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“Wir brauchen Nachrichtendienste.” Zur Begründung deutete Merkel an, dass der BND aktuell im Iran aktiv ist: Die Bemühungen, das Regime in Teheran von einer Atombewaffnung abzubringen, seien “ohne die Informationen und ohne die Expertise des BND nur sehr schwer vorstellbar”, erklärte sie. Der Informationsaustausch mit den USA sei auch in Zukunft “nicht nur wichtig, sondern notwendig”. Ob es und wenn ja, welche Grenzen es für die Arbeit der Spione gebe, thematisierte Merkel nicht….WEITERLESEN.

Das ist wieder mal so eine Geschichte, die man auf Spiegel-Online, FAZ-NET, in der taz, im Tagesspiegel, in der SZ und all diesen “deutschen” Blättern vergeblich suchen wird.

Mohammed Omer, 24, ein palästinensischer Journalist, der sich in seinen humanitären Reportagen aus Gaza um einen versöhnlichen Stil gegenüber Israel bemüht, hat am 26. Juni 2008 in London den Martha Gellhorn-Preis erhalten.

Mohammed Omer ist nicht irgendwer. Das Haus seiner Familie wurde von israelischen Bulldozern zerstört, die meisten seiner sieben Brüder und Schwestern wurden von der IDF getötet oder verstümmelt. Nur mit großer Mühe und mit Unterstützung holländischer Diplomaten bekam er ein Visum für die Ausreise nach London, um den Gellhorn-Preis zusammen mit Dahr Jamail entgegennehmen zu können.

Bei der Wiedereinreise nach Israel über Jordanien wartete vor der israelischen Grenzstation Allenby-Brücke schon ein holländischer Diplomat, um Omer sicher durch das Westjordanland bis in den Gazastreifen zu begleiten. Dazu sollte es nicht kommen.

Noch bevor Omer mit seinem diplomatischen Begleitschutz Blickkontakt aufnehmen konnte, wurde er von sieben Shin Bet – Gorillas umringt, sein Gepäck und seine Dokumente wurden durchwühlt, man verlangte die Herausgabe aller britischen Bücher. Ein Beamter namens Avi befahl dem Palästinenser sich zu entkleiden, obwohl der bereits anstandslos die Röntgen-Durchleuchtungseinrichtung passiert hatte. Omer legte alle Kleider bis auf die Unterwäsche ab. Er wurde aufgefordert, auch die Unterwäsche auszuziehen. Als er sich weigerte, griff Avi nach seiner Pistole. Olmer begann zu weinen und fragte: „Warum behandeln Sie mich so? Ich bin ein menschliches Wesen.“ Avi antwortete: „Das ist noch nichts im Vergleich zu dem, was Dir jetzt passieren wird.“ „Dabei zog Avi seine Pistole, setzte sie mir an den Kopf und riß mir die Unterwäsche runter, während er mich mit seinem ganzen Gewicht an die Wand drückte…“. (Weiter in Le Monde Diplomatique, franz.*)

Mohammed Olmer wurde zwölf Stunden ohne Essen und Trinken, ohne die Möglichkeit auf die Toilette zu gehen, auf der israelischen „Grenzstation“ festgehalten, gedemütigt, misshandelt und gefoltert. Er liegt derzeit immer noch im Zentralkrankenhaus in Gaza.

Hierzu muss man wissen, dass der „Oberste Gerichtshof“ Israels den israelischen Sicherheitskräften bei der „Befragung“ von Palästinensern „mäßige physische Gewaltanwendung“ erlaubt. Das, was in Israel tagtäglich passiert, der Fall Omer, ist nur einer von zahllosen Übergriffen, Misshandlungen und Folterungen, die sich die israelischen Besatzer gegenüber den Palästinensern erlauben, die sie als „Untermenschen“ ansehen. Die andauernde, demütigende und entwürdigende Misshandlung der Palästinenser widerspricht der IV. Genfer Konvention von 1949, die jede „entwürdigende“ Behandlung von Personen verbietet.

Das Vorgehen der israelischen Sicherheitskräfte ist direkt vergleichbar mit der Behandlung der Juden und anderer Nazi-Gegner in den Folterkellern der Gestapo.

