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Die Luftangriffe der NATO gegen Libyen gleichen immer mehr dem Krieg des westlichen Militärbündnisses gegen Jugoslawien 1999, als Fernsehstationen, diplomatische Vertretungen, Krankenhäuser und von Dorfbewohnern genutzte Brücken bombardiert wurden. Auch in der Nacht zum Dienstag flogen Kampfjets wieder Angriffe auf die libysche Hauptstadt Tripolis, dessen Einwohner Agenturberichten zufolge versuchten, sich mit Gewehrschüssen zur Wehr zu setzen. Ziel des Angriff war offenbar wieder eine Residenz von Staatschef Muammar Al-Ghaddafi. Getroffen wurden einem Bericht des lateinamerikanischen Nachrichtensenders TeleSur zufolge aber auch der Amtssitz der libyschen Mutter- und Kinderschutzbehörde sowie Mobilfunkanlagen der Stadt.
Bereits am Montag hatten die NATO-Flieger den örtlichen Sitz der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) in Tripolis angegriffen. In unmittelbarer Nähe des Gebäudes befinden sich auch die Sendeeinrichtungen des staatlichen libyschen Fernsehens, informierte TeleSur-Korrespondent Rolando Segura. Die Einwohner des Viertels sehen in den Attacken »einen weiteren Versuch der imperialistischen Kräfte, die Bevölkerung in Angst zu versetzen«, berichtete Segura weiter. So sei bei den Angriffen auch eine Spezialklinik für Verbrennungsopfer beschädigt worden.
Offizielle Grundlage des Luftkriegs gegen Libyen ist noch immer die Resolution Nr. 1973 des UN-Sicherheitsrates vom 17. März, in dem die militärische Durchsetzung einer Flugverbotszone über dem nordafrikanischen Land beschlossen wurde, »um die Zivilbevölkerung zu schützen«. Für den Apostolischen Vikar von Tripolis, Giovanni Martinelli, ist das jedoch keine Rechtfertigung. »Dies bedeutet nicht, daß die Vereinten Nationen, die NATO oder die Europäische Union moralisch dazu berechtigt sind, über Bombenangriffe zu entscheiden«, sagte der Bischof der katholischen Nachrichtenagentur Fides. »Ich habe die Pflicht darauf hinzuweisen, daß Bombenangriffe unmoralisch sind«, so Martinelli.
Doch auch Institutionen der Vereinten Nationen fordern zunehmend einen Kurswechsel. UN-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos rief alle Seiten zu einer Waffenruhe auf, damit die Bevölkerung mit Lebensmitteln, Trinkwasser und medizinischer Hilfe versorgt werden könne.
Unterdessen informierten Diplomaten darüber, daß die Leichen von 16 Flüchtlingen geborgen werden konnten, deren mit 600 Personen besetztes Boot am Freitag vor der libyschen Küste untergegangen war. Unter den geborgenen Leichen hätten sich zwei Säuglinge befunden. »Jedes Boot, das Libyen verläßt, muß ab dem ersten Moment als hilfsbedürftig angesehen werden«, forderte vor diesem Hintergrund das UN-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR) in Genf. Die Schiffe sollten nicht erst auf einen Notruf warten, sondern die Flüchtlinge sofort retten. Zu Wochenbeginn war bekannt geworden, daß die NATO im März einem in Seenot geratenen Flüchtlingsboot mehr als zwei Wochen lang Hilfe verweigert hatte. Von den 72 an Bord befindlichen Menschen überlebten nur neun die Irrfahrt (jW berichtete). In Berlin kritisierte die Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke (Die Linke) die europäische Abschottungspolitik gegenüber den Flüchtlingen: »Die Nachbarstaaten Libyens haben insgesamt 650000 Menschen aufgenommen, die EU wird schon bei einem Bruchteil davon hysterisch.«
Frau Merkel freut sich offiziell als deutsche Bundeskanzlerin über die Ermordung von Osama Bin Laden:
BK´in Merkel: Ich bin heute erst einmal hier, um zu sagen: Ich freue mich darüber, dass es gelungen ist, bin Laden zu töten.
