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Neues in Sachen systematischer Mißhandlungen von Gefangenen durch Washingtons Geheimdienst. Studie zu ehemaligen Guantánamo-Häftlingen. Polen als »51. US-Bundesstaat«
Die Enthüllungen über das von der US-Regierung betriebene Folterprogramm nehmen kein Ende. Nunmehr erregte das Thema erneut globales Aufsehen aufgrund einer Veröffentlichung in der New York Times (22.6.). Diese druckte einen ausführlichen Bericht über die Verfolgung, Festnahme und Folterung der angeblichen Drahtzieher und Hintermänner der Terroranschläge vom 11. September 2001 – Khaled Scheich Mohammed, Abu Zubaydah und Ramzi Bin Al-Shibh – sowie des Saudis Abd Al-Rahim Al-Nashiri. Letztgenannter wird beschuldigt, die Bombardierung des US-Zerstörers USS Cole im Jahr 2000 geplant zu haben. Erstmals wurde dabei auch der Name des für die Verhöre verantwortlichen ehemaligen CIA-Offiziers genannt: Deuce Martinez, ein früherer Drogenexperte im Counternarcotics Center der CIA.
»Black sites«
Dem Bericht zufolge leitete Martinez die Folterverhöre der mutmaßlichen hohen Al-Qaida-Führer in verschiedenen »black sites« – Geheimgefängnissen – der CIA. »Die geheime Basis in der Nähe des Flughafens Szymany, ungefähr hundert Meilen nördlich von Warschau, wurde zum zweiten Zuhause von Herrn Martinez während Dutzenden von Stunden, die er mit Mr. Mohammed verbrachte.« In Polen, wohin Mohammed nach seiner Festnahme in Rawalpindi (Pakistan) und dem Aufenthalt in einem konspirativen Verließ in Thailand, ausgeflogen wurde, sind die »wichtigsten black sites der CIA eingerichtet worden«.
»Polen wurde ausgesucht, weil es hier keine lokalen kulturellen und religiösen Verbindungen zu Al Qaida gab, was die Infiltration oder Attacken von Sympathisanten unwahrscheinlich machte, sagte ein CIA-Offizier. Am wichtigsten aber war, die Beamten des polnischen Geheimdienstes waren begierig zu kooperieren.« »Polen ist der 51. [US-Bundes-]Staat«, erklärte hierzu James L. Pavitt, der ehemalige Direktor des klandestinen Dienstes der CIA und Verantwortliche für die Agenteneinsätze in aller Welt.
Der Bericht der New York Times bildet nur den vorläufigen Abschluß einer Reihe von neuen Enthüllungen über das Folterprogramm der Regierung unter George W. Bush. Den Anfang hatte vergangene Woche eine mehrteilige Serie der Zeitung McClatchy Newspapers (15.6.ff) gemacht. Sie ist das Resultat einer achtmonatigen Studie über das Schicksal von 66 ehemaligen US-Gefangenen aus elf Ländern, die in Afghanistan, in Guantánamo, dem Irak und an anderen Orten in Haft gehalten wurden. Laut Tom Lasseter, dem Autor der Serie, brachte die Untersuchung zutage, daß »US-Soldaten viele Gefangene geschlagen und mißhandelt haben«, viele davon (»vielleicht Hunderte«) wurden »fälschlicherweise gefangen genommen … auf der Grundlage von fadenscheinigen oder fabrizierten Beweisen, alten persönlicher Rechnungen oder gegen großzügige Bezahlungen«.
An Gelenken aufgehängt
Bei den meisten der interviewten Gefangenen habe es sich um »niederrangige Taliban-Dienstgrade, unschuldige afghanische Bauern oder gewöhnliche Kriminelle« gehandelt. Schlimmer als alles, was sie in Guantánamo erlebt haben, war den Befragten zufolge die Behandlung von Gefangenen auf dem Luftwaffenstützpunkt Bagram nördlich der afghanischen Hauptstadt Kabul sowie in einer ähnlichen Einrichtung beim Flugplatz in Kandahar. Zu Bagram heißt es: »Amerikanische Soldaten trieben die Gefangenen in Pferchen zusammen, wo sie von rasiermesserscharfem NATO-Draht eingezäumt waren, die Art [von Draht], die benutzt wird, um Vieh zusammenzuhalten.« »Die Wachen schlugen, traten und stießen viele der Männer, bis sie vor Schmerz zusammenbrachen. US-Truppen fesselten und zerrten andere Gefangene in kleine Isolationsräume, hängten sie dann an ihren Handgelenken an Ketten auf, die von der Maschendrahtdecke herabbaumelten.«
Wichtige Einzelheiten über die Befehlskette, die diese Folterexzesse erst ermöglicht hat, kamen derweil in einer Anhörung des Armed Services Committee des Senats ans Licht. Die Anhörung unter dem Vorsitz des demokratischen Senators von Michigan, Carl Levin, war anberaumt worden, um Zeugnisse »über die Ursprünge der aggressiven Verhörtechniken« zu erhalten. Auf der Basis handfester dokumentarischer Beweise wies Levin nach, daß das Büro von Exverteidigungsminister Donald Rumsfeld im Juli 2002 damit begonnen hatte, militärische Befehle für schärfere Verhörtechniken zu erörtern, darunter »Waterboarding«, sensorische Deprivation und schmerzhafte »Streßpositionen«.
Durch seinen Chefberater William Haynes ließ der Pentagonchef beim Militärtrainingszentrum anfragen, ob Vernehmer in Guantánamo Bay Techniken eines militärisches Trainingsprogramms übernehmen dürften. Das unter dem Namen SERE (»Survival, Evasion Resistance, Escape«) bekannte Programm war in der Folge des Korea-Kriegs entwickelt worden, um US-Elitesoldaten im Widerstand gegen mögliche Quälereien für den Fall ihrer Gefangennahme zu schulen.
Zu den von Levin publik gemachten Dokumenten gehört auch die Aufzeichnung einer Besprechung von hochrangigen Juristen des Militärs und der CIA in Guantánamo im Oktober 2002, bei dem die vorgeschlagenen Techniken, die damals in Afghanistan und anderswo bereits in Gebrauch waren, wie auch ihre juristischen Implikationen diskutiert wurden. Unter anderem wurde dabei besprochen, wie diese Methoden vor dem Komitee des Internationalen Roten Kreuzes geheimzuhalten seien.
Wenn man - wie ich - davon ausgeht, daß “al-qaida” (arabisch für “Sitzklo” bzw “Kloschüssel”, auch “Basis” ) von Anfang an eine Gründung der Geheimdienste CIA (USA), ISI (Pakistan) und diverser anderer war und ist (und es gibt keinerlei Indizien, die auf das Gegenteil hindeuten), dann lesen sich Yassin Musharbashs Offenbarungen über “al - qaida im Irak e.V.” natürlich wie ein Kabarettstückchen, wie eine ätzende Satire über die Gedankenakrobatik der neoliberal kontrollierten Massenmedien.
Daß ich nicht so ganz allein mit dieser Ansicht bin, zeigte jüngst meine spektakuläre Umfrage “Sind Sie ein Blödian?”
Nun, die große, überwältigende Mehrheit meiner Leser zählt offensichtlich zum informierteren Teil der Menschheit.
Aber gesamtgesellschaftlich dürften noch diejenigen in der Mehrheit sein, die entweder “tief besorgt über den anwachsenden Islamismus in unserer Welt” sind, oder die nicht verstehen, was ich eigentlich meine, oder die gar nix mehr verstehen.
Geduldig erklären ist da angesagt.
Den über den Islamismus besorgten muss immer wieder gesagt werden, daß der politische Islamismus von Anfang an zuerst von britischen, dann vom US - Imperialismus geschaffen und gesteuert wurde, um die antikolonialen Aufstände des 20. Jahrhunderts entlang religiös-konfessioneller Linien zu brechen.
Beispiele hierfür sind
- die Entstehung Pakistans, das von der britisch beeinflussten Muslim - Liga gegen die indische Unabhängigkeitsbewegung in Position gebracht wurde (und bis heute mehr oder minder unwilliger Handlanger des US - Imperialismus geblieben ist)
-der verheerende Massenmord an ca 1,5 Mio Menschen durch indonesische Islamo-Faschisten im Rahmen des Suharto - Putsches 1965 - im Auftrag der CIA und unter wachsamen Coaching des in Sachen Putsch routinierten Henry Kissinger
- die Aufmunitionierung afghanischer Drogenbarone (”Mudschahiddin”, Dschihadis”, “afghanische Freiheitskämpfer” gegen die bürgerliche, aber UdSSR - nahe afghanische Regierung seit den 70er Jahren.
- die Gründung und Munitionierung der frühen “Taliban” 1995
- die Verwicklung von US-gesteuerten Vasallenapparaten in die Anschläge von Bali oder der “qaida” - Ableger auf den Phillipinen
Die medialen Super-Fälscher scheuten sich ja auch nicht davor, 2006 etwa die Botschaftsbesetzung einer vom indonesischen Militär ausgehaltenen “islamistischen Schlägertruppe” anläßlich der dänischen Mohammed - Karrikaturen als Beleg für die Gefährlichkeit des “Islamismus” zu nehmen. Wer immer auf dieser Welt kein Blödian mit einem propagandaverschissenen Hirn ist, weiß, daß das indonesische Militär niemals etwas ohne Wissen und Zustimmung seiner Herren in Washinton und Lagnley tun würde.
Um es deutlich zu sagen: natürlich ist der “politische Islamismus” gefährlich, aber vor allem deswegen, weil er ein Instrument des US - Imperialismus ist.
Vergessen wir letztlich auch nicht, daß der offensichtlich und nach Anwendung von Ockhams Raser von offiziellen, halboffiziellen und gänzlich inoffiziellen “Sicherheitsapparaten” angezettelte und organisierte Anschlag vom 11.9.2001 zu nichts anderem diente, als die US - Kriege gegen Afghanistan (wo die Taliban aus dem Ruder gelaufen) und Irak (wo der ehemalige CIA - Spezi Saddam Hussein aus dem Ruder gelaufen) zu legitimieren.
Da alle diese Fakten aus meiner Sicht ziemlich eindeutig die eigentliche “Täterfrage” klären, reißt mich bisweilen mein Temperament dazu hin, Menschen, die das nicht sehen wollen, zu Blödianen zu erklären.
Aber letztlich ist es ja auch kein Wunder. Wer der medialen Propagandamaschine nur einen Funken Vertrauen entgegenbringt, hat eigentlich keine andere Chance, als dem Schwindel zum Opfer zu fallen.
Memos, Videos, Spionagematerial: Irakische Qaida-Gegner haben ein gigantisches Konvolut erbeuteter Dokumente aus dem Inneren des Terrornetzwerks an CNN weitergereicht.
Jo. “Irakische Qaida-Gegner” reichten also CNN ein “gigantischer Konvolut” weiter. Wer die Geschichte mit dem SITE - Institut mitbekommen hat, der lacht bei solchen Zeilen natürlich nur trocken.
Tausende Seiten Unterlagen und Hunderte Stunden Videomaterial aus den Jahren 2005 und 2006 lagerten die Terroristen an einem einzelnen Ort - und zwar ausgerechnet im Unterschlupf des Qaida-Sicherheitschefs für die Anbar-Provinz.
So ein Zufall.
Nun, sagen wir es mal so: diverse “Terrorerforschungsinstitute” haben eine Menge Abenteuerfilme gedreht, und die müssen schließlich irgendwann einmal auch abgesetzt werden, sonst lohnen sich diese Investitionen nicht und erwirtschaften keine Rendite. Die Story, wonach “qaida” das alles an einem einzigen Ort abgelegt hat, ist für Blödiane sicherlich eine ausreichende Erklärung.
Vor anderthalb Jahren wurde der Mann mit dem Kampfnamen Faris Abu Azzam von irakischen Qaida-Gegnern getötet, die die USA unterstützen.
Nette Legende. Daß der irakische Widerstand seit Jahren Qaida als US - Konstrukt ansieht (genannt “al CIAda” ), ist hinreichend bekannt. Natürlich wird dezent das Märchen wieder ausgesponnen, wonach im Irak “gute Iraker” plus US - Armee gegen die “böse qaida” kämpfen, denn womöglich gibt es immer noch Blödiane, die so etwas glauben.
