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Der iranische Präsident droht zu einen echten Enttäuschung zu werden. Nachdem langsam durchsickert, dass das mit dem Leugnen des Holocaust wohl eher nicht stimmt -auch wenn unserer konservativen Medien wohl noch ein paar Jahre brauchen, bis auch diese Qualiatätsjournalisten merken, dass bei Übersetzungen schon mal Fehler unterlaufen können, wenn man die falschen Leute damit  betraut, scheint er auch wohl keine Atombomben zu bauen, die nach Washington oder sonst wohin  fliegen können.

Einige haben sogar bemerkt, dass er nicht die Israelis ins Meer zurücktreiben, sondern dessen  Apartheitsregime in Gaza beseitigt wissen will. Gut, Springeredakteure müssen unterschreiben, dass sie so etwas glauben müssen und sind hier entschuldigt. Der Rest könnte allerdings, wenn er wollte,  die Wahrheit schreiben.

Auch das Fälschen von Wahlen scheint im Einflussbereich der Koalition der Willigen -wir erinnern uns, gemeint sind die tapferen Verteidiger von Freiheit und Demokratie- besser zu klappen. Gegner des absurden Kriegs gegen den Terror soviel Tatsachen zu Tage befördern wie sie wollen -es nützt nichts.  Wenn man den Irak und Afghanistan auf Grund unbewiesener Behauptungen oder glatten Lügen  überfallen kann, warum dann nicht auch den Iran?

Was dabei überrascht ist die grenzenlose Dummheit der Öffentlichkeit, die jederzeit bereit ist, jedem Propagandamärchen, das die CIA oder sonst eine PSYOPS-Truppe aus den Fingern saugt rückhaltlos zu glauben. Es spielt offenbar überhaupt keine Rolle, ob irgendetwas davon wahr ist, was über den nächsten potentiellen Gegner behauptet wird. Zwar haben viele durchaus bemerkt, dass wir ja im Falle des Irak übelst belogen worden sind, trotzdem gibt es offenbar keinen Lerneffekt. Kein Wunder, wenn mittlerweile einige glauben, unsere Medien seien längst von Agenten unterwandert und wenn man sich anschaut, was Leute wie Sommer von der Zeit zur US-Außenpolitik schreiben fragt man sich schon, ob das etwas mit seiner Mitgliedschaft bei der Trilateralen Kommission oder seinen Teilnahmen bei den Treffen der Bilderberger zu tun hat. Wenig überraschend ist Die Zeit  z.B. in diesem Artikel -wer den verbrochen hat weiß ich nicht-  ist sich so gut wie sicher, dass der Iran schon eine primitive Atombombe bauen könnte. Heiliger Kaffeesatz -recherchieren die eigentlich noch?

Ganz naiv sollte man doch annehmen, dass sich die Leser nur einmal in den Krieg hetzen lassen. Leider ist das tatsächlich naiv und die Herde wird ein weiteres Mal brav hinterhertrotten -wie jedes Mal. Die USA will den Krieg mit dem Iran und jetzt, da die “grüne Revolution” wohl gescheitert sein dürfte, muss  man wohl damit rechnen, dass die “militärische Lösung” gesucht wird. Um die grüne Revolution ist es ein wenig schade, bot sie doch so lustige Details wie in englischer Sprache beschriftete Transparente, die bei Demonstrationen hoch gehalten wurden, was freilich keinem “Qualitätsjournalisten” irgendwie komisch vor kam. Wir beschriften unsere Transparente ja auch in persisch, wenn wir auf Demos gehen.

Was passiert denn im Moment: Da versucht man ein Land, dass sein vertraglich zugesichertes Recht auf die friedliche Nutzung der Kernernergie wahrzunehmen und baut kerntechnische Anlagen. Interessierte Kreise -in erster Linie die USA- behaupten, der Iran wolle Atombomben bauen. Es gibt keine Beweise für diese Behauptung. Witzigerweise muss auch nicht der Westen beweisen, dass die Behauptung stimmt, sondern der Iran hat bitteschön die Pflicht, die Behauptung zu widerlegen.

Angesichts der Ereignisse stellen sich Fragen. Wo sind wir hier, dass man einfach solche Behauptungen aufstellen kann ohne den geringsten Beweis für die Richtigkeit erbringen zu müssen? Haben wir so etwas wie ein Völkerrecht, dass doch eigentlich geschaffen wurde, kleine  Staaten vor wahllosen Angriffen von Großmächten zu beschützen und wenn ja: gilt das für alle und immer oder nur solange, wie es die Interessen der Großmacht unterstützt?

Fragen lassen müssen sich aber auch all die Journalisten, die tagtäglich die Kriegspropaganda und all die Lügen über Ahmadinedschad brav wiederholen, ob von ihrem Berufsethos und dem Bewustsein, die ach so wichtige vierte Kraft der Demokratie zu sein noch irgendetwas übrig ist. So wie sich viele verhalten hätten sie auch ohne große Probleme für den Stürmer schreiben können.

Zuletzt noch eine Frage: wo ist der zivilisatorische Unterschied zwischen aufgebrachten Muslimen, die sie über Karikaturen von Mohammed ereifern und von uns mit Kopfschütteln bedacht werden und einer kriegslüsternden, geifernden westlichen Öffentlichkeit, die den Iran bombardieren will ?

Selbst wenn der Iran Atombomben baute- wer würde es ihnen verdenken wollen. Schließlich ist der Besitz von Atomwaffen die einzige halbwegs funktionierende Versicherung gegen Überfälle der Westens und jedes kleine Land dürfte bemerkt haben, dass diese Versicherung besser funktioniert als der Schutz, den das Völkerrecht zu bieten in der Lage ist.

01.10.2009 – After Downing Street / ZNet

In dieser Woche werden Vertreter des Iran mit Vertretern der sechs mächtigsten Staaten der Welt in Genf zusammentreten. Das Treffen reiht sich in eine Serie von Ereignissen ein, die den Vorarbeiten für die Irakinvasion 2003 durch die USA immer mehr ähneln.

Während wir uns auf einen gewaltigen Medien-Spin gegen den Iran gefasst machen, sollten wir uns als Friedensaktivisten fünf grundsätzliche Fakten vor Augen halten.

  1. Es gibt absolut keinen Beweis dafür, dass der Iran versucht, Atomwaffen zu bauen.
  2. Die USA haben keine „geheime Nuklearanlage“ im Iran entdeckt.
  3. Die aktuellen Raketentests (Langstreckenraketen) des Iran dienen nur der Verteidigung.
  4. Trotz allem, was wir immer wieder hören: Präsident Mahmoud Ahmadinedschad leugnet den Holocaust nicht (siehe Zitate weiter unten).
  5. Der Iran besitzt Öl, sehr viel Öl.

Am 1. Oktober wird ein hochrangiger iranischer Diplomat mit Vertretern der fünf permanenten Mitglieder des UN-Sicherheitsrates und Deutschlands (USA, Frankreich, Großbritannien, Russland, China plus Deutschland) zusammenkommen. Die Gruppe, mit der er sich trifft, nennt sich G5-plus-1. Es werden die ersten internationalen Gespräche zum iranischen Nuklearprogramm seit mehr als einem Jahr sein.

In diesen Verhandlungen wird der Iran versuchen, eine breite Palette von Themen zur Sprache zu bringen. Die sechs Staaten – zumindest jedoch die USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland – werden Forderungen bezüglich des iranischen Atomprogramms stellen, von denen sie wissen, dass sie abgelehnt werden. Als Nächstes werden die vier mächtigsten westlichen Nationen härtere Sanktionen anstreben (noch härtere als jene drei Pakete, die sie bereits durch den UN-Sicherheitsrat geboxt haben).

Sogar ein militärischer Angriff gegen den Iran – durchgeführt von Israel – wäre möglich. Der amerikanische Vizepräsident Joe Biden hat bereits grünes Licht gegeben.

All dies verstößt gegen internationales Recht.

Versucht der Iran, eine Atombombe zu bauen?

Der Iran verfolgt ein Programm mit dem Ziel, die Kernenergie friedlich zu nutzen. Dazu gehört die Anreicherung von Uran für Atomreaktoren. Natürlich ist angereichertes Uran auch ein essentieller Bestandteil beim Bau einer Atombombe. Doch der Prozess der Anreicherung unterscheidet sich im zweiten Fall so gewaltig, dass es praktisch unmöglich wäre, ihn zu verheimlichen. Schließlich ist der Iran das Land mit den weltweit meisten (internationalen) Inspektionen.

Der Iran war einer der ersten Staaten, der den Atomwaffensperrvertrag der UNO unterzeichnet hat (Non-Proliferation Treaty (NPT). Damit verpflichtete er sich, auf den Bau von Atomwaffen zu verzichten. Im Gegenzug wurde ihm das Recht eingeräumt, Kernenergie zu entwickeln – nicht nur das, er bekam auch ein Anrecht auf Unterstützung durch die Weltgemeinschaft zugesichert.

Es gibt absolut keine Beweise, dass der Iran versucht, Atomwaffen zu entwickeln, null, zero. Weder der Internationalen Atomaufsichtsbehörde (IAEA) in Wien, noch der UNO-Unterorganisation, die die Einhaltung des NPT durch die Unterzeichner-Staaten überwachen soll, liegen Informationen dieser Art vor. Weder die USA, mit ihren 16 verschiedenen Geheimdiensten, noch Israel, mit seinem Mossad, verfügen über derartige Informationen. Auch konterrevolutionäre iranische Organisationen, wie die Mudschaheddin-e-Khalq (MEK), die Überstunden machen, um auf Fakten, Berichte, Material oder auch nur Gerüchte dieser Art zu stoßen, die den Iran belasten könnten, wurden bislang nicht fündig.

Natürlich warnt keine der G5-, G5-Plus-1-, G20 oder der anderen Wir-beherrschen-die-Welt-Gruppenstaaten vor den (schätzungsweise) 200 israelischen Atomwaffen. Von den 10.000 Atomwaffen der USA will ich gar nicht reden.

Stimmt, der Iran besitzt sehr viel Öl. Aber Öl ist eine endliche Ressource. Selbst die enormen Reserven des Iran werden eines Tages zur Neige gehen. Aus diesem Grund entwickelt das Land alternative Energiequellen – wie Wind und Solarenergie – und Kernenergie.

Die USA und andere westliche Großmächte halten nichts davon, dass der Iran seine Kernenergie ausbaut, weil dieser Ausbau die Unabhängigkeit des Iran sichert. Der Iran wird stark bleiben und seinen Einfluss in der Region behalten. Für die ehemaligen Kolonialisten dieser Welt ist das keine akzeptable Vorstellung.

Iran, Kuba, Venezuela, Bolivien, Ecuador, Nordkorea, Simbabwe, der Sudan und viele andere Länder lehnen es ab, Länder „zweiter Klasse“ zu sein. Sie verweigern sich der Autorität des Imperiums.

Sie haben das Joch der kolonialen Unterdrückung abgeschüttelt und einen eigenen, unabhängigen Kurs auf der Weltbühne eingeschlagen. Diese Völker sind wie entlaufene Sklaven, die eigene, moderne Siedlungen gegründet haben, die von der ordentlich verwalteten Neuen Weltordnung als Bedrohung empfunden werden.

Man will sie wieder unter Kontrolle bringen – bevor sich andere versklavte Völker in gefährlicher Weise ein Beispiel an ihnen nehmen.

Es gehört zu den primären Zielen der US-Außenpolitik, zu verhindern, dass diese Länder moderne Technologien entwickeln.

Haben die USA tatsächlich eine „geheime Nuklearanlage“ im Iran entdeckt?

Am 21. September erhielt die Internationale Atomaufsichtsbehörde (IAEA) in Wien einen Brief von der iranischen Regierung, in dem der Bau einer Urananreicherungsanlage angezeigt und beschrieben wurde. In dieser Anlage soll Uran auf 5% (reines) Uran angereichert werden. Eine solche Anreicherung genügt zwar, um Kernenergie zu produzieren, aber für die Herstellung von atomwaffentauglichem Material wäre eine Anreicherung auf 90% nötig. 5% liegt weit darunter. „Weitere, ergänzende Informationen werden rechtzeitig und in angemessener Zeit zugesendet“, heißt es in dem Brief weiter.

Die Statuten des Atomwaffensperrvertrages verlangen von den Unterzeichnern – ob es sich nun um den Iran oder einen anderen Staat handelt -, dass die IAEA innerhalb von 6 Monaten vor Inbetriebnahme einer neuen Urananreicherungsanlage in Kenntnis gesetzt wird. Präsident Ahmadinedschad sagte später auf einer Pressekonferenz, die neue Anlage werde frühestens in 18 Monaten in Betrieb gehen.

Anders gesagt: Der Iran kam seiner Pflicht aus dem Atomwaffensperrvertrag, die IAEA zu informieren, sogar um Einiges zu früh nach.

Am 25. September unterbrachen folgende Staatschef den Gipfel der G20 in Pittsburgh, um eine Pressekonferenz abzuhalten, auf der sie den Iran beschuldigten, an einer geheimen Atomenergieanlage zu bauen: Der Präsident der USA (Obama), der französische Präsident (Sarkozy) und der britische Premierminister (Brown).

Frankreich ist ein Land, das 80% seines Energiebedarfs über die Atomenergie deckt. Sarkozy sprach von detaillierten Geheimdienstinformationen, die, so ergänzte Gordon Brown, „die gesamte internationale Gemeinschaft in Schock und Wut versetzen“ würden. Obama warf dem Iran vor, „die Regeln, an die sich alle Nationen halten müssen, zu brechen… und die Stabilität und Sicherheit in der Region und der Welt zu gefährden“.

Am folgenden Tag erklärte der Iran, er sei bereit, die Anlage der Aufsicht der IAEA zu unterstellen.

Fassen wir zusammen: Der Iran baut eine Atomanlage. Mehr als ein Jahr, bevor diese Anlage anlaufen soll und weit vor dem Zeitpunkt (6 Monate vor Inbetriebnahme) zu dem er dies, gemäß den Vorschriften des UN-Atomwaffensperrvertrages, spätestens hätte melden müssen, informiert er die IAEA über das Projekt. Wenige Tage vor den geplanten 7-Länder-Verhandlungen mit dem Iran (1. Oktober) beschließen die Regierungschefs der USA, Großbritanniens und Frankreichs eine dramatische Pressekonferenz, auf der sie dem Iran vorwerfen, die Regeln gebrochen zu haben.

