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Zweieinhalb Monate nach dem Kapern des Gaza-Hilfskonvois hat die israelische Militärpolizei mindestens drei Soldaten wegen des Verdachts festgenommen, Notebooks und Handys bei den Passagieren der geenternten Schiffe gestohlen zu haben.

Wie der Radiosender Kol Israel am Donnerstag berichtete, gehen die Ermittler davon aus, dass es bei der Durchsuchung der Schiffe im Hafen Aschdod zu Plünderungen gekommen war.

Die israelische Armee bestätigte, dass Ermittlungen eingeleitet worden seien. Bislang gäbe es jedoch keine Beweise dafür, dass die Soldaten in den Diebstahl verwickelt seien, teilte das Presseamt der Armee mit.

Die israelische Marine hatte am 31. Mai sechs Schiffe mit rund 10.000 Tonnen Hilfsgütern in neutralen Gewässern aufgebracht. Beim Kapern der Schiffe, auf denen sich bis zu 600 Menschenrechtler und weitere Aktivisten aus verschiedenen Ländern befanden, töteten die israelischen Kommandos mindestens neun Menschen, darunter vier türkische Bürger.

Mit der Aktion zog Israel scharfe Kritik aus aller Welt auf sich und musste eine interne Ermittlung einleiten. Die Forderung von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon und anderen Politikern, internationale Ermittler auf den Plan zu rufen, hat Israel abgelehnt.

Quelle

Die Massenmedien haben nach der für die Kriegslust der westlichen Bevölkerung potentiell desaströsen Veröffentlichung der Afghanistan Warlogs bei Wikileaks ein neues Genre entwickelt, um ihrer Klientel wohlig-schauriges Herzklopfen zu bescheren und und mit emotionalen Nachrichten den Krieg gegen Afghanistan zu vermarkten: Tali-Porn.

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Es sieht so aus, dass die Taliban die Wahrheit gesagt haben und TIME gelogen hat. Ann Jones bestätigte am 13.08. in The Nation, dass die Taliban mit dem Verbrechen, dem Aisha Bibi zum Opfer gefallen ist, nichts zu tun hatten. Wer glaubt, die ganzen westlichen Massenmedien, die die zusammengelogene Geschichte verbreitet haben, würden ihre Leser über ihre peinliche Lüge informieren, sieht sich getäuscht. Die verlogenen westlichen Massenmedien sind derzeit vollauf damit beschäftigt, die Geschichte zu verbreiten, “die Taliban” hätten gerade in der Provinz Kundus ein Liebespaar gesteinigt……………. WEITERLESEN!

Wir schreiben das Jahr 2010 und Palästina ist immer noch ein besetztes Land. Immer wieder, wenn ich solche Sätze höre, komme ich mir im Zeitalter des Imperialismus vor. Israel möchte seine Landfläche und politische Macht im Nahen- Osten ausbauen. Dies klingt sehr aggressiv, aber die Politik Israels ist mindestens genauso aggressiv: Man baut eine Mauer, um die Menschen voneinder zutrennen. Man baut eine lange Mauer, um Menschen einzusperren. Man baut eine endlose Mauer, um den Graben zwischen „Isaac“ und „Mohammed“ weiter auszubauen. Ist dies wirklich im Interesse des 21. Jahrhunderts?

Es ist traurig, wie stark die Position Israels ist, welches ein Volk unterdrückt, jedoch ist es viel grausamer, wie gleichgültig die Großmächte dieser Welt damit umgehen. Ist es nicht Deutschlands Pflicht, sich für unterdrückte Völker einzusetzen? Sind wir nicht die jenigen, die als erstes und oberstes Gesetz die Menschenwürde achtet? Ist es mit der Menschenwürde vereinbar, das palästinensische Volk dem israelischen Volk zu assimilieren?
Fragen über Fragen, deren Antwort jeder einzelne von uns kennt, sich aber aufgrund der schrecklichen Geschichte Israels keiner zu äußern möchte. Meiner Meinung nach wiederholt sich in diesem Fall das Dritte Reich: Hitler unterdrückte und tötete Millionen von unschuldigen Juden… Heute haben wir es mit einem Israel zu tun, welches sich für die Segmentierung von Menschen ausspricht und bei jedem Anlass palästinensische Bürger verhaften kann und leider auch töten kann. Was in den Gefängnissen passiert, kann sich jeder denken. Man kann in einigen Gefängnissen sogar von Glück reden, wenn man lebend rauskommt.
Nun stelle ich die Frage: Ist die Hamas, welches auf demokratischem Wege zur repräsentativen Partei des palästinensischen Volkes wurde, ein verlängerter Arm der al-Qaida, oder ist die Hamas nicht eher die Widerstandspartei Palästinas?

London — Als Admiral Mike Mullen, Chef des Generalstabs des Militärs der Vereinigten Staaten von Amerika und höchstrangiger amerikanischer Offizier, vor kurzem in der NBC-Sendung „Meet the Press“ gefragt wurde, ob die Vereinigten Staaten von Amerika einen militärischen Plan für einen Angriff gegen den Iran haben, antwortete er einfach: „Ja, wir haben einen.“

Generalstäbe sind dazu da, Pläne auch für die unwahrscheinlichsten zukünftigen Entwicklungen auszuarbeiten. In den 1930er Jahren zum Beispiel erstellten und überarbeiteten die Vereinigten Staaten von Amerika Pläne für die Invasion Kanadas – und das kanadische Militär erstellte Pläne, um diese Invasion zu verhindern. Was allerdings der Planungsprozess im Fall des Iran erwiesen haben wird, ist, dass die Vereinigten Staaten von Amerika auf keinen Fall einen Nicht-Atomkrieg gewinnen können.

Die Vereinigten Staaten von Amerika könnten „gewinnen,“ indem sie hunderte Atombomben auf die iranischen Militärbasen, Nuklearanlagen und Industriezentren abwerfen und fünf bis zehn Millionen Menschen töten, darunter jedenfalls geht nichts. Das wissen wir von Richard Clarke, dem Terrorismusabwehr-Berater im Weißen Haus unter drei Regierungen.

Anfang der 1990er Jahre, so enthüllte Clarke in einem Interview mit der New York Times von vier Jahren, zog die Clinton-Administration ernsthaft eine Bombardierung des Iran in Erwägung, aber die Militärfachleute rieten ihr davon ab.