Die anderen haben Rechercheartikel wie diesen (oder andere) gelesen.
Doch in den transatlantischen Think Tanks ist man offensichtlich der Meinung, ein Schwindel wird dann geglaubt, wenn man ihn möglichst oft wiederholt.
Was dieser Faris Abu Azzam für ein armer Teufel war, lässt sich natürlich schwer nachvollziehen. Möglicherweise gab es ihn gar nicht, oder ein armer Teufel wurde mal schnell umgelegt, oder Faris war eine Art Lee Harvey Oswald, ein sogenanntes Bauernopfer.
Zu den brisantesten Funden, von denen CNN berichtet, zählt das Schreiben eines Architekten an Abu Azzam. Der Mann bat um Erlaubnis, den Auftrag der US-Armee zum Bau von Bunkern in einer US-Militärbasis annehmen zu dürfen - versehen mit dem Angebot, dort für al-Qaida zu spionieren und Waffen zu stehlen. Zum Beweis seiner wahren Absichten schickte er die Bunker-Blaupausen gleich mit.
Witzig.
Auch im irakischen Innenministerium hatte al-Qaida offenbar einen Maulwurf.
Ach wirklich? Gehe ich recht in der Annahme, daß das irakische Innenministerium wahrscheinlich von qaida - und sonstigen “Maulwürfen” überlaufen ist?
Jedenfalls berichtet CNN von einer von dort stammenden Liste aller inhaftierten ausländischen Kämpfer.
Ach? Wer ausser Qaida könnte denn sonst noch so eine Liste besitzen?
Andere Fundstücke bestätigen, was man über al-Qaida im Irak bereits seit Längerem annahm: Dass das Netzwerk zum Beispiel lange Todeslisten seiner Gegner angelegt hatte oder dass Freiwillige, die sich al-Qaida anschließen wollten, Bewerbungsunterlagen ausfüllen mussten (mehr…).
Hochinteressant. Wer steht denn so alles auf diesen “Todeslisten”. Darf man annehmen, daß es sich vor allem um Namen schiitischer (aber auch sunnitischer) Widerständler und Oppositioneller handelt?
Dass al-Qaida den Verbleib ihrer Fahrzeuge, Waffen und Finanzen dokumentiert, wird auch durch andere Quellen gestützt, etwa durch das erbeutete “Tagebuch” eines Qaida-Kaders, welches das Pentagon kürzlich veröffentlichte.
Natürlich, natürlich. Schließlich wollen Investoren wissen, wozu ihre Investitionen so verwendet wurden.
Interessant wiederum ist, was die Funde über die innere Verfasstheit der Qaida-Filiale aussagen, die 2004 aus dem Netzwerk “al-Tawhid wa al-Dschihad” des Jordaniers Abu Musab al-Sarkawi hervorging, nachdem dieser sich dem Oberbefehl Osama Bin Ladens unterstellte.
Sarkawi, das Phantom. Aha. Gibts noch genug Blödiane auf dieser Welt, denen man das Zarkawi - Ding andrehen kann?
So berichtet CNN etwa, dass in dem Versteck auch 80 Hinrichtungsvideos gelagert worden waren; sie waren allerdings nicht für die Veröffentlichung bestimmt, sondern sollten als Beweismittel dafür dienen, dass bestimmte Personen ausgeschaltet worden waren.
Ein Glück, daß bei den Spindoktoren solcher Inszenierungen offensichtlich auch genug Blödiane dabei sind.
Ebenso beweisen die Dokumente laut CNN, dass die Führungsspitze al-Qaidas im Zweistromland mittlerweile weitestgehend irakisiert ist.
Klar doch. Die Arbeitslosigkeit im Irak ist bekanntlich extrem hoch und Geldmittel für verdeckte Aktionen sind offensichtlich unbeschränkt vorhanden. Blackwater & Co schwimmen förmlich im Geldregen aus dem US - Staatshaushalt.
Ausländische Kämpfer würden vor allem als Frontkämpfer und Selbstmordattentäter eingesetzt. Diese Irakisierung freilich ist ein Prozess, den schon Abu Musab al-Sarkawi absichtsvoll in Gang setzte, als er feststellen musste, dass seine Organisation im Iran deshalb an Zustimmung verlor, weil sie zu wenig auf den Irak fixiert war und zu viele arabische Ausländer in ihren Reihen hatte.
Al - qaida hatte von Anfang an keine Zustimmung im Irak, der irakische Widerstand schon. Auf verklausulierte Weise wird hier die “Irakisierung des Irakkrieges” angedeutet, welche ebenso wie die “Vietnamisierung des Vietnamkrieges” scheitern wird. Aber die häßlichen, brutalen und “sophisticated” Methoden sind offenbar die gleichen geblieben.
Auch interne Kritik lässt sich in den Unterlagen nachweisen. So hätten hochrangige Qaida-Kader ihrer Sorge Ausdruck verliehen, dass die öffentliche Hinrichtung von angeblichen “Sündern” und “Verrätern” das Ansehen der Organisation beschädigen könnte, denn die Exekutionen würden “auf die falsche Art, nämlich halb-öffentlich durchgeführt, so dass eine Menge Familien mit Vergeltung drohen…”
Da al-qaida im Irak nichts anderes war als eine verdeckt und unter falscher Flagge arbeitende Organisation der US-Counter-Insurgency, ist das nachvollziehbar.
In der Tat halten Terroranalysten innerhalb und außerhalb von Nachrichtendiensten es mittlerweile für eine gesicherte Erkenntnis, dass das Image al-Qaidas im Irak unter der extremen Blutrünstigkeit ihrer Kader gelitten hat. Schon 2005 hatte Bin Ladens Stellvertreter Aiman al-Sawahiri öffentlich die Frage aufgeworfen, ob es wirklich nötig sei, dass Blut von Schiiten zu vergießen, denn man vergraule so seine Anhänger.
Interressant, was diese Terrororganisatoren Terroranalysten da so durch Musharbashs Feder schreiben. Das “Image” qaidas hätte demnach “gelitten”, weil qaida so viele Schiiten ermordete. Nun, das war ja im Sinne der Erfinder, denn auf der “sunnitischen Seite” ermordete qaida Schiiten, auf der “schiitischen Seite” ermordeten CIA-gesteuerte Badr-Milizen Sunniten. Damit sollte ein “Bürgerkrieg” inszeniert werden. Den Bürgerkrieg brauchten diese Terrororganisatoren Terroranalysten, um die Anwesenheit der US - Armee im Irak zu legitimieren.
Aber so wie es Musharbash macht, ist es wirklich nett ausgedrückt. So richtig was für unverbesserliche Blödiane.
Ein Qaida-Aussteiger bestätigte CNN gegenüber die Authentizität der Funde. Im Grunde zeigen sie vor allem eines: Dass al-Qaida im Irak kein völlig unkoordinierter Haufen von Freischärlern ist, sondern auch Kader hat, die etwas von Organisation verstehen.
Das will ich meinen. Schließlich steckt die ganze Erfahrung der CIA und anderer Terrororganisationen hinter diesen “Projekten”.
Al-Qaida war stets eine verhältnismäßig gut organisierte Truppe. Mehrere Biografen Osama Bin Ladens führen das nicht zuletzt darauf zurück, dass der saudische Qaida-Gründer und -Chef von seiner Ausbildung her ein Geschäftsmann ist.
Das ist klar. Und die Geschäftsbeziehungen zwischen den Bush - Sippe und dem bin-Laden-Clan sind ja auch hinreichend bekannt.
Nur Blödianen nicht.
Schon aus den Neunzigern sind Memos von und an Bin Laden bekannt, ebenso regelrechte Einstellungsverträge für Qaida-Kämpfer, in denen Urlaubstage und Gehalt festgeschrieben wurden.
Damals arbeitete Osama bin Laden schließlich auch zumindestens halboffiziell für den pakistanischen Geheimdienst ISI und die CIA.
Al-Qaida im Irak wiederum hat bereits vor fast zwei Jahren nominell einen “Islamischen Staat” ausgerufen, in dem sich diese Struktur spiegelt: Neben einem “obersten Amir” an der Spitze wartet das Phantasiegebilde mit zehn Ministerien auf, darunter sogar eines für Fischereiweisen. (mehr…)
Was Yassin Musharbash aus gutem Grund nicht hinzuschreibt, ist, daß dieser “islamische Staat” die Aufteilung Iraks in ein selbständiges Kurdistan, einen selbständigen “schiitischen” Staat “Sumer und einen qaida - gesteuerten “sunnitischen Staat” vorsah, so wie es auch die US - amerikanische Strategie - rein zufällig versteht sich - zu diesem Zeitpunkt noch beabsichtigte. (Die “schiitische” Variante dieser Aufteilungspläne wurde von dem US - Agenten Hakim im Lager der Badr - Berigaden vertreten.) Es gibt gute Gründe, daß Musharbash solche differenzierteren Hintergrundinformationen, die ja öffentlich verfügbar sind, unter den Tisch fallen läßt.
Sonst würden ja selbst Blödiane auf dumme unartige Gedanken kommen.
Wie? Sie glauben nicht, daß Musharbash solche Informationen “unter den Tisch fallen läßt” und ich zu streng mit ihm sei? Dann lesen Sie mal diesen SPIEGEL - Artikel hier nochmals, welcher beweist, daß Musharbash sehr genau Bescheid weiß über den Charakter dieser obskuren, offentsichtlich von diversen imperialistischen Geheimapparaten getragenen Terrororganisation:
Zwar benennen seine Ausrufer (”islamischer Staat Irak”) insgesamt sechs irakische Provinzen (nämlich die mittelirakischen sunnitischen), die er umfassen soll - faktisch aber sind diese Gebiete keineswegs unter Kontrolle der Dschihadisten (sprich: der US - Armee und ihren Marionetten).
Man muss schon ein granatenmäßiger Blödian sein,. um da nicht zu begreifen, was ablief.
Doch zurück zu Musharbashs aktuellem Märchentext.
Zugleich freilich bilden die Dokumente einen zwei Jahre alten Stand ab - und auch nur den in einer Provinz des Irak. Heute, das ergibt sich unter anderem aus der Zahl der Anschläge und der Todesopfer, ist al-Qaida im Vergleich schwächer. In ganzen Landstrichen sind die Terroristen durch die irakischen US-Verbündeten, meistens Stammeskämpfer, vertrieben worden. “Wir finden nach wie vor Dokumente wie diese”, sagte ein nicht genannter US-Terroranalyst zu CNN. “Aber ich würde sagen, es werden weniger in dem Maße, in dem die Organisation schrumpft.”
“Al-qaida” ist schwächer geworden. Das ist aber traurig für unsere “Terroranalysten”. In ganzen Landstrichen sind die qaidas sogar vertrieben worden. Da ist es bestimmt ein guter Kniff, den irakischen Widerstand, der qaida zum Leidwesen der Besatzung “täglich liquidierte”, zu “irakischen US-Verbündeten” zu deklarieren. Das ist zwar dreist, aber schlau. Blödiane glauben nämlich so was aufs Wort.
Wenn man al-Qaida im Irak jedoch nicht genau im Auge behalte, warnte ein hochrangiger US-Militär im Gespräch mit dem Sender, dann werde die Gefahr im alten Umfang zurückkehren.
Das ist klar und nachvollziehbar. Das Bündnis der Besatzungsbehörden mit dem schiitischen SCIRI wird immer schwieriger, seit al-Sadr, der sich entschieden gegen jede sektiererische Morde, gegen jeden innerirakischen Bürgerkrieg ausgesprochen hat. In der offiziellen Propaganda der Invasoren sind nicht mehr die “Sunniten”, sondern tendenziell eher die “Schiiten” die Bösen. Schließlich spielt man in den hohen Etagen ja immer noch mit der Möglichkeit eines Krieges gegen den Iran.
Aber für alle Fälle haben diese Menscheitsbeglücker ja immer noch “al-Qaida” als As im Ärmel. Vielleicht klappts beim nächsten Mal besser mit dem Bürgerkrieg.
Solange es noch genug Blödiane gibt. Aber auch die werden immer seltener.
