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“Stell dir vor es ist Krieg und keiner merkt es?” – der Traum ist geplatzt. Alles Bagatellisieren half nicht, der Krieg hat sich vom Hindukusch bis in deutsche Wohnstuben und Leitartikel geschlichen. Da treibt er nun sein Unwesen: [ … ]

Britische Geheimoperation in Afghanistan gefloppt

Großbritannien hat geplant, in einem Geheimlager in Südafghanistan 2000 abtrünnige Talibankämpfer für den Kampf gegen ihre einstigen Gesinnungsgenossen auszubilden, darunter 200 als Gruppenführer. Dies hat die britische Tageszeitung The Independent unter Berufung auf Geheimdienstkreise in Kabul enthüllt. Der britische Plan fand sich auf einem Memorystick, den afghanische Geheimpolizisten im Dezember letzten Jahres bei der Festnahme des amtierenden EU-Missionschefs Michael Semple in Kabul und dem dritthöchsten UNO-Diplomat in Afghanistan, Mervyn Patterson, beschlagnahmt hatten. Der Brite und der Ire waren nach einem Treffen mit lokalen Würdenträgern und Taliban-Sympathisanten in der von britischen Truppen kontrollierten, hart umkämpften Provinz Helmand angeblich auf Drängen der US-Amerikaner festgesetzt worden. Trotz sofortiger persönlicher Intervention des britischen Regierungschef Gordon Brown mußten Semple und Patterson am 27. Dezember 2007 das Land verlassen.Der afghanische General Stanikzai, der die zwei Diplomaten begleitet hatte, wurde inzwischen wegen Hochverrats in Kabul eingekerkert. Ihm wird vorgeworfen, den beiden geholfen und ohne Wissen und Erlaubnis der afghanischen Regierung mit dem Feind verhandelt und sogar kollaboriert zu haben. Die afghanische Karsai-Regierung – und die dahinter steckenden Amerikaner – werfen den Briten jedoch ein doppeltes Spiel vor, zumal Premier Brown noch am 12. Dezember im Londoner Parlament verkündet hatte: »Unser Ziel ist es, den Aufstand niederzuschlagen und die Führer zu isolieren und zu eliminieren. Wir werden mit diesen Leuten niemals verhandeln.« Nun heißt es jedoch aus London, daß Semple und Patterson Teil einer angeblich mit Kabul abgestimmten Geheimoperation gewesen seien, um Aufständische »einzukaufen« und dann entsprechend ausgebildet und ausgerüstet wieder ins Feld gegen ihre ehemaligen Kameraden zu schicken. Davon aber will die Karsai-Regierung nichts gewußt haben. Statt dessen wirft Präsident Hamid Karsai den britischen Truppen vor, in Helmand die Kontrolle verloren zu haben, und blockiert weiterhin den Amtsantritt des Briten Lord (Paddy) Ashdown, der im Dezember von der UNO zu ihrem Topvertreter in Kabul berufen wurde.

Inzwischen ist laut The Independent die Existenz des Plans sowohl von britischen Diplomaten als auch von Vertretern der UNO, westlicher Mächte und von hochrangigen afghanischen Beamten bestätigt worden. Laut Regierungsquellen in Kabul sollten in dem Ausbildungslager die eingekauften »guten« Taliban in einer »Freiwilligen Heimatverteidigung« für den Kampf gegen die »bösen« Taliban vorbereitet werden. Aus den Dateien des Memorysticks sei ersichtlich, daß für die Herrichtung des Lagers bei Musa Qala in Helmand bereits knapp hunderttausend Euro ausgegeben worden sind. Die »EU-Friedensschaffenden« hätten den Vertretern der Taliban Mobiltelefone, Laptops und anderes Gerät ausgehändigt. Die Hauptsorge der Afghanen und der Amerikaner ist jedoch, daß die Briten offensichtlich bereit waren, auf eigene Faust eine Miliz auszubilden, deren Loyalität gegenüber der Zentralregierung und anderen Besatzern im besten Fall höchst zweifelhaft ist.

Auf dem Memorystick heißt der britische Plan kurioserweise »Friedensaufbauprogramm der Europäischen Union«. Die EU will jedoch davon nichts wissen. Fragt sich nur, warum dann ihr aus Afghanistan ausgewiesener Missionschef Michael Semple noch nicht gefeuert worden ist?

 US-Soldaten sollen in der nordirakischen Stadt Adwar vier Mitglieder einer Familie getötet haben. Nach den Berichten von Augenzeugen und irakischen Polizisten stürmten die Soldaten ein Haus und erschossen ein Ehepaar, dessen 19-jährigen Sohn und dessen Tochter.

Das Ehepaar und der 19-Jährige sollen in ihren Betten gelegen haben. Zwei Töchter wurden verwundet, eines der beiden Mädchen erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen. Die US-Streitkräfte erklärten am Dienstag, die Soldaten seien beschossen worden.

Ein Verwandter der Familie, der das Geschehen von der anderen Straßenseite aus verfolgte, sagte dagegen, die Familie sei unbewaffnet gewesen. Die Soldaten hätten das Feuer sofort eröffnet.

Die US-Streitkräfte nahmen Ermittlungen auf. Sie erklärten, ein Informant habe Hinweise auf eine Terrorzelle gegeben. Diese Erklärung eröffnet Beobachtern zufolge die Möglichkeit, dass die US-Truppen möglicherweise gezielt auf eine falsche Fährte gelockt und in einen Familienzwist hineingezogen wurden.