Am 26. September stand in einem Artikel der Washington Post: „die rasch eskalierende Konfrontation gibt (Obama) neue Gelegenheit, sich auf der Weltbühne stark und erfolgreich zu zeigen. Obamas Widersacher bezeichnen ihn schon längst als naiv, da er bereit sei, sich auf diplomatischer Ebene mit Widersachern der Nation, wie dem Iran, einzulassen. Die Republikaner sagen, sein Beschluss, die Stationierung eines Raketenabwehrschilds für Osteuropa in dieser Form nicht durchzuführen, sei ein Zeichen von Schwäche. Kritiker tadeln ihn, er nehme sich (zuviel) Zeit, um abzuwägen, ob es richtig sei, zusätzliche Truppen nach Afghanistan zu entsenden“.

„Die Verlautbarung sei zudem ein großer Anreiz für die CIA – zu einer Zeit, da die Agentur für ihre Gefangenenverhöre hart in der Kritik steht und vielleicht sogar belangt werden wird“.

Sind die aktuellen iranischen Raketentests offensiv?

Am 26. September begann der Iran mit dem Test mehrerer Raketen – einschließlich der Mittelstreckenraketen Shahab-1 und Shahab-2. Am 28. September testete der Iran Shahab-3 – eine Rakete mit einer größeren Reichweite. Man geht von einer Reichweite von bis zu 1.200 Meilen (circa 1.800km) aus. Das würde genügen, um Israel, die US-Basen im Nahen/Mittleren Osten und Teile Europas zu erreichen.

Damit stellt sich die Frage: Wie sind diese Raketentests zu bewerten? Sind sie ein offensiver oder ein defensiver Schritt?

Generalmajor Mohammad Ali Jafari, der Kommandeur der Islamischen Revolutionsgarden des Iran, wird in der halboffiziellen Fars News Agency mit den Worten zitiert: „Als Folge dieser Fähigkeit erklären jene, die davon gesprochen haben, den Iran anzugreifen, nun, dass sie dazu keine Lust mehr hätten und nicht mehr daran dächten, denn sie haben erkannt, dass ein Angriff auf den Iran ein extrem gefährlicher Akt wäre“. Generalmajor Jafari sieht die Sache defensiv.

Gegen seine Logik ist wenig einzuwenden. Schließlich sind die Drohungen von israelischen Offiziellen gegenüber dem Iran inzwischen leiser geworden. Sie sprechen von einer erhöhten internationalen Besorgnis, seitdem die Tatsache bekannt sei, dass der Iran eine neue Urananreichungsanlage baut.

Die (oben erwähnten) Raketen könnten für einen Angriff benutzt werden. Sie können zur Verteidigung benutzt werden und für einen Gegenschlag. Seit Hunderten von Jahren hat der Iran kein Land mehr angegriffen. Einen Atomkrieg gegen einen Gegner zu führen, der gleichfalls Atomwaffen besitzt, wäre die Abkehr von einer Außenpolitik, die seit 30 Jahren praktiziert wurde und ein Wahnsinn, wie es ihn in der jüngeren Geschichte noch nie gegeben hat.

Leugnet Präsident Ahmadinedschad den Holocaust?

Jedesmal, wenn ich irgendwo lese, Präsident Ahmadinedschad habe den Holocaust geleugnet, versuche ich, das Originalzitat aufzutreiben. Das ist gar nicht so einfach, weil die ursprüngliche Aussage oft nur in Teilen zitiert oder nicht wörtlich wiedergegeben wird.

Diesen Monat hatte ich endlich ein Erfolgserlebnis.

Am 24. September interviewte Steve Inskeep, der Moderator des ‘National Public Radio Morning Edition program’, Präsident Ahmadinedschad in seinem Hotelzimmer in New York. Das Transkript des Interviews finden Sie unter „NPR Interviews Mahmoud Ahmadinejad“ .

Ahmadinedschads Antworten wurden von einem Übersetzer wiedergegeben.
Hier der relevante Abschnitt des Interviews:

Inskeep: In einem früheren Interview mit Ihnen diskutierten wir darüber, dass sie das Gefühl hätten (der Holocaust) würde in ungerechter Weise benutzt, um Israel zu rechtfertigen, also brauchen wir darüber nicht erneut zu reden. Aber vielleicht möchten Sie mir ja beschreiben, was, Ihrer Meinung nach, genau zwischen 1942 und 1945 passiert ist, es würde mich interessieren.

Ahmadinedschad: 1942 bis 1945 – damit ist immer noch der Holocaust gemeint, richtig? Ich habe ein paar Fragen zum Holocaust, und Sie sind ein Angehöriger der Medien, Sie sollten den Menschen sagen, wie diese Fragen lauten und außerdem versuchen, von ihnen Antworten zu erhalten. Die erste Frage lautet, ist der Holocaust ein historisches Ereignis oder nicht? Es ist ein historisches Ereignis. Da dies nun geklärt ist – (kann ich sagen) es gibt eine große Zahl historischer Ereignisse. Also lautet die nächste Frage, warum hat dieses spezielle Ereignis solche Berühmtheit erlangt? Normalerweise erinnern sich normale Menschen und Historiker an historische Ereignisse. Aber warum widmen Politiker diesem speziellen Ereignis so große Aufmerksamkeit? Und warum sind sie in dieser Sache so einseitig? Wirkt sich dieses Ereignis darauf aus, was heute, jetzt gerade, vor Ort geschieht? Wir sagen: Genozid ist das Resultat rassistischer Diskriminierung. Manchmal werfen wir einen Blick in die Geschichte und lernen ihre Lektionen.

Inskeep: Geben Sie zu, dass Millionen von Menschen getötet wurden? Dass vor allem Millionen von Juden während des Zweiten Weltkriegs getötet wurden?

Ahmadinedschad: Haben Sie etwas Geduld mit mir, damit ich meine Aussagen zu Ende führen kann, dann erhalten Sie Ihre Antwort. Ich stelle Fragen, und ich stelle mehrere, ernsthafte Fragen. Und ich wende mich mit diesen Fragen nicht an Sie sondern an ein größeres Publikum – an alle – alle, denen das Schicksal der Menschheit am Herzen liegt, denen es um die Menschen und deren Rechte geht. Es sind ernste Fragen. Wenn wir auf die Geschichte blicken, um zu lernen – um Lektionen daraus abzuleiten -, dann legt uns dieses (Ereignis = Holocaust) nahe, dass wir in der Zukunft nicht mehr dieselben Fehler begehen sollten wie in der Vergangenheit. Ich selbst war vor 60 Jahren noch nicht am Leben. Zufällig lebe ich heute. Ich kann sehen, dass heute ein Genozid vor sich geht, der mit einem Ereignis von vor 60 Jahren gerechtfertigt wird. Die fundamentale Frage, die ich an dieser Stelle erhebe, lautet: Wenn es dieses Ereignis gab, wo fand es statt? Und um eine Art provokative Frage zu stellen, wer führte es aus? Warum soll das palästinensische Volk dafür bezahlen?

 

Hugo Chavez, der Präsident Venezuelas, wies kürzlich darauf hin, dass vor der Eroberung durch die Europäer 90 Millionen Indigene auf dem amerikanischen Kontinent gelebt haben. Heute – wenige hundert Jahre später – sind es nur noch 4 Millionen.

Bis zu 100 Millionen Afrikaner starben durch den Sklavenhandel, der über den Atlantik betrieben wurde.

Ganz sicher kann man auch hier von „Holocausts“ sprechen.

Bei uns versteht man unter dem ‘Holocaust’ die systematische Ermordung von 6 Millionen Juden. Selten wird erwähnt, dass diesem diabolisch effizienten Massentöten außerdem bis zu 5 Millionen politische Gefangene, Gewerkschafter, Kommunisten, Homosexuelle und Roma zum Opfer fielen. Stimmt, es war eines der größten Greuel, die die Erde je gesehen hat. Es fand in Europa statt und wurde von Europäern an Europäern begangen.

Mit den Palästinensern oder dem Iran hatte das Ganze absolut nichts zu tun.

Nachdem der ‘Holocaust’ den Status erhalten hatte, der größte Massenmord in der Geschichte zu sein, warum wurde er benutzt, um eine im Grunde europäische Kolonie auf arabischem Land zu installieren?

Ahmadinedschad bezeichnet den Holocaust nicht als Mythos. Er stellt die Frage, warum der Mythos, der rund um den Holocaust entwickelt wurde, nun als Waffe gegen das palästinensische Volk und jene, die den Kampf des palästinensischen Volkes um Selbstbestimmung unterstützen, benutzt wird.

Der Iran und sein Öl

Der Iran ist sehr reich an Erdöl. Die weltweit größten privaten Ölkonzerne kommen an dieses Öl nicht mehr heran, seit die iranischen Ölquellen nach der Iranischen Revolution 1979 verstaatlicht wurden. Es geht um sehr hohe (potentielle) Profite. Hinzu kommt ein weiterer Aspekt. Wer immer den Fluss des Öles kontrolliert – ob er dieses Öl nun besitzt oder nicht-, kann die Entwicklungen in der globalen Produktion, im globalen Handel und in der Weltpolitik kontrollieren. Die USA sind entschlossen: Sie wollen das einzige Land sein, dem diese Rolle zukommt. Amerika will nicht zulassen, dass sich eine multipolare Welt entwickeln kann.

Die Aufgaben, die der amerikanischen Antikriegsbewegung bevorstehen

Nach einem unglückseligen Jahr der Ebbe gibt die Antikriegsbewegung der USA wieder Lebenszeichen von sich. Im Oktober werden viele – lokale und regionale – Demonstrationen gegen die von den USA geführten Kriegen im Irak und in Afghanistan stattfinden. Viele werden sich auch mit der Ausweitung des Krieges in Pakistan und mit der israelischen Besatzung von Gaza und der Westbank befassen.

Auf einigen dieser Demonstrationen wird sicher auch die Forderung ‘Kein Krieg gegen den Iran!’ erhoben werden. Dennoch lässt der Enthusiasmus bei diesem Thema zu wünschen übrig. All die massiven Attacken in den Medien, Fehlinformationen und Anschuldigungen sind nicht spurlos vorbei gegangen. Auch die Kontroverse um die Präsidentschaftswahlen im Iran und was im Anschluss geschah, spielt eine Rolle. All diese Faktoren zusammen haben die Antikriegsbewegung bis zu einem gewissen Punkt geschwächt – und das, obwohl ein möglicher neuer Krieg immer wahrscheinlicher wird.

Es wird Zeit, ein simples Prinzip, das eigentlich das Fundament unserer Bewegung sein sollte, wieder zu betonen: Jedes Land, das vom US-Imperialismus unterdrückt wird, hat das Recht, sein Schicksal selbst zu bestimmen. Es hat das Recht, seine eigene Regierungsform zu bestimmen, seine eigene Führung und seine Beziehungen zur restlichen Welt. Amerika ist die größte globale Imperialmacht. Wir sollten die Letzten sein, die anderen Ländern vorschreiben, wie sie sich zu verhalten haben.

Es ist gar nicht nötig, mit allem, was die Führung eines unterdrückten Landes von sich gibt, einverstanden zu sein, um laut und entschlossen zu fordern: „Kein Krieg, keine Sanktionen, keine Einmischung in innere Angelegenheiten!“ Hätten wir im 19. Jahrhundert gelebt – als Aktivisten gegen die Sklaverei – wären wir da ruhig dabeigestanden und hätten über die richtige Strategie und umstrittene Äußerungen diskutiert, während Nat Turner und John Brown gehängt werden? Oder hätten wir die Unterdrückten und deren Unterstützer verteidigt? Nach diesem Motto sollten wir uns verhalten, wenn es darum geht, den Iran in Schutz zu nehmen.

Wenn wir im Oktober die Kriege im Irak, in Afghanistan und Pakistan sowie die kontinuierliche Unterdrückung des palästinensischen Volkes verurteilen, sollten wir unsere Stimmen außerdem laut erheben und die klare Forderung stellen: „Kein Krieg, keine Sanktionen, keine Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Iran!“

Quelle: ZNet Deutschland

quelle : http://www.voltairenet.org/de

Im März 2000 räumte die damalige US-Außenministerin Madeleine
Albright ein, die Eisenhower-Regierung habe 1953 einen
»Regimewechsel« in Iran organisiert, und dieses historische Ereignis
erkläre die heutige Feindseligkeit der Iraner gegenüber den
Vereinigten Staaten von Amerika. Anläßlich seiner Rede vor Muslimen
in Kairo gab auch US-Präsident Obama offiziell zu, daß »die USA
mitten im Kalten Krieg beim Sturz einer demokratisch gewählten
iranischen Regierung eine Rolle gespielt haben«. [1]

Zu dieser Zeit wurde Iran von einer Marionetten-Monarchie unter der
Führung Schah Mohammad Reza Pahlavis beherrscht. Er wurde von den
Briten auf den Thron gesetzt, nachdem sie seinen Vater Reza Pahlavi,
den früheren Oberkommandierenden der persischen Kosakenbrigade, wegen
seiner Neutralitätspolitik gegenüber den Nazis zum Rücktritt
gezwungen hatten. Der neueingesetzte Schah mußte sich allerdings mit
dem nationalistischen Premierminister Mohammad Mossadegh
auseinandersetzen, der mit Unterstützung des Ayatollah Abou-al-Qassem
Kachani die Ölquellen nationalisierte. [2] Völlig aufgebracht
überzeugten die Briten die USA davon, daß dem Abweichen Irans ein
Riegel vorgeschoben werden müsse, bevor das Land kommunistisch würde.
Die CIA organisierte die »Operation Ajax«, um Mossadegh mit Hilfe des
Schah zu stürzen und ihn durch General Fazlollah Zahedi zu ersetzen,
den die Briten bis dahin wegen seiner Nazi-freundlichen Haltung
interniert hatten. Zahedi ist verantwortlich für die Errichtung des
grausamsten Terror-Regimes dieser Zeit, während der Schah
gleichzeitig mit seinem Pomp die Klatschspalten der Massenmedien
füllte.

