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Analysiert man die Nachrichten zu den vereitelten Terroranschlägen im Detail und über die außerparlamentarische Internetopposition, könnte man zu dem Schluss kommen, dass jene Terroristen Vollidioten gewesen sein müssen. Aber auch die Sicherheitsbehörden sehen scheinbar merkwürdig aus. Darf man über die Auflösung der Merkwürdigkeiten spekulieren?Eigentlich war ja alles ein Erfolg. Ein Terroranschlag größten Ausmaßes wurde vereitelt. Nach 6-8 Monaten Observation mit bis zu 300 Leuten schnappte die Falle zur rechten Zeit zu. Die zwei deutschen Konvertiten und ein Türke hatten keine Chance zu entkommen (abgesehen von einer undurchsichtigen Schießerei), und alles war ein Erfolg. Analysiert man allerdings die Nachrichten im Detail, dann gibt es einige Merkwürdigkeiten, die ins Auge fallen. Jede Einzelne dieser Merkwürdigkeiten kann einen gesonderten Hintergrund haben, aber in der Gesamtheit ergibt sich ein mögliches Bild, über dass man auch einmal spekulieren sollte.

Zunächst einmal war da die Tatsache, dass nicht der Innenminister, sondern der Verteidigungsminister die erste Meldung von sich gegeben hat. Die Tatsache, dass die Main-Stream-Journalisten diesen Sachverhalt nicht thematisiert haben, hat nichts zu sagen, fungieren sie doch ohnehin seit Jahren nur noch als verlängerte Regierungssprecher ohne jemals nachzufragen. Aber auch der Verteidigungsminister selbst hat diesen Sachverhalt nicht thematisiert. Die ursprüngliche Annahme (die auch wir hatten), hier solle das eigene Volk auf die Soldateneinsätze im Inneren „gewöhnt“ werden, ist nicht hinreichend überzeugend. Sollte womöglich ein „Signal“ ausgesandt werden, dass hier der Militärische Abschirmdienst (MAD), für den der Verteidigungsminister zuständig ist, eine „ausländische“ Aktivität verhindert hat, und dass jene „ausländischen“ Stellen das wissen sollen?

Dann waren da jene merkwürdigen Muslime, die kaum ein anderer Muslim kannte. Die scheinen – glaubt man den Fakten aus den Medien – wirklich Vollidioten gewesen zu sein. Das gesamte Dorf hatte ihre Observation schon erkannt, nur sie selbst nicht!? Sie hantierten mit einer Chemikalie, die eigentlich gar nicht so geeignet ist für den Bombenbau und besaßen monatelang gleich über 100 kg davon, obwohl es gar nicht so lange haltbar gewesen sein soll. Zudem hatte die Polizei den Inhalt ohnehin schon unbrauchbar gemacht, ohne dass sie es gemerkt haben. Hatten die Sicherheitsbehörden möglicherweise auch vorher schon Gefährdungen „unbrauchbar“ gemacht? Und dann wollten jene Dorfbewohner angeblich noch Zünder kaufen, als wenn es die bei Karstadt gibt. Zudem standen sie scheinbar im Kontakt zu einer Usbekischen Gruppe, die vorher niemand in Deutschland kannte, und wurden nervös, weil sie in eine Verkehrskontrolle geraten sind. Und rein äußerlich sahen sie auch nicht unbedingt wie die „typischen“ „Islamisten“ aus, was wohl „Tarnung“ war, obwohl der Islam z.B. das Rasieren selbst zur „Tarnung“ nicht erlaubt. Jedenfalls müssen sie, falls das alles stimmt, was wir erfahren haben, nicht nur hinsichtlich Islam keine Ahnung gehabt haben (denn der Islam verbietet Terrorismus), sondern auch sonst nicht die ganz großen Leuchten gewesen sein. Nicht zuletzt verwundert etwas, dass sie zu dritt in einem kleinen Ort in Deutschland agierten und glaubten nicht aufzufallen. Wer aber waren ihre Hintermänner? Woher hatten sie eigentlich das Geld? Bei 6 Monaten Observation, dürfte das wohl kein Geheimnis sein. Die einzigen Muslime, die – wenn überhaupt – möglicherweise Stellung dazu beziehen könnten, sind gemäß Medienangaben im Islamischen Informationszentrum Ulm e.V. (IIZ Ulm e.V.). Deren Internetseite ist aber vom Provider Strato „vorübergehend“ abgeschaltet.

Während man über jene potentiellen Terroristen durchaus annehmen kann, dass es sich um Vollidioten handelt, wäre solch eine Annahme bezüglich der Hintermänner sicherlich unangebracht! Dennoch „passt“ einfach Nichts zusammen, was uns von den Sicherheitsbehörden erzählt wird.

Aufhorchen musste man, als einen Tag nach den Festnahme bekannt wurde, dass sechs bis sieben Personen sich vorher abgesetzt haben sollen und flüchtig sind. Das war äußerst merkwürdig. Zunächst hieß es also, dass jene Gruppe mindestens sechs Monate lang von sage und schreibe 300 Personen Tag und Nacht observiert wurde! Dann hieß es, dass durch die Festnahme der drei Personen die ganze Zelle zerschlagen sei, und dann tauchten sieben weitere Personen auf, die sich „rechtzeitig“ abgesetzt hatten, u.a. in andere Länder, wobei der Aufenthaltsort letztendlich unklar blieb! Die Sicherheitsbehörden haben nach sechs Monaten Observation sicherlich nicht zwei Drittel der Beteiligten fliehen lassen. Wer hatte jene rechtzeitig „gewarnt“? Warum konnten die sich absetzen, aber die drei, die 180 Liter Flüssigkeit bei sich gelagert haben, mit denen man ohne größeren Aufwand bestenfalls ein Swimmingpool einige Jahrzehnte hätte entkeimen können, nicht?