Nun gut die Deutschen sind Kummer gewohnt. In Westdeutschland gab es nur die kurze Phase zwischen 1945 und 1969 wo die Menschen scheinbar weniger unter der Überwachungsknute und dem Unrechtsstaat litten, in Ostdeutschland war die Stasi von Anfang an oben auf. Angela Merkels Vater wollte diesem Stasistaat die evangelische Kirche auf einem silbernen Tablett präsentieren und hat das ja auch weitgehend geschafft, da ist es schon verständlich wenn seine Tochter wenig von Recht oder gar Bürgerrechten hält.
Mal ganz abgesehen davon, dass sie sich ein wenig zu spät freut ist die Freude aus ihrer Sicht jedoch verständlich. In dem ständigen Terrorszenario das die internationalen Geheimdienste aufgebaut haben, fehlte es vor allem an Siegen.
Die in Deutschland gefassten angeblichen Terroristen wie die Sauerlandbomber, waren mehr oder weniger die Produkte von sorgsamer Führung durch die Geheimdienste, und es verwundert schon sehr, das noch niemand von Wichtigtuern sprach. Natürlich wird für jeden Brandstifter in einem Vorgarten ein Al Quaida Zusammenhang konstruiert und somit erscheinen Al Quaida und ihr angeblicher Chef Osama Bin Laden schier übermächtig. Ihr Schaffenwurf schien die ganze Erde zu erdrücken. Aber auch diese Projektion stammte von den Geheimdiensten und ließ sich aber immer weniger aufrechterhalten, je weniger an echtem Terror passierte.
Im Übrigen wurde Osama bin Laden von den USA nur wegen den Bombenanschläge auf US-Botschaften in Tansania und Kenia mit 200 Toten gesucht und darauf hingewiesen, dass für er weiterer Terrortaten rund um die Welt verdächtig wird. Osama wurde wegen dieser Vorwürfe auch nie verurteilt. Der Anschlag von 9/11 wird offiziell im Zusammenhang mit bin Laden nicht erwähnt. Es wurde also ein Verdächtiger ermordet und die Merkel freut sich.
Angela Merkel feiert also einen Sieg der keiner ist. Das ist typisch für ihre Politik aber auch für ihre Klasse. Für Deutschland ist es sogar ein grundsätzlicher Haltungswechsel. Nicht nur das die Todesstrafe, die ja auch mit dem Lissabonner Vertrag wieder für Deutschland eingeführt werden kann, plötzlich etwas Gutes ist, ist jetzt auch die Ermordung einer unliebsamen Person eine tolle Sache. Es muss nicht mehr die Schuld fest gestellt werden, sondern es reicht die Verdächtigung.
Das war ein weiter Weg vom finalen Rettungsschuss zur einstweiligen Erschießung. Natürlich ist auch die Bundesfamilienministerin Kristina Schröder, an deren rechter Gesinnung ja eh kein Zweifel besteht ganz vorne mit dabei:
In der Sendung „Kamingespräch“ des Fernsehsenders Phoenix erklärte Schröder, man könne „nicht sagen, dass so was nicht Mittel sein darf“. Die Alternative wäre nach Ansicht von Schröder ungezielte Tötungen, bei denen es zivile Opfer geben könne.
Ja, das hat sie gesagt. Ihre einzige Alternative gegen gezielte Tötungen sind ungezielte Tötungen. Das Wort Gerichtsverfahren hat diese Tante wohl noch nie gehört. In Wirklichkeit gibt sie natürlich nur ihre geistige Haltung wieder. So wie sie den Kampf gegen den Rechtsextremismus unterläuft, baut sie eine Front gegen alle Linken auf. Schon morgen wird sie einen Terrorismusbegriff vorlegen, in dem der Widerstand gegen die Atommafia dann eben Terrorismus ist und dann kann sie jeden töten lassen, der nicht ihrer konfusen rechten, wenn nicht sogar rechtsextremen Denke folgt.
