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Die Massenpropaganda der Golfdiktaturen und der westlichen Welt basiert ihre Meldungen zur Lage in Syrien zu einem großen Teil auf Angaben von Herrn Rami Abdul-Rahman, dem „Präsidenten“ einer im britischen London ansässigen Organisation, die sich „Syrian Observatory for Human Rights“ nennt ………………. WEITERLESEN!!
Koranverlesung:
Zu den besten Werken im Monat Ramadan, tagsüber und in der Nacht, gehört die Koranverlesung. Das Lesen im Koran wird für das ganze Jahr empfohlen und immer belohnt. Aber weil der Koran im Monat Ramadan geoffenbart wurde, ist die Koranlesung im Ramadan von besonderem Wert. Imam Baqir a.s. hat gesagt: Für alles gibt es einen Frühling und der Frühling des Korans ist Ramadan. Das Lesen im Koran und das Nachdenken über seinen Inhalt im Monat Ramadan sind wegen seiner ganzheitlichen Herabsendung in diesem Monat noch vorteilhafter als in den anderen Monaten. Der geehrte Prophet des Islams (s.a.a.s.) sagt darüber:
Wer in diesem Monat einen Vers aus dem Koran verliest, dessen Lohn ist so groß wie der für jemanden, der in der restlichen Zeit des Jahres den g a n z en Koran liest.
Bittgebete
Für den gesegneten Monat Ramadan werden zahlreiche, tiefsinnige Gebete überliefert. In den Gebeten steht uns ein Meer von hohem göttlichem Wissen aus dem Munde des Propheten und der Reinen aus seinem Hause zur Verfügung. Wer spirituell weiterkommen will, der sollte zusätzlich zur Verlesung dieser Gebete auch auf ihren gemeinsamen hohen Sinn achten.
Einige Gebete für den Monat Ramadan sind kurz und für bestimmte Tageszeiten bestimmt: den Tag, die Nacht, die Zeit vor dem ersten Morgengrauen (Sahar) und die Augenblicke des Fastenbrechens.
Es gibt auch viele lange Gebete, die für Ramadan empfohlen wurden. Wir möchten einige davon kurz beschreiben.
Das Abu Hamzeh-Thumali-Gebet
Es ist ein mitreißendes Gebet mit hohem gnostischem und weisem Inhalt. Dieses schöne Gebet entspringt dem himmlischen Herzen Imam Sadschads (a.s.), einem geehrten Nachkommen des Erhabenen Propheten (s.a.a.s.). Abu Hamzeh Thumali war einer der engen Vertrauten dieses Edlen. Da er dieses Gebet von Imam Sadschad (a.s.) überliefert hat, wurde es unter seinem Namen berühmt.
Das Abu Hamzeh-Thumali-Gebet fließt über von der Liebe zu Gott und spiegelt den Höhepunkt der Gott-Dienstbarkeit und Ergebenheit wieder. Im ersten Abschnitt erfolgen Dank und Lobpreisungen Gottes und es wird Seiner Einmaligkeit gedacht. Hier wird dem Betenden auch bewusst gemacht, dass der Weg zu Gott nahe ist und für alle offen steht.
Im zweiten Teil wird die Ehrfurcht und die Hoffnung des Gottesdieners gegenüber seinem großen gütigen Herrn beschrieben und im dritten Teil dieses Gebetes von Imam Sadschad (a.s.) sind die Bitten enthalten, die dieser Auserwählte hinsichtlich seiner Eltern, seiner Familie und Verwandtschaft und der Gläubigen und des Islams an Gott richtet.
An einer Stelle heißt es:
…O Gott! Vergib mir und meinem Vater und meiner Mutter, und schicke Erbarmen über sie, denn sie waren meine Erzieher und Lehrer als ich klein war. Belohne ihnen ihre guten Werke an mir und gib ihnen dafür Gutes und vergib ihnen ihre Sünden. O Gott, schließ alle gläubigen Frauen und Männer, von den Lebenden bis zu den Verstorbenen, in Deine Vergebung ein…
Das Dschuschan-Kabir-Gebet
Dieses wertvolle Gebet enthält die Namen Gottes und es wird besonders für die Qadr-Nacht – die Nacht des Schicksals – empfohlen:
Ein Ausschnitt :
…Oh Jener, Dem sich alles unterwirft,
oh Jener, gegenüber Dem alles demütig ist,
oh Jener, für Den alles existiert,
oh Jener, durch Den alles existiert,
oh Jener, zu Dem alle Reue zeigen,
oh Jener, vor Dem sich alles fürchtet,
oh Jener, durch Den alles aufrecht ist,
oh Jener, zu Dem alles gelangt,
oh Jener, Den alles in Dankbarkeit lobpreist,
oh Jener, außer Dessen Antlitz alles untergeht…
In diesem Gebet wird nach jeder Aufzählung der Eigenschaften Gottes andächtig wie folgt wiederholt:
Gepriesen bist Du, oh Du, außer Dem es keinen Gott gibt.