Ganz merkwürdig war auch der Lebenslauf dieser Leute. Sie sollen gemäß Angaben der Medien in Deutschland groß geworden, wie auch immer Muslim geworden und in Pakistan in einem Terrorkamp ausgebildet worden sein, um dann für eine Usbekische Gruppe in Deutschland Anschläge auf US-Einrichtungen zu verüben? Entschuldigung für die einfache naiven Nachfrage: Aber warum nicht gleich in Pakistan selbst, wo es doch viel mehr US-Soldaten gibt? Und warum nicht gleich in jenem Ausbildungscamp selbst, dass doch wahrscheinlich vom CIA betrieben wird? Pakistan – daran sei hier erinnert – ist einer der engsten Verbündeten der USA in der Region! Falls der Anschlag gegen US-Bürger erfolgen sollte, dann wäre Deutschland bei der genannten Ausgangslage so ziemlich die dümmste Wahl, selbst aus der kranken Sicht von Terroristen! Und falls es sich gegen deutsche Bürger richten sollte, so wären deutsche Soldaten auf einen Stützpunkt in Usbekistan, den sie nutzen dürfen, viel gefährdeter. Man kann es drehen und wenden, wie man will, es passt einfach alles nicht zusammen!

Bliebe außer den äußeren Indizien noch die Motivsituation! Jeder Muslim in der Welt weiß, welchen Schwierigkeiten sich die 3,5 Millionen Muslime derzeit in Deutschland entgegen sehen. Warum sollte man ausgerechnet diesen „Glaubensgeschwistern“ das Leben noch schwerer machen wollen? Denn unabhängig davon, ob es klappt oder man erwischt wird, es fällt medial auf die Glaubensgeschwister zurück. Wem soll das nützen, außer möglicherwese einigen Landes-Innenministern, die einmal mehr nach härteren Maßnahmen rufen, oder Nazis, die noch lauter hetzen? Jenen aber wird man solch einen Anschlagsversuch ganz sicher nicht unterstellen wollen! Wer aber sonst könnte ein Interesse daran haben?

Es gibt eine einzige Meldung, die allerdings fast nur in den USA verbreitet wurde, in Deutschland aber kein Medienecho fand, die wiederum „ungewöhnlich“ erschien. US-Präsident George Bush hatte der deutschen Bundeskanzlerin für diese Aktion gratuliert! Bundeskanzlerin Merkel war aber noch gar nicht in der Sache in Erscheinung getreten! Brown, Sarkozy oder andere haben – zumindest öffentlich – (noch) nicht gratuliert? Was bezweckt Bush mit seiner Gratulation? War es nicht eher peinlich für die USA, dass ihre Geheimdienste nichts von den angeblich unmittelbar bevorstehenden Anschlagsversuchen gegen US-Einrichtungen wussten?

Die Puzzle-Teile passen hinten und vorne nicht zusammen, außer ……

Ja, jetzt darf einmal spekuliert werden: Nur einmal angenommen, die „Führungsoffiziere“ jener Terroristen waren gar keine Deutsche (oder Türken), sondern CIA-Mitarbeiter. Der MAD hat das aber entdeckt und entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen. Bevor die Falle zuschnappte, wurden – dank hinreichend Informanten – die wichtigen Leute abgezogen und die verbliebenen Idioten dem Messer ausgeliefert. So zumindest konnte man medial Stimmung gegen die Muslime machen. Die Bundesrepublik Deutschland kann aber nicht offen gegen die USA auftreten, selbst wenn sie wissen, dass der CIA einen Terroranschlag auf deutschem Boden geplant hat. Also, was blieb anderes übrig, als über die Konstellation mit dem Verteidigungsminister eine Signalwirkung an diejenigen zu erzielen, die er verstehen? Es würde auch erklären, warum Schäuble dieser Tage so ungewöhnlich „mäßigend“ wirkte, was bei seinen sonstigen Muslimäußerungen eher nicht bekannt ist. Dass dann der bayerische Heimatschutzminister Beckstein einmal mehr mit absurden Parolen und Forderungen vorgeprescht ist, kann wohl eher als „Betriebunfall“ eingestuft werden. Und dass dann von Polizeigewerkschaftern bis zu den Sprechern einer jeden Partei alle möglichen „Weisheiten“ in den Medien erscheinen, um mehr als durchsichtig politisch Kapital daraus zu schlagen, dürfte die wirklich das Land zu schützen versuchenden Sicherheitskräfte ebenso ärgern, wie jeden anderen Bürger auch.

Zugegeben, es ist nur eine kaum vorstellbare Spekulation! Sie könnte absurd sein! Sie scheint zu abwegig! Aber es würde in das Bild passen, dass derzeit Briten aus Afghanistan klammheimlich abziehen, US-Bomber versehentlich mit scharfen Atomwaffen umherfliegen, Israelische Kampfflugzeuge offenbar an einem Weltkrieg zündeln, und die weltweite Finanzkrise kaum mehr zu bewältigen ist. Es würde die nicht zusammen passenden Puzzle-Teile zumindest sinnvoll zusammen fügen.

Möglicherweise gibt es doch eine ganze Reihe von Sicherheitsbehörden und Kräften in diesem Land, die eben nicht nur nach „Islamisten“ Ausschau halten, sondern das Land eben vor JEDER Gefahr schützen wollen, unabhängig davon, wer regiert, und eben auch vor jenen Gefahren, die das Land in ein Chaos stürzen möchten, um es als festeren Alliierten im „Kampf gegen den Terror“ zu binden. Dass dann dabei die kleinen festgenommenen dümmsten Glieder der Kette „Islamisten“ sind, müssen alle in Kauf nehmen und wäre nicht anders zu erwarten.

Für deutsche Muslime jedenfalls wäre diese „Spekulation“ ein Hoffnungsschimmer. Und Hoffnung auf Wahrheit und Wahrhaftigkeit ist immer stärker als das düstere Weltbild, welches die Weltkrieger gegen den „Terror“ zur Zeit verbreiten; hüben wie drüben.

Den deutschen Sicherheitsbehörden ist es jedenfalls immerhin bis heute gelungen, dass es keinen einzigen Anschlag in Deutschland gab; und das seit nunmehr sechs Jahren seit dem 11. September! Das ist in jedem Fall eine große Dankbarkeit wert! Gott sei Dank.

fragte die Titanic unter dem ganzseitigen Portrait des saudiarabischen Abbruchunternehmers auf einer ihrer letzten Titelseiten. Nach der erfolgreichen Ergreifung der fantastischen Vier in Oberschledorn (ob der zur Sicherheit vorher abgezweigte vierte Verdächtige wirklich keine Geheimidentität hat, wird noch ermittelt) scheint zumindest der Etat der TAZ und der übrigen deutschen Sicherheitsbehörden gerettet.