Tatsächlich ist aber die Aussage Köhlers nur die Folge einer gefährlichen Entwicklung. Bereits im Jahr 2007 habe ich auf Duckhome den Satz: „Den gnadenlosen folternden Wolffsohn unterscheidet nichts, aber auch gar nichts von einem gnadenlosen folternden Gestapomann.“ geprägt, für den ich auch prompt wegen Beleidigung verklagt und verurteilt wurde, nachdem die politische Polizei noch einmal extra bei Wolffsohn nachgefragt hatte, ob er sich nicht beleidigt fühlen könnte, was er dann auch gerne tat.
Damals ging es um die Frage ob Folter in einem Fall von Entführung eines Kindes, oder vielmehr nur deren Androhung überhaupt denkbar sei. Wolffsohn hatte damals n-tv-Talksendung „Maischberger“ erklärt: „Als eines der Mittel gegen Terroristen halte ich Folter oder die Androhung von Folter für legitim“. Ja die Wortwahl hat Frau Schröder doch nett übernommen. Wolffsohn aber ging noch einen Schritt weiter und erklärte auch die die Gnade für obsolet:
dem abendländischen Verständnis, nach dem Gnade allein Gott ausübe. Gnade durch Menschen und für Menschen sei daher «ein Widerspruch in sich selbst, eine kultur- und religionshistorisch geradezu ketzerische Anmaßung ist.
Mittlerweile bezeichnet Wolffsohn die angebliche Ermordung Osama bin Ladens sogar als „humanitäre Kriegsführung“.
Das Gericht in Berlin wollte oder konnte nicht verstehen, welche Entwicklung dieser Ungeist nimmt. Gestern wollte Wolffsohn Terroristen foltern, dann wollte er die Gnade abschaffen und unterstütze Horst Dreier der den Paragraphen 1 des Grundgesetzes in Frage stellte und die Folter erlauben wollte. Natürlich nur in übergesetzlichen Notfällen, und diese übergesetzlichen Notfälle sollen dann von Leuten wie Dreier, Wolffsohn, Schröder oder Merkel entschieden werden.
Morgen erwirken die gleichen Leute, oder irgendwelche Bürokraten nicht nur Folter sondern auch einstweilige Erschießungen. Wo ist da ein Ende? Es gibt kein Ende. Wenn man erst einmal den Boden der Rechtsstaatlichkeit und der Menschlichkeit verlassen hat gibt es kein Ende mehr auf der schiefen Bahn. Wer glaubt die Konzentrationslager der Nazis wären der Höhepunkt der Unmenschlichkeit, der kennt die Menschen nicht.
Es gibt Positionen die darf man einfach nicht kampflos aufgeben. Das scheint auch der Hamburger Richter Heinz Uthmann so zu sehen der gegen Angela Merkel Strafanzeige, wegen Billigung der Straftat der vorsätzlichen Tötung Osama Bin Ladens, erstattet hat. Das wird natürlich sein Karriereende als Richter sein und ihm auch sicherlich noch viel Verfolgung durch die Justiz einbringen, aber es ist ein erstes Zeichen von Mut in diesem unfreien Land. Natürlich wird die Anzeige gegen die Merkel eingestellt, aber es gibt Hoffnungszeichen.
Die Richter und Staatsanwälte die Merkel nicht angezeigt und Wolffsohn verteidigt haben, sind übrigens diejenigen die man sich einmal genauer ansehen müsste. Es bestehen doch erhebliche Zweifel ob die noch auf dem Boden des Grundgesetzes stehen. Aber wahrscheinlich warten sie nur darauf, dass das Grundgesetz weiter ihren Ansichten angepasst wird.