„Nach einer langen Debatte konnten die höchsten Ränge des Militärs keine Vorhersage über eine Strategie treffen, mit der die Vereinigten Staaten von Amerika erfolgreich dieses Ziel erreichen könnten,“ sagte er. Die Planer im Pentagon haben das Szenario eines Angriffs auf den Iran in den vergangenen 15 Jahren mehrfach durchgespielt und sind immer noch zu keinem Ergebnis gekommen, wie sie einen Sieg der Vereinigten Staaten von Amerika erreichen könnten.

Es ist nicht die Angst vor iranischen Atomwaffen, die den Generalstabschef der Vereinigten Staaten von Amerika so zögern lässt, einen Krieg gegen den Iran zu beginnen. Diese Waffen gibt es nicht, und die ganze Rechtfertigung für den Krieg bestünde darin sicherzustellen, dass es auch nie welche geben wird.

Das Problem ist, dass die Vereinigten Staaten von Amerika dem Iran nichts antun können, außer das Land mit Atombomben zu terrorisieren, was Teheran wirklich zwingen würde, sich auf die Knie zu werfen und um Gnade zu bitten. Sie können die Nuklearanlagen und Militäranlagen des Iran in Trümmer legen, aber alles, was sie zerstören, kann in ein paar Jahren wieder aufgebaut werden. Ein Einmarsch der Vereinigten Staaten von Amerika in den Iran ist auf keinen Fall realisierbar.

Im Iran leben rund 80 Millionen Menschen, und obwohl viele von ihnen die derzeitige Regierung nicht mögen, sind doch nahezu alle glühende Patrioten, die gegen eine fremde Invasion kämpfen würden. Iran ist ein gebirgiges Land, und ein großes dazu: vier Mal so groß wie Irak. Die iranische Armee zählt zur Zeit rund 450.000 Mann, ein bisschen weniger als die Armee der Vereinigten Staaten von Amerika – im Gegensatz zu dieser hat sie ihre Truppen aber nicht über Dutzende von Ländern verstreut.

Sollte das Weiße Haus etwas größeres vorschlagen als kleinere militärische Einfälle entlang der iranischen Südküste, würden ranghöhere amerikanische Generäle unter Protest zurücktreten. Ohne die Option eines Landkrieges wäre das einzige Druckmittel der Vereinigten Staaten von Amerika auf die iranische Politik die Drohung mit mehr Bomben –wenn es sich dabei aber nicht um Atombomben handelt, wären diese nicht sehr überzeugend. Der Iran seinerseits hätte eine Reihe von Optionen, Druck auf die Vereinigten Staaten von Amerika auszuüben.

Bereits die Einstellung der Erdölexporte des Iran würde die Ölpreise auf einem engen Markt himmelhoch in die Höhe treiben: etwa 7 % des international gehandelten Erdöls kommt aus dem Iran. Der Iran könnte aber auch weitere 40 % der globalen Erdölexporte blockieren, indem er Tankschiffe aus Irak, Saudiarabien und den anderen arabischen Golfstaaten mit seinen tödlichen Noor Antischiffsraketen versenkt.

Die Noor Antischiffsrakete ist eine vor Ort produzierte Version der chinesischen YJ-82. Sie hat eine Reichweite von 200 km, ausreichend, um alle bedeutenderen Flaschenhälse im Persischen Golf zu erreichen. Sie fliegt mit zweifacher Schallgeschwindigkeit nur ein paar Meter über der Meeresoberfläche und ist mit Radar schwer zu orten. Ihre Treffsicherheit wird bis zu 98 Prozent eingeschätzt.

Die gebirgige Küste des Iran erstreckt sich über die gesamte Nordseite des Golfs, und diese Raketen werden von leicht versteckbaren mobilen Abschussrampen abgefeuert. Sie können mit Leichtigkeit Tankschiffe versenken, und in wenigen Tagen würden die Versicherungsraten für Tankschiffe, die in den Persischen Golf einfahren wollen, dermaßen unerschwinglich werden, dass dadurch die gesamten Erdölexporte der Region zum Stillstand kämen.

In der Zwischenzeit würde der Iran beginnen, den Taliban in Afghanistan moderne Boden-Luft-Raketen zu liefern, was in Kürze die militärischen Anstrengungen der Vereinigten Staaten von Amerika dort beenden würde. (Es war die Ankunft der von den Vereinigten Staaten von Amerika gelieferten Stinger-Raketen in Afghanistan, die die russischen Helikopter vom Himmel trieb und der ganzen sowjetischen Intervention letztlich das Ende bereitete.)

Iranische Raketen würden Militärbasen der Vereinigten Staaten von Amerika auf der (arabischen) Südseite des Golfs treffen, und die iranischen Alliierten der Hizbollah in Beirut würden beginnen, Raketen auf Israel abzufeuern. Die Vereinigten Staaten von Amerika hätten keine weiteren Optionen für eine weitere Eskalation als die nukleare, und der Druck auf sie, mit dem Krieg aufzuhören, würde Tag für Tag steigen, während Industrie und Verkehr auf der ganzen Welt zum Stillstand kämen.

Das Ende wäre ein beschämender Rückzug der Vereinigten Staaten von Amerika und die endgültige Festigung der Position des Iran als beherrschende Macht in der Golfregion. Das waren die Ergebnisse aller strategischen Überlegungen im Pentagon, und Mullen kennt sie.

Es gibt also einen Plan für einen Angriff auf den Iran, aber Mullen würde eher zurücktreten, als ihn in die Tat umzusetzen. Es ist alles Bluff.

erschienen am 8. August 2010 auf > The Japan Times Online

Internet killed Israeli PR

Parody of Video Killed the Radio Star (the Buggles) by Minor Demographic Threat. Lyrics over the fold.

Lyrics

You had them on your wireless saying, ‘Death to Jews’
You sliced & diced & circumcised & claimed Fair Use
600 Turks were singing ‘Girl U Know It’s True’

YouTube & Reddit, Twitter, Facebook, bit.ly
You spammed them all & then you even posted 3
Casual Encounters on CraigsList NYC

IDF spokesmen
Who freakin’ trained them?

