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Historisch betrachtet waren die Beziehungen zwischen Iran und Deutschland als gut zu bezeichnen. Deutschland hat keine kolonial belastete Vergangenheit im Iran und die Unterstützung des Schahs (abgesehen von seiner deutschen Ehefrau) war im Vergleich zu den Briten und USA gering. Was treibt Deutschland aber heute dazu, sich zum Flaggenträger an der Anti-Iran-Front so weit vorzupreschen?

Tagtäglich bekommt der deutsche Leser und TV-Konsument zu hören, wie sehr die Arbeit von deutschen Journalisten im Iran behindert wird und dass sie nicht mehr von der Straße berichten können. Nicht zu hören bekommt der Bürger in Deutschland, dass Journalisten anderer Ländern nach wie vor problemlos aus dem Iran berichten können. ARD- und ZDF-Intendanten haben dagegen protestiert und sogar Sondersendungen ins Programm aufgenommen. Es handelt sich um die gleichen Intendanten, die beim 30 tägigen Gaza-Massaker nicht eine einzige Sondersendung gebracht haben, und auch nicht gegen Israel protestiert haben, dass ihre Journalisten nicht aus dem Gaza berichten konnten! Es handelt sich um die gleichen Intendanten, die keine Probleme damit haben, von der “Wahl“ von Diktatoren, von “gemäßigten“, also westfreundlichen, Tyrannen in der muslimischen Welt unkritisch zu berichten.

Viele andere westliche Sender versuchen – selbst bei eindeutiger Stellungnahme gegen die Islamischen Republik Iran – zumindest den Anschein einer gewissen Ausgewogenheit zu vermitteln. So sind dieser Tage – wenn auch sehr selten – ab und zu in westlichen Sendern außerhalb Deutschland, selbst in CNN und BBC, auch einmal Anhänger von Ahmedinejad bzw. iranische Experten, die dem aktuellen System im Iran nicht ganz so feindlich gesonnen sind, zu Wort gekommen. In den deutschen öffentlich-rechtlichen Sendern ist bisher nicht ein einziger Systembefürworter, kein einziger Ahmedinejad-Anhänger ernsthaft zu Wort gekommen, womit jene Sender sogar gegen ihren eigenen Auftrag zur Ausgewogenheit verstoßen. Von den Privaten ist ohnehin nichts anderes zu erwarten. Stattdessen wurde der abtrünnige ehemalige Staatspräsident des Iran, Bani Sadr, der u.a. wegen Flugzeugentführung gesucht wird und von einer Asylanerkennung Frankreichs profitiert, im ZDF ausführlich interviewt, und er durfte ohne Proteste des ihn interviewenden Journalisten zum Umsturz im Iran aufrufen! Was ist das für eine journalistische Situation, in der das öffentlich-rechtliche Deutsche Fernsehen zum Sprachrohr für zum Umsturz aufrufende Terroristen wird? Ist es da wirklich so unverständlich, dass die Journalisten jener Sender mehr Probleme haben, als ihre Kollegen aus anderen Ländern?

Der deutsche Bundestag hat heute eine aktuelle Stunde über die Lage im Iran eingesetzt. Es handelt sich um den gleichen Bundestag, der beim Gaza-Massaker kein Wort gegen die Ermordung von 1500 Zivilisten gefunden hat, als es geschah, geschweige denn eine “aktuelle Stunde“, obwohl sie 30 Tage Zeit dazu hatte. Der Bundestag tut hier etwas, was die aller meisten westlichen Staaten nicht tun!

Der deutsche Außenminister hat den iranischen Botschafter ins Auswärtige Amt einbestellt um ihn u.a. zu ermahnen, die “Unregelmäßigkeiten“ der Wahlen aufzuklären. Diese Unverschämtheit und offene Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines anderen Staates haben die meisten europäischen Nachbarn nicht mitgemacht. Deutschland war einer der ganz wenigen in der westlichen Welt (in diesem Fall zusammen mit Frankreich), der so weit hervorgeprescht ist.

Als die Volksmudschahedin, eine Terrororganisation gegen den Iran, zeitweilig auch in Europa verboten war, konnten problemlos seine Anhänger mit Fotos ihrer Vorsitzenden in Deutschland demonstrieren. Obwohl jene Terrororganisation sich selbst in der FAZ damit rühmte, über 17.000 Menschen im Iran ermordet zu haben, wird sie jetzt von vielen deutschen Zeitungen zum “Paten“ für den Willen im Iran herangezogen. Was ist das für eine journalistische Situation, in der man ausschließlich die Stimme von Gegnern, einschließlich terroristischen Gegnern eines Systems, hören darf, nie aber die Befürworter?

Während fast alle europäischen Banken nach wie vor gute Beziehungen zu iranischen Banken pflegen, und selbst US-Banken unter der Hand den Handel der eigenen Industrie mit dem Iran unterstützen, hat die Bundesregierung Druck auf deutsche Banken ausgeübt, so dass diese sich komplett aus dem Iran-Geschäft zurückziehen mussten. Die Folge ist ein Einbruch im Iran-Geschäft und lauter Briefkastenfirmen in Dubai für Unternehmen, die ihr Exportgeschäft immer noch versuchen aufrecht zu erhalten.

Während selbst aus den USA immer moderatere Töne gegen den Iran zu hören sind und einige bekannte Senatoren sogar vom Recht des Iran zur Urananreicherung sprechen, besteht Deutschland auf weiterer Verschärfungen der Sanktionen am lautesten von allen westlichen Staaten. Während Obama die Mousawi-Euphorie zu bremsen sucht und die USA Untersuchungen der eigenen Geheimdienste veröffentlicht, dass Ahmedinedjad doppelt so beliebt sei im Iran wie Mousawi, wollen deutsche Politiker immer noch in arroganter Herrmenschenmanier den Oberlehrer herauskehren.

Man kann es drehen und wenden wie man will, aber man wird der Erkenntnis nicht entfliehen können, dass das offizielle Deutschland hier eine Sonderrolle bei dem Propaganda- und Wirtschaftskrieg gegen die I.R. Iran einnimmt. Es stellt sich aber die Frage: Warum? Warum schwingt sich Deutschland so lautstark und so plump an die Spitze einer Bewegungen der westlichen Welt gegen den Iran?

Ein Erklärungsversuch mit angeblichen Menschenrechten würde sofort scheitern, wenn man sich die herzlichen Beziehungen der Bundesregierung zum saudischen Königshaus ansieht. Auch kann ein wirtschaftlicher Vorteil kaum eine Rolle spielen, denn einmal abgesehen davon, dass die Handelsbeziehungen zum Iran von einem Tief ins nächste stürzen, hat Deutschland auch sonst keinen Vorteil davon, denn schließlich springen nicht nur die Asiaten, sondern auch andere Europäer in die Lücken, die Deutschland hinterlässt. Mit irgendeiner geschichtlichen Feindschaft ist es ebenfalls nicht zu erklären, da es eine solche nicht gibt. Auch schadet Deutschland letztendlich den eigenen Soldaten in Afghanistan, denn es ist der Iran, der die meisten Afghanistan-Flüchtlinge der Welt betreut und es ist der Iran, der für eine gewisse Stabilität in der Region sorgt.

Eine eingehende Analyse aller für Deutschland relevanten Aspekte würde zu den Schluss kommen, dass das offizielle Deutschland sich mit seinem Verhalten in jeder Hinsicht nur selbst Schaden zufügt. Was aber kann die Motivation für solch ein merkwürdiges Verhalten sein?

Gestern gab es eine Nachricht, die diesbezüglich einen Hinweis geben könnte: Der Zentralrat der Juden in Deutschland habe die Bundesregierung und die internationale Staatengemeinschaft zur Unterstützung der “Opposition“ im Iran aufgerufen. Zentralratspräsidentin Charlotte Knobloch erklärte am Dienstag in München, die Führung in Teheran müsse in die Schranken gewiesen werden, „mit allen Mitteln, die der internationalen Völkergemeinschaft dafür zur Verfügung stehen“. Und es ist anzunehmen, dass jene Einstellung des Zentralrats nicht erst gestern entstanden ist.

Jetzt werden sofort reflexartig all jene, die sämtliche Handlungen des Zentralrats der Juden in Deutschland nahezu als unfehlbar heiligen und daher jegliche Kritik daran mit allen propagandistischen Mitteln zu verhindern suchen, die Antisemitismus-Keule schwingen. Aber es sei hier einmal die Frage erlaubt, warum sich die Interessenvertretung einer Religionsgemeinschaft in Deutschland in die deutsche und internationale Außenpolitik bezüglich Wahlen im Iran einmischen soll oder überhaupt darf? Während es in den USA sachliche und wissenschaftlich fundierte Ausarbeitungen über die Israel-Lobby gibt, ist das Thema in Deutschland noch ein weißer Fleck im Bereich der Hochschulforschung. In den USA wurde nachgewiesen, dass das Wirken jener Israel-Lobby nicht immer zum Wohl der USA und der Bevölkerung der USA erfolgte. Wann wird sich ein anerkannter deutscher Wissenschaftler einmal mit dem Thema aus deutscher Sicht befassen, selbst wenn er danach seine Anerkennung in bestimmten Kreisen verlieren sollte?

