An jenem Tag waren alle gekommen, Frauen und Männer, jung und alt. Von weitem sah man die eindrucksvolle Menschenmenge, die mit den Rufen “Allah o Akbar, Khomeini Rahbar” die Erde unter ihren Füßen zum Beben brachten. An jenem Tag waren Dozenten, Studenten, Geistliche, Basar-Händler, Arbeiter, Angestellte und viele andere erschienen, um auf der Szene zu sein und der Weltbevölkerung ihre Liebe zu einem Führer wie Imam Khomeini zu übermitteln.
In den Augen der einzelnen Menschen strahlte der Glanz von Würde und Stolz. Sie waren mit Blumen in der Hand gekommen, um den Imam zu empfangen. Nach Sonnenaufgang war ein Mann aus weiter Ferne eingetroffen, der zu den Friedenstiftern und Freimütigen gehörte und es ertönten Rufe der Begeisterung und Lobpreisung: “Khomeini o Imam”.
Es war der 12.Bahman 1357, gleich dem 1.Februar 1979, der Tag, an dem Imam Khomeini nach Iran zurückkehrte. Zur gleichen Zeit schrieb ein westlicher Analytiker: “Von nun an führt ein ausgezeichneter Rechtsgelehrter, der zu den ranghohen Geid in der Londoner Times hieß es zur Vorstellung dieser beispiellosen Persönlichkeit der zeitgenössischen Geschichte: “Imam Khomeini ist ein Mann, der die Volksmassen mit seinen Worten begeistert hat. Er spricht die Sprache der normalen Bürger und flößt seinen Anhängern Selbstvertrauen ein. Er hat ihnen gezeigt, dass es möglich ist, vor Mächten wie den USA Widerstand zu leisten, ohne sich zu fürchten.”
Der französische Philosoph und Theoretiker Michel Foucault sagte: “Die Persönlichkeit von Ayatollah Khomeini ist legendär. Kein Staatschef und kein politischer Führer kann, auch wenn er sich auf alle Medien seines Landes stützt, behaupten, dass die Bürger derart stark an ihn gebunden sind.”
Imam Khomeini, der Begründer der Islamischen Revolution war nicht allein ein politisch-revolutionärer Führer. Diese mutige und unermüdliche Persönlichkeit verbrachte lange Jahre seines Lebens auf dem Wege der Aufklärung und des Aufstands gegen Ungerechtigkeit und Unterjochung. Abgesehen davon war er aber auch ein religiöses Oberhaupt, das die Methode der Gottespropheten verfolgte und von Recht und Gerechtigkeit als Wahrheit des Schöpfungssystems sprach. Aus diesem Grund gehört die Revolution, die unter Führung von Imam Khomeini siegte, nicht nur der iranischen Gemeinschaft. Die Islamische Revolution war vom Islam und Koran beeinflusst, die beide die Menschheit zur Lauterkeit, Aufrichtigkeit, Freiheit und Gerechtigkeit aufriefen. Diese Wertmaßstäbe werden von allen Völkern gewürdigt. Aus diesem Grund wurde auch die zeitgenössische Welt von den nach Unabhängigkeit strebenden, und freiheitlichen Ideen dieser Volksrevolution beeindruckt. So kam es weltweit zu einer Art von Selbstbewusstsein und Wachsamkeit.
Imam Khomeinis Mentalität war auf das Streben nach Gott und Selbstbewusstsein ausgerichtet. Der zeitgenössische amerikanische Soziologe Alvin Toffler sagte diesbezüglich: “Ayatollah Khomeini sagte der Welt, dass von nun an nicht nur die Supermächte die Hauptakteure auf der Weltszene sein werden, sondern alle Völker Souveränität besitzen. Was uns Ayatollah Khomeini sagte, bestand darin, dass Mächte die sich einen Souveränitätsanspruch auf die Welt zusprechen, nicht über ein solches Recht verfügen.”
Die Islamische Revolution in Iran nimmt als die größte geistige und spirituelle Revolution dieses Zeitalters eine Sonderstellung ein. Der Unterschied zwischen der Islamischen Revolution und anderen Revolutionen besteht in den Innovationen, die in ihrem Wesen enthalten sind. Diese Eigenschaft hat dazu beigetragen, dass sie nach drei Jahrzehnten nach wie vor von Politologen und Soziologen untersucht wird. Trotz allem sind wir Zeuge von ausgedehnten Bestrebungen seitens der westlichen Staaten. Sie versuchen systematisch diese Revolution als beendet darzustellen und bezeichnen das durch diese Revolution zustande gekommene Regierungssystem als unfähig und erlahmt.