Bloggers came & broke your heart

Now you tweet your new surveillance video
Cyborg Al-Qaida from the future snorting blow
set to the theme music from Hawaii Five-O

He had a knife and
Wait a second: that’s Barbra Streisand

You couldn’t find my SD card
You’re in a bind says Michael Sfard

The Shin Bet mined my SD card
& played it back on NPR
Born & raised in Arkansas
I brought 6 nukes for the Hamas

We are the Mavi Marmara
You are the sloppy hasbara

Die Berliner Gruppe »Israelis gegen die Besatzung« bekundete in einer am Dienstag abend verbreiteten Erklärung ihre Solidarität mit Firas Maraghy:

Seit mehr als zwei Wochen macht Firas Maraghy einen Hungerstreik vor der israelischen Botschaft in Berlin, weil er keinen anderen Weg sieht, sein unveräußerliches Aufenthaltsrecht in seiner Heimatstadt Jerusalem durch den Staat Israel anerkannt zu bekommen.

Wir sind israelische Bürgerinnen und Bürger, die in Berlin wohnen und auf die Dienste der konsularischen Abteilung der israelischen Botschaft angewiesen sind: Unsere Pässe werden dort verlängert, Kinderpässe ausgestellt usw. Kürzlich versuchte jemand, seine beiden israelisch-jüdischen Töchter auszubürgern, doch dieses Recht wurde den Beiden durch die israelische Botschaft in Berlin abgesprochen. Wir dürfen uns so lange in Deutschland aufhalten, wie es das deutsche Gesetz erlaubt; unsere Rechte als Israelis bleiben dabei unberührt.

Weil wir Juden sind.

Firas Maraghy, einem Palästinenser aus Ostjerusalem, wurde das Residenzrecht abgesprochen, obwohl seine Familie seit mehr als 150 Jahren in Ostjerusalem wohnt, während unsere Familien zum großen Teil Migrationshintergrund in Israel haben. Da das seit Juni 1967 von Israel besetzte und später durch Israel widerrechtlich annektierte Ostjerusalem unter israelischer Herrschaft steht, ist die israelische Botschaft für Herrn Maraghys Anliegen zuständig. Die israelische Botschaft aber entzieht sich ihrer Verantwortung und legt Herrn Maraghy nahe, er solle seiner Tochter einen deutschen Paß ausstellen lassen, da ihre Mutter – also Herrn Maraghys Frau – deutsche Staatsbürgerin sei.

Weil er Araber ist.

Die israelischen Behörden behandeln auch andere Palästinenserinnen und Palästinenser auf diese Art, um die ethnische Säuberung Palästinas fortzusetzen. Palästinenser in den besetzten Gebieten werden gedrängt, ihre Wohnorte zu verlassen: Mehr als 55000, die Hebron wegen der gegen sie gerichteten Gewalt der israelisch-jüdischen Siedler verlassen haben, oder auch zahlreiche Ostjerusalemer Palästinenser, denen ihr Residenzrecht aberkannt wurde, da sie aufgrund eines bürokratischen Formfehlers ihren langjährigen Aufenthalt in der Stadt nicht nachweisen können.

Weil sie Palästinenser sind. (…)

Wir rufen die israelische Botschaft auf, ihre diskriminierende Politik aufzugeben und Zaynab Maraghy ein »Laissez Passer« auszustellen, wie es das Völkerrecht vorschreibt. Ferner fordern wir, daß Herr Maraghy sein Recht auf ein Leben in Jerusalem garantiert bekommt und die Drohung, ihm seine Papiere zu entziehen, zurückgenommen wird. Er hat einen Anspruch darauf, jederzeit nach Jerusalem zurückzukehren, egal wie lange er und seine Familie in Deutschland bleiben.

Wir fordern die israelische Botschaft in Berlin auf, Firas Maraghy so zu behandeln, als ob er Jude wäre, weil er ein Mensch ist.

Quelle

Hat Amerikas langer Abschied von Irak tatsächlich begonnen? Nähert sich der Krieg, der bisher an die $ 700 Milliarden verschlungen hat, seinem Ende?