Wenn das Institut für Friedensforschung SIPRI oder ein renommiertes Max-Planck-Institut eine Mitteilung an die Nachrichtenagenturen senden, ist davon in Presse und Funk kaum etwas zu finden. Ganz anders verhält es sich, wenn die als „US-Institut SITE“ bezeichnete Quelle wieder einmal eine angebliche Al Qaida-Drohung im Internet gefunden hat. DPA, AP, AFP, Reuters und Kollegen leiten diese Meldung gerne an alle Medien weiter. Und die drucken und senden die Nachricht zeitnah. Unverändert, unkommentiert, selten hinterfragt. Inklusive der vom „Institut“ gleich mitgelieferten Übersetzung ausgewählter Textpassagen. Ohne Nachprüfung. Die vom SITE-Partner IntelCenter zeitgleich verfasste Echtheitserkläung rundet die so genannte „Berichterstattung“ ab.
Und so haben die regelmäßigen angeblichen Drohungen mittlerweile eine gewisse Popularität erfahren. Wer kennt sie heute nicht, die Überschriften wie „Bin Laden droht Europa“ und die nachfolgenden Einschätzungen von Politikern, so genannten „Experten“, „Sicherheitsorganen“ und „Behörden“, die aus den überbrachten Botschaften ein Erstarken des „Internationalen Terrorismus“ herauslesen und vor dem nächsten Anschlag in Deutschland warnen. Nicht ohne auf die „leider notwendige“ Einschränkung der Bürgerrechte hinzuweisen.
Aber wer kennt die Quelle „SITE”?
HINTERGRUND wollte wissen, ob sich Nachrichtenagenturen, Zeitungen, Magazine, Politiker und Ministerien die Mühe gemacht haben, Hintergrundinformationen über die oft zitierte Quelle zu beschaffen, um diese einschätzen zu können.
Das Resultat ist erschütternd. Nachfolgend nur einige Beispiele:
HINTERGRUND fragte in der Bundespressekonferenz den Sprecher des Bundesministeriums des Innern nach der Quelle SITE: „Herr Paris, können Sie uns sagen, was von der Organisation SITE aus den USA zu halten ist, auf die die Drohungen von Bin Laden zurückgehen? Kennen Sie das? Ist das der Bundesregierung ein Begriff? Ist das eine Quelle für eigene Erkenntnisse? Antwort: „Damit bin ich derzeit leider persönlich überfragt. Dazu müsste ich mich schlau machen.“(1) Danach folgte die Frage des BMI-Sprechers, wie man SITE buchstabiert. Das wurde allerdings nicht ins Protokoll aufgenommen. Zwei Tage später: „ Zu Ihrer Nachfrage vom Montag/Mail an Herrn Paris darf ich Ihnen mitteilen, dass es sich beim SITE-Institut (Search for International Terrorist Entities) um eine Einrichtung handelt, die Internetaktivitäten terroristischer Organisationen im Internet verfolgt (vgl. www.siteintelgroup.org, hier bietet das Institut auch Arbeitsproben zum Download an). Über die genaue Art und Weise der Finanzierung der Einrichtung kann das BMI keine Aussage treffen. Die Sicherheitsbehörden des Bundes nehmen Arbeitsergebnisse des SITE zur Kenntnis.“ (2)
Nicht selten ergab sich bei unseren Nachfragen, wie hier beim BMI, daß es sich bei der Quelle eigentlich um die SITE Intelligence Group handelt – eine Firma. Die Nachrichtenagentur AFP antwortete HINTERGRUND sogar “In der Regel heißt es bei uns: “das in den USA ansässige SITE-Institut”, wobei Sie Recht haben, dass der Begriff “Institut” nicht treffend ist. Insofern bedanken wir uns für Ihren Hinweis.“ (3)
Aus der Redaktion der Tageszeitung „DIE WELT“ kam die Antwort, der Kenntnisstand sei leider nicht aktuell. (4)
„DER SPIEGEL“ teilte HINTERGRUND mit: „Site ist eine kommerzielle Organisation in Washington, die sich auf das Beobachten und Auswerten islamistischer Internetseiten spezialisiert hat. Detailliertere Informationen über die Organisation waren bisher nicht Gegenstand einer Recherche.“ (5)
Die DPA sendete als Antwort zunächst einfach den Link zur Webseite. Dieser führte ebenfalls zur SITE Intelligence Group in Maryland. Auf die Nachfrage „Ich gehe davon aus, daß sich dpa näher mit der Quelle beschäftigt hat und Sie mir genauere Auskünfte über das oft zitierte Institut geben können.“ kam die Antwort „Sorry, andere Informationen haben wir nicht“. (6)
1) Protokoll der Bundespressekonferenz vom 31. März 2008
2) EMAIL des BMI vom 2. April 2008
3) EMAIL von AFP an HINTERGRUND vom 28. März 2008
4) EMAIL von DIE WELT an HINTERGRUND vom 15. April 2008
5) EMAIL von DER SPIEGEL an HINTERGRUND vom 16. April
6) EMAIL von dpa an HINTERGRUND vom 3. April 2008
Quelle: http://hintergrund.de/
Hinter den angeblich verstärkten US-Raketenangriffen auf die Atommacht Pakistan, Witzerklärungen von deutschen Geheimdienst-Chefs, der Veröffentlichung von antimoslemischer Propaganda durch Faschisten in Holland, der lächerlichen Erklärung der Israelis die Hisbollah könnte demnächst ein Atomkraftwerk bombardieren und ewigem, substanzlosem Geschwätz über “Anschläge” in Deutschland steckt nach dem gescheiterten Besuch von Vize-Aussenminister Negroponte in Pakistan die nackte “Panik” der US-Regierung (so der pakistanische Professor Pervez Hoodbhoy) vollkommen die Kontrolle im Mittleren Osten zu verlieren und den Terrorkrieg beenden zu müssen.NEGROPONTES BESUCH IN PAKISTAN: AUFDRINGLICH, PANISCH, GESCHEITERT
Drei Tage lang nervte US-Vizeaussenminister John Negroponte, zusammen mit Assistent Richard Boucher, die pakistanische Öffentlichkeit. Obwohl noch nicht einmal ein pakistanischer Aussenminister ernannt worden war drängelte sich der US-Diplomat in Islamabad auf, erteilte ungefragt schlechte Ratschläge, traf sich ausgerechnet im “Terrorgebiet” an der afghanisch-pakistanischen Grenze mit Milizenführern (”Stammesältesten”) um dann der pakistanischen Regierung von Gesprächen mit diesen abzuraten, weil man mit denen ja sowieso nicht reden könne.
“Sicher hat niemand hier sie willkommen geheissen”, so Pervez Hoodbhoy von der Islamabader Quaid-e-Azam Universität zu den ungebetenen Gästen aus den USA.
“Es ist ein Zeichen von Panik, Angst, dass ihnen die Dinge aus den Händen gleiten könnten”.
“Schlechtes Timing gibt die falschen Signale, wenn sie zum Beispiel versuchen die neue Regierung unter Druck zu setzen die gerade erst geformt wird”, so dazu der Generaldirektor des Instituts für Strategische Studien in Islamabad, Shireen Mazari.
Währenddessen gibt es durch die neue Koalition der Willigen weltweit Nonsens-Erklärungen und Panikmache als flankierende Nebelkerzen und Ablenkungsmanöver.
ISRAEL
Nachdem vor kurzem ein Spionagefall im israelischen Atomkraftwerk Dimona durch einen leitenden Angestellten namens “Moshe” (klingt nicht sehr antisemitisch) aufflog, entblödeten sich die israelischen Militärs gestern nicht über eine “anonyme Quelle” im Verteidigungsministerium vor einem “Raketenangriff” der libanesischen Hizb-Allah (Hisbollah) auf das Atomkraftwerk zu warnen - mit Hilfe des Iran, natürlich.
DEUTSCHLAND
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann lüftete heute endlich das Geheimnis, dass die friedliche und wundervolle Fussballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland in Wirklichkeit ganz, ganz, gaaaaaaanz gefährlich gewesen sei - weil, da schwebte das drosse Terr-Rohr über dem Eröffnungsspiel.
Rein zufällig fiel ihm das in den USA ein. Er hält sich da zur Zeit aus unbekannten, aber sicherlich sehr, sehr bayrischen Gründen auf.
Der dramatische, schröckliche, unfassbar terrormässige Vorfall seinerzeit:
ein einzelner Mann, der dem “islamistischen Extremismus zuzurechnen” sei, habe sich im Bereich der Allianz-Arena in München “auffällig verhalten”. Daraufhin habe ihn die Polizei “intensiv überprüft”.
Aber welche Nationalität der Mann hatte, das konnte leider nicht “ermittelt” werden. Auch wo der Mann heute sei, tja, keine Ahnung.
Aber er sei sicher, ganz, ganz, ganz sicher sehr gefährlich gewesen, so die untertänigst königlich-bayrischen Hofberichterstattungsunternehmen der hiesigen patriotischen Einheitsmedien.
Währenddessen trat nun nach BND-Chef Ernst Uhrlau vor ein paar Tagen heute BKA-Chef Jörg Ziercke mit genau derselben Schwachsinnserklärung vor die Presse:
man wisse nichts, es gäbe keine konkreten Hinweise, aber man “befürchte” alles und vor allem das Schlimmste. Vor allem durch die, pruuusssst, “Islamische Dschihad Union”.
Ein erbarmungswürdiges Schauspiel.
Man hatte heute bei Zierckes Auftritt in N-24 das Gefühl, einen alten, zerknitterten Akteur zu sehen, der schon wieder seine Rolle rutterrattern muss obwohl sie ihm selber zum Halse raushängt.
Auf die ganzen Sawahiri-Bin Laden-Statements von heute einzugehen wäre wie eine Buchkritik zu “Hänsel und Gretel”. Langsam müsste man es kennen.
SHAKE IT, BABY, SHAKE IT
In ihrem wie immer schlechten Versuch die Welt auf den Kopf zu stellen und dann den selbst Daumen zu heben, liess die US-Regierung gestern über eine ebenfalls anonyme Quelle, dann die “Washington Post” und dann “Reuters” erklären:
“Die US-Regierung befürchte, dass die Unterstützung durch Pakistans Präsident Pervez Musharraf bald abnehmen könnte, berichtete die `Washington Post` am Donnerstag unter Berufung auf nicht näher genannte US- Kreise. Daher solle der Extremistengruppe nun so viel Schaden zugefügt werden wie nur möglich.”
Daher nun verstärkte Raketenangriffe auf Pakistan, usw, hui buuuh, schauder..
In der ersten Station des weltweiten Blödel-Zitatenkarussells stand heute ein recht interessanter Satz:
“A senior U.S. official called it a `shake the tree` strategy.”
Das ist genau das, was passiert. Die US-Strategen und Propagandisten rütteln am Baum und warten darauf, dass ihnen die Früchte zufallen.
Aber der Baum ist nicht “Al Qaeda” oder “Al Kaida”, diesen Feind gibt es nicht. Der Baum sind wir, die deutsche Öffentlichkeit, von der das Wohl und Wehe eines Imperiums und seines Krieges abhängt.
Wir sollen mürbe gemacht und solange dichtgequatscht werden, bis wir die innere und äussere Kriegführung welche uns Militärführung, transnationale Kreise und die Bundesregierung aufdrücken wollen, ohne Widerstand akzeptieren.
Dabei stellen sich die Gegner der Republik immer dümmer an.
Ein gutes Zeichen.
Quelle: http://www.radio-utopie.de/
Interessant ist, daß die beiden Angeklagten nicht als Terroristen vor Gericht standen, denn sie hatten gar keine Terrortat begangen. Verurteilt wurden die beiden, weil ihnen Gericht und Staatsanwaltschaft eine terroristische Gesinnung unterstellten. Besonders erwähnenswert ist dabei noch, daß eben diese „terroristische Gesinnung“ den Angeklagten eigentlich nicht nachgewiesen werden konnte, was allerdings weder Staatsanwalt noch Richter als Hindernis einer Verurteilung betrachteten.
Man kann also mit Fug und Recht behaupten, daß bei diesem medienwirksamen Schauprozeß völlig neue Maßstäbe gesetzt wurden, die den Rechtsstaat, wie wir ihn Europa bisher kannten, ad absurdum führen.