Nach Aussage des früheren holländischen Botschafters Jan Wijdenberg verfolgt Israel in den besetzten Gebieten damit eine systematische Langzeit-Strategie zur Zerstörung des sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens der Palästinenser. Die USA fördern das Terrorregime in TelAviv auch noch jährlich mit 3,2 Milliarden Dollar.

Quelle

Israelische Menschenrechtsgruppen haben das routinemäßige Foltern der Palästinenser durch Shin- Bet-Beauftragte dokumentiert, das in “Schlägen, schmerzhaften Fesselungen, Rückwärts-Beugen, Körper-Dehnung und langer Schlaf-Verweigerung” besteht. Amnesty berichtet seit langem über den weit verbreiteten Gebrauch der Folter durch Israel, deren Opfer danach nur noch bloße Schatten ihres früheren Wesens waren. Einige kommen nie zurück…..WEITERLESEN.

Neues in Sachen systematischer Mißhandlungen von Gefangenen durch Washingtons Geheimdienst. Studie zu ehemaligen Guantánamo-Häftlingen. Polen als »51. US-Bundesstaat«

Die Enthüllungen über das von der US-Regierung betriebene Folterprogramm nehmen kein Ende. Nunmehr erregte das Thema erneut globales Aufsehen aufgrund einer Veröffentlichung in der New York Times (22.6.). Diese druckte einen ausführlichen Bericht über die Verfolgung, Festnahme und Folterung der angeblichen Drahtzieher und Hintermänner der Terroranschläge vom 11. September 2001 – Khaled Scheich Mohammed, Abu Zubaydah und Ramzi Bin Al-Shibh – sowie des Saudis Abd Al-Rahim Al-Nashiri. Letztgenannter wird beschuldigt, die Bombardierung des US-Zerstörers USS Cole im Jahr 2000 geplant zu haben. Erstmals wurde dabei auch der Name des für die Verhöre verantwortlichen ehemaligen CIA-Offiziers genannt: Deuce Martinez, ein früherer Drogenexperte im Counternarcotics Center der CIA.

»Black sites«

Dem Bericht zufolge leitete Martinez die Folterverhöre der mutmaßlichen hohen Al-Qaida-Führer in verschiedenen »black sites« – Geheimgefängnissen – der CIA. »Die geheime Basis in der Nähe des Flughafens Szymany, ungefähr hundert Meilen nördlich von Warschau, wurde zum zweiten Zuhause von Herrn Martinez während Dutzenden von Stunden, die er mit Mr. Mohammed verbrachte.« In Polen, wohin Mohammed nach seiner Festnahme in Rawalpindi (Pakistan) und dem Aufenthalt in einem konspirativen Verließ in Thailand, ausgeflogen wurde, sind die »wichtigsten black sites der CIA eingerichtet worden«.

»Polen wurde ausgesucht, weil es hier keine lokalen kulturellen und religiösen Verbindungen zu Al Qaida gab, was die Infiltration oder Attacken von Sympathisanten unwahrscheinlich machte, sagte ein CIA-Offizier. Am wichtigsten aber war, die Beamten des polnischen Geheimdienstes waren begierig zu kooperieren.« »Polen ist der 51. [US-Bundes-]Staat«, erklärte hierzu James L. Pavitt, der ehemalige Direktor des klandestinen Dienstes der CIA und Verantwortliche für die Agenteneinsätze in aller Welt.

Der Bericht der New York Times bildet nur den vorläufigen Abschluß einer Reihe von neuen Enthüllungen über das Folterprogramm der Regierung unter George W. Bush. Den Anfang hatte vergangene Woche eine mehrteilige Serie der Zeitung McClatchy Newspapers (15.6.ff) gemacht. Sie ist das Resultat einer achtmonatigen Studie über das Schicksal von 66 ehemaligen US-Gefangenen aus elf Ländern, die in Afghanistan, in Guantánamo, dem Irak und an anderen Orten in Haft gehalten wurden. Laut Tom Lasseter, dem Autor der Serie, brachte die Untersuchung zutage, daß »US-Soldaten viele Gefangene geschlagen und mißhandelt haben«, viele davon (»vielleicht Hunderte«) wurden »fälschlicherweise gefangen genommen … auf der Grundlage von fadenscheinigen oder fabrizierten Beweisen, alten persönlicher Rechnungen oder gegen großzügige Bezahlungen«.