Der Tatbeitrag der „US-Dienste“ zur Ergreifung der Verbrecher ist jedenfalls größer als ursprünglich eingeräumt. Vermutlich stammen nicht nur die Mitschriften der Emails der Verdächtigen, die die Fässer ins Rollen brachten, aus Langley (Echelon), sondern gleich das ganze Drehbuch. Sei`s drum, die große TAZ (Terrorabwehrzentrale Berlin) ist inzwischen mit einem neuen Thema befasst, der Auswertung des neuesten Mitschnitts der rar gewordenen Bin Laden Videos. Während George W. Bush immer öfter spricht und immer weniger hinhören, spricht Bin Laden, er ist ja auch nicht mehr der Jüngste, immer seltener zu uns. Dafür hören ihm immer mehr zu.

Es lohnt sich auch, denn der Denkansatz seiner Ansprache ist wesentlich intelligenter als der von George Bush. Er arbeitet schon längst nicht mehr mit direkten Drohungen, sondern lädt die Amerikaner großzügig ein, zum Islam überzutreten. Ein Volltreffer, denn das, was dem moralisch mehr als freizügigen und von ethnischen Widersprüchen zerrissenen Vielvölkerstaat und US-Gemischtwarenladen am meisten fehlt, ist ein gemeinsamer Glaube. Wir vermissen bei den pragmatischen Geldgeiern seit eh und je ein höheres Ideal, das jenseits von Hollywood über den elenden real existierenden hedonistischen Konsumismus hinausführt und wir vermissen den festen Willen, das US-Handeln an einem verbindlichen und einheitlichen ethischen Regelwerk auszurichten. Wirft doch alle Welt den USA im Irak, Afghanistan oder Guantanamo ihre doppelten Standards, zweierlei Maß, vor.

Der Islam wäre wegen seiner Einfachheit und Überschaubarkeit ein für die USA sehr geeignetes Regelwerk. Er ist ja in der schwarzen Bevölkerung schon weit verbreitet und käme in seiner monotheistischen Schlichtheit dem im Verhältnis zum Rest der Weltbevölkerung äußerst niedrigen Intelligenz- und Bildungsniveau des durchschnittlichen US-Amerikaners sehr entgegen.

Leute, die es noch nicht einmal schaffen, OPEC und APEC auseinanderzuhalten (Bush in Sydney) brauchen einfache Botschaften. Gerade in der kommenden Phase des wirtschaftlichen Niedergangs der USA, wenn jetzt eine Blase am Hypotheken-, Geld- und Finanzmarkt nach der anderen platzt, brauchen die US-Bürger den Glauben an ein höheres Wesen. Damit sie, wenn es in den USA erst mal überall so aussieht wie jetzt schon in den Vierteln der Schwarzen in New Orleans, wenigstens etwas haben, woran sie sich festhalten können.

Offenbar ist die US-Wirtschaft gegen den Terror doch nicht so resistent, wie manche zwischenzeitlich gemeint haben. Nach dem 11. September fürchteten viele, die Konjunktur werde sofort weltweit einbrechen. Heute ist klar, dass das Desaster nur vorübergehend abgewendet werden konnte. Der „Schwarze Freitag“ ist ein schleichender schwarzer Alltag der Inflationsgefahr geworden. Viel bedrohlicher als kurzfristige Schocks sind für die Wirtschaft die nichtendenwollenden Kriege in den erdölreichen Regionen und die psychologischen Auswirkungen der Terrorgefahr. Dass es den Neocons gelungen ist, selbst Deutschland zu hysterisieren, kann man daran sehen, dass bei ALDI die Preise steigen.

Leider hat es eine vollständige, übersetzte Fassung des Bin Laden Videobandes bisher nicht an der „Zensur“ vorbei in die Tagesschau oder bis in die Phoenix-Dokumentation geschafft. Deshalb schildere ich kurz, was ich bei Al Jazeera (engl.) gesehen und gehört habe. Osama`s Bart ist dunkel geworden und er hat ein ganz klein wenig zugenommen. Obwohl die USA ein Kopfgeld von 50 Millionen Dollar („tot oder lebendig“) auf ihn ausgesetzt haben, spricht er noch immer mit der gleichen ruhigen und überlegten Stimme, die wir von einem Weisen aus dem Morgenland erwarten dürfen. Seit dem 11. September 2001 ist das größte Militäraufgebot seit dem Krieg der USA gegen Vietnam unterwegs, um diesen einen Mann zu töten.

Aber sechs Jahre, sechshunderttausend Kriegstote allein im Irak und 600 Milliarden Dollar Kriegskosten später lebt der für vogelfrei erklärte Osama immer noch und prophezeit, dass die wirtschaftlich am Abgrund stehenden USA, dass die Kapitalisten den Krieg nicht nur im Irak, sondern auch in Afghanistan verlieren werden. Wie kann das sein?

Ganz einfach, Osama Bin Laden ist ein intelligenter Bursche und sein Counterpart scheint so dumm, dass ihn die Schweine beißen.

Zitat Osama:

„It has now become clear to you and the entire world the impotence of the democratic system and how it plays with the interests of the peoples and their blood by sacrificing soldiers and populations to achieve the interests of the major corporations, “ (Peoples Daily Online)

Gegen diese durchschlagende Kapitalismuskritik des asketischen Gotteskriegers sieht der rückfallgefährdete kleine Sheriff von der texanischen Kuhweide richtig alt aus.

Es rächt sich eben, wenn man einen trockengefallenen ehemaligen Alkoholiker zum Präsidenten des militärisch mächtigsten Staates der Welt macht. Die Millionen von Gehirnzellen, die bei jedem Vollrausch zerstört werden, regenerieren sich offenbar nicht mehr. Die ganze Welt muss nun für diesen Fehlgriff der amerikanischen Wähler bluten.

Osama kritisiert, dass die US-Demokraten trotz ihrer Mehrheit in beiden Häusern in Washington es noch nicht geschafft haben, den Krieg im Irak zu beenden.

Die Videos Bin Ladens dienten neben der Vermittlung seiner religiösen Botschaften auf der taktischen Ebene der Kommunikation mit seinen Anhängern in der Vergangenheit stets auch einem strategischen Zweck auf machtpolitischer Ebene. Die USA sollten sich schon mal warm anziehen.

Gott allein weiß, was als nächstes passiert.