Der getötete Sohn gehörte nach Angaben eines Verwandten einem sogenannten Erweckungsrat an. Diese Zusammenschlüsse von Sunniten, die sich von der Aufstandsbewegung losgesagt haben und die US-Streitkräfte bei örtlichen Sicherungsaufgaben unterstützen, sind in jüngster Zeit immer häufiger zur Zielscheibe von Attentätern geworden.

Quelle: http://www.rp-online.de/

Der Mauerfall bei Rafah war eine passende Kombination von Planung und genauem Verständnis der sozialen und politischen Landkarte durch die Hamas-Regierung, vermischt mit einer kollektiven Antwort auf die Diktate des Herrschenden, nämlich Israel.

Nur wenige in Rafah wissen, dass “Anonyme Personen” im Geheimen die Grundmauern der Mauer seit mehreren Monaten destabilisiert hatten, so dass es möglich war, sie schnell zum Einsturz zu bringen, als die Zeit dafür reif war – doch dies wurde geheim gehalten. Die ersten Hunderte, die das palästinensische Rafah direkt nach dem Mauerfall verließen, riskierten, von den Ägyptern als Infiltranten beschossen zu werden.

Die Führung und die Öffentlichkeit des Gazastreifens, zwei Elemente des besetzten Volkes, waren Partner beim notwendigen und mutigen Schritt, die israelischen Regeln des Spiels zu durchbrechen. Der Mauerfall ist ein deutlicher Ausdruck der Vorstellung und des Temperamentes eines Volkswiderstandes des palästinensischen Volkes, was aus verschiedenen Gründen in den letzten Jahren latent war.

Die PLO ist besorgt – und das zu recht -, dass der Mauerfall Israel einen zusätzlichen Vorwand liefern wird, um die Trennung des Gazastreifens von der Westbank endgültig zu machen. Diese Tendenz ist nichts Neues: die israelische Belagerung des Gazastreifens hat sich stufenweise und anhaltend seit 1991 vollzogen und während der Oslo-Jahre intensiviert. Aber die PLO-Führung hatte nicht die nötige Kreativität, beizeiten eine praktische Herausforderung gegenüber Israels anhaltend zerstörerischer und strangulierender Politik festzulegen, die Freiheitsbewegung der Palästinenser immer mehr einzuschränken.

Kein Wunder. Damals wie heute häuft Israel Privilegien auf ranghohe Offizielle der palästinensischen Behörden und ihre Genossen und gewährt ihnen Bewegungsfreiheit. Die Offiziellen verurteilen zwar öffentlich die Bewegungseinschränkungen der normalen Bevölkerung, akzeptieren aber selbst unterwürfig ihre Privilegien. Deshalb waren sie unfähig, praktische Aktionspläne gegen die Trennung des Gazastreifens von der Westbank und gegen die Einsperrung der Mehrheit ihres Volkes zu liefern.

Nun gilt es, das Erreichte – nämlich den Mauerfall – auszunützen, um Taktiken eines Volksaufstandes zu entwickeln. Dies wird von zwei wesentlichen Hindernissen erschwert. Das eine ist der sogenannte “bewaffnete Kampf” wie die Qassamraketen, die von Gaza auf israelische Städte abgeschossen werden, das andere ein Selbstmordattentat in Israel. Das palästinensische Mantra, dass ein besetztes Volk das Recht hat, “mit allen Mitteln zu kämpfen”, klingt hohl, denn es geht hier nicht um das Recht, sondern die Effektivität des Kampfes.

Es ist bewiesen, dass die Palästinenser durch allgemeinen Ungehorsam die israelischen Regeln des Spiels eher durchbrechen und ihre Probleme ins Zentrum globaler Aufmerksamkeit zurückbringen, als auch eine intensivere Kritik an Israels Politik bewirken können. Der “bewaffnete Kampf”, besonders wenn er gegen Zivilisten zielt, erreicht genau das Gegenteil: die Palästinenser stellen sich so als Aggressoren dar und nicht als besetzte angegriffene Partei. Dadurch schwächen sie auch ihren globalen Stand.

Wenn die Gaza-Regierung den Impuls des Mauerfalls nicht verlieren möchte, muss sie nicht nur ihre eigenen Militanten davon zurückhalten Qassamraketen abzuschießen, sondern auch anderen Organisationen klar machen, dass sie (mit Gewalt) einen erfolgreichen Schritt des Widerstandes verhindern.

Das zweite Hindernis ist die unbeugsame Verweigerung der Regierung in Ramallah, mit der Hamas zu reden. So gibt es schließlich zwei Quasi-Regierungen, deren Rechtmäßigkeit aus der Perspektive des palästinensischen Grundgesetzes fragwürdig ist. Aber beide repräsentieren dasselbe besetzte Volk und dasselbe Stück Land, das unter einem beschleunigten Prozess der Kolonisierung steht, die alle (israelische)juristische Haarspalterei überwindet. Mahmoud Abbas trifft sich zwar ohne Vorbedingungen mit Ehud Olmert während eines Wochenendes, während dem Israel seine grausamste Belagerung des Gazastreifens durchführt, aber Abbas ist nicht in der Lage, mit Ismail Haniyeh zu sprechen, ohne seine Vorbedingungen zu akzeptieren.

Dieser Boykott trägt zur Trennung bei, die Israel so eifrig zu intensivieren versucht. Je länger sich das direkte Gespräch zwischen beiden Führungen über praktische Wege zur Aufhebung der Belagerung des Gazastreifens hinauszögert, um so größer wird, wie die Hamas befürchtet, die Sorge, dass die Ramallah-Regierung (nur noch) auf die USA und Israel hört – aber nicht mehr auf den Wunsch und Willen ihres eigenen Volkes.

Quelle: Haaretz

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

Islam Inside

Smash Imperialism

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