An Gelenken aufgehängt

Bei den meisten der interviewten Gefangenen habe es sich um »niederrangige Taliban-Dienstgrade, unschuldige afghanische Bauern oder gewöhnliche Kriminelle« gehandelt. Schlimmer als alles, was sie in Guantánamo erlebt haben, war den Befragten zufolge die Behandlung von Gefangenen auf dem Luftwaffenstützpunkt Bagram nördlich der afghanischen Hauptstadt Kabul sowie in einer ähnlichen Einrichtung beim Flugplatz in Kandahar. Zu Bagram heißt es: »Amerikanische Soldaten trieben die Gefangenen in Pferchen zusammen, wo sie von rasiermesserscharfem NATO-Draht eingezäumt waren, die Art [von Draht], die benutzt wird, um Vieh zusammenzuhalten.« »Die Wachen schlugen, traten und stießen viele der Männer, bis sie vor Schmerz zusammenbrachen. US-Truppen fesselten und zerrten andere Gefangene in kleine Isolationsräume, hängten sie dann an ihren Handgelenken an Ketten auf, die von der Maschendrahtdecke herabbaumelten.«

Wichtige Einzelheiten über die Befehlskette, die diese Folterexzesse erst ermöglicht hat, kamen derweil in einer Anhörung des Armed Services Committee des Senats ans Licht. Die Anhörung unter dem Vorsitz des demokratischen Senators von Michigan, Carl Levin, war anberaumt worden, um Zeugnisse »über die Ursprünge der aggressiven Verhörtechniken« zu erhalten. Auf der Basis handfester dokumentarischer Beweise wies Levin nach, daß das Büro von Exverteidigungsminister Donald Rumsfeld im Juli 2002 damit begonnen hatte, militärische Befehle für schärfere Verhörtechniken zu erörtern, darunter »Waterboarding«, sensorische Deprivation und schmerzhafte »Streßpositionen«.

Durch seinen Chefberater William Haynes ließ der Pentagonchef beim Militärtrainingszentrum anfragen, ob Vernehmer in Guantánamo Bay Techniken eines militärisches Trainingsprogramms übernehmen dürften. Das unter dem Namen SERE (»Survival, Evasion Resistance, Escape«) bekannte Programm war in der Folge des Korea-Kriegs entwickelt worden, um US-Elitesoldaten im Widerstand gegen mögliche Quälereien für den Fall ihrer Gefangennahme zu schulen.

Zu den von Levin publik gemachten Dokumenten gehört auch die Aufzeichnung einer Besprechung von hochrangigen Juristen des Militärs und der CIA in Guantánamo im Oktober 2002, bei dem die vorgeschlagenen Techniken, die damals in Afghanistan und anderswo bereits in Gebrauch waren, wie auch ihre juristischen Implikationen diskutiert wurden. Unter anderem wurde dabei besprochen, wie diese Methoden vor dem Komitee des Internationalen Roten Kreuzes geheimzuhalten seien.

Quelle

Wenn man - wie ich - davon ausgeht, daß “al-qaida” (arabisch für “Sitzklo” bzw “Kloschüssel”, auch “Basis” ) von Anfang an eine Gründung der Geheimdienste CIA (USA), ISI (Pakistan) und diverser anderer war und ist (und es gibt keinerlei Indizien, die auf das Gegenteil hindeuten), dann lesen sich Yassin Musharbashs Offenbarungen über “al - qaida im Irak e.V.” natürlich wie ein Kabarettstückchen, wie eine ätzende Satire über die Gedankenakrobatik der neoliberal kontrollierten Massenmedien.

Daß ich nicht so ganz allein mit dieser Ansicht bin, zeigte jüngst meine spektakuläre Umfrage “Sind Sie ein Blödian?”

Nun, die große, überwältigende Mehrheit meiner Leser zählt offensichtlich zum informierteren Teil der Menschheit.