Die »Operation Ajax« wurde von dem Archäologen Donald Wilber, dem
Historiker Kermit Roosevelt (Enkel des Präsidenten Theodore
Roosevelt) und General Norman Schwartzkopf Senior geleitet (dessen
gleichnamiger Sohn später die »Operation Dessert Storm« geleitet
hat). Die »Operation Ajax«ist das Paradebeispiel eines Regiebuches
für Subversion. Die CIA entwickelte ein Szenario, das den Eindruck
eines Volksaufstandes vermittelte, tatsächlich aber eine verdeckte
Aktion der CIA war. Höhepunkt war eine Demonstration mit 8.000 von
der CIA bezahlten Teilnehmern, womit den westlichen Medien
glaubwürdige Bilder geliefert werden sollten. [3]

Wiederholt sich die Geschichte? Washington nahm Abstand von einem
militärischen Eingreifen in Iran und hat Israel ebenfalls davon
abgeraten, eine solche Initiative zu ergreifen. Für einen
»Regimewechsel« bevorzugt die Regierung Obama das Spiel mit
verdeckten Aktionen – weniger gefährlich, aber mit einem schwer
einschätzbaren Ausgang. Nach den iranischen Präsidentschaftswahlen
heizen riesige Demonstrationen in Teherans Straßen die Stimmung an.
Auf der einen Seite die Anhänger Präsident Mahmoud Ahmadinedschads
und des geistlichen Oberhaupts Ali Khamenei und auf der anderen die
Anhänger des unterlegenen Kandidaten Mirhossein Mussawi und des
früheren Präsidenten Akbar Hashemi Rafsandschani. Die Demonstrationen
sind ein Zeichen der tiefen Spaltung der iranischen Gesellschaft
zwischen einem nationalistischen Proletariat und einer Bourgeoisie,
die darüber aufgebracht ist, daß sie nicht an der ökonomischen
Globalisierung teilhaben kann. [4] Mit seinen verdeckten Aktionen
versucht Washington, die Konflikte weiter zu verschärfen, um den
wiedergewählten Präsidenten zu stürzen.

Einmal mehr ist Iran ein Experimentierfeld für innovative subversive
Methoden. Dabei stützt sich die CIA 2009 auf eine neue Waffe: die
Kontrolle der Mobiltelefone. Seit der weltweiten Demokratisierung der
Mobiltelefone haben die anglo-amerikanischen Geheimdienste ihre
Abhörkapazitäten enorm erweitert. Während man sich für das Abhören
von Festnetztelefonen in die jeweiligen Netze einschalten muß und
dafür Agenten vor Ort braucht, können Mobiltelefone aus der
Entfernung über das Echelon-Netzwerk abgehört werden. Allerdings kann
über dieses System nicht die Kommunikation von »Skype«-Mobiltelefonen
abgehört werden, was den Erfolg der Telefonie via »Skype« in
Konfliktregionen erklärt. [5] Deshalb hat sich die Nationale
Sicherheitsagentur (NSA) darum bemüht, die großen Internetprovider
zur Kooperation zu bewegen. Wer mitmachte, erhielt größere
Zuwendungen. [6]

In Ländern wie Irak, Afghanistan und Pakistan überwachen die
anglo-amerikanischen Besatzer die gesamte Mobile und
Festnetz-Telekommunikation. Dabei ist nicht das Ziel, Protokolle
aller Gespräche anzufertigen, sondern »soziale Netzwerke« zu
erfassen. Mit anderen Worten, Telefone sind Überwachungsinstrumente,
um herauszufinden, wer mit wem Kontakt hat. Erstens hoffen die
Dienste, damit Widerstandsnetzwerke aufzuspüren. Zweitens ermöglichen
Telefone es, Ziele zu lokalisieren und sie zu »neutralisieren«.
Deshalb befahlen afghanische Rebellen im Februar 2008 verschiedenen
Mobilfunkanbietern, ihren Betrieb täglich von 5 bis 15 Uhr
einzustellen, damit die Besatzer ihre Standorte nicht ermitteln
können. Die Funkantennen der Anbieter, die sich weigerten, wurden
zerstört. [7]

Anglo-amerikanische und israelische Geheimdienste gingen noch einen
Schritt weiter und entwickelten Methoden der psychologischen
Kriegführung auf der Basis extensiver Nutzung des Mobiltelefons. Im
Juli 2008 – nach dem Austausch von Gefangenen und Gefallenen zwischen
Israel und der Hisbollah – wurden libanesische Mobiltelefone mit
Zehntausenden von computergesteuerten Anrufen überschwemmt: ein
Stimme warnte auf Arabisch vor der Teilnahme an jeglicher
Widerstandsaktivität und verhöhnte die Hisbollah. Der Libanesische
Minister für Telekommunikation, Jibran Bassil [9], reichte daraufhin
bei den Vereinten Nationen eine Beschwerde ein gegen diese eklatante
Verletzung der Souveränität seines Landes. [10] Nach der gleichen
Methode erhielten im Oktober 2008 Zehntausende Libanesen und Syrer
einen automatischen Anruf, mit dem ihnen 10 Millionen Dollar für
Informationen angeboten wurden, die zum Aufenthaltsort und zur
Befreiung israelischer Gefangener führen. Personen, die zur
Kollaboration bereit seien, sollten eine Nummer in Großbritannien
anrufen. [11] Diese Methode wurde jetzt angewendet, um die iranische
Bevölkerung in die Irre zu führen, um Schreckensmeldungen zu
verbreiten und die daraus entstehende Wut zu kanalisieren.

Als erstes wurden während der Nacht der Stimmenauszählung SMS
verschickt, wonach der Wächterrat, der über die Verfassung wacht
(vergleichbar mit einem Verfassungsgericht) Mirhossein Mussawi über
seinen Wahlsieg informiert hätte. Danach erschien die Bekanntgabe des
amtlichen Wahlergebnisses, wonach Mahmud Ahmadinedschad mit 64
Prozent der abgegebenen Stimmen wiedergewählt war – als eine
gigantische Fälschung. Noch drei Tage zuvor schätzten Mussawi und
seine Freunde einen haushohen Sieg Ahmadinedschads als sicher ein und
versuchten das mit Nachteilen im Wahlkampf zu erklären. So schilderte
auch Ex-Präsident Akbar Hashemi Rafsandschani seine Beschwerdegründe
detailliert in einem offenen Brief. Die
US-Meinungsforschungsinstitute im Iran sagten einen
20-Punkte-Vorsprung Ahmadinedschads vor Mussawi voraus. [12] Mussawis
Sieg schien zu keinem Zeitpunkt möglich, auch wenn man annimmt, daß
einige Stimmenfälschungen den Abstand zwischen den beiden Kandidaten
noch verändert hätten.

Als zweites wurden iranische Bürger per Internet zum Chatten bei
Facebook oder Twitter Feeds ausgewählt oder angeworben. Sie erhielten
Informationen – wahre oder erfundene (immer per SMS) über die
Entwicklung der politischen Krise und die andauenden Demonstrationen.
Diese anonymen Meldungen verbreiteten Nachrichten über Schußwechsel
und zahlreiche Todesfälle, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht
bestätigt waren. Wegen einer unglücklichen Datumsüberschneidung wurde
vermutet, daß Twitter seinen Service eine Nacht für Wartungsarbeiten
am System unterbrechen müßte. Die US-Regierung griff ein mit ihrer
Forderung nach Verschiebung der Wartungsarbeiten. [13] Nach Berichten
der New York Times trugen diese Vorgänge dazu bei, in der Bevölkerung
Aufsässigkeit und Trotz zu verbreiten. [14]

 Gleichzeitig mobilisiert die CIA mit neuen Methoden anti-iranische
Militante in den USA und Großbritannien, um das Chaos anzuheizen.
Eine »praktische Anleitung« für die Revolution in Iran wurde an sie
verteilt, die eine Vielzahl von Empfehlungen enthält, einschließlich
der Anleitung, wie man Twitter-Accounts der Teheraner Zeitzone
anpassen kann. »Set Twitter accounts feeds to Tehran time zone;
centralize messages on the following Twitter accounts @stopAhmadi,
#iranelection and #gr88«. Offizielle Webseiten des iranischen Staates
sollten nicht angegriffen werden: »Überlassen Sie das dem
US-Militär!«

Wendet man diese Empfehlungen an, dann ist es unmöglich, eine
Twitter-Nachricht zu identifizieren. Es ist unmöglich herauszufinden,
ob sie von einem Zeugen der Demonstrationen in Teheran oder von
CIA-Agenten in Langley [CIA-Zentrale in Washington D.C. – d. Übers.]
gesendet wurde, und es ist unmöglich, zwischen richtigen und falschen
Meldungen zu unterscheiden. Das Ziel ist, immer mehr Verwirrung zu
schaffen und die Iraner dazu aufzustacheln, sich gegenseitig zu
bekämpfen.

Acht von zehn Iraner/innen sehen in Mahmud Ahmadinedschad den legitimen Präsidenten ihres Landes. 83% betrachten die Wahlen als frei und fair und halten das Wahlergebnis für korrekt. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie des remommierten Washingtoner Meinungsforschungsinstituts WorldPublicOpinion.org: Iranian Public on Current Issues (Sept. 2009).
  Die Zahl derer, die mit dem Wahlprozess zufrieden sind, hat sich von 62% im Februar 2008 auf 81% erhöht. 75% wandten sich allerdings gleichzeitig gegen die Einmischung des Wächterrates.
Die überwiegende Mehrheit vertraut auch den staatlichen Institutionen, wobei der Präsident das stärkste Vertrauen genießt (64% viel, 21% einiges Vertrauen).
Eine Mehrheit der Iraner ist zudem der Ansicht, dass der Iran in den letzten vier Jahren seine Fähigkeit, sich ausländischem Druck zu widersetzen, verbessert hat und viele sehen auch eine Verbesserung in Bezug auf bürgerliche Freiheiten in diesem Zeitraum. 71% sind mittlerweile der Ansicht, dass man seine Meinung im Land einigermaßen frei äußern darf.

Die Studie läßt den Wahlsieg Ahmadinedschads sehr plausibel erscheinen und bestätigt die Umfragen von „Terror Free Tomorrow“ vor den Wahlen.
Sie macht zudem deutlich, dass die Protestbewegung gegen die Wahlen nur einen kleinen Teil der Bevölkerung repäsentiert. Auch wenn man die Ergebnisse solcher repräsentativen Umfragen nicht überstrapazieren darf, so scheint auch ein erheblicher Teil der Wähler der oppositionellen Kandidaten das Wahlergebnis als korrekt anzusehen und zu akzeptieren.

Die Befragten sahen jedoch nicht nur alles rosig: Die wirtschaftliche Lage hat sich aus Sicht der meisten verschlechtert dafür die soziale Ungleichheit zugenommen.

Da die Studie im Rahmen des Programs on International Policy Attitudes (PIPA) der University of Maryland durchgeführt wurde, stand das Verhältnis der Befragten zur USA im Vordergrund. Die meisten befürworten demnach zwar engere diplomatische Beziehungen zu und offene Gespräche ohne Vorbedingungen mit den den USA, trauen ihrem Präsidenten, Barack Obama, aber nicht übern Weg: 14% haben nicht viel und 57% überhaupt kein Vertrauen in den Hoffnungsträger des Westens. Immerhin steht er besser da als sein Vorgänger: George W. Bush trauten nur 6%.
Insgesamt ist der Anteil derer, die eine gute Meinung von der US-Regierung haben, gestiegen, von 5% 2006 auf 17%. Nach wie vor sind jedoch vier von fünf überzeugt, dass die Politik der USA darauf abzielt, die islamische Welt zu spalten und zu schwächen, die Öl-Ressourcen im Mittleren Osten zu kontrollieren und den muslimischen Gesellschaften die US-Kultur überzustülpen.

Viele dürften sich noch daran erinnern, welche große Rolle vor und nach den Wahlen die neuen Internet-Medien Twitter, Facebook, YouTube etc. spielten, als selbst die großen Mainstreammedien „twitterten“ und ihre Informationen aus diesen ach so flinken Quellen bezogen.
August J. Pollak hat auf „Some Guy With a Website“ einen netten Cartoon, der erklären könnte, wie es zur grandiosen Fehleinschätzung der Wahlen und der Protestbewegung hierzulande gekommen sein könnte.

Quelle

Der zionistische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wiederholte vor der UN-Vollversammlung nochmals seine haltlosen Behauptungen über das iranische Atomprogramm und versuchte die Rede von Präsident Ahmadineddschad in New York in den Schatten nebensächlicher Dinge zu stellen. Präsident Ahmadinedschad hatte in seiner Rede am Mittwoch, 23. September die Entwicklungen im Nahen Osten und besonders in Palästina als ein Hauptthema hervorgehoben. Er bezeichnete die Aggressionen, die Besatzung und den Völkermord an den Palästinensern durch die israelischen Okkupanten als Ursache für Leid und Unsicherheit auf der Welt und in der Region und kritisierte demzufolge die Politik der Großmächte; aus diesem Grunde, betonte er, sei auch eine grundsätzliche Reform auf der Welt erforderlich.
Der zionistische Ministerpräsident bezeichnete die Rede von Präsident Ahmadienddschad als antisemitisch und lobte jene Länder, deren Vertreter als Unterwürfige Geste den Saal verlassen haben, als Ahmadinedschad sprach. Gleichzeitig kritisiert er scharf die Vertreter, die der Rede von Präsident Ahmadinedjad zugehört hatten.
Netanjahu zeigte sich zornig über die Ansprache von Präsident Ahmadinedjad; er übte auch heftige Kritik an die UNO, die Israel wegen des Gazakrieges zum Kriegsverbrecher erklärt hatten.
Zeitgleich mit diesen Anschuldigungen Netanjahus wiederholten der englische Ministerpräsident Gordon Brown und der französische Präsident Sarkozy bei der Sitzung des Weltsicherheitsrates, bei der es um die nukleare Entwaffnung ging, die haltlosen Anschuldigungen gegen Iran.
Die Vertretung Irans in der UNO betonte in einer Erklärung am Donnerstag die Friedfertigkeit des iranischen Atomprogramms. Die Anschuldigungen Frankreichs und Englands gegen Iran nannte er erfolglose Anstrengungen, um zu vertuschen, dass die Verpflichtungen hinsichtlich einer atomaren Abrüstung nicht eingehalten wurden. England und Frankreich verfügen beide über Atomwaffen. Sie haben sich aber beide nicht an die Vereinbarungen vom Jahr 2000 bei der Reform des NPT Abkommens gehalten; diese besagen, dass keine Neuentwicklungen für Atomwaffen getätigt werden sollen. Frankreich und England arbeiten weiter an neuen Atomwaffen.
Anstatt nun ihre eigenen Verpflichtungen wahrzunehmen und sich nach den Regeln des NPT zu verhalten, gehen sie politisch gegen den Iran vor und versuchen durch den Psychokrieg das zionistische Regime in Schutz zu nehmen, dazu wird der Iranhass geschürt und die Strategie des Kalten Krieges gegen den Iran eingesetzt.
Natürlich sind die Behauptungen von einem Regime, das mit der Unterstützung der USA, Frankreichs und Englands zum Alleininhaber von Atomwaffen im Nahen Osten geworden ist, von Grund auf wertlos und ohne politisches Gewicht. Die Standpunkte Netanjahus und die Erklärung des Sicherheitsrates über das friedliche Atomprogramm Irans sind zwei Seiten einer Münze, sie zeigen mehr den je deren Passivität gegenüber Tatsachen, die vom iranischen Präsidenten bei der Vollversammlung der Vereinten Nationen vorgetragen wurden.