Schon zu Prozeßauftakt machte Richter Norbert Gerstenberger deutlich, daß er sich bei der Führung der Verhandlung mehr seiner eigenen politischen Weltsicht verpflichtet fühlt, als den verfassungsmäßigen Rechten der Angeklagten. Mit beeindruckender Ignoranz des Rechts auf religiöse Selbstbestimmung forderte der Richter von der Angeklagten dann auch zunächst, ihr Kopftuch abzunehmen.
Als sie von ihrem Recht der religiösen Selbstbestimmung Gebrauch machte, entzog der zuständige Richter ihr das elementare Recht, an der eigenen Verhandlung teilnehmen zu dürfen. Sie wurde von ihrer eigenen Verhandlung ausgeschlossen.
Offensichtlich sind der zuständige Richter und der Staatsanwalt nicht bereit, zwischen Muslimen und Terroristen Unterschiede zu machen. Die Unschuldsvermutung für die Angeklagten schloß der Richter schon aus, als das Gericht als erwiesen ansah, daß der Angeklagte und seine Ehefrau Propaganda für islamische Terrororganisationen betrieben, und so einen geistigen Nährboden für Terrorismus bereitet hätten. Weiter wurde Mahmoud die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung zur Last gelegt.
Nachweisen konnte man Mahmoud, das er sich an der „Globalen Islamischen Medienfront“ beteiligt hatte. Das Gericht rechnet die GIM dem Al Qaida-Netzwerk zu. Beweise, die diese Vermutung untermauern, konnte die Staatsanwaltschaft nicht bringen, was aber den Überzeugungen des Gerichts keinen Abbruch tat. Wozu braucht man in Österreich Beweise? Man kennt die Brüder doch und weiß wie der Hase läuft. Zumindest bildet man sich das offenbar ein.
In diesem Zusammenhang unterstellte die Staatsanwaltschaft Mohamed Mahmoud, er habe ein sogenanntes Terrorvideo ins Internet gestellt. Das Video sorgte vor einigen Monaten für Schlagzeilen, weil ein maskierter Mann Deutschland und Österreich androhte, in den direkten Focus von internationalen Terroranschlägen zu gelangen, wenn man seine Außenpolitik im Nahen Osten nicht umgehend grundlegend ändere.
Ebenso wenig, wie man dem Angeklagten die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung nachweisen konnte, und ebenso wenig, wie man die Zugehörigkeit der Globalen Islamischen Medienfront zum Al Quaida-Netzwerk beweisen konnte, konnte man dem Angeklagten auch nicht beweisen, daß er dieses Video ins Internet gestellt, oder daran mitgearbeitet hatte.
Der gesamte Prozeß wurde von einem Richter geprägt, der seine ganz persönlichen Ansichten über jeden Rechtsgrundsatz erhob. Das konnte man in der Form zuletzt in den Schauprozessen des Dritten Reiches erleben. In das Bild solcher Schauprozesse paßte dann auch, eins zu eins, das von der Staatsanwaltschaft verfasste Hetzpamphlet, das man mit unglaublicher Dreistigkeit als Anklageschrift darlegte. Mit einer, schon als akrobatisch zu bezeichnenden Unlogik, stellte der Staatsanwalt dann auch in seinem, als Anklage bezeichneten Erguß, einen direkten Zusammenhang zwischen Islam und Terrorismus her.
Doch damit war die Freakshow erst eröffnet, denn mit seiner, sagen wir mal, leicht verrückten Sichtweise, es gäbe keinen Krieg im Irak, es handele sich hier ausschließlich um einen gerechtfertigten Befreiungsakt, um die Menschen aus dem diktatorischen Regime Saddam Husseins zu befreien, dürfte Richter Norbert Gerstenberger nicht nur bei den, im Gericht Anwesenden, leichtes Befremden ausgelöst haben.
Dementsprechend wertete Richter Gerstenberger Mahmouds Kritik an der US-Besatzung des Irak auch als „heimtückische Attacke gegen die einzige Demokratie der arabischen Welt“. Mit dieser Haltung spricht der Richter allen Menschen und vor allem, allen Nationen, das Recht auf Selbstverteidigung gegen Besatzungstruppen im eigenen Land ab, wenn es sich bei den Besatzern zufällig um Kriminelle aus dem transatlantischen Kriegsbündnis handelt. Gegenwehr, sei sie auch nur in verbaler Form, wird von ihm kriminalisiert und zur Straftat verbogen. So wird im „Krieg gegen den Terror“, in dem Richter Gerstenberger sich offensichtlich selbst an forderster Front sieht, das Recht gebogen, verbogen, bis es gebeugt ist.
Zum Ende der Verhandlung geriet Richter Norbert Gerstenberger dann nach Berichten von Prozeßbeobachtern zusehendes weiter außer Rand und Band. Auf die Bitte der Angeklagten, eine Erklärung verlesen zu dürfen, erwiderte der Richter, die Angeklagte könne sich mit einem „Fetzen“ vorm Gesicht nicht verständlich ausdrücken. Auch die Bitte Mohamed Mahmouds, vor dem Schlußplädoyer einige Worte mit seiner Frau sprechen zu dürfen, lehnte der Richter ab.
Aus den darauf folgenden Protest des Angeklagten, brachten Gerichtsdiener den Angeklagten mit Handgreiflichkeiten brutal zum schweigen. Diese beeindruckende Vorstellung der österreichischen Justiz läßt die Vorwürfe der beiden Angeklagten, während der Untersuchungshaft groben Mißhandlungen ausgesetzt gewesen zu sein, in einem ganz anderen Licht erscheinen.
Die Angeklagte Mona Saleh Mahmoud erhob nämlich bereits im Vorfeld schwere Vorwürfe, laut denen sie bei einem sehr groben gynäkologischen Eingriff ihr Kind verloren haben will. Im Schatten dieses Vorwurfes verwundert es nicht, daß das, von der Staatsanwaltschaft ohnehin lächerlich dürftige Beweismaterial gegen das Ehepaar, illegal gewonnen wurde, ja, der außenstehende Betrachter erwartet ja schon gar nichts anders mehr.
Für die Online-Durchsuchung des Laptops des Angeklagten lag nämlich nicht einmal eine richterliche Genehmigung vor, aber darüber wundert sich nach dieser Vorstellung schon gar niemand mehr.
Im »Krieg gegen den Terror« gelten für Österreichs Justiz keine Gesetze mehr
Der sogenannte Wiener Terrorprozeß ist am Mittwoch mit Schuldsprüchen in sämtlichen Anklagepunkten zu Ende gegangen. Die Urteile: Vier Jahre Haft für den 21jährigen Mohamed Mahmoud und 22 Monate für seine Gattin Mona Saleh Ahmed (20). Es war ein Musterprozeß, der neue Maßstäbe für eine Rechtssprechung im Namen der Terrorbekämpfung setzte. Die beiden Angeklagten wurden verurteilt, nicht weil sie eine Terrortat begangen oder vorbereitet hatten, sondern weil sie, wie ihnen das Gericht unterstellte, eine terroristische Gesinnung an den Tag gelegt haben sollen. Das Gericht sah es als erwiesen an, daß sie Propaganda für islamistische Terrororganisationen betrieben und damit einen geistigen Nährboden für Terrorismus aufbereitet hätten.
Mahmoud wurde die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung zur Last gelegt. Tatsächlich hatte er sich in der Globalen Islamischen Medienfront betätigt, die von der Anklage dem Al-Qaida-Netzwerk zugeordnet wird. Beweise für eine solche Verbindung wurden nicht vorgelegt. Corpus delicti war eine sogenanntes Drohvideo, in dem Österreich und Deutschland aufgefordert werden, ihre Soldaten aus Afghanistan abzuziehen, andernfalls sich diese Länder in Gefahr brächten, zu Zielobjekten von Terroranschläge zu werden. Die Anklage meinte zu wissen, daß das Video von Mahmoud ins Netz gestellt worden sei. Auch wenn es dafür keinen Beweis gab, sah die Jury den Straftatbestand der »Nötigung der Bundesregierung« erfüllt.
Es handelte sich schließlich um einen Musterprozeß. Nichts brauchte mehr nachgewiesen werden, nachdem sich die Gesinnung der Angeklagten als hinreichend »terroristisch« erwiesen hatte. Dem Modellcharakter dieses Prozesses machte auch einem Richter alle Ehre, der seine politischen Ansichten Kraft seines Amtes zu Rechtsgrundsätzen erhob. Seine sehr persönlichen Ansichten. Denn mit seiner Meinung, es habe keinen Krieg gegen den Irak gegeben, weil es sich beim Überfall auf das Zweistromland um eine Befreiungstat gehandelt habe, steht Richter Norbert Gerstenberger auch in Österreich ziemlich allein da. Mahmouds gegen das US-Besatzungsregime im Irak gerichtete Äußerungen wertete er im Bewußtsein objektiver Rechtssprechung als heimtückische Attacken gegen die »einzige Demokratie in der arabischen Welt«. In diesem Musterprozeß gerieten völkerrechtlich begründete Ansichten, wie die Befürwortung von Widerstand gegen ein illegitimes Besatzungsregime schnurstracks auf die Anklagebank, während die Organe österreichischer Rechtssprechung Lobreden auf den Bruch internationalen Rechts anstimmten.
Die Anklageschrift hat den turbulenten, stets am Rand des Abbruchs befindlichen Prozeßverlauf vorgegeben. Im Stil eines primitiven Hetzpamphlets verfaßt, stellte sie einen direkten Zusammenhang zwischen Islam und Terrorismus her. Das war auch der Geist, in dem der Richter seines Amtes waltete. Er schloß Mona Saleh, die sich geweigert hatte, ihren Schleier abzulegen, von der Verhandlung aus. Damit wurde der Zweitbeklagten auch noch ihr elementarstes Recht, am eigenen Prozeß teilnehmen zu können, aberkannt. Am Schlußtag ließ Gerstenberger den letzten Anschein von Anstand fallen, als er der jungen Frau, die eine Erklärung abgeben wollte, vorhielt, sich »mit einem Fetzen vor dem Gesicht« nicht verständlich ausdrücken zu können. Als »Richter Gnadenlos« den Wunsch des Erstbeklagten, vor dem Schlußplädoyer einige Worte mit seiner Frau wechseln zu dürfen, ablehnte, wurde es laut im Verhandlungssaal. Mahmoud protestierte, was zu brutalen Reaktionen der Justizwachbeamten führte. Allein dieser Vorfall zeigte, daß die Vorwürfe der beiden Angeklagten während der Untersuchungshaft groben Mißhandlungen ausgesetzt gewesen zu sein –Frau Saleh erklärte, durch einen groben gynäkologischen Eingriff ihr Kind verloren zu haben – wohl der Wahrheit entsprechen könnten.
Dagegen gerät die Tatsache, daß das gegen Mohamed Mahmoud gesammelte Material auf illegale Weise gesammelt wurde, nur noch zu einem »Skandal am Rande«. Schlimm genug: Die Online-Durchsuchung an seinem Laptop erfolgte ohne richterliche Genehmigung. Aber das sind nun einmal die zur Teilnahme am rechtswidrigen »War on Terror« benötigten Methoden.
Quelle: http://www.jungewelt.de/
Kaum macht jemand einen Witz, sitzt halb Deutschland auf dem Sofa und nimmt übel - an diesen Tucholsky-Satz mußte ich denken, als ich die Kommentare zum letzten Blogeintrag freischaltete. Beschwerden darüber, dass ich in Sachen 9/11-”truth” nicht im Predigergewand oder mit Leidensmiene, sondern mit zwei Komikerinnen auftrete. Ja wo kommen wir denn da hin, wenn wir uns von den Dabbeljus dieser Welt den Spaß verderben lassen ? Also bitte ! Hier für die Wahrheitskommission ein kleiner Auszug aus meinem Vortrag bei dieser Show:
“Wir hatten es ja eben schon mit dem merkwürdigen Heiligen Oswald, aber jetzt kommts noch toller: mit Sankt Osama, der noch viel größere Wunder vollbracht hat. Auch er ein verrückter Einzeltäter, der allein mit ein paar jungen Männern und 19 Teppichmessern die Anschläge des 11. 9. begangen haben soll. Mittlerweile glauben zwar 43 % aller Amerikaner und fast 60% aller New Yorker, dass 9/11 ein “Inside-Job” war, in den Regierung und Geheimdienste verwickelt sind, aber offiziell gilt Osama Bin Laden immer noch als der alleinige Übeltäter.
