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Der irakische Schuhwerfer Muntaser al-Saidi kommt wahrscheinlich bald frei. Al-Saidis Anwalt hat grosse Hoffnung, dass der verurteilte Journalist am Montag aus dem Gefängnis entlassen wird.

Nach seiner Entlassung dürfte Al-Saidi wie ein Held gefeiert werden. Der Emir von Katar versprach ihm bereits mehrere Sportwagen. Zudem boten mehrere Männer ihre Töchter zur Heirat an.

Abschiedskuss für den imperialistischen Hund

Bei einem Besuch des damaligen US-Präsidenten Georg W. Bush hatte Al-Saidi auf einer Pressekonferenz in Bagdad seine Schuhe nach Bush geworfen und dabei gerufen: «Dies ist dein Abschiedskuss, du Hund!»

Bush duckte sich weg und wurde nicht getroffen. In der arabischen Welt wurde die Aktion bejubelt. Dennoch wurde der Fernsehjournalist zu drei Jahren Haft verurteilt. Ein Berufungsgericht verkürzte dann aber die Strafe.

Nach 8 Jahren Krieg ist die Lage in Afghanistan aussichtsloser denn je. Da werden auch keine demokratischen Wahlen helfen. Über 1300 NATO-Soldaten verloren ihr Leben bisher weit weg von ihrer Heimat in einem Land in dem sie eigentlich nicht das geringste zu suchen haben. Die Schätzungen über zivile Opfer sind aufgrund der Medienmanipulation sehr unterschiedlich. Sie reichen von geschätzten 1000 Opfern (Los Angeles Times) bis zu 50.000 (Jonathan Steele „The Guardian“).

Die weiteren Aussichten verdüstern sich zusehends. Die USA schickten nochmals eine Truppenverstärkung von 20.000 Mann in das von Krieg zerrüttete Land. Schon jetzt ist abzusehen das dieser Krieg in einem neuen Vietnam enden wird. 2003 hatte der gefährlichste Präsident aller Zeiten die Truppenstärke noch siegessicher auf 5.500 Soldaten reduziert um sich, nach einer beeindruckenden Lügenpropaganda, dem Irak zuzuwenden. Aus Sicht der afghanischen Kämpfer eine angenehme Nebenerscheinung nie gekannter Arroganz und Selbstüberheblichkeit des Satans USA.

Inzwischen hat man das Kontingent der Soldaten in Afghanistan um über das Zehnfache auf 68.000 potentielle Opfer Soldaten erhöht. Trotzdem setzt sich nach und nach auch bei den Kriegstreibern die Erkenntnis durch, dass dieser Krieg nicht zu gewinnen ist. Einzig Verteidigungsminister Jung und seine Kumpane scheinen wieder mal nichts begriffen zu haben. Der Eifer, mit dem man sich, für den Preis gefallener Soldaten, der politischen Weltbühne anbiedert, scheint nicht nur blind und doof zu machen, er ist unerträglich.
 
Raus aus Afghanistan
 
Wurde anfangs noch werbewirksam unsere Freiheit am Hindukusch verteidigt, verkauft man uns das Himmelfahrtskommando der NATO nun als Stabilisierungsauftrag. Offenbar ist man in Namen des Herrn unterwegs. Glauben wird man das im Verteidigungsministerium selbst nicht, wirft aber damit ein Schlaglicht darauf, dass man den Wähler offensichtlich als völlig verblödet einstuft. Solange der Wiederaufbau nicht vorankommt, Opiumbauern keine legale Alternative haben und korrupte Beamte und Politiker die Hand aufhalten, bleibt Afghanistan weit von Stabilisierung entfernt.
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Deshalb fordert man den kompromiss– und fristlosen Abzug aller Soldaten aus Afghanistan. Sicher auch, um das Leben der eigenen Soldaten zu schützen, in erster Linie jedoch, weil es sich hier um einen vor dem Völkerrecht illegalen Invasionskrieg handelt, bei dem man uns den tatsächlichen Aggressor, unsere NATO-Streitkräfte, als wahre Heldentruppe mit Heiligenschein zu präsentieren versucht.
Tatsache aber ist, dass die NATO allein durch ihren Einmarsch in Afghanistan Kriegspartei wurde. Eine Befriedung durch die Besatzungstruppen käme folglich aus Sicht der afghanischen Kämpfer einer bedingungslosen Kapitulation unter dem Diktat des Siegers gleich. Was das für ein Volk bedeutet haben die Deutschen speziell nach dem ersten Weltkrieg selbst erleben müssen. Umso erstaunlicher die jetzige Belehrungsresistenz im deutschen Bundestag. Statt zumindest zu versuchen, die afghanische Kultur und Mentalität zu verstehen, verliert man sich auf Nachfrage in dümmlichem Gestammel von Wiederaufbau und Hilfe.
 
Mangelnder Respekt vor Kultur und Mentalität
 
Die Demokratie stellt sich nach unserem Kulturverständnis als optimale Staatsform dar, doch in anderen Kulturkreisen müssen unsere moralischen Grundsätze und Werte längst keine Gültigkeit besitzen. Das ist aus unserer Sicht vielleicht schwer einzusehen, hängt aber auch mit dem Maß an Toleranz und dem Respekt vor anderen Kulturen zusammen, der bei unserer westlichen Sicht der Welt nicht gerade sehr ausgeprägt ist. Wir sehen uns gern als das Maß der Dinge, das ist jedoch falsch. Vom Grundsatz, man sollte seinen Gegner kennen, scheint man hier noch nichts gehört zu haben.
 
Ein möglicher Weg zum Frieden
 
Ein Frieden kann in Afghanistan nur erreicht werden, wenn sich alle derzeitigen Kriegsparteien zurück ziehen. Das heißt für die NATO: vollständiger Abzug aus der gesamten Region. Hilfe braucht Afghanistan dennoch. Nach bald 3 Jahrzehnten des Krieges sind die Menschen und das Land am Ende.
Wer sich mit der Mentalität der Afghanen einmal beschäftigt hat wird verstehen, dass man die dringend benötigte Hilfe nicht „vom Feind“ annimmt. Lieber kämpft man bis zum Untergang. Wie soll man das Land also wieder aufbauen? Hier könnte der Bewegung der blockfreien Staaten wieder ganz neue Bedeutung zukommen. Unter ihrer Leitung könnte Afghanistan aus seiner Hölle befreit werden. Doch solange man in der NATO der Meinung ist, mit scharfen Waffen Frieden schaffen zu können, sieht es für die Zukunft der Menschen dort sehr finster aus. Da hilft auch die dumm dreiste Kriegs- und Lügenpropaganda Deutschlands im Wahlkampf nicht wirklich weiter. Unrecht bleibt Unrecht, auch wenn man dem Kind noch so viele Namen gibt, Herr Jung.

Der alte Begriff Herrenrasse ging von einer Einteilung der Menschen in Rassen aus. Obwohl jenes Gedankengut in der westlichen Welt nach wie vor besteht – es heißt heute nur Ethnie statt Rasse – ist das Herrenmenschengedankengut heute mehr bezogen auf eine Gruppe von Menschen, die die Definitionshoheit über alle Begriffe der Welt für sich beansprucht.

In einer Medienwelt ist die Definitionshoheit über jegliche Begriffe ein Machtinstrument zur Unterdrückung von Menschen. Die neuen “Herrenmenschen“ treiben ihr Definitionsmonopol derart auf die Spitze, dass sehr viele Unterdrückungsmechanismen bis hin zu Morddrohungen und sogar Morden – ob in Dresden oder Guantanamo – die Folge jenes Machtmissbrauchs sind. Ausgeübt wird jene Unterdrückung vor allem von der Hofberichterstattung der westlichen Welt und deren Journalisten sowie jenen Politikern, in die sie eingebettet sind. Die Verzahnung ist inzwischen so eng, dass gar nicht klar ist, wer da in wen eingebettet ist.

