentenführer Choeying. „Wieso nicht auch wir?“

Es ist nicht das erste Mal, dass junge Tibeter offen gegen ihr geistiges Oberhaupt rebellieren. Vor zwanzig Jahren zum Beispiel unterzeichnete der Dalai Lama in Straßburg eine Erklärung, in der er einen „Mittelweg“ im Umgang mit China und eine Autonomie Tibets innerhalb des chinesischen Staats forderte. Nur wenige Stunden später erklärte der Vorsitzende des Tibetischen Jugendkongresses, Lhasang Tsering, gegenüber dem Daily Telegraph, er fände die Erklärung inakzeptabel. Er war der erste Tibeter, der sich offen gegen den Dalai Lama gestellt hat.

Lhasang Tsering ist heute Buchhändler in McLeod Ganj. Der 55-Jährige sitzt vor einem Regal mit Reiseführern. „Ich habe die Haltung, dass wir mit den Chinesen nicht über Autonomie reden wollen“, sagt er. Damals hat sich seine Studentenorganisation hinter ihn gestellt, wenig später wurde er mit 90 Prozent der Stimmen in seinem Amt bestätigt. Aber schon ein Jahr später trat er wieder zurück, weil sich die tibetische Exilregierung nicht von dem eingeschlagenen Mittelweg abbringen ließ und zunehmend Druck auf ihn ausübte, seinen Widerstand einzustellen.

 „Wir müssen handeln“

„Die Menschen haben die Geduld verloren mit dieser Politik des Wartens“, sagt der einstige Vorkämpfer, „uns läuft die Zeit davon. Wir reden über Freiheit, aber es geht ums Überleben. Wir müssen jetzt handeln. Sonst werden wir ausgelöscht.“

Der Dalai Lama hat die Ausschreitungen in Lhasa und die Gewalt der Demonstranten scharf verurteilt. „Welche Gewalt“, poltert Tsering und ballt die Faust. „Der Dalai Lama verurteilt Tibeter, die Steine auf chinesische MG-Stellungen werfen. Ist das Gewalt?“ Wenn die Menschen zusehen müssten, wie ihre Freunde erschossen werden, würde jeder gewalttätig. Seine Stimme beginnt zu zittern, er hat jetzt Tränen in den Augen.

Einer seiner Freunde sagt später, Tsering sei sehr krank. Seine Wut und das Gefühl der Ohnmacht hätten sich letztlich gegen ihn selbst gerichtet. Dennoch erfährt Tsering derzeit eine gewisse Genugtuung; junge Aktivistinnen und Aktivisten suchen ihn nun auf, um weitere Schritte mit ihm zu besprechen.

Und wieder ist es der Tibetische Jugendkongress, der sich am deutlichsten von den beschwichtigenden Parolen des Dalai Lamas absetzt. Die 23-jährige Tenzin Yangzon hat viele der Protestaktionen vorbereitet, die den Kongress weltweit in die Schlagzeilen gebracht haben. Auch die Störung des Olympischen Fackellaufs. Die junge Frau trägt ein gelbes tibetisches Seidenkleid. Sie sitzt im Besprechungsraum des Vereins, das obligatorische Dalai-Lama-Bild fehlt. Stattdessen hängt an der Wand ein großes Porträtfoto von Thupten Ngodup. Ngodup, damals 55, hat sich vor zehn Jahren selbst verbrannt, als die Polizei in Delhi begonnen hatte, einen Hungerstreik gewaltsam aufzulösen. Für viele Tibeter ist er ein Held.