Präsident Barack Obama hat sein Versprechen erneuert, alle Kampftruppen der Vereinigten Staaten von Amerika per August 2010 aus dem Irak abzuziehen, die verbleibende Besatzung per Ende 2011. In seinem Wahlkampf hatte Obama versprochen, alle Truppen 2010 abzuziehen, aber das Pentagon setzte sich durch bei der Verlängerung der Frist.
Werden also alle Truppen nachhause kommen? Hoffentlich, aber wetten Sie nicht darauf. Denken Sie daran, dass Truppen der Vereinigten Staaten von Amerika sechs Jahrzehnte nach dem Koreakrieg in Südkorea stationiert sind.
Die 50.000 bis 2011 verbleibenden Soldaten der Vereinigten Staaten von Amerika sollen angeblich „beraten und helfen“ und „Antiterror“-Missionen und –Ausbildung durchführen. Für mich als alten Kriegskorrespondenten und Militärhistoriker klingt das ganz nach dem Einsatz einheimischer Truppen unter weißen Offizieren unter dem britischen Imperium.
Diese umgetauften „Ausbildungs”-Truppen der Vereinigten Staaten von Amerika werden voraussichtlich sechs schwer bewaffnete Kampfbrigaden umfassen, unterstützt von Kampfflugzeugen auf den Luftstützpunkten der Vereinigten Staaten von Amerika in der Golfregion. Eine von Irak abgezogene Brigade der Vereinigten Staaten von Amerika wird ins benachbarte Kuwait verlegt. Der größte Teil des Restes wird nach Afghanistan verlegt.
Über das Schicksal der 85.000 von den Vereinigten Staaten von Amerika bezahlten Söldner (vulgo „Vertragspartner“) war kein Wort zu hören.
Unter dem bestehenden Militärabkommen zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und dem Irak behalten die Vereinigten Staaten von Amerika alle Flugrechte über dem Irak. Wie lange das anhalten wird, ist ungewiss. Es wird jedoch ein wichtiger Indikator betreffend Washingtons Absichten sein, nachdem die Luftüberlegenheit der Schlüssel zur militärischen Macht der Vereinigten Staaten von Amerika rund um den Erdkreis ist. Jeder israelische Angriff auf den Iran würde mit größter Wahrscheinlichkeit durch irakischen Luftraum geführt werden.
Wie es heißt, besteht Amerikas Dreifaltigkeit aus „Gott, Kanonen und Erdöl.” Die irakischen Erdölreserven werden auf 112 Milliarden Barrel geschätzt, die zweitgrößten der Erde nach Saudiarabien. Kanada folgt an dritter Stelle. Irak verfügt auch über riesige Reserven an Erdgas, einen zunehmend wichtigen Treibstoff und Rohstoff. Die erdölhungrigen Länder Indien und China schielen bereits auf den Irak.
Amerikas einst mächtige Erdölkonzerne, die „Sieben Schwestern,” wurden von den meisten Erdölfeldern der Welt hinausgedrängt von nationalistischen Regierungen und durch staatliche Erdölfirmen ersetzt. Der irakische Herrscher Saddam Hussein warf die amerikanischen, britischen und französischen Erdölkonzerne aus dem Irak hinaus und besiegelte damit sein Schicksal.
Das Große Öl kam 2003 zurück in den Irak im Gefolge der Invasionstruppen der Vereinigten Staaten von Amerika und übernimmt Ölproduktion und -Export des Irak.
Die Vereinigten Staaten von Amerika brauchen selbst das irakische Erdöl noch nicht, aber die Kontrolle darüber verleiht ihnen mächtigen Einfluss über dessen Importeure, wie China, Indien, Japan und Europa. Die Kontrolle über das Erdöl im Mittleren Osten bleibt weiterhin ein Pfeiler der Weltherrschaft der Vereinigten Staaten von Amerika.
Es ist nicht zu erwarten, dass die Vereinigten Staaten von Amerika den Irak ganz von der Leine lassen. Washington scheint sich an das Modell zu halten, das vom britischen Imperium in den 1920er Jahren errichtet wurde, um sich Mesopotamiens Erdöl zu sichern. Das sieht so aus: installiere einen Marionettenherrscher, richte eine einheimische Armee zu seinem Schutz ein, behalte in Stützpunkten in der Wüste einige britische Truppen und starke RAF-Einheiten,um die Bösewichter zu bombardieren, die die Pax Britannica stören – und um das billige Erdöl fließen zu lassen.
Washington baut in Bagdad um $ 740 Millionen eine neue Botschaft für 800 Angestellte, ebenso riesige neue befestigte Botschaften in Kabul und Islamabad, Pakistan (Kosten $ 1 Milliarde), die Platz für 1.000 „Diplomaten“ bieten. Osama bin Laden bezeichnet sie als „Kreuzfahrerfestungen.“
Die Vereinigten Staaten von Amerika hoffen, dass das schiitische Maliki-Regime, das sie in Bagdad installiert haben, den Deckel auf dem Irak haltenwird, während es ermöglicht, dass das fast unabhängige Kurdistan ein Protektorat der Vereinigten Staaten von Amerika in der Art von Kuwait bleiben wird. Geht man allerdings von der zerklüfteten irakischen Geschichte aus, scheint das unwahrscheinlich zu sein.
Die amerikanische „Befreiung“ hinterließ den Irak politisch, wirtschaftlich und sozial zerbrochen, „getötet“ in den Worten des ehemaligen Außenministers Tariq Aziz. Die Republikaner in den Vereinigten Staaten von Amerika frohlocken über den Sieg im Irak dank der berühmten von John McCain befürworteten militärischen „Ausweitung.“ Hinter diesem falschen Gerücht verbirgt sich allerdings die grauenvolle Wahrheit.
Seriöse Studien schätzen die Zahl der Getöteten im Irak auf mehrere Hunderttausend bis zu einer Million, wobei die Angaben von UNO-Beobachtern, dass 500.000 irakische Kinder, die durch Krankheiten infolge des von den Vereinigten Staaten von Amerika angeführten Embargos vor 2003 getötet worden sind, nicht mit einbezogen sind.
Vier Millionen sunnitische Iraker bleiben Flüchtlinge, die Hälfte davon im Ausland, als Opfer der ethnischen Säuberungen der Schiiten. Todesschwadrone suchen das Land heim. Washington gibt nicht genannte Millionenbeträge aus, um sunnitische Kämpfer zu bestechen, ihre Waffen niederzulegen.
Eine große Anzahl von irakischen Ärzten und Wissenschaftern wurde ermordet – viele Iraker glauben, ohne konkrete Beweise zu haben, vom israelischen Mossad. Labyrinthe aus Betonmauern, die die Vereinigten Staaten von Amerika errichtet haben, zerteilen und kontrollieren die größeren Städte. Bei 40°C Hitze gibt es nur ein paar Stunden am Tag elektrischen Strom. Durch die von den Vereinigten Staaten von Amerika verwendete DU-Artilleriemunition werden Krebserkrankungen so epidemisch wie in Afghanistan.
„Sie schaffen eine Wüste und nennen das Frieden,” sagte Tacitus seinerzeit über die Endlösungen Roms.
Aus Angst vor einem Angriff durch die Vereinigten Staaten von Amerika spielte auch der Iran eine wichtige Rolle bei der Abschwächung des Widerstands gegen die Okkupation der Vereinigten Staaten von Amerika durch Anweisungen an die irakische schiitische Miliz, die Mehdi-Armee, das Feuer einzustellen und zeitweise mit dem Maliki-Regime zu kooperieren.
Wenn alle Truppen der Vereinigten Staaten von Amerika abgezogen werden, besteht für das Maliki-Marionettenregime das Risiko, schnell beseitigt zu werden. Eine wirklich nationalistische irakische Regierung würde wahrscheinlich das Erdöl wieder verstaatlichen, wieder aufrüsten, die ruinierte Nation wieder aufbauen und wieder dem arabischen Kampf gegen Israel beitreten. Oder der Iran wird eines Tages einen großen Teil des erdölreichen schiitischen Irak beherrschen. Es ist nicht anzunehmen, dass Washington eines dieser Ergebnisse akzeptieren wird.
Der bewafnete irakische Widerstand gegen die fremde Okkupation wurde schwächer, je näher das Abzugsdatum kommt. Die Zahl der Opfer der Vereinigten Staaten von Amerika ist stark zurückgegangen, weil die amerikanischen Truppen in ihren Stützpunkten gehalten werden. Aber das könnte sich schnell ändern.
Der höchstrangige überlebende Parteiführer der Ba´ath-Partei Izzat Ibrahim al-Duri hat gerade einen neuen Schlag angekündigt gegen die Okkupanten und ihre schiitischen Alliierten.
Die Aussichten für den Irak sind wahrscheinlich mehr Gewalt und Aufruhr. Truppen der Vereinigten Staaten von Amerika werden bleiben müssen, um die amerikanischen Erdölkonzerne zu beschützen und den Irak vor dem Auseinanderfallen zu bewahren. Als Vorwand wird natürlich der „Kampf gegen den Terrorismus“ herhalten müssen, aber der wirkliche Grund, wie auch in Afghanistan, wird das Erdöl sein, das, wie wir wissen, gleich nach Gott kommt.
Den zerschlagenen Irak zu erobern war leicht. Aber hinauszukommen wird sich wahrscheinlich als viel schwieriger herausstellen. Das allerdings könnte sich natürlich auch als Teil von Washingtons langfristiger Planung herausstellen, ein Reich im Mittleren Osten zu errichten.
erschienen am 10. August 2010 auf > HUFFINGTON POST

Erzieherische Wirkungen des Fastens

Fasten hat unterschiedliche Dimensionen und viele geistige und materielle Einflüsse auf den Menschen.