Hilfe! Hilfe!
Befreie uns von dem Höllenfeuer, oh Herr.
Das Iftitah-Gebet – Das Bittgebet zur Öffnung der Herzen
Dieses Gebet wird für alle Ramadan-Nächte empfohlen. Es ist ein vertrauliches Gespräch zu Gott mit der Bitte um Vergebung und mit der Bitte um baldiges Erscheinen des Imam der Zeit (a.dsch)
Ein Ausschnitt:
… Oh Gott, Du hast mir erlaubt, Dich zu bitten und mein Anliegen bei Dir zu äußern, so erhöre, Du Allerhörer, meinen Wunsch und erfülle, Du Gnädiger, mein Bittgebet, und fang mich auf, Du Vergeber, bei meinem Stolpern, denn wie oft hast Du, oh mein Gott, von einer Not erlöst, Sorgen aufgehoben, Stolpern aufgefangen, Gnade verbreitet und eine Fessel aus Unheil aufgelöst….
Das Sahar-Gebet
Wie der Name schon besagt, ist dieses Gebet für die Sahar-Zeit. Das sind die Stunden kurz vor dem ersten Morgengrauen. Diese Zeit ist erfüllt mit Spiritualität; ganz besonders im Monat Ramadan. Das Sahar-Gebet hat uns Imam Mohammad Baqir (a.s.), ein Edler aus der Nachkommenschaft des Propheten, hinterlassen.
Dieses Gebet beginnt mit:
Oh Gott, ich bitte Dich bei jener Glorie Deiner Herrlichkeit, die am meisten strahlt, obgleich jede Glorie Deiner Herrlichkeit strahlt!
Oh Gott, ich bitte Dich bei allen Glorien Deiner Herrlichkeit!…
Die täglichen Bittgebete
Für jeden Tag im Monat Ramadan hat der Erhabene Prophet Mohammad (s) ein kurzes aber inhaltreiches Gebet empfohlen. Das Gebet für den ersten Fastentag lautet zum Beispiel:
O Allah, mach mein Fasten an diesem Tag, wie das Fasten jener, die aufrichtig fasten, und mein Aufstehen zum Gebet, wie das jener, die aus Gehorsamkeit aufstehen. Erwecke mich aus dem Schlaf der Unachtsamen und verzeih mir meine Sünden. O Herr der Welten. Vergib mir! O Du Einziger, der die Sünden verzeiht!
(Mehrheit der Gebetstexte entnommen bei eslam.de)
Bewirtung der Fastenden mit Iftari
Zu den Dingen, die besonders empfohlen wurden, zählt die Bewirtung der Muslime, insbesondere der Bedürftigen unter ihnen, mit einer Speise zum Fastenbrechen (Iftari). Der Erhabene Prophet (s.a.a.s.) hat darüber gesagt: „Einen gläubigen Fastenden mit einem Iftari zum Fastenbrechen zu bewirten, führt zur Vergebung der bisherigen Sünden.“
Die Bewirtung zum Fastenbrechen ist so wichtig im Monat Ramadan, dass der Erhabene Prophet des Islams gemäß einer weiteren Überlieferung sagt:
Haltet das Feuer des göttlichen Zornes von euch fern, und sei es mit einem Iftar für einen Fastenden durch eine halbe Dattel oder ein wenig Wasser.
Spenden (Sadaqa)
Das Spenden im Monat Ramadan wird um ein vielfaches mehr als in den anderen Monaten belohnt. In einer Überlieferung steht, dass Gott 70 Arten des Unheils von jemandem fortnimmt, der im Monat Ramadan etwas spendet.
