You are currently browsing the daily archive for Februar 24, 2008.

Präsident Mahmoud Abbas und seine Partei Fatah haben Israel aufgefordert – so unverständlich und unmoralisch es auch sein mag – Gaza weiterhin total von der Welt abzuschneiden, um mit der Hamas endlich Schluss zu machen.

Samah, 34, Mutter von sechs Kindern, lebt in diesem riesigen Gefängnis, das man “Gazastreifen” nennt. Sie appelliert an die Bürger dieser Welt sich nach Erez und Rafah zu begeben, um dort zu protestieren, wo Mahmoud Abbas und Israel die Menschen hindern, Gaza zu erreichen oder Gaza zu verlassen.

Silvia Cattori : Wie lebt die Bevölkerung unter dieser endlosen Blockadesituation?

Samah : Es ist eine Katastrophe! Welches Volk könnte diese Strafe ertragen, die uns die gesamte Welt auferlegt hat? Die Not, die uns belastet, nimmt täglich zu. Die Armut erdrückt uns. Wir sind am verzweifeln. Wir beten zu Gott, dass er uns hilft diesen Ramadan zu vollenden. Unsere Kinder leiden. Wir leiden unter den israelischen Flugzeugen, die uns permanent überfliegen, wir leben in der panischen Angst der nächsten Bombardierung.

Alles ist zu einem Problem geworden. Es erdrückt uns. Sogar das wenige Wasser, das wir noch haben und die Luft, die wir atmen, sind ein Problem. Wir sind körperlich und moralisch sehr geschwächt. Sie müssen nicht erstaunt sein, wenn wir uns demnächst untereinander töten.

Es fehlen uns Mehl, Reis, Öl und Milch. Israel lässt pro Tag nur 30 Lastwagen mit Mehl durch. Das deckt mit Abstand nicht die realen Bedürfnisse der gesamten Bevölkerung. Die Preise steigen. Ein Sack Mehl von 50 Kilo, kostet 120 Schekel (30 US $ ). Um meine 6 Kinder zu ernähren benötige ich 75 Kilo Mehl pro Monat. Mein Ehemann bekommt seit zwei Jahren kein Gehalt. Mit den Coupons von UNWRA erhält meine Familie nur alle zwei Monate 90 Kilo Mehl. Ich habe nicht das Geld, um uns die Mehlmenge zu kaufen, die wir benötigen. Wir kaufen nie Fleisch. Gemüse gibt es ausreichend, denn wir können es nicht exportieren, aber für uns ist es unerschwinglich. Bald wird es auch nicht mehr genug Gemüse geben, denn viele Landwirte hören mit dem Anbau auf, weil der Verdienst nicht mehr ausreicht die Düngemittel und das Wasser zu bezahlen.

Die jungen Leute leiden sehr, denn sie haben keine Hoffnung auf Arbeit und keine finanziellen Mittel, um eine Familie zu gründen. Sie denken nur an Eines: Ins Ausland zugehen, aus dieser Hölle zu entfliehen. Wir fühlen uns total verlassen.

Silvia Cattori : Was empfinden Sie, wenn Sie Mahmoud Abbas zuhören, wie er die Hamas- Behörden herabwürdigt und sie unter anderem anklagt, die Frauen zu benachteiligen und ihnen die Freiheit zu berauben?

Samah : Aber es ist genau das Gegenteil! Ich bin kein Hamas-Mitglied, aber ich bin gläubig. Ich bin nicht mit dem einverstanden, was unser Präsident behauptet. Es gibt Frauen in der Hamas-Bewegung, die Mitglieder vom Gesetzgebenden Rat Palästinas sind, die Machtpositionen haben! Frauen sind für jeden gläubigen Muslim heilig! Meine Töchter werden von ihrem Vater nicht weniger respektiert als meine Söhne. Niemals bin ich von meinem Mann, der gläubig ist, misshandelt worden.

Silvia Cattori : Stehen die Frauen nicht unter dem Zwang der Ehemänner und der Familie das Kopftuch zu tragen?