Die schrecklichste Schmach fügt Bin Laden seinem Gegenspieler Bush zu, wenn er ihn direkt auf das kommende Ende von dessen Amtszeit anspricht:

„Wenn Du schon lange weg bist, werden El Sawahiri und ich noch da sein.“

Quelle: http://www.pickings.de/

Zwei Tage nach den drei Festnahmen im Zusammenhang mit angeblich geplanten Terroranschlägen in Deutschland haben die sicherheitspolitischen Hardliner um Schäuble und Beckstein Hochkonjunktur. Dabei verfallen sie in die altbekannte Klippschul-Logik, mit der in fernen Ländern schamanische Regenmacher ihren Erfolg und ihren Misserfolg erklären: Wenn es keine akute Bedrohung gibt, ist dies ein Zeichen dafür, wie gut die Behörden arbeiten – und das dies auch weiterhin gelingen kann, ist einzig und alleine davon abhängig, dass verschärfte Sicherheitsgesetzte umgesetzt werden dürfen. Wenn eine Ermittlung Erfolg hat, so ist auch dies ein Beleg dafür, wie hoch die Gefahr doch ist – dieser Gefahr kann man natürlich umso besser Herr werden, je schärfer die Sicherheitsgesetze sind. Sollte es in Zukunft doch einen erfolgreichen Terroranschlag auf deutschem Boden geben, so wäre dies natürlich ultimativ darauf zurückzuführen, dass den Behörden keine schärferen Sicherheitsgesetze zur Verfügung standen – darum müssen sie natürlich verschärft werden.

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Islam und Heiliger Koran sind heute in euren Händen. Ihr seid es die den Heiligen Koran verbreiten könnt und das Banner des Islam in allen Kreisen der Welt aufrichten könnt.

Bei der Berichterstattung über die festgenommenen Terrorverdächtigen stützen sich die Medien auf die Aussagen der Bundesanwaltschaft und auf Einschätzungen des BKA. Sie gehen manchmal aber auch weit darüber hinaus. Wie handfest die Ermittlungsergebnisse wirklich sind, ist noch unklar.Der Polizei soll es gelungen sein, das von einem der Verdächtigen über sieben Monate zusammengetragene Wasserstoffperoxid unbemerkt von den angeblichen Islamisten durch eine verdünnte Flüssigkeit zu ersetzen. Dies wurde gegenüber Hintergrund heute von der Pressestelle der Bundesanwaltschaft bestätigt. Eine Pressesprecherin des BKA erklärte gegenüber Hintergrund, nach dem Austausch wäre die Verwendung als gefährlicher Sprengstoff wohl nicht mehr möglich gewesen, da dies der Grund für den Austausch gewesen sein müsse. Demgegenüber sprechen die Medien und Politiker von der Verhinderung akut bevorstehender massiver Bombenanschläge. Das US-Militär wurde Meldungen zufolge nach eigenen Angaben in der Nacht zum Mittwoch von den deutschen Ermittlern über einen möglichen Terroranschlag informiert. Obwohl dieser mit der ausgetauschten Flüssigkeit nicht mehr möglich gewesen wäre. Wie man auf die angeblichen Anschlagziele Flughafen Frankfurt und Ramstein gekommen ist, wird nicht deutlich.

AFP meldete zunächst, die Festgenommenen würden aus Neunkirchen und Neu-Ulm stammen (Damit wären die Herkunftsorte identisch mit den im Juni in Pakistan festgenommenen Personen. Ende Juni hatten Schäuble und der BKA-Chef auf eine angeblich neue Bedrohungssituation in Deutschland hingewiesen. Dabei wurde auf ein ABC-Video und auf drei Festnahmen in Pakistan verwiesen, um die angeblich neue Bedrohungssituation zu untermauern). Später wurden die Städte dann in Saarbrücken und Ulm umgewandelt. Spiegel-Online meldete recht früh die Vornamen der Festgenommenen. Was sich genau hinter dieser Aktion verbirgt, wird wohl erst später deutlich werden. Mit welchem Geld kauften die angeblichen Hartz IV-Empfänger die Materialien? Wie kamen sie an die Zündvorrichtungen? Wo genau sollen sie in Pakistan ausgebildet worden sein und gibt es Verbindungen von diesem Ausbildungslager zu den US-Geheimdiensten?

Die Medien sind sich ohne weitere Kenntnis einig darin, dass ein großer islamistischer Terroranschlag auf eine US-Militärbasis oder eine Disco mit US-Publikum gerade noch rechtzeitig abgewendet werden konnte und das ganze irgendwie vielleicht etwas mit Al Qaida oder wahlweise einer neuen Gruppierung zu tun hat. Groß sollte der Anschlag sein und viele Menschleben sollte er kosten. Auch das weiß man angeblich ganz genau. Kritische Fragen werden nicht gestellt, zu gut passt die Geschichte ins Programm. Damit bereiten Medien und Politiker ein weiteres mal zu einem strategisch günstigen Zeitpunkt den Boden für die Verschärfung der Überwachung unserer Gesellschaft.

Quelle: http://hintergrund.de/

In Scha`Allah sorgt ihr für eine Islamische Rebuplik, die auch wirklich republikanisch ist und islamisch geprägt. In der die islamischen Gebote gelten. Und es ist zu hoffen, das auch in anderen Teilen der Welt solche Rebupliken entstehen. Bringt das Banner des Ein-Gott-Bekennens in eurem Land und auch in den übrigen Teilen der Welt zum wehen.

Die Aussendung der Propheten führte zu einer geistigen,mystisch – erkennenden Entwicklung in der Welt…, zu einer Entwicklung,die jenen,die des intuitiven Erlebens und Begreifens fähig waren,das trockene philosophische Denken, das die Griechen mit ihren Philosophen – die auch durchaus Wert waren und es sind – hervorgerufen hatten, in wirklich mystisches Erkennen,in wirklich intuitives Erfassen verwandelte.
Das worum es den Propheten ging,war allem göttliche Orientierung zu geben…, alle Dimensionen der Welt und allen Dimensionen des Menschen,der die „Zusammenfassung“, die „Essenz“ des Universums ist. Um allem eine göttliche Ausrichtung zu geben,darum kamen die Propheten.
Das Gegebensein des Gesandten Gottes ist ein Segen,der in der gesamten Welt- und Menschheitsgeschichte – von deren Anbeginn bis Ende – von keinem anderen Geschöpf ausgegangen ist und nicht ausgehen wird.