Segensgrüße für Mohammad (s) und die Edlen aus seinem Hause
Für den Monat Ramadan sind viele Lobpreisverlesungen für Gott empfohlen worden. Aber auch die Segensgrüße für den Propheten sind von hohem Wert und es wird empfohlen am Tag mindestens hundertmal das kurze Segnungs-Bittgebet für den Propheten und die Reinen aus seiner Familie zu entsenden:
Allah, unser! Segne Muhammad und die Familie Muhammads“
[Alahhumma salli ala muhammad wa aali muhammad]
اللَّهُمَّ صَلِّ عَلَى مُحَمَّدٍ وَ عَلَى مُحَمَّدٍ
Istighfaar (reuevolle Umkehr)
Die Fastenden im Monat Ramadan sollen Gott um Vergebung bitten und sich reuevoll von Sünden abkehren. Ihre Reue wird in diesem Monat sehr schnell von Gott angenommen. Imam Ali (a.s.) hat hierüber gesagt:
Ihr sollt im Monat Ramadan oft um Vergebung bitten und viele Bittgebete sprechen. Die Bittgebete wehren Unheil von euch ab, und die Bitte um Vergebung vernichtet die Sünden.
Itikaaf (innere Zurückgezogenheit)
Die Tage und Nächte des Monats Ramadan sind für die innere Zurückgezogenheit gedacht, das heißt die besinnliche Zurückgezogenheit von dem materiellen Alltag. Dafür ziehen sich Muslime entweder in eine Moschee zurück oder praktizieren die Zurückgezogenheit im eigenen Haus. Das Itikaaf verhilft ihnen zu einer größeren Spiritualität. Diese Form des Gott-Dienens wird besonders für die letzten 10 Tage des Monats Ramadan empfohlen. Mit großer Wahrscheinlichkeit fällt die Nacht der Bestimmung (Lailat-ul Qadr) auf einen dieser letzten zehn Tage. Der geehrte Prophet des Islams (s) hat gesagt:
Die innere Zurückgezogenheit in einer Dekade des gesegneten Monats Ramadan wird so hoch belohnt wie zwei große Hadsch (Hadsch-ut tamattu`)und zwei kleine Hadsch (Hadsch umra).
In einem von Rupert Murdoch kontrollierten Propagandablättchen warb Elliott Abrams gestern offen für ein Komplott, um in Syrien durch die Ausnutzung ethnischer Spannungen, psychologische Kriegsführung und den systematischen Missbrauch internationaler Institutionen einen Staatsstreich herbeizuführen ……………. WEITERLESEN!!
Das Fasten hat zahlreiche Vorzüge für den Körper und den Geist. Es wirkt sich heilend und stärkend aus. Es reinigt den Menschen von hässlichen tierischen Eigenschaften und läutert seine Seele. Das Fasten befreit den Menschen aus dem Alltag und der Stagnation und ordnet die Gesellschaft. Der gesundheitliche Nutzen des Fastens verdient Beachtung. In den islamischen Überlieferungen wird auf einige dieser Vorteile hingewiesen. Der Prophet des Islams hat empfohlen: „Fastet, damit ihr gesund bleibt.“ Die heutige Medizin bestätigt, dass Fasten für den Körper gut ist. In einigen Ländern, in denen kein religiöses Fasten üblich ist, raten Ärzte ihren Patienten bei einigen Krankheiten eine Fastenkur und empfehlen ihnen einige Stunden am Tag nichts zu sich zu nehmen. Das Fasten ist generell eine Ruhepause für den ganzen Körper. Es ist auch wie ein kleiner Hausputz und eine Reinigung und Entgiftung der Körperorgane. Der Organismus des Menschen braucht nach 11 Monaten ständigen Arbeitens in der Tat auch mal eine kleine Erholpause.
Der Verdauungsapparat, insbesondere der Magen gehören zu den ständig tätigen Bestandteilen des Körpers. Da der Mensch normalerweise mindestens drei Mahlzeiten am Tag einnimmt, ist der Verdauungsapparat fast rund um die Uhr damit beschäftigt, die aufgenommene Nahrung zu verarbeiten und für die Aufnahme von Nahrungsstoffe und die Trennung von überflüssigen Stoffen zu sorgen. Das Fasten lässt diese wichtigen Organe ein wenig ausruhen und bewahrt sie vor der Überlastung. So können diese Organe neue Kraft gewinnen. Außerdem werden beim Fasten die gespeicherten Körperfette, die sehr schädlich sind, abgebaut. In den Überlieferungen der Großen Vorbilder des Islams steht:
„Der Magen des Menschen ist das Haus der Krankheiten. Er wird durch den Verzicht auf Nahrung geheilt.“
Die Medizinwissenschaft hat heute nachgewiesen, dass das Fasten die überflüssigen Körperfette abbaut und Korpulenz reduziert, die Belastung auf die Wirbelsäule und die unteren Gliedmaßen verringert und Herz und Blutgefässe sowie den Verdauungsapparat ins Gleichgewicht bringt. Ebenso wird das Immunsystem des Körpers gestärkt und geordnet und in Bereitschaft versetzt.