Paul Craig Roberts
Die bin Laden-Geschichte der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika war dermaßen dürftig zusammengeschustert, dass es keine 48 Stunden dauerte, bis sie grundlegend verändert war. In der Tat weist die neue Geschichte, die der Pressesekretär des Weißen Hauses Jay Carney am Dienstag zum Besten gab, nur wenig Übereinstimmung mit dem Original vom Sonntag Abend auf. Das wilde Feuergefecht gab es nicht. Osama bin Laden hat sich nicht hinter einer Frau versteckt. In Wirklichkeit war bin Laden, so Carney, „nicht bewaffnet.“
Die Geschichte vom Feuergefecht war gleich schon verdächtig, da kein einziger SEAL auch nur einen Kratzer abbekommmen hat, obwohl es gegen al Qaeda ging, beschrieben vom ehemaligen Chef des Pentagon Donald Rumsfeld als „die gefährlichsten, bestausgebildeten, bösartigsten Killer auf Erden.“
Jedes Detail der Originalgeschichte wurde verändert. Es war nicht bin Ladens Frau, die von den Navy SEALs ermordet wurde, sondern die Frau eines Mitarbeiters. Es war nicht bin Ladens Sohn Khalid, der von den Navy SEALs ermordet wurde, sondern Sohn Hamza.
Carney schob die Schuld an den Änderungen an der Geschichte auf „den Nebel des Krieges.” Es gab aber kein Feuergefecht, woher also der „Nebel des Krieges“?
Das Weiße Haus mußte auch die Geschichte widerrufen, dass Präsident Obama und sein nationales Sicherheitsteam gespannt verfolgten, wie sich die Ereignisse in Echtzeit abspielten (ungeachtet der vom Weißen Haus herausgegebenen Fotos, auf denen man sieht, wie das Team gespannt zuschaut), wobei der Einsatz über Kameras auf den Helmen der SEALs übertragen worden sein soll. Hätte Obama das Ereignis verfolgt, wie es sich abspielte, hätte er mitbekommen, so hoffen wir zumindest, dass es da kein Feuergefecht gab, und hätte daher der Öffentlichkeit wohl nicht mitgeteilt, dass bin Laden in einem Feuergefecht getötet wurde. Ein weiterer Grund, warum die Geschichte widerrufen werden musste, besteht darin, dass, wenn das Ereignis auf Video aufgenommen worden wäre, jede Nachrichtenagentur der Welt das Video hätte haben wollen. War das Ereignis aber ein inszeniertes Theater, gäbe es natürlich kein Video.
Keine Erklärung wurde abgegeben, warum ein unbewaffneter bin Laden angesichts eines nicht stattgefundenen Feuergefechts von den SEALs mit einem Kopfschuss ermordet wurde. Für diejenigen, die die Geschichte der Regierung glauben, dass „wir bin Laden gefasst haben,“ kann diese Operation nur als der größte Murks der Geschichte dastehen. Welche Art von Inkompetenz braucht es, um sinnlos und ohne Notwendigkeit die wertvollste geheimdienstliche Informationsquelle auf dem Planeten zu töten?
Laut der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika operierten die terroristischen Bewegungen der Welt durch bin Laden, „das Superhirn.” Dank einem schießwütigen dummen SEAL zerstörte eine Kugel die wertvollste terroristische Information auf dem Planeten. Vielleicht dachte der SEAL an die Kerbe in seinem Schießeisen und wie er sein Leben lang damit angeben kann, der superharte Macho zu sein, der Osama bin Laden umgenietet hat, den gefährlichsten Mann auf dem Planeten, der die Vereinigten Staaten von Amerika und deren europäische und israelische Helfershelfer ausgetrickst und die „einzige Supermacht der Erde“ am 9/11 gedemütigt hat.
Wenn eine dermaßen grundlegende Angelegenheit wie der Tod bin Ladens keine 48 Stunden ohne bestätigte „Diskrepanzen“ überleben kann, welche fundamentale Änderungen an der Geschichte nötig machen, dann gibt es Verdachtgründe, abgesehen von dem Verdacht, der sich ergibt aus der Abwesenheit eines toten Körpers, aus dem Fehlen jeglichen Beweises, dass bin Laden in einer Kommandoaktion getötet wurde bzw. dass überhaupt eine Kommandoaktion stattgefunden hat. Diese ganze Angelegenheit könnte ein weiteres Ereignis sein wie der Zwischenfall im Golf von Tonkin am 4. August 1964, den es nie gab, der aber zur Eröffnung des Krieges gegen Nordvietnam führte, welcher den Amerikanern und Vietnamesen gewaltige Kosten und dem Militär/Sicherheitskomplex gewaltige Profite bescherte.