Was aber bewegt den Zentralrat der Juden in Deutschland ausgerechnet bei diesem Präsidenten schärfer den je zuvor gegen die Islamische Republik Iran zu agieren? Liegt es an seinem angeblichen Leugnen des Holocaust? Aber der Holocaust war ein geschichtliches Ereignis. Was hat er mit der Religion des Judentums in seinem Selbstverständnis zu tun?

Ahmedinejad hat einige Fragen aufgeworfen, die 60 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg durchaus legitim sind; auch aus deutschen Mündern: Warum sollten die Urenkel eines Verbrechens (völlig unabhängig vom Ausmaß des Verbrechens), für die Verbrechen ihrer Großeltern und Urgroßeltern zahlen? Was ist das für ein Rechtssystem oder eine Denkweise, die so etwas verlangt?

Jeder Staat dieser Erde, jedes Volk hat dunkle und weniger dunkle Zeiten in seiner Geschichte. Überall in der Welt aber werden die Völker an ihre eigenen guten Seiten erinnert, um sich in der Zukunft besser zu entwickeln. Die dunklen Seiten werden zuweilen zugegeben, aber stellen nicht den Hauptfaktor der Erinnerung dar. In jedem Land der Erde wird auf einer Kultur der Hoffnung und des Optimismus aufgebaut. So erinnern die USA z.B. nicht an erster Stelle daran, wie sie Indianer ausgerottet oder Schwarze versklavt haben, sondern daran, wie sie Freiheit in vielen Bereichen des Lebens durchgesetzt haben, etwas verspätet auch für Schwarze. Russen erinnern an ihre großen Helden der Geschichte und den großen “vaterländischen Krieg“ den sie gegen die Nazis geführt haben usw. usf. Und jene Positiv-Kultur gilt eigentlich für jedes Land der Erde; bis auf Deutschland. Warum soll sich Deutschland auch 60 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg geschichtlich vor allem über den Holocaust definieren und nicht über Bach, Beethoven, Goethe, die großen deutschen Wissenschaftler in allen Lebensbereichen und eine heutige Verfassung, die in der Verantwortung vor Gott geschrieben wurde? Und warum sollte irgendein Dachverband von Juden, Christen, Muslimen oder Buddhisten Einfluss auf die deutsche Außenpolitik nehmen dürfen mit dem Verweise auf das, was einstmals in Deutschland geschehen ist, bei Ausklammerung der gesamten restlichen deutschen Geschichte (auch nach dem Zweiten Weltkrieg)?

An dieser Stelle sei an jene Nazis gerichtet, folgendes mitgeteilt: Jeder bewusste Muslim in Deutschland würde jeden Juden vor dem Rassismus der Nazis schützen!

Daher sei an dieser Stelle auch noch einmal erwähnt, dass Judentum und Zionismus zwei völlig unterschiedliche Angelegenheiten sind. Das eine ist eine mehrere tausend Jahre alte Ideologie, das andere ist eine Ideologie aus dem 19. Jh., die von vielen als rassistisch eingestuft wird. Die Anhänger des Judentums sind Menschen, die einer bestimmten Religionsgemeinschaft angehören und zumeist loyale Bürger des Staates sind, dessen Staatsbürgerschaft sie besitzen. Das andere ist eine Ideologie, die neuerdings auch offiziell behauptet, dass Israel der Staat nur des jüdischen Volkes sei, womit jeder Jude in der ganzen Welt vereinnahmt wird, mehr Staatsbürger Israels als seiner eigenen Heimat zu sein und jeder nichtjüdische Staatsbürger Israels zum Bürger zweiter Klasse wird. Und genau jener Konflikt zwischen Judentum und Zionismus, jener Konflikt zwischen Religion und rassistischer Ideologie, jener Konflikt ist auch ein innerjüdischer Konflikt in vielen westlichen Ländern der Welt. Auch in Deutschland gibt es viele jüdische religiöse wie auch weniger religiöse Stimmen, die den real existierenden Zionismus als unmenschlich verurteilen. Man kann sogar zu Recht behaupten, dass die größten Kritiker Israels in Deutschland heute Juden sind!

Ahmedinedjad hat auch eine weitere Frage aufgeworfen, die seit 60 Jahren kein einziger westlicher Politiker sachlich beantworten kann: Warum sollen Palästinenser für die Verbrechen leiden die Juden in Europa angetan wurden?

Die deutsche Politik aber hat sich offenbar eindeutig auf die Seite der Zionisten geschlagen. Und das ist die einzige logische Erklärung für das äußerst merkwürdige Verhalten Deutschlands in Bezug auf den Iran heute. Vertreter des Volkes schaden dem eigenen Volk, weil sie die Ideologie des Zionismus unterstützen. Sicherlich wird es eines Tages auch in Deutschland ein Buch geben, das sich mit dem Einfluss der Israel-Lobby in sachlicher und wissenschaftlicher Weise auseinandersetzt. Und in jenem Buch wird das heutige Verhalten der Bundesregierung (aber auch einiger Oppositionsparteien) bezüglich Iran eine wichtige Rolle spielen, wann immer es geschrieben wird.

Die Präsidentschaftswahlen im Iran werden rückblickend betrachtet als weiteres epochales Ereignis in die Geschichte der Islamischen Revolution eingehen, mit dem die westliche Welt – allen voran Deutschland – einmal mehr die Chance erhalten hat, sich selbst von den Fesseln jeglicher Logik- und Verstand-ausschaltenden ideologischen Ketten zu befreien. In wie weit diese Chance genutzt wird, dürfte auch davon abhängen, ob die Bevölkerung in Deutschland bei den nächsten Bundestagswahlen den irrsinnigen neoliberalen Raubtierkapitalismus wählt oder ihm eine Absage erteilt. Die heutige Bevölkerung kann nicht für die Verbrechen der Nazitionalsozialisten verantwortlich gemacht werden, aber sie ist verantwortlich dafür, welchen Zukunftskurs sie für Deutschland wählt, einen Kurs der Konfrontation an vorderster Front gegen die islamische Befreiungstheologie, oder einen Kurs des vernünftigen miteinander in der Welt. Und damit ist sie indirekt auch mitverantwortlich für alle genannten Verhaltensformen in Politik und öffentlich-rechtlichen Medien gegenüber dem Iran.

In den westlichen Medien -insbesondere in den Deutschen- wird seit den Wahlen im Iran versucht immer mehr gegen die Entscheidung des Volkes anzugehen mit dem Vorwand die Wahlen seien gefälscht. Nun, ich möchte mal ein anderes Szenario anführen, frei erfunden.

Stellen wir uns vor in Deutschland sind Wahlen. 65% der Bevölkerung wählt eine christliche Partei und die restlichen % 35 gehen auf die Straßen, weil sie angeben dass sie eine islamische Regierung wollen und fragen wo sind unsere Stimmen, die % 30 die eine islamische Partei gewählt haben. Die iranischen und islamischen Länder berichten wie die Wahlen in Deutschland gefälscht wurden und versuchen das Volk aufzuwiegeln. Die so hochgeputschte muslimische Bevölkerung in Deutschland geht auf die Straßen, verbrennt Müllwagen, Autos, randaliert, und möchte sein Recht! Ein Recht dass ihm aufgrund des Wahlergebnisses nicht zusteht, -da das Volk zu % 65 die chrstliche Partei gewählt hat- aber es wird immer mehr aufgestachelt, so dass am Ende den ausländischen Journalisten in Deutschland verboten wird zu berichten, um das eigene Volk zu schützen. Die Journalisten berichten aber weiter von ihren Terassen und meinen die Muslime hätten keine Freiheit, sie müssten endlich zu ihrem Recht kommen und ihre Regierung in Deutschland bilden dürfen. Mit anderen Worten sie versuchen die Muslime in Deutschland dazu zu bringen eine Revulution, einen Putsch zu erreichen, weil sie der Meinung sind dass nur eine islamische Regierung die legitime sei und die christliche nichts tauge. Deutschland setzt seine Armee ein um das Volk und die Menschen vor den Randalierern zu schützen, die nun angefangen haben sogar bewohnte Häuser abzubrennen, und erschießen dabei einen Randalierer um die Bewohner zu schützen. Der iranische Aussenminister beruft den Deutschen Botschafter ein um sein Entsetzen über das Vorgehen der deutschen Sicherheitskräfte gegen Demonstranten in Berlin sowie die Behinderung der Berichterstattung von ausländischen Journalisten klar zu machen. Während dessen machen die muslimischen Journalisten weiter und zeigen nur Bilder von den Muslimen die randalieren und um ihre Freiheit kämpfen. Die Millionen die auf die Straßen gehen um ihre christlichen Werte zu vertreten kommen dabei nicht oder kurz in den Berichten vor. All dies wäre doch INAKZEPTABEL, und weder Deutschland noch ein anderes Land würde dieses Vorgehen von den Muslimen und Journalisten zulassen wollen, da ja in Deutschland eine Demokratie herrscht, die man um jeden Preis verteidigen muss. Deutschland würde alle Journalisten rausschmeissen, und die Randalierer einsperren, Wiederwahlen gäbe es sowieso nicht. Wer hätte da ein Recht sich in Deutschlands Angelegenheiten einzumischen? Weder der Iran, noch Libanon, noch sonst ein anderes islmisches Land hätte ein Wörtchen mitzureden!