Das, was die Propheten und Imame am meisten beklagten, war ihr Fernsein von Gott und seiner Herrlichkeit.
Sämtliche Vollkommenheiten, durch die sich die göttlichen Gesandten und Imame auszeichnen,sind darauf zurückzuführen, dass sie sich von allem, was nicht Gott ist, freimachten und sich nur an Ihm orientierten.
Das, was den Menschen den Weg zum Gastmahl bei Gott finden lässt ist, dass er sich von allem löst, das nicht ER ist.
Nur…, einem jeden gelingt es nicht.
Suchet Halt bei diesem grenzenlosen Meer, dem Meer der Gottheit, dem Meer der Prophetschaft, dem Meer des Heiligen Qoorans.

Warum wir in Deutschland dringend eine Online-Überwachung brauchen

Nun ist es raus! Die gefährlichen “Top-Terroristen”, die Deutschland mit schrecklichsten Anschlägen, massenhaftem Mord und Bomben von noch nie dagewesener Sprengkraft überziehen wollten, konnten nur gefasst werden, weil ausländische Geheimdienste – in diesem Fall die CIA – das machen durften, was deutschen Sicherheitsbehörden bislang verwehrt blieb:

Online-Durchsuchung!

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Der Aufstieg einer multipolaren Welt

Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 standen die USA gut da – militärisch unbesiegbar, ökonomisch konkurrenzlos, diplomatisch unanfechtbar und die dominierende Kraft auf Informationskanälen weltweit. Das nächste Jahrhundert sollte das wahre „Amerikanische Jahrhundert“ sein, in dem sich der Rest der Welt an die Vorstellungen einer einzigen Supermacht anpasst.

Doch nach nicht einmal einer Dekade dieses Jahrhunderts erleben wir bereits den Aufstieg einer multipolaren Welt, in der neue Mächte unterschiedliche Aspekte der amerikanischen Überlegenheit herausfordern – Russland und China an vorderster Front, in der zweiten Reihe die Regionalmächte Venezuela und Iran. Diese aufstrebenden Mächte sind darauf vorbereitet, die amerikanische Hegemonie zu untergraben, nicht – ob nun einzeln oder gemeinsam – sie zu konfrontieren.

Wie und warum hat sich die Welt so schnell weiterentwickelt? Das Debakel der Bush-Regierung im Irak ist sicherlich ein Hauptfaktor in dieser Verwandlung, ein klassisches Beispiel für eine imperiale Macht, übersprudelnd mit Anmaßung, die sich selbst übernimmt. Zur Erleichterung vieler – in den USA und anderswo – hat das Fiasko im Irak die frappierenden Grenzen der Macht der mit der fortschrittlichsten Hochtechnologie ausgerüsteten, zerstörerischsten Militärmaschine der Erde aufgezeigt. Brent Snowcroft, Nationaler Sicherheitsberater zweier US-Präsidenten, gab unlängst in einem Kommentar zu: „Wir werden von Kontrahenten, die nicht einmal ein staatlich organisierter Gegenspieler sind, zu einem Unentschieden gezwungen.“

Der Angriff und die darauf folgende desaströse Besatzung des Irak sowie die schlecht geleitete Militärmission in Afghanistan haben die Glaubwürdigkeit der Vereinigten Staaten verkrüppelt. Die Skandale in dem Gefängnis Abu Ghraib im Irak und in Guantanamo auf Kuba – zusammen mit den weithin bekanntgemachten Morden an irakischen Zivilisten in Haditha – haben Amerikas moralisches Selbstbild schwer beschädigt. In der neusten Meinungsumfrage haben selbst in einem säkularen NATO-Mitgliedsstaat wie der Türkei nur 9 % der Türken eine „positive Meinung“ von den USA (fünf Jahre vorher waren es noch 52 %).

Aber es gibt andere Erklärungen für die gegenwärtige Veränderung in den internationalen Beziehungen, die nicht im Zusammenhang mit Washingtons eklatanten Fehlern stehen. Diese beinhalten vor allem anderen die Straffung des Öl- und Erdgasmarkts, die die Macht der an Kohlenwasserstoff reichen Völker mehr als je zuvor gestärkt hat; die schnelle ökonomische Expansion der riesigen Nationen China und Indien; die Verwandlung Chinas in die führende Produktionsstätte der Erde und das Ende des angloamerikanischen Duopols bei internationalen Fernsehnachrichten.

Viele Kanäle, unterschiedliche Wahrnehmungen

Während des Golfkriegs 1991 hatten nur CNN und die BBC Korrespondenten in Bagdad. Also sahen die internationalen Fernsehzuschauer, unabhängig von ihrem Wohnort, den Konflikt aus deren Perspektive. Zwölf Jahre später, als die Bush-Regierung mit Unterstützung des britischen Premierministers Tony Blair den Irak angriff, brach der Sender Al-Jazeera Arabic dieses Duopol. Er übertrug Bilder – und Fakten – die der Präsentation des Pentagons widersprachen. Das erste Mal in der Geschichte sah die Welt zwei Versionen eines laufenden Krieges in Echtzeit. Die Version von Al Jazeera Arabic war so glaubwürdig, dass viele Fernsehsender außerhalb der arabischsprachigen Welt Ausschnitte davon zeigten.

Obwohl das weltweite Wachstum von Kabelfernsehen theoretisch die Aussicht darauf eröffnet hat, das angloamerikanische Duopol bei Fernsehnachrichten rund um die Uhr zu beenden, war aufgrund der exorbitanten Kosten des Sammelns und der Bearbeitung von Fernsehnachrichten nicht viel passiert. Erst die Ankunft von Al Jazeera English, finanziert von dem kohlenwasserstoffreichen Emirat Katar – mit seiner erklärten Politik, eine globale Perspektive aus einem arabischen und muslimischen Blickwinkel anzubieten – brach 2006 endlich die lang etablierte Form.

Bald begann French 24 mit der Ausstrahlung, der auf Englisch und Französisch von einem französischen Gesichtspunkt aus sandte, Mitte 2007 gefolgt von der englischsprachigen Press TV, die darauf abzielte, eine iranische Perspektive anzubieten. Russland war als nächstes an der Reihe, mit englischsprachigen 24-Stunden Nachrichten für eine globale Zielgruppe. Währenddessen begann – angespornt von dem venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez – Telesur, ein in Caracas ansässiger panlateinamerikanischer Fernsehkanal, mit CNN auf Spanisch um die Mehrheit der Zuschauer zu konkurrieren.