„Ich denke, es ist natürlich, dass die jungen Tibeter die Initiative ergreifen“, sagt Yangzon. „Die Flüchtlinge der ersten Generation sind jetzt in ihren 60ern und 70ern. Nun liegt es an uns, die Verantwortung zu übernehmen.“ Viele junge Tibeter hätten studiert, „wir kennen uns in politischer Theorie aus. Wir sehen, dass es schon sechs Verhandlungsrunden mit den Chinesen gegeben hat, und dass wir immer nur hingehalten werden. Deshalb unternehmen wir nun selbst etwas.“

Derzeit sitzen 400 Mitglieder ihrer Organisation in Haft. Einige wurden festgenommen, als sie vor wenigen Wochen versucht haben, die chinesische Botschaft in Delhi zu stürmen. Nach wie vor betont der Jugendkongress, er halte sich an das Prinzip des gewaltlosen Protests. „Ich denke nicht, dass das Gewalt war“, sagt Yangzon. „Denn wir verletzen uns ja selbst, indem wir uns bei solchen Aktionen von Polizisten zusammenschlagen lassen.“

Derzeit hat der Jugendkongress weltweit 82 Zweigstellen. Seit der starken Medienpräsenz während des Olympiaprotests haben sich massenhaft junge Tibeterinnen und Tibeter gemeldet, um weitere Vertretungen zu gründen. Yangzon freut sich darüber. „Unser Ziel ist die völlige Unabhängigkeit Tibets von China. Dafür vernetzen wir uns.“

Es ist Nacht geworden in McLeod Ganj. Der Gedenkmarsch kommt am Thekchen Choeling-Tempel an, er liegt gegenüber der Residenz des Dalai Lamas. Die Mönche und Nonnen setzen sich vor das Hauptportal des Gebäudes, alle anderen Teilnehmer sammeln sich am Rand des Platzes. Ganz vorn hängt ein riesiges Transparent, es zeigt Bilder getöteter Tibeter: geschundene Körper, über und über mit Wunden und blauen Flecken übersät. Auf vielen der Fotos sind Maschinengewehreinschüsse zu sehen, sie haben faustdicke Löcher in Knochen und Fleisch geschlagen.

Der Bürgermeister der exiltibetischen Gemeinde verliest Meldungen, die Flüchtlinge über die Lage in ihrer Heimat mitgebracht haben. Es sind Berichte von willkürlichen Verhaftungen, von Verfolgung und Demütigungen. Schweigend hören die Demonstranten zu. Am Ende wenden sie sich still ab und ziehen in kleinen Gruppen nach Hause.

Die meisten Mönche und Nonnen bleiben vor dem Tempel sitzen. Sie beginnen, für die vielen Toten des niedergeschlagenen Aufstands vor sieben Wochen zu beten. Bis zum Morgengrauen wird der Wind ihre sonoren Rezitationen ins Tal tragen. Es wird nicht das letzte Mal sein, dass sie für Menschen beten, die in ihrer Heimat von chinesischen Soldaten getötet wurden. Der Volksaufstand in Tibet, der hier geplant und koordiniert wird, hat gerade erst begonnen.

Quelle: http://www.taz.de/

Berlin und Kabul: Heute hat der afghanische Geheimdienstchef Amrullah Saleh in einer live im Fernsehen übertragenen Parlamentssitzung gestanden, seit März von dem angeblichen “Attentat” auf Karzai am Sonntag gewusst zu haben. Und nicht nur er: auch Karzai selbst. Wozu aber nun diese ganze Farce? Was steckt dahinter?
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Ein schönes Kinderkrankenhaus hätte es werden sollen im irakischen Basra. Dafür wurde mit der amerikanischen Bechtel Group ein Vertrag über 50 Millionen Dollar geschlossen. Übrig blieb eine Ruine. Das ist nur ein Fall von vielen.
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Wie der ehemalige israelische Polizeichef, Mosche Karadi, berichtete, wird in den nächsten Tag eine neue israelische Siedlung im palästinensischen Ort Ras al-Mud im Osten Jerusalem errichtet werden. Das Gebiet wurde vor einigen Jahren von der israelischen Polizei aus „Sicherheitsgründen“ beschlagnahmt und soll nun israelischen Siedlern übergeben werden.

Die rechtsextreme Siedlervereinigung, die das Land besetzen wird, plant 110 Gebäude auf dem Gelände zu errichten. Die israelische Polizeistation, die sich bisher auf dem Gelände befand, soll weiter östlich in palästinensisches Land, nahe der illegalen Siedlung Ma’ale Adumim verlegt werden.