Ein typisches Beispiel für die Definitionshoheit und daran gekoppelt üblen Missbrauch von Begriffen ist der “selbsthassende Jude“. Damit ist i.d.R. jeder Jude gemeint, der Israel kritisiert. Wenn ein Jude der Meinung ist, dass Israel ein rassistischer Imperialist ist, wenn er glaubt, dass Israel einen Rassismus wie einstmals Südafrika praktiziert, wenn er veröffentlicht, dass Israel den Holocaust instrumentalisiert, um Kritiker ruhig zu stellen, dann gilt er als “selbsthassender Jude“. Immer wenn ein besonders herausragender Jude und Jüdin, die ausgezeichnet wird – wie z.B. Herr Finkelstein für seine sachlichen Bücher oder Frau Langer für ihr Lebenswerk – ein bekannter Gegner des real existierenden Zionismus ist, dann gilt er als “selbsthassender Jude“ für Zionisten. Das Totschlagsargument fragt nicht nach Hintergründen oder geht auch nicht auf Inhalte ein. Der Angriff gilt gegen die Person als solches und entkräftet nicht eines der inhaltlichen Argumente. Bis heute hat noch kein Zionist inhaltlich erklären können, welches Recht Israelis haben, Menschen zu vertreiben und auf welcher menschenwürdigen Ideologie jene Vertreibungsverbrechen gerechtfertigt werden können. Tatsächlich ist es so, dass diejenigen, die jeden Juden der Welt für sämtliche Verbrechen Israels vereinnahmen wollen, die wahren “selbsthassenden Juden“ sein müssen. Sie sind antisemitisch, weil sie die Ideologie vertreten, dass jeder Jude den Rassismus Israels mittragen müsste. Sie sind antisemitisch, weil sie der Meinung sind, dass jeder Jude die tagtäglichen Verbrechen der Siedler mittragen müsste. Sie sind antisemitisch, weil sie das Gaza-Massaker als ein Recht des “Jüdischen Volkes“ betrachten. Denn viele Juden der Welt betrachten diese Dinge inzwischen als Verbrechen, sind nicht mehr bereit sie mitzutragen und wehren sich zuweilen dagegen! So ist diese Begriffsvergabe eine totale Umkehrung der Realität. Israelkritische Juden, antizionistische Juden treten im Namen des Judentums auf und verteidigen die menschlichen Werte des Judentums. Sie zeigen ein Bild des Judentums, das die Würde des Menschen achtet, unabhängig von Religion oder Herkunft. Für sie hat ein Nichtjude, der in Palästina beheimatet ist, das Recht auf seine Heimat. Das ist eine Vorstellung der Liebe, nicht des Hasses! Es ist eine Darstellung einer von Liebe geprägten Religion. Diese Juden verteidigen das Judentum! So sind sie nicht die “selbsthassenden Juden“ sondern die das Judentum liebenden Juden. Und sie werden immer mehr, je unerträglicher die Verbrechen Israels für die Seele eines jeden gesunden Menschen werden. Selbsthassend sind hingegen jene, die im missbrauchten Namen des Judentums all jene Verbrechen zu rechtfertigen suchen.

Der “selbsthassende Jude“ ist aber nicht der einzige Medienmissbrauch mit selbst gewählten Definitionen. Eine der fürchterlichsten Missbräuche unserer Zeit ist der Begriff “Terrorist“. Seitdem sich Politiker und Hofberichterstattung darauf verständigt haben, dass jeder Terrorist ein Muslim zu sein hat, wird diese Hetze systematisch durchgezogen. Ein CDU-Politiker hatte einstmals nicht nur im Fernsehen gesagt: „Nicht jeder Muslim ist ein Terrorist, aber jeder Terrorist ist ein Muslim“. Diese Aussage selbst ist ein fürchterliches Verbrechen in den Augen vieler wahrheitsliebender Menschen und verdeutlicht das Herrenmenschendenken in der herrschenden Politik. Wie extrem jenes Gedankengut aber tatsächlich durchgezogen wird, konnte jeder gerade in den letzten Tagen nachlesen. Die baskische Terrororganisation Eta hat einen Bombenanschlag verübt, bei dem Dutzende von Menschen zu Schaden gekommen sind. Wie in einer unvorstellbaren Form der Gleichschaltung haben sämtliche Medien in Deutschland einschließlich ARD und ZDF stets von der “baskischen Untergrundorganisation“ gesprochen bzw. geschrieben. Da Basken keine Muslime sind, können sei folglich auch keine Terroristen sein, selbst wenn sie einen Terroranschlag ausüben. Die FAZ bildete diesbezüglich eine rühmliche Ausnahme, welche die Regel bestätigt. Den größten Terror dieser heutigen Welt üben aber weder Basken noch sonstige Organisationen aus, deren Terroranschläge allesamt zu verurteilen sind, sondern die Staaten USA, Israel und ihre Verbündeten mit Millionen von Toten! Der Begriff wird immer wieder auf den Kopf gestellt. Wenn z.B. deutsche Soldaten Zivilisten in Afghanistan erschießen, dann ist es ein Versehen und kein Terror. Wenn aber deutsche Soldaten selbst Opfer werden, dann ist es stets ein Terroranschlag.

Eine genau so auf den Kopf gestellte Begrifflichkeit ist die “Internationale Staatengemeinschaft“. Eine Handvoll Herrenmenschenstaaten versuchen ihre oft verbrecherischen Imperialentscheidungen damit zu rechtfertigen, dass die “Internationale Staatengemeinschaft“ so entschieden hätte. Tatsächlich ist oft das Gegenteil der Fall. Imperialistische Staaten mit Besatzungssoldaten in vielen Ländern setzen z.B. “Urangeschosse“ ein. Die Folgen sind eine radioaktive Verseuchung der betroffenen Länder für Jahrhunderte mit fürchterlichen Folgen für die Zivilbevölkerung! All das ist hinreichend nachgewiesen und in der UN haben sich mehr als 140 Staaten dafür ausgesprochen, derartige Munition zu ächten. Mehr als 140 Staaten haben sich für das Verbot solcher Waffen ausgesprochen, was als Rekordübereinkunft von Staaten gewertet werden kann. Das ist die wahre “Internationale Staatengemeinschaft“. Aber die Herrenmenschen in der westlichen Welt schert das kein Stück. Sie interessieren sich nicht für die wahre “Internationale Staatengemeinschaft“. Sie verwenden solche Begriffe nur dann, wenn sie für ihre Unterdrückungspolitik nützlich sind.

Den geradezu schulbuchmäßigen Missbrauch von Begriffsverfälschungen liefert Israel tagtäglich mit seiner Festlegung von Begriffen, die genau das Gegenteil von dem beschreiben, was Realität ist. Und die Hofberichterstattung der westlichen Welt folgt ihr: Palästinenserreservate werden Autonomiegebiet genannt, Besatzungsvorposten werden zu Siedlern, Vertriebene zu Flüchtlingen, Vertreibung und Verschleppung zur Umsiedlung, der Unterdrückungsprozess zum Friedensprozess, eine menschenverachtende Mauer zum Zaun, Verstümmelungsgeschosse zu Gummigeschossen und jeglicher Widerstand gegen Unterdrückung und Besatzung zum Terror.

Ähnliche Beispiele lassen sich aber in der gesamten westlichen Welt finden, bei dem Menschen mit Begriffsverfälschungen unterdrückt werden. Ein-Euro-Jobs ist nicht anders als eine moderne Form der Sklaverei. Die Finanzkrise ist eine Kapitalismuskrise und hat mit “Finanzen“ im Allgemeinen nichts zu tun, sondern mit einem spezifischen System im Umgang mit Finanzen. Die Gesundheitsreform ist eine Leistungskürzung, die Rentenreform auch. “Reform“ impliziert eine positive neue Formgebung, wohingegen eine Verminderung der sozialen Gerechtigkeit die Folge ist. Die Staatsverschuldung ist in Wirklichkeit eine ewige Gelddrucklizenz für die Zinswirtschaft, da fest steht, dass der Staat seine Schulden nie wieder wird zurückzahlen können. Der Autodiebstahl der letzten Tage war in Wirklichkeit ein brutaler Raubüberfall, wobei dem deutschen Bürger nicht zugemutet wird, darüber nachzudenken, wer denn den Chauffeur einer deutschen Ministerin gezielt überfällt und ein Fahrzeug stiehlt, dass niemand kaufen wird. Der angebliche Gebärboykott in Deutschland ist eigentlich eine Entmenschlichung und systematische Familienzerstörung, denn da, wo der Raubtierkapitalismus erst später Einzug genommen hat und daher die Menschen ihre Menschlichkeit mehr bewahrt haben, gibt es mehr Kinder! Und so ließe sich wohl bei fast jeder “Nachricht“ der westlichen Welt eine Herrenmenschenmentalität von Politikern und Journalisten herauslesen, die zur Ablenkung und Unterdrückung dient.

Sie schaffen sich und der Bevölkerung eine mediale Scheinwelt, die ihre eigenen Machtansprüche aufrecht erhält und ihre Unterdrückungsmechanismen vertuscht. Allerdings haben sie dieses Spiel inzwischen zu weit gerieben, so dass es immer weniger wirkt. Daher sind sie gezwungen, immer dreistere Lügen, immer intensivere Vertuschungen, immer größere Ablenkungen aufzutischen. Und das führt wiederum dazu, dass es immer leichter zu durchschauen ist; eine Verhängnisspirale, die letztendlich aber in die Befreiung der Menschen führen kann, die anfangen nachzudenken.

Von der Bevölkerung in Deutschland wurde einstmals behauptet, dass sie zu einer Revolution nicht fähig sei, weil die Bürger Bahnsteigkarten kaufen würden, bevor sie einen Bahnsteig besetzen. Aber jene, die das behauptet haben, haben selbst eine Revolution durchgeführt, die zur Unmenschlichkeit mutiert ist, weil das zugrunde liegende Menschenbild unmenschlich war. “Revolution“ muss nicht “Umsturz“ nach außen heißen. Wahre Revolution ist eine Revolution im eigenen Herzen. Wenn hinreichend Menschen sich selbst läutern, wenn hinreichend Menschen Politiker auffordern, Entscheidungen zu treffen, die den Menschen dienen, wenn hinreichend Menschen der Hofberichterstattung den Rücken zukehren, dann werden auch die sich ändern müssen. Wenn aber hinreichend Menschen bei der bevorstehenden Wahl die Herrenmenschenmentalität weiter an die Macht wählen, dann sind sie mitschuldig daran, dass sie weiter von Herrenmenschen regiert werden.