Das wichtigste aber ist die „moralische Dimension“ und die „erzieherische Philosophie“.Die fastenden Personen müssen trotz ihres Hungers und Dursts auf das Essen, Trinken und auf die sexuelle Lust verzichten und in der Tat beweisen, dass sie nicht einem Tier im Stall gleichen. Sie können den Zügel des ungehorsamen Ichs unter Kontrolle setzen und ihre Begierde und Lüsternheit beherrschen.

Ein positiver Punkt beim Fasten ist, dass es den Geist des Menschen reinigt, den Willen stärkt und seine angeborenen Instinkte tadelt. Die größte Philosophie des Fastens sind dessen spirituelle und geistige Einflüsse. Ein Mensch, der zum Essen und Trinken alles bereit hat und der jederzeit zugreifen kann, wenn es nötig ist, ist wie ein Baum, der hinter der Gartenmauer an einem Fluss steht. Dieser verwöhnte Baum ist nicht stark genug und wenn er ein paar Tage nicht gegossen wird, so beginnt er zu welken und trocknet aus. Aber Bäume, die auf den Felsen, auf Bergen und mitten in der Wüste wachsen, gewöhnen sich von Beginn an, an die schweren Stürme, heißen Sonnenstrahlen und kalten Winter. Sie sind äußerst stark, stabil und hart im nehmen!

Das Fasten hat bei den Gläubigen den gleichen Effekt. Durch vorübergehende Einschränkungen bringt es dem Menschen bei, wie man stabil wird, den Willen stärkt, mit schwierigen Ereignissen kämpft und seine Instinkte kontrolliert. In einem Wort wird der Mensch durch das Fasten von Animalismus hoch gehoben und kann den Engeln gleich sein. Der Satz „dass ihr gottesfürchtig werdet“ aus dem Vers 183 der Sure Baqare, der nach dem Aufruf zu fasten erwähnt wurde, ist ein Beweis für all diese Realitäten.

Und auch die Überlieferung (Hadith) von Prophet Muhammad, Friede sei mit Ihm: „Fasten ist ein Schutz gegen das Feuer der Hölle“, bestätigt die oben angeführten Standpunkte.

Imam Ali (a.s.) schrieb in der Nahdschul Balaqe über den Grund des Betens und dann weiter über das Fasten: „Gott rief deshalb zum Fasten auf, damit der aufrichtige Geist in den Menschen erzogen wird.“

In einem weiteren Hadith ist zu lesen, dass Imam Ali (a. s.) den Propheten Muhammad (Friede sei mit Ihm) fragte: „Was sollen wir machen, damit sich der Satan von uns entfernt?“ Hazrate Muhammad antwortete: „Fasten beschämt den Satan, denn anderen Menschen etwas zu schenken, bricht ihm den Rücken und die Liebe zu Gott sowie gute Taten tragen zur Ausrottung seiner Generation bei, auch zerstört Vergebung seine Herzader.“

Aber weshalb wurde der Monat Ramadan für das Fasten ausgewählt? Im Vers 185 der Sure Baqare heißt es umschrieben: „Der Koran ist ein Buch der Führung und ein Wegweiser der Menschheit, eine Unterscheidungsnorm (denn durch seine Vorschriften und Gesetze sagt er uns, welche Taten gut und welche schlecht sind und sichert somit den Wohlstand des Menschen). Im heiligen Monat Ramadan wurde der Koran offenbart und nach islamischen Überlieferungen sind alle große Bücher der verschiedenen Konfessionen wie die Thora, die Bibel, das Buch der Psalmen und der Koran in diesem Monat offenbart worden.

So kommt es, dass der Fastenmonat Ramadan immer ein Monat der Offenbarung gewesen ist, ein Monat der Erziehung und des Lernens. Daher ist es auch wichtig, dass man sich in diesem Monat in religiöse Lehren vertieft, um sich von Sünden reinigen zu können. Man sollte diese goldene Gelegenheit nicht verschwenden, sondern sie nutzen, um erhaben zu werden.

Beginnen wir mit Außenminister Westerwelle, der sich nicht schämte, das gezielte Töten von „Terroristen“ als legal zu verteidigen. Lieberman lässt grüßen! „Baron Münchhausen zu Guttenberg“ schweigt vornehm, und Kanzlerin Merkel wandert unterdessen – weit ab vom Geschehen – in den Süd-Tiroler Alpen bei den Gebirgsjägern. Man erschauert, wenn 65 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki Kriegseinsätze und Angriffskriege „schöngeredet“ werden.