Die Siedler gaben bekannt, dass die neugegründete Siedlung „Ma’aleh David“, inmitten eines von ca. 14.000 Palästinenser bewohnten Gebietes, ca. 250 jüdische Familie beherbergen soll. Zum Zwecke des Schutzes der israelischen Siedler wird ebenfalls die israelische Armee in dem Gebiet stationiert werden.

Israelische Regierungen haben in den letzten Jahren mehrfach zugestimmt den Siedlungsbau einzustellen und mit der Auflösung von Siedlungen zu beginnen. Doch trotz aller Versprechungen stieg der Siedlungsbau seit der „Friedenskonferenz“ im amerikanischen Annapolis vergangenen Jahres noch einmal an. Die Zahl der jüdischen Siedler auf besetztem palästinensischen Gebiet erhöhte sich seit Beginn des „Friedensprozess“ Anfang der 90er von ca. 90.000 auf fast 500.000. Die 300 israelischen Siedlungen sind nicht nur völkerrechtlich illegal, sondern zerstückeln einen möglichen zukünftigen palästinensischen Staat in unzusammenhängende, lebensunfähige Enklaven.

Quelle: IMEMC

Familien von getöteten Irakern erheben Vorwürfe gegen US-Firma

Die Hinterbliebenen von mehreren Irakern haben die US-Sicherheitsfirma Blackwater Worldwide beschuldigt, Beweismittel zum Tod ihrer Angehörigen vernichtet zu haben. Anwälte der Familien legten am Freitag in Washington Gerichtsdokumente mit den Beschuldigungen vor. Demnach sollen die Beweismittel Mitte März geschreddert worden sein. In dem Verfahren geht es um den Tod von 17 Irakern bei einem Einsatz von Blackwater-Mitarbeitern im September vergangenen Jahres in Bagdad. Die Familien werfen Blackwater auch vor, die bei dem tödlichen Einsatz verwendeten Fahrzeuge repariert und neu lackiert zu haben, um die Ermittlungen zu behindern.

Quelle: http://derstandard.at/

Zuerst einmal ein Zitat: „“Ich habe dem Präsidenten (Anm.: Bush an Abbas) versichert, dass ein palästinensischer Staat eine hohe Priorität für mich und meine Regierung hat – ein lebensfähiger Staat, ein Staat, der nicht wie ein Schweizer Käse aussieht“
„Ich bin zuversichtlich, dass wir die Definition eines Staats erreichen können.“

Oberflächlich erst einmal gut gesprochen Mr. Präsident Bush, nur etwas spät, meinen Sie nicht?

Die US- amerikanische Regierung, nicht nur die des Herrn George W. Bush jun., hatte mehrere Jahre (oder Jahrzehnte?) Zeit, das Ziel eines Staates Palästina, den Begriff „Palästinenserstaat“ erspare ich mir und den Leser/Innen, zielgerichtet zu verfolgen, dies geschah nicht.

Im Gegenteil: Die US- amerikanische/n Regierung/en pulverten x- Millionen (oder Milliarden?) US-$ in die israelische Siedlungsexpansion in den Westbank, und nun auf einmal war alles falsch?
Oder wie sonst ist die Aussage des US- amerikanischen Präsidenten George W. Bush „„“Ich habe dem Präsidenten versichert, dass ein palästinensischer Staat eine hohe Priorität für mich und meine Regierung hat – ein lebensfähiger Staat, ein Staat, der nicht wie ein Schweizer Käse aussieht“ zu verstehen?

Auch die Aussage „„Ich bin zuversichtlich, dass wir die Definition eines Staats erreichen können“ ist mehr als irreführend.

Geht es in Sachen Staat Palästina um die Definition oder um die Realisierung eines Staates Palästina, der den Namen Staat nicht nur von der Definition her verdient?

Was also will US- Präsident George W. Bush seinem Gast aus Ramallah sagen?
Eigentlich nichts, wenn wir es optimistisch sehen, sehr wenig.
Immerhin hat Herr Bush seinem Gast aus Ramallah die Hände geschüttelt, und das ist ja auch schon etwas.

Ob allerdings aus diesem Händeschütteln ein Staat Palästina ins Leben gerufen wird, unabhängig ob im Jahr 2008, 2009 oder wann auch immer, stelle ich mal in Frage.