Medizinische Untersuchungen zeigen, dass durch das Fasten vom Körper in viel höherem Ausmaße als sonst ein Stoff produziert wird, der eine wichtige Rolle bei der Verhütung von Bakterien- und Viruserkrankungen besitzt und sogar Krebszellen vernichtet. Im Normalfall befinden sich viele Viren und Bakterien im Körper versteckt und sind nur wenig aktiv, um dann bei Schwächung des menschlichen Körpers hochaktiv zu werden. Während des Fastens nimmt der Stoff, der diese Kleinstlebewesen vernichtet, zu und beginnt sie zu beseitigen.
In Wahrheit führt das Fasten also zur Reinigung des gesamten Körpers und macht den Menschen gegenüber vielen Gefahren für die Gesundheit widerstandsfähig-
Das Fasten hat auch eine positive Wirkung auf Geist und Seele des Menschen. Die Einschränkungen, die der Fastende hinsichtlich der Nahrung akzeptiert, wirken sich sehr positiv auf seine geistigen und seelischen Kräfte aus. Dies gibt dem Menschen das Selbstvertrauen, gegenüber vielen Gefahren für Geist und Körper und unerwiderten Bedürfnissen standhaft zu bleiben. So entwickelt er eine stabile willensstarke Persönlichkeit und wird stark genug, um geistige und soziale Belastungen zu ertragen und sich falscher Verhaltensweisen zu enthalten.
Der gesegnete Monat Ramadan ist der beste Monat Gottes, Es ist der Monat der Herabsendung des Korans und der Heiligste Monat im Jahr. In diesem Monat stehen die Tore des Himmels und zum Paradiese weit offen und die Tore zur Hölle werden geschlossen. Einer der Nächte des Ramadan (in der Nacht der Bestimmung – Qadr) – ist laut Koran mehr wert als tausend Monate es sind. Und so wiegt das Gott-Dienen in dieser Nacht mehr als das Gott-Dienen in tausend Monaten. Der Prophet Gottes hat in seiner Ansprache im Vormonat Schaaban über die Größe des Monats Ramadan gesagt:
„Ihr Diener Gottes! Der Monat Gottes hat sich euch mit Segen und Barmherzigkeit und Vergebung zugewandt. Es ist der Monat, der für Gott der beste ist. Die Tage in diesem Monat sind die besten, seine Nächte sind die besten und seine Stunden sind die besten. Ihr seid zu dem Gästeempfang Gottes eingeladen und ihr seid nun in der Schar der Edelmütigen aufgenommen. In diesem Monat ist euer Atem Gottespreisung und euer Schlafen ist Gott-Dienen. Eure Werke werden angenommen und eure Gebete werden erhört. So betet mit der richtigen Absicht und mit gereinigtem Herzen zu eurem Herren und Schöpfer, damit Er euch den Erfolg beschert, zu fasten und den Koran zu verlesen. Schlimm ist es also um den bestellt, der auf die Vergebung Gottes in diesem gewaltigen Monat verzichten muss. Beim Durst und Hunger in diesem Monat denkt an den Durst und Hunger am Jüngsten Tag.“
Dann legte der Erhabene Prophet (s.a.a.s.) die Pflichten der Fastenden dar und sprach über den Segen und den göttlichen Lohn in diesem Monat bei Spenden an die Armen, Achtung der betagten Menschen, Barmherzigkeit zu Kindern und Jüngeren, Pflege der Verwandtschaftsbeziehungen, Reinhaltung der Zunge, des Auges und der Ohren von Verbotenem, Freundlichkeit zu den Waisenkindern, Beten und langem Verharren in der Niederwerfung vor Gott, beim Ritualgebet, der reuevollen Umkehr, den Segenswünsche für ihn und sein Haus, der Verlesung des Korans und der Bewirtung der anderen.