Osama soll eines Tages beschlossen haben,die Amerikaner anzugreifen, aus einem einzigen Grund: er haßt ihre Freiheit. Die USA sind das mächstigste Reich der Welt, mit einer riesigen Armee Soldaten, Flugzeugträgern, Bomben und Raketen – und einer zentimetergenauen Überwachung durch Satelliten, denen keine Bewegung entgeht. Aber Osama hatte 19 junge Anhänger. Die lebten in Amerika, liebten Las Vegas, Alkohol, Schweinefleisch, Kokain und Striptease, sollen ansonsten aber fromme, ja fanatische Moslems gewesen sein. Eines Tages machen sich diese 19 unsichtbar, schleichen in vier Flugzeuge und flogen zwei Stunden völlig unbehelligt im Luftraum umher. Mit ihren Zauberkräften schafften sie es, sämtliche Abfangjäger am Boden zu halten, die normalerweise innerhalb von 10 Minuten aufsteigen, wenn sich ein Flugzeug über Funk nicht mehr meldet.
Aber das war noch nicht alles: nachdem diese jungen Magier die Maschinen in die Twin Towers gelenkt hatten, sorgten sie dafür, dass sich die aus schwerem Stahl gebauten Türme eine Stunde später pulverisierten und bis auf die Grundmauern einstürzten – und fünf Stunden später brachten sie einen 50-stöckigen Wolkenkratzer, 300 Meter entfernt von den Türmen ebenfalls zum Einsturz. Zwei Hochhäuser treffen und drei zum Einsturz bringen – so etwas gab es noch nie, wie überhaupt noch nie in der Architketurgeschichte Stahlskelett-Bauten so einfach in sich zusammenfielen wie die drei WTC-Türme.
Bei derlei Wundern ist es dann auch schon nicht mehr überraschend, dass es die 19 Zauberlehrlinge eines der Flugzeuge, das ins Pentagon-Gebäude krachte,vorher unsichtbar machten. Der Crash hinterließ zwar Zerstörungen am Gebäude aber es gab auf dem Rasen vor dem Pentagon keine Spuren eines Flugzeugs. Auch keine der Kameras am bestbewachten Gebäude der Welt konnte das unsichtbare Flugzeug aufzeichnen.
Ein weiteres Wunder geschah, als die Polizei einen Tag nach der Tat die Namen und Bilder der 19 Hijacker veröffentlichte: sechs von ihnen meldeten sich sechs quicklebendig und beteuerten ihre Unschuld. Sie waren an diesem Tag nicht einmal in Amerika, geschweige denn saßen sie in diesen Flugzeugen. Dass ihre Ausweise von den Hijackern benutzt wurden, gab die Polizei später zu, wer sich aber hinter diesen falschen Namen verbarg, blieb unbekannt – die falschen Namen und Bilder sind bis heute auf den Täterplakaten. Denn die ganze Fahndung nach Tätern und Hintermännern wurde nach kurzer Zeit auf Weisung des Präsidenten abgebrochen: man müsse Sicherheit vor künftigen Terroranschlägen schaffen und könne jetzt keine Kräfte entbehren, um diesen Anschlag aufzuklären. (…)
Als letztes Jahr ein Journalist beim FBI nachfragte, warum auf der Liste der meist gesuchten Schwerverbrecher unter Osama Bin Laden nichts vom 11. September steht, erhielt er die Auskunft: “Wir haben dafür keine harten Beweise.” – Und wie nennen wir einen Verdacht, für den es nur Vermutungen, aber keine wirklichen Beweise gibt ? Richtig: das ist eine Verschwörungstheorie. Und wer dieses Osama-Märchen nicht glaubt, ist automatisch Verschwörungstheoretiker – also ein Verrückter und fast so schlimm wie die Terroristen selbst.
Deshalb glauben wir lieber an Osama als Ausgeburt der Hölle, alles andere ist zu kompliziert und gefährlich; wir glauben, dass die Bush-Regierung, die 935 Lügen über die Massenvernichtungswaffen und Al Qaida-Unterstützung von Saddam Hussein in die Welt gesetzt hat, in Sachen 9/11 natürlich nur die Wahrheit spricht; wir glauben deshalb auch, dass hundertausende Tote in Irak und Afghanistan noch nicht genug sind und Nachschub durch die Bundeswehr gebraucht wird; wir glauben, dass eine neue Stasi her muß und flächendeckende Überwachung von Telefon und Internet, um uns vor den “Terrorischten” zu schützen. Und warum glauben wir das alles, warum machen wir bei diesem irrsinnigen “Krieg gegen den Terror” mit ? Weil wir einer Verschwörungstheorie aufgesessen sind. Niemand von uns kennt die Wahrheit, aber eins ist sicher: solange wir das Märchen von Osama und den Teppichmessern des Schreckens für die Realität halten, werden wir sie nicht finden…”
Quelle: http://www.zweitausendeins.de/
US-Regierung und Konzernmedien feiern den Tod eines Mannes dessen Gefangennahme sie vor drei Jahren gemeldet hatten
Die Tötung des “hochrangigen al-Kaida-Anführers” Abu Laith al-Libi wird von den Neokonservativen als triftiger Grund gefeiert, den endlosen Krieg gegen den Terror fortzusetzen.
Da gibt es nur ein Problem: Die Konzernmedien hatten im Mai 2005 weitläufig berichtet, dass ein weiterer “hochrangiger al-Kaida-Anführer” namens al-Libi gefangengenommen worden war. Es wurde sich gegenseitig viel gratuliert vor drei Jahren zu der Verhaftung der “Nummer drei in al-Kaida”, ein Mr. Al Libi.
Das Verhör des Mannes sollte zu wichtigen Informationen führen über den Verbleib von Osama “bin tot seit Jahren” Laden; vermutlich ließ man Libi die Wilkommensgrüße der USA angedeihen in Form von 50.000 Volt die durch seine Genitalien schossen.
Bei dem al-Libi der gefasst worden war, handelte es sich jedoch um Faraj al-Libi, nicht um Abu Laith al-Libi. Abu Faraj al-Libi wurde von der London Times als al-Kaida-”flotsam jetsam” beschrieben, i.e. ein geistig unterbemittelter Ziegenhirte der unter Androhung einer Enthauptung an die Frontline geschickt wurde. Er war nicht der gefürchtete Laith al-Libi, der dritthöchste Mann hinter Al-Zawahiri und Bin Laden.99% der Konzernmedien war das egal; sie feierten die Gefangennahme enthusiastisch als einen wichtigen Teilsieg im Krieg gegen den Terror. Die Verhaftung hätte laut den Neokonservativen gezeigt, dass “wir Fortschritte machen”.
Es folgte keine Klarifizierung, keine Richtigstellung. Dem amerikanischen Volk wurde wochenlang vorgetäuscht, dass ihre Steuergelder dabei halfen, die Kommandostruktur von Bin Ladens
finsterem Terrornetzwerk zu zerstören.
Drei Jahre später feiern die Medien den Tod desselben “hochrangigen al-Kaida-Anführers” der angeblich im Mai 2005 verhaftet worden war. Zumindest schreiben die Medien diesmal seinen Mittelnamen richtig; aber vielleicht taucht al-Libi in ein paar Jahren nocheinmal auf und die Neokonservativen erzählen uns wieder, was für ein wichtiger Teilsieg im Krieg gegen den Terror errungen wurde. Die New York Times berichtete über die Verhaftung des “hochrangigen al-Kaida-Anführers” al-Libi im Mai 2005:

Die Tötung des “hochrangigen al-Kaida-Anführers” al-Libi drei Jahre später:
Mit dieser jüngsten Täuschung wurde nun endgültig Orwell übertroffen. Im Buch 1984 propagierte die Regierung wenigstens noch abwechselnd einen ewigen Krieg gegen Ostasien und Eurasien.
Wie oft wurde al-Sarkawi angeblich verhaftet oder getötet bevor er dann letztendlich starb? Man kann sich da leicht verzählen.
Dem minderbemittelten Durchschnittsbürger fällt es gar nicht auf, wenn zwei al-Libis in den Jahren 2005 und 2008 präsentiert werden. Wir werden tatsächlich darauf konditioniert, eine Verdrehung der Logik zu akzeptieren wenn der Zeitplan der Propagandisten es verlangt.
Die erste Meldung, dass es sich bei Bhuttos Mord um einen islamistischen Selbstmordattentat handele, hat sich inzwischen als völlig falsch herausgestellt. Warum aber gab es unmittelbar nach den mörderischen Schüssen eine Explosion?Die Rauchbomben, die gelegt werden, um die wahren Hintermänner des Mordes an Benazir Bhutto nicht zu entlarven sind derart schwach in ihrer Wirkung, dass ein einziger Windstoß genügt, um die Verwirrung aufzulösen. Merkwürdigerweise aber dürfen das bestimmte Journalisten nicht einmal jene kleine Brise erzeugen.
Fassen wir doch einmal die bisher in den Medien vorliegenden Fakten zusammen: Die ersten Meldungen waren, dass ein Selbstmordattentäter sich, Frau Bhutto und noch einig andere in die Luft gejagt hätte. Zwischendurch kamen Meldungen, wonach auch Schüsse gefallen seien. Aber die „offizielle“ Version war, dass Frau Bhutto nicht an den Schüssen, sondern am Schädelbruch gestorben sei, ausgelöst durch die Explosion des Selbstmordattentäters. Inzwischen kristallisiert sich aber heraus, dass der Bombenanschlag erst unmittelbar nach den Schüssen erfolgte und etwas entfernt vom eigentlichen Geschehen. Auch kann niemand mehr so genau sagen, ob jene Detonation von irgendeinem menschlichen Körper ausging oder nicht. Fakt bleibt, dass die USA sehr früh die “offizielle“ Version des pakistanischen Diktators übernommen und lautstark verbreitet hat, so lautstark, dass die westlichen Abschreiber in Europa es nachplappern mussten: Selbstmordanschlag, Selbstmordattentäter, der Mörder ist tot! Da der Mörder ja unter den Toten sein muss, bedarf es natürlich keiner weiteren Nachforschung.
Allerdings haben Tote eine gewissen Schwäche: Normalerweise können sie nicht mehr fliehen. Also sollte es doch möglich sein, den Körper unter den Leichen auszumachen, welcher die entsprechenden Spuren aufweist, um dann mitzuteilen, wer denn der Mörder war. Auch wenn dieses Mal kein unversehrter Ausweis herumliegt, sollt es doch möglich sein, die Identität des Mörders herauszufinden!? Hat eigentlich irgendein Journalist der westlichen Main-Stream-Presse danach gefragt, wer denn der Mörder war? Wie alt war er? War er verheiratet. Es können doch nicht alle gestorben sein, die ihn gesehen haben. Und warum zündet ein Selbstmordattentäter sein Bombe an einer anderen Stelle, als an dem Ort, an dem er die Schüsse abgibt? Und vor allem, wie ist er dort hingekommen?
Ein sehr wesentliches Problem von gefährlichen Mordaktionen, wie demjenigen gegen Frau Bhutto, die ja keine einzige Minute ihres Lebens mehr allein und unbewacht war (wenn auch “nur“ von privaten Sicherheitspersonen), besteht darin, halbwegs heil aus der Geschichte wieder herauszukommen. Ohne jene Garantie würde kein noch so hoch bezahlter Killer der Welt sich auf solch eine Aktion einlassen. Wie aber soll man aus einer Masse heil herauskommen, die aus einigen tausend Leuten besteht, wenn man vor den Augen dieser tausend Leute diejenige ermordet, denen sie gerade zujubeln? Die aus westlicher Propagandasicht “eleganteste“ Methode ist diejenige des Selbstmordattentäters, der ja bekanntlich über andere Wege den Tatort verlässt und dann nach ihm angedichteten Vorstellungen in eine Art himmlisches Bordell mit Flatrate eingeht; so zumindest die “plausible“ Darstellung. Etwas unpassend wird jene Darstellung, wenn die Bombe gar nicht am Körper des Attentäters explodiert, sondern soweit davon entfernt, dass niemand stirbt, der sich in unmittelbarer Nähe Bhuttos aufhielt! Auch das erscheint nebenbei bemerkt etwas “merkwürdig“, dass es dem freien kritischen Journalismus nicht auffallen darf, dass trotz Explosion, sowohl der Fahrer als Beifahrer und in unmittelbarer Nähe der Ermordeten stehende Freundinnen jetzt völlig unverletzt Interviews geben können.