Es schmerzt sehr mitzuerleben, wie eine auf Krieg ausgerichtete Hasspresse manche Politiker vor sich hertreibt, um den Iran zu bombardieren. Aber wenn es denn eines Tages geschieht, werden jene Hassprediger auf Seiten der Politik und Medien jegliche Verantwortung von sich weisen!

Gestern hat die Islamische Republik Iran ganz regulär den Bau einer neuen Urananreicherungsanlage fern der bisherigen Anlage bei der IAEO formgerecht und fristgerecht angekündigt. Die Anlage wird frühestens in 18 Monaten Uran anreichern können, so dass sämtliche Vereinbarungen der Ankündigung einer solchen Anlage eingehalten wurden. Aber was macht die westliche Krieghetze daraus (der Begriff “westliche Hofberichterstattung“ wäre angesichts dieser Blutrünstigkeit eine Schmeichelei).

Es wird behauptet, der Iran hätte eine bisher geheim gehaltene Anlage “zugegeben“. Aber die Statuten der IAEO sehen bestimmte Fristen vor der atomaren Nutzung einer Anlage vor, die einzuhalten sind bei der Ankündigung. Und die hat er Iran eingehalten! Warum wird der Iran dann von heute auf morgen “noch gefährlicher“, wenn jene Anlage noch im Aufbau ist? Und ist es angesichts der tagtäglichen unwidersprochenen Bombendrohungen aus der westlichen Welt gegen die bestehende Anlage nicht sinnvoll aus Sicht einer jeden vernünftigen Staatsführung, eine zweite Anlage aufzubauen?

Es wird behauptet, der Iran wollte jene Anlage eigentlich geheim halten, aber weil die Terrororganisation “Volksmudschaheddin“, die im Westen Schutz genießt, da ihr Terror sich “nur“ gegen den Iran richtet, angeblich westliche Geheimdienste informiert habe, und die jene Erkenntnisse schon bald herausgegeben hätten, wäre der Iran dem zuvor gekommen! Ja wirklich, so steht es in der westlichen Presse! Vor dem weiterlesen bitten wir den Leser höflichst, sich selbst zu vergewissern, ob es so in den Blättern der Volksverdummung steht oder nicht! Denn offenbar ist den Schreibern jener Zeilen entgangen, was das bedeuten würde! Offenbar können jene Art von verblendeten, eingebetteten Kriegsjournalisten nicht einmal eins und eins zusammenzählen!

Daher hier noch einmal im Einzelnen die Behauptungen: Sie behaupten, dass die von ihnen geschützten Terroristen so viele Spione im Iran hätten, dass sie die Information herausgeschmuggelt haben über jene angeblich so geheime Anlage, die im Aufbau ist. Und sie behaupten, dass westliche Geheimdienste jene Information schon bald (aber eben erst bald) veröffentlichen wollten, um Iran zu diskreditieren und daher der Iran dem zuvor gekommen ist. Aber woher wusste denn der Iran, was westliche Geheimdienste vor haben, so dass er dem zuvor kommen konnte? Wollen hier die Menschen-Bombardier-Fetischisten tatsächlich behaupten, dass der Iran alle westlichen Geheimdienste derart geschickt infiltriert hat, dass sie deren Absichten und Erkenntnisse studieren und dem zuvor kommen konnte? Nein, darum aber geht es nicht: Es geht um den “Endsieg“, eine Ideologie, welche die Verantwortlichen der Westlichen Welt sich offenbar auf die Fahnen geschrieben haben.

Wie aber sahen denn die “Informationen“ der westlichen Geheimdienste in den letzten acht Jahren aus? Sie haben behauptet, dass USAma aus den Höhlen von Afghanistan heraus drei hohe Gebäude mit zwei Flugzeugen zum Einsturz gebracht hat, sind aber nicht in der Lage ihn zu finden, während der Gesuchte regelmäßig YouTube füttert, inzwischen allerdings ohne bewegte Bilder, weil die Belichtung in den Höhlen so schlecht ist. Sie haben behauptet, dass Saddam über viele Massenvernichtungswaffen verfüge, konnten aber nicht ahnen, dass jener Verbrecher alle jene Waffen, die man ihm vorher geliefert hatte, bereits vernichtet hat. Sie haben vor sechs Jahren behauptet, der Iran hätte in spätesten drei Jahren die Atomwaffe. Sie haben vor fünf Jahren behauptet, der Iran hätte spätestens in einem Jahr die Atomwaffe. Sie haben vor vier Jahren behauptet, der Iran könnte innerhalb von 24 Monaten die Atomwaffe zünden. Vor drei Jahren sollte es dann wiederum nur zwei Jahre dauern. Vor zwei Jahren stand es unmittelbar bevor und vor einem Jahr wurde darauf verwiesen, dass der Iran sein Atomprogramm vor etlichen Jahren eingestellt hätte. Jetzt heißt es wieder, dass der Iran in einiger Zeit (man legt sich nicht mehr fest) die Atomwaffe besitzen könnte. Der Iran hingegen hat die ganze Zeit behauptet, dass er keine Atomwaffen anstrebt, weil diese mit dem Islam nicht vereinbar sind. Während dieses ganzen Medienspektakels hat Israel nicht nur sein Atomwaffenarsenal fleißig weiter “geheim“ gehalten, sondern faktisch die Auflösung von Palästina eingeleitet, mit der gleichen Planung, wie sie Indianer einstmals in den USA erlebt haben, mit allerdings dem Unterschied, dass Nichtjuden niemals gleichberechtigte Bürger in Israel werden können!

So weit die Analyse mit der Fragestellung zum Verhalten der Westlichen Welt. Politiker und Kriegstreiber unter den Medien können es nicht weiter ertragen, dass ein Präsident jeden Tag beliebter in der ganzen Welt wird und nach Gerechtigkeit verlangt! Jene Journalisten haben uns aufgezeigt, wie der israelische Ministerpräsident vor der UN-Vollversammlung die Anwesenden gescholten hat, dass sie sitzen geblieben sind, als der iranische Präsident sprach, um dann auf den Holocaust zu verweisen. Aber warum haben uns die Medien zuvor die Bilder vom vollen Saal so extrem fanatisch vorenthalten und nur die wenigen freien Sitze der Europäer gezeigt, wenn doch so viele der Rede gelauscht haben, dass sie dann gescholten werden mussten, gescholten von einem Ministerpräsidenten, dessen Außenminister ganz offen damit droht 20% der einen Bevölkerung zu deportieren und der gegen sämtliche UN-Beschlüsse ungehindert fremden Boden besiedeln lässt!

Die Fragestellung könnte aber auch an den Iran gerichtet werden. Warum hat der Iran jene Ankündigung ausgerechnet dann veröffentlicht, als die so genannte G20 (eine Gruppe Staaten, die sich selbst in den Medien als Weltregierung ausrufen lässt, ohne dass sie irgendjemand dazu legitimiert hätte) tagte? Warum hat sie nicht noch eine Woche gewartet, bis die ersten Gespräche Anfang Oktober abgeschlossen wären. Jene Anlage hätte man dann immer noch fristgerecht ankündigen können, falls es dann überhaupt noch nötig gewesen wäre, jene Anlage weiter zu bauen. Was also bewegt die Islamische Republik Iran bzw. seinen Präsidenten dazu, gerade jetzt mit jener Ankündigung in die Öffentlichkeit zu treten? So sehr die Leistung des iranischen Geheimdienstes nicht zu unterschätzen ist, so sehr dürfte ein “Zuvorkommen“ gegenüber westlichen Enthüllungen die Absurdeste aller Erklärungen sein. Denn schließlich können westliche Geheimdienste auch völlig ohne Belege irgendetwas behaupten, und das tun sie auch. Und wie soll man etwas Unbeweisbarem “zuvorkommen“?

Es ist eher anzunehmen, dass ein gewisses Umdenken im gesamten System der Islamischen Republik Iran Grund für dieses Verhalten ist. Galt bisher die USA als engster Verbündeter Israels und damit zumindest die Politik der USA als Feind, zu dem man nicht einmal diplomatische Beziehungen pflegt, hat Europa unter Merkel es mehr und mehr geschafft, den USA diesen Rang streitig zu machen. Hatte der Iran in den letzten Jahren zumindest noch eine gewisse Hoffnung auf eine sachlichere, logischere und vernünftigere Haltung Deutschlands, ist jene Hoffnung inzwischen offenbar vollends geschwunden. Darauf deuten auch die Äußerungen des iranischen Präsidenten hin, dass sie stolz darauf sind, wenn sich die Feinde (insbesondere Deutschland) ärgern! Hatte man Anfangs noch zumindest ein gewisses Verständnis für die historische Rolle Deutschlands gezeigt, steht Deutschland immer mehr im Fokus der verbalen Angriffe aus dem Iran. Das ist vor allem deshalb so verheerend, weil die exportorientierte Wirtschaft Deutschlands miterleben muss, wie französische Ölunternehmen genau so erfolgreich im Iran mitmischen, wie chinesische, indische und sogar US-Amerikanische über Drittländer. Nur Deutschlands Unternehmen wird der Zugang zum Iran als Schlüsselland der gesamten Region, und damit auch zu vielen weiteren Ländern verwehrt. Hauptverantwortliche dafür ist das Merkel-System. Insofern ist der Zeitpunkt der Veröffentlichung jener Atomanlagenankündigung auch ganz anders zu deuten: Sie erfolgte unmittelbar vor den Wahlen zum Bundestag!

Die westliche Welt hat es bis heute nicht geschafft, die Politik und Diplomatie der Islamischen Republik Iran auch nur in Ansätzen zu verstehen. Zunächst geht man von sich selbst aus und denkt in Kategorien wie Machtstreben, Wachstumszwang, Kolonialismus und Neokolonialismus, Imperialismus, Herrenmenschendenken usw.. Die Hauptvorstellung dahinter ist, dass jeder Menschen und jedes System seinen “Preis“ hat. Das ist eine der Grundvoraussetzungen für das Funktionieren des Kapitalismus! Alles wird verdinglicht, Dinge werden vergöttert und gekauft. Entweder ist etwas (oder jemand) durch hinreichend Kapital käuflich, oder aber durch die Androhung seine Dinglichkeit (sprich sein Leben) zu vernichten. Etwas anderes hat er ja nach Vorstellung des Kapitalismus nicht zu verteidigen. Das genau war auch die Methode derjenigen, die in Mekka die Anhänger des Monotheismus, welche den Götzenanbetern “gefährlich“ wurden, zu kaufen bzw. zu vernichten versucht haben. Aber sie sind gescheitert! Denn der wirklich freie Mensch ist nicht käuflich, weder mit Geld noch mit Drohungen! Da es in einer materialistisch orientierten Gesellschaft immer weniger wirklich freie Menschen gibt, ist auch der vernünftige Umgang mit ihnen nicht mehr bekannt.

Da man zudem im Iran einige “käufliche“ Gegenstücke zu der eigenen Käuflichkeit gefunden hat, dachte man stets, dass der Iran so zu handhaben ist, wie eben alle Länder der Erde. Aber es funktioniert nicht. Man bietet dem Iran Geld an, aber der Iran will es nicht. Man droht dem Iran an, es zu vernichten, und der Iran lädt die Feinde ein, loszulegen! Wirklich “freie“ Menschen sind jedem System der materiellen Welt überlegen und unbesiegbar, selbst wenn man Atomwaffen über ihnen abwirft! Wirklich freue Menschen verbeugen sich eben nur vor Gott und vor keinem Menschen.

Jahrelang haben die maßgeblichen Verantwortlichen in der Islamischen Republik Iran die Vorstellung gehabt, dass es zumindest einige vernunftbegabte Menschen in westlichen Führungsriegen gibt, die – selbst wenn sie materialistisch orientiert sind – zumindest zum materiellen Wohl ihrer eigenen Völker eine auf Vernunft basierende Politik gegenüber dem Iran betreiben würden. Darin haben sie sich getäuscht, das kann man einigen iranischen Ministern sicherlich vorwerfen. Umso “schmerzlicher“ fällt jetzt die Kehrtwende aus. Und jeder Tag, an dem die Westliche Welt – allen voran Deutschland – zum Schaden der eigenen Bevölkerungen diese auf Unterdrückung und Besatzung basierende Politik betreibt bzw. unterstützt wird auch der Schaden für den Weltfrieden größer.

Außenminister Steinmeier hat die letzten Tage gemäß Medienangaben gesagt, dass Ahmadinedschad eine Schande für das iranische Volk sei. Er sollte aufpassen, dass nicht eines Tages Bundeskanzlerin Merkel als Schande für Deutschland in die Geschichtsbücher eingehen wird, die deutsche Soldaten erstmals nach dem zweiten Weltkrieg in einen offenen Krieg geführt hat. Und es sieht so aus, als wenn ihm die Aufgabe zufällt, genau jene Kanzlerin wiederum zu ermöglichen.

Sollte ein auch nur halbwegs freies Deutschland ernsthaftes Interesse an einer atomwaffenfreien Welt haben, sollte Deutschland zunächst sämtliche Atomwaffen vom eigenen Grund und Boden verbannen, denn militärisch machen sie keinen Sinn! Aber es ist erheblich leichter ein anderes Land zu beschimpfen, das noch keine Atomwaffen hat, als seine eine irrsinnige Politik zu korrigieren.