Aber gesamtgesellschaftlich dürften noch diejenigen in der Mehrheit sein, die entweder “tief besorgt über den anwachsenden Islamismus in unserer Welt” sind, oder die nicht verstehen, was ich eigentlich meine, oder die gar nix mehr verstehen.

Geduldig erklären ist da angesagt.

Den über den Islamismus besorgten muss immer wieder gesagt werden, daß der politische Islamismus von Anfang an zuerst von britischen, dann vom US - Imperialismus geschaffen und gesteuert wurde, um die antikolonialen Aufstände des 20. Jahrhunderts entlang religiös-konfessioneller Linien zu brechen.

Beispiele hierfür sind

- die Entstehung Pakistans, das von der britisch beeinflussten Muslim - Liga gegen die indische Unabhängigkeitsbewegung in Position gebracht wurde (und bis heute mehr oder minder unwilliger Handlanger des US - Imperialismus geblieben ist)

-der verheerende Massenmord an ca 1,5 Mio Menschen durch indonesische Islamo-Faschisten im Rahmen des Suharto - Putsches 1965 - im Auftrag der CIA und unter wachsamen Coaching des in Sachen Putsch routinierten Henry Kissinger

- die Aufmunitionierung afghanischer Drogenbarone (”Mudschahiddin”, Dschihadis”, “afghanische Freiheitskämpfer” gegen die bürgerliche, aber UdSSR - nahe afghanische Regierung seit den 70er Jahren.

- die Gründung und Munitionierung der frühen “Taliban” 1995

- die Verwicklung von US-gesteuerten Vasallenapparaten in die Anschläge von Bali oder der “qaida” - Ableger auf den Phillipinen

Die medialen Super-Fälscher scheuten sich ja auch nicht davor, 2006 etwa die Botschaftsbesetzung einer vom indonesischen Militär ausgehaltenen “islamistischen Schlägertruppe” anläßlich der dänischen Mohammed - Karrikaturen als Beleg für die Gefährlichkeit des “Islamismus” zu nehmen. Wer immer auf dieser Welt kein Blödian mit einem propagandaverschissenen Hirn ist, weiß, daß das indonesische Militär niemals etwas ohne Wissen und Zustimmung seiner Herren in Washinton und Lagnley tun würde. 

Um es deutlich zu sagen: natürlich ist der “politische Islamismus” gefährlich, aber vor allem deswegen, weil er ein Instrument des US - Imperialismus ist.

Vergessen wir letztlich auch nicht, daß der offensichtlich und nach Anwendung von Ockhams Raser von offiziellen, halboffiziellen und gänzlich inoffiziellen “Sicherheitsapparaten” angezettelte und organisierte Anschlag vom 11.9.2001 zu nichts anderem diente, als die US - Kriege gegen Afghanistan (wo die Taliban aus dem Ruder gelaufen) und Irak (wo der ehemalige CIA - Spezi Saddam Hussein aus dem Ruder gelaufen) zu legitimieren.

Da alle diese Fakten aus meiner Sicht ziemlich eindeutig die eigentliche “Täterfrage” klären, reißt mich bisweilen mein Temperament dazu hin, Menschen, die das nicht sehen wollen, zu Blödianen zu erklären.

Aber letztlich ist es ja auch kein Wunder. Wer der medialen Propagandamaschine nur einen Funken Vertrauen entgegenbringt, hat eigentlich keine andere Chance, als dem Schwindel zum Opfer zu fallen.

Schließlich zaubert etwa Yassin Musharbash vom SPIEGEL unentwegt neue Legenden über “al-qaida” aus dem Hut. Diesmal ist es gar das “höchst vertrauenswürdige” CNN, das die Quelle solcher Legenden darstellt.

Memos, Videos, Spionagematerial: Irakische Qaida-Gegner haben ein gigantisches Konvolut erbeuteter Dokumente aus dem Inneren des Terrornetzwerks an CNN weitergereicht.

Jo. “Irakische Qaida-Gegner” reichten also CNN ein “gigantischer Konvolut” weiter. Wer die Geschichte mit dem SITE - Institut mitbekommen hat, der lacht bei solchen Zeilen natürlich nur trocken.

