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Wie die iranische Nachrichtenagentur ISNA unter Berufung auf einen Bericht der online-Ausgabe von Al Mohit meldete, haben zwei ehemalige Mitarbeiter der früheren amerikanischen Sicherheitsfirma Blackwater im Irak, in ihren Aussagen vor einem amerikanischen Bundesgericht ausgesagt, dass Mitarbeiter dieser Firma minderjährige irakische Mädchen missbraucht hätten. Diese beiden ehemaligen Blackwater-Leute sagten aus, dass die irakischen Mädchen für den Erhalt eines Dollars von den Blackwater-Leuten missbraucht wurden, und der Chef dieser Firma, Erik Prince, habe davon gewusst.
Weitere Anschuldigungen, die gegen die Firma Blackwater vorliegen, sind Waffenschmuggel, Geldwäsche sowie Steuerhinterziehung.
Die Internetseite al-Schabab al-Irak schrieb, dass das amerikanische Justizministerium den Freispruch eines US-Bundesgerichtes für fünf ehemalige Blackwater-Mitarbeiter, die wegen des Todes von 17 Irakern bei einer Schießerei im Jahr 2007 angeklagt waren, bedauere.
Auch ein Sprecher des US-Justizministeriums sagte am 04.01.10 in einem Interview mit dem irakischen Sender Sumer-News, dass dieses Ministerium von der Auffassung des Gerichtes enttäuscht sei und seine Optionen abwägen würde.
Dieser Verantwortliche der nicht wollte, dass sein Name veröffentlicht wird, sagte, dass das amerikanische Außenministerium die Überprüfungen des Justizministeriums in Bezug auf die Aggressionen der Blackwater-Mitarbeiter unterstütze. Er betonte: Das US-Justizministerium wird alle Mitarbeiter von Sicherheitsfirmen oder pensionierte Mitarbeiter des Außenministeriums bestrafen, die an Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Irak oder an jedem anderen Ort in der Welt beteiligt waren oder sind.
Mohsen Sadun, Mitglied des parlamentarischen Rechtsausschusses im Irak, sagte: “Das irakische Sicherheits- und Verteidigungskomitee hat die Rechtsbestimmungen der Sicherheitsfirmen überprüft und für deren Aktivitäten Bestimmungen festgelegt.” Auch der parlamentarische Rechtsausschuss hat einige Bestimmungen geändert, durch welche Sicherheitsfirmen, die seit zwei Jahren ihre Hand bei Verbrechen im Irak im Spiel haben, verhört werden müssen.
Die Zahl der im Irak aktiven Sicherheitsfirmen ist von 172 auf 78 gesunken, wovon 24 ausländische Firmen sind.
Homam al-Hamuodi, der Leiter des Komitees für ausländische Beziehungen im irakischen Parlament hat bei einem Treffen mit einem amerikanischen Vertreter für politische Angelegenheiten, diesem den Protest der irakischen Parlamentarier gegenüber dem Freispruch des amerikanischen Bundesgerichtes für die Blackwater-Mitarbeiter mitgeteilt. Der amerikanische Verantwortliche betonte, dass das Recht der Opfer dieses Vorfalls weiterhin sichergestellt und das Urteil für die Verurteilten noch nichts rechtskräftig sei. Dieses Urteil des amerikanischen Bundesgerichtes sei die Prozessführung der amerikanischen Regierung gegen Blackwater.
Auch der irakische Vizepräsident Adel Abdalmahdi, äußerte sich besorgt und erstaunt über das Urteil des amerikanischen Gerichtes und sagte; “Weil die Menschen im Irak für uns wertvoll sind, muss dieses ungerechte Urteil revidiert werden.”
Frédéric Mitterrand hat die Festnahme von Roman Polanski als einer der Ersten kritisiert. Dies bringt den Kulturminister, der aus seiner Vorliebe für Minderjährige keinen Hehl macht, nun in Bedrängnis.
Ein vor vier Jahren erschienenes Buch macht Frankreichs Kulturminister Frédéric Mitterrand Schwierigkeiten, wie französische Medien berichten. Das Buch ist seine Autobiografie «La mauvaise vie» («Das schlechte Leben»). Darin schildert der Neffe des 1996 verstorbenen Staatspräsidenten François Mitterrand seine homosexuellen Neigungen. Und er outet sich als Sextourist. Mitterrand beschreibt, dass ihn vor allem Knaben angezogen hätten, obwohl er sehr wohl Bescheid gewusst habe über die verwerflichen Hintergründe und die schlimmen Details von Prostitution und Menschenhandel. «Die sofortige Verfügbarkeit von vielen attraktiven jungen Männern hat mich in einen Zustand des Begehrens versetzt», schreibt der 62-jährige Mitterrand, «dieser Sklavenmarkt hat mich erregt.»