Die Juden, die trotz größer Unterdrückung durch Zionisten, unaufhörlich und immer deutlicher Israel kritisieren und dafür sogar als “selbsthassende Juden“ gebrandmarkt werden, zeigen mit ihrem Mut, dass Menschlichkeit unteilbar ist. Es wird Zeit, dass wir das auch für Deutschland verstehen.

Das Wahlergebnis im Iran ist inzwischen definitiv, und Neuwahlen wird es nicht geben! Die Islamische Revolution hat eine neue höhere Stufe der Entwicklung mit einem enormen Maß an innerer Läuterung beschritten, und der Westen hat dabei alles verloren, was er sich in den letzten Jahren versucht hat aufzubauen.

Doch um das zu verstehen muss man die Westbrille abnehmen und die Geschichte, Kultur und Religion des Landes erheblich besser kennen, als es westhörige Hofjournalisten, die nur in Schublanden denken können, jemals verstehen werden. Sie denken, dass man entweder für den Westen oder gegen die Zivilisation sei. Aber im Iran wird gerade die intensive Hegemonialarbeit der Westlichen Welt von vielen Jahren demontiert. Und in diesem Zug wird gründlich aufgeräumt, auch mit korrupten Mullahs im Land!

Der Zwölfte Imam ist bekanntlich aus der Verborgenheit heraus verfassungsmäßiges Oberhaupt der Islamischen Republik Iran und Imam Chamene’i ist “nur“ dessen Stellvertreter. Zugegebenermaßen kann man mit solch einer Argumentation dem eher materiell orientierten Bürger der westlichen Welt kaum die derzeitigen Geschehnisse um die Islamische Republik Iran erklären. Aber für ein tiefer gehendes Verständnis ist diese Kenntnis zumindest hilfreich. Die absolute Mehrheit der Bevölkerung im Iran, ob jung, ob alt, gebildete Schicht oder weniger gebildet, ob Arbeiter oder Hochschullehrer, sie alle glauben daran, dass der Zwölfte Imam ihr erwarteter Erlöser ist und aktiv wirkt. Ganze Scharen von Bussen fahren Donnerstags Abends in die Wüste vor Qum, um die berühmte Moschee des Imam Mahdi in Dschamkaran aufzusuchen, eine Moschee, von deren Existenz viele westliche Journalisten gar nichts wissen. Um im Iran zu wissen, ob man es bei seinem Interview mit einem halbwegs repräsentativen Staatsbürger der Islamischen Republik Iran zu tun hat, müsste ein Journalist eigentlich nur die Frage nach dem Zwölften Imam stellen. Jene Schickimicki-Puppen aus Nord-Teheran, die westliche Journalisten so gerne vor die Kamera rufen, und die mit an Zauberkunst grenzender Geschicklichkeit zeigen, dass ein Kopftuch hinter den Haaren hängend doch nicht runterrutschen kann, glauben weder an den Zwölften Imam noch akzeptieren sie die Verfassung der Islamischen Republik Iran. Westliche Journalisten – leider allen voran deutsche – kennen im wesentlichen aber nur jene Verfassungsfeinde im Iran. Sie zeigen nur diese und reden nur mit diesen, wie heute z.B. das Heute-journal einen ehemaligen Flugzeugentführer und Aufrufer zum Sturz als “Experten“ vorgestellt hat.

Wie viele Ahmedinedjad-Befürworter hat der von “Ausgewogenheit“ und “Freiheit“ träumende Westbürger in den letzten 5 Tagen hören dürfen? Ja, er hat die Freiheit, das Diktat der Westpresse anzunehmen, nur eine bestimmte Meinung hören zu dürfen! Dabei muss man nicht an den Zwölften Imam glauben, um die Geschehnisse zumindest halbwegs zu verstehen. Allein das entspannte strahlende Gesicht Imam Chamene’is am Folgetag nach den Wahlen bei einer Veranstaltung zum Geburtstag Fatimas (a.) hätte genügt, zu verstehen, dass hier etwas “Größeres“ im Gang ist, aber auch das wurde ja nicht gezeigt.

Wenn man einmal den Aspekt des Zwöften Imams weglässt, so gibt es zumindest ein Ereignis aus der Vergangenheit, an das zu erinnern hilfreich ist, um die heutigen Geschehnisse besser zu verstehen. Als das heutige religiöse Oberhaupt Imam Chamene’i selbst Präsident der Islamischen Republik Iran war und Mousawi Ministerpräsident, gab es eine bedeutsame verbale Auseinandersetzung zwischen beiden. Imam Chamene’i wollte die Position des religiösen Oberhauptes – damals Imam Chomeini – stärken, wohingegen Mousawi eine Schwächung bewirken wollte. Zur Überraschung aller stärkte Imam Chomeini damals zunächst die Position Mousawis. Es war die ultimative Meisterprüfung des Vertreters des Zwölften Imams (der Westleser möge verzeihen, dass es hier wieder erwähnt wird) für seine Nachfolge, was damals aber kaum jemand verstand. Der damalige Präsident Imam Chamene’i reagierte unverzüglich, nahm seine Position zurück und unterstützte die Position Imam Chomeinis. Es ging nicht um den Konflikt, sondern um die Selbstbeherrschung und Loyalitätsbereitschaft. Es ging darum, seine eigene Position für eine größere Sache zurückzustecken.

Imam Chamene’i hat jene letzte Meisterprüfung glorreich bestanden. In der Folge wurde die Position des Ministerpräsidenten abgeschafft und Imam Chomeini legte alle Weichen, dass Imam Chamene’i sein Nachfolger werden möge. Mousawi, der damals scheinbar zuerst recht bekommen hatte, war sang- und klanglos untergegangen und mit ihm seine Position. Er war der letzte Ministerpräsident Irans. Das liegt über 20 Jahre zurück. Und seit 20 Jahren hat Mousawi jene Rechnung offen. Er hat nicht die Ideale der Islamischen Revolution im Sinn. Imam Chamene’i hat ihn in der Nacht nach den Wahlen empfangen und ihm die Chance zur eigenen Läuterung gegeben, sowie mit erhobenen Haupt seinen Fehler zu bereinigen. Aber er hat das Angebot zuerst nicht angenommen, um dann zu erkennen, dass sein Handeln zu sieben Toten geführt hat! Sieben Tote, die versucht haben, gewaltsam in ein Militärlager einzudringen, um sich Waffen zu beschaffen. Sieben Tote wegen Westlicher Aufhetzung. Erst jetzt – zu spät – hat er sich zumindest etwas besonnen und weitere Teilnahmen an Demonstrationen abgesagt. Dabei war er nur “vorgeschickt“.

Es gibt aber weitere Personen, die “Rechnungen“ mit Imam Chamene’i offen haben. Da ist zum einen der ehemalige Präsident Rafsandschani. Er wurde bei den Verhandlungen des Expertenrats um die Nachfolge von Imam Chomeini im Rahmen einer Dreierspitze mit vorgeschlagen. Aber er wurde nicht gewählt. Die Mehrheit der Experten hat ihn nicht einmal in Erwägung gezogen. Danach hat er u.a. als Präsident eine Machtposition im Land aufgebaut, die zumindest nach Vorstellung von Ahmedinedjad an Korruption grenzte. In seinem Wirken gegen Korruption hat sich Ahmedinedjad auch Rafsandschani zum Gegner gemacht. Immer wenn Rafsandschani dazu in der Lage war, hat er ein Gesetzesvorhaben Ahmedinedjads blockiert bzw. behindert. Insbesondere die Aufklärung einiger Korruptionsvorwurfe gegen frühere Beamte wurden behindert.

Und Ahmedinedjad hatte diesbezüglich viele Gegner. Eine ganze Kaste von korrupten Geistlichen, die westlichen Journalisten gegenüber sehr empfänglich waren (insbesondere wenn es auch eine Bezahlung für das Interview gab), entwickelte sich zu einem Parasiten der Islamischen Revolution, der eine viel größere Bedrohung darstellte, als alle Aktionen der Westlichen Welt zusammen. Die mehrheitlich revolutionäre Jugend, die politisch sehr gebildete, spirituell entwickelte und vor allem antiimperialistische Jugend, ging nicht mehr in die Moscheen solcher Mullahs, sondern zu “Laien“, wie Ahmadinedjad und seinesgleichen, weil sie dort den Geist der Islamischen Revolution erkannten. Diese Lage war auch im Ausland bei manchem Iranischen Geistlichen zu spüren. Sie schoben sich die Posten zu und hatten wenig mit der wahren immerwährenden inneren Revolution zu tun. Zahlreiche Geistliche verhinderten alle möglichen Reformversuche Imam Chamene’is, zur Bekämpfung von Korruption. So hat Imam Chamene’i z.B. gleich mehrfach versucht, verbindliche Kriterien und Prüfungen vorzuschlagen für das Tragen von Titeln, wie Ayatollah usw., aber jene Kaste wehrte sich mit Händen und Füßen dagegen! Das hatte zur Folge, dass manch weniger Revolutionärer sich selbst Ayatollah nannte, während die wahren bescheidenen Geistesgrößen sich nicht solche Titel gaben. Nachdem die ganze Welt schon die wahre Größe Imam Chamene’is erkannt hatte und er im Libanon von den Geistlichen “Imam“ genant wurde, führten die Geistlichen in der Gelehrtenstadt Qom ihn in ihrer Gelehrtenliste an fünfte Stelle! Derjenige, der laut Verfassung der “Imam der Umma“, also der Imam aller Muslime, die sich zu ihm bekennen, ist, sollte gemäß jener Gelehrten-Kaste “nur“ Nummer fünf sein. Manche haben bis heute nicht verstanden, dass der Revolutionszug an ihnen vorbei gefahren ist. Aber Ahmedinedjad war für sie ein Dorn im Auge, denn er bekämpfte die materielle Orientierung derartiger Gelehrter und die daran gekoppelte Korruption. Wenn also dieser Tage aus der Gelehrtenstadt Qom zur Freude ahnungsloser Hofjournalisten des Westens ein Protestbrief gegen die Wahlen kam, dann ist er genau von solchen “Gelehrten“ unterzeichnet. Und jetzt ist angesichts des Schadens das Schweigen über jene Gelehrten auch zu Ende!