Es besteht kein Zweifel daran, dass die Vereinigten Staaten von Amerika hinreichend inkompetent sind, um bin Laden getötet statt ihn lebend gefangen zu haben. Wer aber kann glauben, dass die Vereinigten Staaten von Amerika so schnell den Beweis dafür beseitigen, dass bin Laden ausgelöscht wurde? Die Geschichte der Regierung ist nicht glaubwürdig, dass sie den Beweis ihres Erfolges in den Ozean geworfen hat, aber einige Fotos besitzt, die veröffentlicht werden könnten, irgendwann einmal.
Wie es ein Leser in einem e-mail an mich formuliert hat: „Was wirklich beunruhigend ist, ist die zunehmende arrogante Schlampigkeit dieser Lügen, als wäre sich die Regierung so durch und durch ihrer Fähigkeit sicher, die Menschen täuschen zu können, dass sie sich so gut wie überhaupt nicht bemüht, glaubhaft zu erscheinen.“
Seit jeher wussten Regierungen, dass sie Bürger und Untertanen immer hinters Licht führen können, indem sie die patriotische Karte spielen. „Denkt an die Maine,“ der „Golf von Tonkin,“ „Waffen der Massenvernichtung,“ „der Reichstagsbrand“ – die inszenierten Ereignisse und gefälschten Beweise sind endlos. Würden die Amerikaner etwas über Geschichte wissen, wären sie nicht so leichtgläubig.
Die wirkliche Frage, die sich uns stellt, ist: Welche Agenda oder welche Ziele sollen mit dem „Tod bin Ladens“ weiterbefördert werden?
Auf diese Frage gibt es viele Antworten. Viele haben bemerkt, dass Obamas Zustimmungswerte für die Wiederwahl im Keller waren. Ist jemand überrascht, dass die Umfrage von New York Times/CBS nach der bin Laden-Kommandoaktion einen starken Anstieg der Werte aufzeigt? Wie die New York Times berichtete, erhob sich „der Glanz des nationalen Stolzes über die Parteipolitik, als die Zustimmung für den Präsidenten signifikant sowohl bei den Republikanern als auch bei den Unabhängigen stieg. Insgesamt sagten 57 Prozent, sie stimmten jetzt der Amtsführung des Präsidenten zu, davor waren es 46%.“
In der Washingtoner Denkart rechtfertigt ein Anstieg der Zustimmungsrate um 24% ein inszeniertes Ereignis.
Eine weitere Möglichkeit ist, dass Obama zu der Ansicht kam, dass das Budgetdefizit und die Rettung des Dollars vor dem Zusammenbruch das Ende des teuren Krieges und der Okkupation Afghanistans mit dem Übergreifen auf Pakistan erforderlich machen. Nachdem es der Zweck des Krieges war, bin Laden zu fassen, erlaubt die erfolgreiche Erreichung dieses Ziels den Vereinigten Staaten von Amerika, sich ohne Gesichtsverlust zurückzuziehen und es dadurch zu ermöglichen, das Budgetdefizit der Vereinigten Staaten von Amerika um einige hundert Milliarden Dollars im Jahr zu kürzen – ein leicht gangbarer Weg, eine große Einsparung vorzunehmen.