Wie in Qatar wurden auch in Russland und Venezuela für diese Fernsehnachrichtenprojekte von steigenden nationalen Kohlenwasserstoffgewinnen finanziert – ein Faktor, der die amerikanische Hegemonie nicht nur in der Einbildung, sondern auch in der Wirklichkeit auslaugt.

Russland, eine Energiesupermacht

Unter Präsident Wladimir Putin hat sich Russland von dem Chaos, das auf den Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 folgte, mehr als erholt. Nachdem er die Energieindustrie durch staatlich kontrollierte Unternahmen faktisch renationalisiert hatte, begann er damit, seine ökonomische Schlagkraft einzusetzen, um Russlands außenpolitische Interessen zu fördern.

2005 wurde Russland zum zweitgrößten Ölproduzenten der Welt und überholte damit die USA. Seine Öleinnahmen betragen derzeit 679 Millionen Dollar pro Tag. Unter den europäischen Staaten, die von importiertem russischem Öl abhängig sind, befinden sich Ungarn, Polen, Deutschland und sogar Großbritannien.

Russland ist auch der größte Erdgasproduzent des Planeten, mit drei Fünfteln seiner Gasexporte für die 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU). Bulgarien, Estland, Finnland und die Slovakei beziehen 100 % ihres Erdgasbedarfs von Russland; die Türkei 66 %; Polen 58 %; Deutschland 41 % und Frankreich 25 %. Gazprom, das größte Erdgasunternehmen der Erde, hat Anteile in 16 EU-Staaten erworben. 2006 waren die Auslandsreserven des Kreml von blassen 12 Milliarden Dollar im Jahr 1999 auf 315 Milliarden Dollar gestiegen. Es war also wenig überraschend, dass Putin im Juli 2006 am Vorabend des G8-Treffens in St Petersburg eine von westlichen Staatschefs vorgeschlagene Energiecharta zurückwies.

Schnell steigende Devisenreserven, neue Raketen und engere Verbindungen mit einem prosperierenden China – mit dem es im August 2005 auf der chinesischen Halbinsel Shandong gemeinsame militärische Manöver durchführte – versetzten Putin in die Lage, seinen amerikanischen Amtskollegen George W. Bush wie einen Gleichgestellten zu behandeln, ohne bei der Bewertung der amerikanischen Politik ein Blatt vor den Mund zu nehmen.

„Ein Land, die Vereinigten Staaten, hat seine nationalen Grenzen in jeder Weise überschritten“, sagte Putin im Februar der 43igsten transatlantischen Münchener Sicherheitskonferenz. „Das ist sichtbar bei der Wirtschafts-, Kultur- und Bildungspolitik, die es anderen Nationen aufzwingt… Das ist sehr gefährlich.“

Das Konzept einer „unipolaren Welt“ verurteilend, fügte er hinzu: „Wie auch immer man diesen Ausdruck beschönigen kann, am Ende des Tages beschreibt er ein Szenario, in dem es ein Zentrum der Autorität, ein Zentrum der Macht, ein Zentrum der Entscheidungsfindung gibt… Es ist eine Welt, in der es einen Meister, einen Souverän gibt. Und das ist schädlich.“ Seine Ansichten trafen in den Hauptstädten der meisten asiatischen, afrikanischen und lateinamerikanischen Ländern auf offene Ohren.

Die sich verändernde Beziehung zwischen Moskau und Washington wurde neben anderen auch von Analytikern und politischen Entscheidungsträgern in der kohlenwasserstoffreichen Golfregion bemerkt. In seinem Kommentar über den Besuch, den Putin den langjährigen US-Verbündeten Saudi-Arabien und Katar nach der Münchener Sicherheitskonferenz abstattete, schrieb Abdel Aziz Sagar, Vorsitzender des Gulf Research Center in der in Doha ansässigen Zeitung The Peninsula, dass Russland und arabische Golfstaaten, die einst Rivalen aus gegensätzlichen ideologischen Lagern waren, eine gemeinsame Agenda in Bezug auf Öl, Antiterrorismus und Waffenverkäufe gefunden haben. „Der veränderte Blickwinkel findet in einem Umfeld statt, in dem die Golfstaaten ihre Bereitschaft signalisieren, sich alle geopolitischen Optionen offenzuhalten, die Nützlichkeit der Vereinigten Staaten als einziger Garant für Sicherheit überdenken und über einen kollektiven Sicherheitsmechanismus, der ein Heer von internationalen Akteuren einschließt, nachdenken.

Im April 2007 gab der Kreml ein bedeutendes außenpolitisches Dokument heraus. „Der Mythos einer unipolaren Welt ist ein und für alle Mal im Irak zerfallen“, behauptete es. „Ein starkes, selbstsicheres Russland ist zu einem festen Bestandteil positiver Veränderungen in der Welt geworden.“

Die zunehmend angespannten Beziehungen des Kreml mit Washington stimmten mit der Meinung der russischen Bevölkerung überein. Eine im Vorfeld des G8-Gipfeltreffens 2006 durchgeführte Meinungsumfrage zeigte, dass 58 % der Russen Amerika als ein „unfreundliches Land“ ansehen. Es ist zu einem Trend geworden. Zum Beispiel sagte der Generalmajor Alexandr Vladimirov der Massenzeitung Komsolskya Pravada in diesem Juli, ein Krieg gegen die Vereinigten Staaten in den nächsten 10 bis 15 Jahren sei eine „Möglichkeit“.

Chavez in Hochstimmung

Solche Gefühle hallten mit Hugo Chavez nach. Als er im Juni 2007 Moskau besuchte, drängte er die Russen, zu den Ideen Wladimir Lenins zurückzukehren, insbesondere zu seinem Antiimperialismus. „Die Amerikaner wollen nicht, dass Russland weiter aufsteigt“, sagte er. „Aber Russland ist wieder als ein Zentrum der Macht aufgestiegen und wir, die Menschen der Welt, brauchen ein stärkeres Russland.“

Chavez schloss einen eine Milliarde Dollar teuren Kaufvertrag über fünf dieselbetriebene U-Boote, um Venezuelas ölreiche Unterwasserschelfe zu verteidigen und jedem möglichen zukünftigen Wirtschaftsembargo Washingtons entgegenzuwirken. Zu der Zeit war Venezuela zum zweitgrößten Käufer russischer Rüstungsgüter geworden. (Algerien nahm den Spitzenplatz ein, ein weiteres Zeichen für eine zunehmende Multipolarität der Welt.) Venezuela bekam die Ehre, das erste Land zu sein, das von Russland eine Lizenz zur Herstellung der berühmten AK-47 Sturmgewehre erhielt.