Als der Prophet Gottes (s.a.a.s.) den Neumond zu Beginn des gesegneten Ramadan erblickte, hob er beide Hände zum Himmel empor und bat Gott um Gesundheit für diesen Monat und um ein ausreichendes tägliches Brot, um Befreiung von Schmerzen und Ungemach, und fuhr fort: „Oh Herr mach das Fasten für dich, deine Anbetung und die Koranlesung in diesem Monat zu unserem täglichen Unterhalt.“
Während Anders Behrig Breivik nur noch mit billigen Mätzchen wie der Rücktrittsforderung an die norwegische Regierung bevor er weitere Aussagen machen will, oder mit seiner Forderung nach einem japanischen Psychater auffällt, hat sich eine ganz neue und sehr eigenartige Diskussion überall in Europa verselbständigt die fast täglich neue Gesichtpunkte bringt und die vor allem die Gefahren von Seiten der Rechten, Rassisten und Faschisten völlig neuen Bewertungen unterwirft.
Mit Anders Behrig Breivik ist in Europa der Typ des rassistischen, militanten Christen zum ersten Mal an das Licht der breiten Öffentlichkeit getreten. Für Fachleute ist diese Entwicklung allerdings nichts neues. Ulfkotte und Kewil weisen seit Jahren auf ihr Christentum hin. Thilo Sarrazin hat sogar ein besonderes jüdisches Gen gefunden, dass die Christen von den Juden und den Muslimen trennt. Allerdings ist Sarrazin außerhalb der NPD wohl der einzige, der es auch zum jetzigen Zeitpunkt schon wagt, die Juden gleich mit den Muslimen in einen Topf zu werden.
Anderen Rassisten wie PI, Kewil, und andere geben sich zur Zeit besonders proamerikanisch und proisraelisch. Das liegt vor allem daran, dass viel Geld aus den weißen, fundamentalistischen Christenkreisen fließt, die die endgültige Schlacht um Armageddon möglichst schnell herbeizwingen wollen:
Fest steht für diese Menschen das Endzeit herrscht. Dazu kommt als weiterer entscheidender Punkt, das sie die gesamte Bibel, also auch die Offenbarung wörtlich nehmen. Ohne wenn und aber. Unter Bezug auf den Bibeltext
1. Thessalonicher 4.17 Darnach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und also werden wir bei dem Herrn sein allezeit.
steht für diese Gläubigen fest, das sie in der Endzeit, nicht sterben müssen, sondern lebend entrückt werden. Der Zeitpunkt dieser Entrückung hängt aber eng mit der letzten großen Schlacht, mit der Schlacht um Armageddon zusammen.
Im allgemeinen Konsens der Evangelikalen wird der Berg Har Megiddô, ein südlicher Ausläufer des Karmelgebirges in Israel, als Ort dieser letzten aller Schlachten angesehen. Dort findet jene endgültig letzte Schlacht statt in der, der Antichrist geschlagen wird. Die Definition des Antichristen und seiner Truppen umfasst dabei alle Nichtchristen, wird aber in den USA und unter den Kreationisten zur Zeit praktisch mit dem Islam gleichgesetzt. Das Bild des Antichristen war schon immer Veränderungen unterworfen, weil es zumeist auf den aktuellen Gegner projektiert wird.
Am Ende dieses Kampfes gelten die Juden, die jetzt noch umhegt und umsorgt werden, dann aber als zu den Nationen zugehörig und werden selbstverständlich nicht errettet. Die Angst vor dem persönlichen Tod und die Möglichkeit einer Entrückung wird von diesen christlichen Fanatikern dazu benutzt, ihren rassistisch begründeten Feldzug gegen alle Andersgläubigen und vor allem gegen Muslime zu begründen. Teilweise werden wie bei Breivik auch die Kreuzzüge als Begründung für derartige Taten herangezogen.
Natürlich könnte man diese Leute leicht als Irre abtun, aber tatsächlich stellen sie unter den Christen in den USA die Mehrheit und vermutlich bestimmen sie die US-Politik weit umfassender als man sich allgemein vorstellen kann. Allerdings muss man auch immer wieder auf die katholische Kirche hinweisen, die zur Zeit zwar keine Progrome mehr gegen Juden veranstaltet, wie sie es durch ihre ganze Geschichte als Staatskriche hindurch getan hat und die aktuelle auch keine Kreuzzüge veranstalten. Aber mit dem Ratzingerpapst hat die Kirche zumindest die Judenmission wieder aufgenommen und macht damit deutlich, dass in ihr ein großes Rassismuspotential vorhanden ist.