Tausende Seiten Unterlagen und Hunderte Stunden Videomaterial aus den Jahren 2005 und 2006 lagerten die Terroristen an einem einzelnen Ort - und zwar ausgerechnet im Unterschlupf des Qaida-Sicherheitschefs für die Anbar-Provinz.

So ein Zufall.

Nun, sagen wir es mal so: diverse “Terrorerforschungsinstitute” haben eine Menge Abenteuerfilme gedreht, und die müssen schließlich irgendwann einmal auch abgesetzt werden, sonst lohnen sich diese Investitionen nicht und erwirtschaften keine Rendite. Die Story, wonach “qaida” das alles an einem einzigen Ort abgelegt hat, ist für Blödiane sicherlich eine ausreichende Erklärung.

Vor anderthalb Jahren wurde der Mann mit dem Kampfnamen Faris Abu Azzam von irakischen Qaida-Gegnern getötet, die die USA unterstützen.

Nette Legende. Daß der irakische Widerstand seit Jahren Qaida als US - Konstrukt ansieht (genannt “al CIAda” ), ist hinreichend bekannt. Natürlich wird dezent das Märchen wieder ausgesponnen, wonach im Irak “gute Iraker” plus US - Armee gegen die “böse qaida” kämpfen, denn womöglich gibt es immer noch Blödiane, die so etwas glauben.

Die anderen haben Rechercheartikel wie diesen (oder andere) gelesen.

Doch in den transatlantischen Think Tanks ist man offensichtlich der Meinung, ein Schwindel wird dann geglaubt, wenn man ihn möglichst oft wiederholt.

Was dieser Faris Abu Azzam für ein armer Teufel war, lässt sich natürlich schwer nachvollziehen. Möglicherweise gab es ihn gar nicht, oder ein armer Teufel wurde mal schnell umgelegt, oder Faris war eine Art Lee Harvey Oswald, ein sogenanntes Bauernopfer.

Zu den brisantesten Funden, von denen CNN berichtet, zählt das Schreiben eines Architekten an Abu Azzam. Der Mann bat um Erlaubnis, den Auftrag der US-Armee zum Bau von Bunkern in einer US-Militärbasis annehmen zu dürfen - versehen mit dem Angebot, dort für al-Qaida zu spionieren und Waffen zu stehlen. Zum Beweis seiner wahren Absichten schickte er die Bunker-Blaupausen gleich mit.

Witzig.

Auch im irakischen Innenministerium hatte al-Qaida offenbar einen Maulwurf.

Ach wirklich? Gehe ich recht in der Annahme, daß das irakische Innenministerium wahrscheinlich von qaida - und sonstigen “Maulwürfen” überlaufen ist?

Jedenfalls berichtet CNN von einer von dort stammenden Liste aller inhaftierten ausländischen Kämpfer.

Ach? Wer ausser Qaida könnte denn sonst noch so eine Liste besitzen?

Andere Fundstücke bestätigen, was man über al-Qaida im Irak bereits seit Längerem annahm: Dass das Netzwerk zum Beispiel lange Todeslisten seiner Gegner angelegt hatte oder dass Freiwillige, die sich al-Qaida anschließen wollten, Bewerbungsunterlagen ausfüllen mussten (mehr…).
Hochinteressant. Wer steht denn so alles auf diesen “Todeslisten”. Darf man annehmen, daß es sich vor allem um Namen schiitischer (aber auch sunnitischer) Widerständler und Oppositioneller handelt?

 

Dass al-Qaida den Verbleib ihrer Fahrzeuge, Waffen und Finanzen dokumentiert, wird auch durch andere Quellen gestützt, etwa durch das erbeutete “Tagebuch” eines Qaida-Kaders, welches das Pentagon kürzlich veröffentlichte.

Natürlich, natürlich. Schließlich wollen Investoren wissen, wozu ihre Investitionen so verwendet wurden.

Interessant wiederum ist, was die Funde über die innere Verfasstheit der Qaida-Filiale aussagen, die 2004 aus dem Netzwerk “al-Tawhid wa al-Dschihad” des Jordaniers Abu Musab al-Sarkawi hervorging, nachdem dieser sich dem Oberbefehl Osama Bin Ladens unterstellte.