“Geistiges“ Oberhaupt jener Gelehrtenkaste ist Rafsandschani. So lange Präsidenten, wie Chatami regierten, die selbst eine gewisse Vorliebe für ein auch äußerlich ansehnliches Präsidentendasein hatten, gab es keine Gefahr für alle Rafsandschanis. Die Scherze, die das Volk mit seinem stets zunehmenden Besitz machten, wie z.B. “Rafsandschani-Air“ für die Fluggesellschaft “Mahan-Air“ konnte er gut verkraft und es war sogar Werbung für ihn. Rafsandschani, Chatami und Mousawie sollten das starke Dreiergespann sein, dass sich gegen Imam Chamene’i stellt. Aber sie haben die Rechnung ohne das Volk und ohne den Zwölften Imam gemacht.

Mit Ahmedinedjad hat sich das Volk für ein anderes Kaliber an revolutionärer Wahrhaftigkeit entschieden. Der lebte die Bescheidenheit selbst vor und bekämpfte die Korruption mit aller Härte! Aber einen verkrusteten Apparat von so vielen Jahren konnte man nicht von heute auf Morgen umwälzen. Zudem hatte er zusammen mit Imam Chamene’i immer die schwierigere Situation Muslime können und dürfen ihre Widersacher nicht immer mit den gleichen Methoden bekämpfen, mit denen sie bekämpft werden. Wenn z.B. der Gegner öffentlich verleumdet, darf ein Muslim das dennoch nicht usw.! Aber wenn der Imam nicht immer deutlich werden konnte, dann haben seine Anhänger es jetzt getan. Bei den Demonstrationen zu seiner Unterstützung gab es – im Gegensatz zu früher – kein einziges Rafsandschani-Bild mehr. Das wäre doch ein Detail, über das man hätte berichten können, aber wie soll man etwas berichten, was man nicht versteht?

Schon früh war klar, dass der im Volk höchst beliebte Ahmedinedjad klar gewinnen würde. Das haben auch Umfragen des CIA vor den Wahlen belegt! Also musste der Westen einen Plan ausarbeiten, der jenen Wahlsieg unglaubwürdig machen sollte, Leute auf die Straße bringt, Unruhen erzeugt und dadurch die Erfolge des Wahlsieges zumindest vermindert. Aber genau das Gegenteil ist eingetreten.

Zunächst einmal war Ahmedinedjad heute bei einer Konferenz der Shanghai-Gruppe in Russland. Wenn die Proteste nur halb so groß wären, wie im Westen behauptet, wäre er nicht gereist. Fast alle großen asiatischen Regierungschefs und Russland haben gratuliert und ihn – obwohl er nur einen Beobachterstatus hat – als Redner herzlich begrüßt. In der Rede hat er über den Untergang des Kapitalismus und die Westliche Welt gesprochen, was mit stehenden Ovationen begleitet wurde! Wo waren denn all jene Journalisten, die jede brennende Mülltonne im Iran persönlich interviewt haben. Wurden sie hier auch behindert? Warum haben sie dieses so bedeutsame Ereignis ihren eigenen Bevölkerungen vorenthalten? Da spricht ein Staatschef vor den größten Wirtschaftsmächten Asiens und verkündet unter Applaus den Untergang des Westens – obwohl er ja angeblich nur durch Wahlbetrug an die Macht gekommen sei – und die Bürger der westlichen Welt dürfen darüber nichts erfahren?! Wo gibt es Zensur? Ist Gleichschaltung nicht viel schlimmer?

Die Unruhestifter haben auf der einen Seite die Disziplin und auf der anderen Seiten die Opferbereitschaft der Mehrheit im Iran unterschätzt. Die sind – ob es dem Westen passt oder nicht – bereit, im Notfall ihr Leben für den Zwölften Imam zu geben, denn das ist ihr Glaube! Sie glauben an Gott und nicht an das Kapital! Die Vertreter der Westlichen Dienerschaft würden nicht einmal ihre Schminke opfern!

Mousawi hat sich zumindest teilweise aus der Randale ausgeklinkt. Dennoch haben einige weitergemacht. Jetzt wird es darum gehen, die Hintermänner herauszufinden. Einer der Hauptakteure der Geschehnisse ist in der Versenkung verschwunden. Von Rafsandschani hat man seit einigen Tagen absolut nichts gehört, obwohl er sich sonst sehr oft meldete! Er ist in einer Zwickmühle. Erklärt er die Wahlen für gefälscht, dann outet er sich als Drahtzieher der Entwicklung und stellt sich offen gegen Imam Chamene’i und riskiert all sein Kapital. Erklärt er die Wahlen für legitim, unterschreibt er weitere vier Jahre, die sich gegen seinen Reichtum wenden könnten und gegen eine ganze Kaste von Mullahs, die Imam Chamene’i das Leben schwer gemacht haben.

Die Westliche Welt wollte mit ihrer Inszenierung das islamische System schwächen. Das Ergebnis ist, dass das System stärker denn je zuvor sein wird, und die Westliche Welt ihren letzten Einfluss in der Region verliert.

Hier kommen wir wieder zum Zwöften Imam zurück, der eben wirkt. Wer an die Verborgenheit glaubt, der glaubt, dass Ahmedinedjad mit seiner Ankündigung, dass diese Wahl ein göttlich erhellendes Ergebnis haben wird, den Nagel auf den Kopf getroffen hat. Alle anderen werden die Formulierung für eine typisch orientalische Übertreibung halten. Viele wahrhaftige Mullahs, die an der Korruption manch anderer verzweifelt sind, dürften jetzt aufatmen und die Ehre der so ehrenvollen und bedeutsamen Geistlichkeit neu aufbauen, in der Loyalität zu Imam Chamene’i. So oder so ist aber vor allem das Volk der Gewinner und mit dem Volk im Iran jeder Bürger dieser Welt, der gegen Korruption, gegen Imperialismus, gegen den Raubtierkapitalismus und für den Einsatz für Gerechtigkeit ist. Wir gratulieren!

In den westlichen Medien -insbesondere in den Deutschen- wird seit den Wahlen im Iran versucht immer mehr gegen die Entscheidung des Volkes anzugehen mit dem Vorwand die Wahlen seien gefälscht. Nun, ich möchte mal ein anderes Szenario anführen, frei erfunden.

Stellen wir uns vor in Deutschland sind Wahlen. 65% der Bevölkerung wählt eine christliche Partei und die restlichen % 35 gehen auf die Straßen, weil sie angeben dass sie eine islamische Regierung wollen und fragen wo sind unsere Stimmen, die % 30 die eine islamische Partei gewählt haben. Die iranischen und islamischen Länder berichten wie die Wahlen in Deutschland gefälscht wurden und versuchen das Volk aufzuwiegeln. Die so hochgeputschte muslimische Bevölkerung in Deutschland geht auf die Straßen, verbrennt Müllwagen, Autos, randaliert, und möchte sein Recht! Ein Recht dass ihm aufgrund des Wahlergebnisses nicht zusteht, -da das Volk zu % 65 die chrstliche Partei gewählt hat- aber es wird immer mehr aufgestachelt, so dass am Ende den ausländischen Journalisten in Deutschland verboten wird zu berichten, um das eigene Volk zu schützen. Die Journalisten berichten aber weiter von ihren Terassen und meinen die Muslime hätten keine Freiheit, sie müssten endlich zu ihrem Recht kommen und ihre Regierung in Deutschland bilden dürfen. Mit anderen Worten sie versuchen die Muslime in Deutschland dazu zu bringen eine Revulution, einen Putsch zu erreichen, weil sie der Meinung sind dass nur eine islamische Regierung die legitime sei und die christliche nichts tauge. Deutschland setzt seine Armee ein um das Volk und die Menschen vor den Randalierern zu schützen, die nun angefangen haben sogar bewohnte Häuser abzubrennen, und erschießen dabei einen Randalierer um die Bewohner zu schützen. Der iranische Aussenminister beruft den Deutschen Botschafter ein um sein Entsetzen über das Vorgehen der deutschen Sicherheitskräfte gegen Demonstranten in Berlin sowie die Behinderung der Berichterstattung von ausländischen Journalisten klar zu machen. Während dessen machen die muslimischen Journalisten weiter und zeigen nur Bilder von den Muslimen die randalieren und um ihre Freiheit kämpfen. Die Millionen die auf die Straßen gehen um ihre christlichen Werte zu vertreten kommen dabei nicht oder kurz in den Berichten vor. All dies wäre doch INAKZEPTABEL, und weder Deutschland noch ein anderes Land würde dieses Vorgehen von den Muslimen und Journalisten zulassen wollen, da ja in Deutschland eine Demokratie herrscht, die man um jeden Preis verteidigen muss. Deutschland würde alle Journalisten rausschmeissen, und die Randalierer einsperren, Wiederwahlen gäbe es sowieso nicht. Wer hätte da ein Recht sich in Deutschlands Angelegenheiten einzumischen? Weder der Iran, noch Libanon, noch sonst ein anderes islmisches Land hätte ein Wörtchen mitzureden!