Sollte das auf der Tagesordnung stehen, dann nur weiter so. Andererseits, falls Obama das vorhatte, hat der Militär/Sicherheitskomplex schnell etwas dagegen unternommen. CIA-Direktor Leon Panetta öffnete das Tor zu Angriffen unter falscher Flagge, um den Krieg weiter am Laufen zu erhalten, indem er erklärte, dass al Qaeda den Tod bin Ladens rächen werde. Außenministerin Clinton erklärte, dass der Erfolg bei der Tötung bin Ladens mehr Krieg und weitere Erfolge rechtfertige. Die Heimatlandsicherheit erklärte, dass die Tötung bin Ladens „hausgemachte gewalttätige Extremisten” motivieren werde, terroristische Attacken durchzuführen. „Hausgemachte gewalttätige Extremisten“ ist ein unbestimmter Begriff, aber dieser neu geschaffene Schwarze Mann scheint Umweltschützer und Kriegsgegner mit einzubeziehen. Wie „verdächtig,“ wird dieser Begriff jeden erfassen, den die Regierung herausgreifen will.
Verschiedene Teile der Regierung ergriffen schnell die Möglichkeit, den Erfolg bei der Tötung bin Ladens für die Verteidigung und Begünstigung ihrer eigenen Anliegen zu nützen, zum Beispiel Folter. Den Amerikanern wurde gesagt, dass bin Laden gefunden wurde aufgrund von Informationen, die durch Folterung aus Gefangenen herausbekommen wurden, die vor Jahren in geheimen Gefängnissen der CIA in Osteuropa angehalten worden sind.
Diese Auflistung möglicher Beweggründe und weiterer Vorstellungen ist keineswegs vollständig, kann aber denjenigen, die zu skeptischem und unabhängigem Denken fähig sind, als erster Anhaltspunkt dienen. Die Agenden hinter dem Theater werden sich mit der Zeit selbst enthüllen. Alles was Sie tun müssen ist aufmerksam zu sein und im Kopf zu haben, dass das meiste von dem, was man in den Massenmedien hört, dem Zweck dient, diese Agenden weiter zu treiben.
erschienen am 6. Mai 2011 auf > www.foreignpolicyjournal.com
Um 23.35 Uhr Washingtoner Zeit (weniger als acht Stunden nach Ende der Operation) trat Obama bereits vor die TV-Kameras und das „spontane“ Volk vor dem Weißen Haus und verkündete den Tod des (ehemaligen CIA-Agenten Tim Osman alias) Osama Bin Laden.
Nach ZDF- und ARD-Angaben wurde der Präsident Pakistans erst danach informiert. Offenbar waren die Seals von Afghanistan aus widerrechtlich in den Luftraum eingedrungen. Diese Ansicht wurde gestern auch von Helmut Schmidt und Scholl-Latour in der ARD vertreten. Wer glaubt den Killern, dass sie es nicht auf Gaddafi und seine Familie abgesehen hatten? Die USA nehmen sich das Recht heraus UNO-Beschlüsse zurechtzubiegen; wen auch immer und wo auch immer zu entführen, Lager einzurichten, zu foltern, in Geheimgefängnisse zu verschleppen, mit Drohnen zu töten oder eben per Kopfschuss umzubringen. Im Namen der Freiheit und der Menschenrechte.
Die durch den nur durch plumpe Propaganda verschleierten räuberischen Angriffskrieg der NATO an die Macht gebombten Herrscher von Bengasi gehen gegen ihr wahhabitisches Schreckensregime gerichtete Demonstrationen mit Waffengewalt vor und schließen unabhängige Zeitungen. Die Tageszeitung „Junge Welt“ berichtete gestern von den Demonstrationen in der ostlibyschen „Rebellenhauptstadt“ Bengasi, die die Propaganda der NATO-Staaten gern totschweigen würde.
Am Donnerstag seien die örtlichen Machthaber in der „Rebellenhochburg“ Bengasi mit Waffengewalt gegen Demonstranten im Stadtviertel Muhtar vorgegangen, berichtete Ramadán Breki dem Libyen-Korrespondenten des lateinamerikanischen Fernsehsenders TeleSur, Rolando Segura. Breki ist Chef der in Bengasi erscheinenden Wochenzeitung Quryna, die eigenen Angaben zufolge von den Rebellen geschlossen wurde.Es sei nicht das erste Mal gewesen, daß die Machthaber in Bengasi Proteste gegen ihre Herrschaft unterdrückt hätten. Bereits seit Tagen seien die »libyschen Separatisten« immer wieder gegen Proteste in verschiedenen Stadtteilen Bengasis vorgegangen, sagte Breki am Donnerstag.