In diesem Zusammenhang stellt sich dann die Frage, ob eine Religion überhaupt Terror fördern kann. Die Antworten der Betroffenen sind klar und deutlich. So sagt der Koordinierungsrat der Muslime in Deutschland (KRM):
„Die Ursachen des Terrors in Norwegen dürfen nicht in der Religion gesucht werden. Denn Terror und Gewalt, egal wo und in welcher Form, hat keine Religion“ sagte Mazyek, Sprecher des KRM. Deutschland (IGMG)- Anstatt sich auf die vermeintlich religiösen Ursachen der Anschläge zu konzentrieren, ist es notwendig, sich als gesamte Gesellschaft gegen jede Art von Rassismus und Feindschaft zu stellen.
So wird etwa die wachsende Islamfeindschaft in Deutschland und vielen anderen Staaten Europas unterschätzt. Vorurteile gegenüber Muslimen müssen abgebaut werden, um der Fremdenfeindlichkeit zu begegnen. Es müssen gemeinsame Wege gefunden werden, eine Kultur der Toleranz zu fördern.
Das ändert natürlich nichts daran, dass die christlichen Fanatiker und ihre Helfer den Islam insgesamt weiterhin als terroristische Religion empfinden und dies auch ohne Furcht vor Strafe als Propaganda verbreiten dürfen, wie das Beispiel Wilders in den Niederlanden und bei seinen Kundgebungen in Deutschland zeigt. Besonders simpel ist die Aussage des ewigen CSU Hoffnungsträgers Thomas Goppel der völlig an der Realität vorbei argumentiert:
Dass der Attentäter von Oslo und Utøya ein „fundamentalistische Christ“ gewesen sei, kann nur sagen, wer ein völlig falsches Bild vom christlichen Glauben hat.
..
Fundamentalistische Christen gibt es nicht, kann es nicht geben. Zu einer solchen Schlussfolgerung kann jemand nur kommen, wenn er ein völlig falsches Bild vom christlichen Glauben hat.“ Ausgangspunkt der „Frohen Botschaft“ und von daher des christlichen Lebensauftrags für den Menschen ist das Wohl des Nächsten, nicht seine Gängelung oder gar Vernichtung.
Der Mann spricht als katholischer Christ und hat wohl die Geschichte seiner Kirche nie vermittelt bekommen. Die katholische Kirche hat ihre Gegner immer vernichtet und dies meist im realsten Sinn, indem sie sie ermorden ließ. Die katholische Kirche gängelt die Menschen bis heute indem sie simple Schutzmechanismen vor ungewollten Kindern und Krankheiten wie Aids unmöglich macht, weil sie Kondome verbietet. Das die katholische Kirche dazu noch in einem riesigen Ausmaß Kinder durch ihre Priester missbrauchen lässt und nichts dagegen tut, kommt noch strafverschärfend hinzu. Der Historiker Althoff macht katholische Kirche für fundamentalistische Gewaltfantasien mitverantwortlich:
Der Historiker und Mittelalter-Experte Gerd Althoff schreibt der katholischen Kirche eine Mitverantwortung für fundamentalistische Gewaltfantasien zu.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Sie habe „durch Untätigkeit Raum gelassen für eine Legitimierung und Heiligung von Gewalt“, schreibt Althoff in der „Frankfurter Rundschau“ (Freitagausgabe). Der „verhängnisvolle Mythos der Kreuzzüge“, auf den sich auch der Attentäter von Oslo, Anders Breivik, bezog, hätte erst gar nicht entstehen müssen, wenn die Kirche „das Unchristliche am Tun der Kreuzfahrer mehr in den Vordergrund gestellt hätte“, so Althoff. Auch die von christlichen oder christlich geprägten Forschern dominierte Geschichtswissenschaft habe die distanzierte Behandlung „gerade der erschreckenden Seiten kirchlich legitimierter Gewalt“ vermissen lassen.
Religion scheint tatsächlich ein Nährboden für Terror und Gewalt zu sein. Um das zu verstehen und erfassen zu können, muss man Religion aber noch einmal aufspalten in den persönlichen Glauben und die organisierte Religion. Der persönliche Glaube lässt sich nicht wirklich bewerten. Oft scheint er wirklich das Beste aus einer Religion in einzelnen Menschen hervorzurufen und ist deshalb unbedingt schützenwert. Anders sieht es mit der organisierten Religion aus, die stets darum bemüht ist, ihren Einfluss auszubauen und andere Religionen zurückzudrängen. Dort bedeutet Religion immer Imperialismus.