Aber genau so passiert es im Iran, nur mit vertauschten Rollen. Und Deutschland maßt sich an sich in die Angelegenheiten eines Landes  einzumischen mit Journalisten und gar dem Außenminister, um zu sagen dass der Iran nicht wisse was gut für ihn ist, trotz einer 63%en Mehrheit der Bevölkerung die für ihren Präsidenten gewählt hat. Was für eine Hochmut, zu denken, dass sie die beste Denkweise und Regierungsart hätten. Was für ein Hochmut vom Westen zu versuchen die ganze Welt dazu zu bringen, so zu denken und zu handeln wie sie selbst. Aber das kennen wir ja auch schon in der Gechichte nicht anders. Das hat der Westen, schon immer so gehandhabt durch ihre Missionare haben sie schon immer versucht Menschen dazu zu bringen so zu glauben ,zu leben und zu handeln wie sie selbst. Und dann reden sie von freiem Denken und Freiheit für die Menschen. In jedes Land in welches sie gingen haben sie Unterdrückung gebracht, für ihre Zwecke ausgeraubt, geplündert, ihre Lebensart den Menschen aufgezwungen, durch ihre Kolonialmacht die Menschen ihrem Hab und Gut und ihren Werten beraubt. Die Länder mit Waffen besetzt, die Völker die in Frieden und Freiheit lebten zu 100.000nden getötet und dann sich gewundert warum die Menschen sich gegen die „Freiheit und ihr westliches Denken“ die sie ihnen mit ihren Waffen gebracht haben aufgelehnt haben. Den Ureinwohnern Nordamerikas, den Indern, den Afrikanern und all den anderen Ländern wo sie ihre Kolonien aufgebaut haben um zu plündern und sich zu bereichern. Sie wundern sich ja heute noch warum die Iraker sich gegen die „Freiheit“ die sie ihnen mit ihren Panzern und ihrer Armee bringen wollen um unter diesem Vorwand das Öl zu rauben, mit  allen Mitteln wehren. Sie wundern sich heute noch warum das iranische Volk mit einer Mehrheit anders wählt als es sich der Westen wünscht. Das ist auch das größte Problem des Westens. Sie haben bis zum heutigen Tag nicht verstanden wie die Menschen in weiten Teilen der Welt denken und handeln, glauben aber sie wüssten alles. Sie wissen nicht im geringsten was der Islam bedeutet noch was für eine Freiheit er den Menschen gibt. Sie sind so sehr in ihrem Schubladendenken eingegrenzt, dass sie die wahre Freiheit und die wahre Gerechtigkeit die der Islam den Menschen bringt nicht mehr erkennen, und auch nicht verstehen, dass die Menschen dieser Welt nicht mehr „ihr Denken“ und „ihre pervertierte Art von Freiheit“  wollen. Und was man nicht kennt davor hat man eben Angst, Angst dass man seine Werte,seinen Reichtum, seine Macht verliert. Ich wünsche allen Menschen die auch nur ein wenig Offenheit und Gerechtigkeit in ihren Herzen tragen dies einmal aus einer anderen Perspektive sehen, mit „freien“ Augen und „freiem“ Herzen, die nicht durch die westlichen Medien beeinflusst wurden.

Wochenlang haben so manche westliche Journalisten – wohl meist selbst verblendet – ihre Zuhörerschaft und Leserschaft nach Strich und Faden über die Stimmungen und Verhältnisse im Iran belogen. Und anstatt jetzt zuzugeben, dass sie sich getäuscht haben, lügen sie einfach weiter.

Nach dem Wahldebakel der Westlichen Welt bei den iranischen Parlamentswahlen, outet sich der Herausforderer Mousawi zunehmend als westliche Marionette, der sein grausames Spiel offenbar zu Ende spielen muss. Haben westliche Journalisten Wochenlang den Eindruck erweckt, dass eine weniger religiös und mehr westlich orientierte Stimmung im Iran herrsche, so wurden sie vom iranischen Volk nunmehr geohrfeigt. Anstatt nunmehr zuzugeben, dass man wochenlang gelogen oder zumindest sich getäuscht hat, lügt man einfach weiter und konstruiert jetzt Zweifel am Wahlergebnis. Die Rolle Mousawis dabei wird sicherlich eines Tages gerichtlich zu klären sein, denn der Schaden, der er seinem eigenen Land zugefügt hat, ist nicht unbeträchtlich.

Da wird behauptet, dass es „Unregelmäßigkeiten“ bei der Auszählung gegeben hätte, ohne auch nur einen einzigen handfesten Beweis zu haben. Dazu muss man wissen, dass im Iran die Auszählung stets vor einer großen Menschengruppe erfolgt und jeder angemeldete Zuschauer auch zusehen darf. Jedes Ergebnis eines jeden einzelnen Wahllokals wird veröffentlicht. Und so gab es z.B. in Teheran tatsächlich einige Wahlkreise im Norden, in denen Mousawi gewonnen hat; bei den Reichen und Hübschen.

Aber am ganzen Wahltag gab es nur eine einzige nachprüfbare und auch in der Westlichen Welt bewiesene Unregelmäßigkeit: Mousawi hat nur wenige Minuten nach Schließung der Wahllokale seinen Sieg verkündet. Und genau jene „Unregelmäßigkeit“ dürfte eines der Beweise dafür sein, dass hier einiges mit diesem Mann nicht mit rechten Dingen zuging!

Das Volk im Iran will die westliche Weltherrschaft nicht; ob es dem Westen passt oder nicht! Und einer der Gründe, warum Mousawi so klar verloren hat, dürfte in der unverblümten westlichen Unterstützung gelegen haben. Nach den Wahlen sind tatsächlich einige Randalierer auf die Straße gegangen, aber es war nicht weiter nennenswert. Jede Mai-Krawalle in Deutschland sind umfangreicher, und auch da würde niemand von Bürgerkrieg sprechen. Schlechte Verlierer haben randaliert und die Polizei hat die Ruhe wieder hergestellt. Mousawis Äußerungen als Auslöser jener Randale, und auch die Äußerungen vom Kandidaten Karrubi dürften aber ein rechtliches Nachspiel haben.

Westliche Reporter überschlagen sich dieser Stunden aber mit Widersprüchen über Widersprüchen. So soll – so will man suggerieren – „nur noch“ die Jugend des Landes gegen Ahmedinejad sein. Merkwürdig aber ist, wie dann Ahmedinejad bei der jüngsten Bevölkerung der Welt dann so klar gewinnen konnte! Also bleiben nur zwei Möglichkeiten: Entweder westliche Journalisten lügen, oder aber es gab Manipulationen. Da westliche Journalisten per Definition der eigenen Chefredaktionen nie lügen, insbesondere dem Selbstverständnis der Springer-Presse nach, bleibt also nur noch die Option der Manipulation, und die wird jetzt einige Tage dem Publikum eingehämmert werden! Sie wird u.a. von jenen den westlichen Bürgern eingehämmert, die einerseits in ihren eigenen Systemen manipulierbare Wahlautomaten durchsetzen wollen und andererseits in Europa so lange wählen lassen, bis das Ergebnis den eigenen Vorstellungen entspricht.

Wie man aber auch sehr anständig eine Wahl verlieren kann, haben die Anhänger der Islamischen Revolution im Libanon demonstriert. Wenn das Volk sie nicht wählt, dann akzeptieren sie das und verhalten sich nicht nur absolut ruhig, sondern gratulieren dem Wahlsieger. Damals wurde der Wahlsieger von der Westlichen Welt geradezu gefeiert und als herausragender Sieger gelobt, obwohl er einen Parlamentssitz abgeben musste (was nie erwähnt wurde).

