Der 20. Jubiläumsgipfel der Arabischen Liga hat am Samstag in der syrischen Hauptstadt Damaskus begonnen.Absagen und Zwietracht überschatten Arabischen Gipfel in Syrien.Die Arababische Liga ist gespalten in einen pro- und in einen anti-amerikanischen Block.Damit haben es die USA, wie auch mit der EU, geschafft eineVereinigung von Staatenbünden zu untergraben und zu einer lächerlichen Ansammlung von unentschlossenen und zerstrittenen Kleinkrämern zu machen.

Das von Syriens Präsident Bashar Assad eröffnete zweitägige Gipfeltreffen findet vor dem Hintergrund einer unverkennbaren Spaltung in einem pro- und dem anti-amerikanischen Block in der arabischen Welt statt.

Am Gipfel beteiligt sich exakt die Hälfte der 22 Mitgliedsländer der Arabischen Liga. Eine Reihe von Ländern, darunter Saudi-Arabien, Ägypten und Jordanien, sind nur durch Politiker aus den hinteren Reihen vertreten. Libanon boykottiert das Treffen aus Protest gegen die Einmischung Syriens in seine Innenpolitik.

Die Wiederherstellung und die Festigung der arabischen Einheit soll zum wichtigsten Punkt in der geplanten Schlussdeklaration des Gipfels werden.

Der libysche Staatschef Muammar Gaddafi hat beim Gipfel der Arabischen Liga in der syrischen Hauptstadt Damaskus zur Bildung eines gemeinsamen arabischen Staates aufgerufen.„Die Araber werden in der gegenwärtigen Welt keinen Platz haben, solange sie keinen gemeinsamen Staat haben“, sagte Gaddafi.

Nach seinen Worten muss sich die gespaltene arabische Welt ein Beispiel an Europa, Lateinamerika und Afrika nehmen, wo sich Prozesse der Konsolidierung und der Vereinigung vollziehen.

Ohne eine Einheit, so das libysche Staatsoberhaupt, würden sich die Araber in der Welt nicht durchsetzen können.

Quelle: http://schweizmagazin.ch/