Fakt ist, das die israelische Regierung mit dem Bau und Ausbau der jüdischen Siedlungen in den Westbank ebenso wie mit dem Bau der Trennmauer Tatsachen schafft und eine unilaterale Grenze zieht.
Fakt ist wohl auch, dass sich die israelische Regierung in diesen Dingen kaum reinreden lassen wird, schon garnicht von einem Präsidenten (George W. Bush), der seine letzte Amtszeit hat.
Und ob Herr Bush einen „Palästinenserstaat, der nicht aussieht, wie ein Schweizer Käse“ befürwortet, ob Herr Bush die „Definition eines Staates erreichen“ will, ist genauso relevant wie das Umfallen eines Sack Reis in China.

Die US- amerikanische Regierung hatte, wie oben bereits erwähnt, bereits sehr viele Jahre Zeit, dem Missstand in den Westbank ein Ende zu bereiten, sie ließ die Zeit bislang tatenlos verstreichen.
Und nun, zum Ende der Amtszeit des US- Präsidenten George W. Bush, soll alles innerhalb wenigster Monate korrigiert werden?

Willkommen im Traumland!

Quelle: http://www.profi-reporte.de/

Israelische und palästinensische Medien berichten, dass die israelische Armee am Samstagmorgen ein 14-jähriges palästinensisches Mädchen in der Stadt Beit Lahiya im nördlichen Gazastreifen tötete. Bei dem Mädchen handelt es sich um die Tochter des Hamas-Anführers Hassan Marouf. Mindestens neun Menschen wurde getötet, als dutzende Panzer und Hubschrauber in den Gazastreifen eindrangen.

Augenzeugen berichteten, das israelische Undercover-Einheiten vor Sonnenaufgang die Grenze überquerten und Kämpfer der Al-Quds (Islamischer Jihad) und Al-Qassam Brigaden (Hamas) angriffen. Später sollen die israelischen Kräfte mit dutzenden Panzern und durch mindestens fünf Luftangriffe unterstützt worden sein.

Ziel der Operation soll das führende Hamas-Mitglied Hassan Marouf gewesen sein. Während die israelische Armee Hassan Marouf gefangen nahm, wurde seine Tochter von israelischen Soldaten getötet und seine Frau schwer verwundet. Ein Sprecher des Krankenhauses Al-Awda in Gaza-Stadt sagte, dass das 14-jährige Kind von schweren Maschinengewehrfeuer getroffen wurde.

Eine Sprecherin der israelische Armee bestätigte den Einmarsch zum Teil: „Die Luftwaffe führte zwei Schläge am Samstagmorgen gegen bewaffnete Elemente im nördlichen Gazastreifen durch.“ „Es gab auch Schusswechsel aber niemand unserer Leute wurde getroffen.“

Quelle: WAFA, Haaretz, Yedioth Ahronoth 

Der Bau der Inssan-Moschee in Charlottenburg schlägt neue Wellen: Das islamophobe Blog „Politically Incorrect“ entdeckte am Mittwoch die Umfrage zum Thema auf tagesspiegel.de. Ein Sturm brach los.

 

Das Blog „PI – Politically Incorrect“ ist im Internet keine Unbekannte mehr und kann täglich mehrere tausend Besucher verzeichnen. Die Betreiber der Seite „kämpfen“ mit ihrer sehr subjektiv gefärbten und wahrheitsverzerrenden Berichterstattung gegen die „schleichende Islamisierung Europas“, gegen „Gutmenschentum“, „Manipulation in den Medien“ zugunsten der islamischen Bevölkerung und geben sich betont „pro-amerikanisch“ und „pro-israelisch“.

Der schwule Grünen-Politiker Volker Beck wurde bereits mehrfach denunziert und täglich finden sich neue – milde ausgedrückt – beleidigende Artikel über politische Vorgänge im Nahen Osten und die islamische Bevölkerung. Von einer reinen Polarisierung und einem gut gemeinten Anstoß zugunsten einer kritischen Auseinandersetzung kann man schon längst nicht mehr sprechen.

Nun hat es auch tagesspiegel.de getroffen.

 

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

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