Indem er einen Teil des Ölgeldes seines Landes bedürftigen Venezolanern zukommen ließ, erweiterte Chavez die Basis seiner Unterstützer. Zur großen Verlegenheit des Weißen Hauses schlug er bei den Präsidentschaftswahlen im Dezember 2006 seinen einzigen politischen Gegner, Manuel Rosales, haushoch mit 61 % der Stimmen. Ebenso demütigend für die Bush-Regierung war, dass Venezuela zu der Zeit bedürftigen lateinamerikanischen Staaten mehr Auslandshilfe zukommen ließ als sie selbst.

Nach seiner Wiederwahl verfolgte Chavez energisch das Konzept, eine antiimperialistische Allianz sowohl in Lateinamerika als auch global zu bilden. Er verstärkte Venezuelas Bindungen nicht nur zu lateinamerikanischen Ländern wie Bolivien, Kuba, Ecuador, Nicaragua und dem schuldenbeladenen Argentinien, sondern auch mit dem Iran und Belarus.

Als er im Juni 2007 aus Moskau (über Minsk) in Teheran ankam, erbrachten die 180 wirtschaftlichen und politischen Abkommen, die seine Regierung mit Teheran unterschrieben hatte, bereits konkrete Ergebnisse. Im Iran konzipierte Autos und Traktoren kamen von den Fließbändern in Venezuela. „[Die] Kooperation unabhängiger Staaten wie Iran und Venezuela spielt eine wirksame Rolle bei der Bezwingung der imperialistischen Politik und der Rettung von Nationen“, erklärte Chavez in Teheran.

Eingesunken in den Sumpf des Irak und gepeitscht von den böigen Winden in die Höhe schießender Ölpreise sieht die Bush-Regierung ihren Spielraum beklagenswert begrenzt, wenn sie mit einer aufsteigenden Kohlenwasserstoffmacht verhandelt. Die amerikanische Antwort auf die Vorwürfe, die Chavez Bush kontinuierlich entgegenschleudert, war nichtssagend. Der Grund ist die verkrüppelnde Abhängigkeit der Vereinigten Staaten von importiertem Erdöl, das 60 % ihres gesamten Konsums ausmacht. Venezuela ist nach Kanada, Mexiko und Saudi-Arabien die viertgrößte Quelle des von den USA importierten Öls; und einige Raffinerien in den USA sind extra darauf angelegt, venezolanisches Schweröl zu filtern.

In Chavez` Plan, die „einzige Supermacht“ zu unterminieren, spielt China eine wichtige Rolle. Während seines Besuchs in Beijing im August 2006, seinem vierten Besuch in sieben Jahren, kündigte er an, dass Venezuela innerhalb von drei Jahren seine Ölexporte nach China auf 500.000 Barrel pro Tag verdreifachen würde, ein Sprung, der beiden Seiten gelegen kam. Chavez will Venezuelas Käuferbasis diversifizieren, um den Verlass auf Exporte in die USA zu verringern und die Führer Chinas sind sehr daran interessiert, ihre Kohlenwasserstoffimporte zu diversifizieren, weg vom Mittleren Osten, in dem der amerikanische Einfluss stark bleibt.

„Die Unterstützung von China ist sehr wichtig [für uns] von dem politischen und moralischen Standpunkt her“, erklärte Chavez. Neben einem gemeinsamen Raffinerieprojekt willigte China ein, 13 Ölförderplattformen zu bauen, 18 Tanker auszurüsten und mit dem staatlichem Konzern Petroleos de Venezuela S.A. (PdVSA) bei der Erforschung eines neuen Ölfeldes im Orinoco-Becken zusammenzuarbeiten.

China auf stratosphärischer Flugbahn

Das Wachstum des staatlichen Konzerns Petrochina war so dramatisch, dass sein Marktwert Mitte 2007 unter Energiekonzernen nur noch von Exxon Mobil übertroffen wurde. Tatsächlich schafften es in diesem Jahr drei chinesische Konzerne auf die Liste der 10 am höchsten bewerteten Konzerne der Welt. Nur die USA verfügte mit 5 Konzernen über mehr. Chinas Auslandsreserven von über 1 Billion Dollar haben nun die Japans übertroffen. Mit seinem Bruttoinlandsprodukt an dem Deutschlands vorbeiziehend, nimmt China Platz 3 der weitweiten Ökonomie ein.

In der diplomatischen Arena betraten die chinesischen Führer Neuland, in dem sie 1996 die Shanghai Cooperation Organization (SCO) sponsorten, die aus vier angrenzenden Ländern bestand: Russland, und die drei ehemaligen Sowjetrepubliken Kasachstan, Kirgisistan und Tadschikistan. Die SCO begann als kooperative Organisation mit einem Schwerpunkt auf Maßnahmen gegen Drogenschmuggel und Terrorismus. Später lud die SCO Usbekistan ein, obwohl sie China nicht einlud. 2003 erweiterte die SCO ihren Zuständigkeitsbereich, indem sie regionale wirtschaftliche Kooperation in ihre Charta mit aufnahm. Dies wiederum führte dazu, dass sie Pakistan, Indien und der Mongolei – alle grenzen an China – und dem Iran – der nicht an China grenzt – Beobachterstatus gewährte. Als die USA um Beobachterstatus baten, wurden sie zurückgewiesen, ein peinlicher Rückschlag für Washington, das bei der Association of South-East Asian Nations (ASEAN) über diesen Status verfügt.

Anfang August 2007, am Vorabend eines Gipfeltreffens in der kirgisistanischen Hauptstadt Bischkek, führte die Gruppe im russischen Ural im Gebiet von Chelyabinsk ihre ersten gemeinsamen Militärmanöver mit dem Codenamen Peace Mission 2007 durch. „Die SCO ist dazu bestimmt, eine entscheidende Rolle bei der Sicherung der internationalen Sicherheit zu spielen“, sagte Ednan Karabayev, der Außenminister von Kirgisistan.