Die Islamische Revolution befindet sich kurz vor dem 4.Jahrzehnt in einer besonderen Lage. Diese originelle Bewegung stützt sich auf die Masse des Volkes. Die Islamische Revolution ähnelt einem lebendigen, strebsamen und beweglichen Wesen, das Höhen und Tiefen und große Hindernisse nach und nach überwunden und seinen Weg zum Fortschritt geebnet hat. Kenner politischer Fragen sind der Auffassung, dass die Islamische Revolution auch im neuen Zeitabschnitt über dieselbe primäre Macht und Energie verfügt und imstande ist, den Herausforderungen gerecht zu werden.
An der Spitze dieser Revolution gibt es einen scharfsinnigen, entschiedenen und tapferen Führer, der den immerwährenden Weg des iranischen Volkes dargestellt und bekundet hat: “Der Weg des iranischen Volkes in der Zukunft ist der gleiche Weg den der Imam gegangen ist. Es ist der Weg der Revolution, der Standhaftigkeit und dem Widerstand vor dem Zwang der Supermächte, der Verteidigung der Schwachgestellten und Unterdrückten. Er besteht im Hissen des Banners des Islam und des Koran auf der Weltebene.” Die tapferen und standhaften iranischen Bürger sind die Hauptstützen der Revolution. Sie haben bei sensitiven und kritischen Zeitabschnitten durch ihre millionenfache Präsenz die Wertmaßstäbe und Ideale der Revolution geschützt. Der Fußmarsch am 30.Dezember des laufenden Jahres hat nach 3 Jahrzehnten die eindrucksvolle Unterstützung der Bürger für die Islamische Revolution und ihre Ideale demonstriert. Dem Oberhaupt der Islamischen Revolution zufolge heißt es: “Solange ein Volk seine wahren Rechte ausgehend von Selbstbewusstsein, Glauben und Entschiedenheit verteidigt, wird es gewiss siegreich und ehrenvoll sein.”
Die Islamische Revolution ist zu vergleichen mit einer Morgendämmerung. Sie ist eine helle Morgendämmerung, die zu einer Zeit voller Grausamkeit und Unterdrückung die Idee ansprach, dass Politik mit Spiritualität einhergehen muss. Aus diesem Grunde müssen Politiker und Staatsmänner von Tugend, Gerechtigkeit und Wahrheitsliebe ausgehen, damit Frieden und Gerechtigkeit auf der Welt herrschen. Diese Revolution hat im eiskalten Schneewind der unter der Herrschaft des unterdrückerischen Schahregimes fegte, den verzweifelten und betrübten Menschen Leben, Hoffnung und Wärme beschert. Der Monat Bahman im Jahr 1357 schenkte Iran Freiheit und Glauben und leitete die Bürger zu einem erleuchteten Horizont.
Viele Märtyrer musste die Islamische Revolution hingeben, um gestützt auf spirituelle und humanitäre Wertmaßstäbe das Fundament einer Gesellschaft zu legen, die auf den vitalen Lehren des Koran basiert. Mit dieser Bewegung gehen Aufrichtigkeit, Standhaftigkeit und Einmütigkeit einher.
Die Islamische Revolution demonstriert als eine vitale und strebsame Gesamtheit die Fähigkeiten des Islam auf politischer und sozialer Szene und zeigt, dass die Religion imstande ist, der Menschheit den Weg zu Fortschritt und Glückseligkeit zu ebnen. Der spanische Professor Kiebels sagte: “Die Religion ist mit der Islamischen Revolution aufgelebt und die immateriellen Schönheiten im täglichen Leben haben die Aufmerksamkeit auf sich gelenkt. All das begann mit dem Aufruf Imam Khomeinis und seiner religiösen Revolution, die er in den Gedanken und der Mentalität der Weltgemeinschaft in Gang setzte.”
Die Fadschr-Dekade ist das Jahrzehnt der erneuten Erinnerung an diese glorreichen Tage. Sie ist die Dekade der Verbundenheit des Volkes mit der Islamischen Revolution und Würdigung der Gaben Gottes und der Wertmaßstäbe, die Imam Khomeini den Freiheitsliebenden der Welt beschert hat. Wir gratulieren allen wachsamen Menschen zu diesem Tag.





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