Haben wir unseren „Quantensprung“ (O-Ton Scharping als ehemaliger Verteidigungsminister) verinnerlicht, dass die deutsche Regierung gezielt Informationen an unsere Verbündeten weitergibt, die dann gezielte Tötungen vornehmen, ohne eine Festnahme auch nur zu versuchen? Ich kann es nur wiederholen: Von Israel und den USA zu lernen, heißt TÖTEN! Trat Bundespräsident Köhler noch zurück, weil er sich „missverstanden“ fühlte nach seinen Äußerungen zu unseren Auslandseinsätzen, nämlich dass wir Kriege nach Wirtschaftsinteressen führen, und dass es natürlich um die Rohstoffe geht, die wir nicht haben, die wir uns aber „aneignen“ müssen. Und wieder möchte ich einen ehemaligen SPD Verteidigungsminister zitieren – nämlich Struck -, der den Afghanistan-Einsatz mit unserer „Freiheit“ schön log, dass damit unsere „Freiheit“ am Hindukusch verteidigt würde.
Jetzt wird dieser Auftrag noch erweitert auf „Frauenrechte“. Anerkennenswert – wenn es denn wirklich um diese ginge. Propagandistisch das Titelbild der neuesten Ausgabe des Time Magazine: Eine Afghanin verstümmelt, mit abgeschnittener Nase und Ohren, natürlich von ihrem Mann, einem Taliban. Selbstverständlich ist das grausam und verachtenswert. Glücklicherweise wurde diese Frau gerettet von unseren westlichen Ärzten und lebt jetzt in den USA. Was will uns dieses schreckliche Bild zeigen? Taliban = Moslem, verstümmelte und entrechtete Frauen – dagegen kämpft das westlich-christlich-jüdische Abendland – also „die Guten“ – als Symbiose, also als Gegengewicht. So einfach ist also die neue – alte Weltordnung! Nicht etwa, dass ich die „verabscheuungswürdigen“ Gewaltexzesse an Frauen und Mädchen schönreden will. Aber in Wirklichkeit scheren „uns“ die Rechte der Frauen doch „einen Dreck“. Warum gibt es in westlichen „Demokratien“ so viele Frauenhäuser und Gewalttaten gegenüber Frauen? Sobald ein Bürger mit Migrationshintergrund in eine Straftat, eine Tötung oder Mord verwickelt ist, sind das „Ehrenmorde“. Bleiben solche Verbrechen „unter uns“, sind das „Beziehungstaten“ oder „Familiendramen“. Brauchen wir also hier etwa auch die Bundeswehr, um hier die „Frauenrechte“ zu verteidigen?
In das gleiche Klischee passt der am 30. Juli in der ARD ausgestrahlte Film „Die Frauen der Hamas“, der diese politisch hoch gebildeten Frauen im besetzten und von Israel immer noch blockierten Gaza-Streifen zu „Gebärmaschinen“ für Märtyrer reduzierte. Aber gerade anhand dieser Frauen – egal ob man sich mit ihrer Ideologie identifiziert oder diese ablehnt – konnte man feststellen, wie der Islam in Wirklichkeit mit den Frauen umgeht. Hier konnte man ein schreckliches Bild von einem israelischen Propagandafilm sehen, gezeichnet von einer israelischen Palästinenserin unter Mithilfe einer weiteren Palästinenserin, die aus Gaza stammt und jetzt in der Westbank lebt. Fatalerweise haben wir inzwischen das Leben der Muslimin auf Burka und Kopftuch reduziert. Sarkozy und Wilders lassen grüßen!

Dazu passt es, wenn die Nahost-Redakteurin von CNN, Octavia Nasu, nach dem Tod es libanesischen Großayatollahs Mohammed Hussein Fadlallah, per Handy ein Beileidstelegramm formulierte und danach – einen Tag später – nach 20 Jahren bei CNN arbeitslos war. Etwas besser erging es der englischen Botschafterin im Libanon, Frances Guy, die einen Nachruf im Internet veröffentlichte: „Die Welt braucht mehr Männer wie ihn“. Sie bekam dafür „nur“ eine Abmahnung vom Londoner Dienstherrn, und sie zog daraufhin den Fadlallah Blog zurück. Diese zwei Frauen hatten den Mut, den Verstorbenen nicht als „Terror-Scheich“ zu bezeichnen, wie es der Westen gerne gehabt hätte. Dieser Mann war alles andere als ein „Terror-Scheich“. Er war ein Mann, der den Mut hatte, über die Grenzen seines Glaubens zu sehen. Doch diese Tendenzen in der „Muslim-Welt“ durften die Frauen nicht aussprechen. Das passt nicht in die westlich gewollte politische Sicht des Islam. Warum sollte Fadlallah den Kampf der Hisbollah gegen Israel nicht befürworten – ein Land, das den Libanon über 18 Jahre besetzte und bombardierte? Warum sollen die Libanesen die Israelis denn mögen? Warum sollen die Libanesen nicht ihr Land gegen Israel verteidigen dürfen? Das zeigt auch der letzte tödliche Zwischenfall an der libanesischen Grenze, den Israel wieder gegen den Rat der Unifil provozierte.

Wünschenswert wäre es eher, wenn die ARD noch einmal den vor Jahren gedrehten israelischen Film „Kadosh“ zeigen würde, der in erschreckender Weise die Frauenunterdrückung im orthodoxen Judentum zeigt, und der mit dem Selbstmord der Hauptdarstellerin endet. Tatsächlich erfüllt mich ein Grausen, wenn ein Artikel vom 7. August in der FAZ über das neue Jüdische Leben in Hamburg berichtet. Dieses „neue deutsche Judentum“ besteht hauptsächlich aus Rabbinern aus den USA von der Chabad-Lubawitscher-Sekte und Frauen mit bis an die Knöchel reichenden Röcken und kleinen dazu gehörenden Jungs mit Schläfenlocken. In der dortigen Talmud-Tora-Schule lernen schon Fünfjährige den „Davidstern“ auszumalen und sich das Datum des 62. Geburtstages von Israel zu merken – also den 14. Mai. Der Überschrift des FAZ-Artikels ist nichts hinzuzufügen: „Rückkehr nach Klein-Jerusalem“.
Warum werden jüdische und muslimische Parallelgesellschaften mit zweierlei Maß gemessen?

Übrigens ist der sechszackige Stern kein uraltes jüdisches Zeichen, sondern ein Hexagramm und wurde erst im 19. Jahrhundert zum Symbol für das Judentum erhoben. Heute wird unseligerweise der Davidstern in der Flagge Israels als Symbol des Jüdischen Staates missbraucht, da es für Palästinenser und Araber unmöglich ist, unter dieser Flagge gemeinsame Werte zu sehen.

In das gleiche Schema des rechten Spektrums fügt sich auch die „Rejudaisierung“ Theodor Herzls. Nach einem jüngsten Beschluss der ministeriellen Kommission für Statussymbole und Zeremonien sind hochrangige ausländische Gäste künftig gehalten, noch vor ihrem obligaten Besuch von Yad Vaschem am Grab des Zionismus-Begründers auf dem benachbarten Herzl-Berg ein Bouquet niederzulegen. Dieses Symbol für den neu aufgeflackerten Zionismus = Rassismus ersetzt den Sderot Besuch. Die rechtsradikale israelische Regierung schreckt auch nicht davor zurück, Schulkinder mit dieser gut dosierten Ideologie vertraut zu machen und bildet extra zu diesem Zweck eine Kommission, der symptomatischerweise Vertraute der regierenden Likud Partei und noch bezeichnenderweise ein Vertreter der Erziehungsabteilung des israelischen Militärs angehören.

So ist es in der Tat auch nicht verwunderlich, wenn israelische Rabbiner der Siedlerbewegung – wie schon früher geschehen – zum Mord an Palästinensern, deren Kindern und Babys und zur Tötung ihres Viehs aufrufen. In diesem Zusammenhang möchte ich wieder auf das neu aufgelegte Buch von Israel Shahak verweisen: „Jüdische Geschichte – Jüdische Religion“.