Tatsächlich hat diese organisierte Religion auch wenig mit Glauben zu tun. Die Religion bietet nur eine zusätzliche Klammer für Leute die sich wahrscheinlich auch sonst verbünden würden und die durch die gleiche Religion werden derartige Bündnisse natürlich leichter, weil man ja angeblich gleiche Überzeugungen teilt. Tatsächlich haben sich die Orden in der katholischen Kirche aber stets gegenseitig bekämpft und nur gegen andere Religionen wirklich zusammengearbeitet und wer einen amerikanischen Pietisten aus den Amana Colonies über einen amerikansichen Christen aus der Herrenhuter Bewegung urteilen hört, der wird nur wenig gemeinsames finden. Aber wenn die beiden sich mit den Charismaten auseinandersetzen stehen sie wie eine Person zusammen und gemeinsam mit den Charismaten stehen sie gegen alle anderen die keine Fundamentalisten sind.
Das gleiche gilt natürlich auch für islamische Fundamentalisten die sich in Wirklichkeit häufig spinnefeind sind. Will man die institutionelle und organisierte Religion wirklich beschreiben, dann geht man am besten zurück zu Karl Marx und seiner treffenden Beschreibung des Problems:
Das Fundament der irreligiösen Kritik ist: Der Mensch macht die Religion, die Religion macht nicht den Menschen. Und zwar ist die Religion das Selbstbewusstsein und das Selbstgefühl des Menschen, der sich selbst entweder noch nicht erworben, oder schon wieder verloren hat. Aber der Mensch, das ist kein abstraktes, außer der Welt hockendes Wesen. Der Mensch, das ist die Welt des Menschen, Staat, Societät. Dieser Staat, diese Societät produzieren die Religion, ein verkehrtes Weltbewusstsein, weil sie eine verkehrte Welt sind. Die Religion ist die allgemeine Theorie dieser Welt, ihr enzyklopädisches Compendium, ihre Logik in populärer Form, ihr spiritualistischer Point-d’honneur (Ehrgefühl), ihr Enthusiasmus, ihre moralische Sanktion, ihre feierliche Ergänzung, ihr allgemeiner Trost- und Rechtfertigungsgrund. Sie ist die phantastische Verwirklichung des menschlichen Wesens, weil das menschliche Wesen keine wahre Wirklichkeit besitzt. Der Kampf gegen die Religion ist also mittelbar der Kampf gegen jene Welt, deren geistiges Aroma die Religion ist.
Das religiöse Elend ist in einem der Ausdruck des wirklichen Elendes und in einem die Protestation gegen das wirkliche Elend. Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüth einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volks.
Die Aufhebung der Religion als des illusorischen Glücks des Volkes ist die Forderung seines wirklichen Glücks. Die Forderung, die Illusionen über seinen Zustand aufzugeben, ist die Forderung, einen Zustand aufzugeben, der der Illusionen bedarf. Die Kritik der Religion ist also im Keim die Kritik des Jammertales, dessen Heiligenschein die Religion ist.
Unter diesem Aspekt ist es leicht, aus einer Religion eine Ideologie zu machen und das die Umkehrung auch funktioniert, beweist, die marxistisch-leninistische Ideologie, aus der spätestens Stalin eine Religion machte. Religion und Ideologie sind stets Gefängnisse, auch wenn man sich freiwillig in sie begibt. Beide formen einen unkritischen Geist der die von den jeweiligen Führern herausgegebenen Regeln willig befolgt auch wenn sie zum eigenen Schaden sind. Ein klassischer Fall sind die islamischen Selbstmordattentäter, die sich selbst töten obwohl sie wissen, dass damit nicht einmal ein wirksames Signal gesetzt wird.
Es macht übrigens keinen Sinn die Aufhebung der Religion oder der Ideologien zu fordern. Viele Menschen können ihr Leben nur im Glauben an ein besseres Leben nach dem Tod oder in der Hoffnung auf einen politischen Umsturz ertragen. Sie würden stets neue Religionen und Ideologien gründen die sich dann die miesesten Führer untertan machen würden um erneut da zu landen wo die Menschheit heute ist. Religion und Ideologie sind Krankheiten des Menschen, die man nicht vertreiben und nicht heilen kann, aber man kann sie durch ständige Aufklärung lindern.