Welchen Sinn aber hat dann jener fingierter “Selbstmordanschlag“ gehabt? Der Sinn lag in der Massenpanik, die unmittelbar nach den Schüssen (das Timing muss perfekt gewesen sein) ausbrach! In solch einer Panik kümmert sich niemand mehr um irgendwelche Schüsse oder Mörder sondern sieht zu, seinen eigenen Leib zu retten. Und so kann auch der Mörder problemlos entkommen. Natürlich sind zu solch einer Aktion, die eine gewisse Vorbereitung und Infrastruktur bedarf, nicht viele in der Lage, und schon gar nicht ein Einzeltäter!
Jetzt kann man noch einmal die Frage stellen, warum vom ersten Moment an sowohl die offizielle pakistanische Version (als eigentlich noch alles unkarwar), als auch die US-Version, von einem Selbstmordattentäter von USAmas Bande ausging. Und noch mehr muss man die Frage stellen, warum selbst jetzt, wo jene Lüge aufgedeckt wird, die nahe liegendsten Fragen immer noch nicht gestellt werden? Zwar wird inzwischen zugegeben, dass der Mord wohl etwas unklar sei, aber die Fragen, die auf die USA als Miturheber des Anschlages hindeuten würden, dürfen eben nicht gestellt werden.
Und rechtzeitig meldet sich USAma mit seinen verspäteten Neujahresdrohungen, die den sich von alleine lichtenden Nebel etwas verdichten soll. Da das nicht ganz ausreicht, gab es heute noch eine Bombe auf einen Wahlkämpfer in Pakistan, und das Chaos wird wohl so lange geschürt werden, bis niemand mehr eine vernünftige Frage stellt.
Aber jedes Verbrechen, dass von solch einen System begangen wird, bedarf noch größerer Verbrechen in der Zukunft, um die vorangegangenen Verbrechen zu vertuschen. Erst wenn die Verantwortungsträger in Europa das erkennen, können sie ihren Amtseid gegenüber ihren eigenen Bevölkerungen erfüllen und sich von den wahren Verbrechern distanzieren. Aber möglicherweise haben sie ja Angst, dann Opfer eines “Selbstmordattentates“ zu werden.
Nur diejenigen, die keine Furcht vor der Mörderdrohung haben, können ihre Völker aus dieser mörderischen Welt herausführen in eine hoffnungsvollere Zukunft mit Gerechtigkeit und wahrer Freiheit, in der sich auch Journalisten für Frieden einsetzen. Und solche mutigen Menschen gibt es in jedem Volk, in jedem Land und in allen Religionen. Man muss sie nur erkennen.
Das Propagandaministerium der USA wusste es als allererstes: Benazir Bhutto ist von USAma bin Landens Räuberbande umgebracht worden. Doch inzwischen können jene “Ministerien“ behaupten, was immer sie wollen; außer der westlichen Welt glaubt ihnen niemand mehr, und schon gar nicht die Pakistaner.Der Glaubwürdigkeitskredit der westlichen Propaganda ist inzwischen vollends aufgebraucht. Das war auch dem US-Propagandaministerium nicht entgangen. Und so hat man über eine überraschende Wendung in der Iran-Propaganda versucht, die Glaubwürdigkeit zurück zu gewinnen. Da man wusste, dass man den Iran ohnehin nicht angreifen kann, wurde die Atom-Propaganda fallen gelassen, und plötzlich war Iran doch ohne Atomwaffen in absehbarer Zeit. Jene Propaganda-Kommando-Aktion hat ihre Wirkung in der westlichen Welt nicht verfehlt. Fast alle großen Blätter berichteten davon in dem Stil, dass der große Lügner von gestern heute seine Glaubwürdigkeit wieder gewonnen hätte. Dem Bürger in der westlichen Welt wurde aber verschwiegen, dass sie inzwischen in einer Art Insel des Wahrnehmungsverlustes leben und ganz bewusst in jener Insel festgehalten werden, denn außer der westlichen Welt glaubt niemand mehr der Al-Qaida-Quatsch.
Jetzt wurde die angebliche pakistanische Hoffnungsträgerin Benazir Bhutto ermordet. Merkwürdigerweise gibt es vom Mord selbst nicht eine einzige Aufnahme, obwohl Frau Bhutto während der Zeit nicht eine einzige Minute alleine war und Handys mit Kamera auch in Pakistan durchaus verbreitet sind. Und die Schilderungen des Mordes passen hinten und vorne nicht zusammen. Tatsache ist, dass Frau Bhutto jahrelang westliche Interessen vertreten hat, von der westlichen Welt unterstützt wurde und im westlichen Exil gelebt hat. Allerdings brauchte die westliche Welt sie nicht mehr. Denn sie war nicht halb so korrupt, nicht halb so skrupellos wie der neue Diener der westlichen Welt in Pakistan: General Musharraf. Entsprechend waren die westlichen “Proteste“ gegen die tyrannische Herrschaft des Diktators in seinem bevölkerungsreichen Land immer sehr verhalten. Als er kurzerhand in einer Moschee u.a. Dutzende Frauen und Kinder umbringen ließ, hat es die Politiker der westlichen Welt kaum interessiert. Es war der Einsatz im “Kampf gegen Terrorismus“. Als er die eigenen obersten Richter entmachtete und einkerkerte gab es keine Proteste aus der westlichen Welt. Und als er den Ausnahmezustand über das Land verhängte und währenddessen eigenhändig die Verfassung zu seinen Gunsten änderte, wurde noch nicht einmal ernsthaft über diesen tyrannischen Akt berichtet. Die gleiche Bundeskanzlerin, die den bekennenden Bush-Freund Dalai-Lama im Kanzleramt empfing, um chinesische Menschenrechtsverletzungen anzuprangern, hatte für das Freiheitstreben des pakistanischen Volkes keine Worte übrig. Nein, einen besseren Tyrannen als Musharraf, der einerseits so brutal ist, dass er sein ganzes Volk vernichten würde, um westliche Interessen in der Region zu schützen, und andererseits in seinem Machtwahn so verblendet ist, dass er vom Beispiel Saddams nicht gelernt hat, was die USA mit Machthabern macht, die sie eines Tages nicht mehr benötig, so einen gibt es so schnell nicht noch einmal in Pakistan. Und Benazir Bhutto – bei all ihrer Zuneigung zur westlichen Welt – war dem Westen nie ganz so ergeben, nie ganz so hörig wieMusharraf.
Nun aber drohte Frau Bhutto im Wahlkampf mangels Alternative das Volk hinter sich zu bringen und Musharrafs Einfluss möglicherweise einzuschränken. In solch einer Funktion war sie für die westliche Welt nicht mehr von Nutzen. Daher musste sie sterben. Der Schuldige “Al-Qaida“ wurde sofort gefunden und von den USA weltweit verkündet. Da konnte der angebliche pakistanische Al-Qaida-Vertreter noch so laut verkünden, dass sie nichts mit dem Mord zu tun haben; die USA wissen es besser! Und die Schlagzeilen nahezu der gesamten westliche Welt äfft das Geplapper der USA nach! Der Anschlag gibt Musharraf die Chance die Wahlen so “ausgehen zu lassen“, dass seine Macht gestärkt wird. Sollte es zu Protesten im Land kommen – was durchaus eingeplant ist – könnte er das Kriegsrecht verhängen und noch einige hundert Pakistaner verschwinden lassen, und die westliche Welt würde schweigsam zusehen.
In Pakistan selbst glaubt niemand and das USAma-Märchen. Die aufgebrachte Bevölkerung weiß, dass der Diktator hinter dem Anschlag steckt! Das aber darf die westliche Propaganda ihrer eigenen Bevölkerung in dieser Deutlichkeit nicht mitteilen, denn dann würde auch die Bevölkerung in der westlichen Welt früher oder später die Frage stellen, warum man solche Verbrecher unterstützt. Es ist schon mehr als Bezeichnend, dass sich in dieser Lage der Generalsekretär der Islamischen Konferenzorganisation für Demokratie in Pakistan stark macht, nicht aber irgendeine Regierung in der westlichen Welt.
Die Politik in weiten Teilen der westlichen Welt ist in solch eine extreme Form von Verbrechensunterstützung und Verschwörung mutiert, dass immer schlimmere Verbrechen und immer größere Verschwörungen umgesetzt werden müssen, um die vorangegangenen Verbrechen zu vertuschen! Kein System dieser Welt, keine andere Ideologie, keine Terrororganisation (echte und so genannte) unterstützt so viele mörderische Diktatoren, wie es die USA heute tut, und die westlichen Verbündeten tragen es mit. Kein anders Land stützt mit militärischer Gewalt und dem gesamten Einsatz ihrer Geheimdienste, so viele Tyrannen gegen das jeweils eigene Volk, wie es die USA tut, und die Politiker Europas tragen es mit. Und kein Wirtschaftssystem benötigt den unaufhörlichen Dauerkonflikt, den andauernden Kriegszustand in der Welt so sehr, wie es der Raubtierkapitalismus es tut.
Berechtigterweise werden jetzt viele Leser einwenden, dass der Begriff „westliche Welt“ hier viel zu pauschal verwendet wird. Es kann doch nicht sein, dass sämtliche Regierungen in Europa und den USA zugleich zusammen mit der Mehrheit ihrer Bevölkerungen Verbrecher stützt wollen. Dieser Einwand ist nicht nur berechtigt, sondern zeigt auch das Dilemma der westlichen Welt selbst! Die Verbrechen gehen im Wesentlichen vom heutigen US-Regime aus. Wie isoliert jenes Regime in der Welt ist, konnte man sowohl auf Bali als auch bei der Haushaltsabstimmung in der UNO feststellen. Die gesamte restliche Welt (außer Israel, die sich allerdings zurück hält) ist gegen die USA! Nie zuvor war die Supermacht der Welt derart isoliert. Was auf der Ebene der Regierungen bei solchen Gelegenheiten deutlich wird, kann noch viel deutlicher in den Bevölkerungen der westlichen Welt erkannt werden. Noch nie gab es in absehbar zurückliegender Zeit ein US-Regime, dass weltweit so verhasst war, wie das aktuelle; auch in den Bevölkerung der westlichen Welt. Der Begriff “Guantanamo“ ist dabei nur das Aushängeschild jener Verachtung!
Das Problem liegt aber in den gewählten Regierungen der westlichen Welt. Ihr Eiertanz ist derart tragisch, dass sie selbst dabei in gefährliches, geradezu mörderisches, Fahrwasser schliddern. Denn schließlich muss man der eigenen Bevölkerung erklären, warum man die heutigen Betreiber von Guantanamo als “Führer der Westlichen Welt“ akzeptiert. Die friedliebenden Bevölkerungen der westlichen Welt verlangen nach einer plausiblen Erklärung. Sie verlangen nach Erklärungen, warum man Könige, Prinzen, Scheichs, und Generäle gegen die jeweils eigenen Bevölkerungen stützt. Und es gäbe nur eine vernünftige Antwort darauf: „Es war und ist ein Verbrechen und wir müssen damit aufhören und uns davon distanzieren!“ Genau jene Antwort aber können und/oder wollen so viele Politiker Europas nicht geben. Diejenigen, die es wollten, treten zurück oder werden zurückgetreten. Stattdessen wird der Bevölkerung eingepaukt: „USAma und seine Bande sind die größte Gefahr der Welt, manche Diktatoren schützen die westliche Welt davor, wie auch westliche Soldaten am Hindukusch, und im Zweifelsfall ist Guantanamo das geringere Übel“. Das wird so oft wiederholt, bis die Propagandisten das selbst glauben. Bedauerlicherweise handelt es sich dann oft um Minister.
Pakistan Bevölkerung spielt dieses mörderische Spiel nicht mehr mit. Sie gehen auf die Straße und verlangen nach Gerechtigkeit. Die Proteste sind derart intensiv, dass das auswärtige Amt vor Reisen nach Pakistan warnen musste. Möglicherweise wird es dem Diktator in Pakistan mit dem massivern Einsatz von Gewalt gelingen, seine und damit die westliche Macht in Pakistan zu sichern, aber wie lange noch?