Aber genau so passiert es im Iran, nur mit vertauschten Rollen. Und Deutschland maßt sich an sich in die Angelegenheiten eines Landes  einzumischen mit Journalisten und gar dem Außenminister, um zu sagen dass der Iran nicht wisse was gut für ihn ist, trotz einer 63%en Mehrheit der Bevölkerung die für ihren Präsidenten gewählt hat. Was für eine Hochmut, zu denken, dass sie die beste Denkweise und Regierungsart hätten. Was für ein Hochmut vom Westen zu versuchen die ganze Welt dazu zu bringen, so zu denken und zu handeln wie sie selbst. Aber das kennen wir ja auch schon in der Gechichte nicht anders. Das hat der Westen, schon immer so gehandhabt durch ihre Missionare haben sie schon immer versucht Menschen dazu zu bringen so zu glauben ,zu leben und zu handeln wie sie selbst. Und dann reden sie von freiem Denken und Freiheit für die Menschen. In jedes Land in welches sie gingen haben sie Unterdrückung gebracht, für ihre Zwecke ausgeraubt, geplündert, ihre Lebensart den Menschen aufgezwungen, durch ihre Kolonialmacht die Menschen ihrem Hab und Gut und ihren Werten beraubt. Die Länder mit Waffen besetzt, die Völker die in Frieden und Freiheit lebten zu 100.000nden getötet und dann sich gewundert warum die Menschen sich gegen die „Freiheit und ihr westliches Denken“ die sie ihnen mit ihren Waffen gebracht haben aufgelehnt haben. Den Ureinwohnern Nordamerikas, den Indern, den Afrikanern und all den anderen Ländern wo sie ihre Kolonien aufgebaut haben um zu plündern und sich zu bereichern. Sie wundern sich ja heute noch warum die Iraker sich gegen die „Freiheit“ die sie ihnen mit ihren Panzern und ihrer Armee bringen wollen um unter diesem Vorwand das Öl zu rauben, mit  allen Mitteln wehren. Sie wundern sich heute noch warum das iranische Volk mit einer Mehrheit anders wählt als es sich der Westen wünscht. Das ist auch das größte Problem des Westens. Sie haben bis zum heutigen Tag nicht verstanden wie die Menschen in weiten Teilen der Welt denken und handeln, glauben aber sie wüssten alles. Sie wissen nicht im geringsten was der Islam bedeutet noch was für eine Freiheit er den Menschen gibt. Sie sind so sehr in ihrem Schubladendenken eingegrenzt, dass sie die wahre Freiheit und die wahre Gerechtigkeit die der Islam den Menschen bringt nicht mehr erkennen, und auch nicht verstehen, dass die Menschen dieser Welt nicht mehr „ihr Denken“ und „ihre pervertierte Art von Freiheit“  wollen. Und was man nicht kennt davor hat man eben Angst, Angst dass man seine Werte,seinen Reichtum, seine Macht verliert. Ich wünsche allen Menschen die auch nur ein wenig Offenheit und Gerechtigkeit in ihren Herzen tragen dies einmal aus einer anderen Perspektive sehen, mit „freien“ Augen und „freiem“ Herzen, die nicht durch die westlichen Medien beeinflusst wurden.

George Friedman, Chef des konservativen privaten US-Geheimdienstes Stratfor, erklärt seinen Lesern nun auch, warum Mahmud Ahmadinejad die Wahlen haushoch gewonnen hat: …………….WEITERLESEN.

In der Washington Post gibt es einen Artikel, der darauf hinausläuft, daß das Wahlergebnis richtig sein soll. Er basiert auf einer Wahlumfrage von Mitte Mai, die vom Rockefeller Brothers Fund finanziert wurde.

gibt folgendes Ergebnis der Präsidentschaftswahlen bekannt:

Ardabil Province

Total votes: 642,005
Mahmoud Ahmadinejad: 325,911
Mehdi Karroubi: 2,319
Mohsen Rezaei: 6, 578
Mir-Hossein Moussavi: 302,825
Spoiled ballots: 4,372

Mir-Hossein Moussavi won over Mahmoud Ahmadinejad in the cities of Ardabil with 140,582 to 137,220, Pilehsavar with 13,186 to 12,310, Pars-Abad with 48,521 to 31,453 and Garmi with 24,192 to 20,020.

Bushehr Province

Total votes: 493,989
Mahmoud Ahmadinejad: 299,357
Mehdi Karroubi: 3,563
Mohsen Rezaei: 7,607
Mir-Hossein Moussavi: 177,268
Spoiled ballots: 6,193

Mir-Hossein Moussavi won over Mahmoud Ahmadinejad in the city of Ganaveh with 24,885 to 23,995.

Chaharmahal Bakhtiari Province

Total votes: 495,446
Mahmoud Ahmadinejad: 359,578
Mehdi Karroubi: 4,127
Mohsen Rezaei: 22,689
Mir-Hossein Moussavi: 106,099
Spoiled ballots: 2,953

East-Azerbaijan

Total votes: 2,010,340
Mahmoud Ahmadinejad: 1,131,111
Mehdi Karroubi: 7,246
Mohsen Rezaei: 16,920
Mir-Hossein Moussavi: 837,858
Spoiled ballots: 17,205

Mir-Hossein Moussavi won over Mahmoud Ahmadinejad in the city of Shabestar with 39,182 to 37,099.

Fars Province

Total votes: 2,523,300
Mahmoud Ahmadinejad: 1,758,026
Mehdi Karroubi: 16,277
Mohsen Rezaei: 23,871
Mir-Hossein Moussavi: 706,764
Spoiled ballots: 18,359

Gilan Province

Total votes: 1,483,258
Mahmoud Ahmadinejad: 998,573
Mehdi Karroubi: 7,183
Mohsen Rezaei: 12,022
Mir-Hossein Moussavi: 453,806
Spoiled ballots: 11,674

Golestan Province

Total votes: 869,453
Mahmoud Ahmadinejad: 515,211
Mehdi Karroubi: 10,097
Mohsen Rezaei: 5,987
Mir-Hossein Moussavi: 325,806
Spoiled ballots: 14,266

Mir-Hossein Moussavi won over Mahmoud Ahmadinejad in the cities of Aqqala with 25,144 to 23,303, Bandar Torkaman with 36,794 to 18,577, Kalaleh with 28,740 to 23,894 and Maraveh Tappeh with 14,865 to 5,943.

Hamadan Province

Total votes: 1,019,169
Mahmoud Ahmadinejad: 765,723
Mehdi Karroubi: 12,032
Mohsen Rezaei: 13,117
Mir-Hossein Moussavi: 218,481
Spoiled ballots: 9,816

Hormozgan Province

Total votes: 843,024
Mahmoud Ahmadinejad: 482,990
Mehdi Karroubi: 5,126
Mohsen Rezaei: 7,237
Mir-Hossein Moussavi: 241,988
Spoiled ballots: 5,683

Mir-Hossein Moussavi won over Mahmoud Ahmadinejad in the cities of
Bastak with 21,607 to 8,407, Parsian with 11,882 to 6,752, Khamir with 14,943 to 8,263 and Qeshm with 27,884 to 23,020.

Ilam Province

Total votes: 312,667
Mahmoud Ahmadinejad: 199,654
Mehdi Karroubi: 7,471
Mohsen Rezaei: 5,221
Mir-Hossein Moussavi: 96,826
Spoiled ballots: 3,495

Isfahan Province

Total votes: 2,637,482
Mahmoud Ahmadinejad: 1,799,255
Mehdi Karroubi: 14,579
Mohsen Rezaei: 51,788
Mir-Hossein Moussavi: 746,697
Spoiled ballots: 25,162

Kerman Province

Total votes: 1,505,814
Mahmoud Ahmadinejad: 1,160,446
Mehdi Karroubi: 4,977
Mohsen Rezaei: 12,016
Mir-Hossein Moussavi: 318,250
Spoiled ballots: 10,125

Kermanshah Province

Total votes: 983,422
Mahmoud Ahmadinejad: 573,568
Mehdi Karroubi: 10,798
Mohsen Rezaei: 11,258
Mir-Hossein Moussavi: 374,188
Spoiled ballots: 13610

Mir-Hossein Moussavi won over Mahmoud Ahmadinejad in the cities of Paveh with 12,114 to 8,841, Javanroud with 11,888 to 10,775, Dalaho with 15,104 to 8,384 and Ravansar with 10,662 to 8,544.