Das Hauptproblem des Wahlausgangs im Iran für die Westliche Welt ist nicht nur, dass ihr Wunschkandidat verloren hat, sondern auch dass ihre gesamten Analysen, alle ihre Prognosen völlig daneben lagen und sie deshalb von einen „überraschenden“ Ergebnis sprechen; aber überraschend für wen? Erst wird völlig frei erfunden, dass Musawi ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Amtsinhaber hätte, dann wird sein Sieg verkündet, noch bevor auch nur ein einziges Ergebnis vorliegt, und dann ist man natürlich überrascht, wenn es anders ausgeht! Wer aber intensiven Kontakt mit der revolutionären Bevölkerung des Iran hatte, konnte nicht überrascht sein. Die Liebe zu dem System ist derart ausgeprägt, dass Leute die größten Schwierigkeiten auf sich genommen haben, und mitwählen zu können.Das Liebe erfüllte Volk im Iran ist bereit, jedes Opfer zu bringen, um weiterhin frei von westlichem Hegemonialwahn zu sein und nicht von Puppen und Schickimicki Westfans beherrscht zu werden.

Mousawi wird – nachdem der Alltag bereits morgen schon wieder eingekehrt sein dürfte – sich im Iran verantworten müssen für die Dinge, die er am Wahlabend von sich gegeben hat. Aber noch etwas Besonderes zeichnete diesen Wahlkampf aus. Ahmedinejad hat einigen seiner Vorgänger im Präsidialamt Korruption vorgeworfen; ein bisher einmaliger Vorgang in der Islamischen Republik Iran. Daher könnte in der Unterstützung für Mousawi durch die früheren Präsidenten Rafsandschani und Khatami viel mehr stecken, als heute absehbar. Sollte wirklich die frühere Korruption bekämpft werden, dürften noch einige „Überraschungen“ auf die Westliche Welt zukommen.

So lange die westliche Welt glaubt, dass die Welt am westlichen Wesen genesen muss, wird sie letztendlich das Schicksal all jener teilen, die in der Geschichte ähnliche Gedanken gewaltsam verbreitet haben. Und die westliche Welt – das hat der Tag gezeigt – wird noch sehr sehr viel verlieren, nicht nur im Iran, sondern auch im Irak, in Afghanistan, in Pakistan im Libanon, in Palästina und vielen anderen Ländern, in denen sie den Bürgern ihren Lebensstil und ihre Wertelosigkeit aufzwingen will.

Angesichts der unbeschreiblichen Medienpropaganda des Tages fällt es schwer an ein vernünftiges Miteinander zu glauben, aber es gibt keine Alternative. Vielleicht denken auch jene Journalisten einmal daran, dass auch sie in der gleichen Welt leben, die sie mit ihrer Propaganda so sehr schädigen. Und eines Tages könnte auch die Bevölkerung in Deutschland „überraschend“ wählen, wenn es die Nase voll hat von solch einer Propaganda.

Abschließen sei noch ein Blick auf die angeblich „ausgestreckte Hand Obamas“ geworfen. Als Obama gewählt wurde, hat Ahmedinejad ihm gratuliert. Als Ahmedinejad gewählt wurde, hat Obama nicht gratuliert. Genau so ist das Verständnis der Westlichen Welt, was ausgestreckte Hände angeht! Das Problem dabei ist: Außer einem Teile der eigenen Bevölkerung glaubt ihnen niemand mehr.

Gestern berichtete der deutsche Journalist Patrick Leclerq in der ARD-Tageschau von den libanesischen Wahlen und beschrieb den Lagerwahlkampf faktisch als Wahl zwischen der Westlichen Welt und dem Islam. Während die westorientierte Imperial- und Herrenmenschen- und Schubladendenkweise offenbar kaum aus den Köpfen von Hofjournalisten herauszubekommen ist, wurde in dem Bericht eine neue Begrifflichkeit verwendet, die aufschrecken ließ: Er sprach auf einer “abtrünnigen Christenfraktion“. Siehe

http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts12562.html (ab ca. Minute 14)

Was aber sind “abtrünnige Christen“? handelt es sich dabei um Christen, die dem Christentum abgeschworen haben? Das war nicht der Fall. Jene Personen glauben weiterhin an die Kreuzigung Christi und feiern Weihnachten, Ostern und Pfingsten. Sie besuchen die Kirchen sogar viel intensiver, als ihre westlichen Glaubensgeschwister. Mit “abtrünniger Christenfraktion“ waren jene Christen im Libanon gemeint, die eine Koalition mit der Hizbullah eingegangen waren und sich damit gegen den westlichen Einfluss in ihrer Heimat wehren wollten.

Das aktuelle bekannt gegebene Wahlergebnis “schmeckt“ der westlichen Welt – zumindest nach ersten Verlautbarungen – recht gut, denn das “westliche Lager“ hat offenbar gewonnen. Dass ein Land wie der Libanon auch eigene Interessen haben könnte, und diese Interessen von beiden “Lagern“ z.B. antizionistisch sind, passt nicht ins westliche Weltbild. Aber noch weniger passt es ins westliche Weltbild, wenn Christen mit ausgerechnet jenen kooperieren, die ihr eigenes Land gegen israelische Angriffe erfolgreich verteidigt hat. Insofern werden Christen, also eigene Glaubensbrüder und eigene Glaubensschwestern, die mit solche Muslimen kooperiert haben, die gegen das fundamentale westliche Interesse sind, Israel jegliche Aggression zu gewähren, als “Abtrünnige“ bezeichnet.

So eine “Abtrünnige“ ist z.B. die berühmteste Sängerin des Libanon Julia Boutros; eine überzeugte und bekennende Christin. Nach dem Libanonkrieg 2006 durch Israel sang sie ein Lied als Ehrung der Märtyrer insbesondere auch der Hizbullah, was ihren Popularitätsgrad noch einmal steigerte. Im Oktober 2006, wenige Monate nach dem Libanonkrieg veröffentlichte Sie das Lied „Ahibba’i“ (Meine Lieben). Der Text basierte nach ihren eigenen Angaben auf einer Botschaft, die Seyyid Hassan Nasrullah während des Krieges an die Frontkämpfer geschickt hatte. Der Dichter Ghassan Matar formte die verwendeten Textpassagen in eine Liedform um und die Melodie wurde von ihrem Bruder Ziad Boutros komponiert, der als einer der bekanntesten Liederkomponisten des Landes gilt. Der Erlös sollte den Familien der Märtyrer, vorwiegend Kämpfer der Hizbullah zugute kommen. Die Einnahmen sollen mehrere Millionen EUR betragen haben, die sie den Familien zur Verfügung gestellt hat.

Gleichzeitig zu der vom Deutschen Fernsehen zu der “Abtrünnigen“ Christenfraktion vermeldeten Nachricht, gab es eine andere Nachricht, die Christen in Deutschland viel mehr betreffen, aber in der Tagesschau nicht erwähnt wurde: Der neue Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), die Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt, setzt sich für ein volles Adoptionsrecht für Schwule und Lesben ein.

Wir überlassen es unseren zahllosen christlichen Leser darüber zu entscheiden, was “Abtrünnig“ ist, und wer die Ideale des Christentums verrät, Christen, die in höchsten christlichen Ämtern unschuldige Kinder an Homosexuelle Paare anvertrauen wollen, oder Christen, die im Libanon eine Kooperation mit Muslimen eingehen, weil sie das Land vor genau diesem westlich-kulturellen Einfluss schützen möchten.

„Obama ruft die Welt auf, ‚gegen Nordkorea aufzustehen’” lauteten die Schlagzeilen. Obama sagte, die Vereinigten Staaten von Amerika seien entschlossen, „Frieden und Sicherheit auf der Welt“ zu beschützen. Wieder einmal Neusprech, Neudenk 1984.

Nordkorea ist ein kleines Gebiet. China allein könnte es in ein paar Minuten aufschnupfen. Dennoch meint der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, dass niemand geringerer als die ganze Welt es mit Nordkorea aufnehmen müsse.

Wir können beobachten, wie die Washingtoner Gangster wieder einmal eine neue Bedrohung konstruieren, wie Slobodan Milosevic, Osama bin Laden, Saddam Hussein, John Walker Lindh, Yaser Hamdi, José Padilla, Sami al-Arian, Hamas, Mahmoud Ahmadinejad und die unglückseligen Gefangenen, die der ehemalige Verteidigungsminister Donald Rumsfeld dämonisiert hat als „die 700 gefährlichsten Terroristen der Erde,“ die sechs Jahre lang in Guantanámo gefoltert und dann in aller Stille entlassen wurden. Nur ein weiterer Irrtum, tut uns leid.

Der Militär/Sicherheitskomplex, der Amerika gemeinsam mit der israelischen Lobby und den Bankstern regiert, braucht eine lange Liste gefährlicher Feinde, um das Geld der Steuerzahler weiter in seine Kassen fließen zu lassen.

Die Lobby für Sicherheit im Heimatland ist angewiesen auf endlose Bedrohungen, um die Amerikaner davon zu überzeugen, dass sie bürgerliche Freiheitsrechte aufgeben müssen, um sicher und geschützt zu sein.

Die wirkliche Frage: wer wird gegen die amerikanische und die israelische Regierung aufstehen?

Wer wird die bürgerlichen Freiheitsrechte der amerikanischen und israelischen Bürger schützen, besonders die der israelischen Dissidenten und die der arabischstämmigen Bürger Israels?

