Immer wieder erreichen die Presse Meldungen, gerade nach Annapolis, nach denen die israelische Regierung in den Westbank, also auf palästinensischem Gebiet, die jüdischen Siedlungen weiter ausbaut und dafür auch immer wieder Gebiete annektiert.
So weit ist das keine Meldung wert, weil nicht neu.
Was aber m.E. für die Zukunft bedacht werden muss, ist die Tatsache, das weder die in den Westbank regierende Fatah noch der palästinensische Präsident Mahmud Abbas, dieser sitzt in Ramallah, also direkt am Ort des Mauer- und Siedlungsbau und der starke Mann der Fatah, offenbar irgendetwas auf politischem Wege unternehmen, um die eigene Bevölkerung davor zu schützen, dass ein zukünftiger Staat Palästina (das gilt in diesem Fall für die Westbank) ein Flickenteppich und somit weder lebensfähig noch überlebensfähig wird.
Doch haben nicht gerade der palästinensische Präsident Mahmud Abbas und die in den Westbank regierende Fatah die Aufgabe, statt die Hand aufzuhalten, sprich Gelder und Waffen dankend anzunehmen, für die eigene Bevölkerung einen Staat zu errichten, bzw. zumindest am Aufbau dieses Staates mitzuwirken, welcher der palästinensischen Bevölkerung zumindest in den Westbank angemessene Voraussetzungen bietet, das ihr Staat auch als Staat bezeichnet und lebensfähig werden kann?
Bislang habe nicht nur ich gerade dies vermisst.
Im Gegenteil: Fatah lässt sich u.a. von Israel aufrüsten, wie es heißt im Kampf gegen Hamas, und Mahmud Abbas kassiert dazu die Gelder aus dem Westen.
Vor diesem Hintergrund stelle ich ganz bewusst die Frage, ob nicht die Fatah der eigentliche Übeltäter in den Westbank ist, denn diese regiert dort (nicht Israels Regierung) und müsste den Bau und Ausbau der illegalen Siedlungen sowie den Bau der Trennmauer auf palästinensischem Gebiet mit politischen Mitteln entgegenwirken.
Da dies ausbleibt, ist es für die Zukunft überflüssig, den Bau der Siedlungen und den Bau der Mauer auf palästinensischem Gebiet überhaupt noch zu erwähnen.
Überflüssig deshalb, weil Fatah und Abbas indirekt ihr OK dafür geben, denn auf politischem Weg nichts dagegen zu unternehmen kommt dem OK gleich.
Quelle: http://www.profi-reporte.de/


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