Iran schlägt Amerika einen Uran-Deal vor.

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat gestern den Vereinigten Staaten ein lukratives Geschäft vorgeschlagen.

“Ich denke, dass es um ein gutes Angebot geht. Das wäre kein schlechter Ausgangspunkt für die Aufnahme der Zusammenarbeit und von Verhandlungen”

Das Uran soll nicht zum Bau von Atombomben dienen und somit Menschen töten sondern im Gegenteil ihnen helfen, denn es soll zum Beispiel für die Bekämpfung von Krebs eingesetzt werden, wobei diese Art der Bestrahlung auch nicht unbedenklich für den Erkrankten ist und Mediziner vor dieser Art der Therapie warnen.

Das Uran, dass der Iran für medizinische Zwecke benötigt, braucht nur zu zwanzig Prozent angereichert zu sein. Der Präsident sagte, dass man es nicht für Atomwaffen verwenden kann.

Quelle: http://de.rian.ru/science/20090924/123245120.html

Vollständiger Wortlaut der Rede des iranischen Präsidenten vor der 64. UN-Generalversammlung am 23.9.2009.

Im Namen Gottes des Allbarmherzigen, des Gütigen!
Preis und Dank sei Allah, dem Herrn der Welten und Segen und Gruß seinem Propheten Mohammad und den Reinen aus seinem Hause! Gott möge den Imam der Zeit bald erscheinen und uns zu seinen besten Helfern werden lassen!

Herr Vorsitzender! Verehrte Kollegen!
Sehr geehrte Damen und Herren!

Gott dem Allmächtigen gelte mein Dank, dass er mir die Gelegenheit gewährte, mich erneut bei dieser wichtigen internationalen Versammlung einzufinden. In den vergangenen vier Jahren haben ich zu Ihnen von den Hauptproblemen, denen sich die Welt gegenübersieht, deren aktuellen tief verankerten Ursachen und Beständigkeit und der Notwendigkeit, dass die Machtinhaber ihr Denken und Handeln einer Revision unterziehen, gesprochen, ebenso wie davon, dass neue Instrumentarien erforderlich sind.
(Es war die Rede) von zwei gegenläufigen Bewegungen, von der die eine mehr Wert auf materielle Interessen legt als auf andere Menschen und durch Verstärkung von Ungleichheit und Unrecht, Armut und Entbehrung, Erniedrigung der Menschen, Angriff, Besatzung und List, nach der Herrschaft über die Welt und danach strebt, ihren Willen den Nationen aufzuzwingen und dadurch der Weltbevölkerung Hoffnungslosigkeit bereitet und ihr eine düstere Zukunft vor Augen hält. Die andere Bewegung ist unterdessen im Glauben an den Einen Gott und in Befolgung der Lehren der göttlichen Propheten, unter Beachtung der Würde der Menschen und in Liebe zu ihnen, um die Herstellung einer Welt bemüht, in der Sicherheit, Freiheit, Wohlstand und ein beständiger Friede aufgrund von Gerechtigkeit und Spiritualität für alle herrschen.
Diese (zweite) Bewegung achtet alle Menschen, alle Nationen und alle wertvollen einheimischen, nationalen und menschlichen Kulturen. Sie lehnt die Benachteiligung auf der Welt ab und fordert die Gleichstellung aller vor einem gerechten Gesetz und hinsichtlich Nutzung der Möglichkeiten und der Gelegenheit zum Wissenserwerb, sowie die Vervollkommnung des Menschen und den Fortschritt und verspricht eine Hoffnung spendende Zukunft.
Auch habe ich davon gesprochen, dass die Einstellung zur Welt und zum Menschen eines elementaren Umdenkens bedarf und neue gerechte und menschliche Regelwerke zur Erreichung einer klaren Zukunft notwendig sind.

Liebe Freunde und Kollegen!
In Fortsetzung dazu möchte ich heute einige Punkte hinsichtlich der Ausmaße der Wandlungen und Änderungen, die hervorgerufen werden müssen, anführen, und zwar:

Punkt 1:

Es ist vollkommen klar, dass die jetzige auf der Welt herrschende Lage nicht mehr fortgesetzt werden kann. Die von Einseitigkeit geprägten und unliebsamen aktuellen Bedingungen verstoßen gegen die wahre Seelennatur des Menschen und stehen im Widerspruch zu dem Ziel der Erschaffung von Welt und Mensch. Durch Schaffung von anscheinendem Vermögensbesitz, der nur auf dem Papier steht, lassen sich nicht mehr Billionen nicht-existenten Reichtums in die Weltwirtschaft pumpen und durch schwere Budgetdefizite die Inflation und wirtschaftlichen und sozialen Probleme auf andere abwälzen oder die Reichtümer anderer in die Wirtschaft einiger besonderer Staaten transferieren!
Die Maschinerie der ungehemmten kapitalistischen Wirtschaft mit ihren ungerechten Strukturen steht am Ende des Weges. Sie funktioniert nicht mehr und die einseitige Kalkulation lässt sich nicht mehr beibehalten. Die Ära, in der das gefühlslose kapitalistische Denken und der Geschmack und das Interesse einer bestimmten Gruppe der Weltgemeinschaft aufgezwungen wurden, und die Ära der Ausdehnung der Welthegemonie im Namen der Globalisierung sowie die Epoche der Aufstellung von Imperien ist abgelaufen. Die Zeit der Erniedrigung der Nationen und Anwendung von Strategien der Doppelmoral und des Anlegens von mehrfachen Maßstäben ist vorbei.
Es ist hässlich und nicht legitimiert, dass die Erreichung der Ergebnisse, die sich einige Regierungen wünschen, der einzige Maßstab dafür ist, ob es eine Freiheit und Demokratie gibt oder nicht und dass unter dem Deckmantel der Freiheit die scheußlichsten Methoden des Betruges und der Einschüchterung als demokratisch hingestellt werden und naturgemäße Diktatoren als Demokraten gelten! Die Zeit ist vorbei, dass einige eigenmächtig definieren, was Demokratie und Freiheit zu bedeuten hat, sich selber als deren Maßstab vorstellen, während sie die ersten sind, die sie verletzen, und gleichzeitig die Rolle des Richters und des Urteilsvollstreckers spielen und gegen Staaten vorgehen, die sich auf eine echte Volksregierung stützen. Die Verbreitung der Freiheiten und das Erwachen der Völker auf der Welt lassen solche sträflichen Sitten nicht mehr zu und deshalb wartet die Mehrheit der Völker, darunter auch die Bevölkerung der USA, auf weitgehende, tiefe und wahre Veränderungen und hat Losungen über einen Wandel begrüßt und begrüßt sie weiter. Wer glaubt denn daran, dass die Menschen verachtenden Strategien gegenüber Palästina fortgesetzt werden können, und dass eine Nation, im Widerspruch zu allen menschlichen Maßstäben mit Waffengewalt und Täuschungspropaganda nach mehr als 60 Jahren weiter aus ihrer Heimat vertrieben, weiter mit unmenschlichen Methoden und mit Raketen und sogar verbotenen Waffen angegriffen werden kann und ihr dafür auch noch das Recht auf legale Verteidigung abgesprochen wird, und – was noch seltsamer ist, dass die Angreifer und Besatzer vor der verwunderten Weltbevölkerung als Freunde des Friedens und als im Recht, und die unterdrückte Bevölkerung als Terrorist bezeichnet werden können?
Wie ist es möglich, dass die Verbrechen einiger Besatzer, die sie an wehrlosen Kindern und Frauen begehen und die Zerstörung von Häusern, Anbauflächen, Schulen und Krankenhäusern bedingungslose und vollständige Unterstützung einiger Regierungen erfahren, und die entrechteten Männer und Frauen wegen dem „Vergehen“ ihr Haus und ihre Heimat verteidigt zu haben, den schwersten Blockaden und Sanktionen in Bezug auf Nahrung, Wasser- und Arzneimittelversorgung ausgesetzt sind und eine Generationsausrottung an ihnen verübt wird? Wie ist es möglich, dass sogar der Wiederaufbau ihrer Anlagen, welche während des barbarischen 22-tägigen Angriffes der Zionisten zerstört wurden, auch noch kurz vor Einbruch des Winters weiter verhindert wird, während gleichzeitig die Aggressoren und ihre Unterstützer Parolen über die Verteidigung der Menschenrechte ausrufen und unter diesem Vorwand die anderen unter Druck setzen?!
Es ist nicht hinzunehmen, dass eine absolute Minderheit mit Hilfe eines raffinierten internationalen Netzwerkes und unmenschlicher Pläne über die Wirtschaft, Politik und Kultur wichtiger Teile der Welt herrscht, eine moderne Sklaverei beginnt und das gesamte Ansehen der Völker, selbst der europäischen Nationen und der US-Bevölkerung für ihre rassistischen Interessen opfert. Es kann nicht akzeptiert werden, dass einige sich aus einer Entfernung von mehreren tausend Kilometern, im Nahen Osten militärisch einmischen und Mord, Krieg, Terror, Drohung und Übergriffe mitbringen, aber die Sensibilität der Völker in der Region hinsichtlich ihres Schicksals und der nationalen Sicherheit und ihr Protestruf hinsichtlich der Ungerechtigkeiten und der Angriffe und die Unterstützung für ihre Landsleute und ihre unterdrückten Glaubensbrüder als Anfeindung des Friedens und als Einmischung in die Angelegenheiten anderer betrachtet werden! Schauen Sie sich die Lage im Irak und Afghanistan an! Es geht nicht an, dass ein Land unter Heranziehung von Slogans über Terror- und Drogenbekämpfung militärisch beherrscht wird, während gleichzeitig die Drogenproduktion und das Ausmaß des Terrorismus um ein Vielfaches zunimmt und tausende Unschuldige unter der Bevölkerung getötet, verletzt oder obdachlos sowie infrastrukturelle Anlagen zerstört werden und die Sicherheit der Region in Gefahr gerät, die eigentlichen Urheber dieser ständigen Tragödien aber die anderen brandmarken. Es geht nicht, dass jemand Sprüche von Menschenliebe und Zusammenarbeit mit anderen Völkern von sich gibt, und gleichzeitig seine militärischen Stützpunkte in den verschiedenen Teilen der Welt, darunter in Lateinamerika ausbaut. Dies kann nicht so weiter gehen. Die expansionistischen und Menschen verachtenden Strategien lassen sich nicht mehr vorantreiben und das auch noch mit Militarismus. Die Philosophie der Gewalt und der Bedrohung hat noch viel schlimmere Folgen gehabt und massiv die bereits vorhandenen Probleme vermehrt.
Es ist inakzeptabel, dass die Militärausgaben einiger Regierungen das Mehrfache von den Militärausgaben aller restlichen Staaten auf der Welt betragen, und dass diese Regierungen jährlich im Werte von zig Milliarden Dollar Waffenexporte tätigen, sich chemische, biologische und nukleare Waffenarsenale anlegen, in verschiedenen Teilen der Welt Stützpunkte und Militärkräfte besitzen und zugleich andere des Militarismus bezichtigen und durch Missbrauch der internationalen Möglichkeiten und mit erlogenen Parolen von der Bekämpfung der zunehmenden Aufrüstung, andere Nationen am wissenschaftlichen Fortschritt hindern.
Es ist inakzeptabel, dass die UNO und der Sicherheitsrat, welcher alle Nationen und Regierungen vertreten und in dem Entscheidungen aufgrund der volksfreundlichsten und demokratischsten Methoden getroffen werden müssten, von einigen Staaten beherrscht werden und im Dienste deren Interessen und Wünsche stehen. Grundsätzlich ist in einer Welt, in der Denken, Kultur und die öffentliche Meinung bestimmen, die Beibehaltung dieser Situation ein Ding der Unmöglichkeit und der grundsätzliche Wandel ist eine Notwendigkeit, die nicht zu umgehen ist. Wir fordern die Herstellung einer neuen Ordnung auf der Welt!

Punkt 2:

Ein Wandel muss sowohl im theoretischen Bereich als auch in der Praxis in den Strukturen und der Methodik stattfinden, und zwar ein grundlegender Wandel. Basierend auf jenen geistigen Grundlagen und Instrumentarien, die selber Hauptursache aller Probleme der Menschheit sind, wird keine neue Situation und keine wünschenswerte Welt erreichbar sein. Das liberalistische Denken und der hegemoniale Kapitalismus, welche den Menschen von Moral und vom Himmel trennen, können kein Wohl und Glück bescheren. Im Gegenteil! Sie sind Ursache für Elend und Unglück, darunter Kriege, Armut und Entbehrungen. Wir waren alle Zeuge, wie einseitig gestaltete von politischen Zielsetzungen beherrschte Wirtschaftsstrukturen die Interessen der Nationen zugunsten einiger Kapitalisten ohne jeglichem Moralempfinden dem Wind preisgaben. Diese Strukturgebilde können die Situation nicht zum Guten hin ändern. Die politischen und wirtschaftlichen Strukturen nach dem Zweiten Weltkrieg, die aus der Absicht, die Welt zu beherrschen, hervorgingen, konnten nicht für Gerechtigkeit und beständige Sicherheit garantieren. Herrscher, deren Herz nicht in Liebe zu den Menschen schlägt und die im Geiste die Gerechtigkeit geopfert haben, werden niemals der Menschheit Friede und Freundschaft überbringen. Dank Gottes Huld wird der expansionistische Kapitalismus genauso wie der Marxismus einmal der Geschichte angehören, denn aufgrund der göttlichen Tradition und Gesetzmäßigkeit, welche vom Heiligen Koran als eine Grundwahrheit bezeichnet wird, ist das Unrecht wie der Schaum auf dem Wasser vergänglich, und nur das, was für die Menschheit gut ist, wird bleiben.

Wir müssen alle darauf Acht geben, dass es nicht so weit kommt, dass die imperialistischen Ziele, die sich gegen die Menschen richten und von Diskriminierung gezeichnet sind, durch ausschließlichen Wandel in den Parolen und in neuer Verpackung fortgesetzt werden. Die Welt braucht grundsätzliche Änderungen und alle müssen helfen und Mitarbeit leisten, damit diese Änderungen in der richtigen Richtung erfolgen, und damit niemand und keine Regierung sich von ihnen ausschließen und sich höher als die anderen einstufen und unter Ansprucherhebung auf Weltführung danach streben kann, sich den anderen aufzuzwingen.