Khorasan Razavi Province

Total votes: 3,181,990
Mahmoud Ahmadinejad: 2,214,801
Mehdi Karroubi: 13,561
Mohsen Rezaei: 44,809
Mir-Hossein Moussavi: 884,570
Spoiled ballots: 24,240

In the city of Khaf, Moussavi won over Ahmadinejad with 30,835 votes over 28,493.

Khuzestan Province

Total votes: 2,038,845
Mahmoud Ahmadinejad: 1,303,129
Mehdi Karroubi: 15,934
Mohsen Rezaei: 139,124
Mir-Hossein Moussavi: 552,636
Spoiled ballots: 28,022

Kohkilouye & Boyerahmad

Total votes: 368,707
Mahmoud Ahmadinejad: 253,962
Mehdi Karroubi: 4,274
Mohsen Rezaei: 8,542
Mir-Hossein Moussavi: 98,937
Spoiled ballots: 2,311

Kurdistan Province

Total votes: 610,757
Mahmoud Ahmadinejad: 315,689
Mehdi Karroubi: 13,862
Mohsen Rezaei: 7,140
Mir-Hossein Moussavi: 261,772
Spoiled ballots: 12,293

Mir-Hossein Moussavi won over Mahmoud Ahmadinejad in the cities of Baneh with 23,745 to 16,552, Saqqez with 49,519 to 24,523 and Marivan with 29,902 to 20,404.

Markazi Province

Total votes: 785,961
Mahmoud Ahmadinejad: 572,988
Mehdi Karroubi: 4,675
Mohsen Rezaei: 10,057
Mir-Hossein Moussavi: 190,349
Spoiled ballots: 7,889

Mazandaran Province

Total votes: 1,919838
Mahmoud Ahmadinejad: 1,289,257
Mehdi Karroubi: 10,050
Mohsen Rezaei: 19,587
Mir-Hossein Moussavi: 585,373
Spoiled ballots: 15,571

North Khorasan Province

Total votes: 464,001
Mahmoud Ahmadinejad: 341,104
Mehdi Karroubi: 2,478
Mohsen Rezaei: 4,129
Mir-Hossein Moussavi: 113,218
Spoiled ballots: 3,072

Qazvin Province

Total votes: 692,355
Mahmoud Ahmadinejad: 498,061
Mehdi Karroubi: 2,690
Mohsen Rezaei: 7,978
Mir-Hossein Moussavi: 177,542
Spoiled ballots: 6,084

Qom Province

Total votes: 599,040
Mahmoud Ahmadinejad: 422,457
Mehdi Karroubi: 2,314
Mohsen Rezaei: 16,297
Mir-Hossein Moussavi: 148,467
Spoiled ballots: 9,505

Semnan Province

Total votes: 383,308
Mahmoud Ahmadinejad: 295,177
Mehdi Karroubi: 2,147
Mohsen Rezaei: 4,440
Mir-Hossein Moussavi: 77,754
Spoiled ballots: 3,790

Sistan-Baluchistan Province

Total votes: 982,920
Mahmoud Ahmadinejad: 450,269
Mehdi Karroubi: 12,504
Mohsen Rezaei: 6,616
Mir-Hossein Moussavi: 507,946
Spoiled ballots: 5,585

Mir-Hossein Moussavi won over Mahmoud Ahmadinejad in the cities of Iranshahr with 50,971 to 33,802, Chabahar with 62,564 to 21,185, Khash with 47,762 to 9,945, Zaboli with 14,869 to 5,897, Zahedan with 140,118 to 120,978, Saravan with 47,620 to 13,258, Sibsouran with 18,314 to 7,456, Konarak with 18,467 to 9,089 and Nikshahr with 47,661 to 25909.

South Khorasan Province

Total votes: 383,157
Mahmoud Ahmadinejad: 285,983
Mehdi Karroubi: 928
Mohsen Rezaei: 3,962
Mir-Hossein Moussavi: 90,363
Spoiled ballots: 1,920

Tehran Province

Total votes: 7,521,540
Mahmoud Ahmadinejad: 3,819,945
Mehdi Karroubi: 67,334
Mohsen Rezaei: 147,487
Mir-Hossein Moussavi: 3,371,523
Spoiled ballots: 115,701

In the cities of Tehran and Shemiranat, Moussavi beat Ahmadinejad with 2,166,245 votes to 1,809,855 and 200,931 to 102,433 votes respectively.

West-Azerbaijan Province

Total votes: 1,334,356
Mahmoud Ahmadinejad: 623,946
Mehdi Karroubi: 21,609
Mohsen Rezaei: 12,199
Mir-Hossein Moussavi: 656,508
Spoiled ballots: 20,094

Mir-Hossein Moussavi won over Mahmoud Ahmadinejad in the cities of Oshnavieh with 12,690 to 8,967, Bukan with 35,833 to 16,481, Piranshahr with 24,486 to 11,270, Sardasht with 18,654 to 16,737, Salmas with 47,276 to 43,652, Showt with 13,872 to 11,130, Mako with 28,451 to 13,884; Mahabad with 38,579 to 19,999, Miandoab with 55,739 to 55,575 and Naghadeh with 32,415 to 26,419.

Yazd Province

Total votes: 609,856
Mahmoud Ahmadinejad: 337,178
Mehdi Karroubi: 2,565
Mohsen Rezaei: 8,406
Mir-Hossein Moussavi: 255,799
Spoiled ballots: 5,908

Mir-Hossein Moussavi won over Mahmoud Ahmadinejad in the cities of
Ardakan with 23,675 to 19,389, Sadooq with 11,399 to 10,755 and Yazd with 148,090 to 133,792.

Zanjan Province

Total votes: 585,721
Mahmoud Ahmadinejad: 444,480
Mehdi Karroubi: 2,223
Mohsen Rezaei: 7,276
Mir-Hossein Moussavi: 126,561
Spoiled ballots: 5,181

Quelle

Vielleicht ist es untergegangen, vielleicht aber auch bewusst nicht ausgeweitet worden. Das Thema „Rekrutierungen der CIA im Iran“. Um es genauer zu beschreiben: von der CIA bezahlte Dissidenten. Seymour Hersh berichtete als Journalist ausführlich darüber. Amerika will einen Regime-Wechsel. Ohne diesen kommen sie ohne Krieg nicht an das iranische Öl. Der Vorwurf der Wahlmanipulation zur Präsidentschaftswahl im Iran könnte zu keinem geeigneteren Zeitpunkt kommen.

Die FAZ berichtete 2003: „Amerika will Regime in Iran stürzen – Die Regierung der Vereinigten Staaten hat ihre informellen Kontakte zur iranischen Führung abgebrochen und arbeitet nun auf einen Sturz des Regimes in Teheran durch einen Aufstand im Inneren hin. Das berichtet die Tageszeitung Washington Post in ihrer Sonntagsausgabe unter Berufung auf ranghohe Mitarbeiter der Regierung.“

Zu Zeiten des Schahs waren die USA die eigentliche Regierung, da der Schah auf amerikanische Militärhilfe angewiesen war, um seine Diktatur aufrecht zu erhalten. Nicht nur der Machtverlust der durch den Sturz des Schahs entstand kränkte das us-amerikanische Selbstwertgefühl, sondern es kam mit der Besetzung der Botschaft unter Ayatollah Khomeini und dem gescheiterten Rettungsversuch eine weitere Reihe an Kränkungen zustande, die das Verhältnis der US-Bürger zum Iran bis heute vergiften. Ganz besonders schmerzlich ist der Verlust ungehindert an das Öl heranzukommen.

Moussavi, der Präsidentschaftsanwärter – seines Zeichens Azeri (Aserbaidschaner) – hat für die USA eine ähnliche Aufgabe wie Farah Diba damals als Frau des Schahs. Die US-Regierung hält Ahmadineschad für genauso unfähig wie damals den Schah. Mit dem Schah konnte man allerdings noch Geschäfte machen, mit Ahmadineschad ist dies nicht möglich. Er weigert sich permanent gegen den us-amerikanischen Versuch dem Iran westliche Werte aufzupropfen.

Eine mögliche Inthronisierung eines Präsidenten Moussavi könnte als erneuter Versuch aufgefasst werden den Iran über das Wieder-aufflackern-lassen, des alten nationalistischen Gegensatzes zwischen Persern und Türken zu destabilisieren. Käme ein Azeri an die iranische Macht, besteht die Möglichkeit einer stärkeren Annäherung an die ehemalige Sowjetrepublik Aserbaidschan, die jetzt schon vollkommen unter amerikanischem Einfluss steht. Aserbaidschanische Kommandoeinheiten zum Beispiel erhielten ihre Ausbildung direkt über das Blackwater Maritime Solutions Services. Auch steht Aserbaidschan in direktem Kontakt mit Israel. Sie liefern Waffen an den ehemaligen Sowjetstaat.