Wer wird die Palästinenser, Iraker, Afghanen, Libanesen, Iraner und Syrer vor den Amerikanern und Israelis beschützen?

Nicht Obama und nicht die rechten Braunhemden, die heute Israel beherrschen.

Obamas Idee, dass sich die gesamte Welt gegen Nordkorea erheben solle ist umwerfend, aber noch lange nicht so umwerfend wie seine Idee, dass die Vereinigten Staaten von Amerika „den Frieden und die Sicherheit der Welt“ garantieren werden.

Handelt es sich da etwa um die Vereinigten Staaten von Amerika, die Serbien bombardiert haben, einschließlich von Büros der chinesischen Botschaft und zivilen Eisenbahnzügen, die Kosovo von Serbien losgebrochen und einer Bande von Muslim-Drogengangstern übergeben und diesen NATO-Truppen zur Verfügung gestellt haben, um ihre Geschäfte zu beschützen?

Handelt es sich da etwa um die Vereinigten Staaten von Amerika, die verantwortlich sind für etwa eine Million toter Iraker, Waisen und Witwen im ganzen Land, und die rund ein Fünftel der irakischen Bevölkerung in die Flucht getrieben haben?

Handelt es sich da etwa um die Vereinigten Staaten von Amerika, die den Rest der Welt davon abgehalten haben, Israel für seine mörderischen Überfälle auf libanesische Zivilisten 2006 und auf Gaza vor kurzer Zeit zu verurteilen, die Vereinigten Staaten von Amerika, die Israel bei seinem Diebstahl von Palästina die vergangenen 60 Jahre hindurch Schützenhilfe geleistet haben, einem Landraub, der vier Millionen palästinensischer Flüchtlinge zur Folge hatte, die durch Gewalt und Terror Israels aus ihren Häusern und Dörfern vertrieben worden sind?

Handelt es sich da etwa um die Vereinigten Staaten von Amerika, die in ehemaligen Teilen Russlands Manöver abhalten und Russland mit Militärstützpunkten einkreisen?
Handelt es sich da etwa um die Vereinigten Staaten von Amerika, die Afghanistan in Schutt bombardiert haben, mit massiven zivilen Opfern?

Handelt es sich da etwa um die Vereinigten Staaten von Amerika, die einen schrecklichen neuen Krieg in Pakistan begonnen haben, einen Krieg, der in seinen ersten paar Tagen eine Million Menschen in die Flucht getrieben hat?

„Den Frieden und die Sicherheit der Welt“? Wessen Welt?

Nach seiner Rückkehr von der Beratung mit Obama in Washington erklärte der braunhemdige israelische Premierminister Benjamin Netanjahu, es läge in Israels Verantwortung, die „nukleare Bedrohung“ durch den Iran zu „eliminieren“.

Was für eine nukleare Bedrohung? Die Geheimdienste der Vereinigten Staaten von Amerika sind einhellig zu der Auffassung gekommen, dass Iran seit 2003 kein Atomwaffenprogramm betreibt. Die Inspektoren der Internationalen Atomenergieagentur berichten, dass es keine Anzeichen für ein Atomwaffenprogramm im Iran gibt.

Wen bombardiert Iran? Wie viele Flüchtlinge jagt Iran auf die Flucht um ihr Leben?

Wen bombardiert Nordkorea?

Die zwei großen mörderischen, Flüchtlinge produzierenden Länder sind die Vereinigten Staaten von Amerika und Israel. Die beiden haben Millionen Menschen ermordet und vertrieben, die niemanden bedroht hatten.

Keine Länder auf dieser Erde können den Vereinigten Staaten von Amerika und Israel in puncto barbarischer mörderischer Gewalt das Wasser reichen.

Aber Obama versichert uns, dass die Vereinigten Staaten von Amerika „den Frieden und die Sicherheit der Welt” beschützen werden. Und Braunhemd Netanjahu beteuert der Welt, dass Israel sie vor der „iranischen Bedrohung“ beschützen wird.

Wo sind die Medien?

Warum lachen sich die Menschen nicht zu Tode?

Quelle

So lange die Westliche Welt auf niemanden gestoßen ist, der Gerechtigkeit und Logik einforderte, konnte sie den Geist ihrer Herrenmenschenpolitik ungehindert ausweiten. Jetzt aber stellen einige Staatsoberhäupter unbequeme Fragen, und die Westliche Welt hat nur eine Antwort: „Das darf man nicht fragen.“

Der Begriff “Herrenmensch“ wird oft den Nazis zugeordnet, ist aber in seiner praktischen Wirklichkeit viel älter. Der gesamte Kolonialismus und Neokolonialismus fußt letztendlich auf diesem Gedanken. Kernmerkmal jenes Gedankenguts ist neben dem rassistischen Ansatz die Vorstellung, dass das, was dem Herrenmenschen zusteht, nicht automatisch auch jedem anderen zusteht oder es eben keine Gleichheit vor dem Gesetz gibt. Der Herrenmenschengedanke ist ein ungerechter und unmenschlicher Gedanke. Er bleibt auch dann ungerecht und unmenschlich, wenn die gleichen Prinzipien unter dem Namen “Freiheit und Demokratie“ angewandt werden, was an einigen Beispielen belegt werden kann.

Im Prinzip ist sich alle Welt darüber einig, dass Folter unmenschlich ist und daher verboten und geächtet gehört. Folterer, die überführt werden, müssen bestraft werden. Die Westliche Welt hat sich Jahrzehntelang als Vorreiter jenes Gedankens versucht zu etablieren. Doch dann kam George Bush an die oberste Macht in der Westlichen Welt. Das gesamte Antifolterkartenhaus der Westlichen Welt ist innerhalb weniger Jahre zusammengebrochen. Mit dem neuen US-Präsidenten Obama sollte ein “Neuanfang“ gemacht werden. Dieser hat auch offen zugegeben, dass unter seinem Amtsvorgänger Folter begangen wurde, aber gleichzeitig allen Folterern Amnestie versprochen. Nahezu die gesamte Elite der Westlichen Welt hat das begrüßt. Die Schlussfolgerung ist, dass der Herrenmensch offenbar ungestraft foltern darf. Die Zustimmung aller Westlichen Regierungschefs hat auch eine nicht ganz uneigennützige Komponente: Würde man z.B. Bush wegen Folter und Mord verurteilen und bestrafen, kämen zahlreiche Westliche Politiker wegen Beihilfe zu Folter und Mord in Bedrängnis. Und der Gedanke, von einem Regierungschef regiert zu werden, der Beihilfe zu Tausendfacher Folter und Millionenfachem Mord begangen haben könnte, bereitet auch einigen Bürgern der westlichen Staaten ein gewisses Unbehagen, selbst wenn es Politikern kaum Kopfzerbrechen bereitet.

Beispiel “freie Meinungsäußerung“: Die Westliche Welt rühmt sich damit, dass man hier mehr oder weniger alles sagen darf. Man darf Gott anzweifeln, die Propheten verunglimpfen, der Heiligen Maria Schändlichkeiten vorwerfen, sämtliche religiösen Inhalte für unwahr erklären, Geschichtliche Fakten anzweifeln oder gar leugnen usw. usf. Der Herrenmensch darf das, wenn es um Indianer oder schwarze Sklaven in den USA geht. Er darf sogar nahezu jeglichem Land der Erde das Existenzrecht abstreiten und Bürgerrechte auf dem Mond verlangen. Es spielt keine Rolle, ob seine Meinung der Wahrheit entspricht oder nicht, ob andere sich beleidigt fühlen oder nicht, ob er Fakten auf den Kopf dreht oder nicht, im Rahmen der Meinungsfreiheit darf er fast alles; aber eben nur fast. Denn sobald eines der Kernthemen westlicher Weltherrschaftsäulen, z.B. das Ausmaß des Holocaust, angezweifelt werden würde, selbst wenn es wissenschaftlich begründet und in einem wissenschaftlichen Rahmen erfolgen würde, müsste der öffentliche Zweifler mit juristischen Konsequenzen rechnen (zumindest in einigen Ländern). Das hat nichts mit Gerechtigkeit oder Logik zu tun, sondern ausschließlich mit einer Gewaltherrschaftsmentalität. Und wenn er die Gründunggeschichte Israels für ein doppeltes Verbrechen hält (erst werden Juden aus Europa vertrieben und dann Palästinenser aus Palästina), dann bekommt er die gesamte Macht moderner Inquisition zu spüren. Israel darf in der Westlichen Welt nicht ernsthaft kritisiert werden, unabhängig vom Ausmaß der Verbrechen, die begangen werden.