Punkt 3:

Der eigentliche Hauptgrund für alle Probleme der Völkergemeinschaft ist der, dass sich einige der Herrscher von der Moral und Ethik, den menschlichen Werten und den Lehren der Gottesgesandten abgewandt haben. Leider sind in vielen wichtigen internationalen Beziehungen, die Liebe und die Opferbereitschaft für die Rettung und das Wohl der anderen und das Festhalten an der Gerechtigkeit und der Würde des Menschen, dem Egoismus und dem unersättlichen Streben nach Mehr und der persönlichen uferlosen Genussliebe gewichen. Die Anbetung des Einen Gottes wurde von der Anbetung des eigenen Ichs verdrängt, und einige haben sich selbst zu einem Gott erhoben und, ohne irgendwelche menschliche Kompetenzen zu besitzen, ihre Interpretationsweise und ihre Wünsche der ganzen Welt aufgezwungen. Verlogenheit hat die Ehrlichkeit, Heuchelei die Aufrichtigkeit und Egoismus die Opferbereitschaft verdrängt. Betrug bei Beziehungen wird inzwischen als Klugheit und politisches Können bezeichnet und die Ausbeutung des Reichtums anderer als Aufbau und Entwicklung. Die Besatzung der Heimat von Völkern zur angeblichen Überbringung von Freiheit und Demokratie und die gewaltsame Niederschlagung von wehrlosen Nationen als angebliche Verteidigung der Menschenrechte haben weitgehend Verbreitung gefunden.

Werte Freunde und Kollegen!
Die Lösung der internationalen Probleme und die Herstellung von Gerechtigkeit und Frieden sind ohne den allgemeinen Willen und die Zusammenarbeit aller Völker und Regierungen nicht möglich. Die Zeit, in der aufgrund der Hegemonieordnung oder der Herrschaft einiger weniger Regierungen auf der Welt, eine Einteilung nach Machtpolen erfolgte, ist abgelaufen. Heute müssen wir uns aufgrund eines gemeinsamen Bündnisses gegenüber der bestehenden Situation erheben, den Wandel ernst nehmen und unter Teilnahme aller bei einer gemeinsamen Anstrengung darum bemüht sein, dass wir uns alle den ethischen und menschlichen und im seelischen Urgrund des Menschen verankerten Werten zuwenden. Die Propheten Gottes und die Rechtschaffenen sind gekommen, um den Menschen, sein wahres Wesen und seine persönlichen und sozialen Aufgaben vorzustellen. Innere Reinheit und der klare Glauben an den Einen Gott und an das Jüngste Gericht und Durchführung der Gerechtigkeit in beiden Welten, die Suche nach dem wahren Glück im Glück der anderen und die Suche von Wohlstand und Sicherheit im Wohlstand und der Sicherheit der anderen, die Achtung des Menschengeschlechtes und die Bemühung um Verbreitung von Liebe und Freundschaft anstelle von Hass und Egoismus sowie die Verbreitung des Dienstes an den anderen anstelle der Beherrschung der anderen sind Dinge, die in den Lehren der Propheten Gottes – von Adam bis Noah und von Noah bis Abraham und Moses, Jesus und dem letzten Prophet Mohammad s.a.a.s. ganz obenan gestanden haben. Sie alle sind gekommen, um zu erreichen, dass es keinen Krieg mehr gibt, und Benachteiligungen und Armut verbannt werden, dass die Unwissenheit beseitigt wird und Glück und Wohl für alle in den Gesellschaften herrschen. Das sind die besten göttlichen Geschenke an die Menschheit. Wenn der Gedanke der Erwartung einer Herrschaft der Guten und der Herrschaft des Rechtschaffenen zum allgemeinen Denken geworden ist und wir uns Hand in Hand für das Wohl und Glück der ganzen Welt einsetzen, wird die Hoffnung auf eine Heilung reeller werden und ständig wachsen.

Punkt 4:

Nach meiner Meinung liegen einige wichtige Arbeitsanweisungen vor uns und der UN-Generalsekretär und die UN-Vollversammlung können aufgrund dieser erforderlichen Maßnahmen planen und als erster diesen Weg einschlagen. Und zwar sind dies:

Erstens:
Die Reform der Struktur der UNO und deren Verwandlung in ein zeitgemäße und vollständig bevölkerungsnahe, freie, gerechte und in Bezug auf die internationalen Beziehungen wirksame Organisation, die Reform der Struktur des UN-Sicherheitsrates, die Aufhebung des diskriminierenden Sonderprivilegs des Veto-Rechtes, umgehende und vollständige Herstellung der Rechte des palästinensischen Volkes durch eine freie Volksbefragung und Schaffung der Voraussetzungen für ein friedliches Zusammenleben der palästinensischen Muslime, Christen und Juden sowie Abbruch der Einmischungen in die internen Angelegenheiten Iraks und Afghanistans, der Bevölkerung in Afrika, Lateinamerika sowie Asien und Europa.

Herrschaft kann vielleicht gemeinsam mit beim Unglauben auftreten, aber mit der Unterdrückung wird sie niemals zusammen bleiben. Dies hat der Prophet Gottes Mohammad s.a.a.s. gesagt. Das Unrecht und die Menschenrechtsverletzungen in Palästina wie die Hervorrufung von Obdachlosigkeit einer weiteren Anzahl unter den eigentlichen Besitzern von Palästina, die in Beitolmoghaddas (Jerusalem) gewohnt haben und die Zerstörung von Häusern durch die Besatzer von El-Kuds und (das Unrecht und die Menschenrechtsverstöße) in Afghanistan und Pakistan durch Bombenangriffe aus der Luft und in der Haftanstalt von Guatanamo, welche noch immer nicht geschlossen wurde, und in den geheimen Gefängnissen in Europa, halten an. Unterdrückung und Aggression müssen verhindert werden. Leider wurden die amtlichen Berichte über das Vorgehen des zionistischen Regimes im Gaza-Streifen nicht vollständig veröffentlicht.
Der geehrte UN-Generalsekretär und die UNO tragen diesbezüglich wichtige Verantwortungen, welchen nachzugehen ist. Ungeduldig wartet die internationale Gemeinschaft auf gerechte Bestrafungen der Angreifer auf Gaza und der Mörder an dessen wehrloser Bevölkerung.

Zweitens: Die Reform der wirtschaftlichen Strukturen und Herstellung von auf Moral und Menschlichkeit beruhenden Wirtschaftsbeziehungen auf der Welt, welche vollständig im Dienste der Menschen stehen und auf wahrer Gerechtigkeit fußen müssen, und damit Wirtschaftsbeziehungen, die die Möglichkeiten und Kräfte der Völker zur Entfaltung bringen und allen Wohlstand bescheren und ebenso die Existenz der zukünftigen Generationen absichern!

Drittens: Reformierung der internationalen politischen Beziehungen und Bildung von Beziehungen, die auf beständigem Frieden und anhaltender Freundschaft beruhen, vollständige Abschaffung des verheerenden Rüstungswettkampfes und politischen Rivalentums und die nukleare Abrüstung und Abrüstung von chemischen und biologischen Waffen sowie die Schaffung der Voraussetzung dafür, dass alle die moderne und friedfertige Technologie für den Fortschritt der Menschheit einsetzen.

Viertens: Reform der kulturellen Strukturen und Achtung der einheimischen Sitten und Traditionen der Nationen, die Verbreitung von Moral und Spiritualität und die Stärkung der Eckpfeiler glücklicher und beständiger Familien als Rückgrat einer glücklichen Gesellschaft

Fünftens: Allgemeines ernsthaftes Streben nach dem Schutz der menschlichen Umwelt und Einhaltung der internationalen Gesetze und Bestimmungen zur Verhinderung der Vernichtung der nicht zu erneuernden Naturschätze

Punkt 5:

Nun, da die iranische Nation nach Abhaltung sehr eindrucksvoller und völlig freier Wahlen ein neues Kapitel zu nationaler Entfaltung und erweiterten internationalen Beziehungen aufgeschlagen und mir mit entschiedener Mehrheit eine schwere Aufgabe überantwortet hat, möchte ich bekannt geben, dass die großartige, Zivilisation schaffende Bevölkerung Irans und die Islamische Republik Iran als eine der volksfreundlichsten, progressiven Regierungen der Welt bereit sind, unter Nutzung aller ihrer kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Kapazitäten und aufgrund von menschlichen Lösungswegen im Rahmen eines gerechten und auf gegenseitigem Respekt beruhenden Programm zur Beseitigung der Besorgnisse und Probleme der Völkergemeinschaft aktiv und effektiv Mitarbeit zu leisten. Die Kultur hervorbringende iranische Nation ist selber eines der größten Opfer von blindem Terrorismus geworden und hat im ersten Jahrzehnt ihrer dreißigjährigen Revolutionsära sehr ausgedehnte militärische Angriffe auf ihr Land erfahren und diese abgewehrt, während sie weitgehend unterdrückerisch behandelt wurde. Unsere Nation hat ständig die Verärgerung und die Böswilligkeit von denjenigen zu spüren bekommen, die einmal, so gut sie konnten, Saddam bei seinem Angriff auf ihr Territorium und seinem Einsatz von chemischen Waffen unterstützt haben, und ein anderes Mal unter dem Vorwand, das Übel eben dieses Saddams beseitigen zu wollen, einen Feldzug in den Irak starteten. Diese Nation fordert heute die Gründung einer Welt, angefüllt mit Schönen und mit Wohltaten für alle Völker und Menschen, und verkündet, dass sie sowohl ihre legalen Rechte verteidigen wird als auch der Hüter von beständigem Frieden und steter Sicherheit für alle Nationen aufgrund von Gerechtigkeit, Spiritualität und menschlicher Würde ist. Unsere Nation ist zur Verwirklichung dieser Ziele bereit, alle Hände, die ihr ehrlich entgegengehalten werden, herzlich zu drücken. Keine Nation betrachtet sich auf dem Weg zum Ideal so, als ob sie auf Änderungen und Reformen verzichten könnte. Auch wir begrüßen wahre und menschliche Änderungen und stehen zur aktiven Mitbeteiligung an den grundlegenden internationalen Reformen bereit. Deshalb unterstreicht diese Nation, dass der einzige rettende Ausweg in der Rückkehr zu dem Ein-Gott-Glauben und der Gerechtigkeit besteht und dies die größte Hoffnung und Chance für alle Zeitalter und Generationen darstellt. Ohne Glauben an Gott und ohne Verpflichtung hinsichtlich einer Durchführung der Gerechtigkeit und der Bekämpfung von Ungerechtigkeit und Diskriminierung wird die Weltordnung sich nicht richtig regeln lassen.
Der Mensch ist Schwerpunkt der Daseinsordnung. Sein Vorzug besteht in seinem Menschsein, d.h. in seinem menschlichen Wesen, welches Gerechtigkeit, Freiheit, Liebe, Wissen und alle anderen Vollkommenheiten fordert. Die Unterstützung und Erreichung dieser menschlichen Werte muss für alle Menschen möglich sein. Die Streichung auch nur eines dieser Werte ist die Streichung eines menschlichen Aspektes. Diese Werte sind Gemeinsamkeiten, die alle menschlichen Gemeinschaften miteinander verbinden und die Grundlage für Frieden, Sicherheit und Freundschaft bilden. Die göttlichen Religionen beachten alle Aspekte des menschlichen Seins, wie Gottesanbetung, Moral, Gerechtigkeit, Bekämpfung des Unrechtes und Einsatz für die Herstellung von gerechten und rechtschaffenen Regierungen. Der ehrwürdige Abraham, Herold des Ein-Gott-Glaubens gegenüber Nimrud, der geehrte Moses gegrüßet sei er, der Pharao gegenübertrat und der ehrwürdige Jesus und ehrwürdige Mohammad, der Segen und Gruß Gottes gelte ihnen: Sie alle haben sich gegen die Unterdrücker ihrer Zeit gestellt, weswegen ihnen mit dem Tod gedroht wurde oder sie aus ihrer Heimat fliehen mussten. Ohne Standhaftigkeit und ohne Protest wird es nicht möglich sein, die Ungerechtigkeiten auf der Welt zu beseitigen!

Punkt 6:

Werte Kollegen und Freunde!
Die Welt befindet sich im Wandel. Das von Gott der Menschheit verheißene Schicksal besteht in der Gründung eines universal geläuterten menschlichen Lebens. Es wird eine Epoche kommen, in der die Gerechtigkeit alles umfassend und universal sein wird und alle Menschen geachtet werden. Dann wird sich der Weg für die spirituelle Vollkommenheit des Menschen geebnet haben und seine Wanderung in Gottes Nähe und die Manifestation der göttlichen Namen durch ihn werden Wirklichkeit werden. Der Mensch muss an einen Punkt angelangen, an dem er das Symbol für das Wissen und die Weisheit, die Barmherzigkeit und Güte, die Richtigkeit und Gerechtigkeit, Macht und Kreativität, Großzügigkeit und Gnade Gottes geworden ist. Dies alles wird dank der Herrschaft des vollkommenen Menschen Wahrheit werden: der Herrschaft dessen, den Gott als letztes in der Reserve hält: einem Nachkommen aus der Generation des ehrwürdigen Propheten des Islam, nämlich Hazrate Mahdi, gegrüßet sei er. Er wird kommen! Und der geehrte Jesus, Sohn der Maria und andere rechtschaffene Menschen werden bei dieser großen internationalen Mission an seiner Seite stehen. Dies macht den Gedanken der Erwartung aus: Die Erwartung der Herrschaft des Guten und der Herrschaft des Rechtschaffenen ist ein universaler und auf dem Seelen-Urgrund basierender Gedanke und gibt den Völkern die Hoffnung darauf, dass die Welt geheilt wird.

Sie werden kommen und mit Hilfe von gläubigen und rechtschaffenen Menschen alles historische Sehnen der Menschheit nach Freiheit, Vollkommenheit, Fortschritt, Sicherheit und Ruhe, Frieden und allem Schönen erwidern. Sie werden kommen, damit sie den Krieg und die Aggression beseitigen und allen der Welt Wissen, Spiritualität und Freundschaft verleihen.
Jawohl! Die klare Zukunft der Menschheit naht heran.
Freunde! Lasst uns in Erwartung dieser schönen Ära in einem gemeinsamen Bündnis einen geeigneten Beitrag zur Vorbereitung des Bodens und der einleitenden Schritte zum Aufbau dieser Zukunft übernehmen!
Es lebe Liebe und Spiritualität! Es lebe Frieden und Sicherheit! Es lebe Gerechtigkeit und Freiheit!