Sarkawi, das Phantom. Aha. Gibts noch genug Blödiane auf dieser Welt, denen man das Zarkawi - Ding andrehen kann?

So berichtet CNN etwa, dass in dem Versteck auch 80 Hinrichtungsvideos gelagert worden waren; sie waren allerdings nicht für die Veröffentlichung bestimmt, sondern sollten als Beweismittel dafür dienen, dass bestimmte Personen ausgeschaltet worden waren.

Und alle mit dem verhängisvollen Regiefehler, daß die Hinzurichtenden Gefängniskleidung trugen, wie sie aus Guantanamo und Abu Ghuraib bekannt ist?

Ein Glück, daß bei den Spindoktoren solcher Inszenierungen offensichtlich auch genug Blödiane dabei sind.

Ebenso beweisen die Dokumente laut CNN, dass die Führungsspitze al-Qaidas im Zweistromland mittlerweile weitestgehend irakisiert ist.

Klar doch. Die Arbeitslosigkeit im Irak ist bekanntlich extrem hoch und Geldmittel für verdeckte Aktionen sind offensichtlich unbeschränkt vorhanden. Blackwater & Co schwimmen förmlich im Geldregen aus dem US - Staatshaushalt.

Ausländische Kämpfer würden vor allem als Frontkämpfer und Selbstmordattentäter eingesetzt. Diese Irakisierung freilich ist ein Prozess, den schon Abu Musab al-Sarkawi absichtsvoll in Gang setzte, als er feststellen musste, dass seine Organisation im Iran deshalb an Zustimmung verlor, weil sie zu wenig auf den Irak fixiert war und zu viele arabische Ausländer in ihren Reihen hatte.

Al - qaida hatte von Anfang an keine Zustimmung im Irak, der irakische Widerstand schon. Auf verklausulierte Weise wird hier die “Irakisierung des Irakkrieges” angedeutet, welche ebenso wie die “Vietnamisierung des Vietnamkrieges” scheitern wird. Aber die häßlichen, brutalen und “sophisticated” Methoden sind offenbar die gleichen geblieben.

Auch interne Kritik lässt sich in den Unterlagen nachweisen. So hätten hochrangige Qaida-Kader ihrer Sorge Ausdruck verliehen, dass die öffentliche Hinrichtung von angeblichen “Sündern” und “Verrätern” das Ansehen der Organisation beschädigen könnte, denn die Exekutionen würden “auf die falsche Art, nämlich halb-öffentlich durchgeführt, so dass eine Menge Familien mit Vergeltung drohen…”

Da al-qaida im Irak nichts anderes war als eine verdeckt und unter falscher Flagge arbeitende Organisation der US-Counter-Insurgency, ist das nachvollziehbar.

In der Tat halten Terroranalysten innerhalb und außerhalb von Nachrichtendiensten es mittlerweile für eine gesicherte Erkenntnis, dass das Image al-Qaidas im Irak unter der extremen Blutrünstigkeit ihrer Kader gelitten hat. Schon 2005 hatte Bin Ladens Stellvertreter Aiman al-Sawahiri öffentlich die Frage aufgeworfen, ob es wirklich nötig sei, dass Blut von Schiiten zu vergießen, denn man vergraule so seine Anhänger.
Interressant, was diese Terrororganisatoren Terroranalysten da so durch Musharbashs Feder schreiben. Das “Image” qaidas hätte demnach “gelitten”, weil qaida so viele Schiiten ermordete. Nun, das war ja im Sinne der Erfinder, denn auf der “sunnitischen Seite” ermordete qaida Schiiten, auf der “schiitischen Seite” ermordeten CIA-gesteuerte Badr-Milizen Sunniten. Damit sollte ein “Bürgerkrieg” inszeniert werden. Den Bürgerkrieg brauchten diese Terrororganisatoren Terroranalysten, um die Anwesenheit der US - Armee im Irak zu legitimieren.

 

Aber so wie es Musharbash macht, ist es wirklich nett ausgedrückt. So richtig was für unverbesserliche Blödiane.

Ein Qaida-Aussteiger bestätigte CNN gegenüber die Authentizität der Funde. Im Grunde zeigen sie vor allem eines: Dass al-Qaida im Irak kein völlig unkoordinierter Haufen von Freischärlern ist, sondern auch Kader hat, die etwas von Organisation verstehen.