Diese Doppelmoral wird insbesondere in der Gründungsgeschichte Israels deutlich: Man kann viel über die Entstehung Israels lesen, aber Tatsache ist, dass es jenen Staat vor seiner Gründung Vorort nicht gab. Das Gebiet hieß Palästina und war von Juden, Christen und Muslimen gleichermaßen bewohnt. Nach den Weltkriegen war es besetztes Gebiet von Herrenmenschen, von westlichen Besatzern! An dieser Tatsache führt kein Weg vorbei. Und Tatsache ist, dass jene Besatzer, das von ihnen besetzte Land einer Gruppe von Menschen geschenkt haben (sogar schriftlich dokumentiert), die in großen Teilen zuvor dort gar nicht gelebt haben, sondern Opfer eines Herrenmenschenwahns in einem ganz anderen Teil der Erde geworden waren. Entweder war es Unrecht, dass man ein besetztes Land verschenkt, oder aber es war rechtens. Wenn es rechtens war, dann wäre es eine Einladung an jeden Eroberer, Land zu besetzen und es an andere zu verschenken. Wenn es Unrecht war, dann müssen diejenigen, denen Unrecht geschehen ist, entschädigt werden. Stattdessen werden sie seit 60 Jahren mit Zustimmung der Westlichen Welt drangsaliert. Dieser Widerspruch sägt an der Glaubwürdigkeit der gesamten Westlichen Welt, und “gefährlich“ wird es, wenn jener Widerspruch ausgesprochen wird. So wird jeder, der es ausspricht, mit allen medialen Mitteln mundtot für die Hofberichterstattung gemacht.

Beispiel UN-Sicherheitsrat: Der UN-Sicherheitsrat soll eine Art Weltrepräsentanz zur Lösung von Konflikten darstellen. Tatsächlich aber gibt es darin einige Sonderrechte für einige wenige Staaten. Fünf Staaten haben sich selbst das Recht gegeben, niemals für irgendein Unrecht, dass sie begehen, verurteilt werden zu können! Was hat das mit Gerechtigkeit zu tun? Was hat das mit Freiheit und Demokratie zu tun? Was hat das mit Logik zu tun? Ist das nicht der reinste Geist einer Herrenmenschenideologie? Sobald das aber jemand im weltöffentlichen Rahmen fragt, bekommt er die Wut der Herrenmenschen zu spüren.

Beispiel Atomkraft: Einige wenige Länder wollen das Monopol auf Atomwaffen für sich behalten; darunter ausgerechnet das Land, das als einziges Atomwaffen gegen Menschen eingesetzt hat! Dafür wollen sie anderen Ländern sogar verbieten, Atomenergie zu friedlichen Zwecken zu nutzen. Aber ihr Verbot gilt nicht gegen alle Staaten. Gehört ein Staat zu den Vertretern des Herrenmenschengedankens, dann darf er unkontrolliert Atomwaffen haben, wie er will. Kritisiert aber ein Staat die Herrenmenschenideologie, dann darf er nicht einmal unter Kontrollen die eigene friedliche Wissenschaft umsetzen. Und die Medienmacht drischt auf jenen Staat ein, so laut es möglich ist. Glaubt man ernsthaft auf solch einem Weg Frieden zu bewirken?

Beispiel Weltwirtschaftssystem: Einige wenige Länder der Westlichen Welt haben sich das Recht auserkoren, die “Weltleitwährung“ zu stellen und ihr eigenes Konto nach belieben und auf Kosten vieler armen Ländern der Welt zu überziehen. Mit ihrem unmenschlichen Zinssystem führen sie zudem das eigene System in dem Abgrund, worunter die Armen am meisten leiden. Aber nur wenige Herrenmenschenvölker dürfen ihre Konten nach belieben überziehen, da sie selbst bestimmen, wer das Geld drucken darf und wer nicht. Wollen andere Länder auch ihre Konten überziehen, werden sie stranguliert. Was hat das mit Gerechtigkeit zu tun? Was hat das mit Demokratie zu tun?

Jahrzehntelang dämmerte die Welt vor sich hin in diesem Wahn der Unmenschlichkeit. Seit 30 Jahren aber gibt es ein sichtbares System in dieser Welt, dass obige Missstände öffentlich anprangert und Fragen stellt. Man hat jenes System mit einem grausamen Krieg überzogen. Man hat Saddam Giftgas zur Verfügung gestellt, damit er es gegen den Iran einsetzt. Man hat ein iranisches Passagierflugzeug abgeschossen, Sanktionen über Sanktionen verhängt. Man hat nahezu sämtliche Nachbarländer besetzt und Soldaten gegen den Iran in Stellung gebracht. Man droht dem Iran tagtäglich mit Angriffen, obwohl die Islamische Republik Iran seit ihrer Gründung noch nie ein Land angegriffen hat! Selbst der Einsatz von Atomwaffen gegen den Iran wird öffentlich und ohne Aufschrei der westlichen Bürger diskutiert. Aber glaubt man ernsthaft den unlogischen und unmenschlichen Herrenmenschengedanken für alle Zeit gegen die Mehrheit der Weltbürger gewaltsam aufrecht erhalten zu können?

Die Westliche Welt und die obersten Herrscher rühmen sich stets damit, Vertreter einer jüdisch-christlichen Kultur zu sein. Was hat das Herrenmenschendenken mit dem Judentum oder dem Christentum zu tun? Welcher Gott welcher Religion erlaubt es, so zu verfahren? Wie kann man das Judentum in Geiselhaft nehmen, um anderen Menschen ihre Heimat zu rauben? Was hat es mit christlicher Nächstenliebe zu tun, dass man sich selbst Rechte gewährt, die man dem Rest der Welt nicht gewährt?

Das westliche Herrenmenschendenken ist in eine Sackgasse geraten, aus der es kein Entkommen gibt, ohne das Herrenmenschendenken aufzugeben. Das westliche Herrenmenschendilemma besteht heute darin, dass es inzwischen nicht nur der unterdrückten Völkern schadet, sondern auch selbstzerstörerisch wirkt. Und es gibt nur einen einzigen Ausweg aus dem Dilemma: Gerechtigkeit.

Die Westliche Welt hat einen technologischen Vorsprung, der gleichzeitig in einen enormen moralischen Rückstand geführt hat. Dabei könnte die Kombination von materiellen wie spirituellen Werten zu einer Vorbildfunktion werden. Das setzt aber voraus, dass das westliche Herrenmenschendenken durch ein Gedankegut der Gleichberechtigung ersetzt wird.

Kernland jenes moralischen Weltkonfliktes zwischen Arm und Reich, zwischen Westlicher Welt und der restlichen Welt, zwischen moralischen Werten und Gewaltherrschaft, zwischen Unterdrückern und Unterdrückten, zwischen Besatzern und Besetzten, ist Israel! In Israel haben einheimische Nichtjuden geringere Rechte als ausländische Juden. Israel besetzt seit über einem halben Jahrhundert fremdes Land und hat viele Kriege des letzten Jahrhunderts geführt. Die gesamte Westliche Welt unterstützt Israel finanziell und mit Waffen. Genau hier, in Jerusalem, im Haus des Friedens, wie die Stadt heißt, entscheidet sich, ob es eine Welt von gleichberechtigten Bürgern geben wird oder von Herrenmenschen und Untermenschen. Genau hier entscheidet sich, ob Juden, Christen und Muslime gleichberechtigte Bürger eines Staates sein können, hüben wie drüben, oder ob die einen über die anderen herrschen dürfen. Auf der letzten Antirassismuskonferenz wurde jener Kernkonflikt deutlich. Während die Westliche Welt gegen die Kritik an Israel protestiert hat, hat die überwiegende Mehrheit der Welt applaudiert! Und man löst das Dilemma nicht damit, indem man einfach allen Staaten, die applaudiert haben, verachtet, was wiederum den Herrenmenschengedanken entspräche.

Es ist die Westliche Welt selbst, die jenes Dilemma für sich lösen muss. Sie wird es aber nicht dadurch lösen, dass es auf gestellte kritische Fragen antwortet, dass man jene Frage nicht stellen dürfe. Auch das wäre wiederum der Gedanke der Inquisition bzw. des Herrenmenschen. Vielmehr bedarf es sachlicher und vernünftiger Antworten, die gemeinsam durch Menschen erarbeitet werden, denen mehr am Wohl der Menschheit und der eigenen Kinder liegen, als am eigenen Wohl. Und solchen Menschen Gehör zu schenken ist ebenfalls eine anzustrebende Entwicklung, welche die Westliche Welt in sich lösen muss; gemeinsam mit Juden, Christen und Muslimen!

Die Zeit der Vorherrschaft des Herrenmenschen ist vorbei. Die Zukunft gehört denjenigen, die in der Kooperation den Samen des Baumes zur Wir-Verwirklichung säen und sich dafür einsetzen, unabhängig davon, ob sie selbst die Früchte des Baumes noch miterleben oder die Früchte späteren Generationen hinterlassen werden.

Gestern wurde eines der blutigsten und schändlichsten Kapitel des „westlichen“ Imperialismus durch eine Wahl beendet. Der Kandidat der ehemaligen Guerilla FMLN, Journalist Mauricio Funes, wurde nach vorläufigem Endergebnis mit 51 Prozent der Stimmen zum Präsidenten des mittelamerikanischen Staates El Salvador gewählt. Sein Gegner, Rodrigo Avila von der „Nationalistischen Republikanischen Allianz“ (Arena), welche 1981 vom CIA-Agenten und Anführer der Todesschwadronen Roberto D’Aubuisson Arrieta gegründet worden war, unterlag knapp, trotz der üblichen Angstkampagne der Machthaber…………….WEITERLESEN.

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

Islam Inside

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