Auch wenn der Nationalgedanke in Europa entstand und nicht in der arabischen Welt, und sich die palästinensische Staatsidee, natürlich ohne Ost-Jerusalem mit dem Felsendom und der Al-Aksa Moschee, vorstellen lassen, ist man deshalb kein „fanatischer Islamist“ und „Heiliger Krieger“. Damit vertritt man nur seinen berechtigten Anspruch auf einen gerecht geteilten lebensfähigen Staat für die Palästinenser. Aus diesem Grund kann ich es immer nur wiederholen: Israel will alles, nur keinen Frieden! Egal ob direkte oder indirekte Friedensgespräche – sie führen immer nur ins „Nirgendwo“.

Viel beängstigender sind die ständigen Drohungen Israels gegenüber Iran, Libanon, Syrien und Gaza. Der Duft des Krieges liegt in der Luft! Von der AIPAC Gehirn-gewaschen bettelt der „Friedenspräsident“ Obama wegen der Kongresswahlen im November um jüdische Stimmen. Amerikanische Steuerzahler finanzieren einen großen Teil des israelischen Verteidigungshaushalts. Amerikanische Bürger können steuerabzugsfähige Spenden an Israel geben. Sowohl US-Bürgern als auch deutschen Juden ist es erlaubt, ungehemmt an Israel zu spenden, damit sich dieses immer mehr bis an die Zähne bewaffnen kann, um dann seine direkten und indirekten Nachbarn zu bedrohen und in Angst und Schrecken zu versetzen.

Wieder herrscht hier zweierlei Maß: Warum wird der Spendenverein IHH verboten, weil „palästinensische Geschwister nicht mit Taschengeld“ unterstützt werden dürfen; weil Milli Görus und die IHH als terroristisch eingestuft werden und Verbindungen zur demokratisch gewählten Hamas unterhalten? Die westliche Politik unterstützt durch ihre Willkür, die Menschrechte verachtenden Untaten des israelisch-jüdischen Staates. Wie lange kann und will die internationale Weltgemeinschaft diese Politik noch tolerieren? Durch diese Hilfestellung werden wir uns unweigerlich in einen Krieg der Kulturen stürzen, den wir Bürger ausbaden müssen – nicht etwa die Politiker, die ihn anrichten.

Pünktlich zum 60. Geburtstag hat der Sekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan Kramer, ein Hetz-Pamphlet an den Bundestag in Gestalt der Kölnerin Kerstin Müller losgelassen. Nach diesem Brief an die Außenpolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion kann jeder sehen, wofür der Zentralrat und sein Sekretär stehen: nämlich für Tatsachenverdrehungen und ein Demokratieverständnis, das nicht auf dem deutschen Grundgesetz basiert, sondern auf einem, das der „einzigen Demokratie im Nahen Osten“ auf den Leib geschneidert ist.

Gehen wir den Brief kurz durch: Kramer bemängelt, dass es zum übergreifenden interfraktionellen Beschluss des Bundstages gegen die Gaza-Blockade kam. Sollte wirklich ein Paradigmenwechsel in der Politik der BRD gegenüber Israel stattgefunden haben? Das wäre wünschenswert. Ausgewogenheit ist gegenüber dieser Politik nicht mehr angebracht. Die Jüdische Gemeinschaft sollte im Gegenteil umdenken wie es schon die Jüdische Stimme und EJJP tun und nicht mehr in falscher Nibelungentreue die Politik Israels übernehmen,. Kramer dagegen erdreistet sich, die Friedensaktivisten der Gaza-Flotte in den Schmutz zu ziehen, genau wie die IHH und die Türkei.

Ein Skandal ist nicht der Antrag des Bundestages, sondern die Blockade des Gaza-Streifens und die Äußerungen Kramers in diesem Zusammenhang. Wenn Kramer von erfolgreicher Wirtschaftspolitik spricht, meint er Propagandaprojekte in Westjordanland, um die Abspaltung von Gaza zu zementieren und einen Palästinenserstaat für immer zur Makulatur werden zu lassen. Was ist das für eine Freundschaft zu einem Staat, der die Menschenrechte mit Füßen tritt? Kramer könnte von Freunden erwarten, die Wahrheit zu hören. Diese Freundschaft ist einseitig, will sie auf Druck basiert. Hoffentlich findet die Gaza-Reise des Bundestages unter Berücksichtigung der Hamas statt und nicht nur um von Liebermans Gnaden „herumgeführt“ zu werden. Herrn Kramers Israel befindet sich in einer schwierigen Situation, weil es sich durch seine ständigen Kriege und Drohungen und die Unterdrückung der Palästinenser selbst in diese katapultiert hat. Die jüdische Gemeinschaft in Deutschland wird durch diesen Zentralrat und durch diese einseitige Israelpolitik in eine missliche Lage gebracht, die sie selbst verschuldet, wenn sie sich nicht abwendet von besagter Politik. Mit Drohungen, Herr Kramer, können Sie nur (hoffentlich!) noch mehr Partei übergreifende Resolutionen bewirken! Nicht der Zentralrat hat die deutsche Regierung zu nötigen, sondern die deutsche Regierungspolitik sollte Druck auf den Zentralrat, dessen Sekretär und Israel ausüben, dass diese ihren Irrweg beenden. Hat Deutschland diesen Zentralrat und diesen Sekretär wirklich verdient?

Hatte der Zentralrat jemals großes Ansehen, wie zu den Gründungszeiten, wo er die Belange der Überlebenden und der neu gegründeten Gemeinden vertrat, so hat er das längst verspielt mit seiner unerträglich anmaßenden Vorgehensweise heute. Die Palästinenser sind also laut Kramer abhängig von Israels und der Gnade des Zentralrats. Leider fehlt es dem heutigen Zentralrat an Zivilcourage. Mein Vater wehrte sich noch gegen den massiven Druck aus Israel, dass alle Juden nur nach Israel zu gehen hätten – im Gegensatz zu heute, wo Shimon Peres diese Forderung wieder unkritisiert stellen kann. Herr Kramer, dieser, Ihr Brief hat Sie entlarvt und sollte die deutsche Politik wachrütteln. Danke!