Friede sei Ihnen und Gottes Segen und Seine Barmherzigkeit!

Präsident Ahmadinedschad hat den Widerstand gegenüber dem zionistischen Regime als nationale überzeugungsbezogene, islamische und menschliche Angelegenheit bezeichnet.
Ahmadinedschad sagte bei seiner Rede vor dem heutigen Teheraner Freitagsgebet: „Der El-Kuds-Tag ist ein Tag der Einheit des iranischen Volkes, der Muslime und menschlichen Gemeinschaft vor den verderbten und unterdrückerischen Mächten.“
Der iranische Präsident sagte mit Hinblick auf die Unterstützung des Westens für das aggressive zionistische Regime, dessen Vorgehen in Terroranschlägen und Massakrierung des unterdrückten palästinensischen Volkes besteht und das die menschliche Würde und Ideale der Völker der Welt zerstört: „Der Grund für die Unterstützung mancher Mächte für Israel, hat ein weiteres Mal diese Frage aufgeworfen, weshalb der Westen nicht erlaubt, dass die Vorbereitungen zur Gründung des zionistischen Regimes hinterfragt werden.“
Ahmadinedschad weiter: „Die israelischen Potentaten haben begriffen, dass ihre größte Herausforderung in der Palästinafrage, in der Besetzung eines Landes und Enthüllung der historischen Tatsachen besteht, denn Israel hat eine gefälschte Existenz und ist als illegitimes Gebilde aus kolonialistischen Gedanken entsprungen. Nun versteckt es sich hinter Lügen, Entstellung der Geschichte und Scheinheiligkeit im Namen der Verteidigung der Rechte von Juden.“
Hinweisend auf einen Teil der historischen Tatsachen und die verlogene Natur des Zionismus bezeichnete der iranische Präsident die Scheinheiligkeit Israels bei der Gründung dieses Regimes als Vorantreibung der kolonialistischen Ziele und hielt den Widerstand gegenüber Unterdrückung sowie Unterstützung der Unterdrücker für einen Grundsatz der Überzeugung.
Der iranische Präsident deutete ferner auf die Rolle der westlichen Politiker bei Gründung des zionistischen Regimes hin und meinte, Judenfeindlichkeit und Unterstützung für die Verbrechen der Zionisten sind zwei Werke des Westens für die Gründung des gefälschten israelischen Regimes.

Präsident Ahmadinedschad hat erklärt, dass die Einhaltung der nationalen und islamischen Stärke des Landes zu den unabänderlichen Plänen der zehnten Regierung gehört. Bei der Vorstellung seiner vorgeschlagenen Minister im Parlament sagte Ahmadinedschad: Die Ideale der iranischen Nation sind global und dabei wird eine effektive und aktive Außenpolitik betrieben.
Er nannte den Frieden und die Sicherheit in der Region und auf der Welt als eine ständige Komponente der 10. Regierung und sagte: Der Kampf gegen Gier, Besatzer und Aggressoren sind weitere Pläne der Regierung.

Im Parlament schätzte ein Abgeordneter, dass 5 der 21 vorgeschlagenen Minister nicht das Vertrauensvotum des Parlaments erhalten könnten.
Nobaweh sagte zu Al Alam: Die Abgeordneten könnten 5 der vorgeschlagenen Minister ihr Vertrauensvotum verweigern, da sie nicht über die nötige Kompetenz in ihrem Ressort verfügen. Gleichzeitig betonte Nobaweh, 80 % der Abgeordneten werden der beiden Ministerinnen für Bildung und Erziehung und für Wohlstand möglicherweise kein Vertrauensvotum geben werden, das beruhe nicht darauf, weil sie Frauen sind, sondern weil sie nicht die nötigen Voraussetzungen mitbringen.
Die Abgeordneten werden die verschlagenen Minister angesichts der Struktur der 10. Regierung begutachten. Manche Minister sind noch unbekannt, aber die Erfahrungen zeigen, dass Ahmadinedschad immer gute und kompetente Leute mit sich gebracht hat.
Die Prüfung der Zuständigkeit 21 vorgeschlagener Minister hat am Sonntag begonnen und wird insgesamt vier Tage dauern.

Wenn die Hofberichterstattung der westlichen Welt versucht über die Kultur des Islam zu berichten, sind zuweilen humoristische Verdeutlichungen ihrer Inkompetenz kaum zu vermeiden.

Gestern wurde der Präsident der Islamischen Republik Iran Hadsch Dr. Ahmadinedschad für seine zweite Amtsperiode vom religiösen Oberhaupt Imam Chamene´i in einer feierlichen Zeremonie berufen. Dabei konnte man  eine Szene beobachten, die jedes muslimische Vorschulkind zu deuten wüsste, aber so manchen Journalisten der westlichen Hofberichterstattung offenbar überforderte.

Eines der Flagschiffe des deutschen Propagandaarms westlicher kapitalistisch-imperialistischer Hegemonialträume namens “Der Spiegel“ titelte: “Chamenei verweigert Ahmadinedschad Handkuss“.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,640151,00.html

Aber es war nicht jener Spiegel westlicher Inkompetenz allein, der darüber “berichtete“. Auch die Süddeutsche und alle Blätter der Springer-Presse berichteten von jenem angeblich verwehrten Handkuss, allen voran die Bild-Zeitung (“Ahmadinedschad darf nicht die Hand küssen“). Die Gelegenheit zum genüsslichen Mitlesen wollen wir Muslimen nicht vorenthalten, und daher hier eine Passage aus dem Spiegel-Artikel:

[Zitat Spiegel] „Dieser Kuss ging ins Leere: Irans Präsident Ahmadinedschad hat bei der Feier zu seiner Wiederwahl vergeblich versucht, die Hand des geistlichen Oberhaupts Chamenei zu küssen. Während der Zeremonie wich der Ajatollah plötzlich zurück – und bot ihm die Schulter … Die Bilder erinnern an Slapstick-Comedy: Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad beugt sich vor und versucht, dem geistlichen Führer Ajatollah Ali Chamenei die Hand zu küssen – und zielt ins Leere. Unbeholfen rettete sich der viel kleinere Staatschef an die Schulter Chameneis, wo jener einen Kuss schließlich lächelnd gewähren lässt. Was wie eine Panne im Protokoll aussieht, ist mehr als nur eine kleine Unbeholfenheit. In Iran gilt der Handkuss als eine der höchsten Bekundungen von Respekt. Vor vier Jahren hatte Ahmadinedschad Chamenei nach seinem Wahlsieg die linke Hand geküsst, das Foto wurde auf den Titelseiten mehrerer Zeitungen gedruckt. In diesem Jahr wurde dem Staatschef diese Ehre nun verwehrt – warum, ist allerdings unklar.“ [Zitat Ende]

Die anderen Blätter schreiben das Gleiche, nur im Sprachgebrauch der eigenen Leserschaft angepasst. Die Bildzeitung verzichtet auf so intellektuelle Begriffe wie “Unbeholfenheit“, da das ihre Leserschaft sonst überfordern würde.

Die Zeitung “Die Presse“ in Österreich hat allerdings eine besonders sensationelle Erklärung für das Ereignis parat: „Nachdem Ahmadinejad seine Urkunde von Khamenei überreicht bekommen hatte, machte er rasch einen Anlauf, die Schulter des religiösen Führers zu küssen, dem gab Khamenei nur zögerlich nach. Es sah so aus, als wäre es Ahmadinejad mit seiner schnellen Bewegung zum Schulterkuss vor allem darum gegangen, einen Handkuss zu vermeiden, der ihn als den klar Untergeordneten dargestellt hätte.“

Einmal mehr beweisen jene Schreiberlinge, dass sie wirklich überhaupt keine Ahnung vom Islam, von Muslimen und von der Kultur in den muslimischen Ländern (auch unter Christen Vorort) haben. Und gleichzeitig beweisen sie, dass sie noch nie das bekannteste Foto von Imam Chamene´i mit Hizbullah-Generalsekretär Allama Sayyid Nasrullah gesehen haben. Und es ist wirklich erstaunlich, dass die Leserschaft in Deutschland und Österreich von solch einer Journalistenschar so “idiotisch“ (anders kann man das wirklich nicht mehr nennen) “informiert“ werden kann und darf, denn niemand ist verpflichtet diesen Unsinn zu lesen.

Also der Reihe nach: Vor vier Jahren, bei der Amtseinführung durch Imam Chamene´i wollte Hadsch Dr. Ahmadinedschad die Hand von Imam Chamene´i küssen. Imam Chamene´i gewährte ihm den Kuss, da er noch ein junger und erstmaliger Präsident war, der sich noch bewähren musste. Tatsächlich ist der Handkuss im Islam eine besondere Form der Ehrenbekundung gegenüber einer besonders zu ehrenden Person.

Zum Vergleich: Als vor mehreren Jahren bei der Palästina-Konferenz in Teheran Imam Chamene´i seine Rede gehalten hatte, standen die Zuhörer auf – allen voran Allama Sayyid Nasrullah – stellten sich in einer Reihe auf, um nach und nach dem Redner zu seiner exzellenten Rede zu gratulieren. Im Gegensatz zu dem vor ihm stehenden Gratulanten, küsste Allama Nasrullah die Hand Imam Chamene´is. Später von Reportern auf jene Geste angesprochen, warum er das getan hätte, antwortete er, dass er nur für jenen Kuss aus dem Libanon gekommen sei! Das war wirklich eine hohe Form der Ehrenbekundung. Einige Jahre später, als Sayyid Nasrullah wieder mit Imam Chamene´i zusammentraf, wollte dieser ihn wieder die Hand küssen, aber Imam Chamene´i zog seine Hand zurück bzw. beiseite, so Sayyid Nasrullah nur noch mit Mühe und Einsatz seiner Hand den Oberarm Imam Chamene´is küssen konnte. Jene Szene wurde von einem Fotografen festgehalten und gilt als das mit Abstand berühmteste Foto Allama Sayyid Nasrullahs, das jedes Kleinkind im Libanon kennt. Für deutsche Leser, die das Bild noch nicht kennen, siehe z.B.:

http://www.eslam.de/begriffe/n/nasrullah.htm (ganz unten)

Die Erklärung der Szene ist wie folgt. Allama Sayyid Nasrullah wollte wiederum Imam Chamene´i seinen besonderen Ehrenbeweis liefern, aber die “Gegenehrung“ des Imams besteht darin, dass er den Handkuss nicht zulässt und somit den Handkusswilligen auf die gleiche Stufe stellt, wie sich selbst. Junge Muslime, die den älteren Vater oder Onkel die Hand zur Ehrung küssen wollen, kennen die Szene schon sehr früh, wenn ihnen z.B. der Vater oder Onkel ab einem bestimmten Alter und Reifegrad den Handkuss “verwehrt“ und sie damit aufwertet. Jene “Verwehrung“ ist also keine Zurückweisung, sondern eine besondere Auszeichnung! Ahmadinedschad hat wiederum versucht die Hand seines Imams zu küssen, aber der hat ihn angesichts seiner großen Leistungen nunmehr vor allen Leuten ebenfalls ehren wollen und hat daher den Handkuss nicht zugelassen. Ahmadinedschad wiederum wollte es sich nicht nehmen lassen, die Ehrung doch auszuführen und küsste ihn daher auf die Schulter. Die Szene hat jeder Muslim, jede Muslima, jedes Kind von Eltern von Muslimen, jeder Neffe und jede Nichte von Muslimen verstanden, nur die Journalisten der deutschen Hofberichterstattung nicht. Denn die sind offenbar “Islamexperten“, wenn sie ein Mal in ihrem Leben einen Döner gegessen haben und “Iranexperten“, wenn sie ein Mal in ihrem Leben einen Muslim beleidigt haben. Die Qualitäts- und Qualifikationsanforderungen an Islam- und Iranexperten im deutschen Journalismus sind niedriger als die Anforderungen bei jedem anderen Beruf der Bundesrepublik.

So ganz nebenbei gab es aber auch noch eine andere sehr “bedeutsame“ Nachricht: Bundeskanzlerin Merkel will Hadsch Dr. Ahmadinedschad zu seiner Amtseinführung nicht gratulieren. Als Bundesbürger sind wir sehr dankbar für jene Geste, denn eine Gratulation durch eine Person, die offenbar ihr gesamtes Amtsleben lang gegen die Islamische Republik Iran gewettert hat, und bei Treffen mit Amtskollegen zuweilen kein andere Thema zu kennen scheint, wäre ohnehin Heuchelei und das ist im Islam schlimmer als Feindschaft. Zudem dürfte es den Bürger in der Islamischen Republik Iran wenig erfreuen, wenn die mit Abstand engste Verbündete Israels irgendwem im Iran gratuliert und es würde den Gratulierten diskreditieren. Es entspricht der heutigen außenpolitischen Linie Deutschlands, dass sie sich von der “Internationalen Staatengemeinschaft“ verabschiedet, denn fast alle Staaten der Welt gratulieren dem Iranischen Präsidenten, darunter auch viele Europäer und EU-Mitglieder! Und im Augenblick hat es Deutschland eben nicht verdient, dazu zu gehören.

Nicht zuletzt könnte man die Frage aufwerfen, welchen Bedeutungsrang eine Nichtgratulation der Bundeskanzlerin im Iran angesichts von in China umkippenden Reissäcken haben kann. Da wir aber nicht wissen, ob und wie viele Reissäcke in China umkippen, überlassen wir die Antwort jenen Journalisten, die noch nicht einmal die Bedeutung der Kussriten im Islam kennen. Wie sollten die jemals mehr über den Islam verstehen, als ein Reissack?

Es ist bekannt, dass sich die Medien und Politiker der westlichen Welt grundsätzlich mit jenen Politikern verbünden, die ihre Interessen auch gegen das jeweilige eigene Volk vertreten (wie z.B. in Saudi-Arabien oder Honduras), aber es kommt selten vor, dass ihnen die Felle so davon schwimmen, wie jetzt im Iran.