Aber auch andere Organisationen, die bis vor kurzem noch als verfassungsfeindlich galten, haben ihre Finger tief mit im Topf des versuchten Regime-Sturzes. So ist es nicht verwunderlich, dass eine Sprecherin der Volksmudjaheddin -getarnt unter Nationaler Widerstandsrat – am 13. Juni 2009 plötzlich um eine Stellungnahme zu der aktuellen iranischen Situation im französischen Fernsehen (France 24) gebeten wird.

Selbstverständlich sind die Anhänger Moussavis enttäuscht über das Wahlergebnis. Es ist zwar nicht auszuschliessen, dass es zu Unregelmäßigkeiten bei der Wahl gekommen ist, aber bestimmt nicht in dem von Einigen behaupteten, richtungsgebenden, Ausmaß.
Das was wir durch die Medien geliefert bekommen, ist meistenteils das was Amerikanski denkt und andere denken sollen – nicht aber das was der Realität entspricht. Viele Beispiele – gerade für den amtierenden Präsidenten des Iran – verweisen auf das Wunschdenken zu Gunsten der us-amerikanischen Regierung, der es nach wie vor um das iranische Öl geht. Die amerikanischen Freunde versprechen sich ein Stück vom Kuchen, doch sie werden die bittere Erfahrung machen, das Amerika nach wie vor neben sich niemanden duldet – sondern nur unter sich.

Was aktuell im Iran geschieht ist eine politische Konfrontation. Die Wahl wurde peinlichst genau beobachtet. Was nach ihr geschah und immer noch geschieht, ist zum größten Teil eine gut initiierte Polarisation von beiden Kandidaten und ihren Anhängern.

Dem neuen alten Präsidenten wird nun die Aufgabe zu Teil, die herrschenden Zustände im Lande überzeugend zu ändern und die Rechte der darin lebenden Menschen sicher zu stellen, die er anderen Ländern abverlangt. Es wäre ein positives Beispiel wie man aus den eigenen Reden lernen kann.

Gestern Abend war mal wieder einer dieser Abende an dem Entrüstung und Lachen sehr dicht bei einander lagen. Zu danken habe ich das dem israelischen Ministerpräsident Netanjahu. Die Zeitungsmedien titelten mehrheitlich „Kurswechsel„, was schon mal völlig unglaubwürdig daher ritt. Jedenfalls wenn man mal so die vergangenen 60 Jahre israelische Politik betrachtet. Und so war es, bei genauerem hinsehen, dann auch bei diesem vollmundig angegebenen „Kurswechsel“. Wer darin eine Abkehr von der bisherigen Politik erkennen will, der wird enttäuscht.

Selbst mit größtem Wohlwollen und der heftigsten Anstrengung ist es nicht möglich aus der Grundsatzrede Netanjahus einen friedlichen Kompromiss herauszulesen. Sie basiert einzig auf dem althergebrachten Muster der undemokratischen Forderungen seitens Israel. Gerne hätte ich einen Kurswechsel gesehen, gerne hätte ich geglaubt Obama könne Israel überzeugen und gerne hätte ich es den Palästinensern gegönnt einer Demokratie entgegen zu sehen. Doch auch weiterhin wird dies lediglich die Demokratie sein wie sie die Regierung Israels versteht und die ist eben nicht die Demokratie wie wir sie uns vorstellen.

Israel ist bereit mit den Palästinensern in Frieden zu leben, wenn…

- die Palästinenser auf die Überwachung ihres Luftraums verzichten
- die sich Palästinenser komplett entmilitarisieren
- die Palästinenser sämtliche israelische Sicherheitsvorkehrungen erhalten und tolerieren

Die Forderung Israels auf volle Anerkennung des jüdischen Staates durch die Palästinenser wird mit diesen abverlangten Verhandlungsvorraussetzungen zu einer Farce. Viel mehr noch: Netanjahu spricht damit gleichzeitig Palästina eine Souveränität ab. Wenn er also an diesem gestrigen Abend davon spricht „in gutnachbarschaftlicher Beziehung“ an der Seite von Palästinensern leben zu wollen, dann ist dieser Satz mehr als unglaubwürdig. Insgesamt entsteht der Eindruck als sei diese Unglaubwürdigkeit der Grundsatz seiner Rede.

Was die Siedlungspolitik betrifft, so ließ er die Zuschauer wissen, sei kein Festhalten daran geplant. Allerdings beschränkt sich dies lediglich auf neue, nicht aber auf bestehende Siedlungen – die weiterhin enormes Wachstumspotential aufweisen und sich palästinensisches Land kontinuierlich einverleiben. Die Palästinenser werden von dort regelrecht vertrieben. Militärisch geschützt werden die Siedler, nicht aber die Landeigentümer. Immer wieder kommt es zu israelischen Übergriffen und oftmals bleibt es dabei nicht bei kleineren Verletzungen an Palästinensern. Erst am Samstag – einen Tag vor der Grundsatzrede des Ministerpräsidenten, wurden wieder Palästinenser in der Westbank gewalttätig an der Olivenernte gehindert. Die Westbank – palästinensisches Autonomie-Gebiet. Ungefähr 55% der West Bank wird de facto von Israel annektiert. Diese beeinhalten 80% des fruchtbaren Bodens und 65% der Wasserressourcen der West Bank.

Ebenfalls am Samstag attackierten israelische Militärs eine friedliche Protestaktion an der Apartheidsmauer in der Westbank. Erschreckende Bilanz: 2 Verletze und dutzende erlitten Atemwegsreizungen durch den Einsatz von Gas. Am Sonntag, dem Tag der Netanjahu-Rede kam es dann, laut einem israelischen Militärsprechers zu einer Einschlagsmeldung über eine palästinensische Rakete auf israelischem Gebiet. Worauf hin Israel mit einem Luftschlag antwortete und dabei 4 Palästinenser nahe der ägyptischen Grenze verletzte.

Israels „Kurswechsel“ ist nicht mehr als sich alle bisherigen Optionen offen und die Palästinenser weiterhin unten zu halten. Von Demokratie.. nicht die geringste Spur.

In den lezten Jahren hat die Welt viele farbige Umsturzversuche gesehen, die samt und sonders von CIA-Nachfolgeorganisation wie der NED und sämtlichen Propaganda-Outlets der CIA, die im Westen zynischerweise “freie Presse” genannt werden, unterstützt wurden. Zunächst ist die Installation von US-Marionetten mit farbigen Revolutionen geglückt. Die “Rosenrevolution” in Georgien brachte den in den USA ausgebildeten Kriegsverbrecher Michael Sackarschwili an die Macht und die “orangene Revolution” in der Ukraine brachte den Ehemann von Reagans Mitarbeiterin Katerina Chumachenko ins Präsidentenamt. Die Otpor-Revolutionen in Serbien und die Tulpen-Revolution in Kirgisien brachten zwar Machtwechsel hin zu US-freundlichen Regierungen, aber keine US-Marionetten an die Macht. Doch das war es dann.

So einfach hat sich danach niemand mehr von den US-Imperialisten übertölpeln lassen. Egal ob in Belarus, in Myanmar oder in Xizang, die nachfolgenden Versuche der CIA, farbige Revolten anzuzetteln, die US-Marionetten zu Macht verhelfen, sind kläglich gescheitert. Den Stil der farbigen Revolutionen versuchte nun Präsidentschaftskandidat Mussawi im Iran nachzumachen. Eine “grüne Welle” sollte es für den Iran sein. Seine treueste Anhängerschaft fand er insbesondere unter den bessergestellten Bewohnern von Teheran. Hätten nur die Snobs von Teheran wählen dürfen, hätte Mussawi die Präsidentschaftswahlen vermutlich haushoch gewonnen.

Doch bei den Wahlen im Iran durften nicht nur Snobs aus Teheran wählen, sondern auch ärmere Bevölkerungsschichten und die Bewohner der Provinzen. So ist es kein Wunder, dass Mahmud Ahmadinejad, dessen Wähler sich vornehmlich aus den ärmeren Bevölkerungsschichten und der Landbevölkerung zusammensetzen, die Wahlen haushoch gewonnen hat.

Dass Mussawi danach mit Unterstützung der Propaganda-Medien der CIA so getan hat, als sei der Wahlsieg von Mahmud Ahmadinejad ein Zeichen dafür, dass die Wahlen manipuliert worden seinen, lässt ihn im Iran nun obendrein noch als schlechten Verlierer dastehen. Kennern der farbigen Revolutionen mag auffallen, dass Wahlfälschungsvorwürfe meistens der propagandistische Ansatzpunkt für die farbigen Revolutionen waren. Doch die Machthaber im Iran waren auf der Hut. Die Polizei hatte in Teheran für den Wahltag eine größere Übung angesetzt. Vandalierende Anhänger von Mussawi in Teheran lassen seinen Fanclub nun obendrein auch noch wie einen Haufen wilder Hooligans erscheinen. Die Proteste der Mussawi-Anhänger in Teheran führen zu nichts außer der Bestrafung der Vandalen.