Samah : Es gibt keine Frau in Gaza, die gezwungen wird das Kopftuch zu tragen. Es gibt Frauen, die es nicht tragen. Wenn eine Frau das Kopftuch trägt, tut sie es aus religiösen Gründen, weil sie voll und ganz den islamischen Verpflichtungen zustimmt, es ist ihre eigene Entscheidung.

Silvia Cattori : Wie reagieren Sie auf die ständigen Ankündigungen von massiven israelischen Militärangriffen, die in Vorbereitung wären?

Samah : Wir leben immer in Angst. Israel spricht von einem Generalangriff, um mit der Hamas Schluss zu machen. Wir fürchten diese neue Invasion natürlich sehr, denn wir erwarten, dass sie noch schlimmer wird, als die vorhergehenden. Wir können nichts unternehmen, um ihre Panzer daran zu hindern vorzurücken und uns zu töten.

Wir wissen, dass sie bereit sind einzugreifen, seitdem die in Bersheva stationierten Soldaten – wo sie eine Basis gebaut haben, die an Gaza erinnert – ihre Militärübungen beendet haben. Sie trainieren dort die Invasion von Gaza. In letzter Zeit haben die Israelis die Invasionsversuche, in Kahn-Younes, in Rafah, in Beit Hanoun wiederholt. Testen sie die Verteidigungsfähigkeiten vom Widerstand, bevor sie einen Generalangriff starten? Wenn Gott uns nicht beschützt, werden wir sterben. Es gibt keine andere Lösung.

Wir kennen das Leid, das sie unseren Kindern widerfahren lassen werden. Aber was auch immer sie unternehmen werden, letztlich werden sie gezwungen sein eine Übereinkunft mit der Hamas zu finden. Denn Hamas hat die politische Mehrheit. Abbas und Fatah verkörpern nicht sehr viel. Abbas vertritt nur einen kleinen Teil der Palästinenser, er wird kurzfristig ersetzt werden und von Israel nichts als Gegenleistung für die Konzessionen erhalten, die er dabei ist zu machen.

Silvia Cattori : Haben Sie noch Hoffnung, dass die europäischen Staaten Ihnen zu Hilfe kommen werden?

Samah : Wir erwarten weder etwas von Europa, noch von der UNO. Der Lauf unserer Geschichte hat uns gezeigt, dass sie nie etwas für uns unternommen haben und es ihre Voreingenommenheit zugunsten Israels ist, die Israel freie Hand gibt, um uns niederzumetzeln.

Wir hoffen hingegen weiterhin, dass die Völker Europas und die der arabischen Länder anfangen sich dagegen zu wehren. Dass sie an den Übergängen von Rafah und von Erez gegen die Blockade protestieren werden. Es gibt Kranke, die sterben, weil sie sich nicht nach Ägypten begeben können, um sich dort pflegen zulassen. Ich wende mich an Völker, die noch im Besitz von Menschlichkeit sind, auf dass sie sich besonders in Europa mobilisieren.

Es geht uns schlecht. Die Journalisten, die nach Gaza kommen, sprechen nie über das, was wir im tiefsten Inneren erleiden. Sie stellen immer nur den Fatah-Anhängern Fragen, die hier niemanden vertreten, denn sie wollen allen glaubwürdig machen, dass die Hamas schlecht für die Gesellschaft ist. Sie kränken uns, wenn sie sagen, dass bei uns die Jugendlichen und die Frauen durch die Hamas- Behörden benachteiligt werden.

Sie wollen nach und nach die Idee verbreiten, dass Hamas das Problem ist, während für uns, die hier leben, das Problem Abbas und seine korrumpierten Notabeln sind, die uns durch die Einsperrungsmaßnahmen einschüchtern und uns aushungern wollen. Sie zwingen uns, wie Gefangene in der Zange Israels zu leben. Israel kann, wann immer es auch will, den Wasserhahn, den Heizölhahn und den Nahrungshahn zudrehen. Jede zweite Nacht stellt Israel den Strom ab und lässt uns im Dunkeln.

Silvia Cattori

Quelle: http://www.silviacattori.net/

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

Islam Inside

Smash Imperialism

Kategorien

Februar 2008
M D M D F S S
« Jan   Mrz »
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
2526272829  

Paperblog