Heute hat Imam Chamene´i den Wahlsieger der letzten Präsidentschaftswahlen Dr. Ahmadinedschad verfassungsgemäß bestätigt und in einer feierlichen Zeremonie mit der Erfüllung seiner Aufgaben in der neuen Legislaturperiode beauftragt. Am Mittwoch folgt dann der Amtseid vor dem Parlament. Parallel dazu findet im Iran derzeit ein Prozess statt, der alles, was sich die westliche Welt in dreißig Jahren Kleinarbeit aufgebaut hat, innerhalb kürzester Zeit zerstören könnte.

Wie sehr der Politik der westlichen Welt die Felle davonschwimmen, konnte man letzte Woche im Irak miterleben. Seitdem die USA das Land faktisch besetzt halten, unterhielten sie an der iranischen Grenze die Terrororganisation “Volkmudschahedin“ (Volksmudschahids), die sich immer wieder damit rühmte, Terroranschläge im Iran mit tausenden Opfern verübt zu haben. Jene Gruppe unterhielt in einem Ausbildungslager nahe der Grenze zum Iran paramilitärische Einheiten mit schwersten Waffen. Die USA hatten der irakischen Regierung das Versprechen abgerungen, jene Terroristen nicht zu behelligen. Die Gruppe wird im Iran als “Volksmunafeqin“ (Volksheuchler) bezeichnet. Es sei hier nur zur Klarstellung daran erinnert und betont: Die USA haben in dem von ihnen besetzten Irak eine Terrororganisation gegen den Iran unterstützt und mit allen möglichen Waffen ausgestattet, und die gesamte Hofberichterstattung der westlichen Welt hat gegenüber diesem Verbrechen nicht nur geschwiegen sondern es noch aktiv unterstützt indem die Volksmudschahedin von der EU-Terrorliste genommen wurden, wie sie es immer tut, wenn Verbrecher für die westliche Welt arbeiten! Und kein einziger Terror-Camp Besucher, keine Einziger, der aus Deutschland in jenes Terroristenausbildungslager gereist ist, um dort Mord und Massenmord zu lernen und um dann nach Deutschland zurück zu kommen, musste mit Einreiseproblemen rechnen!

Jenes Terror-Camp wurde aber letzte Woche von irakischen Sicherheitskräften zur Überraschung der USA angegriffen, wobei eine unklare Anzahl Terroristen (ca. 20) dabei umgekommen ist. 300 Anhänger der Volksmudschahedin und 120 Polizisten sind verletzt worden. Die sich selbst als Menschenrechtsorganisation bezeichnende Amnesty International (AI) warf der irakischen Regierung vor, die Sicherheitskräfte seien mit “unverhältnismäßiger Gewalt“ gegen die “unbewaffneten“ Bewohner vorgegangen. Damit outet sich AI einmal mehr als Handlanger westlichen Terrors, denn wie sollten die “unbewaffneten“ Lagerbewohner 120 irakische Polizisten verletzt haben? Und seit wann zählen Panzer und Maschinengewehre nicht zu Waffen? AI, die offenbar viele ihrer Infos über den Iran ungeprüft von den Volkmudschahedin übernimmt und weitergibt, hat mit dieser Parteinahme verdeutlicht, dass sie auch um das Wohl einer Terrororganisation besorgt ist, wenn jene Terrororganisation sich gegen den Islam und die Muslime einsetzt!

Der Einsatz der irakischen Polizeikräfte erfolgte zur Überraschung der US-Besatzer und gegen deren Willen. Bereits hier wird deutlich, wie auch die irakische Regierung derzeit versucht, sich zu emanzipieren, und wie sie die Nähe zur Islamischen Republik Iran und weg von den US-Besatzern sucht. Jener Angriff auf das Terror-Camp erfolgte genau in der Woche, in der die Anklageschriften gegen die Verschwörer nach den Wahlen im Iran vorbereitet worden sind und zahlreiche Informationen diesbezüglich durch die Gefangenen preis gegeben wurden.

Während der alte und neue Präsident im Iran seine zweite Amtszeit antritt, findet ein Prozess gegen die Anführer der Unruhen nach den Wahlen statt. Bei den Unruhen sind ca. 20 Menschen umgekommen, darunter auch sieben Basidsch-Mitarbeiter des Staates, die von gewaltsamen Demonstranten bei lebendigem Leib angezündet wurden! Nicht nur wegen der Teilnahme an den Protesten, wie es die Hofberichterstattung in der Westlichen Welt fälschlicherweise behauptet, steht eine erste Gruppe prominenter Vertreter des Umsturzversuches vor Gericht, sondern wegen Verschwörung und Hochverrats.

Einer der bekanntesten Angeklagten, der ehemalige Vize-Präsident Mohammed Ali Abtahi, ein enger Vertrauter Chatamis, sagte vor Gericht aus, dass ihm durchaus bekannt war, dass die Wahlen sauber verlaufen sind. Gleichzeitig warf er Rafsandschani, Musawi und Chatami vor, sich wenige Wochen vor den Wahlen getroffen zu haben und in ihrer Vorgehensweise nach den Wahlen gegenseitig “eingeschworen“ zu haben. Diese Aussage war eine “Bombe“ gegen sämtliche Korruption im Land der letzten 25 Jahre und viele Fehler, die gemacht wurden. Sofort traten die drei Beschuldigten auf und wehrten sich lautstark: Chatami faselte etwas von Schauprozess, und dass die Geständnisse wertlos seien. Musawi warf dem Gericht vor, die Geständnisse seien unter “Folter“ erzwungen worden. Andere wollten Abtahi, der in klarer Sprache formulierte, gleich unter Drogen gesetzt sehen; in einem Land, in dem Drogen verboten sind! Die gleiche Amnesty International, die erst letzte Woche sich offen auf die Seite der Terroristen im Irak gestellt hat, die zum gewaltsamen Umsturz im Iran auffordern, forderte hier dazu auf, “keine Schauprozesse“ zu veranstalten. Und der gleiche Rafsandschani, der nach den Wahlen drei Wochen lang überhaupt kein öffentliches Wort über seine Lippen gebracht hat, reagierte hier binnen Stunden und bezeichnete die Vorwürfe als Lüge!

Dass zumindest die Foltervorwürfe absurd sind, kann auch ein nicht dem Iran zugetaner außen stehender Beobachter leicht erkennen. Wenn man schon bösartig interpretieren möchte, dann genügt doch ein Blick auf die Anklage. Den Angeklagten droht die Todesstrafe, weil sie wegen Hochverrat angeklagt sind, die schwerstmögliche Anklage in der Islamischen Republik Iran. Und der einzige Weg, sich selbst und sein Leben zu retten, besteht darin, sich davon loszusagen und Fakten aufzutischen, die überprüfbar sind. Insofern könnte ein Abtahi oder jegliche andere Person kein Stück an seiner Strafe vermindern, wenn er irgendwelche Lügen auftischt, die niemand überprüfen kann. Es müssen Daten, Fakten, Zahlen, Termine usw. genannt werden, die unabhängig von seiner Aussage überprüfbar sind. Nur so wären sie glaubwürdig und nur so könnte er durch seine Mithilfe zur Aufdeckung der Verschwörung mit einer milden Strafe davon kommen.

Bereits die ersten Reaktionen der drei Beschuldigten verdeutlichen, dass auch sie erkannt haben, wie ihnen die Felle davon schwimmen. Rafsandschanis blitzartiger Reaktion folgte seine Abreise an das Kaspische Meer (so heißt es). Die westliche Hofberichterstattung sieht darin einen Affront gegen die Amtseinführung von Ahmadinedschad, bei der traditionell alle führenden Persönlichkeiten des Landes anwesend sind. Rafsandschani wird als (noch) Vorsitzender des Expertenparlaments aber fehlen! Damit verstößt er gegen den unmissverständlichen Auftrag des Expertenparlaments selbst, der ihn beauftragt hatte, Imam Chamene´i “deutlicher als zuvor“ zu unterstützen. Daher dürfte nicht nur sein Einfluss im Expertenparlament schwinden. Vielmehr verdeutlicht er durch seine Aktion durchaus die Berechtigung des Verschwörungsvorwurfs. So zumindest sehen es immer mehr Iraner. Der Prozess gegen die Angeklagten soll am Donnerstag, einen Tag nach der Vereidigung des Präsidenten vor dem Parlament, fortgesetzt werden.

Manche Erinnerung an die Vorwahlzeit erscheint plötzlich in einem neuen Licht. Ursprünglich hatte Ex-Präsident Chatami selbst für die Wahlen seine Kandidatur lautstark veröffentlicht. Nachdem aber Musawi antrat, nahm Chatami seine Kandidatur zurück. Heute fragen sich immer mehr Iraner, warum er das tat. Das damals aufgetischte Argument, Musawi hätte bessere Chancen gegen Ahmadinedschad, ist unsinnig. Bereits damals war in Umfragen des CIA klar, dass Musawi keine Chance haben würde. Außerdem macht die Behauptung auch ohne Umfragen wenig Sinn. Musawi war der letzte Ministerpräsident des Iran (bevor der Posten abgesetzt wurde) und danach über 20 Jahre kaum politisch aktiv! Chatami hingegen war gewählter Präsident gewesen! Warum sollte also Musawi mehr Chancen haben, als Chatami? Es gibt keine sachlich-logische Begründung für jenes damalige Argument. Zudem war Musawi bei “Insidern“ durchaus als Gegner von Imam Chamene´i bekannt, aber Chatami galt – zumindest vor den Wahlen – nicht als Gegner, was durchaus wahlausschlaggebend sein konnte. Imam Chamene´i genießt schließlich volksübergreifend ein derart hohes Ansehen, dass eine Gegnerschaft zu ihm einer Gegnerschaft zum System und zur Verfassung der Islamischen Republik Iran gleich kommt.

Tatsächlich sind die Musawi-Demonstranten bis zu jener epochalen Freitagsansprache von Imam Chamene´i auf der Religionswelle mitgeschwommen. Sie riefen “Allah ist groß“ und gaben vor, den Islamischen Staat schützen zu wollen. Und einige Religiöse sind tatsächlich mitgelaufen. Nach jener Freitagsansprache aber haben sich die meisten Religiösen distanziert und schlagartig änderten sich auch die Parolen. Plötzlich war von Umsturz, von einer “Iranischen Republik“ statt “Islamischer Republik“ von der Abschaffung des “Imamats“ usw. die Rede in den Parolen der Verbliebenen. So etwas nenn man auch außerhalb des Islam “Heuchelei“, denn es ist kaum anzunehmen, dass sich die Ziele auf der Straße innerhalb von wenigen Stunden derart krass von “Verteidigung des Imam“ bis zum Umsturz des Imam ändern!

Und damit schließt sich auch der Kreis. Die im Iran bekannte Heuchelei der Volskmudschahedin verband sich zumindest methodisch mit der Heuchelei der Musawi-Anhänger, selbst wenn sie wenig miteinander zu tun haben sollten. Die Staatsanwaltschaft im Iran hingegen sieht Verbindungen, die er aber erst noch beweisen muss. Die Verschwörung des Dreigespanns Musawi, Chatami und Rafsandschani aber könnte schon sehr bald aufgedeckt werden, denn die drei werden immer nervöser, und wenn es ernst wird, wird sich zeigen, wie sehr sie sich an ihr gegenseitiges Versprechen gebunden fühlen. Einige Mitläufer unter den Geistlichen sind dieser Tage jedenfalls auffällig “ruhiger“ geworden, da sie die Dimension der Ereignisse unterschätzt haben und jetzt selbst schockiert sind.

Die westliche Welt verliert mit den Dreien zusammen sehr viel. Bisher konnte sie ihren Einfluss in die islamische Republik genau über jene drei (aber insbesondere über Rafsandschani und Chatami, der gerne in die westliche Welt gereist ist) aufrecht erhalten. Jener Einfluss muss dabei nicht “direkt“ wirken, sondern kann sehr subtil durch gewisse “Unterstützungen“, Preise, Einladungen zu Dialogrunden, Einträge in Goldene Bücher (z.B. Berlin) usw. wirken. In diesem Zusammenhang müssen in den letzten Wochen auch Dinge aufgedeckt worden sein, die in der Westlichen Welt zumindest überhaupt nicht nachzulesen waren: So wurde z.B. vor ca. zwei Wochen ein Lastwagen an der Iranisch-Türkischen Grenze festgesetzt. Er hatte insgesamt ca. 8 Milliarden US-Dollar in bar und zusätzlich 12 Tonnen Goldbarren (andere Quellen berichten von 22 Tonnen) geladen. Und es gibt nicht viele im Iran, die über solche Geldsummen verfügen oder zumindest Zugang dazu haben. Bei dieser Methode des Wirtschaftskrieges gegen den Iran muss die Westliche Welt einen Rückschlag einstecken.

Es stellt sich aber die Frage, wer die Hintermänner im Iran sind, die solch einen Einfluss auf Grenzposten zu haben glauben, dass der Transport hätte glücken können. Wer kommt im Iran wie an solche Barsummen ausländischer Währungen und wo will er sie hinbringen? Es kann kein Zufall sein, dass jene Aktion gerade jetzt vereitelt werden konnte. Menschen, die nicht für ein wahrhaftiges Ideal leben (und breit sind dafür zu sterben), werden alles verraten, um am Leben zu bleiben. Und niemand ist bereit, sein Leben dem Kapitalismus zu opfern!

Auch die täglich lauter herumbrüllenden Zionisten mit ihren Atomdrohungen dieser Tage erscheinen in einem neuen Licht. Nie zuvor hat Israel seine Atomangriffe, weder in Syrien noch im Irak, angekündigt. Hier geht es offenbar darum “Druck“ aufzubauen, um von anderen Dingen abzulenken und in dieser Drucksituation evtl. noch einige Schäfchen ins Trockene zu bringen, oder sollte man lieber sagen Schwarze Schafe zu retten.

So ist mit noch so mancher Überraschung in den nächsten Tagen und Wochen zu rechnen! Und Dr. Ahmadinedschads Amtsantritt, die Ernennung seines Kabinetts und die effektive Arbeitsaufnahme kann zwar noch einige Tage und Wochen dauern, aber danach sind mit weiteren Überraschungen zu rechnen; Überraschungen, die allen freiheitsliebenden Menschen dieser Welt hilfreich sein können – so Gott will.

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Eine Ideologie ist doch nicht etwas was nur in einem Buch steht. Eine Ideologie ist doch etwas lebendiges, ist doch etwas praktisches, ist doch etwas für Menschen!"

Islam Inside

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