Wann werden Teile der westlichen Welt verstehen, dass diese Politik der USA alle in den Abgrund reißt, die sie mittragen? Wann wird Europa verstehen, dass “Freiheit“ nicht mit Waffengewalt durchgesetzt werden kann? Wann wird Europa verstehen, dass “Demokratie“ nicht nur dann zu unterstützen ist, wenn die Bevölkerungen der Welt die vom westen bevorzugten Kandidaten wählen? Wann werden namhafte und verantwortungsvolle Politiker Deutschlands verstehen, dass Rechtstaatlichkeit nicht durch Verbrechen gesichert werden kann? Wie lange wird es noch brauchen, bis man erkennt, dass die Werte einer Verfassung nicht dadurch zu schützen sind, indem man die eigene Verfassung mit Füßen tritt?
Die Bevölkerungen der westlichen Welt und der restlichen Welt haben die gleichen Ziele. Sie wollen allesamt Frieden in Freiheit. So mancher Politiker in der westlichen Welt glaubt allerdings, dass das auch ohne Gerechtigkeit durchsetzbar ist. Das aber ist unmöglich! Ohne Gerechtigkeit gibt es weder Frieden noch Freiheit, nirgends in der Welt, und die Gewalt, die man mit eigenen Waffen und Soldaten, oder durch Stützung von Gewalt-Regimen in die Welt trägt, fällt in irgendeiner Form auf die Urheber zurück, und sei es in der Verwahrlosung der eigenen Kinder oder der Gleichgültigkeit oder Feigheit gegenüber Straftaten vor den eigenen Augen in der U-Bahn oder im Zug. Die Zusammenhänge liegen nicht in der Weltpolitik sondern in den herzen der Menschen.
Pakistan schlittert derzeit in eine Katastrophe, die selbe Katastrophe, welche die westliche Welt mit ihren Diktatoren und Waffen bereits über Afghanistan, Irak und viele Länder Afrikas und Südamerikas gebracht hat; die selbe Katastrophe, welche das palästinensische Volk ertragen muss und erlebt, wie die westliche Welt schweigt, selbst wenn Israel ganz offen weitere völkerrechtswidrige Annexionen besetzten Landes ankündigt und während angeblicher Friedensverhandlungen tagtäglich Palästinenser ermordet.
Das westliche Jahr 2007 geht genauso zu Ende wie das muslimische Jahr 1428. Die friedliebenden Bevölkerungen in Ost und West wünschen sich für das nächste Jahr Frieden und Freiheit in Gerechtigkeit. Es ist die Aufgabe eines jeden Bundesbürgers, durch seinen Beitrag – auch in Wahlen – dazu beizutragen, dass jene an die Macht kommen, die diese Ziele am glaubwürdigsten vertreten. Die aktuell Regierenden sind es jedenfalls nicht. Es gibt aber auch eine andere Stimme, die jeder Bürger erheben kann; ja erheben muss! Es ist die Stimme seiner Einschaltquote und seines Zeitungskaufs. Wer tagtäglich die Blätter derjenigen kauft, deren Schreiber vertraglich faktisch verpflichtet sind, jedes Verbrechen der USA schön zu schreiben, der unterstützt eine Propaganda, die zu alldem führt, was hier beschrieben wurde, auch zum Mord an Benazir Bhutto.
Manche gutherzigen Bürger in der westlichen Welt glauben, dass sie ja ohnehin nichts verändern könnten, weil sie alleine seien. Das ist ein Pessimismus, der ihnen eingeflößt wird, damit man seine Lebensgewohnheiten nicht ändert. Aber jeder Einzelne, kann eine ganze Welt ändern, die Welt in seinem Herzen, und das ist eine Welt, die ewig wehren wird. Sie kann ihn zum ewig Guten wie auch ins Verderben führen! Niemand muss die gesamte irdische Welt verändern, das liegt außerhalb seines Verantwortungsbereichs. Aber wenn er sich selbst ändert, wenn er sich selbst läutert, wenn er nur einem einzigen Menschen das Leben rettet, und sei es sein eigenes ewiges Leben, dann ist es so, als wenn er die ganze Menschheit gerettet hat.
Es gibt immer noch Leute, die der offiziellen Geschichte glauben, das Kerosin aus den Flugzeugen hätte die grössten Gebäude der Welt zum Einsturz gebracht und in Staub verwandelt. Um zu begreifen, dass so was unmöglich ist, zeige ich mal die Grössenverhältnisse mit diesem Bild.
Rechts einer der Twin Towers, links ganz unten der kleine Punkt das Flugbenzin.
Das meiste Flugbenzin verbrannte in einem Feuerball beim Einschlag in die Türme und die Verbrennung fand ausserhalb der Gebäude statt. Kann man auf allen Videos sehen. Somit blieb nur ein kleiner Rest, der sich in den Stockwerken verbreiten konnte. Dieser Rest verbrannte innerhalb von etwa 5 Minuten. Danach brannte nur noch die Büroeinrichtung, wie Teppiche und Möbel, die aber nicht genug Energie erzeugen konnte um Stahl zu schmelzen.
Ausserdem sprang die Sprinkleranlage an und löschte das Feuer.
Die Temperatur im Schadensbereich war nicht sehr hoch, denn der Rauch war dunkelgrau bis Schwarz, ein Zeichen für ein ausgegangenes oder kühles Feuer. Jeder der sich mit Brandbekämpfung beschäftigt erkennt, dass die Farbe des Rauches ein Zeichen der Temperatur ist. Je dunkler die Farbe um so kühler die Flamme.
Ausserdem gibt es Bilder von Personen, die am Einschlagspunkt stehen und herauswinken. Sie konnten sich nur dort hinbegeben, wenn die Temperatur sehr niedrig und das Feuer aus war. Damit ist eigentlich bewiesen, das Feuer hat niemals genug Energie erzeugt um 48 zentrale Säulen im Kern des Gebäudes, plus die 240 Säulen die an den Aussenwänden waren zu schwächen oder sogar zu schmelzen.
Ausserdem sind solche Gebäude mit der zwanzigfachen Sicherheit ausgelegt. Wenn eine Säule nachgibt, dann übernehmen die anderen die Last.
Nach Berechnungen von Wissenschaftlern betrug der Rest an Flugbenzin pro Gebäude einem Volumen von ca. 26 Kubikmeter, was 26′000 Liter entspricht. Das Gebäudevolumen jedes Wolkenkratzers war 1′700′000 Kubikmeter (1.7 Millionen!), also 65′000-mal grösser als das Benzin.
Die Masse jedes Turmes belief sich auf ca. 500′000 Tonnen Stahl und Beton. Wo sollte die Energie herkommen, um diese gigantische Masse in Staub zu verwandeln?
Um die Unmöglichkeit zu verdeutlichen, wenn man die 26′000 Liter auf die Fläche von 3716 Quadratmeter eines einzigen Stockwerkes verteilt hätte, dann hätte es den Boden mit einem Film von nur 7 Millimeter bedeckt, so dünn wie ein Bleistift. Auf alle 110 Stockwerke verteilt, wäre das Benzin weniger als hauchdünn.
Der Glaube, diese geringe Menge an Energie hätte das ganze gigantische Gebäude zerstört und in Staub verwandelt ist völlig hirnrissig, widerspricht jeder Logik und besteht keiner wissenschaftlichen Prüfung.
Um die völlige Zerstörung der grössten Wolkenkratzer der Welt, ja sogar Pulverisierung von so viel Masse zu bewerkstelligen, war tausendmal mehr Energie notwendig als im Flugbenzin enthalten war. Es konnte nur durch eine zusätzliche Zuführung von gigantischer Energie passieren, wie durch den Einsatz von Sprengstoff.
Wie ja beobachtet wurde, sind Explosionswolken seitlich aus dem Gebäude rausgeschossen. Die Stockwerke sind rundherum gleichzeitig explodiert, eins nach dem anderen. Die Gebäude sind zerrissen worden, 200 Tonnen schwere Stahlträger 150 Meter seitlich weggeflogen. Ein Zusammenfallen nur durch die Erdanziehung kann nicht schwere Teile seitlich rausschiessen lassen, sondern nur nach unten ziehen.
Die Türme sind nicht zusammengefallen, sondern durch Sprengstoff pulverisiert worden. Diese Sprengsätze müssen vorher platziert und dann durch Fernsteuerung gezündet worden sein, so wie man es bei einem geplanten Gebäudeabriss immer wieder beobachtet.
Wenn man die offizielle Erklärung annimmt und wirklich meint, der Einschlag der Flugzeuge und das anschliessende Feuer hat die Gebäude geschwächt, dann hätte nur der obere Teil umfallen dürfen, der untere Teil war ja unbeschädigt und müsste heute noch stehen. Das würde den physikalischen Gesetzen entsprechen. Der obere Teil hätte sich in Richtung des geringsten Widerstandes bewegt und nicht durch den unteren Teil des Gebäudes hindurch, wo der grösste Widerstand war.
Das ist aber nicht passiert, weil alle tragenden Säulen weggesprengt wurden und deshalb das ganze Gebäude in Fallgeschwindigkeit in nur 12 Sekunden zu Boden ging.
Wenn man einen Baum in der Mitte fällt, zerbröselt dann der ganze Baum zu Sägespäne oder fällt nur der obere Teil um und der Untere bleibt stehen?
So aber war am Schluss nichtmal ein richtiger Trümmerhaufen übrig, der mindestens 1/3 der Gebäudehöhe hätte sein müssen, also 140 Meter hoch, sondern es gab nur einen Krater mit zerissenen Stahlträgern gefüllt. Die Fundamente waren ja auch alle weg, nicht mehr da. Die Betonwanne in dem das Gebäude ruhte, war auch zerstört. Ein Kollaps des Gebäudes nur durch die Erdanziehung als Energiequelle, hätte die Fundamente nicht abrasiert. Nur eine gezielte Sprengung kann so was bewirken.
Wochen und Monate nach dem 11. September war immer noch glühender und sogar flüssiger Stahl zu sehen, obwohl ständig Löschwasser draufgehalten wurde. Die Feuerwehrleute und Aufräumarbeiter sind Zeugen dafür und sagten, es würde wie in einer Giesserei aussehen. Wo kam die Energie her um Stahl zu verflüssigen? So eine Temperatur ist nur unter speziellen Bedingungen in einem Hochofen möglich, oder ist durch eine grosse Menge an Sprengstoff verursacht worden.
Jetzt, wer konnte die Sprengladungen platzieren, wer hatte Zugang zu den Gebäuden, wer konnte diese Arbeit verrichten, ohne Verdacht zu schöpfen?
Ganz sicher nicht Bin Laden aus seiner Höhle in Afghanistan und seine 19 „Terroristen“. Es müssen Insider gewesen sein.
Und der grösste Beweis für eine Sprengung ist der Zusammensturz von WTC7. In den dritten Wolkenkratzer ist gar kein Flugzeug reingeflogen, also gab es auch kein Feuer aus Flugbenzin. Da passt die Erklärung der US-Regierung überhaupt nicht. Trotzdem ist dieses gigantische Gebäude um 17:20 Uhr am 11. September 2001 auch komplett in sich zusammengefallen. Nur eine Sprengung kann so was bewirken.
Ich hoffe mit dieser Erklärung, wird das offizielle Märchen endlich als das was es ist entblösst, eine Lügengeschichte die uns die US-Regierung und die Medien glauben lassen wollen.
So einen peinlichen Bullshit gab´s ja echt schon lang nicht mehr, spätestens seit US-Researcher bewiesen, dass das letzte Bin Laden-Video 5 Jahre alt war und alle US-Geheimdienste gelogen hatten (1).
Mann..Ein Tonband. Und brandaktuell, mit der Forderung nach Rückzug aus Afghanistan (2), ey, sagt mal..You can do better than that, can ya?
So ein Stuss. Mal bloss gut, dass vor kurzem ein Video von Bin Laden aufgetaucht ist, und zwar ein echtes. Jaja.
http://www.youtube.com/watch?v=rUiNiB2yVCQ&eurl=http://www.mein-parteibuch.com/blog/2007/11/20/video-der-global-islamic-media-front-gimf/
Und echt nette Grüsse an IntelCenter. Von dem Video können sie sich noch was abschneiden.