Da lobe ich mir den Brief der Abgeordneten der Linken, Heike Hänsel, Sevim Dagdelen und Annette Groth, die an den UN Generalsekretär, Ban Ki Moon, wegen der Einsetzung Alvaro Uribes, des ausgeschiedenen kolumbianischen Präsidenten in eine internationale Untersuchungskommission zur Untersuchung und Aufklärung der Vorfälle der Gaza Flotte. Uribe, ein „Freund Israels“ – da wurde der Bock zum Gärtner gemacht. Spielten nicht israelische Söldner eine Rolle als Ausbilder der Schlächter des kolumbianischen Drogenkartells? Oder in Georgien und Rumänien als Ersatz für die Türkei, ebenso in Griechenland und anderswo in der Welt? Danke, Heike Hänsel, dieser Brief war überfällig im Gegensatz zu Stephan Kramers Brief, der einfach nur unnötig war.
Wichtig wäre es, wie das ehemalige Mitglied des Zentralrats, Prof. Verleger, an den Botschafter des Staates Israel, Yoram Ben-Zeev schreibt, etwas Empathie für den mit einer Deutschen verheirateten Firas Maraghy zu zeigen, dessen Familie seit vielen Generationen in Jerusalem lebt, aber als „Staatenloser“ mit Israels Gnaden auf israelische Aufenthalts- und Reiseerlaubnis angewiesen ist und sich vor der Israelischen Botschaft in Berlin in einem Hungerstreik befindet, bis Israel ihm seine Papiere ausstellt. (1)

Herr Kramer, wie wäre es, wenn Sie ihren Einfluss bei Ihren israelischen Freunden spielen ließen? Es sollte doch auch in Ihrem und im Interesse des Zentralrates liegen, wenn der Staat Israel nicht das friedliche Zusammenleben von Juden und Palästinensern durch dieses Verhalten zerstört. In diesem Fall sind Sie ganz persönlich angesprochen, zumal sich dieser Vorgang in Berlin, ganz in Ihrer Nähe abspielt. Es dürfte doch ganz in Ihrem Sinne sein, wenn auch das friedliche Zusammenleben der Völker in Israel und Jerusalem gefördert wird, und die gesamte Familie Maraghy eine dauerhafte, ihr zustehende Aufenthaltsgenehmigung für Jerusalem bekommt. Machen Sie Ihren „freundschaftlichen Einfluss“ geltend! Zeigen Sie Mitgefühl!!

Üben Sie Solidarität mit Firas Maraghy, und sollten Sie sich in Berlin befinden, setzen sich zu ihm. Bestärken Sie damit symbolisch sein Anliegen, zumal er sich auf „Wunsch“ der israelischen Botschaft und unter ausführender Mithilfe der Berliner Polizei nochmals zwanzig Meter von der Israelischen Botschaft entfernen musste, um einen Abstand von 50 Metern zur Botschaft zu erzielen und deren „Würde“ nicht zu stören. An diesem neuen Standort laufen so gut wie keine Passanten mehr vorbei. Ich frage mich, welche Würde will diese Israelische Botschaft eigentlich verteidigen? Die Würde der (palästinensischen) Menschen hat Israel längst in die Wüste geschickt!

(1) http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=15491

Quelle

Seyyed Hassan Nasrallah hat  am Montagabend auf einer Pressesitzung in Beirut  den Ablauf des Terroranschlages, den israelische Handlanger auf den Premierminister Libanons Rafik Hariri durchführten, geschildert.

Der Generalsekretär der Hisbollah Libanons legte Bild- und Beweismaterial über die Mitbeteiligung der Israelis an dem Anschlag auf Hariri vor. Er sagte: „Die Feindschaft des israelischen Regimes gegen die Widerstandsbewegung hat zur Folge, dass dieses Regime jede Gelegenheit nutzt, um diese Bewegung zu zerstören und die Hisbollah zu entwaffnen. Seyyed Hassan Nasrallah fuhr fort, der syrische Staatspräsident Baschar Asad habe ihm vor der Herausgabe der Resolution 1559 des UN-Sicherheitsrates gesagt,  einer der US-Verantwortlichen habe ihm erklärt, es stünde der Anwesenheit der syrischen Kräfte im Libanon  und sogar an der Grenze zum besetzten Palästina nichts im Wege, vorausgesetzt, dass die Widerstandsbewegung entwaffnet werde. Aber Baschar Assad habe diesen Vorschlag abgelehnt und den Widerstand als Teil der Sicherheitsstrategie Syriens bezeichnet.

Nasrallah sagte weiter: „Das israelische Regime plante auch Terroranschläge auf die Mitglieder der Gruppe des 14. März wie Saadeddin Hariri und Samir Dschadscha und wollte alle Anschläge Syrien und der Hisbollah in die Schuhe schieben.“

Der Leiter der libanesischen Hisbollah fügte hinzu: „Der Internationale Strafgerichtshof, der für die Untersuchung des Anschlages auf Hariri zuständig ist, soll im kommenden September seinen ersten Urteilsspruch herausgeben. Es wird erwartet, dass  unter dem Einfluss der Lobby des zionistischen Regimes, dieser Urteilsspruch in der Gerichtsakte einige Mitglieder der Hisbollah als Angeklagte vorgestellt werden, um auf diese Weise in Libanon Zwietracht und interne Konflikte zu stiften.“

Siehe auch:

Gulfnews

Mein Parteibuch

Political Theatrics

Somalia fighter group al-Shabab has banned three Christian aid agencies from operating in the African country ordering them to leave Somalia immediately.

„As of today, all the organizations listed below can no longer operate inside Somalia: World Vision, ADRA, Diakonia,“ Reuters said, citing a statement by al-Shabab’s Office for Supervision of Affairs of Foreign Agencies.

It added that the organizations have been found to be actively propagating Christianity in „this Muslim country [Somalia].“

„Acting as missionaries under the guise of humanitarian work, the organizations have been spreading their corrupted ideologies in order to taint the pure creed of Muslims in Somalia,“ the statement added.

Al-Shabab fighters also warned that other agencies promoting the Christian faith would be expelled.

Local employees of two of the organizations who asked to remain anonymous told AFP that al-Shabab officials had already confiscated equipment from some offices in several towns, including Baidoa and Wajid.

Somalia has been embroiled in civil war for years as it has not had a functioning national government since the overthrow of the country’s dictator, Mohamed Siad Barre, in 1991.

Somalia already has 1.4 million internally displaced people, and about 575,000 have fled to neighboring countries.

In 2009, Somalis were the third-largest group seeking asylum in industrialized countries, with more than 22,000 claims, according to figures from the UN High Commissioner for Refugees (UNHCR).

Quelle

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

Islam Inside

Smash Imperialism

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