Ende 2006 ließ China – als Gastgeber eines China-Afrika Forums in Beijing, das die Staatschefs von 48 der 53 afrikanischen Staaten besuchten – in dem diplomatischen Wettlauf um den Kontinent (und seine Kohlenwasserstoffe und andere Ressourcen) die USA elend hinter sich. Als Gegengabe für Afrikas Öl, Eisen, Erz, Kupfer und Baumwolle verkaufte China den Afrikanern Güter zu niedrigen Preisen und half afrikanischen Ländern beim Bau und der Verbesserung von Straßen, Eisenbahnschienen, Häfen, hydro-elektrischen Dämmen, Telekommunikationssystemen und Schulen. „Das westliche Vorgehen, anderen Ländern ihre Werte und ihr politisches System aufzuzwingen, ist für China inakzeptabel“, sagte der Afrikaspezialist Wang Hongyi von dem China Institute of International Studies. „Wir konzentrieren uns auf gegenseitige Entwicklung.“

Um die Petroleumtransportkosten aus Afrika und dem Mittleren Osten zu reduzieren begann China mit dem Bau einer Ölpipeline von dem Golf von Bengalen durch Burma in die südliche Provinz Yunan, was die Lieferstrecke, die zur Zeit von Tankern zurückgelegt wird, verkürzt. Die unterminierte Washingtons Kampagne, Myanmar zu isolieren. (Zuvor war der Sudan, von den USA boykottiert, zu einem der führenden Lieferanten afrikanischen Öls nach China aufgestiegen.) Darüber hinaus wetteiferten die chinesischen Ölkonzerne heftig mit ihren westlichen Pendants um den Zugang zu Kohlenwasserstofflagern in Kasachstan und Usbekistan.

„Chinas Öldiplomatie bringt das Land auf einen Kollisionskurs mit den USA und dem westlichen Europa, die über einige der Länder, mit denen China Geschäfte macht, Sanktionen verhängt haben“, kommentiert William Mellor von Bloomsbury News. Dieser Eindruck findet sich auf der anderen Seite wieder. „Ich sehe voraus, dass die USA und China in den kommenden Jahren Konflikte über das Energiegeschäft haben werden“, sagte Jin Riguang, ein Öl- und Gasberater der chinesischen Regierung und Mitglied des Standing Committee of the Chinese People`s Political Consultative Council.

Chinas Industrialisierung und Modernisierung hat auch die Modernisierung seiner Armee vorangetrieben. Der Testabschuss der ersten Anti-Satelliten-Raketen des Landes, die im Januar 2007 erfolgreich einen abgeschalteten Wettersatelliten zerstörte, war eine drastische Demonstration der wachsenden technologischen Fähigkeiten. Ein alarmiertes Washington hatte bereits in Chinas Verteidigungsbudget für 2007 einen Anstieg um 18 % bemerkt. Den Anstieg auf Extraausgaben für Raketen, Ausrüstung für elektronische Kriegsführung und andere high-tech Gegenstände zurückführend sagte Liao Xilong, der Kommandeur de Albteilung für allgemeine Logistik der People`s Liberation Army: „Die heutige Welt ist nicht mehr friedlich und um nationale Sicherheit, Stabilität und territoriale Integrität zu beschützen, müsse wir unsere Ausgaben für die militärische Modernisierung angemessen erhöhen.“

Chinas offizielles Budget von 45 Milliarden Dollar war ein winziger Teil des Budgets des Pentagon mit 459 Milliarden Dollar. Dennoch vermerkte im Mai 2007 ein Bericht des Pentagon „Chinas zügigen Aufstieg als regionale und ökonomische Macht mit globalen Bestrebungen“ und behauptete, China plane zur Vorbereitung auf mögliche Konflikte über Territorium oder Ressourcen, Militär weiter von der taiwanesischen Meerenge in die Region des asiatischen Pazifik zu verlegen.

Die einzige Supermacht im Besenstrich der Geschichte

Diese ungleiche Herausforderung der globalen amerikanischen Vorrangstellung rührt ebenso sehr von der Verschärfung von Konflikte über natürliche Ressourcen, insbesondere Öl und Erdgas, wie von ideologischen Unterschieden über Demokratie, amerikanische Art oder Menschenrechte, wie sie von westlichen Politikern verstanden und gepriesen werden. Wahrnehmungen über nationale (und imperiale) Identität und Geschichte stehen ebenfalls auf dem Spiel.

Es ist bemerkenswert, dass russische Funktionäre, die den schnellen Aufstieg des post-sowjetischen Russlands loben, liebevoll auf die Zeit vor der bolschewistischen Revolution verweisen, in der – ihnen zufolge – das zaristische Russland eine Großmacht war. Ebenso bleiben chinesische Führer stolz auf die lange imperialistische Vergangenheit ihres Landes als einzigartig unter den Nationen.

Wenn sie global und über den langen Zeitraum der Geschichte gesehen wird, ist die Auffassung von amerikanischer Einzigartigkeit, die die Neokonservativen im späten 20sten Jahrhundert dazu brachte, das Projekt des New American Century – so vollkommen übernommen von der Bush-Regierung dieses Jahrhunderts – auszurufen, nichts Neues. Andere Supermächte sind vorher dagewesen und auch sie haben den Verlust ihrer Vorrangstellung an aufstrebende Mächte mitangesehen.

In modernen Zeiten hat keine Supermacht ihre Überlegenheit länger als für einige Generationen aufrechterhalten. Und, für wie außergewöhnlich ihre Führer sich selbst gehalten haben mögen, die Vereinigten Staaten, die bereits ihren Zenit eindeutig überschritten haben, haben keine Chance, eine Ausnahme dieses uralten Musters der Geschichte zu werden.

Von Dilip Hiro ist erschienen: Secrets and Lies. Operation „Iraqi Freedom“ und
Blood of the Earth: The Battle for the World’s Vanishing Oil Resources
Beide Bücher im Verlag Nation Books.

Quelle: www.tomdispatch.com

Wenn man dies gesehen hat sollte man immer im Kopf behalten wer wem welche Waffen geliefert hat und wer wem,z.B.: nach Halabja, die Hand geschüttelt hat!

Dazu sei auch dieses Buch von Kenneth Timmerman empfohlen.Sehr aufschlußreich wenn man mehr über die Waffengeschäfte des Westens mit dem Irak wissen möchte.

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

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Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

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"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

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