Und für die, die es immer noch glauben: dieses Video hier ist von EMINEM.
http://www.youtube.com/watch?v=VOLMVQa0KD8
Der Song ist Programm und heisst MOSH. Wurde kurz vor´m geklauten 2.Sieg von Bush bei den Präsidentschaftswahlen im November 2004 veröffentlicht.
Oh Mann.. Ich bin hier echt im letzten Tal der Trottel gefangen..
EMINEM “Mosh”
http://www.azlyrics.com/lyrics/eminem/mosh.html
I pledge allegiance to the flag of the United States of America
And to the Republic for which it stands
One nation under God
Indivisible with liberty and justice for all…
It feels so good to be back..
I scrutinize every word, memorize every line
I spit it once, refuel, re-energize and rewind
I give sight to the blind, my insight through the mind
I exercise my right to express when I feel it’s time
It’s just all in your mind, what you interpret it as
I say to fight, you take it as I’mma whip someone’s ass
If you don’t understand, don’t even bother to ask
A father who has grown up with a fatherless past
Who has blown up now to rap phenomenon that has
Or at least shows no difficulty multi-task
And in juggling both perhaps mastered his craft
Slash entrepreneur who has helped launch a few more rap acts
Who’s had a few obstacles thrown his way through the last half
Of his career typical manure moving past that
Mr. kisses ass crack, he’s a class act
Rubber band man, yea he just snaps back
[Chorus:]
Come along follow me as I lead through the darkness
As I provide just enough spark that we need to proceed
Carry on, give me hope, give me strength
Come with me and I won’t steer you wrong
Put your faith and your trust as I guide us through the fog
To the light at the end of the tunnel
We gonna fight, we gonna charge, we gonna stomp, we gonna march
Through the swamp, we gonna mosh through the marsh
Take us right through the doors (c’mon)
All the people up top on the side and the middle
Come together lets all bomb and swamp just a little
Just let it gradually build from the front to the back
All you can see is a sea of people some white and some black
Don’t matter what color, all that matters we gathered together
To celebrate for the same cause don’t matter the weather
If it rains let it rain, yea the wetter the better
They ain’t gonna stop us they can’t, we stronger now more than ever
They tell us no we say yea, they tell us stop we say go
Rebel with a rebel yell, raise hell we gonna let em know
Stomp, push, shove, mush, Fuck Bush, until they bring our troops home (c’mon)
[Chorus]
Imagine it pouring, it’s raining down on us
Mosh pits outside the oval office
Someone’s tryina tell us something,
Maybe this is God just sayin’ we’re responsible
For this monster, this coward,
That we have empowered
This is Bin Laden, look at his head noddin’
How could we allow something like this without pumping our fists
Now this is our final hour
Let me be the voice in your strength and your choice
Let me simplify the rhyme just to amplify the noise
Try to amplify the times it, and multiply by six…
Teen million people, Are equal at this high pitch
Maybe we can reach alqueda through my speech
Let the president answer a higher anarchy
Strap him with an Ak-47, let him go, fight his own war
Let him impress daddy that way
No more blood for oil, we got our own battles to fight on our own soil
No more psychological warfare, to trick us to thinking that we ain’t loyal
If we don’t serve our own country, we’re patronizing a hero
Look in his eyes its all lies
The stars and stripes, they’ve been swiped, washed out and wiped
And replaced with his own face, Mosh now or die
If I get sniped tonight you know why,
Cause I told you to fight.
[Chorus]
And as we proceed,
To Mosh through this desert storm,
In these closing statements, if they should argue
Let us beg to differ
As we set aside our differences
And assemble our own army
To disarm this Weapon of Mass Destruction
That we call our President, for the present
And Mosh for the future of our next generation
To speak and be heard
Mr. President, Mr. Senator
Do you guy’s hear us…hear us…[laughing] (Hailie)
Quelle:
(1)
http://www.prisonplanet.com/articles/july2007/180707oldfootage.htm
(2)
http://www.focus.de/politik/ausland/tonaufnahme_aid_227652.html
Für Gläubige an die “Al Kaida / El Kaida/ al qaida” wird dieser absurde Vorgang, der sich da heute in den Staaten abspielt, wie immer ein Rätsel bleiben. Wer davon ausgeht, dass diese ganze Terror-Nummer sowieso nur ein Kriegsalibi für westliche Hornochsen ist, für den ist die Sache einleuchtend.
Der US-Verteidigungsminister Robert Gates spricht offen aus, dass die für USA “militärischer Erfolg allein nicht zum Sieg ausreicht” (1). Er beklagt den verlorenen Medienkrieg. Als unmittelbare Antwort darauf kommt wieder diese verzweifelte Komikertruppe der Internet-Agenten an und winkt mit einem brandheissen, noch gefääääährlicherem, superbombigem Bin Laden-Video.
DAS PERPETUUM MOBILE: KRIEG DURCH TERROR
Robert Gates ist nicht Donald Rumsfeld. Aber er sitzt auf einem Sack Waffenflöhe der gefüttert werden will, allein den nächsten zehn Jahren allein für den Krieg in Afghanistan und Irak mit 2.5 Billionen Dollar (2). Wohlgemerkt - das sind nur die Kosten für die Kriegseinsätze und deren Folgen. Der Etat für das Pentagon sollte allein für die 12 Monate von Oktober 2007 bis September 2008 ganze 649 Milliarden Dollar betragen - so sah es der Gesetzentwurf “HR 1585″ vor (3), der in den USA den ganzen Sommer und Herbst über für Auseinandersetzungen zwischen der Exekutive (Regierung, Militär, Geheimdienste) und Legislative gesorgt hatte.
Nach langen und erbitterten Auseinandersetzungen genehmigte dann am 8. November das US-Repräsentantenhaus des US-Kongresses das Militärbudget in “Friedenszeiten” von 471 Milliarden Dollar. Der geforderte Zusatzbetrag für den Krieg im Mittleren Osten - inzwischen sind es 200 Milliarden zusätzlich, die Präsident Bush für das Militär haben will - werden vorerst verweigert (4). Ein parlamentarisches Hickhack um Klauseln für einen verbindlichen Truppenrückzug ist in vollem Gange.
Die zweitdümmsten Parlamentarier der Welt im US-Kongress wissen inwischen so ungefähr, wie das Spiel läuft: gib den Waffenträgern Geld und sie schmeissen es raus, bringen eine Menge Leute um und kommen schon wieder angewackelt und betteln um noch mehr Geld.
Dabei hatte das Pentagon bereits im vom US-Senat am 17.Mai beschlossenen Gesetzentwurf H.R. 2206 zusätzlich 100 Milliarden Dollar u.a. dafür zusätzlich bekommen, um mehr Söldner, Agenten und Personal in Irak und Afghanistan anzuwerben, da das Geld einfach nicht langte, so das Militär. (5)
Am 24.Mai hatten dann die Bushregierung und der US-Oberbefehlshaber im Irak, David Petraeus, offiziell Geldzahlungen an sunnitische Milizen angekündigt (6) und am 17.Juli stellten sich dann die Suckahles des Weissen Hauses mit grossen Augen vor die Kamera und verkündeten tiiiief betroffen, dass “Al Qaeda” jetzt Söldner und Agenten (”operatives) im Irak anwerbe (7). Und dann kam die Forderung nach den 649 Milliarden für Okt.2007 - Sept.2008 - wegen der Bedrohung durch “Al Qaeda”.
Wer das die ganze Zeit mitansieht und nicht begreift, welches verfluchte Perpetuum Mobile sich hier selbst füttert und begründet, der ist entweder ein Medien-Schwachmat, ein Bundestagsnicker oder ganz einfach links.
GATES: EIN FREUND DER KLAREN WORTE
Nun hat Gates in der Kansas State University in Manhattan, Kansas, folgendes gesagt (7):
“Wir müssen unsere Energien fokussieren über die Kanonen und den Stahl des Militärs und unsere tapferen Soldaten, Seemänner, Marines und Luftkämpfer hinaus. Wir müssen ausserdem unsere Energien auf die anderen Elemente der nationalen Macht fokussieren die so entscheidend sind in den Jahren die da kommen.” Er forderte “einen dramatischen Anstieg in den Ausgaben für die zivilen Instrumente der nationalen Sicherheit”, eingeschlossen Diplomatie, strategische Kommunikation, Auslands- (Entwicklungs-)hilfe, staatsbürgerliche Aktivitäten und ökonomischen Wiederaufbau.
Nun könnte man meinen, er wolle mit diesen Argumenten die eigenen Foderungen nach einer weiteren Erhöhung des Militäretats begründen - aber nein.
Er fordert ausgerechnet eine Erhöhung des Etats des US-Aussenministeriums unter Condoleeza Rice, dem 36 Milliarden zur Verfügung stehen (
und äussert die für Mainstreamler explezit überwältigende Ansicht, dass die KRIEGE DER ZUKUNFT WAHRSCHEINLICH “FUNDAMENTAL POLITISCHER NATUR” SEIN WERDEN…
Das er bei dieser Rede sagt, “al-Qaeda” mache einen besseren Job als Washington in Sachen Verbreitung der eigenen Ansichten, und dann fast gleichzeitig die offenkundig hektisch zusammengezimmerte Meldung im Internet auftaucht, es gäbe da eventuell demnächst ein neues “Bin Laden”-Video aber nichts genaues wisse man noch nicht (1), kann nur ein Dümmling für Zufall halten.
Hier kämpfen 2 Fraktionen um die Macht in Washington.
Die eine ist rettungslos in der Al Kaida-Nummer gefangen und kommt da nicht raus und die andere hat (berechtigte) Angst um die Macht des Imperiums USA weil sie unsere Zeitungen, Blogs und Recherche lesen und wissen, dass wir denen auf der Spur sind.
Was soll ich sagen. So sieht´s aus.
Gates und andere in Washington sollten sich beeilen. So einfach wird sich die Militär- und Wirtschaftselite nicht mit der Niederlage abfinden, denn die heisst für sie endgültiges Verschwinden in einer sehr, sehr tiefen Grube der Geschichte. Wer den Staat USA retten und die Neocon-Revolutionäre loswerden will die das Weisse Haus besetzt haben, der sollte einsehen, dass er um ein Auffliegen des ganzen false-flag-plots um den “Al Kaida”-Witz nicht herumkommt.
Desweiteren wird nicht zugelassen werden, dass die Menschheit an diesem Punkt der Geschichte sich in ein neues Zeitalter der Eliten und Klassengesellschaften begibt.
Das alte Motto “Teile und Herrsche” hätte man auch geschickter auslegen können. Nun reduziert es sich auf “Teile und koexistiere”.
Das sollte reichen.
Quellen:
(1)
http://www.tagesschau.de/ausland/diplomatie2.html
(2)
http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/archiv/2007/10/24/international/us_kriege_kosten_billionen_dollar
(3)
http://www.chron.com/disp/story.mpl/politics/4967711.html
(4)
http://www.ktvz.com/Global/story.asp?S=7332205
(5)
http://www.govtrack.us/congress/bill.xpd?bill=h110-2206
(6)
http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/570/115455/
(7)
http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=amNPqylIF92o&refer=home
( ![]()
http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/11/26/AR2007112601985.html
Wenn irgendwo eine Mülltonne brennt, stecken natürlich Al Qaida und der “Islamofaschismus” dahinter - an derlei Propaganda sind wir seit Jahren gewöhnt. Da kann es kaum überraschen, dass auch die Brände in Kalifornien nicht von ungefähr ausbrachen, auch mit der Dürre und dem Klimawandel hat das Feuer natürlich nichts zu tun, auch dass Feuerwehr und Zivilschutz nur dürftig besetzt sind, weil viele ihrer Männer im Irak den auswärtigen “Terror” bekämpfen müssen, ist kein Thema - denn die Biedermänner von “Fox News”, des legitimen Nachfolgers der tönenden “Wochenschau”, wissen wer die Brandstifter sind: Al Qaida. Demnächst in diesem Theater: Warum Osama in seiner Höhle die Teppichmesser ausgegangen sind und seine Räuber jetzt nur noch Streichhölzer dabei haben…