So ist die Strategie der grünen Welle so gründlich gescheitert, wie sie nur scheitern konnte. Dagegen wird auch der Budenzauber der den Westen dominierenden CIA-Konformitätsmedien nichts ausrichten können. Im Gegenteil, die westlichen Medien haben nun die Chance, sich genauso gründlich zu blamieren wie bei der Berichterstattung über die von den USA angezettelten Pogrome in der chinesichen Provinz Xizang. Wenn die propagandistischen Nebelwolken des grünen Budenzaubers der Teheraner Elite sich verzogen haben, dann ist damit zu rechnen, dass Mahmud Ahmadinejad so stark sein wird wie nie zuvor.

Quelle

Wochenlang haben so manche westliche Journalisten – wohl meist selbst verblendet – ihre Zuhörerschaft und Leserschaft nach Strich und Faden über die Stimmungen und Verhältnisse im Iran belogen. Und anstatt jetzt zuzugeben, dass sie sich getäuscht haben, lügen sie einfach weiter.

Nach dem Wahldebakel der Westlichen Welt bei den iranischen Parlamentswahlen, outet sich der Herausforderer Mousawi zunehmend als westliche Marionette, der sein grausames Spiel offenbar zu Ende spielen muss. Haben westliche Journalisten Wochenlang den Eindruck erweckt, dass eine weniger religiös und mehr westlich orientierte Stimmung im Iran herrsche, so wurden sie vom iranischen Volk nunmehr geohrfeigt. Anstatt nunmehr zuzugeben, dass man wochenlang gelogen oder zumindest sich getäuscht hat, lügt man einfach weiter und konstruiert jetzt Zweifel am Wahlergebnis. Die Rolle Mousawis dabei wird sicherlich eines Tages gerichtlich zu klären sein, denn der Schaden, der er seinem eigenen Land zugefügt hat, ist nicht unbeträchtlich.

Da wird behauptet, dass es „Unregelmäßigkeiten“ bei der Auszählung gegeben hätte, ohne auch nur einen einzigen handfesten Beweis zu haben. Dazu muss man wissen, dass im Iran die Auszählung stets vor einer großen Menschengruppe erfolgt und jeder angemeldete Zuschauer auch zusehen darf. Jedes Ergebnis eines jeden einzelnen Wahllokals wird veröffentlicht. Und so gab es z.B. in Teheran tatsächlich einige Wahlkreise im Norden, in denen Mousawi gewonnen hat; bei den Reichen und Hübschen.

Aber am ganzen Wahltag gab es nur eine einzige nachprüfbare und auch in der Westlichen Welt bewiesene Unregelmäßigkeit: Mousawi hat nur wenige Minuten nach Schließung der Wahllokale seinen Sieg verkündet. Und genau jene „Unregelmäßigkeit“ dürfte eines der Beweise dafür sein, dass hier einiges mit diesem Mann nicht mit rechten Dingen zuging!

Das Volk im Iran will die westliche Weltherrschaft nicht; ob es dem Westen passt oder nicht! Und einer der Gründe, warum Mousawi so klar verloren hat, dürfte in der unverblümten westlichen Unterstützung gelegen haben. Nach den Wahlen sind tatsächlich einige Randalierer auf die Straße gegangen, aber es war nicht weiter nennenswert. Jede Mai-Krawalle in Deutschland sind umfangreicher, und auch da würde niemand von Bürgerkrieg sprechen. Schlechte Verlierer haben randaliert und die Polizei hat die Ruhe wieder hergestellt. Mousawis Äußerungen als Auslöser jener Randale, und auch die Äußerungen vom Kandidaten Karrubi dürften aber ein rechtliches Nachspiel haben.

Westliche Reporter überschlagen sich dieser Stunden aber mit Widersprüchen über Widersprüchen. So soll – so will man suggerieren – „nur noch“ die Jugend des Landes gegen Ahmedinejad sein. Merkwürdig aber ist, wie dann Ahmedinejad bei der jüngsten Bevölkerung der Welt dann so klar gewinnen konnte! Also bleiben nur zwei Möglichkeiten: Entweder westliche Journalisten lügen, oder aber es gab Manipulationen. Da westliche Journalisten per Definition der eigenen Chefredaktionen nie lügen, insbesondere dem Selbstverständnis der Springer-Presse nach, bleibt also nur noch die Option der Manipulation, und die wird jetzt einige Tage dem Publikum eingehämmert werden! Sie wird u.a. von jenen den westlichen Bürgern eingehämmert, die einerseits in ihren eigenen Systemen manipulierbare Wahlautomaten durchsetzen wollen und andererseits in Europa so lange wählen lassen, bis das Ergebnis den eigenen Vorstellungen entspricht.

Wie man aber auch sehr anständig eine Wahl verlieren kann, haben die Anhänger der Islamischen Revolution im Libanon demonstriert. Wenn das Volk sie nicht wählt, dann akzeptieren sie das und verhalten sich nicht nur absolut ruhig, sondern gratulieren dem Wahlsieger. Damals wurde der Wahlsieger von der Westlichen Welt geradezu gefeiert und als herausragender Sieger gelobt, obwohl er einen Parlamentssitz abgeben musste (was nie erwähnt wurde).

Das Hauptproblem des Wahlausgangs im Iran für die Westliche Welt ist nicht nur, dass ihr Wunschkandidat verloren hat, sondern auch dass ihre gesamten Analysen, alle ihre Prognosen völlig daneben lagen und sie deshalb von einen „überraschenden“ Ergebnis sprechen; aber überraschend für wen? Erst wird völlig frei erfunden, dass Musawi ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Amtsinhaber hätte, dann wird sein Sieg verkündet, noch bevor auch nur ein einziges Ergebnis vorliegt, und dann ist man natürlich überrascht, wenn es anders ausgeht! Wer aber intensiven Kontakt mit der revolutionären Bevölkerung des Iran hatte, konnte nicht überrascht sein. Die Liebe zu dem System ist derart ausgeprägt, dass Leute die größten Schwierigkeiten auf sich genommen haben, und mitwählen zu können.Das Liebe erfüllte Volk im Iran ist bereit, jedes Opfer zu bringen, um weiterhin frei von westlichem Hegemonialwahn zu sein und nicht von Puppen und Schickimicki Westfans beherrscht zu werden.

Mousawi wird – nachdem der Alltag bereits morgen schon wieder eingekehrt sein dürfte – sich im Iran verantworten müssen für die Dinge, die er am Wahlabend von sich gegeben hat. Aber noch etwas Besonderes zeichnete diesen Wahlkampf aus. Ahmedinejad hat einigen seiner Vorgänger im Präsidialamt Korruption vorgeworfen; ein bisher einmaliger Vorgang in der Islamischen Republik Iran. Daher könnte in der Unterstützung für Mousawi durch die früheren Präsidenten Rafsandschani und Khatami viel mehr stecken, als heute absehbar. Sollte wirklich die frühere Korruption bekämpft werden, dürften noch einige „Überraschungen“ auf die Westliche Welt zukommen.

So lange die westliche Welt glaubt, dass die Welt am westlichen Wesen genesen muss, wird sie letztendlich das Schicksal all jener teilen, die in der Geschichte ähnliche Gedanken gewaltsam verbreitet haben. Und die westliche Welt – das hat der Tag gezeigt – wird noch sehr sehr viel verlieren, nicht nur im Iran, sondern auch im Irak, in Afghanistan, in Pakistan im Libanon, in Palästina und vielen anderen Ländern, in denen sie den Bürgern ihren Lebensstil und ihre Wertelosigkeit aufzwingen will.

Angesichts der unbeschreiblichen Medienpropaganda des Tages fällt es schwer an ein vernünftiges Miteinander zu glauben, aber es gibt keine Alternative. Vielleicht denken auch jene Journalisten einmal daran, dass auch sie in der gleichen Welt leben, die sie mit ihrer Propaganda so sehr schädigen. Und eines Tages könnte auch die Bevölkerung in Deutschland „überraschend“ wählen, wenn es die Nase voll hat von solch einer Propaganda.

Abschließen sei noch ein Blick auf die angeblich „ausgestreckte Hand Obamas“ geworfen. Als Obama gewählt wurde, hat Ahmedinejad ihm gratuliert. Als Ahmedinejad gewählt wurde, hat Obama nicht gratuliert. Genau so ist das Verständnis der Westlichen Welt, was ausgestreckte Hände angeht! Das Problem dabei ist: Außer einem Teile der eigenen Bevölkerung glaubt ihnen niemand mehr.