Anders Behrig Breivik ist ein fundamentalistischer Christ und das ist eine Teilerklärung für seine Taten. Dazu kommt die Ideologie des Rassen- und Fremdenhasses die eine weitere Teilerklärung bilden, aber auch zusammen seine Taten nicht begründen. Egal welche Puzzleteile man noch hinzufügt, wie sein falsches Geschichtsbild oder die Lust an der tödlichen Waffe, man kann das Bild, das ihn wirklich zu seinen Taten veranlasste, nicht komplett bekommen, was aber nicht heißt, dass man die Teilaspekte nicht erwähnen darf. Man muss sie erwähnen um wenigstens teilweise verstehen zu können.
Es ist nicht der Schützenverein oder die Waffe die den Amokläufer macht, aber ohne den Verein und ohne die Waffe würde es ihn vielleicht nicht geben. Es ist nicht die Religion oder gar der Glaube und nicht die Ideologie die den Terroristen macht, aber ohne Religion und irregeleitetem Glauben und Ideologie würde es ihn vielleicht nicht geben. Je mehr man die Möglichkeiten für die Begründung solcher Taten begrenzt, je besser man aufklärt, desto eher lassen sich diese Taten verhindern. Aber man wird niemals alle Taten verhindern können.
Quelle
Die bisherige Hochburg der libyschen Rebellen, Bengasi, wird offenbar zum Schlachtfeld blutiger Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Fraktionen der Aufständischen. Wie die Nachrichtenagenturen am Montag berichteten, ist es am Vortag in der Stadt zu stundenlangen Gefechten gekommen. Es seien 63 »Ghaddafi-Anhänger« festgenommen worden, erklärte der »Innenminister« der Aufständischen, Mustafa Al-Sagasli. Bei den Kämpfen um ein Fabrikgebäude, in dem sich die Gruppe verschanzt habe, seien vier Rebellen und fünf »Ghaddafi-Kämpfer« getötet worden. Für den arabischen Fernsehsender Al-Dschasira berichtete dessen Reporter Tony Birtley, die aufgeriebene Gruppe habe als »fünfte Kolonne« innerhalb der Aufständischen gewirkt.
Tatsächlich deuten die neuen Kämpfe in Bengasi wenige Tage nach dem mysteriösen Tod des militärischen Chefs der Aufständischen, General Abdel Fattah Yunis, vielmehr auf zunehmende Risse in der ohnehin heterogenen Rebellenallianz hin. Am Montag berichtete David D. Kirkpatrick in der New York Times, der Angriff auf die Gruppe in dem Fabrikgebäude habe dazu gedient, die praktisch auf eigene Faust agierenden Milizen in und um Bengasi unter Kontrolle des selbsternannten Nationalen Übergangsrates zu bringen. »Seitdem der libysche Konflikt ausgebrochen ist, sind fünf Monate vergangen, und fast ebenso lange ist es her, daß die Rebellen die Etablierung eines vereinigten Kommandos angekündigt haben«, schreibt das Blatt. Doch die Ermordung von General Yunis habe die anhaltende Unordnung unter den bewaffneten Kräften der Aufständischen schlagartig deutlich gemacht. Die französische Le Monde kommentierte am Montag, diese Situation »könnte die Stellung von Tripolis stärken, der Rebellion eine politische Lösung aufzuzwingen«.
Insbesondere fürchten die führenden Vertreter in Bengasi offenbar eine Spaltung ihrer Reihen entlang der in Libyen traditionell einflußreichen Stämme. So räumte El-Sagasli bei der Pressekonferenz am Sonntag ein, seine Truppen wären zunächst vor einem Sturm auf die Fabrik zurückgeschreckt, weil sie die dort verschanzten Kämpfer als Angehörige eines wichtigen Stammes identifiziert hätten.
Wie zur Bestätigung kursierten im Internet Gerüchte über verschiedene Stämme, die sich gegen die Rebellen erhoben hätten. So hieß es in Meldungen über den Internetdienst Twitter, Angehörige der Wafalla marschierten auf Bengasi, um die Stadt von den Aufständischen zu befreien. Über einigen Militärgebäuden in der »Rebellenmetropole« sei bereits die grüne Fahne des Ghaddafi-Regimes gehißt worden.
Führende Rebellenvertreter lassen in dieser Situation ihre Nervosität offenbar zunehmend an Reportern aus. »Die Führer haben gegenüber den Nachrichtenmedien einen zunehmend feindlichen und, wie einige Journalisten berichten, drohenden Tonfall angenommen«, schreibt die New York Times.
In den letzten Tagen scheint die Lage in den „Rebellen“gebieten sich weiter zu verschlechtern ……………… WEITERLESEN!





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