Nachdem die NATO am Samstag ihre mörderische Terrorkampagne gegen Libyen nochmals verschärfte und damit den Zorn der Einwohner Libyens auf die Imperialisten, Kolonialisten und ihre wahhabitischen Handlanger weiter verstärkt hat, kam es in der Nacht in Bengasi zu einem bewaffneten Aufstand von Freiheitskämpfern gegen das Terrorregime der Handlanger der NATO. Im Youtube-Kanal gile1981 findet sich ein Video vom Aufstand:
Auch der US-Propagandakanal CNN hat den Aufstand gegen das Terrorregime der wahhabitischen NATO-Handlanger, die die Ermordung eines Studenten und dreier Kinder durch die NATO frenetisch feierten, in Benghazi heute morgen bestätigt. Da hieß es bei CNN:
Heavy gun and artillery fire could also be heard early Sunday throughout Benghazi, which is the hub for rebel forces and their transitional government.
Erst später ist den Propaganda-Experten der CIA offenbar die Anweisung wieder eingefallen, dass Aufstände gegen das Terrorregime der NATO-Handlanger zu verschweigen sind, damit der falsche Eindruck aufrecht erhalten werden kann, die Bevölkerung stünde geschlossen hinter den NATO-Handlangern. Am Nachmittag wurde der verräterische Satz jedenfalls umgehend aus der CNN-Berichterstattung entfernt. Stattdessen verbreitet CNN nun, Pro-Gaddafi-Kräfte hätten Positionen der Aufständischen in Bengasi mit Granaten beschossen („pro-Gadhafi forces stepped up their shelling of rebel positions in Benghazi“), und das, obwohl die Frontlinie rund 200 km von Benghazi entfernt ist, nämlich zwischen Brega und Ajdabiya, und angeblich die ganze Bevölkerung von Benghazi hinter dem Regime der Handlanger der NATO steht.
Wie die israelische Zeitung Haaretz berichtete, hatten sich vor wenigen Tagen die Oberhäupter örtlicher Stämme in die umkämpfte Stadt Misurata begeben, um die Führer der Aufständischen dort zum Niederlegen der Waffen zu bewegen. Unter anderem weil durch die seit Wochen andauernden Gefechte der wichtige Hafen der Stadt blockiert ist, seien sie entschlossen eine Lösung zu Beendigung der Kampfhandlungen zu finden. Sollten die Verhandlungen mit den Rebellen scheitern, werden sie eventuell mit eigenen Kämpfern auf Seiten der Regierung eingreifen. Nach Angaben des libyschen Vizeaußenministers könnten die sechs größten Stämme der Region bis zu 60.000 Kämpfer aufbieten ……………………. WEITERLESEN!
Die Todesjagd auf Gaddafi hat begonnen! Laut dem libyschen Regierungssprecher Moussa Ibrahim bombardierten NATO-Flugzeuge die Residenz des jünsgten Sohnes von Gaddafi, Saif al-Arab. Dabei kamen laut Ibrahim der Sohn und drei der Enkelkinder Gaddafis ums Leben. Auch Gaddafi selbst und seine Frau hielten sich laut Moussa zum Zeitpunkt des Angriffes im Haus auf. Desweiteren haben am gestrigen Samstag drei Explosionen im Hauptquartier Gaddafis stattgefunden.
……………. WEITERLESEN!
Weiterhin wurden drei von Gaddafi`s Enkelkinder massakriert. Sie waren Zivilisten! Wir sprechen hiermit Muammar Gaddafi unser tieftstes Beileid aus. Von den Verbrechen der NATO distanzieren wir uns. We express our deepest condolences to Muammar Gaddafi and family.





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