Das war Ahmadinedschads Slogan zur Wahl.

Iran hat gewählt, und der alte Präsident ist auch der neue – Ahmadinedschad. Er wirkt wild, führt wohl auch so sein Land. Genau damit kann er weitermachen.

Zuerst sah es so aus, als würde die Opposition punkten, der Gegenkandidat Mousavi, der ein wenig obamisierten Wahlkampf hatte – der seine Frau miteingebunden hatte. Immerhin hat dies alles wohl die Begeisterung für die Wahl, und die Beteiligung animiert und angeheizt.

Die nüchternen unter den Menschen Irans überlegten allerdings, nach allen diesen Dingen im Westen, dass eine Veränderung nach Art Mousavis alle eventuell teuer bezahlen müssen – mit noch mehr extremer Inflation, Arbeitslosigkeit und Sanktionen. Illusionen halten sich bei den Menschen im Iran nicht, dazu sind sie zu ernüchtert.

Sie sehen auch, wie der Präsident Amerikas Obama Bewegung für Bewegung zurückrudert, Schrittchen für Schritt den Rückwärtsgang einlegen muss, und nicht mehr viel Greifbares bleibt von seinen Wahlversprechen und Zusagen. Sie sehen, wie sich Kampagnen und Wahlkampfphrasen auflösen, wie ein Nebelspuk im scharfen Windzug der politschen Gangart.

Immerhin – in der Vorgehensweise gegen die Protestierenden nach der Wahl bewies Ahmadinedschad, dass er die westliche Gangart durchaus auch draufhat: Auch bei ihm prügelt die Polizei, setzt Methoden ein, die bei uns wohlbekannt sind. Wer diese bei wem zuerst abgeschaut hat, darüber liesse sich streiten – bringen wird es nichts.

Mussawi wäre der Mann des Westens gewesen. Daraus ist nun nichts geworden.  Ob diese geweckten Hoffnungen mit Mussawi wahr geworden wären, weiss niemand, schliesslich konnte er es nun nicht unter Beweis stellen.

Ohne Emotionen betrachtet, wäre Mussawi auch nur das kleinere Übel gewesen. Alle tönen nun enttäuscht, wittern Wahlbetrug. Aber, Menschen wählen – und sie wählen anders, als es vielen der Mächtigen und Regierenden, den Wunschträumen des Westens in den Kram gepasst hätte. Die westlichen Medien, Regierenden, Hoffenden auf mehr Einfluss dort, waren es, die zuviel hineininterpretiert hatten. Sie dachten, dass die Iraner doch total erpicht auf allen unseren modernen Lebensstil mit seinem Kram – mit seinen Vor- und Nachteilen sein müssten. Unter der Kultiviertheit der iranischen Menschen erblickten sie die westlichen Begehrlichkeiten und Modernitäten wie im hineinprojizierten Traum.

Das war es wohl auch – hineinprojiziert. Und, haben diese Menschen nicht auch ein Recht darauf, so respektiert zu werden, wie sie sind? – Mit ihrer Lebensart, mit ihren Ureigenheiten, auch wenn diese dem Westen zu „orientalisch stur“, zu islamisch vorkommen? Der Westen will mit seinen Macken und Vorzügen, mit seinen Lebensarten die durchaus kritikwürdig sind, ja auch respektiert werden.

Es ist das alte Leiden derer, die sich in ihrer Überheblichkeit als das Bessere sehen, und alle anderen als Underdogs: Sie erkennen nicht, dass Versöhnung mit den Ländern des Ostens bedeuten würde, sie erst einmal da anzunehmen, wo sie sind und wie sie sind. Aber, genau das konnte der Westen nie, ausser als Folklore…

Wenn im Westen gleichgeschaltet wird, ist das in Ordnung – wenn andere einen ähnlichen Schmäh zum Erhalt der Macht anwenden, ist das kriminell und etwas anderes – da fordern wir dann plötzlich, dass diese anderen mehr Moral und Kultur an den Tag legen sollen, als wir selber – und vor allem mehr Menschlichkeit.

Mit dem Finger auf andere zeigen, das konnten wir immer schon immer prächtig. Wirklich hilfreich war und ist es nie. Es hilft noch weniger gegenüber Menschen wie Ahmadinedschad, der bei aller Despotie doch klarmacht, dass immer die anderen Finger einer Hand mit dem zeigenden Finger auf den Westen zurückweisen.

Quelle

Die Anzeichen verdichten sich, dass der aufgeflogene Schmuggel von US-Anleihen in der schier unglaublichen Höhe von 134,5 Milliarden Dollar in Chiasso das missratene Ergebnis eines geheimen und ziemlich überhasteten Government-to-Government-Deals gewesen sein könnte, der – spekulieren wir mal – nicht ganz zufällig aufflog? Laut Asia News Italy sollen die Schmuggler inzwischen „unüblicherweise“ wieder freigelassen worden sein. Zudem wird die japanische Nachrichtenagentur Kyodo zitiert, die den kürzlich erfolgten Rücktritt des Innenministers Kunio Hatoyama in einen möglichen Zusammenhang mit der Affäre stellt……………WEITERLESEN.

Während die Islamische Revolution im Iran und die Bevölkerung, die sie trägt, immer weiter reift, wird die Westliche Medienwelt immer kindischer, vergleichbar einem demenzkranken Alterschwachen.

Die Westliche Medienwelt, oder sollte man lieber schreiben “Hofberichterstattung“, hatte einmal mehr die Vorstellung, dass wenn sie irgendwo in der Welt einen “Change“ will, die gesamte Welt es so zu wollen hat und insbesondere die betroffene Bevölkerung. Geblendet von dem Orange-Spektakel anderenorts, war jetzt die Islamische Republik Iran im Visier der Westlichen Mediengewalt. Eine “grüne“ Revolution sollte es sein. Die Straßen der Hauptstadt Teheran wurde übervölkert mit grünen Kopftüchern, die allerdings mehr hinter als auf den Köpfen jener geschminkten und gestylten Frauen zu finden waren, ohne dass “Sittenwächter“ eingriffen. Jene Puppen auf den Straßen sollten das Westliche Ideal der “Freiheit“ symbolisieren. Als Flaggenträger westlicher Interessen wurden eine Art Triumvirat aus den beiden ehemaligen Präsidenten Rafsandschani und Khatami zusammen mit ihrem ins Rennen geschickten ehemaligen Ministerpräsidenten Mousawi “aufgebaut“. Dabei wurde ein Wahlkampf inszeniert, der sämtlichen Westlichen Wert- und Wahlvorstellungen entsprach. Der Präsidentschaftskandidat fiel vor allem durch seine Ehefrau auf. Mousawi-Schilder wurden in die Kameras gehalten. Der Kandidat versprach einen “Change“ und versprach vor allem, nicht mehr über das Meinungsfreiheitverbot bezüglich Holocaust in der Westlichen Welt zu sprechen. Er griff indirekt das Oberhaupt der Islamischen Revolution an, indem er mitten im Wahlkampf “Offene Briefe“ an ihn schrieb, und seine Hintermänner waren sehr reiche wie auch sehr einflussreiche Menschen. Kurz: Er war der “ideale“ Kandidat für die Westliche Welt.

Und die Westliche Hofberichterstattung ließ keinen Moment verstreichen, um diesen, nämlich ihren Kandidaten zu stützen. Jedes Wort von ihm wurde geheiligt, jedes Wort seines Gegners verteufelt. Fernsehduelle, die selbst aus Sicht neutraler iranischer Beobachter eindeutig zugunsten von Dr. Ahmadinejad ausgegangen waren, wurden zu Mousawis Siegen erklärt. Dr. Ahmedinejad wurde in einem Maß verleumdet, dass die Bild-Zeitungs-Irren-Kampagne daneben fast schon harmlos wirkte. Obwohl es aus dem Iran keine zuverlässigen belegbare Erkenntnisse gab, “wusste“ die Westliche Medienwelt, dass es ein Kopf-an-Kopf-Rennen geben würde zwischen dem amtierenden Präsidenten und dem Herausforderer Mousawi. Geblendet von der eigenen Propaganda, haben westliche Hofberichterstatter ernsthaft damit gerechnet, dass jener Mousawi den von ihnen erhofften “Change“ bringen könnte. Dabei gab es selbst in den Berichten der westlichen Hofberichterstattung klare und eindeutige Hinweise darauf, dass Dr. Ahmadinejad gewinnen müsste. Aber jene eigenen eindeutigen Hinweise und Zeichen wurden schlicht und einfach ignoriert.