Das will ich meinen. Schließlich steckt die ganze Erfahrung der CIA und anderer Terrororganisationen hinter diesen “Projekten”.

Al-Qaida war stets eine verhältnismäßig gut organisierte Truppe. Mehrere Biografen Osama Bin Ladens führen das nicht zuletzt darauf zurück, dass der saudische Qaida-Gründer und -Chef von seiner Ausbildung her ein Geschäftsmann ist.

Das ist klar. Und die Geschäftsbeziehungen zwischen den Bush - Sippe und dem bin-Laden-Clan sind ja auch hinreichend bekannt.

Nur Blödianen nicht.

Schon aus den Neunzigern sind Memos von und an Bin Laden bekannt, ebenso regelrechte Einstellungsverträge für Qaida-Kämpfer, in denen Urlaubstage und Gehalt festgeschrieben wurden.

Damals arbeitete Osama bin Laden schließlich auch zumindestens halboffiziell für den pakistanischen Geheimdienst ISI und die CIA.

Al-Qaida im Irak wiederum hat bereits vor fast zwei Jahren nominell einen “Islamischen Staat” ausgerufen, in dem sich diese Struktur spiegelt: Neben einem “obersten Amir” an der Spitze wartet das Phantasiegebilde mit zehn Ministerien auf, darunter sogar eines für Fischereiweisen. (mehr…)

Was Yassin Musharbash aus gutem Grund nicht hinzuschreibt, ist, daß dieser “islamische Staat” die Aufteilung Iraks in ein selbständiges Kurdistan, einen selbständigen “schiitischen” Staat “Sumer und einen qaida - gesteuerten “sunnitischen Staat” vorsah, so wie es auch die US - amerikanische Strategie - rein zufällig versteht sich -  zu diesem Zeitpunkt noch beabsichtigte. (Die “schiitische” Variante dieser Aufteilungspläne wurde von dem US - Agenten Hakim im Lager der Badr - Berigaden vertreten.) Es gibt gute Gründe, daß Musharbash solche differenzierteren Hintergrundinformationen, die ja öffentlich verfügbar sind, unter den Tisch fallen läßt.

Sonst würden ja selbst Blödiane auf dumme unartige Gedanken kommen.

Wie? Sie glauben nicht, daß Musharbash solche Informationen “unter den Tisch fallen läßt” und ich zu streng mit ihm sei? Dann lesen Sie mal diesen SPIEGEL - Artikel hier nochmals, welcher beweist, daß Musharbash sehr genau Bescheid weiß über den Charakter dieser obskuren, offentsichtlich von diversen imperialistischen Geheimapparaten getragenen Terrororganisation: 

Zwar benennen seine Ausrufer (”islamischer Staat Irak”) insgesamt sechs irakische Provinzen (nämlich die mittelirakischen sunnitischen), die er umfassen soll - faktisch aber sind diese Gebiete keineswegs unter Kontrolle der Dschihadisten (sprich: der US - Armee und ihren Marionetten).

 

Man muss schon ein granatenmäßiger Blödian sein,. um da nicht zu begreifen, was ablief.
Doch zurück zu Musharbashs aktuellem Märchentext.

Zugleich freilich bilden die Dokumente einen zwei Jahre alten Stand ab - und auch nur den in einer Provinz des Irak. Heute, das ergibt sich unter anderem aus der Zahl der Anschläge und der Todesopfer, ist al-Qaida im Vergleich schwächer. In ganzen Landstrichen sind die Terroristen durch die irakischen US-Verbündeten, meistens Stammeskämpfer, vertrieben worden. “Wir finden nach wie vor Dokumente wie diese”, sagte ein nicht genannter US-Terroranalyst zu CNN. “Aber ich würde sagen, es werden weniger in dem Maße, in dem die Organisation schrumpft.”

