Ehemaliger Premierminister und Zionist des rechten Flügels begrüßt Anschläge

Der ehemalige Premierminister und derzeitige Anführer der Opposition Benjamin Netanyahu hat während einer Rede verlautbart, dass die 9/11-Anschläge eine gute Sache für Israel gewesen wären. Die israelische Zeitung Ma’ariv berichtete, dass Netanyahu an der Bar Ilan Universität Folgendes verkündet hatte:

“Wir profitieren von einer Sache, und das ist der Angriff auf die Twin Towers und das Pentagon sowie der Kampf der Amerikaner im Irak.”

Tausende tote Amerikaner und über eine Million tote Irakis, neben einem vom Krieg verwüsteten Land nützen also laut Mr. Netanyahu Israel. Die Zeitung berichtet darüberhinaus dass er später hinzufügte, dass die Ereignisse “die öffentliche Meinung in Amerika zu unseren Gunsten änderte.”
Der überzeugte Zionist soll wie berichtet die Kommentare ausgerechnet bei der Konferenz über die Teilung von Jerusalem als Teil eines Friedensabkommens mit den Palästinensern gemacht haben. Netanyahu hatte Ähnliche Aussagen bereits am 11. September 2001 gemacht, wie die New York Times am Tag darauf meldete:

Auf die Frage was die Attacke für die Beziehungen zwischen den vereinigten Staaten und Israel bedeuten würde, anwortete der ehemalige Premierminister Benjamin Netanyahu: “Es ist sehr gut.” Dann korrigierte er sich: “Naja, nicht sehr gut, aber es wird unmittelbar Sympathie erzeugen.”

Netanyahu hat enge Verbindungen zu führenden amerikanischen Neokonservativen wie dem PNAC-Mitglied Richard Perle, den ehemaligen Pentagon-Funktionären Douglas Feith und zu David Wurmser, dem ehemaligen Berater des Vizepräsidenten Dick Cheney für den mittleren Osten. 2002 verfassten diese Männer als Repräsentanten des rechtskonservativen Think Tanks “The Institute for Advanced Strategic and Political Studies” ein Dokument namens “A Clean Break: A New Strategy for Securing the Realm” um Netanyahu strategische Hilfe darin zu geben wie er “jede mögliche Energie aufwenden [könne] um den Zionismus wiederaufzubauen”.
In dem Dokument wird Israel dringlichst geraten, aggressiv den Niedergang seiner arabischen Nachbarn zu verfolgen indem die bereits bestehenden Spannungen zwischen den arabischen Staaten ausgenutzt werden. Der erste Schritt war die Absetzung von Saddam Hussein im Irak. In dem Strategiedokument wurde festgehalten:

“Israel wird nicht nur seine Feinde im Zaum halten; es wird über sie hinausgehen.”

Ein Krieg mit dem Irak würde den gesamten mittleren Osten destabilisieren und es ermöglichen, Regierungen in Syrien, im Iran und in anderen Ländern auszutauschen. Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad hat laut Berichten die 9/11-Anschläge als Vorwand bezeichnet für die Invasionen Afghanistans und des Iraks.
Es bleibt anzuwarten ob seine Worte nicht wieder falsch übersetzt oder aus dem Kontext gerissen wurden; es kann jedoch davon ausgegangen werden dass dadurch die 9/11-Wahrheitsbewegung dämonisiert werden wird, welche in letzter Zeit vermehrt Aufmerksamkeit erhalten hat durch die Unterstützung von schillernden Figuren wie der ehemalige Gouverneur von Minnesota Jesse Ventura und der legendäre amerikanische Sänger Willie Nelson.

Quelle: http://infokrieg.tv/