Hat die Westliche Welt nicht davon berichtet, dass der Iran “arm“ sei, viele Menschen mit der Wirtschaftslage unzufrieden wären usw. usf.? Ja, es stimmt, diese Information war richtig! Und hat die Westliche Welt nicht davon berichtet, dass Dr. Ahmadinejad vor allem bei den Armen punkten würde? Ja, auch diese Information stimmt. Wenn aber die Mehrheit der Bevölkerung arm im materiellen Sinn ist und die Armen Dr. Ahmadinejad wählen würden, bedarf es keiner akademischen Ausbildung, um sich auszumalen, wie das Ergebnis der Wahlen ausgehen würde. Die Reichen-Schicki-Micki-Gesellschaft im Iran, unter denen sich Westliche Journalisten fast ausschließlich aufhalten, ist nun einmal nicht repräsentativ.

Allerdings stellt sich natürlich die Frage, warum Dr. Ahmadinejad von den Armen gewählt wird. Warum strafen die Armen ihn z.B. nicht für die vergleichsweise hohe Inflationsrate von fast 20% ab? Hatte die Westliche Welt nicht hinreichend oft von jener Inflationsrate berichtet? Aber wie ein demenzkranker Alterschwacher ist der Hofjournalismus eben nur noch in der Lage, punktuell und zusammenhanglos Einzelinformationen aufzuschnappen, kann diese aber nicht mehr in einen Gesamtzusammenhang setzen. Ja, die Inflationsrate im Iran ist zu hoch, aber vor Dr. Ahmadinejad war sie erheblich höher! Er hat als erster Präsident seit zwei Jahrzehnten den Armen Erleichterungen verschafft! Gerade die “Linke“ in der Westlichen Welt, die bedauerlicherweise auch auf jener “Grünen-Durchrutschkopftuch-Propaganda-Welle“ mitgeschwommen ist, sollte sich einmal die Frage stellen, warum sie den Kontakt zu den Armen in der Welt verloren hat!

Was aber viel bedeutsamer bei Dr. Ahmadinejads Wiederwahl war, ist neben seiner fachlichen Qualifikation und seiner Gottesehrfurcht sein bescheidener persönlicher Lebensstil. Er ist aus dem Volk und lebt mit dem Volk. Da können die Rafsanjanis, Khatamis und Mousawis nur staunen in ihren teilweise bestehenden Luxusgebäuden. Deren politische Macht ist im Iran nach jenem unwürdigen Verhalten endgültig am verwelken.

Mousawis Anhänger haben wochenlang ein Spektakel westlichen Ausmaßes veranstaltet. Die Anhänger Dr. Ahmadinejads dagegen haben gearbeitet. Das Ergebnis ist heute bekannt geworden. Dr. Ahmadinejad hat doppelt so viele Stimmen wie Mousawi, hat gleich im ersten Wahlgang mit 63 % der Stimmen die absolute Mehrheit, und der Iran hat mit einer Wahlbeteiligung von 82 % eine Rekordwahlbeteiligung erreicht! Damit hat Dr. Ahmadinejad nicht nur die westliche Kampagne zerstört, das iranische Volk hat auch in eindrucksvoller Weise bewiesen, dass es diese Revolution trägt, nicht durch West-Spektakel-Wahlkämpfe, sondern durch sachliche gewissenhaft Arbeit.

Mousawi hat im Anschluss an die Wahlen nicht nur den Anhängern Dr. Ahmadinejads bewiesen, dass er ein ungeeigneter und unwürdiger Kandidat war, sondern auch einige seiner eigenen Anhänger verstört. Noch bevor irgendein amtliches Vorergebnis veröffentlicht war (also nicht einmal eine Prognose vorlag), verkündete er seinen Wahlsieg. Als sich andeutete, dass er sich vertan hatte, beschwerte er sich über Manipulationen. Hier muss man die Sensibilität der gereiften und mit hohem politischem Bewusstsein ausgestatteten Bevölkerung der Islamischen Republik Iran berücksichtigen. Die Anhänger Dr. Ahmadinejads verurteilten jenen schlechten Verlierer und zusammen mit ihm alle Rafsandschanis und Khatamis, die eben nur eine bestimmte Clique im Land kennen, aber nicht das tiefreligiöse Volk. Aber selbst west-orientierte Iraner waren nunmehr verstört. Hatte nicht jeder US-Präsidentschaftskandidat nach verlorener Wahl dem neuen Präsidenten gratuliert und gesagt, dass jener nunmehr auch sein Präsident wäre? Wenn schon das Wohl des eigenen Landes selbst bei jenen Nichtmuslimen höher bewertet wurde als das Eigeninteresse, wie erst müsste es dann bei Muslimen sein? Umso mehr stieß Mousawi selbst bei seinen Anhängern als schlechter Verlierer auf überraschte Ohren, als er dem Land zu schaden drohte. Der Leiter der iranischen Wahlkampfkommission brachte es auf den Punkt: Angesichts des enormen Abstandes zwischen Dr. Ahmadinejad und Mousawi wird das Volk im Iran die Äußerungen Mousawis über angebliche Unregelmäßigkeiten eher als schlechten Scherz auffassen.

Während die Anhänger Mousawis sich in ihrer Selbstverblendung bereits auf straßenschlachtartige Festlichkeiten vorbereitet hatten, sind die Töne aus dem Lager Dr. Ahmadinejads voller Dankbarkeit an den Schöpfer allen Seins. Es gibt Dankesgottesdienste, Gebete, aber sicherlich auch die eine oder andere zusätzliche Portion Kuchen. Heute wird zuweilen noch gefeiert. Spätestens morgen wird die Arbeit wieder beginnen, und es gibt noch sehr viel zu tun.

Die Westliche Welt wird sich damit abfinden müssen, dass sie weiterhin auf einen unerbittlichen Gegner ihrer Hegemonialbestrebungen stoßen wird, der eben nicht mit farbigen Flaggen und Tüchern zu bezwingen ist. Deutschland wird weiterhin vier Jahre lang ertragen müssen, dass es darauf aufmerksam gemacht wird, wie der angebliche Hüter von Meinungsfreiheit beim Thema Holocaust jegliche freie Meinungsäußerung mit dem Strafrecht verbietet und selbst Wissenschaftlern die freie Forschung diesbezüglich untersagt. Und Deutschland wird auch weiterhin an wirtschaftlichen Boden im Iran – und damit in der ganzen Region – verlieren, so lange es USraelische Interessen höher wertet als die Interessen der eigenen Bevölkerung. Die gesamte Westliche Welt wird sich damit abfinden müssen, dass das rassistisch-zionistische System weiterhin öffentlich angeprangert wird für alle seine Verbrechen und Schandtaten, selbst wenn die Führer der Westlichen Welt sie heiligen.

Mit etwas Vernunft könnte man aber auch aus der Westlichen Welt heraus die Gelegenheit nutzen und einen Weg des Friedens und der Gerechtigkeit anstreben. Warum sollen im Nahen Osten nicht Juden, Christen und Muslime gleichberechtigt zusammen leben dürfen? Warum sollte es nicht möglich sein, Königen und Prinzen, die ihre eigenen Bevölkerungen unterdrücken, zu verdammen, selbst wenn sie kurzfristigen westlichen Interessen dienen? Merkt denn die Westliche Welt nicht, dass es zu ihrem eigenen langfristigen Schaden ist (siehe Iran)? Warum sollte es nicht möglich sein, die Finanzkrise der Welt zu lösen, indem man die wirklichen Ursachen, wie u.a. das Zinssystem, endlich benennt und dagegen vorgeht? Warum sollten die Armen in der Welt nicht eine Stimme der Hoffnung für Unterstützung erhalten statt reicher Bankmanager?

Die Welt befindet sich am Scheideweg. Die Bevölkerung der Islamischen Republik Iran hat klipp und klar und wirklich unmissverständlich verdeutlicht, dass sie die Islamische Revolution trägt und dafür bereit ist, sämtliche Nachteile vonseiten der Westlichen Welt in Kauf zu nehmen, um sich für wahre Freiheit, wahren Frieden und vor allem Gerechtigkeit einzusetzen! Die meisten westlichen Hofjournalisten haben bewiesen, dass die Westliche Welt in ihrer kindischen Art, vergleichbar einem demenzkranken Alterschwachen, nur sich selbst schaden kann. Den Bevölkerungen in der Westlichen Welt obliegt es nunmehr, selbst zu entscheiden, welchen Weg sie beschreiten mögen, einen Weg des frischen Aufbruchs und der Weiterentwicklung, oder einen Weg des Rückschritts eines Hegemonialtraums, der stets in den Untergang des Imperiums mündet.

Die Anhänger der Freiheits- und Gerechtigkeitstheologie der Islamischen Revolution werden heute nicht halb so laut feiern, wie es die Westanhänger im umgekehrten Fall getan hätten. Aber es bleibt die wahre ausgestreckte Hand an alle gerechtigkeitsliebenden Menschen der Welt, sich nicht Obamamania-mäßig selbst zu betrügen, sondern mit Vernunft, Logik und Sachlichkeit bei allen Meinungsunterschieden im Detail sich für eine gerechtere Welt einzusetzen, insbesondere für die Armen der Welt.

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

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Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

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"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

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Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

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