“Al-qaida” ist schwächer geworden. Das ist aber traurig für unsere “Terroranalysten”. In ganzen Landstrichen sind die qaidas sogar vertrieben worden. Da ist es bestimmt ein guter Kniff, den irakischen Widerstand, der qaida zum Leidwesen der Besatzung “täglich liquidierte”,  zu “irakischen US-Verbündeten” zu deklarieren. Das ist zwar dreist, aber schlau. Blödiane glauben nämlich so was aufs Wort.

Wenn man al-Qaida im Irak jedoch nicht genau im Auge behalte, warnte ein hochrangiger US-Militär im Gespräch mit dem Sender, dann werde die Gefahr im alten Umfang zurückkehren.

Das ist klar und nachvollziehbar. Das Bündnis der Besatzungsbehörden mit dem schiitischen SCIRI wird immer schwieriger, seit al-Sadr, der sich entschieden gegen jede sektiererische Morde, gegen jeden innerirakischen Bürgerkrieg ausgesprochen hat. In der offiziellen Propaganda der Invasoren sind nicht mehr die “Sunniten”, sondern tendenziell eher die “Schiiten” die Bösen. Schließlich spielt man in den hohen Etagen ja immer noch mit der Möglichkeit eines Krieges gegen den Iran.

Aber für alle Fälle haben diese Menscheitsbeglücker ja immer noch “al-Qaida” als As im Ärmel. Vielleicht klappts beim nächsten Mal besser mit dem Bürgerkrieg.

Solange es noch genug Blödiane gibt. Aber auch die werden immer seltener.

Quelle

“Der indische Spionagedienst RAW und der israelische Spionagedienst Mossad haben vier neue Geheimdienste zur Unterwanderung Pakistans gebildet, die als Ziel (”target”) wichtige religiöse und militärische Führer, Journalisten, Richter, Anwälte und Bürokraten haben. Zusätzlich sollen Bomben ind Zügen, Bahnhöfen, Brücken, Busstationen, Kinos, Hotels und Moscheen von rivalisierenden muslimischen Glaubensrichtungen explodieren um Sektierertum anzustacheln.”

Weiterlesen hier.

US-Sender ABC: Bush-Regierung führt mit Miliz “Jundullah” seit Jahren “geheimen Krieg”
Islamabad: Die pakistanische Regierung hat laut Berichten des US-Fernsehsenders ABC die Übergabe von sechs, so wörtlich, “CIA-Spionen” der Miliz “Jundullah” an den Iran angekündigt, die letzte Woche in Pakistan festgenommen worden waren.Im Mai 2007 war bekannt geworden, dass die US-Regierung der CIA die Freigabe für “Schwarze Operationen” (”black ops”) gegen Iran erteilt und entsprechende Gelder zur Verfügung gestellt hat. Zu diesem Zeitpunkt waren die Verhandlungen über die Iran-Pakistan-Indien-Gaspipeline, die bis zu den Energieversorgungsnetzen Chinas erweitert werden soll, bereits weit fortgeschritten. Sie wurden am 28.April dieses Jahres erfolgreich abgeschlossen.
Weiterlesen hier.
Kabul: Seit der UN-Sonderermittler für illegale und willkürliche Hinrichtungen, Philip Alston, am Donnerstag die Existenz durch “ausländische Geheimdienste” gesteuerter Todesschwadronen in Afghanistan hat auffliegen lassen, herrscht in der deutschen Presse Schweigen. Geheime Razzien, völlig gesetzloses Operieren, Morde an Unschuldigen, all das unter Beteiligung von US-Militärs und wahrscheinlich auch deutschen Spezialeinheiten. UN-Ermittler Alston hatte auch die typische Reaktion der von US-Militärs kommandierte NATO (ISAF) benannt: von solchen Razzien sei nichts bekannt, man werde dem nachgehen oder man könne nichts unternehmen.
Weiterlesen hier.
Wie es aussieht ist der deutsche Geheimdienst, der sich Verfassungsschutz nennt, nichts Weiter als ein Instrument derer, die momentan an der Macht sind. Seine Aufgabe ist nicht wirklich der Schutz des Arbeitsvertrages, den die Bürger mit ihren Verwaltern in Berlin geschlossen haben, sondern lediglich Schutz der Interessen der aktuellen Regierung oder der von dieser Regierung vertretenen Ideologie.
Weiterlesen auf Politblog.

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Revolution I

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