Diese Bekenntnisse des französischen Kulturministers erscheinen in einem anderen Licht, seit er sich für Roman Polanskis Freilassung stark macht. Am Wochenende der Festnahme des Star-Regisseurs war Mitterrand einer der ersten Prominenten, die die Schweiz kritisierten. Mitterrand hatte beklagt, der 76-jährige Polanski werde in den USA «den Löwen zum Frass vorgeworfen».
Rücktrittsforderungen
Als das Buch erschien, war Mitterrand, damals ein populärer TV-Moderator und Gay-Aktivist, noch für seine Ehrlichkeit gelobt worden. Inzwischen wird seine Vergangenheit als Sextourist und Pädophiler immer weniger goutiert, wie Medien berichten. Mitterrands sexuelle Vorliebe passt auch nicht zum weltweiten Kampf gegen den Sextourismus, an dem sich auch Frankreich – unter anderem in einem Rahmenabkommen mit Thailand – beteiligt. In der öffentlichen Debatte mehren sich die Stimmen, die Mitterrand zum Rücktritt auffordern, weil dessen Sexualverhalten eines Ministers unwürdig sei. Vor allem die Front National verlangt vehement den Abgang des parteilosen Mitterrands.
Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy holte Mitterrand erst im Juni in die Regierung – angeblich auf Anregung seiner Ehefrau Carla Bruni. Jetzt soll er dem Kulturminister wieder sein Amt entziehen. Der Élysée-Palast reagierte bislang gelassen auf die Kritik an Mitterrand. Möglicherweise setzt man auf die französische Tradition der Diskretion, von der schon manche hohe Politiker mit problematischem Privatleben profitiert haben – unter anderem der Onkel des Kulturministers, der langjährige Staatspräsident François Mitterrand.
Kommentar:
Wundert es da irgendjemanden das sich solche Personen für einen Herrn Roman Polanski einsetzen?
Es heisst ja eine Krähe hackt der anderen Krähe kein Auge aus.
Und hier ist es so: Ein Pädophiler hackt dem anderen Pädophilen kein Auge aus.
Feine Gesellschaft!
Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers und das Diakonische Werk haben misshandelte Heimkinder um Vergebung gebeten. Es sei beschämend, dass in den 50er und 60er Jahren der christliche Anspruch von der Wirklichkeit nicht gedeckt wurde, hieß es am Rande einer Tagung zur Aufarbeitung der Schicksale misshandelter Heimkinder am Mittwoch in Hannover. Die Betroffenen sollten therapeutisch und seelsorgerisch begleitet werden, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Nach Angaben der SPD-Landtagsfraktion waren allein in Niedersachsen etwa 50 000 Kinder betroffen. Bundesweit waren es bis zu einer Million.
Betroffene kamen ebenso zu Wort wie Podiumsteilnehmer aus Politik und Kirche. Heimkinder aus den 50er Jahren hatten zuvor von verheerenden Zuständen berichtet: «Prügel mit Lederriemen, Gummischläuchen oder Stöcken gezielt ins Gesicht. Der Zwang, Erbrochenes aufzuessen – wir bekamen so lange nichts zu essen, bis wir das Erbrochene nicht komplett aufgegessen hatten.»
«Es ist schweres Unrecht passiert. Wir wollen gemeinsam mit den Betroffenen die Situation in den Heimen aufarbeiten», sagte Diakonie- Direktor Christoph Künkel. Die evangelische Kirche räumte indes ein, dass es in den Kinderheimen häufig zu Gewaltanwendungen kam, oft massiver psychischer Druck herrschte und die Kinder nicht individuell gefördert wurden. «Dadurch ist die Würde der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen oft nachhaltig verletzt und ihr Leben beschädigt worden», heißt es in der von Landesbischöfin Margot Käßmann und Künkel unterzeichneten Erklärung.
Die Zustände werden mittlerweile bundesweit thematisiert. In Niedersachsen bemühen sich unter anderem die Diakonie und das Sozialministerium um Aufklärung.





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